SS 2011EK Produktion & LogistikKapitel 4/1 Kapitel 4 Produktionsprogrammplanung – Beschäftigungsglättung

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    06-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/1 Kapitel 4 Produktionsprogrammplanung Beschftigungsglttung </li> <li> Folie 2 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/2 Produktionsprogrammplanung Beschftigungsglttung Ausschpfung der Leistungspotentiale Einsatz der vorhandenen Ressourcen (mittel- bis kurzfristig) Erreichung der strategischen Ziele </li> <li> Folie 3 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/3 4.1 Aufgabe und Ziel der Beschftigungsglttung Aufgabe: Ressourcen ber ein bestimmtes Zeitintervall einsetzen um die prognostizierte Nachfrage fr dieses Zeitintervall zu befriedigen zu beachten bei schwankender Nachfrage (stark schwankendem Ressourcenbedarf (z.B. saisonal bei Wintersportgerten) in manchen Perioden berstunden bzw. Leihpersonal, in anderen Perioden viel ungentzte Kapazitt (= Synchronisation) Kosten fr berstunden oder LeihpersonalSynchronisation In nachfragermeren Perioden wird fr die spteren Perioden vorproduziert (= Emanzipation) LagerhaltungskostenEmanzipation Ziel: Trade-off zwischen diesen beiden Kostenfaktoren um Gesamtkosten zu minimieren! Lsung durch SpaltenminimumverfahrenSpaltenminimumverfahren </li> <li> Folie 4 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/4 4.2 Synchronisation vs. Emanzipation Synchronisation: Es wird reaktiv der jeweilige Periodenbedarf erfllt, ohne Vorproduktion in den nachfragermeren Perioden. berblick </li> <li> Folie 5 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/5 Emanzipation Emanzipation: Durch gleichmige Produktion und den, bei schwankenden Bedarfen daraus resultierenden, Auf- und Abbau von Lagerbestnden wird eine konstante Ressourcenauslastung angestrebt. berblick Konstante Produktion Lager- aufbau Lager- abbau </li> <li> Folie 6 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/6 4.3 Spaltenminimumverfahren In jeder Periode kann die regulre Personalkapazitt in gewissem Rahmen um Zusatzkapazitt erweitert werden Bei Kapazittsengpssen haben wir 2 Mglichkeiten: Lagerproduktion in den Vorperioden Inanspruchnahme der Zusatzkapazitt Lsungstableau : Fr jedes Feld (Zeile t bzw. Produktionsperiode, Halbzeile k bzw. Kapazittsart, Spalte bzw. Bedarfsperiode) ergeben sich die Einheitskosten wie folgt: c tk = u k + h( - t) wobei :u k... Mehrkosten (pro Stck) fr Produktion in Zusatzkapazitt k (berstunden, Leiharbeit) h... Lagerkostensatz pro Stck und Periode, also h( - t)... Lagerkosten pro Stck wenn - t Perioden gelagert wird Tabelle </li> <li> Folie 7 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/7 Spaltenminimumverfahren Gesucht: kostengnstigster Produktionsplan Vorgangsweise: Spaltenminimummethode: beginnend mit der Spalte (Nachfrageperiode) = 1, die Nachfrage aus der jeweils kostengnstigsten Alternative befriedigen bis die Kapazittsgrenze wirksam wird, dann zur nchstgnstigeren Alternative innerhalb derselben Spalte bergehen usw. Anschlieend wird das Verfahren mit den nchsten Spalten (Nachfrageperioden) = 2, 3,.. usw. fortgesetzt. Tabelle </li> <li> Folie 8 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/8 Beispiel I Angabe: 6 Perioden Normalkapazitt pro Periode: 100 ME Nur eine Art von Zusatzkapazitt: k = 1 max. mgliche Zusatzkapazitt: 10 ME Kosten: Lagerkosten: h = 1 GE je Menge und Periode Kosten der Zusatzkapazitt: u 1 = 1,5 GE fr jede innerhalb der Zusatzkapazitt k = 1 produzierte ME Gesucht: kostengnstigster Produktionsplan </li> <li> Folie 9 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/9 Tabelle I Periode 1 2 3 4 5 6Angebot 1 0,01,02,03,04,05,0 100 1,52,53,54,55,56,5 10 2 0,01,02,03,04,0 100 1,52,53,54,55,5 10 3 0,01,02,03,0 100 1,52,53,54,5 10 4 0,01,02,0 100 1,52,53,5 10 5 0,01,0 100 1,52,5 10 6 0,0 100 1,5 10 Nachfrage9011050110100130 Produktion in Periode fr Periode keine Kosten Vorproduktion: Lagerkosten h*(Anzahl Per.) h = 1 Zusatzkapazitt Mehrkosten u in 2. Halbzeile u = 1,5 Formel Keine Fehlmengen erlaubt Normal Zusatz Normal Zusatz Normal Zusatz Normal Zusatz Normal Zusatz Normal Zusatz </li> <li> Folie 10 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/10 Tabelle I 90 10 100 10 50 10 50 40 10 30 2010 Prod 100 0 0 70 0 100 0 110 10 100 110 10 Kosten Spalten minimum verfahren </li> <li> Folie 11 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/11 Kosten &amp; Produktionsplan Gesamtkosten = 590 * C Produktionskosten + 10 * 1 + 10 * 1 + 10 * 3+ 10 * 2,5 + 10 * 1,5 Lagerhaltungskosten Kosten der Produktion in berkapazitt = 590 * C + 90 GE Produktionsplan 1. Per.2. Per.3. Per.4. Per.5. Per.6. Per. N100 70100 000010 Tabelle </li> <li> Folie 12 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/12 Beispiel II Beispiel fr 2 Quellen von Zusatzkapazitt k = 1 berstunden und k = 2 Subunternehmer Tabelle </li> <li> Folie 13 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/13 Tabelle II Variante 1 Jede Produktionsperiode besitzt 3 Halbzeilen fr die 3 Kapazittsquellen (normal, berstunden, Fremdbezug) vollstndige Entsprechung mit dem Transportproblem (Kapitel 3), indem gem Abschnitt 3.4 eine Dummyspalte verwendet wird, um ungenutzte Kapazitt aufzunehmen Summe Angebot = 2780 Summe Nachfrage = 2550 unused capacity = 2780 - 2550 = 230 das Anfangslager kann entweder durch Subtraktion vom Bedarf der ersten Periode(n) bercksichtigt werden (Variante 2) oder als zustzliche (knstliche) Produktionsperiode 0 modelliert werden (Variante 1) Angabe </li> <li> Folie 14 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/14 Tabelle II Variante 2 Jede Produktionsperiode besitzt 3 Halbzeilen fr die 3 Kapazittsquellen (normal, berstunden, Fremdbezug) vollstndige Entsprechung mit dem Transportproblem (Kapitel 3), indem gem Abschnitt 3.4 eine Dummyspalte verwendet wird, um ungenutzte Kapazitt aufzunehmen das Anfangslager kann entweder durch Subtraktion vom Bedarf der ersten Periode(n) bercksichtigt werden (Variante 2) oder als zustzliche (knstliche) Produktionsperiode 0 modelliert werden (Variante 1) Angabe 700 </li> <li> Folie 15 </li> <li> SS 2011EK Produktion &amp; LogistikKapitel 4/15 Tabelle II Lsung mittels Spaltenminimumverfahren 50 150 100 Gesamtkosten = 100*0 +(700+700+700)*40 +(50+50)*50 +50*52 +150*70 +50*72 = 105700 </li> </ul>

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