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STB Magazin Februar 2010

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STB Magazin Februar 2010

Text of STB Magazin Februar 2010

  • E 8285, Heft 02/2010, 60. Jahrgang

    STB magazinfr Turnen Gymnastik Sport

    TRENDS IN THEORIE UND PRAXIS

    Kinderturnen in allen Altersklassenals motorische Grundlagenausbildung ab Seite 4

    Einmal im Leben beim Landeskinderturnfest dabei sein Seite 14

    Das moderne KinderturnenDas moderne Kinderturnen

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 1

  • Reisen &Wellness

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    GC-Anz-A4-special 02-10 02.02.2010 15:29 Uhr Seite 102-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 2

  • STB magazin 02/2010

    I n h a l t

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    Warum ist Kinderturnen so wichtig und, aus Sicht desTurnerbundes, das Grundlagenangebot Nr. 1?Kinderturnen in allen Altersklassen als motorischeGrundlagenausbildung.

    Groes Jubilum groeNationen in Fellbach-Schmi-den beim 20-jhrigen Ju-bilum des GYMNASTIKINTERNATIONAL,6. - 7. Mrz 2010

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    AUS DEM VERBAND 59 Bundeskaderathleten aus

    Stuttgart Iris Prei in den Ruhestand

    verabschiedet Landesjugendturntag 2010 Kaderschmieden top 10 Jahre Regiozentrum Albst-

    adt

    VERANSTALTUNGEN Landeskinderturnfest 2010 Auftakt zu

    Bewegte Kommune Landesturnfest-Ticker

    TURNEN Rhythmische Sportgymnastik

    EM in Bremen als Jahres-hhepunktGymnastik International

    Deutsche Turnliga Mnnerund Frauen

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    Etwa 6.000 Teilnehmer/innen waren beim letzten Landeskinderturnfest in Schwbisch Gmnd dabei. Das

    ist auch das Ziel fr Ravensburg 2010. Im Bild rechts Christian Keipert, Vorsitzender der STB-Jugend.

    KINDERTURNEN

    E d i t o r i a l

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    Christian KeipertVorsitzenderder STB-Jugend

    Kinderturnen ist eineHerzenssache

    Kinderturnen - Grundlagenangebot, mo-derne Basis fr Bewegung sowie fr dieganzheitliche Entwicklung unserer Kin-der. So definiert die STB-Jugend das An-gebot in den Turnabteilungen unsererVereine.Doch Kinderturnen ist mehr! Kindertur-nen geht alle die etwas an, denen die ge-sunde krperliche und geistige Entwick-lung unserer Kinder am Herzen liegt. Esist Ausdruck eines sozialen Anliegens,das der STB nicht nur gegenber seinenMitgliedern, sondern auch seinen Part-nern, den Medien und der ffentlich-keit vertritt.Wie wichtig das Kinderturnen fr dieVerbandsentwicklung ist, zeigt einsimpler Blick in die aktuelle Bestand-

    serhebung: Mehr als 166.000 Kinderim Alter zwischen 0 und 10 Jahrensind beim STB gemeldet. Ange-sichts des demographischen Wan-dels eine beeindruckende Zahl, die

    den STB auch in dieser Altersklasse zurNummer Eins in der Sportlandschaft desLandes macht. Eltern, Bildungsinstitutio-nen, Verantwortungstrger und natrlichdie Kinder erkennen die hohe Qualittund den Mehrwert des Kinderturn-Ange-bots an, das tief in der Verbandsarbeitund insbesondere in den Turnabteilun-gen des STB verwurzelt ist.Die vorliegende Ausgabe des STB-ma-gazins gibt einen Einblick in das Angebotsowie die Struktur des Kinderturnens.Dabei wird deutlich, dass es neben vielLicht durchaus noch Schatten gibt. Dem Verband muss es knftig gelingen,die Wege in die Zukunft fr das Kinder-turnen noch deutlicher herauszuarbeitenund auch ber neue Angebotsformenund strukturen verstrkt nachzudenken.Stillstand bedeutet Rckschritt und ebendas gilt es fr den zentralen Verbandsbe-reich des STB zu verhindern denn dieKinder sind unsere Zukunft!

    Christian Keipert

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    GYMWELT GYMCARD Aerobic Special Convention Tour

    Pilates & Yoga Fachtagung Sturzprophylaxe

    SPORTARTEN Faustball

    Dr. Herwig Oberkersch desig-nierter neuer LandesfachwartWrtte. MeisterschaftenJugendFaustball-Highlight inOberschwaben

    Gruppenwettbewerbe

    AUS- UND FORTBILDUNG Programmbersicht April-Juni Freie Pltze Mrz-April

    AUS DEN TURNGAUEN

    PINNWAND Wichtige Termine Impressum

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    GYMNASTIK INTERNATIONAL

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 3

  • T i t e l t h e m a

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    Bas

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    Auch motorische Informationen bewe-gen sich im Gehirn auf Spuren, die mansich, so der Ulmer Wissenschaftler, bild-lich als Trampelpfade vorstellen kann.Und er wird zitiert: Je mehr eigene Er-fahrungen ein Kind macht, desto schnel-ler werden die Trampelpfade zu Straenund schlielich Autobahnen ausgebaut,und somit Informationen schneller undleichter verarbeitet.

    Man braucht nach diesen Erkenntnis-sen der Hirnforschung sicherlich nichtlnger darber zu diskutieren, ob Bewe-gungsfrderung im frhkindlichen Altersinnvoll ist oder nicht. Die Frage ist, wie

    dieses frhe Er-fahren und Ler-nen durch Be-wegung ver-

    Der Turnorganisation allgemeinund dem STB besonderskommt das Verdienst zu, wis-senschaftliche Erkenntnissedes Ulmer Neurologen Profes-sor Dr. Manfred Spitzer berdie positiven Auswirkungenvon Bewegung auf die geistigeEntwicklung im frhesten Kin-desalter bei Tagungen, Kon-gressen und in zahlreichen Ver-ffentlichungen in dieBevlkerung getragen zu ha-ben. Was allerdings noch inden Kinderschuhen steckt, istdie Umsetzung dieser Erkennt-nisse in die Lehrarbeit des Tur-nens fr ein entsprechendesbungsangebot und folglichauch fr die Programme derTurn- und Sportvereine.

    Die allerjngsten Sportler

    entwickelnsich von Fall zu Fall

    A LT E R S B R E I C H 0 - 3 J A H R E

    STB magazin 02/2010

    SSo ist es nicht weiter berraschend,dass Anregungen fr frhkindliche Be-wegungsbungen bisher hauptschlichbei Spaziergngen in fremden Gefildengewonnen werden bei Testmethodenvon Kinderrzten, bei Angeboten vonHebammen fr knftige Mtter und V-ter, bei Volkshochschulen und in Krab-belgruppen unterschiedlichster Anbieter.Einige wenige Versuche von Vereinen,hnliches ins Programm aufzunehmen,reichen nicht aus, um die wissenschaftli-chen Erkenntnisse in die sportliche Lehreund Ausbildung umzusetzen.

    Die theoretische Grundlage liefert Pro-fessor Dr. Spitzer. Er sagt: KrperlicheAktivitt frdert Gehirnprozesse, indemsie auf die Struktur und Funktionsweisedes Gehirns einwirkt. Bereits im Ftal-stadium wird die Bildung, Entwicklungund Vernetzung von Nervenzellen durchdie Bewegungen des Kindes und derMutter angeregt. Die Anzahl der Nerven-zellen und die gezielten Verbindungen,die sie mit anderen Neuronen eingehen,ermglichen eine groe Bandbreite vonVerhaltensreaktionen und frdern dieEntwicklung der Intelligenz."

    02-2010 23.02.2010 13:36 Uhr Seite 4

  • mittelt werdenkann. Auch dazugibt es bereits Un-tersuchungen undgrndliche Erfah-rungen. Im Kernsagen sie aus:Das Kind lernt inseinen jngstenJahren nicht durchBeibringen. Bei-spiel Baby-schwimmen. Esgeht dabei nicht inerster Linie umdas Schwimmen-lernen das Kindsoll intensiv denGleichgewichts-sinn entdeckenund Wasser liebenlernen. Die Wis-senschaft emp-fiehlt also: Nichtergebnisorientiert,sondern prozes-sorientiert denken. Daraus folgt fr

    die Entwicklung geeigneter sportlicherAngebote in der Frhfrderung von Kin-dern, dass sie nicht vom erwarteten Nut-zen her gedacht werden, sondern sozu-sagen vorwrts. Beobachtet man Kinderim zweiten und dritten Lebensjahr, be-stechen ihre unermdlichen Versuche,sich geschickter und koordinierter zu be-wegen. Man denke nur an das Laufen-lernen. Kinder lernen es buchstblichvon Fall zu Fall. Sie stehen immer wie-der auf, halten durch, bis es klappt.Durch diese erst erfolglose, schlielichdoch erfolgreiche Bewegung lernt dasGehirn. Der Schweizer Kinderarzt RemoH. Largo sagt: Im Verlauf von etwa an-

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