StiftungsWelt 03-2013: Geschätzt und unbekannt?

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    10-Mar-2016

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Stiftungen in der ffentlichkeit

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<ul><li><p>Hallo, liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen im Kreise derjenigen, die die Welt durch eine Stiftungsbrille betrachten! Menschen, die mindestens eine Stiftung nher kennen, haben ein positiveres Bild von Stiftungen als solche, denen keine Stiftung nher bekannt ist, ergab jngst eine Umfrage. Und je mehr man mit Stiftungen vertraut ist, desto hufiger fallen sie einem auch auf. Insgesamt haben die Menschen mittel- oder unmittelbar viel hufiger mit Stiftungen zu tun, als sie wissen. Wir mssen ihnen nur zeigen, dass sie gerade Kontakt mit einer Stiftung haben. Indem wir Stiftungen sichtbarer machen. So wie die Stiftungsbrille, die den Lesern der gedruckten Ausgabe diesen Text (den Sie nur in der Online-Ausgabe auch ohne Spezialbrille lesen knnen) erst sichtbar macht. Was Sie mit Ihrer Stiftungskommunikation dafr tun knnen, dazu finden Sie Anregungen in diesem Heft.</p><p>StiftungsWeltdas magazin des bundesverbandes deutscher stiftungen</p><p>03-2013ISSN 1863-138X Preis 15,90 </p><p>Gruwort: Bundesprsident Joachim Gauck zum Tag der Stiftungen S. 8 </p><p>Neue Studie: Kommunale Stiftungen in Deutschland S. 46 </p><p>Nachgefragt: Roland Berger S. 50</p><p>Wir brauchen ein europisches Gemeinntzigkeits- und Stiftungsrecht. Dr. Stephan Schauhoff</p><p>Geschtzt und unbekannt?Stiftungen in der ffentlichkeit</p></li><li><p>wInflationsgefahr? Ausfallrisiko?Stabile Ertrge?Wir bieten Ihnen mageschneiderte Lsungen fr die Anlage Ihrer Stiftung.</p><p>Die Allianz. Ein zuverlssiger Partner fr Ihre Stiftung.</p><p>Seit 1890 stehen wir unseren Kunden in den entscheidenden Momenten zur Seite. Dass Sie sich auf die Allianz verlassen knnen, ist unser Anliegen. Wir bieten Ihrer Stiftung mageschneiderte Lsungen fr eine krisenfeste, stabile Vermgensanlage. Wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner bei der Allianz Pension Consult.</p><p>Allianz Pension Consult GmbHMarienstrae 50, 70178 StuttgartTel. 07 11. 66 39 60 96apc.info@allianz.dewww.apc.allianz.de</p></li><li><p>EditorialLiebe Leserinnen und Leser,</p><p> Setzen Sie die Stiftungsbrille auf </p><p>wenn Sie sich etwas aussuchen knnten, das Sie gern durch eine Zauber-brille sichtbar machen mchten: Was wre es? Die wahren Absichten Ih-res Gegenbers? Schtze, die unter der Erde schlummern? Oder bislang unentdeckte Krankheiten, die bei frher Behandlung heilbar wren?Vieles auf der Welt, das wir nicht wahrnehmen knnen, ist trotzdem da. Es existiert oder wirkt im Verborgenen. Oftmals ist das auch gut so den-ken wir etwa an so manchen Gedanken. Nicht selten ist es aber auch schade. Zum Beispiel im Falle gemeinntziger Stiftungen, deren Wesen und Wirken breiten Teilen der Bevlkerung weitgehend unbekannt sind.Die europischen Stiftungs-Dachverbnde wollen Stiftungen in der f-fentlichkeit sichtbarer machen. Deshalb haben sie auf Vorschlag des Bundesverbandes den Tag der Stiftungen initiiert, der in vielen Lndern Europas am 1. Oktober erstmals stattfindet. In Deutschland beteiligen sich zahlreiche Stiftungen, Stiftungsgruppierungen und andere Organisa-tionen mit eigenen Aktionen, die auf das Wirken von Stiftungen verstrkt aufmerksam machen sollen.Den Lesern der gedruckten Ausgabe ist beim Aufschlagen der StiftungsWelt eine Brille in die Hnde gefallen. Der Blick durch diese Stiftungsbrille ermglicht es, unter den roten Illustrationen im Schwerpunktteil versteckte Texte zu erken-nen, die wir in der elektronischen Ausgabe auch fr unbebrill-te Augen sichtbar gemacht haben. Die Inhalte basieren auf einer aktuellen Umfrage des Instituts fr Demoskopie Allens-bach im Auftrag der Wirtschaftsprfungsgesellschaft BDO AG und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen.Der Tag der Stiftungen bietet Anlass, das Thema Stiftungen und ffentlichkeit in den Fokus zu nehmen. Wie ist es um die Wahrnehmung der Stiftungen in der breiten ffentlichkeit bestellt? Ist das gemeinntzige Stiftungswesen in Deutschland transparent genug? Was knnen Stiftungen tun, um ihre Arbeit bekannter zu machen? Und wie knnen sich gute Kommunikation und konkrete Stiftungsarbeit ge-genseitig befruchten?Ein wichtiger Baustein fr erhhte Transparenz ist die alle drei Jahre vom Bundesverband durchgefhrte StiftungsUmfrage. Hierzu haben Sie in die-sen Tagen Post von uns bekommen. Die im Rahmen der Umfrage erhobe-nen Daten ermglichen es dem Bundesverband, Medien und ffentlichkeit aktuelle und verlssliche Informationen ber das deutsche Stiftungswesen bereitzustellen. Auerdem flieen die Daten in das 2014 neu erscheinende Verzeichnis Deutscher Stiftungen und die Online-Stiftungssuche des Bun-desverbandes ein. Nutzen Sie diese Mglichkeit, Ihr Stiftungswirken und damit auch das Wirken von Stiftungen in Deutschland insgesamt transpa-renter und bekannter zu machen: Bitte beteiligen Sie sich! </p><p>Ihr </p><p>Dr. Wilhelm Krull Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Deutscher Stiftungen</p><p>StiftungsWelt 03-2013 Stiftungen 3</p></li><li><p>Liebe Leserin, lieber Leser!</p><p>Die elektronische und die gedruckte Version unterscheiden sich bei dieser Ausgabe der StiftungsWelt. Die gedruckte Ausgabe ist im Schwerpunktteil mit roten Grafiken illustriert, hinter denen Texte verborgen sind, die man nur durch eine Spezialbrille mit roter Folie erkennen kann. Leser der gedruckten Ausgabe haben im Heft eine solche Brille gefunden die Stiftungsbrille. </p><p>Fr die elektronische Version haben wir die Grafiken blasser gemacht und damit die Texte aus ihrem Versteck geholt, sodass Sie sie auch ohne Brille lesen knnen. Der Gag dieser Ausgabe bleibt damit leider den Lesern der gedruckten Version vorbe-halten. Die Texte zur Bildstrecke im Schwerpunkt stellen Ihnen die Ergebnisse einer reprsentativen Bevlkerungsumfrage zum Thema Stiftungen im Spiegel der ffentli-chen Meinung vor, die wir Ihnen als Leser der elektronischen Ausgabe jedoch keines-falls vorenthalten wollten!</p><p>In der Online-Ausgabe knnen Sie die Texte in der Bildstrecke im Schwerpunkt lesen, die Leser der Printausgabe nur durch eine Spezialbrille erkennen knnen.</p><p>Texte in der Bildstrecke im SchwerpunktDie in den Illustrationen im Schwerpunktteil verwen-deten Texte und Daten basieren soweit nicht anders angegeben auf einer reprsentativen Umfrage des Instituts fr Demoskopie Allensbach im Auftrag der BDO AG und in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen zu Stiftungen im Spiegel der f-fentlichen Meinung. Die Untersuchung sttzt sich auf insgesamt 1.553 Interviews mit einem reprsentativen Querschnitt der Bevlkerung ab 16 Jahre. Die Interviews wurden in der ersten Augusthlfte2013 persnlich-mndlich (face-to-face) durchgefhrt.</p><p>Weitere Informationen www.stiftungen.org/presse</p><p>4 StiftungsWelt 03-2013</p></li><li><p>Stiftungen sichtbar machen! 1. Oktober Tag der Stiftungen</p><p>Schwerpunkt: Stiftungen in der ffentlichkeit </p><p>inhalt 03-2013</p><p>StiftungSWelt digital leSen www.stiftungen.org/digital</p><p>titelbild Setzen Sie die Stiftungs-brille auf und entdecken Sie die verborgene Botschaft! Mehr Infos: siehe linke Seite</p><p>12 Unterwegs mit der Stiftungsbrille Sind Stiftungen in der ffentlichkeit unsichtbar? Bericht eines Experiments Anke Ptsch und Franziska Rtzsch</p><p>18 Instrumente der Stiftungskommunikation Ein Wimmelbild Niels Schrder (Grafik)</p><p>20 Kommunikation als Stiftungsaufgabe Wie Stiftungen Synergien aus Projekt- und ffentlich-keitsarbeit bilden knnen und damit ihre Wirkung erhhen Dr.Roland Kaehlbrandt</p><p>24 Stiftungen mit Markenqualitt Profilbildung als Markenbildungsprozess am Beispiel der Karg-Stiftung Dr. Ingmar Ahl</p><p>26 13 Fehler und eine Ermutigung Fallstricke der Stiftungskommunikation und wie man sie vermeidet Manuel J. Hartung und Jens Rehlnder</p><p>30 Kassandrarufe Reputations- und Krisenmanagement im Stiftungssektor Katrin Kowark</p><p>32 Haben Sie etwas zu verbergen? Fr Transparenz im Stiftungswesen Dr. Jens Claussen</p><p>33 Checkliste Transparenz Was Stiftungen unbedingt tun sollten</p><p>34 Das Wissen vom Nichtwissen Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof.Dr.Wolfgang Donsbach Benita von Behr</p><p>37 Tatort Stiftung Ist der Mrder immer der Stifter? Was wir aus Deutschlands beliebtester Krimi-serie ber die Stiftungsklischees der Gesellschaft lernen knnen Katrin Kowark</p><p>38 Service: Literatur, Links im Internet und Infos zum Schwerpunktthema</p><p>StiftungsWelt 03-2013 Stiftungen in der ffentlichkeit 5</p></li><li><p>Wer wei, wie man </p><p>Stiftungsvermgen </p><p>optimal anlegen kann?</p><p>Das Wealth Management der BW-Bank. </p><p>Seit Jahren setzen wir Mastbe im Stiftungs-</p><p>management. Das nden nicht nur viele </p><p>zufriedene Kunden, sondern auch der Berliner </p><p>Finanz- und Wirtschaftsinformationsdienst </p><p>FUCHSBRIEFE, der uns zum zweiten Mal in drei </p><p>Jahren auf Platz 1 der Jahreswertung whlte.</p><p>berzeugen Sie sich selbst von unseren </p><p>exzellenten Leistungen in den Bereichen </p><p>Anlagevorschlag, Portfolioqualitt, </p><p>Transparenz und Serviceangebot. </p><p>Frau Mirjam Schwink informiert Sie </p><p>gerne in einem persnlichen Gesprch:</p><p>0711 124-73428 oder</p><p>Mirjam.Schwink@bw-bank.de</p><p>www.bw-bank-wealth.de</p><p>Wealth Management</p><p>135170_AZ_WM_210x297 1 14.08.13 13:56</p></li><li><p>inhalt 03-2013</p><p>a Titelthema</p><p>42fr europa: Dr. Stephan Schauhoff ber ein euro-piScheS GemeinntziGkeitS- unD StiftunGSrecht</p><p>82neue rubrik: unterfrDert anreGunGen fr mehr StiftunGSenGaGement</p><p>40nachruf: zum toD von prof. Dr. h.c. mult. bertholD beitz</p><p>a</p><p>a</p><p>a</p><p>nachrufinternationaleS</p><p>StuDien unD umfraGenStiftunGen</p><p>neuiGkeiten</p><p>mitGlieDer unD partner</p><p>finanzenStiftunGSrecht</p><p>buchmarkt</p><p>blickpunkte</p><p>Stiftungen40 Zum Tod von Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz42 ber die Notwendigkeit eines europischen Gemeinntzigkeits- und Stiftungsrechts als Basis </p><p>einer europischen Zivilgesellschaf Dr.Stephan Schauhoff46 Kommunale Stiftungen in Deutschland Nina Leseberg 50 Nachgefragt: Prof. Dr.h.c. Roland Berger 52 Projektreisen: Unterwegs mit Spendern und Stiftern Henriette Berg 55 Personalia 56Neuerrichtungen 56 Zustiftungen und Spenden 56Preisverleihungen60 Jubilen 62Mosaik</p><p>interna64 Neue Mitglieder des Bundesverbandes70 Die Unternehmenspartner des Bundesverbandes </p><p>Service72 Testamente zugunsten einer Stiftung: Serie Nachlassmanagement (Teil 1) Karin Kohler75 Aktuelle Verfgungen und Urteile Dr. Emily Plate-Godeffroy77 Besprechungen 78Aktuelle Literatur</p><p> 3 Editorial 8 Gruwort des Bundesprsidenten zum Tag der Stiftungen 10Panorama81 Impressum 81In eigener Sache82 Unterfrdert: Digitale Brgerrechte</p><p>Wer wei, wie man </p><p>Stiftungsvermgen </p><p>optimal anlegen kann?</p><p>Das Wealth Management der BW-Bank. </p><p>Seit Jahren setzen wir Mastbe im Stiftungs-</p><p>management. Das nden nicht nur viele </p><p>zufriedene Kunden, sondern auch der Berliner </p><p>Finanz- und Wirtschaftsinformationsdienst </p><p>FUCHSBRIEFE, der uns zum zweiten Mal in drei </p><p>Jahren auf Platz 1 der Jahreswertung whlte.</p><p>berzeugen Sie sich selbst von unseren </p><p>exzellenten Leistungen in den Bereichen </p><p>Anlagevorschlag, Portfolioqualitt, </p><p>Transparenz und Serviceangebot. </p><p>Frau Mirjam Schwink informiert Sie </p><p>gerne in einem persnlichen Gesprch:</p><p>0711 124-73428 oder</p><p>Mirjam.Schwink@bw-bank.de</p><p>www.bw-bank-wealth.de</p><p>Wealth Management</p><p>135170_AZ_WM_210x297 1 14.08.13 13:56</p><p>StiftungsWelt 03-2013 Stiftungen in der ffentlichkeit 7</p></li><li><p>Liebe Leserinnen und Leser!</p><p>Jeder von uns kennt Stze, die so anfangen: Die Gesellschaft sollte mal , die Gesellschaft knnte , die Gesellschaft darf nicht mehr zulassen, dass , die Gesellschaft muss mehr darauf achten, dass </p><p>Mglicherweise hat jeder von uns auch selber schon einmal den einen oder anderen Satz, der so an-fngt, formuliert. Die Gesellschaft: Das sind in sol-chen Aussagen immer irgendwelche anderen, die man ermahnen, auffordern, warnen oder deren Aktivitten man irgendwie herausfordern mchte. Die Gesell-schaft: Das ist in solchen Stzen eine wenig greifba-re Menge von Subjekten, meistens aber schliet man sich selber bewusst oder unbewusst von dieser Menge aus.</p><p>Ganz anders reden und handeln Menschen, die ei-ne Stiftung grnden, sich in einer Stiftung engagieren, eine Stiftung aktiv untersttzen oder sich finanziell an einer Stiftung beteiligen. Solche Menschen sagen wir, wenn sie ber die Gesellschaft reden, solche Menschen sagen: Wir mssen Wir knnten Wir drfen nicht zulassen, dass Wir mssen mehr darauf achten, dass </p><p>Wer so redet, denkt und handelt, der meint immer sich selber mit, wenn er von der Gesellschaft spricht, ja viel mehr noch: Der hilft mit, dass es berhaupt so </p><p>etwas wie eine Gesellschaft gibt, ja, er hilft mit, dass es eine verantwortliche, eine sorgende, eine aufmerk-same, eine teilnehmende und Teilhabe ermglichende Gesellschaft gibt.</p><p>Stiftungen sind aktive Gestalter der Gesellschaft, Stiftungen sind Gestalter des Zusammenhalts der Ge-sellschaft, aber auch der ganz besonderen Frderung dieser oder jener Einzelnen oder Gruppen, sie sind Motoren der Innovation, aber auch Garanten der Tra-dition und der Kontinuitt. Stiftungen sind Gestalt gewordene Ideen des guten Lebens, sie sind Gestalt gewordene Antworten auf gesellschaftliche Herausfor-derungen.</p><p>Ich bin zutiefst dankbar dafr, dass es Stiftungen gibt. Und ich freue mich, dass es in unserem Land Stif-tungen in so groer, wachsender Zahl gibt. Man kann es ruhig immer wieder sagen und schreiben, denn es ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte: In den zurcklie-genden 20Jahren sind in Deutschland viele Tausend gemeinntzige Stiftungen errichtet worden. Und ich bin zutiefst dankbar dafr, dass es in unserem Land so viele unterschiedliche Stiftungen gibt, die sich so vielen verschiedenen Zielen und Gruppen zuwenden. Unsere Gesellschaft ist so bunt und so vielfltig, da ist die Buntheit und Vielfalt der Stiftungen nur umso will-kommener.</p><p>Deswegen ist es gut, dass es groe und kleine Stif-tungen gibt. Stifterinnen und Stifter leisten, was sie vermgen, was ihnen am Herzen liegt, und das ist stets beeindruckender Ausweis einer den Gemeinsinn fr-dernden Haltung und einer die Gemeinschaft tragen-den Handlung. Wir kennen die Namen groer Stiftun-gen und ihrer Stifterinnen und Stifter; sie sind oft auf vielen Gebieten ttig und verfgen ber ausreichende </p><p>GruSSwortBundesprsident Joachim Gauck zum ersten Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2013</p><p>von bunDeSprSiDent Joachim Gauck</p><p>8 StiftungsWelt 03-2013</p></li><li><p>Mittel, um auch grere Initiativen ber lngere Zeit auf den Weg zu bringen. Wir wissen aber auch, dass es viele kleinere und mittlere Stiftungen gibt, die man in ihrer Stadt, in ihrer Region nicht mehr missen mchte, wo sie die Lcken entdecken und beweglich und pfiffig sich ganz speziellen Engagements zuwenden. </p><p>Deswegen ist es gut, dass es Unternehmens- und Brgerstiftungen gibt: die einen als deutlicher Aus-weis des brgerschaftlichen Engagements von Firmen und Unternehmen, die anderen als lebendige Form des gesellschaftlichen Einsatzes von Einzelnen und von oft leidenschaftlich engagierten Gruppen.</p><p>Und deswegen ist es gut, dass die Stiftungszwe-cke so verschieden sind: Hier wird die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gefrdert, dort werden Schulen in sozialen Brennpunkten gefrdert und damit Bildungschancen erhht. Hier kmmert man sich um Spitzenforschung und wissenschaftliche Exzellenz, dort um das Erleben und Mitgestalten von Demokratie. Hier wird eine eng begr...</p></li></ul>