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Stress hormones

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Description of important neurotransmitter systmes involved in stress responses and related disiases if dysbalanced.

Text of Stress hormones

  • Stresshormone und Neurotransmitter

    Fachbroschre 0028

  • Bisher erschienen:

    Fachinformationen

    Mikronhrstoff-Diagnostik

    COMP

    cPSA

    Darmkrebs

    Histamin-Intoleranz (HIT)

    Glutathion-Stoffwechsel

    Coenzym Q10

    Thrombozytenfunktionstest

    Omega-3-Index

    Hormondiagnostik aus Speichel

    Thiole

    NK-Zell-Aktivitt

    p53-Autoantikrper

    T-cellspot Borrelien

    PrScreen Darm

    Neoangiogenese

    MBL (Mannose bindendes Lektin)

    Pantothensure

    D-Arabinitol

    Fachbroschren

    Borrelien-Diagnostik

    Estronex

    ADMA

    Kohlenhydratintoleranzen

    Gesundes Haar

    Virusbedingte Atemwegs-

    infektionen

    Cortisol und DHEA

    PrScreen Kombi

    Omega-3-Fettsuren und ADHS

    Prostata Health

    Autogene Vaccine

    Florastatus

    Omega-3-Fettsuren in

    Schwangerschaft und Stillzeit

    Candida-Diagnostik

    Vitamin D in der Tumorprvention

  • 3Fachbroschre 0028

    Der Mensch ist durch die moderne Lebensweise, die sei-

    nem Naturell so gar nicht entspricht, stndiger Herausfor-

    derung ausgesetzt. Bewegungsmangel, falsche Ernhrung

    mit hochkalorischen, raffinierten Lebensmitteln, Reizber-

    flutung durch Medien und Werbung, Konsumzwang und

    zunehmende schulische oder berufliche Belastungen mit

    Tendenz zum persnlichen Rckzug und Mangel an sozia-

    len Kontakten fhren zu dauerhafter Stressbelastung.

    Symptome wie Schlaf- und Essstrungen, Konzentrations-

    mangel, Motivations- und Antriebsverlust, Leistungsabfall,

    Stresshormone und NeurotransmitterDie neuere medizinische Forschung kennt inzwischen eine groe Anzahl gesundheitlicher Strungen, die auf erwor-

    benen Fehlregulationen der Neurotransmittersysteme zurckzufhren sind. Defizienz oder Exzess einzelner oder

    mehrerer Neurotransmitter fhren zu einer andauernden Dysbalance zwischen exzitatorischer (anregender) und

    inhibitorischer (dmpfender) Aktivittslage. Bei rund der Hlfte aller Patienten vor allem in den allgemeinrztlichen

    Praxen stehen heute, mit stetig steigender Tendenz, derartige Gesundheitsstrungen im Vordergrund. Sie stellen

    daher einen bedeutenden wirtschaftlichen und sozialen Faktor dar.

    Unruhe, ngste, Strungen des Immunsystems und

    Depressionen sind die Folge und vor allem die Grundlage

    fr die Entwicklung von Stress-Syndromen.

    Die Strungen der Neuroimmunregulation in der Vernet-

    zung des Immunsystems mit Nerven- und Hormonsystem

    werden zunehmend verantwortlich gemacht fr die immer

    hufiger auftretenden Zivilisationskrankheiten. Chroni-

    sches Erschpfungssyndrom (CFS), Burnout-Syndrom

    (BOS), Posttraumatisches Stress-Syndrom (PTSD), chroni-

    sche Schmerzerkrankungen wie z.B. Fibromyalgie-Syndrom

    und Multiple Chemikalien-Sensitivitt (MCS) werden unter

    dem Aspekt der neurogenen Entzndung in dem Begriff

    der Chronischen Multisystem-Erkrankungen (Chronic

    Multiple Illness, CMI) zusammengefasst. Die Hufigkeit von

    CMI-Erkrankten wird auf 25 % der Bevlkerung geschtzt,

    mit steigender Tendenz. Vor allem sind Frauen zwischen

    dem 40. und 50. Lebensjahr betroffen.

    Die Dysbalance der individuellen Toleranzmechanismen

    insbesondere bei bestehenden Allergien oder Autoimmun-

    erkrankungen, Arteriosklerose oder M. Alzheimer wird

    durch bestehende Dauerstressbelastungen verstrkt. Die

    betreffenden Krankheitsauslser und Manifestationen kn-

    nen individuell unterschiedlich sein. www.mensch-im-stress.de

  • Zentrales und peripheres Nervensystem, Endokrinium,

    Immunsystem und Psyche stellen ein eng verwobenes, fein

    abgestimmtes Netzwerk dar, in dem die Einzelglieder im

    stndigen Austausch miteinander stehen und sich gegen-

    seitig beeinflussen. Die Signalvermittlung innerhalb der

    einzelnen Systeme sowie untereinander erfolgt ber Ner-

    venbahnen, Blutbahn und den Extrazellularraum.

    Hormone, Neurotransmitter, Neuropeptide, Mediatoren

    und die Zytokine des Immunsystems sind die bertrger

    der Informationen in diesem integrierten Kommunikations-

    system. Man spricht auch von Psycho-Neuro-Endokrino-

    Immunologie. Die neuroendokrine Sinfonie basiert, wie

    neueste Erkenntnisse zeigen, auf dem perfekt durch Anre-

    gung und Dmpfung sich modulierenden Nervensystem

    und Endokrinum.

    4

    Fachbroschre 0028

    Physische und psychische Belastungen fhren zu neuroen-

    dokrinen und immunologischen Anpassungsreaktionen

    innerhalb dieses Netzwerks, die bei entsprechender Ent-

    spannung und Regenerationsmglichkeit reversibel sind.

    Dauerbelastung aber fhrt zu anhaltenden und zum Teil

    schwerwiegenden Strungen, die unbehandelt nicht rever-

    sibel sind.

    Die vorliegende Fachbroschre soll rzten und Therapeu-

    ten einen Einblick in die Zusammenhnge der neurohumo-

    ralen Regulation sowie Ursachen und Auswirkungen von

    Regulationsstrungen vermitteln, moderne analytische

    Verfahren zur Diagnose strungsbedingter Erkrankungen

    vorstellen und schlielich Therapieoptionen darlegen.

    Besonderes Gewicht wird dabei auf die Mglichkeiten einer

    regulatorischen Therapie mit den Aminosuren-Vorstufen

    von Neurotransmittern sowie Mikronhrstoffen gelegt.

    physischer oder emotionaler StressZwangshandlungen

    DepressionAngst Schlaflosigkeit/Schlafstrungen

    Ablenkbarkeit/Aggressivitt

    ADS/ADHSKonzentrationsmangelErschpfung/schnelle Ermdbarkeit (Fatigue)

    Burnout-SyndromFibromyalgie

    chronischer Muskel-/Gelenkschmerz

    Kopfschmerz/Migrne

    Adipositas/Krperfett-Zunahme/bergewicht

    Hungerattacken/Kohlenhydrat Cravings

    rekurrente Diarrh/Obstipation

    Colon irritabileverminderte Libido

    Prmenstruelles Symptom (PMS)

    BluthochdruckAgitiertheit

    Unter dem Begriff chronische Multisystem-Erkrankungen(CMI) wird eine Vielzahl chronischer Beschwerdebilderzusammengefasst, die sich in unterschiedlicher Sympto-matik uern knnen. Hierzu zhlen:

    KopfschmerzenErschpfungAntriebslosigkeitMuskel- und Gelenkschmerzenkognitive EinschrnkungenGedchtnislckenKonzentrationsstrungenDepressionen

    Info

    Die hufigsten Symptome dauerhaft neuroendokriner Dysbalance.

  • 5Fachbroschre 0028

    Das Neurotransmitter-Gleichgewicht

    Krperliche und geistige Belastungen werden durch den Organismus unter anderem mit einer Anpassung des Herz-

    Kreislaufsystems und des Stoffwechsels beantwortet. So wird zustzliche Energie bereitgestellt, um in Stress-Situa-

    tionen eine mgliche Gefahr abwenden zu knnen.

    Modulator Prkursor

    Histamin Histidin

    L-Theanin Glutaminsure und Ethylamin in Wurzelnvon Camellia sinensis

    Taurin Cystein/Methionin

    Das exzitatorische System Der Beschleuniger Das inhibitorische System Die Bremse

    Modulatoren

    Hormone Prkursor

    DHEA Methylmalonyl-CoA

    Neurotransmitter Prkursor

    GABA Glutamin/Glutamat

    Glycin Cystein

    Serotonin Tryptophan/5-Hydroxytryptophan

    Wichtige involvierte Mikronhrstoffe

    Aminosuren wie Cystein, Glutamin, Glycin, Phenylalanin, Tryptophan, Tyrosin, Folsure, Niacin, Pantothensure, Riboflavin, Vitamin B6,Vitamin B12, Vitamin C, Calcium, Magnesium, Selen, Zink, Glutathion, -Liponsure

    Hormone Prkursor

    Cortisol Methylmalonyl-CoA

    Neurotransmitter Prkursor

    Katecholamine

    Adrenalin Tyrosin/Phenylalanin

    Dopamin Tyrosin/Phenylalanin

    Noradrenalin Tyrosin/Phenylalanin

    Glutamat Glutamin, -Ketoglutarat

    PEA Tyrosin/Phenylalanin

    Die Aktivierung verschiedener Krperfunktionen wird

    durch so genannte exzitatorisch (anregend) wirksame Hor-

    mone wie Cortisol und Adrenalin sowie Neurotransmitter

    wie Noradrenalin und Glutamat veranlasst. Gleichzeitig

    wird auch die Bildung und Ausschttung der Gegenspieler

    dieser Hormone, Neurotransmitter und Modulatoren in

    Gang gebracht, um die Stressreaktionen wieder dmpfen

    zu knnen.

    Zu den hemmenden oder dmpfenden (inhibitorischen)

    Neurotransmittern gehrt neben Serotonin insbesondere

    GABA (-Aminobuttersure) und Glycin.

    Die Feinabstimmung zwischen exzitatorischer und inhibi-

    torischer Aktivitt erfolgt ber Dopamin sowie Modulato-

    ren wie Histamin, PEA und Taurin. Weiterhin wirken Mikro-

    nhrstoffe an der Balance von Erregung und Hemmung

    mit, direkt durch Interaktionen an Rezeptoren oder indirekt

    durch die Beeinflussung von Enzymaktivitten sowie der

    Synthese und Metabolisierung der Botenstoffe und ihrer

    Prkursoren. GABA und Glutamat bilden als direkte Gegen-

    spieler einen eigenen Kreislauf, in dem aus Glutamat mit

    Hilfe eines Enzyms (Glutaminsure-Decarboxylase, kurz

    GAD) GABA gebildet wird. Dadurch wird aus dem wichtig-

    sten anregenden Neurotransmitter durch eine verhltnis-

    mig kleine nderung der wichtigste dmpfende neuro-

    nale Botenstoff . ber ein weiteres Enzym (GABA-Transami-

    nase) kann GABA zu Glutamin umgewandelt werden, wor-

    aus bei Bedarf wiederum Glutamat oder GABA gebildet

    werden kann.

  • An diesem fein abgestimmten Glutaminzyklus ist beispiel-

    haft erkennbar, dass die Strung eines Neurotransmitters in

    einer Art Kettenreaktion die Bildung jeweils anderer Neuro-

    transmitter stren kann. Unausgewogene Neurotransmit-

    ter-Spiegel knnen die Signalbertragung zwischen Neu-

    ronen unterbrechen oder stren. Vielen scheinbar unter-

    schiedlichen Symptomen kann eine allgemeine Neuro-

    transmitter-Imbalance zugrunde liegen. Whren die Beteili-

    gung von Stresshormonen und Neurotransmittern bei

    Symptomen wie Depression oder

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