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Technische Universität Chemnitz Philosophische Fakultät & Fakultät für Wirtschaftswissenschaften __________________________________________________________ Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der interfakultären Studiengänge Europa-Studien Kulturwissenschaftliche Ausrichtung Sozialwissenschaftliche Ausrichtung Wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung Sommersemester 2009 (Stand 07.04.2009) KVV Europa-Studien 1

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  • Technische Universität Chemnitz

    Philosophische Fakultät &

    Fakultät für Wirtschaftswissenschaften __________________________________________________________

    Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der interfakultären Studiengänge

    Europa-Studien

    Kulturwissenschaftliche Ausrichtung

    Sozialwissenschaftliche Ausrichtung

    Wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung

    Sommersemester 2009 (Stand 07.04.2009)

    KVV Europa-Studien 1

  • Zum Geleit Sehr geehrte Studentinnen und Studenten,

    das kommentierte Vorlesungsverzeichnis umfasst die Lehrveranstaltungen für alle Semester. Die

    Lehrveranstaltungen sind nach Kern- und Vertiefungsstudium getrennt aufgeführt.

    Ein erfolgreiches Sommersemester 2009 wünscht Ihnen

    Ihr Fachbereich Europa-Studien

    KVV Europa-Studien 2

  • Inhalt I. Termine zum Semesterablauf: Wintersemester 2008/2009 4 II. Lehrveranstaltungen – Kernstudium 5

    BASISMODUL 2 6 BASISMODUL 3 9 BASISMODUL 4 10 BASISMODUL 7 13 BASISMODUL 8 15 KK 1 / B 1 17 KK 2 / B 2 24 KK 3 / B 3 30 KK 4 / B 4 39 SK 1 / C 1 51 SK 2 / C 2 61 SK 3 / C 3 72 SK 4 / C 4 76 WK 1 / D1 80

    WK 2 / D2 82 WK 3 / D3 84

    III. Lehrveranstaltungen – Vertiefungsstudium 85

    KV 1 / B 1 86 KV 2 / B 2 91

    KV 3 / B 3 92 KV 4 / B 4 95 SV 1 / C 1 104 SV 2 / C 2 109 SV 3 / C 3 112 SV 4 / C 4 113 WV 1 / E1 114 WV 2 / E2 120 WV 3 / E3 125

    IV. Lehrveranstaltungen – Spezialmodule 129 V. Informationen und Kontakt 133

    KVV Europa-Studien 3

  • I. Termine zum Semesterablauf: Sommersemester 2009 Beginn des Semesters 01.04.2009

    Beginn der Vorlesungen 06.04.2009 Ende der Vorlesungen 17.07.2009 Beginn der zentralen Prüfungsperiode 20.07.2009

    Ende der zentralen Prüfungsperiode 08.08.2009

    Ende des Semesters 30.09.2009

    Vorlesungsfreie Tage 10.04.2009 (Karfreitag)

    13.04.2009 (Ostermontag)

    01.05.2009 (Maifeiertag)

    21.05.2009 (Christi Himmelfahrt)

    01.06.2009 (Pfingstmontag)

    KVV Europa-Studien 4

  • II. Lehrveranstaltungen – Kernstudium

    KVV Europa-Studien 5

  • Modul: Basismodul 2 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Hede Helfrich-Hölter

    Titel: Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz (eine Einführung)

    Ort/Zeit: 2/C104 Mi, 19.00-20.30 Beginn: 08.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Erwerb des Nachweises: Klausur

    Diese Vorlesung vermittelt elementares Grundlagenwissen und erste Einblicke in wesentliche

    Bereiche der Erforschung interkultureller Kommunikation und interkultureller Kompetenz. Dabei

    werden verschiedene disziplinäre Perspektiven ebenso berücksichtigt wie trans- und

    interdisziplinär relevante Aspekte des Themas und schließlich exemplarische Bemühungen um

    die ‚Anwendung’ wissenschaftlicher Erkenntnisse (z. B. in interkulturellen Trainings). Im Zentrum

    der ersten Vorlesungen steht die eingehende Beschäftigung mit den im Titel der Veranstaltung

    stehenden theoretischen Begriffen. Dieser Teil der Veranstaltung zielt darauf ab, allen

    TeilnehmerInnen eine basale und dennoch hinreichend differenzierte Vorstellung davon zu

    vermitteln, was es bedeuten kann, (speziell) im Hinblick auf ‚interkulturelle’ Begegnungen,

    Strukturen und Praktiken von ‚Kultur’, ‚Kommunikation’ und ‚Kompetenz’ zu sprechen. Dabei wird

    sich zeigen, dass alle diese Begriffe trotz ihrer längst selbstverständlichen, in Alltag und

    Wissenschaft durchaus modisch gewordenen Verwendung nicht bloß sehr komplex sind.

    Vielmehr ist jeder von ihnen semantisch vieldeutig und pragmatisch flexibel verwendbar – von

    ‚konsensfähigen Definitionen’ und einem auch nur einigermaßen einheitlichen Gebrauch dieser

    Begriffe kann heute keine Rede sein. Die Beschäftigung mit theoretischen Grundbegriffen bereitet

    den weiteren Vorlesungen den Boden, in denen konkrete einschlägige methodische Forschungen,

    vorliegende Forschungsergebnisse sowie wissenschaftlich begründete Interventionen

    (Fortbildung, Training, Coaching, Mediation, Beratung etc.) mit ausgewiesenen theoretischen

    ‚Mitteln’ vorgestellt und diskutiert werden. Einschlägige Beispiele aus ganz unterschiedlichen

    Arbeitsfeldern (Wirtschaft, Politik, Entwicklungshilfe, Militär, Gesundheitsversorgung etc.) werden

    erörtert, so dass sich insgesamt ein erster Überblick über die Tätigkeiten und Erträge der mit

    interkultureller Kommunikation und Kompetenz befassten Wissenschaften einstellen kann.

    KVV Europa-Studien 6

  • Literatur

    Lüsebrink, Hans Jürgen (2005): Interkulturelle Kommunikation. Stuttgart: Metzler.

    Straub, J./Weidemann, A./Weidemann, D. (Hrsg.) (2007): Handbuch Interkulturelle

    Kommunikation und Kompetenz. Stuttgart/Weimar: Metzler.

    Straub, J./Bartels, K. (2007): International Business Behaviour. Lektion 1: Interkulturelle

    Kompetenz. Düsseldorf: Euroforum Verlag.

    Die in der Vorlesung verwendeten „Folien“ werden über die Website IKK zur Verfügung gestellt.

    KVV Europa-Studien 7

  • Modul: Basismodul 2 Art: Tutorium

    Dozent: N.N.

    Titel: Interkulturelle Kommunikation - Interkulturelle Kompetenz (eine Einführung)

    Ort/Zeit: 4/102, Mo, 17.15-18.45 Beginn: wird noch bekannt gegeben

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Erwerb des Nachweises: wird noch bekannt gegeben

    Im Tutorium werden die Inhalte der einzelnen Vorlesungen besprochen und vertieft, in

    manchen Fällen auch ergänzt. Erklärungen zu den Fachbegriffen, Fragen und

    Diskussionen wird viel Raum gegeben. Im späteren Verlauf dient das Tutorium auch der

    Vorbereitung auf die Klausur.

    KVV Europa-Studien 8

  • Modul: Basismodul 3 Art: Übung

    Titel: Fremdsprachenerwerb

    Tschechisch Grundkurs 1 Schurmann Di

    Do 07.30-09.00 07.30-09.00

    3/B108 3/B108

    Tschechisch Grundkurs 2 Voigt Do Fr

    19.00-20.30 13.45-15.15

    2/SR31 2/SR37

    Tschechisch Grundkurs 2 Schurmann Di Fr

    11.30-13.00 07.30-09.00

    3/B108 3/B108

    Tschechisch Grundkurs 2 Schurmann Di Fr

    13.45-15.15 09.15-10.45

    3/B108 3/B108

    Tschechisch Grundkurs 3 Schurmann Do Fr

    09.15-10.45 11.30-13.00

    3/B108 3/B108

    Tschechisch Konversation Schurmann Di 09.15-10.45 3/B108

    Russisch Z1M1 Mytchyk Mo Do

    07.30-09.00 07.30-09.00

    2/SR31 2/SR37

    Russisch Z1M1 Mytchyk Di Fr

    07.30-09.00 07.30-09.00

    2/SR14 4/009

    Russisch Z1M2 Bakman Di Fr

    11.30-13.00 13.45-15.15

    1/346 1/368A

    Russisch Z1M2 Dr.Reitzen-stein

    Di Fr

    11.30-13.00 09.15-10.45

    2/SR37 2/SR30

    Russisch Z1M2 Dr.Reitzen-stein

    Di Fr

    13.45-15.15 11.30-13.00

    2/SR37 2/SR30

    Russisch Z1M3 Bakman Di Fr

    07.30-09.00 07.30-09.00

    1/346 1/367

    Russisch Z1M3 Mytchyk Di Do

    11.30-13.00 11.30-13.00

    2/SR14 1.Wo 2/D221 2.Wo 2/SR9

    Russisch Z2M1 Mytchyk Mo Do

    09.15-10.45 09.15-10.45

    2/SR31 2/SR37

    Russisch Z2M2 Mytchyk Di Fr

    09.15-10.45 09.15-10.45

    2/SR14 4/009

    Russisch Z2M3 Bakman Di Fr

    09.15-10.45 11.30-13.00

    1/346 1/368A

    Russisch Konversation Bakman Fr 09.15-10.45 1/153

    Polnisch Grundkurs 2 Kupfer

    Di Mi

    11.30-13.00 13.45-15.15

    2/N106 2/128

    Polnisch Grundkurs 2 Kupfer

    Di Mi

    13.45-15.15 15.30-17.00

    2/SR29 2/128

    Polnisch Konversation Kupfer Mi 17.15-18.45

    KVV Europa-Studien 9

  • Modul: Basismodul 4 Art: Vorlesung

    Dozent: PD Dr. Manuel Schramm

    Titel: Geschichte des Wissens im 20. Jh. Ort, Zeit: 2/NK003, Do, 15:30-17:00 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: Klausur

    Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Geschichte des Wissens im Europa des 20.

    Jahrhunderts. Sie bildet eine Fortsetzung der Vorlesung im Wintersemester, deren Besuch aber

    nicht vorausgesetzt wird. Im Zentrum steht die Herausbildung der modernen

    „Wissensgesellschaft“ im 20. Jahrhundert, in dem wissenschaftliches Wissen zunehmend alle

    Lebensbereiche durchdrang und eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung wie nie zuvor erreichte.

    Gleichzeitig provozierte die Herrschaft der wissenschaftlichen und technischen Experten aber

    auch heftige Gegenreaktionen, die sich z.B. im Abschied vom Fortschrittsoptimismus des 19.

    Jahrhunderts und in den neuen sozialen Bewegungen bemerkbar machten. Die behandelten

    Themen umfassen daher u.a. die Bildungsrevolution des 20. Jahrhunderts, den Aufstieg der

    Atomphysik und der Informationstechnologien, den Übergang zur „fordistischen“

    Massenproduktion und die Entstehung der modernen Sozialwissenschaften.

    Einführungsliteratur:

    The Cambridge History of Science, Bd. 5 u. 7, Cambridge 2003

    Hans-Joachim Braun/Walter Kaiser, Energiewirtschaft, Automatisierung, Information, Berlin 1999

    (Propyläen Technikgeschichte 5)

    Walter Rüegg (Hg.), Geschichte der Universität in Europa, Bd. 3, München 2004

    Peter Weingart, Die Stunde der Wahrheit? Zum Verhältnis der Wissenschaft zu Politik, Wirtschaft

    und Medien in der Wissensgesellschaft, Weilerswist 2001

    KVV Europa-Studien 10

  • Modul: Basismodul 4 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Rudolf Boch Titel: Wirtschaft und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit: Mitteleuropa im 17. und 18. Jahrhundert Ort, Zeit: 2/N012, Do, 11:30-13:00 Beginn: 09.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: Klausur

    In den letzten dreißig Jahren haben Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft und neue

    Forschungsrichtungen innerhalb der Wirtschafts- und Sozialgeschichte eine Fülle von

    Ergebnissen vorgelegt, von denen unser Wissen über das 17. und vor allem das 18. Jahrhundert

    besonders profitiert hat. Dadurch ist ein neuartiger Blick auf jene Welt möglich geworden, die der

    unseren unmittelbar voranging. Auch können die Vorbedingungen und die Krisen des

    Transformationsprozesses in Richtung auf eine industriell geprägte, bürgerliche Gesellschaft in

    Europa heute viel klarer herauskristallisiert werden. Ausgehend von der Klimaforschung, der

    Agrargeschichte und der Historischen Demographie sowie unter Einbeziehung der

    Protoindustrialisierungsforschung, der Familien- und Geschlechtergeschichte, der

    Alltagsgeschichtsschreibung und der historischen Anthropologie will die Vorlesung einen

    Überblick über Wirtschaft, Bevölkerung und gesellschaftliche Ordnung im Heiligen Römischen

    Reich vom Ausgang des Dreißigjährigen Krieges bis an die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert

    geben.

    Einführende Literatur:

    Eine Literaturliste wird unter Kennzeichnung einführender Titel zu Beginn der Vorlesung

    ausgegeben.

    KVV Europa-Studien 11

  • Modul: Basismodul 4 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll Titel: Europa im Zeitalter der Französischen Revolution und Napoleons I. (1789 1815) Ort, Zeit: 4/201, Mo, 15:30-17:00 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Die mit Beginn der Revolution in Frankreich 1789 eingeleitete Umbruchphase bezeichnet die wohl

    wichtigste Epochenzäsur der neueren europäischen Geschichte. Vergleichbar nur den

    Fundamentalumbrüchen von 1517 bzw. 1917 brachte sie auf den verschiedensten Feldern und

    Bereichen des politischen und sozialen Lebens neue Bestimmungsfaktoren ins Spiel, die das

    ganze 19. Jahrhundert über in allen europäischen Staaten ihre Wirksamkeit entfalteten. Dies galt

    für die Verfassungsdiskussionen ebenso wie für die Formierung der bürgerlichen Gesellschaft und

    die ideologischen Konfrontationen der großen damaligen Weltanschauung.

    Ausgehend von der Agonie des Ancien Régime seit den 1770er Jahren rekonstruiert die

    Vorlesung die Frühgeschichte der Revolution in Frankreich ebenso wie deren Ausgreifen auf die

    europäische Staatenwelt sowie deren Reaktion auf die damit gegebenen Herausforderungen. Die

    Entwicklungen in Preußen und Österreich, in Großbritannien und Rußland werden ausführlich

    dargestellt und in den internationalen Kontext eingebunden – bis hin zur Neuordnung Europas im

    Gefolge des Wiener Kongresses 1815.

    Ein besonderes Augenmerk gilt dem Aufstieg Napoleon Bonapartes, den strukturellen Grundlagen

    seiner Herrschaft sowie deren imperialer Ausdehnung nach Europa. Dadurch wurden

    Neuordnungsbemühungen ausgelöst, die vor allem für die Entwicklung in Preußen und in den

    süddeutschen Staaten von Bedeutung wurden und im Rahmen der Veranstaltung ausführlich

    diskutiert werden.

    Literatur zur Vorbereitung:

    Bernd Wunder: Europäische Geschichte im Zeitalter der Französischen Revolution 1789–1815.

    Stuttgart 2001.

    KVV Europa-Studien 12

  • Modul: Basismodul 7 Art: Übung

    Dozent: Prof. Dr. Matthias Niedobitek

    Titel: Organe und Institutionen der EU (Gruppe 1) Ort, Zeit: 2/D101, Do, 13.45-15.15 Beginn: 09.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: bitte an [email protected] (bitte für Gruppe 1 oder 2)Prüfungsleistung: Klausur (90 min) Studienleistungen: Lektüre von Texten, Kurzreferate, aktive Teilnahme an Diskussion

    Die Europäische Union verfügt über eine große Vielzahl von Organen und Institutionen mit

    unterschiedlichen Funktionen im europäischen Integrationsprozess. Manche von ihnen – etwa die

    Europäische Kommission, der Europäische Gerichtshof oder die Europäische Zentralbank –

    haben durch die öffentlichen Medien eine breitere Bekanntheit erlangt. Andere Organe und

    Institutionen – beispielsweise der Europäische Rechnungshof, der Wirtschafts- und

    Sozialausschuss, der Ausschuss der Regionen oder der Europäische Bürgerbeauftragte – sind

    weniger bekannt. Neben diesen bereits im EG-Vertrag verankerten Einrichtungen haben die

    Gemeinschaftsorgane selbst auf der Grundlage des EG- oder des EU-Vertrages zahlreiche

    weitere Institutionen geschaffen (beispielsweise diverse Agenturen), die sie bei ihrer Arbeit

    unterstützen oder ihre Tätigkeit überwachen sollen.

    Die Übung will den Studierenden einen Überblick über die institutionelle Struktur der EU – über

    die wichtigsten Organe und Institutionen, ihre Stellung im Institutionengefüge, ihre Aufgaben und

    Zuständigkeiten sowie ihre Arbeitsweise – verschaffen; sie will die Studierenden darüber hinaus

    auch mit neu geschaffenen Institutionen bekannt machen.

    KVV Europa-Studien 13

  • Modul: Basismodul 7 Art: Übung

    Dozent: Prof. Dr. Matthias Niedobitek

    Titel: Organe und Institutionen der EU (Gruppe 2) Ort, Zeit: 2/D101, Do, 15.30-17.00 Beginn: 09.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: bitte an [email protected] (bitte für Gruppe 1 oder 2)Prüfungsleistung: Klausur (90 min) Studienleistungen: Lektüre von Texten, Kurzreferate, aktive Teilnahme an Diskussion

    Die Europäische Union verfügt über eine große Vielzahl von Organen und Institutionen mit

    unterschiedlichen Funktionen im europäischen Integrationsprozess. Manche von ihnen – etwa die

    Europäische Kommission, der Europäische Gerichtshof oder die Europäische Zentralbank –

    haben durch die öffentlichen Medien eine breitere Bekanntheit erlangt. Andere Organe und

    Institutionen – beispielsweise der Europäische Rechnungshof, der Wirtschafts- und

    Sozialausschuss, der Ausschuss der Regionen oder der Europäische Bürgerbeauftragte – sind

    weniger bekannt. Neben diesen bereits im EG-Vertrag verankerten Einrichtungen haben die

    Gemeinschaftsorgane selbst auf der Grundlage des EG- oder des EU-Vertrages zahlreiche

    weitere Institutionen geschaffen (beispielsweise diverse Agenturen), die sie bei ihrer Arbeit

    unterstützen oder ihre Tätigkeit überwachen sollen.

    Die Übung will den Studierenden einen Überblick über die institutionelle Struktur der EU – über

    die wichtigsten Organe und Institutionen, ihre Stellung im Institutionengefüge, ihre Aufgaben und

    Zuständigkeiten sowie ihre Arbeitsweise – verschaffen; sie will die Studierenden darüber hinaus

    auch mit neu geschaffenen Institutionen bekannt machen.

    KVV Europa-Studien 14

  • Modul: Basismodul 8 Art: Bachelor-Projekt

    Dozent: Prof. Dr. Peter Jurczek

    Titel: Angewandte Geographie

    Ort/Zeit: nach individueller Vereinbarung mit dem Projektbetreuer

    Beginn: 15.04.2009, 09.15 – 10.45 Thüringer Weg 9 / Raum 109

    Teilnahmevoraussetzungen: bestandene bzw. festgestellte Zwischenprüfung

    Anmeldung: Anmeldeliste (Informationsbrett des Fachgebietes Geographie, Thüringer Weg 9, zwischen Zimmer-Nr. 111 und 112) oder in der Sprechstunde oder per E-mail ([email protected]). Erwerb des Nachweises: siehe Modulbeschreibung

    Hauptaufgabe ist die Durchführung, Auswertung und schriftliche Dokumentation eines Projekts zur Angewandten Geographie bzw. Raumplanung, das sich regional auf Europa bezieht. Dies kann individuell oder in Kleingruppen erfolgen. Das Thema wird in Absprache mit dem Projektbetreuer festgelegt und von dem/den Studierenden weitgehend eigenständig bearbeitet. In der Regel kommen die Techniken der empirischen Sozialforschung (z. B. systematische Materialauswertung, ggf. Befragungen) zur Anwendung.

    KVV Europa-Studien 15

  • Modul: Basismodul 8 Art: Bachelor Projekt

    Dozenten: Prof. Dr. M. Niedobitek, S. Ruth-Schumacher, M. Hesse

    Titel: Europäische Integration

    Ort, Zeit: TW9, Zimmer 321, 315, 314 Beginn: Individuell nach Vereinbarung

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: Per Mail oder in einer Sprechstunde

    Prüfungsleistung: Projektbericht

    Die Inhalte der Projekte gestalten sich je nach fachlicher Ausrichtung und Interesse der

    StudentInnen und Betreuer unterschiedlich. Das Projekt sollte im Vergleich zu anderen

    Lehrveranstaltungen einen stärker praxis- und forschungsorientierten Ansatz verfolgen. Der

    fachliche Schwerpunkt der Projekte liegt auf europarechtlichen und europapolitischen Frage- und

    Problemstellungen. Die Studentinnen und Studenten können individuell oder in Kleingruppen an

    einem Projekt arbeiten. Beispiele und Anregungen für Projektberichte finden sich auf der Website

    der Europa-Studien.

    KVV Europa-Studien 16

  • Modul: KK1/B1 Art: Vorlesung

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Theorien der Kulturwissenschaften Ort, Zeit: 2/D101, Mo, 09:15-10:45 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Klausur

    Ob man unter „Kulturwissenschaft(en)“ nun ein neues Fach oder einen fächerübergreifenden

    Theoriewandel versteht: Tatsache ist, dass die Kulturwissenschaften über keinen Konsens

    bildenden Kanon an theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätzen verfügen. Die

    Vorlesung bietet Studierenden der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fächer eine Orientierung

    in diesem komplexen, aber auch spannenden Wissenschaftsfeld.

    Die Vorlesung verfolgt eine zweifache Zielsetzung. Zum einen werden jene Tendenzen im

    angelsächsischen und im deutschsprachigen wissenschaftlichen Kontext seit dem Beginn des 20.

    Jahrhunderts aufgezeigt, die für das Verständnis der heutigen Hochkonjunktur von „Kultur“ als

    Untersuchungsgegenstand und von „Kulturwissenschaft(en)“ als Wissenschaftsfeld beitragen.

    Zum anderen werden einige der Ansätze und Themen vorgestellt, die die heutige

    kulturwissenschaftliche Arbeit prägen und bereichern.

    Empfohlene Literatur zum Einstieg: Böhme, H. u.a. (Hgg.). Orientierung Kulturwissenschaft.

    Reinbek bei Hamburg, 22002; Bachmann-Medick. Cultural Turns. Reinbek bei Hamburg, 2006.

    KVV Europa-Studien 17

  • Modul: KK1/B1 Art: Proseminar

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Iberische Migration nach Deutschland – eine diskursanalytische Annäherung Ort, Zeit: 2/HS21, Mo, 11:30-13:00 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]nitz.de

    Erwerb des Nachweises: Wissenschaftliche Hausarbeit

    Das Seminar verfolgt ein doppeltes Ziel. Inhaltlich soll es Kenntnisse über die

    Migrationsbewegungen aus Spanien und Portugal nach Deutschland vermitteln: von den

    Anwerbungsverträgen der 1960er Jahre bis zur gegenwärtigen Verankerung der iberischen

    Einwanderung in die deutsche Erinnerungspolitik (etwa durch Gedenkveranstaltungen und

    Musealisierung). Methodisch bietet das Seminar eine Gelegenheit, diskursanalytische

    Instrumentarien kennen zu lernen und an der Analyse von Migrationsdiskursen zu erproben.

    Das Hauptaugenmerk der zu vermittelnden soft skills liegt in diesem Seminar auf dem Halten

    wissenschaftlicher Vorträge.

    KVV Europa-Studien 18

  • Modul: KK1/B1 Art: Übung

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Theorien der Kulturwissenschaften Ort, Zeit: 1/205, Mi, 11:30-13:00 Beginn: 08.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Klausur

    In der Übung soll das Wissen der Vorlesung Theorien der Kulturwissenschaften durch Lektüren

    von Grundlagentexten gefestigt und vertieft werden. Die Teilnahme an der Vorlesung ist für die

    Übung zwar nicht zwingend, dennoch dringend empfohlen.

    KVV Europa-Studien 19

  • Modul: KK1/B1 Art: Proseminar

    Dozent: Jörg Seidel M.A.

    Titel: Alterität und Konstruktion von Identität in der DDR Ort, Zeit: 2/D101, Do, 09.15 – 10.45 Beginn: 1. VL-Woche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: per Email an [email protected] bis 31.03.2009

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Alterität und Konstruktion von Identität in der DDR.

    Das Seminar behandelt Konstruktionen von Identität und der Umgang mit Alterität in der DDR. In

    Vorbereitung auf die Analyse ausgewählter Beispiele werden in den ersten Sitzungen die

    kulturwissenschaftlichen Grundlagen geklärt: Wie wird Identität konstruiert? Welche Rolle spielt

    die Eigen- und Fremdwahrnehmung? Welchen politischen Einfluß hat das kulturelle und das

    kommunikative Gedächtnis? Inwiefern ist Alterität wichtig für das Selbstbild?

    Während des gesamten Bestehens der DDR (in der Ära Ulbricht sowie ab 1971 unter Honecker)

    war die Propaganda darauf gerichtet, eine genuine DDR-Identität zu konstruieren. Anfänglich

    wurden dazu noch bestimmte Gründungsmythen herangezogen und instrumentalisiert. Diese

    waren der inhärente Anti-Faschismus der DDR-Gesellschaft, die Überlegenheit des

    internationalen Sozialismus sowie ein friedliebender Patriotismus. Diese drei Säulen der

    Konstruktion von Identität orientierten sich in ihrer Ausrichtung an einer Abgrenzung zu dem

    anderen deutschen Staat, der BRD.

    Mit dem Wirken Honeckers ergab sich aus der neuen Ausrichtung der Außen- sowie Wirtschafts-

    und Sozialpolitik auch eine Veränderung in der Propaganda hinsichtlich der DDR-Identität. Mit der

    Zunahme des außenpolitischen Engagement besonders in ehemaligen Kolonialländern Afrikas

    ergab sich auch die Notwendigkeit sich in der DDR intensiver mit dem Fremden

    auseinanderzusetzen. Die erhöhte Präsenz von Gastarbeitern und Lehrlingen aus Ländern wie

    Mosambik, Angola oder Cuba erzeugte in der Bevölkerung nicht unbedingt den von der

    Regierung erhofften toleranten Umgang. Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung stellen die

    Wirksamkeit der eingesetzten Propagandamittel in Frage.

    KVV Europa-Studien 20

  • Modul: KK1/B1 Art: Proseminar

    Dozentin: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat

    Titel: Flüsse Ort, Zeit: 2/N106, Fr, 11:30-13:00 Beginn: 17.04.09

    Teilnahmevoraussetzungen: Kontinuierliche aktive Denkarbeit

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    Der Fluss als determinierendes Element in der Entwicklung von Zivilisation – so lässt sich grob

    das Feld der Semester arbeit umreißen. Vom Allgemeinen zum Speziellen zum Allgemeinen so

    könnte man das methodische Fortschreiten der Arbeit zusammenfassen. Als Flussquellenmaterial

    sind bisher Garonne, Elbe, Rhein, Tarn, Weser und Zschopau vorgemerkt.

    KVV Europa-Studien 21

  • Modul: KK1/B1 Art: Vorlesung Dozent: Dr. habil. Roland Kühnel (unter Vorbehalt der Erteilung eines Lehrauftrages) Titel: Frankophonie und Hispanophonie – Aktuelle Entwicklungen zwischen Konkurrenz und Kooperation innerhalb und außerhalb Europas Ort, Zeit: 1/208 A Do, 15:30-17:00 Beginn: 09.4.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    Die VL gibt einen Überblick über linguistische und sozio-politische Aspekte der Konkurrenz

    zwischen Französisch und Spanisch innerhalb und außerhalb der EU. Sie zielt auf eine

    Diskussion verschiedener Szenarien sprachpolitischer, aber auch gesamtgesellschaftlicher Art in

    Bezug auf Wertesysteme, Protagonisten und Publikationen.

    KVV Europa-Studien 22

  • Modul: KK1/B1 Art: Vorlesung

    Dozentin: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat

    Titel: Individuum und Gesellschaft Ort, Zeit: 2/N010 Mi, 17:15-18:45 Beginn: 08.04.09

    Teilnahmevoraussetzungen: Neugierde und Denklust

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    „Moi, je … “ war eine Sendereihe, die in den frühen 80er Jahren die französische

    Fernsehlandschaft revolutionierte, Medienkatalysator und rezipierendes Publikum verblüffte. Mr. &

    Mrs. Nobody werden medial fixiert und inszenierten nur sich selbst. 2008 präsentierte das

    Gohliser Schloss (Leipzig) eine Exposition mit dem programmatischen Titel „Ich bin ich – EGO-

    UNIVERSUM“.

    Ausgangspunkt für die Reflexionen der Semesterarbeit sind die Selbstentwürfe und Projektionen

    eines EGO unter den Mitlebenden in Westeuropa. Fokussiert wird auf das Spannungsfeld

    Individuum und Gesellschaft. Ein Beziehungsgeflecht, das die denkende Menschheit zentral

    jahrhundertlang beschäftigt, wir werden zu den „Klassikern“ zurückkommen.

    Als einführende Lektüre wird empfohlen: Richard SENNETT, Verfall und Ende des öffentlichen

    Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Berlin 2008 [ 1 1974]; Robert PFALLER, Das schmutzige

    Heilige und die reine Vernunft, Frankfurt 2008.

    KVV Europa-Studien 23

  • Modul: KK2/B2 Art: Proseminar

    Dozent: Dr. Ulrich Best

    Titel: Spezielle Aspekte der KLOME / Sozialer Wandel: Europadebatten Ort, Zeit: Vorbesprechung am 15. April, Veranstaltung als Blockseminar im Juli 2009, voraussichtl. 10./11.07.2009

    Beginn: 15.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Eintrag auf Mailingliste https://mailman.tu-chemnitz.de/mailman/listinfo/europadebatten Erwerb des Nachweises: regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat (Studienleistungen), Hausarbeit (Prüfungsleistung) Das Seminar behandelt die Diskussion um „Europa“ in den Staaten Mittel- und Osteuropas. Was

    bedeutet „Europa“ in diesen Debatten? Was bedeutet zum Beispiel „Festung Europa“, was

    „Kerneuropa“? Wie unterscheiden sich die Auffassungen, wie haben sie sich gewandelt? Es wird

    sich zeigen, dass die aktuellen Debatten um Europa nicht nur das Ergebnis aktueller Politik und

    der EU-Erweiterung sind, sondern auch historische Entwicklungen. Ebenso sind es nicht nur

    Debatten, sondern sie sind verbunden mit konkreter Politik, mit Integration und Ausschluss. Im

    Seminar geht es daher einleitend um weiter gefasste Analysen des Europabegriffs, dessen

    Wandel und spezifische Ausprägungen. Des Weiteren behandelt das Seminar einzelne Europa-

    Debatten, wie die Mitteleuropa-Thematik Anfang des 20. Jahrhunderts und die Zentraleuropa-

    Diskussion der 1980er. Schließlich werden die aktuellen Debatten betrachtet werden, wobei der

    Fokus hauptsächlich, aber nicht ausschließlich auf Ostmitteleuropa liegen wird.

    Literatur zum Einstieg:

    Kaser, Karl (Hrsg.) (2003) Europa und die Grenzen im Kopf. Klagenfurt: Wieser.

    Segebrecht, Wulf (Hg) (2003) Europa in den europäischen Literaturen der Gegenwart. Frankfurt

    am Main [u.a.]: Lang.

    Mokre, Monika (Hrsg.) (2003) Europas Identitäten. Mythen, Konflikte, Konstruktionen. Frankfurt

    am Main: Campus.

    KVV Europa-Studien 24

  • Modul: KK2/B2 Art: Proseminar (Blockveranstaltung)

    Dozent: PD Dr. Jörg Deventer

    Titel: „Ostmitteleuropa“ Online. Ressourcen im Netz für Studium und Berufswahl Zeit: Vorbesprechung 16.04.09: 9:15 bis 10:45, Ort: 2/NK004 Zwischenberichte 04.06.09: 9:15 bis 10:45, Ort: 2/NK003 Blocksitzungen: 17.7.: 10:15 bis 17:45, Ort: 2/NK004 sowie 18.7.: 10:15 bis 17:45, Ort: 2/D201

    Beginn: 2. Vorlesungswoche (16.04.2009)

    Teilnahmevoraussetzungen: Modul B6 erfolgreich abgeschlossen Anmeldung: 23.03. (08:00 Uhr) – 03.04.09 (09:00 Uhr) über [email protected] Die Teilnehmerzahl ist auf 35 begrenzt

    Prüfungsleistung: Hausarbeit (15-20 Seiten)

    Die Zahl der Institutionen und Organisationen, die in den Bereichen Politik und Diplomatie,

    Verwaltung und Wirtschaft, Medien und Kultur sowie Bildung und Wissenschaft das Internet als

    weltweite „elektronische Bühne“ nutzen, ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Auch als

    Diskussionsforum und Publikationsmedium wird das Internet mittlerweile breit genutzt. Der

    bedeutendste und am schnellsten wachsende Bereich des Internets ist das World Wide Web

    (www). Was kann das Internet Studierenden von Europa-Studiengängen mit dem Schwerpunkt

    Ostmitteleuropa während ihres Hochschulstudiums und im Hinblick auf die spätere Berufswahl

    bieten?

    In diesem praxisorientierten Seminar sollen die fachbezogenen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die das Internet heute zur Verfügung stellt, um wissenschaftliches Arbeiten und eine erste berufliche Orientierung zu unterstützen. Vorgehensweise: Entlang der bevorzugten Berufsfelder bilden die Studierenden kleinere Arbeitsgruppen. Die (nicht nur) von dem Dozenten vorgeschlagenen Angebote im Netz werden von den Arbeitsgruppen kritisch durchleuchtet; Organisationen und Institutionen sollen darüber hinaus direkt kontaktiert werden. Die Ergebnisse der Recherchen sollen dann im Seminar präsentiert werden.

    Die Kenntnis von Grundtechniken und Erfahrung im Umgang mit dem www werden

    vorausgesetzt.

    Literatur-Empfehlung:

    KVV Europa-Studien 25

  • Jochen Hörisch: Eine Geschichte der Medien. Von der Oblate zum Internet, Frankfurt/Main 2004.

    Link-Empfehlung zum Einstieg:

    http://www.vts.intute.ac.uk/he/tutorial/eurostudies

    Interaktiver Selbstlernkurs zum Internet der Universität Bristol, der zahlreiche Hinweise zur

    Bewertung und Nutzbarkeit von Internet-Informationen sowie zur Suche von Netzinhalten gibt.

    Der Link führt zum Tutorial „European Studies“ (in englischer Sprache).

    KVV Europa-Studien 26

  • Modul: KK2/B2 Art: Vorlesung

    Dozent: PD Dr. Jörg Deventer Titel: Die „Geschichtsregion“ Ostmitteleuropa. Politik, Gesellschaft und Kultur vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert Ort, Zeit: 2/B102, Di, 9:15-10:55 Beginn: 2. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: Modul B6 erfolgreich abgeschlossen

    Anmeldung: nicht erforderlich

    Prüfungsleistung: Klausur (Vorleistung: Referat in der Übung)

    Die für alle Studienphasen geeignete Vorlesung bietet einen problemorientierten Überblick über

    Grundlagen und Grundfragen der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen

    Geschichte der Großregion Ostmitteleuropa. Nach einer Einführung in das Konzept

    „Geschichtsregion“ werden zunächst verschiedene Begriffsbestimmungen von „Ostmitteleuropa“

    erörtert. Diese sollen den Blick für zweierlei schärfen: einerseits für die Herausbildung langfristiger

    eigenständiger Strukturen dieser Gesellschaften, andererseits für die „Europäizität

    Ostmitteleuropas“ (Wolfgang Schmale). Daran anschließend werden Grundzüge historisch-

    kultureller Entwicklungen der ostmitteleuropäischen Kernländer und Staaten vom Mittelalter bis in

    die Gegenwart behandelt. Im Wechsel der Perspektive von Struktur- und Ereignisgeschichte

    werden dabei folgende Themenfelder berührt: 1. Mittelalter: Christianisierung, Nationsbildung und

    Landesausbau. 2. Frühe Neuzeit: Ständefreiheit und Fürstenmacht; Religiöse und konfessionelle

    Vielfalt. 3. Das „lange“ 19. Jahrhundert: Nationale Emanzipationsbewegungen im imperialen

    Kontext. 4. 20. Jahrhundert: Erster Weltkrieg; Die neuen Staaten in der Zwischenkriegszeit;

    Zweiter Weltkrieg und Gewaltherrschaft; Sowjetisierung und gesellschaftlicher Widerstand im

    Kommunismus; Umbruch und Systemwechsel; 5. 21. Jahrhundert: Demokratisierung,

    wirtschaftlicher Wandel und EU-Beitritt; Diskurse um Erinnerungspolitik und Gedächtniskultur.

    In jeder Sitzung gibt es eine kurze Pause, so dass die Vorlesung erst gegen 10.55 h endet. Es

    besteht jeweils Gelegenheit, Fragen zu stellen.

    Literatur-Empfehlungen:

    Juri Andruchowytsch/Andrzej Stasiuk, Mein Europa. Zwei Essays über das sogenannte

    Mitteleuropa, Frankfurt/Main 2004.

    Wolfgang Ismayr (Hg.): Die politischen Systeme Osteuropas, Opladen 2002.

    KVV Europa-Studien 27

  • Harald Roth (Hg.): Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas (Studienhandbuch Östliches

    Europa, 1), Köln u.a. 1999.

    Klaus Zernack: Osteuropa. Eine Einführung in seine Geschichte, München 1977.

    KVV Europa-Studien 28

  • Modul: KK2/B2 Art: Übung

    Dozent: PD Dr. Jörg Deventer Titel: Die „Geschichtsregion“ Ostmitteleuropa: Geschichte-Gegenwart-Zukunft. Ein Lektürekurs Ort, Zeit: 2/B102, Di, 15:30-17:00 Beginn: 2. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: Modul B6 erfolgreich abgeschlossen Anmeldung: 23.03. (08:00 Uhr) – 03.04.09 (09:00 Uhr) über [email protected] Die Teilnehmerzahl ist auf 35 begrenzt

    Prüfungsleistung: Referat (als Vorleistung zur Klausur in der Vorlesung)

    Die Lehrveranstaltung verfolgt im wesentlichen zwei Ziele: Zum einen ist die Übung als eine

    strukturierte Einführung in die Kulturgeschichte und Kulturstudien Ostmitteleuropas konzipiert. Im

    Rahmen der Lektüre ausgewählter geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Texte werden

    zentrale Begriffe, Forschungsansätze und Untersuchungsgegenstände dieser Fächer vorgestellt

    und gemeinsam diskutiert. Zudem sollen die ausgewählten Texte interdisziplinäres

    Orientierungswissen über historische Grundlagen sowie gegenwärtige und zukünftige

    Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur vermitteln. Dabei sollen auch Textbeispiele der

    politischen Publizistik herangezogen werden. Zum anderen dient die Lehrveranstaltung der

    Einübung und Vertiefung elementarer wissenschaftlicher Arbeitsweisen und -techniken. Neben

    der Textanalyse und Textinterpretation geschieht dies im Rahmen von Einzel- und

    Gruppenreferaten sowie der Übernahme einer Diskussionsleitung und Buchvorstellung.

    Literatur-Empfehlungen:

    Christopher Hann (Hg.): Postsozialismus. Transformationsprozesse in Europa und Asien aus

    ethnologischer Perspektive, Frankfurt/Main, New York 2002.

    Harald Roth (Hg.): Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas (Studienhandbuch Östliches

    Europa, 1), Köln u.a. 1999.

    Karl Schlögel: Die Mitte liegt ostwärts. Europa im Übergang, Frankfurt/Main 2008.

    Stefan Troebst: Kulturstudien Ostmitteleuropas. Aufsätze und Essays (Gesellschaften und

    Staaten im Epochenwandel, 11), Frankfurt/Main 2006.

    KVV Europa-Studien 29

  • Modul: KK3/B3 Art: Vorlesung

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Theorien der Kulturwissenschaften Ort, Zeit: 2/D101, Mo, 09:15-11:45 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Klausur

    Ob man unter „Kulturwissenschaft(en)“ nun ein neues Fach oder einen fächerübergreifenden

    Theoriewandel versteht: Tatsache ist, dass die Kulturwissenschaften über keinen Konsens

    bildenden Kanon an theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätzen verfügen. Die

    Vorlesung bietet Studierenden der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fächer eine Orientierung

    in diesem komplexen, aber auch spannenden Wissenschaftsfeld.

    Die Vorlesung verfolgt eine zweifache Zielsetzung. Zum einen werden jene Tendenzen im

    angelsächsischen und im deutschsprachigen wissenschaftlichen Kontext seit dem Beginn des 20.

    Jahrhunderts aufgezeigt, die für das Verständnis der heutigen Hochkonjunktur von „Kultur“ als

    Untersuchungsgegenstand und von „Kulturwissenschaft(en)“ als Wissenschaftsfeld beitragen.

    Zum anderen werden einige der Ansätze und Themen vorgestellt, die die heutige

    kulturwissenschaftliche Arbeit prägen und bereichern.

    Empfohlene Literatur zum Einstieg: Böhme, H. u.a. (Hgg.). Orientierung Kulturwissenschaft.

    Reinbek bei Hamburg, 22002; Bachmann-Medick. Cultural Turns. Reinbek bei Hamburg, 2006.

    KVV Europa-Studien 30

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Iberische Migration nach Deutschland – eine diskursanalytische Annäherung Ort, Zeit: 2/HS21, Mo, 11:30-13:00 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Wissenschaftliche Hausarbeit

    Das Seminar verfolgt ein doppeltes Ziel. Inhaltlich soll es Kenntnisse über die

    Migrationsbewegungen aus Spanien und Portugal nach Deutschland vermitteln: von den

    Anwerbungsverträgen der 1960er Jahre bis zur gegenwärtigen Verankerung der iberischen

    Einwanderung in die deutsche Erinnerungspolitik (etwa durch Gedenkveranstaltungen und

    Musealisierung). Methodisch bietet das Seminar eine Gelegenheit, diskursanalytische

    Instrumentarien kennen zu lernen und an der Analyse von Migrationsdiskursen zu erproben.

    Das Hauptaugenmerk der zu vermittelnden soft skills liegt in diesem Seminar auf dem Halten

    wissenschaftlicher Vorträge.

    KVV Europa-Studien 31

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozent: Dr. Hans-Joachim Hermes

    Titel: William Shakespeare: King Lear Ort, Zeit: Wilhelm-Raabe-Str., Tuesdays 9:30 a.m. Beginn: 07.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: Students need to have completed the lecture course „Introduction to the Study of Literatures in English” Anmeldung: send mail to [email protected]

    Prüfungsleistung: Regular attendance, 1 oral presentation, term paper 10-15 pp, language English; format according to style sheet

    In this Proseminar we will study Shakespeare’s famous Tragedy of King Lear, which was first

    performed in the limits of 1605 to 1606 between Othello and Macbeth. Subjects of interest will be

    the structure of the plot, analysis of major characters, themes, motifs, symbols and language

    (imagery!). Among the themes and motifs will be those of human cruelty, justice, authority and

    chaos and madness. Shakespeare’s sources, among them Raphael Holinshed’s Lear will be

    studied. Attention will also be paid to Shakespeare’s dramatic features: King Lear is a true

    specimen of a Jacobean play, and the seminar will trace for characteristics of Jacobean

    playwriting. The Dresden production of the play may be seen in the Dresden Staatsschauspiel

    either in late April 2009 or in May or June. The students will get a chance to talk to the performing

    cast.

    KVV Europa-Studien 32

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozent: Dr. Michael Ostheimer

    Titel: Zeitgenössische Reiseprosa Ort, Zeit: wird noch bekannt gegeben, Mi, 11.30-13.00 Beginn: 1. Veranstaltungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: max. 10 Studierende der Europa-Studien

    Anmeldung: [email protected]

    Prüfungsleistung: Hausarbeit (ca. 10 Seiten)

    KVV Europa-Studien 33

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozent: Prof. Dr. Uwe Hentschel

    Titel: Die Literatur des „Sturm und Drang“ Ort, Zeit: wird noch bekannt gegeben 14-tägig, Mo, 13:45-17:00 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Begrenzung auf 10 Teilnehmer (der Europa-Studien), Anmeldung unter [email protected]

    Prüfungsleistung: Hausarbeit (ca. 10 Seiten)

    Veranstaltungsbeschreibung: Das Seminar vermittelt einen Einblick in die Literatur des Sturm und Drang mit ihren bedeutsamen

    Autoren und typischen Ausdrucksformen. Unter Bezugnahme auf die sozialgeschichtlichen

    Voraussetzungen wird das Originäre der literarischen Periode herausgearbeitet.

    Literatur zur Vorbereitung:

    Ulrich Karthaus: Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. 2. akt. Auflage, München: Beck

    2007

    Gerhard Sauder: Theorie der Empfindsamkeit und des Sturm und Drang, Stuttgart: Reclam 2003

    Matthias Luserke: Sturm und Drang. Autoren – Texte – Themen, Stuttgart: Reclam 1997.

    KVV Europa-Studien 34

  • Modul: KK3/B3 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Günter Peters

    Titel: Goethe und die Antike Ort, Zeit: N/010, Di, 15.30 – 17.00 Beginn: 21.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    KVV Europa-Studien 35

  • Modul: KK3/B3 Art: Vorlesung

    Dozentin: Dr. Ines Detmers

    Titel: Englische Literatur- und Kulturgeschichte II: From Romanticism to the Present Ort, Zeit: wird noch bekannt gegeben, Do, 15.30-17.00 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: Abschlussklausur (90 Minuten)

    Content This lecture course is the second in a two-part sequence. It aims at providing an overview over

    the periods and key works of English literature from the Romantic era to the global diversification

    of contemporary literature(s) in English. As literature asks questions about both its own history as

    well as about the processes by which cultural knowledge and understanding are shaped, the

    starting point of this lecture will be the merits, pitfalls and governing principles of writing literary

    histories. Subsequently, the focus will be on Romanticism, Victorianism, Edwardianism,

    Modernism, Postmodernism and – last but not least – Postcolonialism and the so called New

    English Literatures. The comments on exemplary key texts of each period will be preceded by

    brief introductions which cover major historical and cultural events alongside key literary

    developments.

    Objectives Each survey unit will broadly follow a four step structure, including a general historio-cultural

    overview, a literary overview, an introduction to main texts and issues and exemplary readings.

    Furthermore, the lectures will move beyond facts and events in order to characterize the broad

    sweep of ideas and the main concerns of British writers of the periods mentioned above. For a

    better orientation in the field, please get hold of a copy of one of the following standard literary

    histories: Seeber, Englische Literaturgeschichte; Sampson, Cambridge Guide to English

    Literature; or Sanders, The Short Oxford History of English Literature. A detailed course schedule

    will be available at the beginning of the semester.

    KVV Europa-Studien 36

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozentin: Dr. Ines Detmers

    Titel: Theories and Methods Ort, Zeit: wird noch bekannt gegeben, Do, 9.15-10.45 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: “Introduction to the Study of Literatures in English” erfolg reich abgeschlossen Anmeldung: ines.detmers[email protected]

    Prüfungsleistung: Hausarbeit

    Content This course attempts to introduce modern literary theory to students of English Literature

    in order to make it intelligible and attractive alike. It will be shown that none of the different

    approaches, ranging from New Criticism, Formalism, Structuralism, Semiotics, Post-

    Structuralism, Psychoanalysis, Gender Studies, Intertextuality, Post-Colonialism, or New

    Historicism, is simply concerned with literary studies in a narrow sense. On the contrary,

    the above mentioned theories emerged from other areas of the humanities, and have

    implications well beyond literature itself. However, in this seminar we will explore the

    different theories and theoretical approaches by looking at their origins, premises and

    implications and by extracting their underlying messages.

    Objectives As the main focus is placed on both the understanding as well as the application of

    theoretical premises and paradigms, we shall concentrate on Joseph Conrad’s short

    novel Heart of Darkness (1902) in order to make the different theoretical approaches

    comprehensible. A detailed course schedule will be available at the beginning of the

    semester.

    Set text Joseph Conrad, Heart of Darkness (1902)

    KVV Europa-Studien 37

  • Modul: KK3/B3 Art: Proseminar

    Dozentin: Birte Heidemann, M.A.

    Titel: Theories and Methods Ort, Zeit: wird noch bekannt gegeben, Di, 9.15-10:45 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: “Introduction to the Study of Literatures in English” erfolg reich abgeschlossen Anmeldung: [email protected]

    Prüfungsleistung: Hausarbeit

    Content Since the late 1960s Northern Ireland has exploded onto the contemporary poetry scene with the

    works of poets such as Seamus Heaney, Michael Longley, Paul Muldoon, Ciaran Carson and

    Medbh McGuckian. For a population of just one and half million, Northern Ireland is somehow

    adept at producing poetry giants.

    Apart from poetry, Northern Ireland is also famous for its Troubles, the conflict that erupted out of

    the Civil Rights movement in 1969 and which came to an uneasy truce with the Good Friday

    Agreement in 1998. Hence, times have changed, and Northern Ireland continues to produce

    poets: Sinéad Morrissey, Colette Bryce, Martin Mooney, Alan Gillis, and Nick Laird. They make up

    the “new generation” of Northern Irish poets and will be the focus of this seminar.

    Objectives Students will analyse a selection of contemporary Northern Irish poetry by using various

    approaches. As the poets of the “new generation” were all born in the 1960s and 1970s and, thus,

    grew up during the Troubles, it will be interesting to find out to what extend they artistically engage

    themselves with the conflict. Besides, their poetry is defined by the notion of home and flight.

    Therefore, students will further scrutinise their work in terms of the need for belonging and the

    need to remain outside Northern Ireland. In addition, students will actively deal with the subject of

    poetry through creative writing assessments. In order to understand this convoluted conflict in the

    North of Ireland, a historical framework will be provided in the first sessions of the seminar.

    KVV Europa-Studien 38

  • Modul: KK4/B4 Art: Vorlesung

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Theorien der Kulturwissenschaften Ort, Zeit: 2/D101, Mo, 09:15-11:45 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Klausur

    Ob man unter „Kulturwissenschaft(en)“ nun ein neues Fach oder einen fächerübergreifenden

    Theoriewandel versteht: Tatsache ist, dass die Kulturwissenschaften über keinen Konsens

    bildenden Kanon an theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätzen verfügen. Die

    Vorlesung bietet Studierenden der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fächer eine Orientierung

    in diesem komplexen, aber auch spannenden Wissenschaftsfeld.

    Die Vorlesung verfolgt eine zweifache Zielsetzung. Zum einen werden jene Tendenzen im

    angelsächsischen und im deutschsprachigen wissenschaftlichen Kontext seit dem Beginn des 20.

    Jahrhunderts aufgezeigt, die für das Verständnis der heutigen Hochkonjunktur von „Kultur“ als

    Untersuchungsgegenstand und von „Kulturwissenschaft(en)“ als Wissenschaftsfeld beitragen.

    Zum anderen werden einige der Ansätze und Themen vorgestellt, die die heutige

    kulturwissenschaftliche Arbeit prägen und bereichern.

    Empfohlene Literatur zum Einstieg: Böhme, H. u.a. (Hgg.). Orientierung Kulturwissenschaft.

    Reinbek bei Hamburg, 22002; Bachmann-Medick. Cultural Turns. Reinbek bei Hamburg, 2006.

    KVV Europa-Studien 39

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar

    Dozentin: Dr. Teresa Pinheiro

    Titel: Iberische Migration nach Deutschland – eine diskursanalytische Annäherung Ort, Zeit: 2/HS21, Mo, 11:30-13:00 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Erwerb des Nachweises: Wissenschaftliche Hausarbeit

    Das Seminar verfolgt ein doppeltes Ziel. Inhaltlich soll es Kenntnisse über die

    Migrationsbewegungen aus Spanien und Portugal nach Deutschland vermitteln: von den

    Anwerbungsverträgen der 1960er Jahre bis zur gegenwärtigen Verankerung der iberischen

    Einwanderung in die deutsche Erinnerungspolitik (etwa durch Gedenkveranstaltungen und

    Musealisierung). Methodisch bietet das Seminar eine Gelegenheit, diskursanalytische

    Instrumentarien kennen zu lernen und an der Analyse von Migrationsdiskursen zu erproben.

    Das Hauptaugenmerk der zu vermittelnden soft skills liegt in diesem Seminar auf dem Halten

    wissenschaftlicher Vorträge.

    KVV Europa-Studien 40

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar

    Dozent: Jörg Seidel M.A.

    Titel: Alterität und Konstruktion von Identität in der DDR Ort, Zeit: 2/D101, Do, 09.15 – 10.45 Beginn: 1. VL-Woche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: per Email an [email protected] bis 31.03.2009

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Alterität und Konstruktion von Identität in der DDR.

    Das Seminar behandelt Konstruktionen von Identität und der Umgang mit Alterität in der DDR. In

    Vorbereitung auf die Analyse ausgewählter Beispiele werden in den ersten Sitzungen die

    kulturwissenschaftlichen Grundlagen geklärt: Wie wird Identität konstruiert? Welche Rolle spielt

    die Eigen- und Fremdwahrnehmung? Welchen politischen Einfluß hat das kulturelle und das

    kommunikative Gedächtnis? Inwiefern ist Alterität wichtig für das Selbstbild?

    Während des gesamten Bestehens der DDR (in der Ära Ulbricht sowie ab 1971 unter Honecker)

    war die Propaganda darauf gerichtet, eine genuine DDR-Identität zu konstruieren. Anfänglich

    wurden dazu noch bestimmte Gründungsmythen herangezogen und instrumentalisiert. Diese

    waren der inhärente Anti-Faschismus der DDR-Gesellschaft, die Überlegenheit des

    internationalen Sozialismus sowie ein friedliebender Patriotismus. Diese drei Säulen der

    Konstruktion von Identität orientierten sich in ihrer Ausrichtung an einer Abgrenzung zu dem

    anderen deutschen Staat, der BRD.

    Mit dem Wirken Honeckers ergab sich aus der neuen Ausrichtung der Außen- sowie Wirtschafts-

    und Sozialpolitik auch eine Veränderung in der Propaganda hinsichtlich der DDR-Identität. Mit der

    Zunahme des außenpolitischen Engagement besonders in ehemaligen Kolonialländern Afrikas

    ergab sich auch die Notwendigkeit sich in der DDR intensiver mit dem Fremden

    auseinanderzusetzen. Die erhöhte Präsenz von Gastarbeitern und Lehrlingen aus Ländern wie

    Mosambik, Angola oder Cuba erzeugte in der Bevölkerung nicht unbedingt den von der

    Regierung erhofften toleranten Umgang. Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung stellen die

    Wirksamkeit der eingesetzten Propagandamittel in Frage.

    KVV Europa-Studien 41

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar/Übung

    Dozentin: Dr. Hannelore Kraft

    Titel: Rhetorik der Rede und des Gesprächs Ort, Zeit: TW 11, 205, Mo, 11.30-13:00 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: Begrenzung der Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen (Videoeinsatz). Referatsthemen werden in der ersten Sitzung vergeben. Anmeldung: [email protected] bis 31.03.2009 Prüfungsleistung: SO02: unbenotete Scheine für regelmäßige und aktive Teilnahme und Seminarreferat, benotete Scheine für Teilnahme, Kurzreferat und Hausarbeit/Projektarbeit oder Klausur SO06: Übung: Klausur (60min) SO06: PS: wissenschaftliche Hausarbeit (5-15 Seiten) Kommunikative Fähigkeiten erfordern den bewussten Einsatz von Kommunikationsstrategien und

    adäquaten sprecherischen Mitteln. Aus den Hauptinhalten der Sprechwissenschaft (Sprech- und

    Stimmbildung, Rhetorische Kommunikation, Ästhetische Kommunikation, Sprechtherapie) werden

    geeignete Referatsthemen ausgewählt. Schwerpunkte der Betrachtungsweise können u. a. sein:

    Kommunikationsmodelle; Redegestaltung, Verständlichkeit; Erkennen vielschichtiger Signale und

    bewusster Umgang mit Körpersprache; Stress und Lampenfieber reduzieren,

    Gesprächskompetenz, Zusammenhang zwischen äußerem Sprechverhalten und innerer

    Repräsentation in rhetorischen Prozessen, Sprechgestaltung / Sprechausdruck.

    Roland Wagner (2004): Grundlagen der mündlichen Kommunikation. 9.erw.Aufl. Regensburg.

    Marita Pabst-Weinschenk (1995): Reden im Studium. Ein Trainingsprogramm. Frankfurt/Main.

    Gabriele Blod (2007): Präsentationskompetenzen – Überzeugend präsentieren in Studium und

    Beruf. Stuttgart.

    Michael Argyle (2002): Körpersprache und Kommunikation. Das Handbuch zur nonverbalen

    Kommunikation. 8.Aufl. Paderborn: Junfermann.

    Christian-Rainer Weisbach (2003): Professionelle Gesprächsführung. Ein praxisnahes Lese- und

    Übungsbuch. 6.Aufl. München.

    KVV Europa-Studien 42

  • Modul: KK4/B4 Art: Übung

    Dozentin: Dr. Hannelore Kraft

    Titel: Stimmliches und gestisches Gestalten (Improvisation) Ort, Zeit: Seminar- und Fitnessraum Sporthalle, Di, 11.30-13:00

    Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 16 Personen.

    Anmeldung: [email protected] bis 31.03.2009 Prüfungsleistung: SO02: unbenotete Scheine für regelmäßige und aktive Teilnahme, benotete Scheine für Teilnahme, Kurzreferat und Hausarbeit/Projektarbeit oder Klausur SO06: Übung: Klausur (60min) SO06: PS: wissenschaftliche Hausarbeit (5-15 Seiten) Im Berufsleben ist Kommunikation allgegenwärtig. Ihr Gelingen hängt aber auch

    maßgeblich von körperlichen und sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten ab. Ziel des

    Seminars ist, über die Verbindung von theatralischem Kreativitäts- und

    Kommunikationstraining

    (Problemlösungsverhalten, Teamfähigkeit, Spontaneität, überzeugende

    Selbstdarstellung) individuelle Ausdrucks- und Modulationsfähigkeiten zu vertiefen, um

    sich auf vielfältige Situationen einstellen und überzeugend handeln zu können.

    Improvisationsübungen, die alle Ebenen des Ausdrucksverhaltens (Körper, Stimme,

    Sprechweise, Formulierung) einbeziehen, können somit das Repertoire von

    Handlungsmöglichkeiten erweitern.

    Viola Spolin (1993): Improvisationstechniken für Pädagogik, Therapie und Theater. 4.Aufl.

    Paderborn.

    Gunter Lösel (2004): Theater ohne Absicht – Impulse zur Weiterentwicklung des

    Improvisationstheaters. Planegg.

    Gerhard Ebert (1993): Improvisation und Schauspielkunst: Über die Kreativität des

    Schauspielers. 3.Aufl. Berlin.

    Peter Thiesen (1990): Drauflosspieltheater: Ein Spiel- und Ideenbuch für Kindergruppen,

    Hort, Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung – mit über 350 Spielanregungen.

    Weinheim; Basel.

    KVV Europa-Studien 43

  • Modul: KK4/B4 Art: Übung

    Dozentin: Dr. Hannelore Kraft

    Titel: Stimmtraining – Grundlagen und Verfahren Ort, Zeit: Seminar- und Fitnessraum Sporthalle, Di, 13.45-15:15

    Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 16 Personen.

    Anmeldung: [email protected] bis 31.03.2009 Prüfungsleistung: SO02: unbenotete Scheine für regelmäßige und aktive Teilnahme, benotete Scheine für Teilnahme, Kurzreferat und Hausarbeit/Projektarbeit oder Klausur SO06: Übung: Klausur (60min) SO06: PS: wissenschaftliche Hausarbeit (5-15 Seiten) Ausgehend von dem Ausspruch „Stimme ist die ganze Person“ (Gundermann 1987) wird nicht nur

    an den stimmlichen Symptomen gearbeitet, sondern das ganzheitliche Bedingungsgefüge, d.h.

    die Wechselwirkung von Tonus, Haltung, Atmung, Stimme und Stimmung bewusst gemacht. Ziel

    der Stimm- und Sprechübungen ist eine stimmliche Leistungsfähigkeit, die den

    Alltagsbelastungen gewachsen ist. Inhalte: Gesamtkörperliche Lockerung / Entlastung der

    Kehlkopfmuskulatur durch Zwerchfellaktivierung / Tragfähigkeit der Stimme / Plastische

    Artikulation. Gleichzeitig wird an Intonation, Sprechausdruck und Vorlesetechniken gearbeitet.

    Walburga Brügge/Katharina Mohs (1994): Therapie funktioneller Stimmstörungen.

    Übungssammlung zu Körper, Atem, Stimme. München; Basel.

    Barbara Maria Bernhard (2002): Sprechtraining. Professionell sprechen – auf der Bühne und am

    Mikrofon. Wien: öbv & hpt.

    Sabine F. Gutzeit (2002): Stimme wirkungsvoll einsetzen. Das Stimm-Potenzial erfolgreich

    nutzen. Mit Audio-CD. Weinheim, Basel: Beltz.

    Uwe Schürmann (2007): Mit Sprechen bewegen. Stimme und Ausstrahlung verbessern mit

    atemrhythmisch angepasster Phonation. München.

    KVV Europa-Studien 44

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar

    Dozentin: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat

    Titel: Flüsse Ort, Zeit: 2/N106 Fr, 11:30-13:00 Beginn: 17.04.09

    Teilnahmevoraussetzungen: Kontinuierliche aktive Denkarbeit

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    Der Fluss als determinierendes Element in der Entwicklung von Zivilisation – so lässt sich grob

    das Feld der Semester arbeit umreißen. Vom Allgemeinen zum Speziellen zum Allgemeinen so

    könnte man das methodische Fortschreiten der Arbeit zusammenfassen. Als Flussquellenmaterial

    sind bisher Garonne, Elbe, Rhein, Tarn, Weser und Zschopau vorgemerkt.

    KVV Europa-Studien 45

  • Modul: KK4/B4 Art: Vorlesung Dozent: Dr. habil. Roland Kühnel (unter Vorbehalt der Erteilung eines Lehrauftrages) Titel: Frankophonie und Hispanophonie – Aktuelle Entwicklungen zwischen Konkurrenz und Kooperation innerhalb und außerhalb Europas Ort, Zeit: 1/208 A Do, 15:30-17:00 Beginn: 09.4.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: [email protected]

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    Die VL gibt einen Überblick über linguistische und sozio-politische Aspekte der Konkurrenz

    zwischen Französisch und Spanisch innerhalb und außerhalb der EU. Sie zielt auf eine

    Diskussion verschiedener Szenarien sprachpolitischer, aber auch gesamtgesellschaftlicher Art in

    Bezug auf Wertesysteme, Protagonisten und Publikationen.

    KVV Europa-Studien 46

  • Modul: KK4/B4 Art: Vorlesung

    Dozentin: Prof. Ulrike Brummert, docteur d´Etat

    Titel: Individuum und Gesellschaft Ort, Zeit: 2/N010 Mi, 17:15-18:45 Beginn: 08.04.09

    Teilnahmevoraussetzungen: Neugierde und Denklust

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    „Moi, je … “ war eine Sendereihe, die in den frühen 80er Jahren die französische

    Fernsehlandschaft revolutionierte, Medienkatalysator und rezipierendes Publikum verblüffte. Mr. &

    Mrs. Nobody werden medial fixiert und inszenierten nur sich selbst. 2008 präsentierte das

    Gohliser Schloss (Leipzig) eine Exposition mit dem programmatischen Titel „Ich bin ich – EGO-

    UNIVERSUM“.

    Ausgangspunkt für die Reflexionen der Semesterarbeit sind die Selbstentwürfe und Projektionen

    eines EGO unter den Mitlebenden in Westeuropa. Fokussiert wird auf das Spannungsfeld

    Individuum und Gesellschaft. Ein Beziehungsgeflecht, das die denkende Menschheit zentral

    jahrhundertlang beschäftigt, wir werden zu den „Klassikern“ zurückkommen.

    Als einführende Lektüre wird empfohlen: Richard SENNETT, Verfall und Ende des öffentlichen

    Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Berlin 2008 [ 1 1974]; Robert PFALLER, Das schmutzige

    Heilige und die reine Vernunft, Frankfurt 2008.

    KVV Europa-Studien 47

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar (Blockseminar)

    Dozent: PD Dr. Jörg R.J. Schirra

    Titel: Medien als Kommunikationsmittel Ort, Zeit: Vorbereitungstreffen: 22. Juni und 29. Juni jeweils 17:00-17:45; Blockeinheit voraussichtlich 9.9.- 16.9.09, 2/D201 oder 2/D301

    Beginn: 22.06.09

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Themenvergabe findet im Internet statt (JRJS-Seminar-Chatroom :

    www.forumromanum.com/member/forum/forum.php?USER=user_389928 )

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Welche Bedeutungen sollte der Ausdruck ‚Medium’ und die mehr oder weniger synonym

    verwendeten Ausdrücke insbesondere im Zusammenhang mit der Informationstechnologie

    haben? Was ist mit dem Ausdruck ‚Kommunikation’ allgemein und im Kontext der

    Mediendiskussion gemeint? Überlegungen zu den wesentlichen Aspekten von

    Kommunikationsmitteln, zu wichtigen Voraussetzungen und Auswirkungen ihres Gebrauchs

    schließen sich an. In diesem Rahmen wird schließlich ebenfalls zu untersuchen sein, in welchem

    Sinn man auch von Computern berechtigter Weise als von einer Art von Medium sprechen sollte.

    Besondere Aufmerksamkeit soll dabei dem Begriff der Interaktivität zufließen, der überleitet zu

    einer kurzen Betrachtung jener Medien, die üblicherweise unter dem Ausdruck ‚Multimedia’

    zusammengefassten werden und zu denen auch die so genannte „Virtuelle Realität“ zu zählen ist.

    Mehr Information und aktuelle Änderungen sind jeweils auch unter www.jrjs.de/Work/Class zu

    finden.

    KVV Europa-Studien 48

    http://www.forumromanum.com/member/forum/forum.php?USER=user_389928

  • Modul: KK4/B4 Art: Proseminar (Blockseminar)

    Dozent: PD Dr. Jörg R.J. Schirra

    Titel: Medienanthropologie Ort, Zeit: Vorbereitungstreffen: 22. Juni und 29. Juni jeweils 18:00-18:45; Blockeinheit voraussichtlich 9.9.- 16.9.09, 2/D201 oder 2/D301

    Beginn: 22.06.09

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Themenvergabe findet im Internet statt (JRJS-Seminar-Chatroom :

    www.forumromanum.com/member/forum/forum.php?USER=user_389928)

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Das Sprachvermögen gilt seit alters her als ein zentrales Kriterium für das Menschsein (im

    philosophischen Sinne), als "differentia des Menschen", wie es bei Jonas heißt. Andererseits ist

    auch die Fähigkeit, Bilder zu verwenden, charakteristisch für Menschen. Hängen die beiden

    medialen Vermögen begrifflich miteinander zusammen? Und wenn ja, auf welche Weise?

    Allerdings reden wir häufig auch von Tiersprachen und Computersprachen. Welche Aspekte von

    "Sprache" sind es also, die spezifisch anthropologisch sind? Und was zeichnet das Verwenden-

    Können von Bildern eigentlich aus? Gibt es etwa "Vorstufen" oder Nebenkonzepte auch des

    Bildvermögens in Analogie zu Tier- und Computersprachen?

    Mehr Information und aktuelle Änderungen sind jeweils auch unter www.jrjs.de/Work/Class zu

    finden.

    KVV Europa-Studien 49

    http://www.forumromanum.com/member/forum/forum.php?USER=user_389928

  • Modul: KK4/B4 Art: Vorlesung

    Dozentin: Prof. Dr. Claudia Fraas

    Titel: Einführung in die Mediengeschichte Ort, Zeit: 2/N114 Di, 09:15-10:45 Beginn: 08.04.09

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: gemäß Modulbeschreibung

    Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Mediengeschichte von den Anfängen bis zum Beginn

    des 20. Jahrhunderts. Dabei werden u.a. Themen behandelt wie Medien in der Frühzeit und

    Antike, die Entstehung der Schriftkultur, das Zeitalter der Typographie, die Geschichte der

    Massenkommunikation und die Entwicklung der Bild- und Tonmedien.

    KVV Europa-Studien 50

  • Modul: SK1/C1 Art: Vorlesung

    Dozent: PD Dr. Manuel Schramm

    Titel: Geschichte des Wissens im 20. Jh. Ort, Zeit: 2/NK003, Do, 15:30-17:00 Beginn: 1. Vorlesungswoche

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: Klausur

    Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Geschichte des Wissens im Europa des 20.

    Jahrhunderts. Sie bildet eine Fortsetzung der Vorlesung im Wintersemester, deren Besuch aber

    nicht vorausgesetzt wird. Im Zentrum steht die Herausbildung der modernen

    „Wissensgesellschaft“ im 20. Jahrhundert, in dem wissenschaftliches Wissen zunehmend alle

    Lebensbereiche durchdrang und eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung wie nie zuvor erreichte.

    Gleichzeitig provozierte die Herrschaft der wissenschaftlichen und technischen Experten aber

    auch heftige Gegenreaktionen, die sich z.B. im Abschied vom Fortschrittsoptimismus des 19.

    Jahrhunderts und in den neuen sozialen Bewegungen bemerkbar machten. Die behandelten

    Themen umfassen daher u.a. die Bildungsrevolution des 20. Jahrhunderts, den Aufstieg der

    Atomphysik und der Informationstechnologien, den Übergang zur „fordistischen“

    Massenproduktion und die Entstehung der modernen Sozialwissenschaften.

    Einführungsliteratur:

    The Cambridge History of Science, Bd. 5 u. 7, Cambridge 2003

    Hans-Joachim Braun/Walter Kaiser, Energiewirtschaft, Automatisierung, Information, Berlin 1999

    (Propyläen Technikgeschichte 5)

    Walter Rüegg (Hg.), Geschichte der Universität in Europa, Bd. 3, München 2004

    Peter Weingart, Die Stunde der Wahrheit? Zum Verhältnis der Wissenschaft zu Politik, Wirtschaft

    und Medien in der Wissensgesellschaft, Weilerswist 2001

    KVV Europa-Studien 51

  • Modul: SK1/C1 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum

    Titel: Raumbewußtsein und Kartographie im Mittelalter Ort, Zeit: 4/032, Di, 09:15-10:45 Beginn: 07.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Anmeldung per E-mail vom 01.04. bis 03.04.09 über die Homepage des Lehrstuhls!

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Die Vorlesung für Fortgeschrittene erörtet die Zusammenhänge zwischen Weltbildern,

    Geschichtsauffassungen und Raumvorstellungen. Dabei werden historiographische

    Konzeptionen, graphische Geschichtsdarstellungen und Beispiele aus der Geschichte der

    Kartographie vom Mittelalter bis zum Beginn der europäischen Expansion behandelt.

    Teilnahme nur möglich nach Online-Anmeldung, keine Teilnahmebeschränkung.

    Begleitende Literatur:

    Eine Literaturliste wird zu Beginn der Vorlesung ausgegeben.

    KVV Europa-Studien 52

  • Modul: SK1/C1 Art: Proseminar

    Dozent: Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum

    Titel: England im Mittelalter Ort, Zeit: 4/105, Di, 15:30-17:00 Beginn: 07.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Anmeldung per E-mail vom 01.04. bis 03.04.09 über die Homepage des Lehrstuhls!

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    KVV Europa-Studien 53

  • Modul: SK1/C1 Art: Vorlesung

    Dozent: Doc. Dr. Miloš Řezník

    Titel: Einführung in die Geschichte der böhmischen Länder Ort, Zeit: 2/NK003, Mo, 17.15-18.45 Beginn: 20.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Die Vorlesung hat einen klassischen Einführungscharakter: sie soll mit den wichtigsten Problemen

    und Themen der historischen Entwicklung Böhmens zumindest ansatzweise vertraut machen.

    Dabei wird der Blick weniger auf eine lineare Entwicklungsdarstellung als auch auf

    Schlüsselthemen, Diskussionsfragen, Zäsuren, identitätsstiftende Erinnerungsorte und einige

    spezifische Probleme der deutsch-böhmischen bzw. deutsch-tschechischen Beziehungen

    gerichtet. Zur Vorlesung wird eine Übung angeboten, deren Besuch jedoch für die Teilnahme an

    der Vorlesung nicht verbindlich ist.

    Einführende Literatur:

    M. Alexander: Kleine Geschichte der böhmischen Länder. Stuttgart 2008.

    J. K. Hoensch: Geschichte Böhmens. Von der slavischen Landnahme bis zur Gegenwart,

    München 31997.

    Bosl, Karl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder. Stuttgart 1967–1970.

    KVV Europa-Studien 54

  • Modul: SK1/C1 Art: Proseminar

    Dozent: Doc. Dr. Miloš Řezník / Katja Rosenbaum, M.A.

    Titel: Stadtgeschichte im Ostseeraum Ort, Zeit: 2/D221, Di, 13:45-15:15 Beginn: 14.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Teilnahme nur möglich nach Online-Anmeldung, Anmeldung per E-mail vom 01.04. bis 03.04.09 über die Homepage des Lehrstuhls!

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Im Seminar soll die urbane Entwicklung des Ostseeraumes als historischer und moderner Region

    beleuchtet werden. Dabei ist zu fragen, welche politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, religiösen

    und sozialen Prozesse und Entwicklungen, aber auch Transfers die städtische(n) Entwicklung(en)

    beeinflussten und wie sich diese beispielsweise in den einzelnen Städtebildern niederschlugen.

    Ausgehend vom hohen Mittelalter bis zur Gegenwart sollen dabei einzelne Städte im gesamten

    Ostseeraum in ihrer historischen Entwicklung betrachtet werden, die für die o.g. historischen

    Phänomene exemplarischen Charakter haben, entsprechende Funktionen übernahmen oder eine

    besondere Bedeutung innehatten. Das Seminar soll die Entwicklungen dieser Städte zudem in

    den breiteren Kontext der historischen Entwicklung des Ostseeraumes im behandelten Zeitraum

    stellen.

    KVV Europa-Studien 55

  • Modul: SK1/C1 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Rudolf Boch Titel: Wirtschaft und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit: Mitteleuropa im 17. und 18. Jahrhundert Ort, Zeit: 2/N012, Do, 11:30-13:00 Beginn: 09.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: Klausur

    In den letzten dreißig Jahren haben Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft und neue

    Forschungsrichtungen innerhalb der Wirtschafts- und Sozialgeschichte eine Fülle von

    Ergebnissen vorgelegt, von denen unser Wissen über das 17. und vor allem das 18. Jahrhundert

    besonders profitiert hat. Dadurch ist ein neuartiger Blick auf jene Welt möglich geworden, die der

    unseren unmittelbar voranging. Auch können die Vorbedingungen und die Krisen des

    Transformationsprozesses in Richtung auf eine industriell geprägte, bürgerliche Gesellschaft in

    Europa heute viel klarer herauskristallisiert werden. Ausgehend von der Klimaforschung, der

    Agrargeschichte und der Historischen Demographie sowie unter Einbeziehung der

    Protoindustrialisierungsforschung, der Familien- und Geschlechtergeschichte, der

    Alltagsgeschichtsschreibung und der historischen Anthropologie will die Vorlesung einen

    Überblick über Wirtschaft, Bevölkerung und gesellschaftliche Ordnung im Heiligen Römischen

    Reich vom Ausgang des Dreißigjährigen Krieges bis an die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert

    geben.

    Einführende Literatur:

    Eine Literaturliste wird unter Kennzeichnung einführender Titel zu Beginn der Vorlesung

    ausgegeben.

    KVV Europa-Studien 56

  • Modul: SK1/C1 Art: Proseminar

    Dozentin: Dr. Eva Pietsch

    Titel: Sozialgeschichte der Familie – Deutschland im europäischen Vergleich Ort, Zeit: 4/101, Mi, 09:15-10:45 Beginn: 08.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt vom 01.04. bis 03.04.09 über die folgende Inter- netseite: http://www-user.tu-chemnitz.de/~pev/index.php

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    In England, Frankreich, Skandinavien und den Vereinigten Staaten von Amerika etablierte sich

    die historische Familienforschung bereits in den 1960er Jahren als Thema der modernen

    Sozialgeschichte. In der deutschen Geschichtsforschung war dies erst mit rund zehn Jahren

    Verzögerung der Fall. Seither bilden Untersuchungen zu historischen Familien- und

    Haushaltsverhältnissen einen Angelpunkt alltags-, wirtschafts-, mentalitäts- und

    kulturgeschichtlicher Fragestellungen. Das Studium historischer Ehe- und

    Geschlechterverhältnisse hat zudem neue Sichtweisen auf die Geschichte der Kindheit, der

    Sexualität und der Bevölkerung geliefert.

    Das Proseminar liefert zum einen einen Überblick über die Entwicklung des Forschungsfeldes,

    methodische Vorgehensweisen, Quellen und Fragestellungen. Zum anderen werden thematische

    Einzelaspekte behandelt (z.B. Familiale Ökonomie, Rechtstellung in der Familie, Intimität und

    Emotionalität, Familie in Arbeiterschaft, Bürgertum und Adel etc.)

    Auf diese Weise soll der Wandel und die Vielgestalt der Sozialform Familie für konkrete

    historische Räume und gesellschaftliche Schichten von der Frühen Neuzeit bis ins 20.

    Jahrhundert näher untersucht werden.

    Literaturempfehlung:

    Philippe Ariès, Geschichte der Kindheit, München/Wien 1975.

    Hans Derks, Über die Faszination des „Ganzen Hauses“, in: Geschichte und Gesellschaft 22

    (1996), S. 221–242.

    Richard van Dülmen, Kultur und Alltag in der Frühen Neuzeit, Bd. 1: Das Haus und seine

    Bewohner, München 1990.

    Heidi Rosenbaum, Formen der Familie, Frankfurt/Main 1982.

    KVV Europa-Studien 57

  • Modul: SK1/C1 Art: Vorlesung

    Dozent: Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll Titel: Europa im Zeitalter der Französischen Revolution und Napoleons I. (1789 1815) Ort, Zeit: 4/201, Mo, 15:30-17:00 Beginn: 06.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Die mit Beginn der Revolution in Frankreich 1789 eingeleitete Umbruchphase bezeichnet die wohl

    wichtigste Epochenzäsur der neueren europäischen Geschichte. Vergleichbar nur den

    Fundamentalumbrüchen von 1517 bzw. 1917 brachte sie auf den verschiedensten Feldern und

    Bereichen des politischen und sozialen Lebens neue Bestimmungsfaktoren ins Spiel, die das

    ganze 19. Jahrhundert über in allen europäischen Staaten ihre Wirksamkeit entfalteten. Dies galt

    für die Verfassungsdiskussionen ebenso wie für die Formierung der bürgerlichen Gesellschaft und

    die ideologischen Konfrontationen der großen damaligen Weltanschauung.

    Ausgehend von der Agonie des Ancien Régime seit den 1770er Jahren rekonstruiert die

    Vorlesung die Frühgeschichte der Revolution in Frankreich ebenso wie deren Ausgreifen auf die

    europäische Staatenwelt sowie deren Reaktion auf die damit gegebenen Herausforderungen. Die

    Entwicklungen in Preußen und Österreich, in Großbritannien und Rußland werden ausführlich

    dargestellt und in den internationalen Kontext eingebunden – bis hin zur Neuordnung Europas im

    Gefolge des Wiener Kongresses 1815.

    Ein besonderes Augenmerk gilt dem Aufstieg Napoleon Bonapartes, den strukturellen Grundlagen

    seiner Herrschaft sowie deren imperialer Ausdehnung nach Europa. Dadurch wurden

    Neuordnungsbemühungen ausgelöst, die vor allem für die Entwicklung in Preußen und in den

    süddeutschen Staaten von Bedeutung wurden und im Rahmen der Veranstaltung ausführlich

    diskutiert werden.

    Literatur zur Vorbereitung:

    Bernd Wunder: Europäische Geschichte im Zeitalter der Französischen Revolution 1789–1815.

    Stuttgart 2001.

    KVV Europa-Studien 58

  • Modul: SK1/C1 Art: Proseminar

    Dozent: Dr. Martin Wetzel

    Titel: Der Wiener Kongress 1814/15 Ort, Zeit: 4/201, Mo, 15:30-17:00

    Beginn: Fr, 17.04.2009, 9:15-10:45, 2/HS20

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: [email protected] unter Angabe Semesterzahl und Studiengang

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Der Wiener Kongreß erlangte als einer der wichtigsten Kongresse der Neuzeit zentrale

    Bedeutung für die europäische Geschichte. In seiner Wirkung auf das europäische

    Mächtesystem oft mit dem Westfälischen Frieden verglichen, vollzog er die territoriale

    Neuordnung Europas nach Zusammenbruch des napoleonischen Imperiums. In der

    historischen Bewertung hat man den Wiener Kongreß zudem als einen „Meilenstein in der

    Entwicklung der europäischen Idee“ bezeichnet.

    Aus der Erarbeitung des Verlaufs, der handlungsleitenden Prinzipien der beteiligten

    Staatsmänner und der Ergebnisse des Kongresses heraus, stellt das Seminar die Frage

    nach den Wirkungen und der Prägekraft der Entscheidungen und prüft, inwiefern

    verschiedene historische Bewertungen angemessen erscheinen. Die Beschäftigung mit

    Quellentexten soll zugleich methodische Grundlagen der Geschichtswissenschaft

    vermitteln. Dazu sind gute französische Sprachkenntnisse erforderlich.

    * Karl Griewank, Der Wiener Kongreß und die Neuordnung Europas, Leipzig 1942.

    * Hilde Spiel (Hg.), Der Wiener Kongreß in Augenzeugenberichten, 3. Aufl. Düsseldorf

    1966.

    * Peter Burg, Der Wiener Kongreß, Der Deutsche Bund im europäischen Staatensystem,

    München 1984 (dtv 4501).

    * Adam Zamoyski, Rites of peace: the fall of Napoleon & the Congres of Vienna, London

    2007.

    KVV Europa-Studien 59

  • Modul: SK1/C1 Art: Proseminar

    Dozentin: Kristin Lesch, M.A.

    Titel: Nahostkonflikt Ort, Zeit: 4/102, Di, 17:15-18:45 Beginn: 14.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine Anmeldung: Anmeldung per E-mail vom 01.04. bis 03.04.09 über die Homepage des Lehrstuhls!

    Prüfungsleistung: wird noch bekannt gegeben

    Keine andere Region der Welt ist so konflikt- und spannungsgeladen wie der Nahe Osten. In dem

    über Jahrhunderte hinweg gewaltsam ausgetragenen Konflikt geht es um nationale Rechte,

    religiöse Ansprüche sowie regionale und Großmachtinteressen. Die Fronten in diesem Konflikt, in

    dessen Zentrum die Konkurrenz um Palästina steht, sind nach wie vor verhärtet und eine schnelle

    Lösung ist nicht in Sicht. Radikalismus, Extremismus und Fundamentalismus beherrschen das

    politische Geschehen in der Region. Hass, Starrsinn, Misstrauen und Angst bestimmen das

    Leben der Menschen und das Handeln der politischen Entscheidungsträger. Die Untersuchung

    der Ursachen des Nahostkonflikts, seine Entstehung und Entwicklung bis in die Gegenwart sowie

    die Betrachtung der wichtigsten Streitpunkte und partizipierenden Akteure stehen im Mittelpunkt

    des Proseminars, in dem anhand der Analyse und kritischen Diskussion des Friedensprozesses

    seit den 1990er Jahren zugleich nach Lösungen gefragt werden soll. Den thematischen

    Schwerpunkt bildet dabei der lokale Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, der als Kern

    der Auseinandersetzungen im Nahen Osten das regionale Konfliktfeld entscheidend mitgestaltet.

    Einführende Literatur:

    Johannsen, Margret: Der Nahost-Konflikt. Wiesbaden 2006.

    Konzelmann, Gerhard: Verlorener Frieden? Chancen und Risiken im Nahen Osten. München

    2007.

    Krautkrämer, Elmar: Krieg ohne Ende? Israel und die Palästinenser – Geschichte eines Konflikts.

    Darmstadt 2003.

    Steininger, Rolf: Der Nahostkonflikt. 4. Auflage. Frankfurt/Main 2006.

    Watzal, Ludwig: Feinde des Friedens. Der endlose Konflikt zwischen Israel und den

    Palästinensern. Berlin 2001.

    KVV Europa-Studien 60

  • Modul: SK2/C2 Art: Vorlesung

    Dozent: PD Dr. Gerd Strohmeier

    Titel: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich Ort, Zeit: 2/HS3, Do, 7:30 - 9:00 Beginn: 09.04.2009

    Teilnahmevoraussetzungen: keine

    Anmeldung: keine vorige Anmeldung bzw. Einschreibung erforderlich

    Prüfungsleistung: Klausur (90min)

    Nach 60 Jahren Grundgesetz und 20 Jahren Fall der Berliner Mauer lässt sich konstatieren, dass

    sich das politische System der Bundesrepublik Deutschland „bewährt“ hat – sowohl in der „alten“

    Bundesrepublik als auch im wiedervereinigten Deutschland. Was aber sind die Wesensmerkmale,

    die Erfolgsgaranten und die Schwachstellen der deutschen Demokratie? Die Vorlesung vermittelt

    einen systematischen Überblick über das politische System der Bundesrepublik Deutschland und

    stellt dieses in vergleichender Perspektive dar.

    Literatur: Gerlach, Irene, 2002: Bundesrepublik Deutschland. Entwicklung, Strukturen

    und Akteure eines politischen Systems, Opladen. Gabriel, Oscar W. (Hrsg.), 2005: Handbuch politisches System der

    Bundesrepublik Deutschland, München. Ismayr, Wolfgang (Hrsg.): Die politischen Systeme Westeuropas,

    Wiesbaden 2006. Ismayr, Wolfgang (Hrsg.): Die politischen Systeme Osteuropas, Wiesbaden

    2006. Jesse, Eckhard, 2008: Demokratie in Deutschland. Diagnosen und

    Analysen, Köln. Kielmansegg, Peter Graf, 2007: Das geteilte Land. Deutsche Geschichte

    1945 - 1990, München. Rudzio, Wolfgang, 2006: Das politische System der Bundesrepublik

    Deutschland, Wiesbaden. Strohmeier, Gerd, 2005: Vetospieler – Garanten des Gemeinwohls und

    Ursachen des Reformstaus, Baden-Baden.

    KVV Europa-Studien 61

  • Modul: SK2/C2 Art: Proseminar

    Dozenten: Matthias Dornfeldt, Dipl.-Pol./Enrico Seewald, Dipl.-Pol.

    Titel: Methoden der Diplomatie

    Ort, Zeit: Blockseminar B