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TEEK – Themen Bauen und Wohnen

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TEEK – Themen Bauen und Wohnen. Bauliche Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude (Sondervermögen Immobilien und Technik). Immobilien Bremen Abteilung Strategie und Entwicklung Bau. 10. Januar 2013. Gliederung. Bauliche Zugänglichkeit öff. Gebäude. 1. gesetzliche Grundlagen Bau und Nutzer - PowerPoint PPT Presentation

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *TEEK Themen Bauen und WohnenImmobilien BremenAbteilung Strategie und Entwicklung BauBauliche Zugnglichkeit ffentlicher Gebude (Sondervermgen Immobilien und Technik)10. Januar 2013

    immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013

  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *Gliederung1. gesetzliche Grundlagen Bau und Nutzer - 1.1. Gleichstellungsgesetz - 1.2. bundesweit geltende DIN-Normen - 1.3. Landesbauordnung LBO, Richtlinien - 1.4. Standards im Sondervermgen Immobilien und Technik und neuer Leitfaden (Entwurf) - 1.5. fachliche Nutzervorgaben (bspw. Inklusion)

    2. Beispiele 3. Ausblick

    Bauliche Zugnglichkeit ff. Gebude

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *1. Gesetzliche Grundlagen Bau 4 Barrierefreiheit:Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, , wenn sie fr behinderte Menschen in der allgemein blichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundstzlich ohne fremde Hilfe zugnglich und nutzbar sind.

    5 Geltungsbereich:Dieses Gesetz gilt fr die Behrden des Landes Bremen und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, ., als Trger ffentlicher Gewalt. Sie sollen im Rahmen der verfgbaren Haushaltsmittel . insbesondere geeignete Manahmen zur Manahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit, soweit diese noch nicht gewhrleistet ist, ergreifen

    8 Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr:(1) Neubauten sowie groe Um- und Erweiterungsbauten der in 5 genannten Stellen sollen entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik barrierefrei gestaltet werden. Von diesen Anforderungen kann abgewichen werden, wenn die Anforderungen nur mit unverhltnismig en Mehraufwand erfllt werden knnen.

    1.1. Bremisches Behindertengleichstellungsgesetz

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *1.2. DIN-Vorschriften als allgemein anerkannte Regeln der Technik

    in Bremen als Technische Baubestimmung eingefhrt:-DIN 18024 T.2: Barrierefreies Bauen, ffentlich zugngliche Gebude

    Verffentlicht, in Bremen noch nicht eingefhrt:-DIN 18040 T.1: Barrierefreies Bauen, Planungsgrundlagen, ffentlich zugngliche Gebude-DIN 18041: Hrsamkeit in kleinen und mittelgroen Rumen (Akustik)-DIN 32975: Gestaltung visueller Information im ffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung (Kontraste)

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *DIN 18040 T1 ersetzt DIN 18024 T.2

    Aus dem Vorwort: bercksichtigt dabei insbesondere die Bedrfnisse von Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit, Hrbehinderung () oder motorischen Einschrnkungen sowie Personen, die Mobilittshilfen und Rollsthle benutzen. Auch fr andere Personengruppen wie z.B. gro- und kleinwchsige Personen, Personen mit kognitiven Einschrnkungen, ltere Menschen, Kinder sowie Personen mit Kinderwagen oder Gepck, fhren einige dieser Anforderungen zu einer Nutzungserleichterung.

    Grundstzlich neu sind die sensorischen Anforderungen (visuell, akustisch,taktil) sowie die Formulierung von Schutzzielen.

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *1.3. Bremische Landesbauordnung LBO

    50 Barrierefreies Bauen:

    (2) Bauliche Anlagen, die ffentlich zugnglich sind, mssen in den dem allgemeinen besucherverkehr dienenden teilen von Menschen mit Behinderungen, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe zweckentsprechend genutzt werden knnen.-nicht abschlieende Aufzhlung (3) Fr bauliche Anlagen, die berwiegend . von behinderten Menschen, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern genutzt werden, wie . gilt Abs. 2 fr die gesamte Anlage.(4) ~ mind. 1 barrierefreier Toilettenraum(5) ~ Ausnahmen bei unverhltnismigen Mehraufwand

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *Richtlinie zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des ff. Verkehrsraums, (Amtsblatt)

    1.Gltigkeitsbereich-Bauliche Anlagen, die nicht im Anwendungsbereich der LBO liegen (genehmigungsfrei, Bestand), aber gem Gleichstellungsgesetz barrierefrei zu gestalten sind-auch ohne gesetzliche Verpflichtung bei Erhaltungs- und Pflegemanahmen nach Mglichkeit beseitigen oder entschrfen

    1.1.Ausnahmeregelungen-Unverhltnismig hoher Aufwand, soweit wie mglich, angemessene Alternative

    1.2.Beteiligung bei der VorhabenplanungLandesbehindertenbeauftragter, dieser beteiligt die Verbnde

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *1.4. Baustandards ffentlicher Hochbau

    Ziffer 002052: Bercksichtigung der gesetzlichen Ziele zur Herstellung vonBarrierefreiheit bei Neu-, um-, und Erweiterungsbauten, Instandsetzungen, Sanierungen

    Nach 3 der LBO sollen bei der Instandhaltung und nderung baulicher Anlagen die Belange Behinderter bercksichtigt werden.

    -Neu-, groe Um- und Erweiterungsbauten DIN 18024. Das sind solche mit Gesamtkosten von > 1 Mio Euro.-sonstige Umbaumanahmen, insbesondere in Verbindung mit Instandsetzungs- und Sanierungsmanahmen: Klrung der Barrierefreiheit im Sinne des BremBGG mit Landesbehindertenbeauftragten (Einzelfalllsung)

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *Leitfaden zur Barrierefreiheit ENTWURF -Neu- und groe Umbauten gem. LBO, Nutzerauftrag: DIN 18024 T.2

    -Umbauten: ist nur der umzubauende Bereich zu betrachten?-Sanierung, Bauunterhalt: gem. LBO ohne Verpflichtung, aber Amtsblatt? -Was ist unverhltnismiger Aufwand?-regelhafte Standards statt Einzelfallentscheidung

    Der Leitfaden liegt mittlerweile im Entwurf zwischen Immobilien Bremen und der Fachaufsicht Senatorin fr Finanzen vor. Nach der Abstimmung mit anderen Ressorts und dem Landesbehindertenbeauftragten wird er in die regelhaften Baustandards fr den ffentlichen Hochbau aufgenommen werden.

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *Leitfaden zur Barrierefreiheit ENTWURF

    Leitidee auch bei Sanierungen ist die barrierefreie Zugnglichkeit und Nutzbarkeit des wesentlichen Gebudekerns.

    Was heit das fr zu sanierende Gebude, bspw:

    -ffentlich zugngliche Bereiche in Schulen sollen barrierefrei sein (Aula, Schulsekretariat, mind. 1 WC-Anlage)-mindestens 1 Fachraum einer Fachrichtung soll barrierefrei sein-barrierefreier Zugnglichkeit von Turnhallen und mind. einer Sanitranlage

    immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013

  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *Leitfaden zur Barrierefreiheit ENTWURF

    Was heit das fr zu sanierende Gebudeteile, bspw:

    -Zugnge: mglichst ber Rampen, Verzicht auf technische Lsungen wie bspw. Hublifte-Haupteingangstren und Windfnge: mglichst Automatikschiebetren mit Sensoren, oder Schlagtaster-WC-Anlagen: mindestens 1 WC-Anlage ist barrierefrei nutzbar und zugnglich zu gestalten-Bro-, Klassenraumtren: bei Austausch der gesamten Tr einschl. Zarge ist in zugnglichen Bereichen die Barrierefreiheit (Breite) herzustellen-Rauchschutztren: Bei Austausch oder Neubau in zugnglichen Bereichen in ausreichender Breite und mit im Brandfall gesteuerten Trschlieern

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *1.5. Nutzervorgaben - Auszug-Schulgesetz: Frderzentren, kooperative Beschulung, Inklusion

    -Beirtegesetz:Barrierefreiheit von Sitzungsorten

    -Landesrahmenprogramm Frhfrderung:Schwerpunkteinrichtungen, u.a. KiTas

    -Arbeitsstttenrichtlinieffentlicher Dienst als Arbeitgeber

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *2. Beispiele Auszge aus PressemitteilungenVolkshaus

    Der neue Aufzug gewhrleistet den barrierefreien Zugang in alle Geschosse des Volkshauses, das zudem einen behindertengerechten Zugang direkt von den Behindertenparkpltzen Auf dem Kamp erhielt. Zum umfangreichen Sanierungsprogramm gehrte unter anderem auch der Einbau neuer WCs sowie von zwei Behinderten-WCs, jeweils getrennt nach Mitarbeitern und Besuchern.

    GR Alfred-Faust-Strae

    Eigens installierte Wand-Paneele sorgen fr eine erheblich verbesserte Akustik in den Klassenrumen.

    Frderzentrum Georg-Droste-Schule (ehem. Gete)

    Neben dem orange-weien Farbsystem, das auch in den Treppenhusern umgesetzt wurde, soll das neue Beleuchtungssystem dazu beitragen, dass sich die rund 70 sehbehinderten und blinden Kinder und Jugendlichen knftig noch sicherer in ihrer Schule bewegen knnen. Dazu gehren neben der variablen Regelung der Lichtquellen und strken unter anderem eine Lichtprsenzsteuerung in Fluren und WCs.

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  • immobilien bremen | Strategie und Entwicklung Bau | 09. Januar 2013Seite *

    Grundschule Ausgburger Strae

    Im Zuge der Baumanahmen gelang es zudem, einen

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