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Weihnachten 2008 Der herrliche Duft von Weihnachten erfüllte die · PDF file 2017. 8. 1. · Meine Gedanken zu Weihnachten Seite 9 Vorlese-Ecke für Kinder Seite 11 ... ein 1878 unter

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Text of Weihnachten 2008 Der herrliche Duft von Weihnachten erfüllte die · PDF file 2017. 8....

untitledDie Zeitung für Sandhofen, Schönau, Blumenau und ScharhofBund der Selbständigen Ortsverband Mannheim-Schönau e.V.
Schönau – es lohnt sich!
Inhalt
Prächtige Weihnachtsbäume in Schönau und Sandhofen
Seite 2 Meine Gedanken zu Weihnachten
Seite 9 Vorlese-Ecke für Kinder
Seite 11 60 Jahre VdK Ortsverband Schönau
Seite 16 Ich wohne gerne auf der Schönau, weil …
Seite 20 Bürgervereinigung trauert um Walter Herzberger
Seite 22 Schüler planen ihren neuen Schulhof
Seite 27 Termine
Der herrliche Duft von Weihnachten erfüllte die Sandhofer Luft Adventsmarkt lockte viele Besucher / Idyllisches Lichtermeer im alten Ortskern
SANDHOFEN. Mit insgesamt 48 Ständen präsentierte sich der traditionelle Advents- markt der Bürgervereinigung
Sandhofen an zwei Tagen im alten Ortskern am Denkmal und im idyllischen Kirchhof der Dreifaltigkeitskirche noch
größer und vielseitiger als im vergangenen Jahr. Das Orga- nisations-Team um Cheforga- nisator Reinhard Rohr hatte
alles bestens organisiert und lockte so wieder einmal zahl- reiche Besucher aus Nah und Fern nach Sandhofen.
Ehe der Männergesangver- ein 1878 unter der Leitung von Thomas Paul zur Eröff- nung des Adventsmarktes weihnachtliche Weisen an- stimmte, konnte der Vorsit- zende der Bürgervereinigung Sandhofen unter den zahl- reichen Bürgern auch die Stadträte Andrea Safferling, Regina Trösch, Rolf Dieter, Wolfgang Raufelder, Erwin Feike und Roland Weiß, Ju- gendhausleiterin Monika Hoffmann, vom Fachbereich Wirtschaftsförderung Dr. Wolfgang Miodek und Klaus Kispert, Volksbank-Direktor Manfred Baumann, die Ge- werbevereins-Vorsitzenden Gerhard Engländer, Reinhard Rohr und Bernd Mechnig und vom BDS Schönau Horst Süß begrüßen. Prof. Dr. Jüttner wies in seiner Rede darauf hin, dass Sandhofen mehr als stolz sein könne auf diesen in der Region einzigartigen Adventsmarkt, der mit An- geboten vom Kunsthandwerk bis hin zum Selbstgebastelten glänze und zudem sehr viel- seitig sei. Der Sandhofer Adventsmarkt lädt bei Ker- zen- und Weihnachtsduft ge-
radezu zum Flanieren entlang der Weihnachtsbuden um das Denkmal, Kirchhof und ent- lang der Kriegerstraße ein. Jüttners besonderer Dank galt dem Organisationsteam, den Sponsoren, den Helfern, den Teilnehmern und den Anwohnern rund um den Ad- ventsmarkt, die alle zusam- men dazu beitragen, dass die Erfolgsgeschichte des Sand- hofer Adventsmarktes fortge- schrieben werden kann.
Durch das auf der Büh- ne im Kirchhof dargebotene Programm führte über die zwei Adventsmarkt-Tage An- gelika Engler von der Bür- gervereinigung. Dort waren im Programm zu sehen und zu hören: Die „Show-Fanfa- re“ von der Schönau, die Blä- sergruppe des Peter-Petersen Gymnasiums, der Frauenchor der „Aurelia“, „Sugar Eddy“ mit Weihnachtsliedern und die Altrhein-Musikanten in Nikolaus-Kostümen. Bernd Graßmann, bekannter Mann- heimer Mundart-Sänger, las für die kleinen Besucher des Adventsmarktes Weihnachts- geschichten vor.
SCHÖNAU. Auch im 27. Jahr veranstaltete der Bund der Selbständigen (BDS) Schönau im Herzen des Stadtteils auf dem Lena-Maurer-Platz sei-
nen traditionellen Weihnachts- markt. Mit 22 Teilnehmern fi el die Beteiligung der Vereine und Institutionen zwar etwas kleiner aus als im letzten Jahr,
was dem weihnachtlichen Flair und der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.Bei der Begrüßung dankte der Vorsit- zende des BDS Schönau, Horst
Süß, den Teilnehmern, den Hel- fern und seinen Vorstandsmit- gliedern für ihr unermüdliches Engagement. Unter den Gästen konnte Süß die Stadträte An- drea Safferling und Wolfgang Raufelder, Bürgerdienstleiterin Michaela Diehl, GBG-Direk- tor Wolfgang Bielmeier, Klaus Schäfer vom BDS-Kreisver- band, den Ehrenvorsitzen- den des BDS-Schönau Karl Wowy, Reinhard Rohr vom Gewerbeverein Sandhofen, Bernhard Herrmann, Leiter des Polizeipostens Schönau, den KIG-Vorsitzenden Willi Hamberger, die Schulleiterin der Schönauschule Monika Fuchs und zahlreiche Bezirks- beiräte und Vereinsvorsitzende begrüßen.
Stadtrat Wolfgang Raufelder lobte das große Engagement der Schönauer Selbstständigen, die in diesem Jahr den Weih- nachtsmarkt auf der Schönau zum 27. Mal organisierten.
Der Schönauer Weihnachtsmarkt lockte zahlreiche Besucher Prämierung der schönsten Weihnachtsbude / Nikolaus verteilte Geschenke
Groß waren die Augen der Kinder beim Weihnachtsmarkt des BDS Schönau, als der Nikolaus kam. Bild: Karschits
Fortsetzung auf Seite 3 Fortsetzung auf Seite 3
SANDHOFEN. Zahlreich waren die Gäste nach Sandhofen ge- kommen, um der Bürgerver- einigung Sandhofen zu ihrem 90. Jubiläum im Gemeinde- saal von St. Bartholomäus zu gratulieren, darunter auch Stadträtin Regina Trösch, Bürgerdienstleiterin Michaela Diehl, Polizeirätin Christiane Bracke, Volksbank-Direktor Manfred Baumann, die Pfar- rer Bettina Fuhrmann und Andreas Riehm-Strammer, vom Gewerbeverein Sandh- ofen Reinhard Rohr, von der Sparkasse Rhein Neckar Nord Vorstandsmitglied Matthias Brettschneider und Filiallei- ter Sascha Weißbrot, August Mehl, Ehrenvorsitzender der KIG Schönau, sowie zahl- reiche Vertreter von Vereinen.
Musikalischer Empfang Empfangen wurden die Jubi- läumsgäste musikalisch vom Drum & Bugle Corps „Gol-
den Lions“, die schon vor dem Gebäude aufspielten. Mit „We have a dream“ eröffnete im Saal der Aurelia Frauen- und Männerchor offi ziell die Veranstaltung. Der Leiter des Arbeitskreises Vereine, Stadt- rat Erwin Feike, nahm die Be- grüßung der Gäste vor, da der Vorsitzende der Bürgerverei- nigung Prof. Dr. Egon Jüttner wegen einer Erkrankung nicht an den Feierlichkeiten teilneh-
men konnte. In der von Prof. Jüttner verfassten Rede be- grüßte Feike den Ersten Bür- germeister Christian Specht und dankte ihm für sein Kom- men. Ebenso herzlich begrüßt wurde der Heimatforscher Al- fred Heierling, der ihm Rah- men der Veranstaltung zum Ehrenmitglied in der Bürger- vereinigung ernannt wurde (siehe gesonderten Bericht).
Auch im 90. Jubiläumsjahr ist die Bürgervereinigung Sandhofen aktiv Zahlreiche Gratulanten bei der 90-Jahr-Feier / Rückblick auf die Geschichte
Die Sandhofer Gesangvereine gratulierten der Bürgervereinigung musikalisch zum 90. Geburtstag. Bild: Jagosky
Die wunderschönen Buden beim Adventsmarkt in Sandhofen schaffen eine herrliche weihnachtliche Atmosphäre. Bild: Karschits
Nord-Nachrichten Sandhofen Schönau
wünscht das Team der NONA Fröhliche Weihnachten Fröhliche Weihnachten
Die Nord-Nachrichten auch im Internet unter
www.stadtteil-portal.de
Immobilien
EDITORIAL
Jetzt hält sie uns wieder lange ganz fest umklammert, die graue Jahreszeit, die schon vor einigen Wochen Einzug in unsere Gefi lde gehalten hat. Die Sonnen- strahlen haben sich ziemlich rar gemacht und die meisten von uns lechzen schon nach kurzer Zeit nach der Wärme des Sommers. Die graue Jah- reszeit, die Weihnachtszeit und der bevorstehende Jah- reswechsel, geben uns aber auch Gelegenheit, inne zu halten, um die Geschehnisse des Jahres einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen.
So lehne auch ich mich in dieser Jahreszeit gerne zurück, um mich auf das zu besinnen, was wieder einmal nur so an mir vorbei gefl ogen zu sein scheint. Die Rede ist von der „Zeit“. Noch nie zu- vor ist mir dabei so klar ge- worden, dass mir die „Zeit“ von Jahr zu Jahr immer mehr enteilt. Sei es im Berufsall- tag, in der Freizeit, am Wo- chenende, ja mittlerweile so- gar in der Nacht. Immer mehr werde ich abhängig von dem Wörtchen „Zeit“.
Da ich weiß, dass es ganz vielen Menschen genauso er-
geht, sollten wir gemeinsam versuchen dies im nächsten Jahr zu ändern. Die „Zeit“, das ist mir klar geworden, ist einfach viel zu kostbar um leichtfertig mit ihr umzuge- hen. Deshalb habe ich mir für das neue Jahr folgendes fest vorgenommen:
Ich werde mir mehr Zeit nehmen um zu arbeiten, denn da liegt das Geheimnis des Erfolges. Ich werde mir mehr Zeit nehmen um nach- zudenken, denn hier liegt die Quelle der Kraft. Ich werde mir mehr Zeit nehmen um zu spielen, denn hier liegt das Geheimnis der Jugend. Ich werde mir mehr Zeit nehmen zum Lesen, denn das ist der Schlüssel zum Wissen. Ich werde mir mehr Zeit nehmen um freundlich zu sein, denn das ist der Weg des Glücks. Ich werde mir mehr Zeit neh- men um zu träumen, denn das ist der Weg zum inneren Frieden. Ich werde mir mehr Zeit nehmen um zu lieben, denn sie gibt wahre Lebens- freude. Ich werde mir mehr Zeit nehmen um fröhlich zu sein, denn das ist Balsam für die Seele. Ich werde mir aber auch mehr Zeit nehmen um zufrieden zu sein, denn das gibt Mut für die Zukunft.
Wenn Sie, liebe Leser, sich meinen guten Vorsätzen für das neue Jahr anschließen möchten, dann tun sie es doch einfach, denn meine Vorsät- ze schaden niemandem, sind kostenlos, tun nicht weh und helfen ganz bestimmt.
Ihr Redakteur Roland Karschits
Meine Gedanken zu Weihnachten
Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Sandhofen
MANNHEIM. Mit unserer Ru- brik „Monnemarisch va Hoch- deidschbabbla“ möchten wir Menschen, die unsere Heimat-
sprache nicht verstehen und neu zugezogenen Bürgern, helfen uns Mannheimer besser zu verstehen. roka
Leggdsion 3
Monnemarisch va Hochdeidschbabbla
Der zweite Adventsmarkt- tag begann mit einer ökume- nischen Adventsandacht, mit den Sandhofer Geistlichen Pfarrerin Bettina Fuhrmann (Dreifaltigkeit), Pfarrer Andreas Riehm-Strammer (Jakobus) und Pfarrer Geor- gios Basideous (Griechische Gemeinde). Einen großen Ansturm durch die klei- nen Adventsmarktbesucher am Abend musste Nikolaus Klaus Ihrig bewältigen, der in seinen großen mitge- brachten Nikolaussäcken, die von den Mitgliedern des Gewerbevereins bestens ge- füllt waren, für jedes Kind etwas dabei hatte.
Der Duft von gebrannten Mandeln schwebte zwei Tage lang über Sandhofen und die Besucher hatten eine große Auswahl an den 48 Ständen des Adventsmarktes, die eine gute Mischung zwi- schen Handel, Gewerbe und Selbstgebasteltem boten. Auch kulinarisch zeigte sich der Adventsmarkt mit Spei- sen quer durch die europä- ische Küche multikulturell.
Nach einer kurzen Ent- spannungsphase wird das Organisationsteam mit Rein- hard Rohr, Gerhard Häffner, Hans Diehl, Prof. Dr. Jüttner, Uwe Plitt, Angelika Engler und Roland Keuerleber sich
im neuen Jahr treffen, um den Adventsmarkt Revue passieren zu lassen und mit
den Vorbereitungen auf den Adventsmarkt im nächsten Jahr beginnen. roka
Der herrliche Duft von Weihnachten erfüllte die Sandhofer Luft
(Fortsetzung von Seite 1)
Der Adventsmarkt in Sandhofen wurde gesponsert von: Häffner Bau, Holzbau Diehl, Blumen Beier, Volksbank Sandhofen, Foto Mechnig, Sparkasse Rhein Neckar Nord, Karl Herbel Elektro, Thomas Schütte Elektro, Familie Karlheinz Schies, Loxam Rental, RJ Stahlge- rüstbau GmbH, Architek- turbüro Hammel, Pepperl und Fuchs, Silbernagel, IKEA Mannheim, Diringer & Scheidel, Bike Max, Vesta Küchen, Mannheimer Morgen, Nord-Nachrichten Gewerbeverein Sandhofen, Versicherungsbüro A. Herbel, AC Petri Heil, Getränke Müller (GEMÜ), Markus Barth.
MANNHEIM-NORD. Auf dem ansonsten abwechslungs- reichen Reiseprogramm des ASB Mannheim/Rhein-Neck- ar steht seit neun Jahren die Herbstreise an den Kaiser- stuhl. Ganz im Sinne von guter Tradition und Abwechslung bietet der ASB seinen Reise- gästen die einwöchige Fahrt ins Dreiländereck mit vielfäl- tigen Ausfl ügen und unterhalt- samem Reiseprogramm.
Aufgrund der großen Nach- frage wurde die Reise in die- sem Jahr um einen Tag ver- längert. Großen Spaß hatten die Teilnehmerinnen und Teil- nehmer bei der Traktorrund- fahrt durch die Weinberge mit einem Zwischenstopp auf der Aussichtshöhe „Mondhalde“. Was wären die Weinberge ohne ihr schönes Erzeugnis. Eine Weinprobe versüßte die Pause. Der Besuch des Stoff- museums sowie des Schoko-
ladenmuseums waren Genuss für Augen und Gaumen. Und für alle, die Höhe und Aussicht genießen, war der Besuch des Baumkronenwegs, der in den Wipfeln des Waldes mit wun- derbarem Ausblick auf Wald- kirch endete, der Höhepunkt der Reise.
Seit der ersten Fahrt wird der ASB im Hotel Kreuz-Post, welches seit 200 Jahren im Betrieb der Familie Gehr ist, mit viel Wärme, Herzlichkeit und Können Willkommen geheißen. Das 3-Sterne Ho- tel bietet Köstlichkeiten der badisch-elsässischen Küche, komfortable Zimmer und für mobilitätseingeschränkte Gäste Zimmer, die ohne Pro- bleme mit dem Aufzug er- reichbar sind.
Schon heute freut sich ASB- Geschäftsführer Roland Weiß auf den Herbst 2009: auf die zehnte Fahrt an den Kaiser-
stuhl. Auch im nächsten Jahr wird er sich diese Woche zu Eigen machen, um seine Gä- ste als Busfahrer mit dem rollstuhlgerechten Reisebus gut ans Ziel und zu den Aus- fl ugsplätzen zu bringen. „Zum zehnjährigen lassen wir es richtig krachen“, so Roland Weiß. „Wir werden noch mal um einen Tag verlängern und acht Tage den goldenen Herbst am Kaiserstuhl genießen“. Weiter wird noch nichts ver- raten, schließlich möchten wir unsere Gäste überraschen und Danke sagen für ihre Treue. Aber auch neue Reisegäste sind immer herzlich willkom- men!“ pm
Alle, die Interesse, Zeit und Lust haben, mit den ASB Rolli- und Se- niorenreisen in Urlaub zu fahren, können die Angebote und Infor- mationen für 2009 unter der Ruf- nummer 0621/7270710 anfordern.
Mit der ASB-Seniorenreisegruppe in Urlaub an den Kaiserstuhl
Die ASB-Seniorenreisegruppe wird auch im nächsten Jahr in Urlaub an den Kaiserstuhl fahren. Bild: zg
SANDHOFEN. Am Samstag, 24.
nigung mit ihrem traditionellen Neu-
jahrsempfang wieder zu Gast in der
Volksbank Sandhofen. Der Neujahr-
der Volksbank in Sandhofen statt.
Hausherr und Bankdirektor Bernd
vornehmen. Die Neujahrsansprache
Egon Jüttner. Musikalisch umrahmt
Gesangverein „Sängerbund-Sänger-
„von Licht und Glanz“ wird mit einer
Abordnung teilnehmen und ihr Motto
verkünden. Die Bevölkerung ist hier-
zu recht herzlich eingeladen.
aeng
Der Nikolaus der Bürgervereinigung hatte für jedes Kind etwas in seinem großen Nikolaussack dabei.
Die Eröffnung des Adventsmarktes im Kirchhof der Dreifaltigkeit- kirche übernahm Prof. Dr. Egon Jüttner. Bilder: Karschits
W. Klein
Fröhliche Weihnachten Fröhliche Weihnachten
Der Schönauer Weihnachtsmarkt lockte zahlreiche Besucher (Fortsetzung von Seite 1)
Mit solchen Aktionen in den Stadtteilen richte man nicht nur die Blicke auf den Stadt- teil, sondern stärke auch seine Wirtschaftskraft so Raufelder, der anschließend den zahl- reichen Besuchern verkünde- te, dass im nächsten Jahr der Lena-Maurer-Platz Saniert wird.
Horst Süß, Wolfgang Rau- felder, Andrea Safferling und
Pfarrer Johannes Höfl inger ehrten zusammen Anneliese Messner, Monika Fuchs und Bernhard Herrmann für ihre besonderen Verdienste um den Stadtteil Schönau mit der Leistungsurkunde des BDS. Die Schulleiterin der Schönau- schule Monika Fuchs bedankte sich für diese Ehrung und lobte ihrerseits als Schönauerin, die in der Gartenstadt wohnt, die
Herzlichkeit der Menschen auf der Schönau.
Beim anschließenden Rund- gang über den Weihnachts- markt, wo es an allen Ecken und Enden nach Leckerein duftete und selbst Gebasteltes der zahlreichen verschie- den Standbetreiber lockte, hatten eine Jury keine leich- te Entscheidung zu fällen. Aus den herrlich dekorierten
Weihnachtsbuden mussten sie die schönste aussuchen. Hier beeindruckte der Stand christliche Baptistengemein- de auf der Schönau die Jury am meisten. Sie nahmen den Wanderpokal plus 50 Euro entgegen, den der stellver- tretende BDS-Vorsitzende, Tierarzt Dr. Karl-Christian Schroff, und seine Partnerin Susanne Aschhoff gestiftet haben.
Neben dem abwechslungs- reichen Angebot sowohl kuli- narisch wie auch mit Artikeln zu Weihnachten hatten die Or- ganisatoren ein reichhaltiges
Bühnenprogramm zu bieten. So begeisterten auf der Büh- ne der Sänger „Shorty“, die Schönauer Buwe, die „Show- Fanfare“ und die Tanzschule Shak A Delix“. Weihnachts- märchen für die Kleinen las die Schönauer „Märchentan- te“ Anneliese Messner vor und für kleine, vorzeitige Nikolausgeschenke sorgte der BDS-Nikolaus Alexander Schmidt mit seinem prall ge- füllten Nikolaus-Sack voller kleiner Geschenke, die von den Selbstständigen auf der Schönau gestiftet wurden.
roka
Für besondere Leistungen wurden Bernhard Herrmann, Annelise Messner und Monika Fuchs mit der Leistungsurkunde des BDS ausgezeichnet.
Auch im 90. Jubiläumsjahr ist die Bürgervereinigung Sandhofen aktiv (Fortsetzung von Seite 1)
Rückblick Die Bürgervereinigung Sand- hofen setzt sich seit ihrer Grün- dung am 17. November 1918 immer wieder für den Stadtteil ein. Bei der Gründung war zu- nächst das Ziel, kommunalpo- litisch zu agieren und mit ei- ner Stimme nach der erfolgten Eingemeindung gegenüber der Stadt Mannheim aufzutreten. Anlass dazu gab es, weil die Stadt Mannheim seit der Ein- gemeindung Sandhofens im Jahre 1913 sich nicht an alle Eingemeindungsversprechen gehalten hatte. So setzt sich die Bürgervereinigung seit ih- rer Gründung unermüdlich für den Stadtteil, nicht nur mit
Veranstaltungen wie beispiels- weise der 1100-Jahr-Feier, ein. Frühere Aktionen der Bürger- vereinigung waren auch die Drachenolympiade, der Som- mertagszug, der Radlauf und selbst für die Aktion Sorgen- kind wurde eine Veranstaltung ausgerichtet. Wiederkehrende Veranstaltungen sind auch heute noch die Maibaum-Aufstellung, die Kerwe und der Advents- markt. Nicht vergessen werden sollten aber auch die spontanen Aktionen wie die Renovierung des Kriegerdenkmals, der Bau des Vordachs der Trauerhalle und des Glockenträgers auf dem Friedhof, die weitgehend durch Spenden aus der Bevölkerung
und von Sandhofer Unterneh- men mitfi nanziert wurden. Hel- ga Weber, Leiterin des Arbeits- kreises Heimatforschung der Bürgervereinigung, illustrierte auf den bereitgestellten Plakat- wänden einen Teil der herausra- genden Ereignisse und Initiati- ven der Bürgervereinigung der vergangenen Jahre.
Lob von Specht „Ä bissele Sondhöfer steckt auch in mir, wenn ich auch auf dem Waldhof aufgewachsen bin“, so der Erste Bürgermeister Christian Specht in seiner Festansprache. „Man hat das Gefühl, hier ist man zu Hause und Teil der Gesell- schaft.“ Specht dankte vor allem den Mitgliedern und der Vor- standschaft für ihr eingebrachtes Engagement für und um Sandho- fen. Erfreulich von ihm zu hören war, dass der Hauptausschuss in einer öffentlichen Sitzung über die Annahme der Schenkung des Brunnens (Wasserspiel am Stich) und dessen Betrieb sowie einer vertraglichen Vereinbarung hierüber beschlossen hat. Für den Brunnen, der durch Spen- dengelder fi nanziert werden soll, erhält die Stadt Mannheim eine jährliche zweckgebunden Spen-
de für die Jahre 2009 bis 2013 in Höhe von 3.000 Euro. Danach übernimmt die Stadt Mannheim die Betriebskosten. Angespro- chen auf den Eingemeindungs- vertrag konnte Specht verkünden: „Das Wasser wird in Sandhofen weiter sprudeln.“
Musikalischer Ausklang Zwischen den einzelnen Re- den wurden die Festgäste vom Männergesangverein 1878 und dem Sängerbund-Sängerlust mit Interpretationen von bekannten Liedern unterhalten. Bevor die „Golden Lions“ noch einmal musikalisch ihr Bestes gaben bedankte sich Hans Deinhart im Namen der Bürgervereinigung bei allen für ihr Kommen und dankte Philipp Schenkel, Erwin Feike, Helga und Horst Reubold sowie Angelika Engler für die Organisation der Festveranstal- tung. Bevor er nach scherzhaft verkündete, dass die Pläne für die 1200-Jahr-Feier bereits „in der Schublade“ liegen würden und alle schon jetzt dazu einlud, er- öffnete er das reichhaltige Buffet.
aeng
Weitere Berichte auf Seite 22.
Blumen gab es für die Organisatoren der Festveranstaltung zum 90. Jubiläum der Bürgervereinigung Sandhofen. Bild: Jagosky
M. Baumgart
wünscht das Team der NONA Fröhliche Weihnachten Fröhliche Weihnachten
Sehr verehrte Schönauerinnen und Schönauer,
das Jahr 2008 gehört in wenigen Tagen der Vergangenheit an. Mit einem Rück- blick darauf stellt man fest, dass sich doch einiges im Stadtteil Schönau ver- ändert hat. Auf der Schönau entsteht nach und nach eine Ortsmitte. Dieses Zentrum ist aber nicht neu, denn die Memeler Straße und der Danziger Baum- gang waren schon immer die Geschäftsstraßen auf der Schönau. Der Umzug der Volksbank Zweigstelle Schönau von der Memeler Straße 51 in die Memeler Straße 17-19 hat das alte Zentrum wiederbelebt. Viele Geschäfte, Arztpraxen und eine Apotheke sind zugezogen. Eine – meiner Meinung nach –- sehr posi- tive Entscheidung war der Umzug der Poststation (Toni`s Lädchen), welche nun neben der Volksbank ist. Man sollte versuchen dieses Zentrum auszubauen und durch weitere bauliche Maßnahmen zu ergänzen, wie beispielsweise durch eine verkehrsberuhigte Straße, oder einen Ausbau der gegenüber der Volksbank ge- legenen Fläche zu einem Parkplatz. Viele Möglichkeiten sind gegeben, um das Zentrum für die Zukunft zu erhalten. Auch gefeiert wurde. Der BDS feierte sein 25-jähriges Bestehen auf eine be- sondere Art. Es wurde kein Festabend veranstaltet, sondern ein wunderschöner Ausfl ug unternommen. Hierzu waren auch die Bürger des Stadtteils eingeladen, was von vielen auch mit Freude angenommen wurde. Eine Veranstaltung, die der BDS Ortsverband Schönau erstmalig durchführte, war die lange Nacht der Schönau, die im April stattfand. Die Resonanz war mit mehr als zwanzig Selbstständigen überwältigend. Auch das anschließende Treffen auf meinem Betriebsgelände mit über 100 Personen war für mich über- raschend gut und eine Bestätigung, dass diese Sache es verdient hat, wiederholt zu werden. Die vom BDS Schönau organisierte Radtour durch den Mannheimer Norden wurde durch die Teilnahme der Brüder Rudi und Willi Altig vom Erfolg
gekrönt. Nahezu 200 Teilnehmer aus dem Mannheimer Norden haben an dieser Rad- tour teilgenommen. Bedanken möchte ich mich auf diesem Wege bei den Sponsoren, die einen erheblichen Anteil am Gelingen dieser Radtour haben. Eine weitere Veranstaltung, an der über zwanzig Selbstständige im November teilge- nommen haben, war die „Lange Nacht der Kunst und Genüsse“. Auch diese Veranstal- tung war Dank meiner Vorstandskollegen ein riesiger Erfolg. Das anschließende Treffen der Teilnehmer in der Gemeinschaftspraxis der Tierärzte Dr. Aschhoff und Dr. Schroff war ein Superabschluss für diesen Abend. Die letzte Veranstaltung, die der BDS 2008 ausgerichtet hat, war der Weihnachtsmarkt der mit 21 Teilnehmern etwas klei- ner war als im Vorjahr. Zum Erfolg beigetragen hat sicherlich auch das vom BDS-Vorstand erstellte Rahmenprogramm. Liebe Schönauerinnen und Schönauer, diese Veranstaltungen erfordern sehr viel Zeit und Arbeitsaufwand der Organisatoren, bei denen ich mich auf diesem Wege bedanken möchte. Allen Bürgern, den Mitgliedern und meinen Vorstands- kollegen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr.
Horst Süß 1. Vorsitzender BDS Ortsverband Mannheim-Schönau
Sehr geehrte Mitbürge- rinnen und Mitbürger,
die internationale Bankenkrise…