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Windindustrie in Deutschland 2013

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  • BWE BranchenreportWindindustriein DeutschlandWIRTSCHAFTSREPORT: Die Windbranche in Deutschland im berblick

    UnTERnEHmEnSPRSEnTATIOnEn: Vorstellung ausgewhlter Unternehmen der BrancheBRAnCHEnBUCHFUnKTIOn: ber 600 Adressen der Branche bersichtlich sortiert

    p

    ower

    Win

    d Gm

    bh

    2013

  • 3Windindustrie in Deutschland

    Editorial

    Liebe Leser,

    auch das zurckliegende Jahr hat gezeigt:

    Trotz Atomausstieg und beschlossener

    Energiewende ist der Ausbau der Wind-

    energie in Deutschland permanenten Atta-

    cken der Politik und der Lobby der alten

    Energiewirtschaft ausgesetzt. Deshalb

    kommt der Systemumbau nicht wie geplant

    voran: Whrend die Offshore-Industrie

    noch mit technologischen Herausforderun-

    gen zu kmpfen hat, ist die Onshore-Wind-

    energie trotz der guten Zubauzahlen, die

    das Jahr 2012 bot, politischen Unwg-

    barkeiten ausgesetzt. Das fhrte zu einer

    massiven Verunsicherung der gesamten

    Branche.

    Deutlich zeichnet sich dabei ab, dass es

    aktuell im Kern der Sache nur um eines

    geht: Wahlkampf. Bereits in einer sehr

    frhen Phase des anstehenden Brger-

    entscheids im Herbst 2013 ist die Energie-

    wende ins Zentrum der politischen Debat-

    ten gerckt. Dramatisch ist dabei, dass

    man einen historischen Prozess den

    Abschied vom Zeitalter der fossilen Energie-

    versorgung auf die Kostenfrage reduzie-

    ren will. Die Argumentation ist allerdings

    vllig verzerrt: Kosten und Nutzen einer

    Umstellung der Energieversorgung auf

    Erneuerbare wurden bislang nicht fr das

    Gesamtsystem durchgerechnet. Vorlie-

    gende Studien, die den Erneuerbaren

    einen Kostenvorteil zugestehen, werden

    selten in den Medien zitiert. Die Fort-

    schreibung der so genannten Leitstudie

    des Bundesumweltministeriums eine

    serise Analyse der aktuellen Situation der

    Energiewirtschaft, die zugleich ber die

    knftige Trends informiert wurde jedoch

    auf Eis gelegt.

    In letzter Konsequenz zieht dies nach sich,

    dass es keine belastbare Datenbasis zur

    Energiewende gibt. Damit sind Gesetz-

    gebungsprozesse reiner Willkr und

    Scheinargumentationen ausgeliefert. Die

    Zukunft knftiger Generationen wird zum

    Spielball parteipolitischer Rnke. Ganz zu

    schweigen davon, dass potenzielle Investo-

    ren verschreckt das Weite suchen damit

    wird der mittelstndisch geprgten Erneuer-

    baren-Branche ein schwerer Hieb versetzt.

    Erstaunlich ist dabei, dass nicht zuletzt

    konservative Lager es eigentlich besser

    wissen mssten: Ein stabiles regulatori-

    sches Umfeld das zeigt die vorliegende

    Publikation deutlich ist die Basis einer

    innovativen und im internationalen Wett-

    bewerb gut aufgestellten Technologie-

    branche. Nach wie vor wird der bei weitem

    grte Anteil der in Deutschland herge-

    stellten Windenergieanlagen exportiert.

    Die deutsche Windbranche sorgt bereits

    heute fr ber 100.000 Arbeitspltze. Es

    knnten bis zu 160.000 im Jahre 2020 wer-

    den. Dazu brauchen wir jedoch weiterhin

    verlssliche Rahmenbedingungen. Nur mit

    einem starken Heimatmarkt knnen sich

    deutsche Innovationen auf dem Weltmarkt

    durchsetzen. Zumal die Konkurrenz in

    Asien und Amerika nicht schlft.

    Das Ziel der Branche muss es deshalb sein,

    gemeinsam mit der Politik unser bislang

    gut funktionierendes Vergtungsinstru-

    ment das Erneuerbare-Energien-Gesetz

    sinnvoll und mit Augenma weiterzuent-

    wickeln. Die Einsicht in existenzielle Not-

    wendigkeiten angesichts des Klimawandels

    sowie Kostentransparenz und Sozial-

    vertrglichkeit mssen Leitlinien unseres

    Handels sein. Nur so knnen wir beim wei-

    teren Ausbau an Tempo gewinnen und

    werden gleichzeitig die Akzeptanz in der

    Bevlkerung nicht verlieren. Weder im

    politischen noch im technologischen Sinne

    wird sich die Windbranche auf dem

    Erreichten ausruhen. Unsere Botschaft

    lautet: Die Energiewende wird uns alle

    voranbringen.

    Ihr Hermann Albers

    Prsident

    Bundesverband WindEnergie e.V.

  • Wirtschaftsreport

    4 Windindustrie in Deutschland

    Inhalt

    Editorial .............................................................................. 03 Wirtschaftsreport Wachstumsbranche

    Windenergie .................................................................. 10

    Die Windindustrie bleibt auch in wirt-

    schaftlich schwierigen Zeiten eine der

    am schnellsten wachsenden Branchen.

    Nie wurden weltweit mehr neue Wind-

    energieanlagen neu installiert als 2012.

    Weltmarkt Solides Wachstum:

    China, USA und Europa gleichauf ................. 12

    Der Markt fr Windenergie wchst im

    Rekordtempo weiter, trotz starker Rck-

    gnge beim Spitzenreiter China. 2012

    gingen nach Angaben des Global Wind

    Energy Council (GWEC) Windrder mit

    einer Leistung von 44,71 GW ans Netz.

    Das sind knapp 10 Prozent mehr als im

    Vorjahr.

    Onshore Strkster Zubau

    seit zehn Jahren ........................................................... 14

    Der deutsche Windmarkt wchst weiter.

    2012 gingen rund 20 Prozent mehr Leis-

    tung ans Netz als im Vorjahr: 1.008 Anla-

    gen mit einer Leistung von zusammen

    2.439 Megawatt (MW) wurden neu auf-

    gestellt.

    Offshore Der nchste Schritt

    ist getan ............................................................................. 16

    2012 zog der Ausbau der Windenergie

    vor der deutschen Kste an. 16 Windrder

    mit einer Gesamtleistung von 80 MW gin-

    gen erstmals ans Netz. Das entspricht

    3,3 Prozent der insgesamt in Deutschland

    neu installierten Windleistung. Ende des

    Jahres waren auf See 68 Anlagen mit

    zusammen 280,3 MW Leistung in Betrieb.

    Branchenstruktur Der Wandel

    schreitet voran ............................................................. 18

    In der deutschen Windindustrie arbeiten

    junge Unternehmen und klassischer

    Maschinenbau traditionell eng zusammen.

    Ausgehend von den Pionierregionen

    an der Kste ist die Branche auch im

    Binnenland zum Wirtschaftsfaktor

    geworden.

    Technologie Grer, strker

    und besser angepasst ............................................. 20

    Hher, strker, grere Rotoren

    unge brochen ist der Trend zu immer mehr

    Leistung. Allein in den letzten zehn Jahren

    ist die Nennleistung der in Deutschland

    onshore installierten Windrder von

    durchschnittlich 1,39 MW auf 2,39 MW

    gestiegen, die Rotoren wuchsen von 65,71

    auf 86,6 Meter Durchmesser, und die

    Nabenhhe von 78,75 auf 110,99 Meter.

    Finanzierung Trend zu

    Energiegenossenschaften ................................... 22

    Onshore-Windenergie gehrt heute zu

    den etablierten Investments mit geringen

    Risiken und sicheren Renditen. Zunehmend

    werden Windrder von Energiegenossen-

    schaften als Brgerwindparks gebaut. Bei

    deutschen Offshore-Projekten ben die

    Banken nach wie vor Zurckhaltung.

    Beschftigung Arbeitspltze

    auch fernab der Kste ............................................ 24

    Die Windindustrie ist deutschlandweit

    ein verlsslicher Arbeitgeber. Wie bereits

    im Vorjahr zog das Wachstum der Branche

    auch 2012 wieder deutlich an. Allein von

    2004 bis 2011 stieg die Zahl der Beschf-

    tigten nach Angaben des Bundesumwelt-

    ministeriums (BMU) um zwei Drittel von

    63.900 auf 101.100 an.

    10 14 20

  • 5Windindustrie in Deutschland

    Klimaschutz Schlsselrolle

    fr den Wind .................................................................. 26

    Windenergie ist fr die Klimapolitik in

    Deutschland und weltweit unverzichtbar.

    237,7 Gigawatt waren 2011 rund um den

    Globus installiert. Der Global Wind Energy

    Council (GWEC) berichtet, dass Windener-

    gie damit allein im Jahr 2011 weltweit

    350 Millionen Tonnen CO2 eingespart hat.

    Netzanbindung Das Stromnetz

    ist das Nadelhr .......................................................... 28

    Die erneuerbaren Energien sind in den

    vergangenen Jahren schneller gewachsen

    als erwartet. Was aus Sicht des Klima-

    schutzes eine gute Nachricht ist, wird

    fr die Stromnetze zunehmend zur Her-

    ausforderung.

    Unternehmen

    Firmenbersicht ............................................................. 6

    Hersteller .......................................................................... 30

    Die in Deutschland aktiven Unternehmen

    haben sich durch Innovationskraft einen

    Technologievorsprung erarbeitet. Herstel-

    ler exportieren und expandieren in die

    Absatzmrkte Europas, Nordamerikas

    und Asiens.

    Zulieferer ........................................................................... 44

    Hersteller von Windenergieanlagen

    aus der ganzen Welt kaufen Systeme und

    Komponenten in Deutschland ein. Jahre-

    lange Erfahrung im Betrieb sowie gezielte

    Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die

    Herstellungs- und Betriebskosten senken

    und die Lebensdauer verlngern, sind

    weltweit gefragt.

    Service, Dienstleistungen

    und Logistik .................................................................. 104

    Planen, finanzieren, transportieren,

    bauen und vermarkten. Mit Dienstleistun-

    gen und um den Betrieb von Windenergie-

    anlagen sind in Deutschland inzwischen

    rund 20.000 Arbeitspltze befasst.

    Herausgeber und

    Kooperationspartner ........................................... 178

    Mit der Windindustrie in Deutschland

    verffentlicht der Bundesverband

    WindEnergie e. V. (BWE) mit seinen

    Koopera tionspartnern einen umfassenden

    Branchenberblick.

    Branchenverzeichnis ............................................ 186 Rund 600 Adressen fhrender

    Unternehmen der Windindustrie

    Bildnachweis ............................................................... 247

    Impressum .................................................................... 248

    104

    186

    30

    44

  • Wirtschaftsreport

    6 Windindustrie in Deutschland

    FirmenverzeichnisHersteller:

    e.n.o. energy systems GmbH ................. 32, 33

    ENERCON GmbH ............................................... 34, 35

    GE Wind Energy GmbH ............................... 36, 37

    Nordex SE ............................................................... 38, 39

    REpower Systems GmbH ........................... 40, 41

    Siemens Wind Power .................................... 42, 43

    Zulieferer:

    ABB AG ................................................................................ 46

    autogena stahl gmbh .............................................. 47

    Bachmann Monitoring GmbH ......................... 48

    Balluff GmbH ................................................................. 49

    Beckhoff Automation GmbH .................. 50, 51

    Barksdale Control Products ............................... 52

    Brel & Kjr Vibro GmbH ................................... 53

    Clariant International Ltd. ................................... 54

    Columbus McKinnon Engineered

    Products GmbH ........................................................... 55

    DBK David + Baader GmbH ................................ 56

    Demag Cranes & Components ....................... 57

    DICHTOMATIK GmbH .............................................. 58

    DOKKA FASTENERS AS ........................................... 59

    Eickhoff Antriebstechik GmbH .............. 60, 61

    GKN Stromag ................................................................. 62

    Hailo-Werk Rudolf Loh

    GmbH & Co. KG ........................................................... 63

    HANSA-FLEX AG ................................................. 64, 65

    Hauff-Technik GmbH & Co. KG .............. 66, 67

    HANNING & KAHL GmbH & Co KG .............. 68

    HAWART Sondermaschinenbau GmbH ... 69

    HAWE Hydraulik SE ................................................... 70

    HELUKABEL GmbH .................................................... 71

    Die Firmengruppe Liebherr ..................... 72, 73

    MAHLE Industry ................................................ 74, 75

    Max Bgl Wind AG ......................................... 76 - 79

    KTR Kupplungstechnik GmbH .......................... 80

    Moog .................................................................................... 81

    Moventas GmbH .............................................. 82, 83

    Parker Hannifin GmbH ........................................... 84

    Parker Olaer .................................................................... 85

    MTS Sensor Technologie

    GmbH & Co. KG ........................................................... 86

    PHOENIX CONTACT Deutschland

    GmbH ................................................................................... 87

    Pilz GmbH & Co. KG ................................................. 88

    Prysmian Group .......................................................... 89

    Quantec Networks GmbH ................................... 90

    Rickmeier GmbH ........................................................ 91

    Ringspann GmbH ....................................................... 92

    Rittal GmbH & Co. KG ............................................. 93

    Siemens AG .......................................................... 94 - 97

    Schaeffler Technologies AG

    & Co. KG ................................................................... 98, 99

    SSB Wind Systems GmbH & Co. KG ......... 100

    U.I. Lapp GmbH ........................................................ 101

    Winergy AG .................................................................. 102

    Woodward Kempen GmbH ............................. 103

    Service, Dienstleistung Logistik:

    8.2 Consulting AG ...................................... 106, 107

    ABO Wind AG ............................................................. 108

    ALSTOM Deutschland AG ................................. 109

    Availon GmbH ............................................................ 110

    BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG ....... 111

    CUBE Engineering GmbH .................................. 112

    DEUBLIN GmbH ........................................................ 113

    Deutsche Gesellschaft

    fr Qualitt (DGQ) .................................................. 114

    Deutsche Kreditbank AG (DKB) ................... 115

    Deutsche Messe AG .............................................. 116

    Deutsche Windtechnik ....................................... 117

    DIS AG ............................................................................... 118

    DONG Energy Renewables

    Germany GmbH ....................................................... 119

    EcofinConcept GmbH .......................................... 120

    ee-Nord GmbH .......................................................... 121

    EMD Deutschland GbR ....................................... 122

    Energiekontor AG .................................................... 123

    Energiequelle GmbH ............................... 124, 125

    FGH - Forschungsgemeinschaft

    fr Elektrische Anlagen und

    Strom wirtschaft e.V. ............................................. 126

    GEWI AG ......................................................................... 127

    GP JOULE GmbH ...................................................... 128

    Green Energy 3000 GmbH .............................. 129

    Grundgrn Energie GmbH ............................... 130

    IMS Ingenieurgesellschaft mbH .................. 131

    Ingenieurbro Teut ................................................ 132

    juwi Energieprojekte GmbH ........................... 133

    KVN Autokrane GmbH ........................................ 134

    HELABA ............................................................................ 135

    Peter Lonsdorfer GmbH & Co. KG ............. 136

    HUSUM Wind /

    Messe Husum & Congress ............................... 137

    more energy GmbH .............................................. 138

    Muehlhan Renewables GmbH ..................... 139

    MVV Energie AG ...................................................... 140

    N.T.E.S. GmbH Windkraftservice ................ 141

    NOTUS energy ........................................................... 142

    OSTWIND Gruppe ................................................... 143

    Outsmart GmbH ...................................................... 144

    psm Nature Power Service

    & Management GmbH & Co. KG ................ 145

    Rendsburg Port Authority GmbH .............. 146

    Schmidbauer GmbH & Co. KG ...................... 147

    Schultze Group .......................................................... 148

    SEILPARTNER Windkraft GmbH ................... 149

    seebaWIND Service GmbH ................ 150, 151

    Statkraft Markets GmbH ........................ 152,153

    Theolia Naturenergien GmbH ......... 154, 155

    SL NaturEnergie Gruppe ................................... 156

    TV Rheinland Industrie

    Service GmbH ............................................................ 157

    Umwelt Management AG ................... 158, 159

    UKA Umweltgerechte

    Kraftanlagen GmbH & Co. KG ....................... 160

    Unternehmensgruppe

    Dezentrale Energie ................................................ 161

    Vattenfall Europe

    Windkraft GmbH ........................................ 162, 163

    Ventotec GmbH ........................................... 164, 165

    Volkswind GmbH ..................................................... 166

    Werner Schmidt

    Elektrotechnik GmbH .......................................... 167

    Windwrts Energie GmbH .................. 168, 169

    WindEnergy Hamburg ........................................ 170

    WKN AG .......................................................................... 171

    wpd AG ............................................................... 172, 173

    WSB Neue Energien GmbH ............................ 174

    WTS .................................................................................... 175

    Herausgeber und Kooperationspartner:

    Hersteller- und Zuliefererbeirat

    des Bundesverbandes

    WindEnergie e.V. (BWE) ....................... 178, 179

    Die Fachgremien im Bundes-

    verband WindEnergie e.V. .................. 180, 181

    Bundesverband WindEnergie .......... 182, 183

    Neue energie .............................................................. 184

    Sunbeam GmbH ....................................................... 185

  • 7Windindustrie in Deutschland

    BranchenverzeichnisAus- & Weiterbildung

    Aus- & Weiterbildung .......................................... 198

    Sicherheitstraining ................................................. 199

    Betrieb & Service

    Service, Wartung & Instandhaltung ..... 199

    Technische & kaufmnnische

    Betriebsfhrung ....................................................... 203

    Energieversorger & kostromanbieter

    Energieversorger &

    kostromanbieter .................................................. 205

    Finanzen & Recht

    Banken, Finanzierer &

    Finanzdienstleistungen ...................................... 206

    Consulting & -Unternehmens-

    beratung ......................................................................... 207

    Fonds-Anbieter ......................................................... 208

    Rechtsanwlte ........................................................... 208

    Steuerberater ............................................................. 209

    Versicherungen ......................................................... 210

    Gutachter

    Avifaunistische Gutachten .............................. 210

    Technische Sachverstndige .......................... 210

    Windgutachter .......................................................... 213

    Zertifizierung .............................................................. 215

    Hersteller

    Kleinwindenergieanlagen (< 100 kW) ... 216

    Windenergieanlagen (> 100 kW) .......... 216

    Planung

    Netze & Netzanbindung ....................... 217

    Offshore ................................................ 218

    Planer & Projektierer ............................ 219

    Repowering .......................................... 225

    Sonstige Dienstleistungen

    Entwicklung & Konstruktion ................. 225

    Medien ................................................. 225

    Messen & Konferenzen

    fr die Windbranche ............................ 226

    Personaldienstleistung ......................... 226

    Sicherheitsdienste ................................ 226

    Softwarelsungen................................. 226

    bersetzung ......................................... 227

    Transport & Logistik

    Hfen ................................................................................. 228

    Hebetechnik & Kransystem ............................ 228

    Kranunternehmen, Kranverleih

    & Spezialtransporte .............................................. 228

    Logistikdienstleister .............................................. 229

    Schiffe & Reedereien ........................................... 229

    Transportsysteme ................................................... 229

    Verbnde &

    ffentliche Institutionen

    Forschung, Entwicklung & Analyse ....... 229

    Institutionen ............................................................... 230

    Ministerien ................................................................... 231

    Verbnde ....................................................................... 231

    Zulieferer elektrische

    & elektronische Komponenten

    Condition Monitoring Systeme ................... 232

    Generatoren ................................................................ 233

    Hinderniskennzeichnung

    & Befeuerungsanlagen ....................................... 233

    Khlung & Klimatisierung ................................ 234

    Messgerte ................................................................... 234

    Netzgerte .................................................................... 235

    Sicherheitstechnik .................................................. 235

    Steuerungen, Kabel &

    -Schaltschrnke ........................................................ 236

    Strom- & Datenbertragung ......................... 237

    Transformatoren &

    -Umrichtertechnik .................................................. 238

    Zulieferer Grokomponenten

    Fundament & Grndungen ............................ 238

    Guss & Schwermaschinenbau ...................... 239

    Trme ................................................................................ 239

    Zulieferer mechanische Komponenten

    Bremsen ......................................................................... 240

    Dichtungen & Schwingungstechnik ......... 240

    Getriebe .......................................................................... 241

    Hydraulische Komponenten .......................... 242

    Kupplungen .................................................................. 243

    Oberflchentechnik .............................................. 243

    Schmierstoffe & Schmieranlagen .............. 243

    Schrauben & -Verbindungselemente ..... 244

    Stahlbaugruppen ..................................................... 244

    Verkleidungskomponenten ............................ 244

    Verstellmotoren ....................................................... 244

    Wlzlager ....................................................................... 244

    Werkzeuge & Werkzeugmaschinen ......... 245

    Zugangstechnik ......................................................... 245

  • 8 Windindustrie in Deutschland

  • 9Windindustrie in Deutschland

    Wirtschaftsreport: Die Windindustrie in Deutschland Mit der Windindustrie verfgt Deutschland ber eine weltweit fhrende Branche. Ihre Hersteller, Zulieferer und Dienstleister beschftigen heute direkt und indirekt schon knapp 100.000 Menschen.

  • Wirtschaftsreport

    10 Windindustrie in Deutschland

  • 11Windindustrie in Deutschland

    Wachstumsbranche WindenergieDie Windindustrie bleibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine der am schnellsten wachsenden Branchen. Nie wurden weltweit mehr neue Windenergie-anlagen neu installiert als 2012. Die Nachfrage in Europa zog krftig an. Der US-Markt legte zu wie lange nicht und konnte so den Rckgang der Zuwachsraten in Asien ausgleichen. Die Leistung der rund um den Globus installierten Windrder erreicht jetzt 282,48 GW.

    Der Bau neuer Windrder zog weltweit

    nach zwei Jahren mit schwachen Zuwch-

    sen wieder sprbar an. 44,71 GW neuer

    Leistung wurden 2012 installiert, zehn Pro-

    zent mehr als im Vorjahr. Beim Zubau

    lagen Europa, China und die USA mit

    jeweils rund 13 GW etwa gleichauf, jedoch

    bei einer sehr unterschiedlichen Entwick-

    lung. In China wurde der Aufschwung der

    Branche gebremst, nach Angaben des Glo-

    bal Wind Energy Council (GWEC) sind

    Marktkonsolidierung der Grund. Die USA

    verdanken einen Teil ihres Rekordergebnis-

    ses der Tatsache, dass die Fortschreibung

    der Steuerkredite fr Windrder ber das

    Jahr 2012 hinaus lange unsicher war. Viele

    Projekte wurden so noch im 4. Quartal

    2012 fertig gestellt.

    Auch Europa erlebte mit 12,4 GW einen

    neuen Zubau-Rekord. Neben den traditio-

    nellen Zugpferden Deutschland und dem

    Vereinigten Knigreich legten vor allem

    Schweden, Rumnien, Italien und Polen

    zu. Dadurch wurden Rckgnge etwa in

    Griechenland, Frankreich und der Slowakei

    ausgleichen.

    Neue Mrkte entstehen berall auf der

    Welt. Mittlerweile haben 24 Lnder die

    Schwelle von einem Gigawatt Windener-

    gieleistung berschritten. Brasilien instal-

    lierte Windrder mit 1,08 GW Leistung,

    Mexiko verdoppelte seinen Zubau gegen-

    ber dem Vorjahr auf 801 MW. In thio-

    pien entsteht jetzt der erste grere Wind-

    park der Subsahara-Region.

    Auf dem expandierenden Weltmarkt ver-

    lieren die Pionierlnder wie Deutschland

    naturgem an Bedeutung. 2011 wurden

    nur noch 5,1 Prozent aller neuen Windr-

    der in Deutschland installiert. Seine starke

    Rolle als Exportland konnte Deutschland

    behaupten. Die Windindustrie erwirtschaf-

    tete 66 Prozent ihrer Umstze im Ausland.

    Unterdessen wchst der deutsche Markt

    weiter. Die Branche wird das von der Bun-

    desregierung fr 2020 festgeschriebene

    Ziel von 35 GW Windleistung schon in den

    kommenden ein oder zwei Jahren errei-

    chen. 31,33 GW waren bereits Ende 2012

    am Netz. Repowering entwickelt sich zu

    einem bedeutenden Geschftszweig, auch

    Offshore-Windkraft wird 2013 erstmals

    eine Kapazitt ber 2 GW erreichen. Tech-

    nologischer Fortschritt sowie politisches

    Umdenken ermglichen das Erschlieen

    neuer Standorte fr die Windenergie an

    Land.

    Nach einer Potenzialstudie des BWE sind

    rund acht Prozent des Bundesgebietes als

    Standort fr Windenergie geeignet. Rech-

    net man Wald- und Schutzflchen mit ein,

    lieen sich sogar 12,3 Prozent bzw. 22,4

    Prozent der Flche fr Windenergie nut-

    zen. Das Flchenpotenzial ist auf ganz

    Deutschland verteilt und beschrnkt sich

    nicht auf die nrdlichen Bundeslnder.

    Selbst wenn alle Bundeslnder nur zwei

    Prozent ihrer Flche fr den Bau von

    Windrdern freigeben wrden, lieen sich

    der Studie zufolge 198 GW Windleistung

    installieren.

    Die Offshore-Windkraft ist ein europi-

    sches Geschft. Von den 2012 weltweit

    errichteten 1,29 GW Offshore-Windleis-

    tung gingen 90 Prozent in Europa ans Netz

    (1,17 GW). 16 Offshore-Windrder mit

    jeweils 5 MW wurden vor der deutschen

    Kste angeschlossen, 109 weitere Funda-

    mentstrukturen sind bereits aufgestellt,

    die Windparks im Bau. Die Offshore-Bran-

    che hofft, dass sich die Planungssicherheit

    fr Betreiber und Kreditgeber erhht,

    nachdem 2012 wichtige Haftungsfragen

    fr den Netzanschluss der Hochseewind-

    parks geklrt wurden.

    96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

    45.000

    40.000

    35.000

    30.000

    25.000

    20.000

    15.000

    10.000

    5.000

    0

    Jhrlich weltweit neue installierte Windleistung 1996 2012

    Jahr

    1.28

    0

    1.53

    0

    2.52

    0

    3.44

    0

    3.76

    0

    6.50

    0

    7.27

    0

    8.13

    3

    8.20

    7

    11.5

    31

    15.0

    52 19.8

    65

    26.7

    21

    38

    .708

    38

    .850

    40

    .629

    44

    .711

    Que

    lle: G

    WEC

    MW

  • Wirtschaftsreport

    12 Windindustrie in Deutschland

    Osteuropas holen auf: Rumnien und

    Polen haben 2012 doppelt so viel Wind-

    leistung ans Netz gebracht wie in den Vor-

    jahren und liegen mit jeweils 0,9 GW (8 %)

    des Zubaus auf dem vierten Platz. Den-

    noch liegt die EU aufgrund von Versum-

    nissen in der Slowakei, Griechenland,

    Tschechien, Ungarn, Frankreich und Portu-

    gal mit 2 GW um 1,7 Prozent hinter den

    Ausbauplnen zurck.

    Die deutsche Windindustrie ist traditionell

    stark auf dem Weltmarkt vertreten.

    16 Prozent aller Windrder und Kompo-

    nenten werden in Deutschland hergestellt,

    ein Groteil davon wird exportiert. Nach

    den jngsten Erhebungen erwirtschaftete

    die deutsche Windindustrie 2011 im

    Exportgeschft 3,93 Milliarden Euro. Das

    entspricht wie auch im Vorjahr einer

    Exportquote von 66 Prozent. Der Anteil

    Deutschlands am Weltmarkt ist mit dem

    Ausbau der Windenergie in anderen Ln-

    dern naturgem gesunken. 2011 wurden

    5,1 Prozent aller weltweit errichteten

    Anlagen in Deutschland aufgestellt, 6 Pro-

    zent der Investitionen flossen in hiesige

    Projekte.

    Weltmarkt Solides Wachstum: China, USA und Europa gleichaufDer Markt fr Windenergie wchst im Rekordtempo weiter, trotz starker Rckgnge beim Spitzenreiter China. 2012 gingen nach Angaben des Global Wind Energy Council (GWEC) Windrder mit einer Leistung von 44,71 GW ans Netz. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Zubau liegen China, die USA und Europa nahezu gleichauf. Weltweit kommt die Windenergie heute auf eine Leistung von 282,48 GW. Mittlerweile sind in 24 Lndern Windrder mit zusammen jeweils mehr als einem Gigawatt Leistung in Betrieb.

    Auf dem chinesischen Markt sind nach den

    Boomjahren 2010 (18,94 GW) und 2011

    (17,63 GW) die Zuwachsraten weiter rck-

    lufig. Doch das Land bleibt mit 13,2 GW

    neu installierter Leistung Spitzenreiter mit

    30 Prozent des weltweiten Zubaus. Mit

    einer Gesamtleistung von 75,56 GW stellt

    China ber ein Viertel der weltweit instal-

    lierten Windleistung. Indien bleibt mit

    einem Zubau von 2,3 GW die zweite Kraft

    in Asien, verzeichnet jedoch ebenfalls

    einen Rckgang gegenber den 3 GW des

    Vorjahres.

    Fr die US-Windindustrie war 2012 ein his-

    torisches Rekordjahr. Windrder mit

    zusammen 13,12 GW gingen landesweit

    ans Netz, fast doppelt so viel wie im Vor-

    jahr (6,8 GW). Erstmals berschritt die in

    den USA installierte Leistung knapp die

    Marke von 60 Gigawatt. In den 8 GW

    Windleistung, die allein im letzten Quartal

    2012 fertiggestellt wurden, sind allerdings

    einige vorgezogene Projekte enthalten.

    Lange hatte sich die Entscheidung verz-

    gert, den Steuerkredit fr Windrder ber

    2012 hinaus zu verlngern. Die Branche

    rechnet deshalb nicht damit, 2013 das

    Niveau von 2012 erreichen zu knnen. Der

    Amerikanische Windenergieverband

    AWEA teilte unterdessen mit, dass Wind-

    energie in den USA mit einem Anteil von

    42 Prozent erstmals Spitzenreiter unter

    den neu errichteten Anlagen zur Strom-

    produktion ist.

    In der Europa gingen nach Statistiken der

    European Wind Energy Association (EWEA)

    im Jahr 2012 Windrder mit 12,4 GW neu

    ans Netz. Allein in den EU-Staaten stieg

    der Zubau im Vergleich zum Vorjahr von

    9,4 GW auf 11,6 GW. In der EU sind damit

    105,6 GW Windenergie am Netz. Die

    Windkraft stellt EU-weit 26 Prozent der

    neu gebauten Stromproduktion und deckt

    mittlerweile 7 Prozent des Strombedarfs

    (2011: 6,3 %). Allerdings rechnet die EWEA

    damit, dass sich in den nchsten zwei Jah-

    ren die politische Unsicherheit in Europa

    auf den Markt auswirken wird.

    Europischer Spitzenreiter ist Deutschland.

    Der Zubau von 2,4 GW macht 21 Prozent

    der neuen Windleistung aus. Es folgen das

    Vereinigte Knigreich mit 1,9 GW (16 %)

    und Italien mit 1,3 GW (11 %). Mittel- und

  • 13Windindustrie in Deutschland

    Que

    lle: G

    WEC

    Top 10 neu installierte Leistung 2012

    30,0 % MWChina . . . . . . . . . . . 13.200 USA . . . . . . . . . . . . 13.124 Deutschland . . . . . . 2.439 Indien . . . . . . . . . . . 2.336 UK . . . . . . . . . . . . . . 1.897 Italien . . . . . . . . . . . 1.273 Spanien . . . . . . . . . . 1.122 Brasilien . . . . . . . . . 1.077 Kanada . . . . . . . . . . . 935 Rumnien . . . . . . . . . 923 Rest . . . . . . . . . . . . . 6.385 gesamt . . . . . . . . . 44.711

    14,3 %

    2,1 %

    2,1 %2,4 %

    2,5 %2,8 %

    4,2 %

    5,0 %

    5,0 %

    29,0 %

    MWChina . . . . . . . . . . . 75.564 USA . . . . . . . . . . . . 60.007 Deutschland . . . . . 31.332 Spanien . . . . . . . . . 22.796 Indien . . . . . . . . . . 18.421 UK . . . . . . . . . . . . . . 8.445 Italien . . . . . . . . . . . 8.144 Frankreich . . . . . . . . 7.196 Kanada . . . . . . . . . . 6.200 Portugal . . . . . . . . . 4.525 Rest . . . . . . . . . . . . 39.853 gesamt . . . . . . . . 282.482

    3,0 %

    2,5 %

    1,6 %

    2,2 %2,9 %

    6,5 %

    8,1 %

    11,1 %21,2 %

    26,8 %14,1 %

    Top 10 Kumulierte Leitung bis 2012

  • Wirtschaftsreport

    14 Windindustrie in Deutschland

  • 15Windindustrie in Deutschland

    Onshore Strkster Zubau seit zehn JahrenDer deutsche Windmarkt wchst weiter. 2012 gingen rund 20 Prozent mehr Leistung ans Netz als im Vorjahr: 1.008 Anlagen mit einer Leistung von zusammen 2.439 Megawatt (MW) wurden neu aufgestellt. 2011 waren es noch 895 Anlagen mit 2.008 MW. Die neu installierte Leistung erreichte damit den hchsten Stand seit 2003. Es ist das viertbeste Ergebnis berhaupt.

    Ende 2012 waren bundesweit 23.040 Wind-

    rder mit einer Leistung von zusammen

    31,33 GW am Netz. Getragen wird

    der Zubau, wie auch die Gesamtleistung,

    nach wie vor von der Windenergie an Land.

    Offshore haben Ende 2012 erst 68 Anlagen

    mit 280 MW Leitung Strom eingespeist.

    Die durchschnittliche Gre aller neuen

    Anlagen erreichte mit 2,42 MW einen

    neuen Hchststand. Die durchschnittliche

    Leistung aller installierten Anlagen erhhte

    sich damit weiter.

    Vor allem im Norden Deutschlands werden

    immer neue Windrder errichtet. Mit

    360 MW entstanden 15 Prozent der neuen

    Leistung in Niedersachen, gefolgt von

    Schleswig-Holstein (14 %) und Mecklen-

    burg-Vorpommern (13 %). Die strksten

    sddeutschen Lnder waren mit Rheinland-

    Pfalz mit 11,8 Prozent (Platz 4) und Bayern

    mit 8,2 Prozent (Platz 6). Dafr ist nicht

    zuletzt eine Neuausrichtung in der Landes-

    politik der beiden Lnder verantwortlich.

    Das Flchenland mit dem geringsten Zubau

    war Baden-Wrttemberg (0,8 %, Platz 13).

    Am Zuwachs in den sdlichen Bundesln-

    dern hat auch der technische Fortschritt

    seinen Anteil: In Bayern wurden 2012 die

    hchsten Anlagen errichtet, die durch-

    schnittliche Nabenhhe betrug

    133,9 Meter, gefolgt von Baden-Wrttem-

    berg mit 129,9 und Rheinland-Pfalz mit

    129,1 Metern. Anlagen dieser Hhe rech-

    nen sich an vielen Windstandorten im

    Binnen land, die in den Pionierjahren noch

    nicht wirtschaftlich betrieben werden konn-

    ten. Im gesamten Bundesgebiet lag der

    Durchschnitt bei einer Nabenhhe von

    109,8 Metern.

    Sachsen-Anhalt

    2.412 Anlagen 3.810,64 MW

    Bayern

    554 Anlagen 868,89 MW

    Baden-Wrttemberg

    382 Anlagen 501,56 MW

    Brandenburg

    3.135 Anlagen 4.814,38 MW

    Thringen

    641 Anlagen 899,59 MW

    Sachsen

    844 Anlagen 1.002,54 MW

    Rheinland-Pfalz

    1.245 Anlagen 1.927,6 MW

    Nordsee

    46 Anlagen 229,5 MW

    Niedersachsen

    5.477 Anlagen 7.333,47 MW

    Schleswig-Holstein

    2.920 Anlagen 3.571,42 MW

    Bremen

    77 Anlagen 149,01 MW

    Ostsee

    22 Anlagen 50,8 MW

    Mecklenburg-Vorpommern

    1.507 Anlagen 1.950,33 MWHamburg

    58 Anlagen 52,75 MW

    Berlin

    1 Anlage 2 MW

    Nordrhein-Westfalen

    2.901 Anlagen 3.182,72 MW

    Hessen

    705 Anlagen 802,24 MW

    Kumulierte installierte Anlagenzahl und Leistung in den Bundeslndern 31.12.2012

    Gesamt 23.030 Anlagen 31.307,60 MWSaarland

    103 Anlagen 158,15 MW

    Die Erhebung der Deutschen WindGuard

    zeigt, dass Repowering einen wachsenden

    Stellenwert einnimmt. Vor allem an traditi-

    onellen Standorten werden kleine, ltere

    Windrder gegen neue, grere Anlagen

    ausgetauscht. 2012 wurden 161 Repowe-

    ringanlagen mit einer Gesamtleitung von

    432 MW installiert ber 80 Prozent mehr

    als im Vorjahr. 252 Anlagen wurden 2012

    abgebaut, ihre Leitung betrug zusammen

    179 MW.

    Wie in vergangenen Jahren, so die Unter-

    suchung, findet ein groer Teil der Repow-

    eringprojekte in Schleswig-Holstein und

    Niedersachsen statt. An diesen Pioniers-

    tandorten stehen heute die meisten

    An lagen im Repoweringalter. Doch auch in

    mittleren und sdlichen Bundeslndern

    werde bereits Repowering betrieben.

    Das Potenzial fr Repowering wchst jhr-

    lich: 2012 waren 9.359 Anlagen 12 Jahre

    oder lter.

    Que

    lle: D

    euts

    che

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    BWE

  • Wirtschaftsreport

    16 Windindustrie in Deutschland

    Offshore Der nchste Schritt ist getan2012 zog der Ausbau der Windenergie vor der deutschen Kste an. 16 Windrder mit einer Gesamtleistung von 80 MW gingen erstmals ans Netz. Das entspricht 3,3 Prozent der insgesamt in Deutschland neu installierten Windleistung. Ende des Jahres waren auf See 68 Anlagen mit zusammen 280,3 MW Leistung in Betrieb. Fr 2013 hat die Branche im vergangenen Jahr vorgearbeitet: 109 Fundamentstrukturen sind bereits auf See installiert. Die Branche kommt sichtbar in Schwung.

    Zum Jahreswechsel waren mit Bard I, der

    ersten Phase von Borkum West II, Borkum

    Riffgat, Global Tech I, Meerwind Sd/Ost

    und Nordsee Ost insgesamt sechs Off-

    shore-Windparks in Bau, alle in der Nord-

    see. Einmal fertiggestellt werden ihre 350

    Windrder zusammen auf eine Leistung

    von rund 1,7 GW kommen. Dem Durch-

    bruch der Offshore-Branche standen

    zuletzt die schwierige Finanzierung und

    Verzgerungen beim Netzanschluss im

    Weg. Banken scheuen das Risiko und ber-

    nehmen bei der Finanzierung nur kleinere

    Tranchen. Nachdem 2012 Haftungsfragen

    beim Netzanschluss geklrt wurden, hofft

    die Branche, dass sich die Planungssicher-

    heit fr Betreiber und Kreditgeber erhht.

    Insgesamt jedoch boomt die Offshore-

    Windbranche in Europa. Die European

    Wind Energy Association (EWEA) meldet,

    das 2012 verteilt auf 55 Windparks in zehn

    Lndern 293 Offshore-Windrder ans Netz

    gingen, mehr als eins an jedem Werktag.

    Zusammen kommen sie auf eine Leistung

    von 1,165 GW, ein Drittel mehr als im Vor-

    jahr. Damit sind europaweit 1.662 Off-

    shore-Windrder am Netz.

    Spitzenreiter ist nach wie vor das Verei-

    nigte Knigreich. Dort sind 60 Prozent der

    europischen Offshore-Leistung installiert.

    Mit deutlichem Abstand folgen Dnemark

    (18 %), Belgien (8 %) und Deutschland

    (6 %). Im Knigreich ist die Bedeutung der

    Offshore-Branche mittlerweile deutlich zu

    spren: Bereits 2 Prozent seines Strombe-

    darfs deckt es durch Windkraft auf See.

    Nach Angaben des GWEC soll dieser Anteil

    binnen zehn Jahren auf 17 bis 20 Prozent

    ausgebaut werden.

    Die europischen Offshore-Windparks

    machen nach GWEC-Angaben 90 Prozent

    des Weltmarkts aus. Der Rest ist zum gr-

    ten Teil vor Chinas Kste installiert. Ende

    2011 lag China mit 258,4 MW Offshore-

    Windleistung weltweit noch an dritter

    Stelle hinter dem Vereinigten Knigreich

    und Dnemark. Doch das soll sich schnell

    ndern. Nach dem 12. Fnfjahresplan

    (2011-2015) will China bis 2015 die

    gesamte Offshore-Wertschpfungskette

    aufbauen und auf See 5 GW Leistung ins-

    tallieren. 38 Projekte mit insgesamt 16,5

    GW befinden sich nach Angaben der Chi-

    nesischen Windenergievereinigung

    (CWEA) bereits in frhen Planungsstadien.

    Bis 2020 hat die Regierung als Ziel 30 GW

    Offshore-Wind gesetzt.

    China baut Windparks auf See vor allem

    nahe der Ksten (Nearshore) und setzt

    dafr kleinere Anlagen ein als etwa die

    deutschen Hochseewindparks. Nach Anga-

    ben des Fraunhofer IWES wurden in China

    allein in den letzten drei Jahren 272 Anla-

    gen der Leistungsklasse zwischen 1,5 bis

    2,3 MW installiert. Die 2012 vor der deut-

    schen Kste installierten Windrder hatten

    eine Leistung von je 5 MW, im europi-

    schen Schnitt waren es 4 MW.

  • 17Windindustrie in Deutschland

    Bsum

    NordenWilhelmshaven Bremerhaven

    Cuxhaven

    Meerwind Sd/Ost

    288 MWseit 2. Halbjahr 2012

    295 MWseit 2. Halbjahr 2012

    Nordsee Ost

    400 MW seit 2. Halbjahr 2012

    Global Tech I400 MW seit 2010

    Bard Offshore I

    108 MWseit 2. Halbjahr 2012

    Borkum Riffgat

    200 MW seit 2011

    Borkum West II Phase 1

    In Bau befindliche Offshore-Windprojekte Stand: 31.12.2012

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    (BSH

    )

  • Wirtschaft sreport

    18 Windindustrie in Deutschland

    Der grte Teil der Wertschpfung wird

    nach wie vor durch den Bau und die Pla-

    nung von Windkraftanlagen erzielt. Laut

    der jhrlichen Arbeitsplatzstudie des Bun-

    desumweltministeriums sind 82.600

    Arbeitspltze auf Investitionen zurckzu-

    fhren. Auf Wartung und Betrieb der Anla-

    gen entfallen weitere 18.500 Beschftigte.

    Der anhaltende Ausbau der Windindustrie

    kommt allen Regionen Deutschlands

    zugute. In einigen vormals strukturschwa-

    chen Regionen hat die Windindustrie die

    konomie erneuert. Die Kstenregionen,

    Branchenstruktur Der Wandel schreitet voranIn der deutschen Windindustrie arbeiten junge Unternehmen und klassischer Maschinenbau traditionell eng zusammen. Ausgehend von den Pionierregionen an der Kste ist die Branche auch im Binnenland zum Wirtschaftsfaktor geworden. Bei den Herstellern erwarten Experten eine Welle von Zusammenschlssen und bernahmen. Mit der steigenden Anzahl an installieren Anlagen sind auch neue Konzepte in Wartung und Betrieb gefragt

    Que

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    unbe

    am

    Wertschpfungskette Windindustrie

    Windindustrie Deutschland 2011: Umsatz: 8,8 Milliarden Arbeitspltze: 101.100 (direkt und indirekt)

    Beton- und Stahlindustrie

    Finanzdienst-leister

    Transport und Logistik

    indirektBeschftigte

    Planer, Gutachter

    Herstellung von Anlagen und Komponenten

    Betrieb

    Montage, Service und

    Wartung

    direkt Beschftigte

    Elektro-branche

    Aus- und Weiterbildung

    Schiffbau und Seefahrt

    Volkswirtschaftlicher Nutzen

    Verringerung von RohstoffimportenVermeidung externer Kosten

    Netz-anbindung

    Forschung und Entwicklung

    die beim Aufbau der Windenergie an Land

    Pioniere waren, haben sich als Branchen-

    schwerpunkte entwickelt und erleben

    durch den Ausbau der Offshore-Windkraft

    nun einen zweiten Impuls. Aber auch tra-

    ditionelle Industriestandorte im Binnen-

    land profitieren von der Windindustrie.

    Die Unternehmensberatung PwC hat

    das am Beispiel der Offshore-Branche

    vorgerechnet: 60 Prozent der Erlse der

    Wertschpfungskette entfallen auf den

    Anlagenbau davon profitieren auch

    Binnenlnder. In Nordrhein-Westfalen,

    Bayern und Baden-Wrttemberg sind

    nach einer PwC-Studie mit knapp 40 Pro-

    zent aller Offshore-Anlagenhersteller kaum

    weniger Unternehmen vertreten als in

    allen Kstenlndern zusammen Ham-

    burg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-

    Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

    kommen gemeinsam auf 42 Prozent.

    Und selbst bei den groen Offshore-Wind-

    parks, so die Studie, stemmen kleine und

    mittelgroe Unternehmen 90 Prozent der

    Wertschpfung.

  • 19Windindustrie in Deutschland

    Mit dem stetigen Zubau neuer Anlagen

    an Land und dem erwarteten Anstieg auf

    See wchst die Bedeutung von Wartung

    und Instandhaltung. Europaweit schtzt

    die Unternehmensberatung Deloitte das

    Marktvolumen auf 2,3 Milliarden Euro

    bis 2020 prognostiziert sie einen Anstieg

    auf 4,5 Milliarden. Bislang dominieren die

    Hersteller von Windrdern den Service-

    markt mit 63 Prozent (Stand 2011), den

    Rest teilen sich unabhngige Dienstleister

    mit firmeneigenen Serviceunternehmen.

    Deloitte erwartet, dass mit dem Auslaufen

    der Erstgarantievertrge unabhngige

    Dienstleister ihren Marktanteil ausbauen

    knnen.

    Brger, Stadtwerke und andere kommu-

    nale Versorger haben erneuerbare Ener-

    gien als Chance erkannt, sich einen Anteil

    an der Energieerzeugung zu sichern und

    bereichern nun den Markt. Eine wichtige

    Rolle nimmt dabei Onshore-Wind ein.

    Durch Regionalisierung der Stromer-

    zeugung und der Beteiligung der Bewoh-

    ner aus der unmittelbaren Umgebung

    wchst die Akzeptanz der Windparks

    weiter. Groe Energieversorger, die lange

    Zeit kaum unter den Eignern von Wind-

    rdern vertreten waren, haben die Wind-

    energie inzwischen fr sich entdeckt

    und holen auf.

    Wirtschaftsexperten zufolge wird der

    Trend zu Groprojekten auf See und im

    Repowering an Land die Branchenstruk-

    tur in Deutschland verndern. Kleinere

    Unternehmen werden auf den Druck

    durch Wettbewerber aus Fernost reagie-

    ren, indem sie sich zusammenschlieen

    oder im Zuge von bernahmen in gre-

    ren Unternehmen aufgehen. Das Inter-

    esse ist auch im Ausland vorhanden.

    Nach einer internationalen Branchen-

    befragung von KPMG steht Deutschland

    als Zielland von geplanten Fusionen und

    bernahmen nach den USA und Indien

    an dritter Stelle.

  • Wirtschaftsreport

    20 Windindustrie in Deutschland

    Technologie Grer, strker und besser angepasstHher, strker, grere Rotoren ungebrochen ist der Trend zu immer mehr Leistung. Allein in den letzten zehn Jahren ist die Nennleistung der in Deutschland onshore installierten Windrder von durchschnittlich 1,39 MW auf 2,39 MW gestiegen, die Rotoren wuchsen von 65,71 auf 86,6 Meter Durchmesser, und die Nabenhhe von 78,75 auf 110,99 Meter. Mit Windrdern, die an Standorte mit besonders starkem oder nur migem Wind angepasst sind, erschlieen die Hersteller sich und Betreibern von Windparks neue Mrkte.

    Die grten Anlagen kommen heute auf

    eine Leistung von 7,5 MW, die Rotoren

    haben Durchmesser bis zu 154 Metern und

    sind auf Achsen bis zu 160 Metern ber

    dem Boden montiert. Damit wchst die

    Gesamthhe auf ber 200 Meter.

    Siemens baut heute Rotorbltter mit einer

    Lnge von 75 Metern das ist fast so viel

    wie die gesamte Spannweite eines Airbus

    A380 und derzeitiger Branchenrekord. Der

    Rotor berstreicht mit 18.600 eine Flche

    von zweieinhalb Fuballfeldern. Weht der

    Wind mit zehn Metern pro Sekunde, fngt

    er jede Sekunde die Energie aus 200 Ton-

    nen Luft ein. Bei voller Geschwindigkeit

    rasen die Blattspitzen mit 290 Kilometern

    pro Stunde durch die Luft.

    Doch der Fortschritt liegt nicht nur in der

    Entwicklung immer grerer Anlagen.

    Heute verbreitert sich die Produktpalette,

    indem die Hersteller ihre Anlagen auch fr

    Standorte mit besonders starkem und mit

    schwcherem Wind anpassen. Die Herstel-

    ler folgen damit dem Trend, neue Winds-

    tandorte zu erschlieen, nachdem die eta-

    blierten an der Kste und in Hhenzgen

    bereits vergeben sind.

    Als Faustregel gilt, dass jeder Meter Hhe

    ein Prozent mehr Ertrag bringt. Mit dop-

    peltem Rotordurchmesser verdoppelt sich

    der Ertrag. Weht jedoch stetig ein beson-

    ders starker Wind, steigt die Leistungsaus-

    beute bei gleicher Rotorflche. So hat bei-

    spielsweise REpower eine 6MW-Anlage im

    Programm, die von den ueren Abmes-

    sungen her einer 5MW-Anlage entspricht.

    Um ein Windrad an windschwache Stand-

    orte anzupassen, wird die Gre der Roto-

    ren variiert. Bei gleicher Anlagenleistung

    sind grere Rotoren ntig durch die

    grere berstrichene Flche nehmen sie

    buchstblich mehr Wind auf. Dadurch

    erhht sich auch die Zahl der Volllaststun-

    den. So hat beispielsweise Nordex mit der

    N117/2400 fr Binnenstandorte mit

    moderatem Wind eine Anlage im Pro-

    gramm, deren Rotor 117 statt 100 Meter

    Durchmesser hat. Enercon hat mit der

    E-92, Vestas mit der V126-3.0 MW hnli-

    che Standorte im Visier. Auch die anderen

    Unternehmen bieten solche Anlagen.

    Anlagen diesen Typs erschlieen den

    Betreibern neue Standorte. Sie lassen den

    Unterschied in der Windausbeute zwi-

    schen traditionellen Kstenstandorten und

    an ehemals wenig attraktiven Binnens-

    tandorten kleiner werden. So galt vor

    zwanzig Jahren nur ein Zehntel der Landes-

    flche etwa in Brandenburg als wirtschaft-

    lich fr die Windkraft. Nach dem heutigen

    Stand der Technik kommen bereits vier

    Fnftel in Frage. Derzeit sind gerade Bin-

    nenlnder wie Rheinland-Pfalz, Thringen,

    Bayern und Baden-Wrttemberg dabei,

    Windparks zu bauen.

    Unterdessen schreitet die Grundlagenfor-

    schung voran. Im vergangenen Sommer

    weihte das Fraunhofer IWES einen 200

    Meter hohen Messmast in Nordhessen

    ein, um die Windbedingungen im bewal-

    deten Mittelgebirge zu untersuchen. Die

    Erkenntnisse sollen helfen, hhere Wind-

    anlagen nahe oder in Wldern zu planen.

    h.thueringNotizQuadratmetern

  • 21Windindustrie in Deutschland

    1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012

    3.000

    2.500

    2.000

    1.500

    1.000

    500

    0

    Grenentwicklung der Windenergieanlagen Onshore

    Jahr

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    Nen

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    kW 120

    110

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    70

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    50

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    0

    Nennleistung in kW Rotordurchmesser in m Nabenhhe in m

    Dur

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    in m

    h.thueringNotizQuelle : BWE

  • Wirtschaftsreport

    22 Windindustrie in Deutschland

    01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

    600

    500

    400

    300

    200

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    0

    Entwicklung der Energiegenossenschaften in Deutschland

    Jahr

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    012

    66

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    74

    77

    86 10

    1 144

    247

    392

    58

    6

  • 23Windindustrie in Deutschland

    Dass Onshore-Investitionen im Main-

    stream angekommen sind, zeigt eine inter-

    nationale Studie der Unternehmensbera-

    tung KPMG zu Fusionen und bernahmen.

    So gaben 40 Prozent der befragten Unter-

    nehmen und Investoren an, demnchst in

    die Wertschpfungskette der Onshore-

    Windkraft einkaufen zu wollen im Vor-

    jahr waren es 30 Prozent.

    In Deutschland beteiligen sich zunehmend

    Anwohner an Finanzierung, Bau und

    Betrieb von Windrdern, Photovoltaik- und

    Biogasanlagen. In den Jahren von 2008 bis

    2011 vervierfachte sich die Zahl der Ener-

    giegenossenschaften von 144 auf 586.

    Allein in Bayern haben sich mittlerweile

    151 gegrndet, gefolgt von Baden-Wrt-

    temberg (107) und Niedersachsen (102).

    Solche Projekte sind beliebt, weil sie die

    Wertschpfung in der Region halten und

    den Gemeinden vor Ort Gewerbesteuer-

    einnahmen sichern. Im Fall von Windparks

    kommt noch ein wichtiger Punkt hinzu:

    Ihre Akzeptanz ist deutlich grer, wenn

    die Bewohner der Umgebung mitverdie-

    nen.

    Whrend es bei Windrdern an Land, bei

    Gas- und Kohlekraftwerken verlssliche

    Erfahrungswerte ber Baukosten, Betrieb

    und Energieausbeute gibt und damit

    klare Renditeerwartungen muss sich die

    Offshore-Branche immer noch beweisen.

    Als Trianel, ein Zusammenschluss von 33

    Stadtwerken, krzlich fr 1,3 Milliarden

    Euro ein Kohlekraftwerk plante, bernahm

    eine einzige Bank eine Tranche von einer

    Milliarde Euro, 300 Millionen waren Eigen-

    kapital. Das gleiche Unternehmen baut

    derzeit den Windpark Borkum West II mit

    einem Investitionsvolumen von 800 Millio-

    nen Euro. Trianel brachte auch hier 300

    Millionen Euro Eigenkapital ein, fr die

    brigen 500 Millionen arbeitet das Unter-

    nehmen mit elf (!) verschiedenen Banken,

    die Tranchen von maximal 50 Millionen

    Euro bernahmen. An der Finanzierung des

    Nordsee-Windparks Global Tech 1 sind 16

    Geschftsbanken beteiligt.

    Finanzierung Trend zu Energiegenossenschaften

    Traditionell ist Onshore-Windenergie in

    Deutschland eine Sache der Privateigent-

    mer: Nach den letzten Erhebungen des For-

    schungsinstituts trend:research gehrte

    2010 mehr als die Hlfte der in Deutsch-

    land installierten Windleistung Privatperso-

    nen die Energieversorger kamen gerade

    einmal auf 7,4 Prozent, den Rest teilten

    sich Projektierer, Fonds und Banken.

    Unterdessen bleibt die Finanzierung von

    Offshore-Windparks schwierig. Whrend in

    Grobritannien ber zwei Drittel der Off-

    shore-Windparks internationalen Energie-

    versorgern mit entsprechendem Eigenkapi-

    tal gehrt, lag der Anteil in Deutschland bei

    38 Prozent. Offshore-Wind ist hierzulande

    vor allem ein Fall fr Projektfinanzierun-

    gen. Zwar erhhte die Bundesregierung

    zum Jahresbeginn 2012 die EEG-Einspeise-

    vergtungen fr Offshore-Windparks.

    Zudem stellt die Kreditanstalt fr Wieder-

    aufbau (KfW) 2012 in einem Sonderpro-

    gramm fnf Milliarden Euro zu marktbli-

    chen Zinsen zur Verfgung. Doch nach wie

    vor halten sich die Geschftsbanken

    zurck, weil sie das Risiko bei der Errich-

    tung vor allem an kstenfernen Standorten

    als hoch einschtzen.

    Onshore-Windenergie gehrt heute zu den etablierten Investments mit geringen Risiken und sicheren Renditen. Zunehmend werden Windrder von Energiegenossenschaften als Brgerwindparks gebaut. Bei deutschen Off-shore-Projekten ben die Banken nach wie vor Zurckhaltung. Realisiert werden die Windparks auf See ber Projektfinanzierungen, an denen sich viele Banken mit kleinen Summen beteiligen.

  • Wirtschaftsreport

    24 Windindustrie in Deutschland

    Die Windenergie liegt an der Spitze des

    positiven Trends bei den erneuerbaren

    Energien. 2011 arbeiteten deutschlandweit

    381.600 Menschen fr die Erneuerbaren,

    4 Prozent mehr als im Jahr davor. Der

    wachsende Anlagenbestand hat dazu

    gefhrt, dass die Beschftigung in Betrieb

    und Wartung um 8 Prozent auf 75.800 Per-

    sonen anstieg (davon 17.800 im Onshore-

    Wind und 700 im Offshore-Wind). Auer-

    dem zhlt die Statistik 9.600 Beschftigte in

    der ffentlich gefrderten Forschung und

    Verwaltung.

    Whrend die Zuwchse der Windkraft an

    Land moderat ausfallen, macht sich auf

    dem Arbeitsmarkt bemerkbar, dass die Off-

    shore-Branche anzieht. Bereits 8.600 Men-

    schen arbeiten deutschlandweit fr die

    Windkraft auf See, ein Viertel mehr als im

    Vorjahr. Das BMU fhrt den Zuwachs aller-

    dings weniger auf den Binnenmarkt zurck

    als auf die Exporterfolge der deutschen

    Unternehmen im europischen Markt. Die

    Zahl der in der Windkraft an Land Beschf-

    tigten liegt deutlich hher, stieg jedoch nur

    leicht von 89.200 auf 92.500.

    Bayern mit 10.000 zwei Lnder, die nicht

    als klassische Windstandorte gelten. Die

    Zahlen zeigen, dass die Windindustrie

    lngst nicht auf die Standorte der groen

    Windanlagenhersteller zu reduzieren ist.

    Arbeitspltze schafft die Branche auch bei

    Komponentenherstellern und Zulieferern

    im Binnenland.

    Im Bundesschnitt lieen sich 84 Prozent

    der in der Windindustrie Beschftigten

    dem Bau neuer Anlagen zuordnen, die

    anderen 18 Prozent dem Betrieb und der

    Wartung. Bemerkenswert ist allerdings die

    Verteilung in Brandenburg: Dort arbeiten

    bereits mehr als 2.000 der insgesamt

    4.500 Beschftigten in Wartung und

    Betrieb der Anlagen.

    Beschftigung Arbeitspltze auch fernab der KsteDie Windindustrie ist deutschlandweit ein verlsslicher Arbeitgeber. Wie bereits im Vorjahr zog das Wachstum der Branche auch 2012 wieder deutlich an. Allein von 2004 bis 2011 stieg die Zahl der Beschftigten nach Angaben des Bundesumweltministeriums (BMU) um zwei Drittel von 63.900 auf 101.100 an. Viele Arbeitspltze entstehen abseits der Kstenregionen.

    Erstmals ermittelte das BMU, welche

    Bedeutung die erneuerbaren Energien fr

    den Arbeitsmarkt in den einzelnen Bun-

    deslndern haben. An der Spitze liegt

    Sachsen-Anhalt. 2,6 Prozent aller Arbeit-

    nehmer arbeitet dort direkt oder indirekt

    fr die erneuerbaren Energien das ist

    jeder Vierzigste. Auf den Pltzen zwei bis

    vier folgen mit Brandenburg, Mecklen-

    burg-Vorpommern und Thringen drei

    weitere ostdeutsche Lnder.

    Bei der Zahl der Wind-Arbeitspltze liegt

    hingegen das bevlkerungsreiche Nieder-

    sachsen vorn, 22.000 Arbeitspltze hngen

    hier direkt oder indirekt am Wind. Auf den

    Pltzen zwei und drei folgen Nordrhein-

    Westfalen mit 13.000 Beschftigten und

    Beschftigung durch Windenergie in den Bundesln dern 2011

    Bundesland Bruttobeschftigung

    gesamt durch neue aus Betrieb B-Anteil Anlagen und Wartung

    Sachsen-Anhalt 9.180 7.480 (81 %) 1.710 (19 %) 1,00 %Bremen 3.420 3.160 (92 %) 260 (8 %) 0,94 %Niedersachsen 22.050 17.970 (81 %) 4.080 (19 %) 0,66 %Mecklenburg-Vorpommern 4.290 3.430 (80 %) 850 (20 %) 0,66 %Schleswig-Holstein 6.830 5.320 (78 %) 1.520 (22 %) 0,61 %Brandenburg 4.460 2.400 (54 %) 2.060 (46 %) 0,48 %Hamburg 3.640 3.370 (93 %) 270 (7 %) 0,36 %Sachsen 4.220 3.510 (83 %) 710 (17 %) 0,24 %Rheinland-Pfalz 3.520 2.650 (75 %) 880 (25 %) 0,21 %Thringen 1.650 1.140 (69 %) 510 (31 %) 0,18 %Bayern 10.310 9.300 (90 %) 1.010 (10 %) 0,18 %Saarland 770 660 (86 %) 110 (14 %) 0,17 %Nordrhein-Westfalen 12.880 10.240 (80 %) 2.630 (20 %) 0,16 %Baden-Wrttemberg 8.170 7.290 (89 %) 880 (11 %) 0,16 %Berlin 2.240 1.980 (88 %) 260 (12 %) 0,15 %Hessen 3.450 2.710 (79 %) 740 (21 %) 0,12 %

    Deutschland 101.080 82.610 (82 %) 18.480 (18 %) 0,28 %

  • 25Windindustrie in Deutschland

  • Wirtschaftsreport

    26 Windindustrie in Deutschland

    Windenergie ist fr die Klimapolitik in Deutschland und weltweit unverzichtbar. 237,7 Gigawatt waren 2011 rund um den Globus installiert. Der Global Wind Energy Council (GWEC) berichtet, dass Windenergie damit allein im Jahr 2011 weltweit 350 Millionen Tonnen CO2 eingespart hat. Seit ihren Anfngen hat die moderne Windindustrie insgesamt 1,368 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele sind ohne Wind nicht zu erreichen.

    Windrder haben eine ausgesprochen

    gute CO2-Bilanz. Bereits nach drei bis neun

    Monaten haben die Anlagen den gesam-

    ten CO2-Aussto wieder eingespart, der

    bei ihrer Herstellung, Installation und War-

    tung anfllt. ber den Rest ihres Lebens-

    zyklus tragen sie zur Nettoeinsparung von

    Treibhausgasen bei.

    In der klimafreundlichen Stromproduktion

    kommt der Windenergie eine Schlssel-

    rolle zu. Bereits heute stammen 40 Prozent

    des in Deutschland erneuerbar hergestell-

    ten Stroms aus Windrdern, nmlich

    48,9 Milliarden Kilowattstunden (TWh).

    Dementsprechend hat Windenergie hier-

    zulande auch den grten Anteil an der

    Klimaschutz Schlsselrolle fr den Wind

    40

    30

    20

    10

    0

    Vermiedene Treibhausgas-Emissionen durch die Nutzung erneuerbarer Energienin Deutschland im Jahr 2011

    Was

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    Strom 86,5 Mio t

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    0,5

    4,8

    h.thueringNotizQuelle: BMU

  • 27Windindustrie in Deutschland

    Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen:

    Von den 86,5 Millionen Tonnen, die 2011

    deutschlandweit in der erneuerbaren

    Stromproduktion vermieden wurden,

    gehen 35,2 Millionen Tonnen auf die

    Windenergie zurck. 24,6 Millionen Ton-

    nen wurden durch Biomasse eingespart,

    weitere 13,8 Millionen Tonnen durch Was-

    serkraft und 12,8 durch Photovoltaik.

    Bis 2020 sollen die erneuerbaren Energien

    nach dem Willen der Bundesregierung

    35 Prozent des Stromverbrauchs decken,

    bis 2050 dann 80 Prozent. Deutschland ist

    auf einem guten Weg, das erste Etappen-

    ziel zu erreichen, denn der Anteil des

    kostroms steigt schneller als geplant.

    Nach Schtzungen des Bundesverbandes

    der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

    lag der Anteil erneuerbarer Energien 2012

    bei 23 Prozent. 2011 waren es noch

    20 Prozent. 2011 hatten die erneuerbaren

    Energien erstmals die Atomenergie ber-

    holt und wurden damit zur zweitwichtigs-

    ten Quelle im deutschen Strommix.

    Die Internationale Energie-Agentur IEA

    schtzt im World Energy Outlook 2012,

    dass im Jahr 2035 fast ein Drittel der welt-

    weiten Stromerzeugung aus erneuerbaren

    Quellen stammt. Allerdings bedarf es in

    Zukunft noch grerer Anstrengungen im

    Klimaschutz. Die IEA schtzt, dass allein in

    China der Strombedarf in einem Umfang

    wchst, der den derzeitigen Verbrauch

    der USA und Japans bersteigt. Chinas

    Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken

    steige fast im gleichen Umfang wie seine

    Erzeugung aus Atomenergie, Wind- und

    Wasserkraft zusammen. Die Agentur

    mahnt: Bei Bercksichtigung aller neuen

    Entwicklungen und Politikmanahmen

    sieht es noch immer nicht so aus, als

    gelnge es, das globale Energiesystem auf

    einen nachhaltigeren Pfad zu lenken.

  • Wirtschaft sreport

    28 Windindustrie in Deutschland

    Netzentwicklungsplan 2012

    Netzanbindung Das Stromnetz ist das NadelhrDie erneuerbaren Energien sind in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als erwartet. Was aus Sicht des Klimaschutzes eine gute Nachricht ist, wird fr die Stromnetze zunehmend zur Herausforderung. In den letzten Jahren Jahren wurde so viel grner Strom produziert, dass Windrder zeitweise abgestellt werden mussten das Netz konnte ihren Strom nicht aufnehmen. Der Netzentwicklungsplan soll den Ausbau beschleunigen.

    Laut Monitoringbericht der Bundesnetz-

    agentur und des Bundeskartellamtes geht

    immer mehr Strom verloren, weil erneuer-

    bare Energie-Anlagen zum Schutz vor

    Netzberlastungen abgeschaltet werden.

    2011 betrug diese Ausfallarbeit

    421 Gwh, mehr als dreimal so viel wie

    2010 (127 Gwh). Der starke Anstieg der

    Ausfallarbeit, so heit es im Monitoringbe-

    richt, stehe mit dem ungebremsten Zubau

    der erneuerbaren Energien und dem nur

    langsam voranschreitenden Netzausbau in

    unmittelbarem Zusammenhang. Die

    Abschaltungen betreffen fast nur Windr-

    der (97,4 % der Ausfallarbeit). Damit der

    Ausbau der erneuerbaren Energien weiter

    voranschreiten kann, mssen die Netze

    ausgebaut werden. Hinzu kommt, das die

    europischen Strommrkte in Zukunft

    strker verknpft sein werden, Deutsch-

    land wird fr Strom zum Transitland.

    Im August 2012 trat deshalb das Ener-

    gieleitungsausbaugesetz in Kraft. Es soll

    dafr sorgen, dass neue Trassen schneller

    genehmigt werden. Zustndig ist jetzt die

    Bundesnetzagentur, nicht mehr die Lnder.

    Sie richtet sich dabei nach dem Netzent-

    wicklungsplan, der 2012 erstmals von

    den bertragungsnetzbetreibern erstellt

    wurde. Darin wird der Bedarf fr die

    nchsten zehn Jahre festgestellt. Der Netz-

    entwicklungsplan wird jhrlich neu ber-

    prft und fortgeschrieben. Bis 2022 sollen

    der Ende 2012 eingereichten Version

    zufolge 2.800 Kilometer neue Trassen

    gebaut und 2.900 Kilometer bestehende

    Trassen aufgerstet werden.

    Energiekonzepts der Bundesregierung.

    Dabei sollten nicht allein der Ausbau der

    Stromleitungen ein Thema sein, sondern

    auch der Bau von Speichern, die Integra-

    tion von Gas- und Stromnetz und Flexibili-

    sierungsoptionen wie Lastenmanagement.

    Noch stockt allerdings der Ausbau. Bereits

    2009 hatte der Bundestag im Energielei-

    tungsausbaugesetz den Neubau von

    24 Projekten mit zusammen 1.834 Kilo-

    Der BWE sieht die Erstellung eines jhrli-

    chen Netzentwicklungsplans als wichtige

    Manahme, die den Ausbau der Netze

    beschleunigen wird. In einer Stellung-

    nahme empfiehlt der Verband jedoch, in

    den Plan eine Priorisierung von Strecken

    aufzunehmen, auf denen akuter Ausbau-

    bedarf besteht. Zudem empfiehlt der BWE,

    ber den Zeithorizont von zehn Jahren hin-

    aus eine Strategie bis 2050 zu entwickeln

    das entsprche dem Zeithorizont des

    Que

    lle: V

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    AC-NetzverstrkungAC-NeubauDC-NeubauVerstrkung im StartnetzNeubau im Startnetz

    Korridor A 2 GW

    Korridor B 2 GW

    Korridor A 2 GW

    Korridor C 4 GW

    Korridor D 2 GW

  • 29Windindustrie in Deutschland

    Einspeisemanagementmanahmen im Jahr 2011

    Ausfallarbeit Entschdigungszahlungen

    Gesamt 420.646.809,40 100 % 33.456.759,63 100 % 135.735.336,75 32 % 11.661.804,13 35 %

    234.961.472,65 56 % 21.794.955,49 65 % 49.950.00,00 12 %

    davon entschdigt durch Netz betreiber, an dessen Netz die Anlagen angeschlossen waren davon entschdigt durch den vor-gelagerten Netzbetreiber, in dessen Netz die Ursache fr die Einspeise-managementmanahme lag davon bisher ohne Entschdigung

    metern neuer Leitungen beschlossen. Laut

    Monitoringbericht werden die meisten

    davon spter als erwartet in Betrieb

    gehen, bis Oktober 2012 waren erst 214

    Kilometer fertig, fr Ende des Jahres 2012

    rechnet der Bericht mit weiteren 35 Kilo-

    metern.

    Ein Fortschritt zeichnet sich bei der Anbin-

    dung der Offshore-Windparks in der Nord-

    see an das deutsche Netz ab. Der Netz-

    betreiber Tennet, der wegen der

    Ver z gerungen beim Anschluss in die Kritik

    geraten war, verkndete Im Januar 2013

    eine Kooperation mit Mitsubishi. Der japa-

    nische Konzern beteiligt sich mit 576 Milli-

    onen Euro an den Anschlssen der 100

    Kilometer vor der Kste gelegenen Wind-

    parks BorWin1 und 2 sowie HelWin2 und

    DolWin2.

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  • 30 Windindustrie in Deutschland

    Unternehmen: Hersteller von Windenergieanlagen Die in Deutschland aktiven Unternehmen haben sich durch Innovationskraft einen Technologievorsprung erarbeitet. Hersteller exportieren und expandieren in die Absatzmrkte Europas, Nordamerikas und Asiens.

  • 31Windindustrie in Deutschland

  • Hersteller von Windenergieanlagen

    32 Windindustrie in Deutschland

    01 | e.n.o. 114

    02 | WP PlauerhagenDie e.n.o. energy Gruppe stellt in Rostock

    Windenergieanlagen mit Nennleistungen

    von 2,05 bis 3,5 Megawatt und Rotor-

    durchmessern von 82 bis 126 Metern fr

    den Onshore-Bereich her. Die auf Langlebig-

    keit ausgerichteten Entwicklungen der e.n.o.

    energy systems GmbH werden ausschlie-

    lich mit renommierten, europischen

    Zuliefern realisiert, wenn mglich sogar

    mit Partnern aus der Region.

    Die Unternehmensgruppe ist als Anlagen-

    hersteller und Windparkbetreiber sowie

    Anbieter von Service und Qualittsmanage-

    ment im nationalen und internationalen

    Markt positioniert. Durch die Flexibilitt,

    sowohl ganzheitliche Lsungen, als auch

    smtliche Einzelleistungen, wie etwa das

    vollstndige Errichten von Windparks als

    Generalunternehmer oder die separate

    Lieferung von Windenergieanlagen anzu-

    bieten, ist e.n.o. energy ein kompetenter

    Partner fr kommunale Investoren und

    Projektentwickler im In- und Ausland.

    2012 prsentierte die e.n.o. energy ihre

    neueste Anlagengeneration: die e.n.o. 114,

    auf dieser Plattform wir d 2013 die e.n.o. 126

    folgen. Wie knnen Windkraftanlagen noch

    besser werden? Diese und andere Fragen

    standen in der Entwicklung im Vordergrund,

    um die wesentlichen Anforderungen an

    eine Windturbine im Drei megawatt segment

    herauszuarbeiten. Zunehmende Flchen-

    knappheit, Fragen zu Service- und War-

    tungsfreundlichkeit sowie zur Steigerung

    der Effizienz und Sicherstellung der lang-

    fristigen Zuverlssigkeit aller Komponenten

    und die nationalen und internationalen

    e.n.o. energy systems GmbH

    Adresse Am Strande 2 e 18055 Rostock Bundesland Mecklenburg-Vorpommern /

    Deutschland Telefon +49 (0) 381 / 203792 - 0 Fax +49 (0) 381 / 203792 - 101 E-Mail [email protected] Web www.eno-energy.com Profil Windenergieanlagen (> 100 kW) Kategorie Hersteller Umsatz 80 Millionen Euro Mitarbeiter 150 Grndungsjahr 1999

    e.n.o. energy systems GmbHe.n.o. vation for efficiency

    01

    02

  • 33Windindustrie in Deutschland

    03 | Baustelle WP Schnerlinde04 | Getriebe einer e.n.o. 11405 | e.n.o. WEA06 | e.n.o. WEA

    wird der erste Prototyp der e.n.o. 114

    gestellt, bereits zum Jahresende wird auch

    die e.n.o. 126 auf ihrem Prototypenstand-

    ort stehen. Zudem wird eine e.n.o. 100,

    auf Basis der e.n.o. 92 2.2 MW, ent-

    wickelt und konstruiert und soll ebenfalls

    2013 als Prototyp vorgestellt werden.

    Damit festigt e.n.o. energy ihre Stellung

    als Hersteller von Windenergieanlagen in

    allen Segmenten.

    Anforderungen an Netz anschlsse wurden

    dafr eingehend beleuchtet. Bei all diesen

    Fragestellungen konnte e.n.o. energy,

    neben dem exzellenten, externen Netz-

    werk aus Beratern, Versicherern und

    Lieferanten, vor allem auf das langjhrige,

    hauseigene Know-how in allen Bereichen

    der Windenergienutzung zurckgreifen.

    Die Plattform e.n.o. 1xx, deren erster

    Anlagentyp die flexibel einsetzbare e.n.o.

    114 ist, ist das Ergebnis aller Anforderungen,

    die sich aus den verschiedenen Geschfts-

    bereichen ergab: fr alle erdenklichen

    Standorte gleichsam raumordnungsseitig,

    naturschutzfachlich und wirtschaftlich effi-

    ziente Lsungen abzudecken und damit

    die passende Windenergieanlage anbieten

    zu knnen.

    Das Jahr 2013 wird ein spannendes Jahr

    fr die e.n.o. energy Gruppe nicht nur

    03

    05

    06

    04

  • Hersteller von Windenergieanlagen

    34 Windindustrie in Deutschland

    ENERCON GmbHEnergie fr die WeltInnovative Technologie, groe Zuverlssigkeit und hohe wirtschaftliche Rentabilitt zeichnen ENERCON-Windenergieanlagen seit fast 30 Jahren aus. Mehr als 20.600 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 29,5 Gigawatt hat der deutsche Marktfhrer weltweit errichtet (Stand: Januar 2013).

    ENERCON GmbH

    Adresse Dreekamp 5 26605 Aurich Bundesland Niedersachsen / Deutschland Telefon +49 (0) 4941 / 927 - 0 Fax +49 (0) 4941 / 927 - 109 E-Mail [email protected] Web www.enercon.de Profil Windenergieanlagen (> 100 kW) Kategorie Hersteller Mitarbeiter weltweit > 13.000 direkt

    und indirekt Grndungsjahr 1984

    Produktion und den Service. Smtliche

    Schlsselkomponenten wie Rotor, Ring-

    generator und Netzeinspeisesystem wer-

    den selbst gefertigt. Diese fr die Wind-

    branche beispiellose hohe Fertigungstiefe

    sichert den hohen Qualittsstandard und

    die groe Zuverlssigkeit von ENERCON

    Windenergieanlagen. Dazu trgt auch ein

    kundenorientierter Service bei, der dem

    Betreiber eine technische Verfgbarkeit

    der Anlagen von 97 Prozent garantiert.

    Dieses Gesamtkonzept setzt hohe Stan-

    dards in Technologie, Qualitt und Sicher-

    heit und festigt ENERCONs Position als

    deutscher und europischer Marktfhrer.

    ENERCON gehrt seit fast 30 Jahren zu den

    Technologiefhrern in der Windenergie-

    branche. Als erster Hersteller von Wind-

    energieanlagen setzte das Unternehmen

    auf ein getriebeloses Antriebskonzept, das

    kennzeichnend fr alle ENERCON Wind-

    energieanlagen ist. Auch in Bereichen wie

    der Rotorblattkonstruktion, Regelungs- oder

    Netzanbindungstechnologie ist ENERCON

    Vorreiter und stellt mit einer Vielzahl an tech-

    nologischen Neuentwicklungen immer wieder

    seine groe Innovationskraft unter Beweis.

    Die kontinuierliche Forschung und Entwick-

    lung sind Garanten fr den anhaltenden

    Unternehmenserfolg. Gleiches gilt fr die

    0201

  • 35Windindustrie in Deutschland

    01 | Nabenzug ENERCON E-92/2,3 MW Prototyp

    02 | ENERCON E-92/2,3 MW Prototyp

    03 | Windpark Fasanerie/Gattendorf mit 5 E-82/2,0 MW

    Das Produktportfolio umfasst Windener-

    gieanlagen mit Leistungen von 800 bis

    7.500 Kilowatt. Neuester Anlagentyp ist

    die E-92/2,3 MW mit einem Rotordurch-

    messer von 92 Meter. Ihr neu entwickeltes

    Rotorblattprofil ermglicht hchste Ertrags-

    werte bei einer optimalen Verteilung der

    Blattlasten und einer Verringerung des

    Blattgewichts. Alle ENERCON Baureihen

    zeichnen sich durch zuverlssige Techno-

    logie, geringen Wartungsbedarf und hohe

    Langlebigkeit aus und sichern den Kunden

    somit ein hohes Ma an Rentabilitt.

    Durch den direkt angetriebenen Synchron-

    generator und das innovative und modulare

    Vollumrichterkonzept bieten ENERCON

    Windenergieanlagen eine groe Band-

    breite an technischen Mglichkeiten bei

    der Anpassung an die Netzbedingungen.

    Sie verfgen ber ein Netzeinspeisesystem,

    das nach den neuesten Netzanschluss-

    bedingungen zertifiziert ist. Somit knnen

    ENERCON Windenergieanlagen problemlos

    in alle Versorgungs- und Verteilungsnetz-

    strukturen integriert werden. Auerdem

    bieten ENERCON Windenergieanlagen

    zahlreiche netzuntersttzende Merkmale.

    Gem dem Unternehmensanspruch

    Energie fr die Welt treibt ENERCON die

    Versorgung mit regenerativen Lsungen

    weltweit voran. Dabei baut ENERCON For-

    schung und Entwicklung sowie Produktion

    und Vertrieb bedarfsgerecht aus. Interna-

    tional zeigt ENERCON auf den wesentlichen

    Mrkten mit Werken in Brasilien, Schweden,

    der Trkei, Portugal und Kanada sowie

    einem weltweit dezentralen Service- und

    Vertriebsnetz Prsenz.

    Eine besonnene und nachhaltige Wachs-

    tumsstrategie garantiert dabei die Stabi-

    litt von ENERCON.

    ENERCONs Stabilitt und Unabhngigkeit

    sowie die Kontinuitt der Unternehmen-

    sausrichtung wurden durch die Grndung

    der Aloys-Wobben-Stiftung im Herbst 2012

    besiegelt. Firmengrnder und Inhaber Aloys

    Wobben bertrug zum 1. Oktober seine

    Unternehmensanteile an die Stiftung, um

    die nachhaltige und zukunftsorientierte

    Ausrichtung der ENERCON Unterneh-

    mensstrategie dauerhaft festzuschreiben.

    ENERCON Kunden knnen sich somit nicht

    nur auf eine hohe Qualitt und Zuverlssig-

    keit der Anlagentechnologie verlassen,

    sondern auch auf ein hohes Ma an Inves-

    titionssicherheit.

    03

  • Hersteller von Windenergieanlagen

    36 Windindustrie in Deutschland

    GE Wind Energy GmbHVon wo auch immer der Wind kommen mag, wir helfen unseren Kunden, den Wind optimal zu nutzen. Sei es mit der Erfahrung aus ber 21.000 installierten Windenergie anlagen, einer ausgereiften Technologie, die hohe Effizienz und Verfgbarkeit gewhrleistet, oder unseren flexiblen Servicekonzepten.

    GE Wind Energy GmbH

    Adresse Holsterfeld 16 48499 Salzbergen Bundesland Niedersachsen / Deutschland Telefon +49 (0) 5971 / 980 - 0 Fax +49 (0) 5971 / 980 - 1999 E-Mail [email protected] Web www.ge-energy.com/wind Profil Windenergieanlagen (> 100 kW) Kategorie Hersteller Mitarbeiter 1.000 (weltweit ca. 3.200) Grndungsjahr 2002

    Seit 2006 wird in Salzbergen die 2,5-Mega-

    watt Serie gefertigt, die eine Evolution der

    1,5 Megawatt-Anlage darstellt. Diese Anla-

    genserie fr den Onshore-Markt besticht

    durch Zuverlssigkeit, Langlebigkeit und

    Netzfreundlichkeit. Die Anlage lsst sich

    dank verschiedener Nabenhhen flexibel

    an Standorte mit unterschiedlichen Wind-

    strken anpassen und aufgrund ihrer modu-

    laren Bauweise optimal transportieren und

    schnell errichten.

    Die 2,5 Megawatt Anlagen kommen unter

    anderem in zwei der weltweit grten

    Windprojekte zum Einsatz: bei Europas

    grtem Onshore-Projekt, dem Windpark

    Fintinele von CEZ Romania und dem Wind-

    park Shepherds Flats von Caithness Energy.

    Eine Weiterentwicklung der 2.5-MW-Turbine

    ist die 2.5-120 Anlage mit einem Rotor-

    durchmesser von 120 Metern. Seit 2012

    bietet GE Energy seine neue 1.6-100 Wind-

    energieanlage in Europa an. Diese neue

    Anlage bietet den hchsten Kapazitts-

    faktor in seiner Klasse.

    Unternehmens- und Produktbersicht

    GE Renewable Energy wurde im Mai 2002

    gegrndet. Das Unternehmen entwickelt

    und produziert mit weltweit ber 3.200

    Mitarbeitern Windenergieanlagen in

    Deutschland, China, Indien und den USA.

    Am europischen Hauptsitz in Salzbergen

    sind rund 1.000 Angestellte beschftigt.

    Das Portfolio umfasst Windenergieanlagen

    mit Nennleistungen von 1,5 bis 4,1 Mega-

    watt sowie Projektmanagement, Service

    und Wartung.

    Weltweit sorgen bereits mehr als 20.000

    von GE Energy errichtete Windenergiean-

    lagen fr insgesamt mehr als 30.000 Mega-

    watt sauberen Strom. Zu den Spitzenpro-

    dukten im GE-Portfolio zhlten von Beginn

    an die Anlagen der 1,5 Megawatt-Serie

    mit ber 18.500 errichteten Anlagen welt-

    weit eines der meist installierten Modelle

    seiner Klasse.

  • 37Windindustrie in Deutschland

    Ende 2011 hat GE seine erste 4.1-113 Off-

    shore Windenergieanlage im Hafen von

    Gteborg, Schweden installiert, die derzei-

    tig grte Windenergieanlage Schwedens.

    Die Stromproduktion der neuen Wind-

    energieanlage reicht aus, um 3.000 Haus-

    halte in Schweden pro Jahr mit Energie zu

    versorgen und reduziert gleichzeitig den

    CO2-Aussto um 15.000 Tonnen. Das ent-

    spricht den Emissionen von rund 7.500

    Autos im Jahr.

    Lokales Serviceangebot

    Fr einen reibungslosen Betrieb aller ins-

    tallierten Anlagen sorgen von GE Energy

    eigens entwickelte Windfarm-Management-

    systeme. Daneben bietet GE ein umfassendes

    Serviceangebot an. Optionale Produktver-

    besserungen, Wartungsarbeiten sowie

    Reparaturen werden vom nchstgelegenen

    Standort aus durchgefhrt. Allein fr die

    rund 2.000 in Deutschland installierten GE-

    Anlagen hat das Unternehmen ein flchen-

    deckendes Netz von neun Serviceregionen

    mit mehreren Niederlassungen aufgebaut.

    Modernes Trainings- und Service Center

    Ein zentrales Element im Rahmen der Kun-

    denorientierung ist das 2004 eingeweihte

    Europische Kundenservice- und Schulungs-

    zentrum am Standort Salzbergen. Im Trai-

    ningscenter nahmen allein im Jahr 2012

    rund 1.500 Kunden und Servicetechniker

    von GE sowie externen Kunden an 260

    Schulungen teil. Hier knnen Techniker an

    originalen Teilen der Windenergieanlagen

    Service- und Wartungsarbeiten praktisch

    erleben. In Salzbergen ist zudem das Remote

    Control Center zur Fernberwachung von

    Windenergieanlagen untergebracht. Von

    hier aus werden Anlagen in Europa und

    Asien 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr

    berwacht.

  • Hersteller von Windenergieanlagen

    38 Windindustrie in Deutschland

    Nordex SEDie Nordex SE gehrt zu den Pionieren in der noch jungen Windindustrie und steht heute fr zuverlssige, leistungsstarke Windenergieanlagen: Das Unternehmen ist mit einer der weltweit am umfangreichsten erprobten Multimegawattturbinen am Markt, die bereits mehr als 2100mal produziert wurden.

    Nordex SE

    Adresse Langenhorner Chausee 600 22419 Hamburg Bundesland Hamburg / Deutschland Telefon +49 (0) 40 / 30030 - 1000 Fax +49 (0) 40 / 30030 - 1100 E-Mail [email protected] Web www.nordex.de Profil Windenergieanlagen (> 100 kW) Kategorie Hersteller Umsatz 927 Millionen Euro (2011) Mitarbeiter 2.600 Grndungsjahr 1985

    internationalen Wettbewerbern verfgt

    Nordex damit ber einen entscheidenden

    Erfahrungsvorsprung im Betrieb von Gro-

    anlagen. Das Produktportfolio umfasst leis-

    tungsstarke Turbinen fr alle Windklassen.

    Aktuell drehen sich auf dem Globus mehr

    als 5.100 Nordex-Windenergieanlagen

    mit einer Gesamtnennleistung von ber

    8.100 Megawatt. Mit ihren Produkten und

    Dienstleistungen deckt die Nordex-Gruppe

    die gesamte technische Wertschpfungs-

    kette von der Identifizierung geeigneter

    Flchen ber die Windparksystemplanung

    bis zur technischen Realisierung der Wind-

    parks ab. Auch nach der Errichtung der

    Turbinen steht Nordex seinen Kunden als

    Partner zur Seite: Das Unternehmen bietet

    fr alle Windenergieanlagen mageschnei-

    derten Service, der den reibungslosen

    Betrieb der Maschinen weltweit sicher-

    stellt.

    Nordex ist einer der weltweit fhrenden

    Hersteller von Windenergieanlagen. Mit

    einem Exportanteil von mehr als 80 Pro-

    zent nimmt der Konzern gerade in den

    internationalen Wachstumsregionen eine

    starke Position ein. Weltweit ist das Unter-

    nehmen in 19 Lndern mit Bros und Tochter-

    gesellschaften vertreten und beschftigt

    rund 2.600 Mitarbeiter. Die europische

    Fertigungszentrale befindet sich in Rostock.

    Hier baut Nordex das Maschinenhaus mit

    der Elektro- und Steuerungstechnik. Ebenso

    produziert das Unternehmen seit 2002

    zudem Rotorbltter fr seine Turbinen.

    Technologisch hat Nordex seit der Grndung

    1985 in Give (Dnemark) hohe Mastbe

    gesetzt. So installierte das Unternehmen

    im Jahr 2000 die weltweit erste 2,5 Mega-

    watt-Anlage. Seitdem wurden mehr als

    2.100 Turbinen in diesem Leistungsbereich

    hergestellt. Im Vergleich zu den meisten

  • 39Windindustrie in Deutschland

  • Hersteller von Windenergieanlagen

    40 Windindustrie in Deutschland

    REpower Systems GmbHMit ber 4.600 errichteten Windenergieanlagen zhlt REpower zu den weltweit fhrenden Herstellern im Onshore- und Offshorebereich. Seine bewhrte Technologie entwickelt der Premiumanbieter stetig weiter. Mit seiner langjhrigen Erfahrung setzt er Mastbe hinsichtlich Qualitt und Innovation.

    REpower Systems GmbH

    Adresse berseering 10 22297 Hamburg Bundesland Hamburg / Deutschland Telefon +49 (0) 5555090 - 0 Fax +49 (0) 40 / 5555090 - 3852 E-Mail [email protected] Web www.repower-systems-gmbh.de Profil Windenergieanlagen (> 100 kW) Kategorie Hersteller Mitarbeiter mehr als 3.000

    (REpower Systems SE) Grndungsjahr 2001

    produzieren mehr als 2.000 dieser weg-

    weisenden Onshore-Anlagen weltweit

    sicher und zuverlssig Strom.

    Um langfristig hohe Ertrge zu erzielen,

    entwickelt REpower seine erprobte Techno-

    logie kontinuierlich weiter und optimiert

    die Effizienz seiner Anlagen. Seit 2008

    erweitert die 3.XM-Baureihe das Onshore-

    Portfolio mit den leisesten Windenergie-

    anlagen der 3-MW-Klasse am Markt. Die

    Anlagen basieren auf der Technologie

    der MM-Serie und sin