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Wissenschaftliches Arbeiten & Ergebnispräsentation

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Wissenschaftliches Arbeiten & Ergebnispräsentation. Einführung für das Seminar zur Gesundheitsökonomie. Übersicht. Der Prozess empirischer Forschung Die Erstellung wissenschaftlicher Reviews Ergebnispräsentation Literatur / Quellen. Der Prozess empirischer Forschung. - PowerPoint PPT Presentation

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  • Wissenschaftliches Arbeiten & ErgebnisprsentationEinfhrung fr das Seminar zur Gesundheitskonomie

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    bersichtDer Prozess empirischer ForschungDie Erstellung wissenschaftlicher ReviewsErgebnisprsentationLiteratur / Quellen

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    Der Prozess empirischer ForschungWahl des ForschungsproblemsTheoriebildungKonzeptspezifikation OperationalisierungForschungsdesignAuswahl der UntersuchungsobjekteDatenerhebungDatenerfassungDatenanalysePublikation

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    Wahl des ForschungsproblemsAuftragsforschungForschungsproblem durch Auftraggeber vorgegebenSpielraum der Forscher: Engere Definition des Forschungsgegenstandes

    Selbst initiierte ForschungEntscheidung basiert meist auf Betroffenheit oder ForschungstraditionKonkrete Wahl des Forschungsproblems abhngig von aktueller Forschungssituation in der Fachliteratur

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    Theoriebildung &KonzeptspezifikationTheoriebildung: Literaturanalyse zurVerwendung bereits ausgearbeiteter TheorieAdaption von Theorien verwandter Gegenstandsbereiche

    KonzeptspezifikationPrzision der verwendeten Konzepte und BegriffeBeispiel: Identitt eines Unternehmens

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    Operationalisierung & ForschungsdesignOperationalisierungZuordnung beobachtbarer Sachverhalte zu theoretischen Begriffen und KonstruktenMessanweisungen & Konstruktion der MessinstrumentePretests

    Forschungsdesign (Untersuchungsform)Ein oder mehrere Messzeitpunkte? Personenkreis?Befragung oder Laborexperiment?

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    Untersuchungsobjekte, Datenerhebung & -erfassungAuswahl der UntersuchungsobjekteVollerhebung? Stichprobe? Welches Auswahlverfahren?

    DatenerhebungFragebogen? Interview?Nicht-reaktive Verfahren?

    DatenerfassungDatenspeicherungAufbereitung

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    Datenanalyse & PublikationDatenanalysePrfung, ob theoretisch vorhergesagte Zusammenhnge (statistisch) nachweisbar sindJe klarer zu prfende Theorie spezifiziert wurde, desto einfacher

    PublikationEndbericht fr den AuftraggeberBuch- / Zeitschriftenverffentlichung(en)

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    bersichtDer Prozess empirischer ForschungDie Erstellung wissenschaftlicher ReviewsErgebnisprsentationLiteratur / Quellen

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    Die Erstellung wissenschaftlicher ReviewsInhaltsanforderung an Abstracts fr JAMAKontextForschungsfrageDatenquellenAuswahl der StudienDatenextraktionDatensyntheseSchlussfolgerungen

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    Kontext & ForschungsfrageKontextEin zwei Stze zur Bedeutung der Fragestellung im Review

    ForschungsfragePrzise ForschungsfrageInformation ber untersuchte Population, Intervention, Exposition, Tests und Ergebnisse

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    DatenquellenDatenquellen:Digital verfgbare Datenbanken, publizierte Indizes, Register, Abstractsammlungen, Tagungsberichte, ...

    Vorgehen bei Datenbankrecherchen:Angabe von Suchbegriffen und Begriffskombinationen

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    Studienselektion & DatenextraktionSelektionskriterien:Populationen, Interventionen, Ergebnisse oder Forschungsdesign

    Vorgehen bei Selektion:z.B. blinded review, Konsens verschiedener Reviewer

    Datenextraktion:Richtlinien fr Datenextraktion sowie Prfung von Datenqualitt und Validitt

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    Datensynthese &SchlussfolgerungenHauptergebnisse (qualitativ oder quanitativ) mit ergnzenden Informationen wie:MethodenErgnzende Daten: Konfidenzintervalle, Signifikanzniveau, Sensitivitt & Spezifitt untersuchter TestsQuellen von Unterschieden zwischen Studien

    SchlussfolgerungenPrzise Schlussfolgerungen ohne InterpretationsspielrumeAnwendung der Ergebnisse (klinisch und nicht-klinisch)

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    bersichtDer Prozess empirischer ForschungDie Erstellung wissenschaftlicher ReviewsErgebnisprsentationLiteratur / Quellen

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    ErgebnisprsentationInhaltFoliengestaltungStrukturSprache & FormatierungGraphikDer Folien- TVVortragGrundstzliches zur RhetorikEinstieg & RedeTipps & Tricks

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    InhaltZiel des Vortrags?Am Zuhrer orientieren (Vorwissen, Interessen)In case of doubt, leave it out (Details ins Backup)Vorbereiten: 4 * so viel wissen, wie man sagtberblick behalten: Botschaft der Prsentation in Minute zusammenfassenFragen antizipieren

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    Foliengestaltung StrukturEine Kernaussage pro FolieTitel = Logik der FolieTitel / Agenda sollten eine schlssige Geschichte ergebenMit dem Problem / der Fragestellung beginnenbersicht oder Agenda bei lngeren Prsentationen (>20 min.) auch zwischendurchMake things as simple as possible but not simpler

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    Foliengestaltung Sprache & FormatierungMan kann mit Animationen arbeitenaber zu viel Animation lenkt nur ab...Kleine Schrift ist schlecht lesbar, und wenn man dann noch die Gliederung weglsst, und anstelle dessen einen langen Flietext auflegt, kann man sich sicher sein, dass die Aufmerksamkeit der Zuhrer bei den Folien und nicht beim Redner ist. Man knnte jedoch, um vllige Unleserlichkeit zu erreichen, noch einen bunten Hintergrund whlen oder schwer lesbar kopierte Artikel auflegen. Hervorhebungen sind hilfreich fr den Zuhrer, jedoch in Maen und, wenn mglich, nicht durcheinander. Wichtig ist auch zusammenhngende Dinge zusammenhngend zu schreiben dieser Punkt gehrt z.B. eigentlich zur oben erwhnten Gliederung.Ausreichende Schriftgre (hier: 20 Pt.)Wichtiges hervorhebenStichpunkte statt langer StzeGewhltes Format beibehalten (Schrift, Rahmen, Stil,...)

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    Foliengestaltung Graphik IMotivationBegeisterungCommitmentPrsentation

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    Foliengestaltung Graphik IISag`s in Bildern, aber:Keine inhaltsleeren Cliparts, kein FirlefanzGraphiken fr Diagramme & zur Verdeutlichung einer StrukturKorrekte Beschriftung (Achsenbeschriftung, Skalierung, Quelle)Viele Farben, Hintergrundmuster, 3D- Darstellung, ... lenkt abGgf. Rahmen mit Seitennummer, Datum, Namen, Logo

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    Der Folien- TVIst diese Folie wirklich notwendig?Ist sie einfach und einleuchtend aufgebaut?Passt sie ins Zeitmanagement (> 2 Min. pro Folie)?Stimmt die Mathematik? Zahlen, Inhalt, berschriften konsistent?Passt Achsenbeschriftung, Einheiten, Jahreszahlen, Abkrzungen?Ist die Quelle angegeben?Ist die Prsentation sptestens am Vorabend fertig?

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    Vortrag Grundstzliches zur RhetorikWer reden will, muss verstanden werden wollen.Wer reden will, muss ein Bild von dem haben, was er sagen will.Reden lernt man nur durch Reden (ben).

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    Vortrag Einstieg & RedeEinstieg: Auf Aufmerksamkeit wartenKontakt mit Auditorium aufnehmen (evtl. Teaser vorab)

    Rede:Laut, deutlich, nicht zu schnellPausen, Wiederholungen (~ 20% bleibt hngen)Frei sprechen, nicht ablesen

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    Vortrag Tips & TricksPrinzip Raketenstart: Aufmerksamkeit bei Anfang & SchlussEvtl. Stift in die Hand (Zeigen & Handbeschftigung)Notizen ggf. in Ppt.- Notizenblattansicht / auf KarteikartenBlickkontakt mit Zuhrern suchen, nicht mit LeinwandAuf Signale achten, nachfragenLocker bleiben behalten Sie Ihren Stil bei

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    Literatur / QuellenZur Methodik empirischen Arbeitens:Rainer Schnell, Paul B. Hill, Elke Esser: Methoden der empirischen Sozialforschung. 6. Aufl. Oldenbourg Verlag Mnchen; Wien, 1999

    Zur Methodik wissenschaftlicher Reviews:Website des Journal of the American Medical Association (JAMA): http://jama.ama-assn.org/ifora_current.dtl#SEC12

    Zu Prsentationstechniken:Siehe Stadtbibliothek (z.B. Say It With Charts: The Executive's Guide to Visual Communication, Gene Zelazny)

  • Vielen Dank!

    Der Inhalt dieser Prsentation entspricht dem einleitenden Kapitel im Schnell / Hill / Esser: Methoden der empirischen Sozialforschung, ab S. 7Selbst initiierte ForschungEntscheidung basiert meist auf Betroffenheit (z.B. Armut, Jugenddelinquenz) oder Forschungstradition (z.B. soziale Schichtung)Konkrete Wahl des Forschungsproblems abhngig von aktueller Forschungssituation in der Fachliteratur

    Sachverhalte = Indikatoren

    Messanweisungen: Anweisungen, wie Messungen vorgenommen werden sollen; Messinstrumente z.B. Fragebgen

    Pretests fr Reliabilitt & ValidittForschungsdesign (Untersuchungsform)Erhebung an einem oder mehreren Messzeitpunkte an denselben oder unterschiedlichen Personen?Befragung oder Laborexperiment?Datenspeicherung (Bsp. bertrag von Fragebogen in Datei / Codierung von Beobachtungen)

    JAMA = Journal of the American Medical AssociationSystematic Reviews/Meta-analyses Manuscripts reporting the results of meta-analyses should include an abstract of no more than 300 words using the following headings: Context, Objective, Data Sources, Study Selection, Data Extraction, Data Synthesis, and Conclusions. The text of the manuscript should also include a section describing the methods used for data sources, study selection, data extraction, and data synthesis. Each heading should be followed by a brief description: 1. Context. A sentence or 2 explaining the importance of the review question. 2. Objective. State the precise primary objective of the review. Indicate whether the review emphasizes factors such as cause, diagnosis, prognosis, therapy, or prevention and include information about the specific population, intervention, exposure, and tests or outcomes that are being reviewed. 3. Data Sources. Succinctly summarize data sources, including years searched. Potential sources include computerized databases and published indexes, registries, abstract booklets, conference proceedings, references identified from bibliographies of pertinent articles and books, experts or research institutions active in the field, and companies or manufacturers of tests or agents being reviewed. If a bibliographic database is used, state the exact indexing terms used for article retrieval, including any constraints (for example, English language or human subjects). If abstract space does not permit this level of detail, summarize sources in the