Zeitung 2010 Ausgabe 1 Web

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I .P.

kslaktuellFebruar 2010Der Vorsitzenden das WortBei den Bezirkstreffen Anfang Februar wurden die KSL-Jahresprogramme 2010 verteilt. Die Veranstaltungen sind im Programmheft zeitlich chronologisch angefhrt und zu den ersten vier Angeboten kann man sich sofort anmelden, weil diese noch im laufenden Schuljahr stattfinden. Zu den Sommerseminaren melde man sich ab 15. April 2010. Erfahrungsgem ist die Nachfrage fr die KSLFortbildungsveranstaltungen sehr gro und es gibt oft Wartelisten. Mitglieder haben bei der Zusage zur Teilnahme Vorrang. Lehrerinnen und Lehrer geben ein gutes Beispiel. Wohl kaum eine andere Berufsgruppe bildet sich so engagiert und beflissen fort wie die unsrige. Und das auch noch freiwillig und in den Ferien. Diese Tatsache verpflichtet den KSL um so mehr die Angebote den Bedrfnissen der Berufsgruppe anzupassen, aber gleichzeitig auch Qualitt zu bieten. Denn der KSL hat sich zum Ziel gesetzt, Lehrerinnen und Lehrer in der Persnlichkeit und Professionalitt zu strken. In der Fortbildung soll ihnen das Rstzeug verliehen werden, den zunehmenden Herausforderungen an den Schulen gerecht zu werden und Sicherheit zu gewinnen fr professionelle Arbeit in Erziehung und Unterricht. Die Fortbildungsfreude erlahmt nicht mit dem bertritt in den Ruhestand. Fr unsere Pensionistinnen und Pensionisten gibt es ein interessantes kulturelles Angebot, das auch gerne von aktiven Kolleginnen besucht wird. Und ein Blick in das Angebot der Bildungsfahrten weckt die Reiselust. Hinweisen mchte ich auf zwei wichtige Veranstaltungen in diesem Jahr, welche das Nachdenken ber Werteorientierung in der Gesellschaft anregen sollen: Bei der KSL-Jahresversammlung im Mrz spricht Bischof Karl Golser zum ersten Mal zur Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer - ber Bildung und christliche Ethik. Und Peter Frey, Chefredakteur des ZDF, referiert bei der Pdagogischen Grotagung im September zum Thema Was gilt heute? Gedanken ber eine Welt der Werte. Zwei Termine, die man nicht versumen sollte.

Ausgabe

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, in der Hoffnung eure Neugierde und euer Interesse geweckt zu haben, wnsche ich euch Zeit und Lust fr KSL-Veranstaltungen und freue mich auf mgliche Begegnungen mit euch. Sonia Klotz Spornberger

Versand Postabonnement Art. 2, Komma 20/c, Gesetz 662/96, Bozen erscheint zweimonatlich

Die Bundesleitung informiertINHALT Der Vorsitzenden das Wort Die Bundesleitung Ein Wort zum Mitdenken Informationen Termine zum Vormerken Rckblicke E.N.A.M. 1 2-4 4 5-8 9-10 11 12

Die KSL-Bundesleitung ldt herzlichst ein zur

JAHRESVERSAMMLUNG 2010am Freitag, den 19. Mrz 2010 um 15.00 Uhr im Kolpinghaus Bozen

TAGESORDNUNG

GESORDNUNEINSTIMMUNG ERFFNUNG DER JAHRESVERSAMMLUNG BEGRUNG

REFERAT DES BISCHOFS KARL GOLSER Bildung und christliche Ethik

GRUSSWORTE Landesrtin Dr. Sabina Kasslatter Mur Schulamtsleiter Dr. Peter HllriglDie Geschftsstelle des KSL hat folgende ffnungszeiten: Montag bis Freitag immer vormittags von 8.30 bis 12.00 Uhr Dienstag & Donnerstag auch nachmittagsSeite 2

REGULARIEN Bericht der Vorsitzenden Sonia Klotz Spornberger Kassabericht und Entlastung der Bundesleitung MUSIK

Die Bundesleitung informiert

Forumskonferenz am 22. -23. Jnner 2010 im Haus der Familie, LichtensternEinmal im Jahr treffen sich Vertreter der Katholischen Vereine und Verbnde Sdtirols im Rahmen des Katholischen Forums zu einer zweitgigen Konferenz. Die Prsidenten Renate Jud Palla und Georg Oberrauch stellten bei dem diesjhrigen Treffen das dizesane Thema der nchsten drei Jahre vor: Wir glauben, darum reden wir durch Zeichen und Bilder In ihrem Referat sprach die Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung sterreich, Frau Margit Hauft, zum Thema Freude am Glauben. Am zweiten Tag wurde in Arbeitsgruppen an folgenden Baustellen Denkarbeit geleistet: 1. Zum Jahresthema des Forums wurde der Beschluss gefasst, dass jede Mitgliedsorganisation dieses in die eigene Jahresplanung einbezieht. 2. In der Baustelle Seelsorgeeinheiten wurde die Vereinbarung getroffen, dass alle im Kath. Forum zusammengeschlossenen Verbnde Anregungen dazu an das Seelsorgeamt weiterleiten. 3. Die Baustelle Familien feiern Feste stellte die fnf Heftausgaben zu den wichtigsten Festtagen im Kirchenjahr vor. Die Heftchen mit praktischen Anleitungen, wie die kirchlichen Feste gefeiert werden knnen, sind von der Dizese Bozen-Brixen herausgegeben worden. 4. In der Baustelle Taiz dachte man an Mglichkeiten fr spirituelle Fahrten an den Schulen (Maturareisen). 5. Das Jahr 2010 ist das100. Geburtsjahr und das 65. Todesjahr von Josef Mayr-Nusser. In der Projektgruppe wurden konkrete Manahmen zum Gedenkjahr vorgeschlagen.

Josef Mayr-Nusser

6. In der Baustelle Benachteiligte in der Gesellschaft wollte man fr sozial Benachteiligte sensibilisieren. Anschlieend beehrte noch Bischof Karl Golser die Forumskonferenz und nahm Stellung zu verschiedenen Fragen und Anregungen. In der Kirche wurde abschlieend gemeinsam mit dem Bischof ein Gottesdienst gefeiert.

Delegiertentagung der CL in Sdtirolvom 12. 15. Mai in Meran In sterreich haben sich die christlich orientierten groen Lehrerverbnde der einzelnen Bundeslnder zur CL (Christliche Lehrerschaft sterreichs) als Dachorganisation zusammengeschlossen. Einmal im Jahr treffen sich die Delegierten jeweils in einem anderen Bundesland zu einer Tagung, zu der auch der KSL seit vielen Jahren als Gast eingeladen wird. So ist es nur natrlich und zugleich ehrenvoll, dass der KSL alle 10 Jahre die Tagung in Sdtirol veranstaltet, und heuer ist es wieder so weit: Nach Brixen findet sie diesmal in Meran statt, und zwar im Kolpinghaus in Obermais. Wieder werden eine Reihe interessanter Referate angeboten, und sobald das Programm steht, werden wir es verffentlichen, denn die Referate und auch das Rahmenprogramm stehen, so weit der Platz reicht, allen offen, die sich angesprochen fhlen. (Anmeldungen dann im KSL-Bro Bozen.) Hier ein erster Hinweis ber offene Angebote der ersten zwei Tage: Mittwoch, 12. Mai 20.30 Uhr Begrungsabend musikalische Gestaltung: Sdtiroler Volksmusikkreis (mit Franz Hermeter) Donnerstag, 13. Mai 9 Uhr und 10.30 Uhr: Referate zum Tagungsthema Seite 3

Die Bundesleitung informiert

Tagung des Landesbeirates der ElternDie neuen Medien haben lngst ihren festen Platz im Leben der Heranwachsenden. Wie Kinder und Jugendliche zu einem bewussten Umgang mit Computer, Spielkonsolen, Handy und Fernseher gefhrt werden knnen, darber machten sich Eltern, Erziehende, Lehrpersonen und Schulfhrungskrfte bei der diesjhrigen Wintertagung des Landesbeirates der Eltern Gedanken. ber das Tagungsthema "Kinder, Jugendliche und die Versuchung der neuen Medien: Vom bewussten Umgang mit Computer, Spielkonsolen, Fernseher und Handy sprachen Armin Bernhard und Lukas Schwienbacher vom Forum Prvention. Armin Haller vom Deutschen Schulamt ging auf Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem weltwei-

Am 6. Februar 2010 fand im Gasthof Eberle in Bozen die Wintertagung des Landesbeirats der Eltern statt. In seinen Gruworten verwies Schulamtsleiter Dr. Peter Hllrigl auf die Schulreform der Oberschulen. Laut seinen Ausfhrungen msse die Staatsreform in Sdtirol mit Landesgesetz bernommen werden und mit der Umsetzung rechne man im Schuljahr 2011/2012. Der Vorsitzende des Landesbeirats der Eltern, Kurt Rosanelli, leitete zum Tagungsthema Kinder, Jugendliche und die Versuchung der neuen Medien ber. ber den bewussten Umgang mit Computer, Spielkonsolen, Fernseher und Handy

referierten die Mitarbeiter der Organisation Forum Prvention Dr. Armin Bernhard und Dr. Lukas Schwienbacher. Die Teilnehmer der Tagung wurden ber den Mediengebrauch der Kinder und Jugendlichen informiert, erhielten Tipps, wie an den verantwortungsvollen Umgang mit den Medien herangefhrt werden kann und wie sich die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen durch die neuen Medien verndert. Wahrlich eine Herausforderung an die Elterngeneration! Sorgen und ngste wurden von den Eltern ausgedrckt. In den Workshops am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer persnlich in die Medienwelten einlassen. Vielleicht konnte dadurch

Vorbehalten und Unsicherheiten in Bezug auf die neuen Medien entgegengewirkt werden. Information und persnliche Erfahrungen mit dem Neuen verringern die Angst und das Unbehagen und ermglichen mehr Sicherheit und pdagogische Kompetenz. In diesem Sinne hat der Landesbeirat der Eltern in der Wintertagung mit dem Thema ein Bedrfnis der Eltern getroffen. Davon zeugte auch die groe Teilnehmerzahl. Sonia Spornberger

Ein Wort zum MitdenkenUnd da war es wieder - ein Ereignis, das die Welt aufhorchen lie und vielleicht auch fr einen kleinen Moment still stehen hat lassen: Das Erdbeben in Haiti. Viele Gedanken gehen durch unsere Kpfe - warum und wieso ? Was geht hier vor? Sind es Zeichen der Zeit - Fingerzeige Gottes - Evolutionsereignisse - Schicksal ? Was auch immer, wir werden es wohl kaum annhernd beantworten knnen. Und doch, es gibt sie immer wieder, diese Momente, leider sind es meistens nur schlimme Momente, wo es dann darauf ankommt, wie die Menschenwelt reagiert! Und siehe da: die Mitmenschen sind zur Stelle! Es scheint, als wrde die Welt zusammenhalten und mobil werden. Es scheint, als lieen solche Schicksale niemanden kalt. Jeder versucht auf seine Art zu helfen und dann... oh Wunder, geschehen sie, die kleinen Wunder. Kleine Zeichen der Hoffnung werden immer wieder sichtbar. Und das gibt Hoffnung - auch denen, die im Moment wenig davon haben. Vielleicht doch ein Zeichen der Zeit - ein Fingerzeig Gottes? Ein Wirken Gottes auf eine Art, die schwer zu durchschauen ist? Solche Momente gibt es auch Gott sei Dank in meinem Schulleben - Leben. Hoffentlich auch in deinem Leben! Wenn es mal g