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090515 Wagner Koeln

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  • 1. Chancen und Risken medienpdagogischer Spielprojekte

2. YPD-Challenge 2009Projekt von Hannes Jagerhofer unter wissenschaftlicher Begleitung der Donau-Universitt Krems Spielbasiertes Assessment-Center mit ca. 8000 TN 8-tgiges online Spiel 4-tgiges offline Spielin Wien und Mnchen Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA24 3. AusgangsproblemWirtschaft bentig nicht-standardisierbare Kompetenzen Teamfhigkeit Motivationsfhigkeit Leistungswille Problemlsungkompetenz Geistige Flexibilitt Kreativitt ... Diese werden durch ein traditionelles Schulzeugnis nicht abgebildet, knnen aber spielerisch evaluiert werden.Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 25 4. (Medien)-Bildung im 21. JahrhundertProf. Henry Jenkins (MIT) Drei zentrale Herausforderungen an die Schule (Gesellschaft) Medienkonvergenz Partizipationskultur Kollektive Intelligenz Spielerisches Lernen als ein wichtiger Bildungsansatz 2001: Games To Teach 2003: Education Arcade 2006: New Media Literacies Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 26 5. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 47 6. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 48 7. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 49 8. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 50 9. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 51 10. Leitsatz 1Computerspiele ersetzen nicht den Lehrer/die Lehrerin:SchlerInnen knnen die im Spiel erworbenenKompetenzen nur dann verinnerlichen und anwenden,wenn LehrerInnen die Inhalte von Computerspielen durchspezielle Aufgaben auf die Realitt beziehen.Das erfordert viel Vorbereitung sowie eine intensive undindividuelle Betreuung der SchlerInnen.Selbstgesteuertes Lernen mit Computerspielenfunktioniert in der Regel nicht.Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA52 11. Leitsatz 1bSpielen allein macht nicht gewaltttig:Die Terroristen-Rolle im Spiel Counter Strike und einnormales Schlerleben haben nichts miteinander gemein.Weil sich die Erfahrungen der virtuellen Identitt nicht aufdas reale Lebensumfeld anwenden lassen, lassenpsychisch gesunde Jugendliche die Gewalt imComputerspiel. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA53 12. Leitsatz 2Wer mit PC-Spielen unterrichtet, muss kein Gamer sein:Der erfolgreiche Einsatz von Computerspielen erfordertvon LehrerInnen eine hohe methodisch-didaktischeMedienkompetenz.Interessanterweise ist es aber nicht notwendig, dassLehrerInnen selbst im Umgang mit Computerspielenbesonders kompetent sind. Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA54 13. Leitsatz 3Freizeit-Gamer lernen leichter mit Spielen:Kinder und Jugendliche, die in ihrer Freizeit spielen,profitieren deutlich mehr vom pdagogischen Einsatz derComputerspiele in der Schule.Nicht-Gamer werden durch diese Methode benachteiligt.Idealerweise sollten LehrerInnen daher immer einemethodische Alternative anbieten und die Schler whlenlassen.Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA55 14. ImmersionGameSpace Projection VirtualWorld VirtualRealIdentityIdentity Rules Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA56 15. TransferGameSpace Projection VirtualWorld VirtualRealIdentityIdentity Rules Transfer Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA57 16. Multiplayer ImmersionProjection GameSpace VirtualRealIdentityIdentityVirtualWorld VirtualRealIdentityIdentity Rules Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA58 17. Multiplayer ImmersionProjection GameSpace VirtualRealIdentityIdentityVirtualWorld VirtualRealIdentityIdentity Rules Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA59 18. TransferProjection GameSpace VirtualRealIdentityIdentityVirtualWorld VirtualRealIdentityIdentity Rules Transfer Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA60 19. Affinity GroupProjection GameSpace VirtualRealIdentityIdentityVirtualAffinityWorldGroup VirtualRealIdentityIdentity Rules Transfer Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 61 20. Metagame Space (Place)ProjectionMetagameGame SpaceSpace VirtualRealIdentityIdentityVirtualAffinityWorldGroup VirtualRealIdentityIdentity Rules Metarules Transfer Department fr Bildwissenschaften Fachbereich Applied Game Studies Univ.-Prof. Dr. Michael G. Wagner, MBA 62 21. MedienspielraumObjektive Realitt Projektion Virtuelle IdentittReale Identitt Rckprojektion 22. Computerspiele frdern, was sie fordern und sie fordern, was Spieler und Spielerinnen gefordert haben wollen. 23. Computerspiele frdern, was sie fordern und sie fordern, was Spieler und Spielerinnen gefordert haben wollen. www.appliedgames.at