Der Linux Schulserver

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Leitfaden zur Installation eines Linux Webservers mit dem Content Management System Mambo und dem Lern Management System Moodle

Text of Der Linux Schulserver

  • 1.I

2. Der Linux Schulwebserver1Inhaltsverzeichnis1Linux Grundlagen .............................................................................................................3 1.1Was ist Linux? ..........................................................................................................3 1.2Linux-Geschichte ......................................................................................................7 1.3Open your mind / Open Source ................................................................................9 1.4Unterschied Windows Linux ..................................................................................9 2Planung ..........................................................................................................................11 2.1Hardwarevoraussetzung.........................................................................................11 2.2Die Serverkonfiguration ..........................................................................................11 2.3Netzwerkszenarien .................................................................................................12 3TCP/IP ............................................................................................................................13 3.1TCP/IP-Referenzmodell..........................................................................................13 3.2IP Adressierung ......................................................................................................16 3.3Routing ...................................................................................................................18 3.4Netzklassen ............................................................................................................19 3.5DNS ........................................................................................................................21 4Grundinstallation.............................................................................................................22 4.1Grundeinstellungen ................................................................................................22 4.2Softwareauswahl ....................................................................................................24 4.3Netzwerkkonfiguration ............................................................................................29 4.4Grafikkonfiguration .................................................................................................32 4.5FTP Installation....................................................................................................35 5Basiskonfiguration ..........................................................................................................43 5.1Usermanagement ...................................................................................................43 5.2Konfiguration der Netzwerkkarte ............................................................................44 5.3Update ....................................................................................................................47 5.4Softwareinstallation ................................................................................................49 5.5Zeitsynchronisation.................................................................................................50 6Die Shell .........................................................................................................................53 6.1Verzeichnisse .........................................................................................................56 6.2Dateien ...................................................................................................................58 7Konfiguration einfacher Serverdienste ...........................................................................63 7.1Apache-Webserver .................................................................................................63 7.2vsftp-Server ............................................................................................................65 7.3MySQL-Datenbankserver .......................................................................................68 7.4Webmin-Fernwartung .............................................................................................72 8Der Schulserver..............................................................................................................77 8.1Die schnelle Schulhomepage .................................................................................77 8.2Das LMS Moodle ....................................................................................................90 9Server Security .............................................................................................................110 9.1SuSE Firewall .......................................................................................................110 9.2MySQL und phpMyAdmin.....................................................................................114 9.3Webmin ................................................................................................................116 9.4Apache mit mod_ssl .............................................................................................117 10Stichwortverzeichnis.................................................................................................119 11Abbildungsverzeichnis..............................................................................................121 12Tabellenverzeichnis..................................................................................................124 13Literaturverzeichnis ..................................................................................................125 3. Der Linux Schulwebserver2 VorwortLINUX, das Unix hnliche System von Linus Torvald, ist zu einer echten Alternative fr Schulen gereift. Speziell fr Schulen bietet ein solches System viele Vorteile. Abgesehen von der gnstigen Anschaffung und des geringen Wartungsaufwandes gibt es eine Vielzahl von Erweiterungen, die das schulische Arbeiten erleichtern.Ich habe versucht eine Installation von SuSE Linux 9.2 fr eine typische Schulumgebung zu beschreiben. Das Ziel der Installation ist eine einfach zu betreibende Schulhomepage zu erstellen, sowie ein Lern Management System fr den schulischen Gebrauch zu konfigurieren. Neben der Installation wird aber auch das notwendige Wissen fr die Administration des Servers vermittelt.Vor der endgltigen Installation empfiehlt es sich das Skriptum durchzuarbeiten und ein Testsystem zu erstellen. Dafr reicht ein einfacher PC oder eine virtuelle Arbeitsumgebung wie zum Beispiel VMware. Erst wenn alles getestet wurde, soll ein Echtsystem installiert werden. Ist bereits ein Linux Webserver an der Schule vorhanden, kann und direkt mit Kapitel 8 begonnen werden. Empfehlenswert ist auf jeden Fall sich mit den wichtigsten Regeln der Sicherheit im Kaptitel 9 vertraut zu machen. Es besteht auch die Mglichkeit die Installation des Content Management und des System Lern Management System auf einem Windows Server durchzufhren. Notwendig dafr sind aber eine Erweiterung des Internet Information Server mit PHP und die Installation von MySQL.LINUX ist ein sich schnell weiter entwickelndes Betriebssystem. Auch dieses Buch ist einem stndigen Vernderungsprozess unterworfen. ber Anregungen und Verbesserungsvorschlge wrde ich mich sehr freuen.Heiko Voglheiko.vogl@phgraz.atGraz, 2005 4. Der Linux Schulwebserver 3 1 Linux GrundlagenKompliziert, schwierig zu installieren, reine Texteingabe, unverstndlich, kein Support, die Hardware wird nicht untersttzt, dies sind die Worte mit denen Linux oft beschrieben wird. Die Realitt sieht anders aus. Linux hat sich entwickelt. Aus dem komplizierten und undurchsichtigen Betriebssystem wurde ein einfach zu installierendes und wartendes OS. Die Installation luft zum Groteil automatisch. Das Systemupdate erfolgt direkt ber das Internet. Der Desktop hnelt dem der Windows Systeme. Es wurde alles getann um es dem User so einfach wie mglich zu machen.1.1 Was ist Linux?Mit dem Begriff Linux bezeichnet man den Betriebssystemkern, den Kernel. Zustzliche Betriebssystem Software wird hauptschlich aus dem GNU-Software-Projekt bernommen. Betriebssystem Software und Kernel sind heute so ineinander verzahnt, dass man korrekter weise von GNU/Linux sprechen msste. Hard- ware Abbildung 1: Linux System Kernel Der eigentliche Betriebssystem-Kern. 5. Der Linux Schulwebserver 4Shell Die Shell ist ein Programm. Es ermglicht dem User die Kommunikation mit dem System. Erst die Shell ermglicht es Befehle und Programme auszufhren. Eine weit verbreitete Shell unter Linux ist die Bash1 (Bourne Again Shell). Einfache Shell-Programme erleichtern die Systemadministration.X-Server Der X-Server ist ein Programm, welches Anfragen des X11-Protokolls verarbeiten kann oder einfach ausgedrckt: Das X Windows System ist ein System fr grafische Darstellungen undBenutzeroberflchen, das auch ber das Netzwerk funktioniert. Die Ausgabe vonGrafiken und die Eingabe von Tastendrcken und Mausbewegungen knnen alsoauf einem anderen Rechner sein als das Programm, das diese Ausgaben veranlasstund die Eingaben letztlich verarbeitet. (Markus Passerschrer, http://www.rz.ruhr-uni-bochum.de/dienste/software/dokumentation/xfree86-cygwin.html, 25.01.2005)Desktop Das Look and Feel der X-Umgebung wird durch das Desktop oder X-Windows-Manager erzeugt. KDE und GNOME sind die am meist verbreiteten Desktops unter Linux. Auch kommerzielle Firmen, wie Sun, entwickeln Desktops. 1 http://www.gnu.org/software/bash/bash.html 6. Der Linux Schulwebserver 5 Abbildung 2: KDE 3.32 Abbildung 3: Gnome 2.832 http://www.kde.org/ 3 http://www.gnome.org/ 7. Der Linux Schulwebserver6 Abbildung 4: Sun Java Desktop4 Bibliothek Bibliotheken sind Sammlungen von wiederkehrenden Programmteilen (l