Airnergy kompendium

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  • 1.Herausgeber: AIRNERGYMedizinisch-wissenschaftlichesKompendiumSpirovital-Therapiemit Airnergy 1. Auflage Im September 2011

2. Spirovital-Therapie mit AirnergyWirkstoff : Atemluft... 3. ImpressumAirnergy Bei der Zusammenstellung von Texten und Abbildun-Wehrstrae 26gen wurde mit grter Sorgfalt vorgegangen. Trotz-53773 Hennef dem knnen Fehler nicht vollstndig ausgeschlossen werden. Herausgeber Airnergy und Autoren knnen Copyright by Airnergyfr fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine1. Auflage 2011 (deutsch) | 2.000 Exemplarejuristische Verantwortung, Gewhr, noch irgendeineAlle Rechte vorbehaltenHaftung bernehmen.Dokumentennr.: 1001121 Das Werk einschlielich seiner Arbeiten ist urheber- rechtlich geschtzt. Alle Rechte, insbesondere dieKoordination: Guido Bierther Rechte der Vervielfltigung und Verbreitung sowie derEinbandgestaltung: Guido Biertherbersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werks darf inSatz | Layout: Nicole Korteirgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder einDruck: Flyeralarm Sitz Wrzburganderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung von Airnergy reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, vervielfltigt oderBildnachweis: Wikipediaverbreitet werden.Das Urheberrecht liegt bei den genannten Urhebern. 4. InhaltsverzeichnisVorwort, Prof. Dr. med. Klaus Jung 41. Prambel 162. Einleitung173. Medizinisch-wissenschaftlicher berblick 19 3.1. NADPH-Oxidase: Produktion freier Radikale 19 3.2. Steigerung der intrazellulren ATP-Bildung 20 3.3. Steigerung von 2,3-Bisphosphoglycerat in den Erythrozyten 24 3.4. Die Herzratenvariabilittsmessung 254. Darstellung der Studiendatenlage 27 4.1. Zellexperimentelle Arbeiten 27 4.2. Tierexperimentelle Arbeiten 28 4.3. Klinische Arbeiten 285. Zusammenfassende Bewertung 326. Zuknftige Projekte 357. Literaturverzeichnis 378. Abkrzungsverzeichnis 389. Abschlusserklrung 39TabellenverzeichnisTabelle 1: Prozentuale Vernderungen im Vergleich zum Kontrollwert 28Tabelle 2: Darstellung des Verlaufs ausgewhlter Parameter 30AbbildungsverzeichnisAbbildung 1: Zustandsformen des Sauerstoffs 18Abbildung 2: Das Mitochondrium 21Abbildung 3: Kugelmodell der Hm-Tasche der Hmoglobin -Untereinheit mit Hm, Eisen (grn) und Disauerstoff 22Abbildung 4: Sauerstoffbindungskurve 23 Inhaltsverzeichnis 1 5. Die Hlfte der Tat hat, wer begonnen hat.Horaz2 6. Medizinisch-wissenschaftlichesKompendiumSpirovital-Therapiemit Airnergy Vorwort:Prof. Dr. med. Klaus Jung Copyright by Airnergy3 7. VorwortProf. Dr. med. Klaus JungSchon whrend meiner Schulzeit wurde ich aufgrund verschiedener uerungen und meiner allge-meinen Auffassung zu gesunder Lebensfhrung von Mitschlern Gesundheitsapostel genannt. Waslag da nher, als nach dem Abitur Medizin zu studieren, schon zu Studienbeginn in die Sportmedizinhineinzuriechen und sich fr die Mglichkeiten einer gezielten Optimierung von Sauerstoffzufuhr undSauerstoffversorgung der einzelnen Organsysteme des menschlichen Krpers zu interessieren?Entsprechend ging es weiter: Arzt fr Innere Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Sportmedizin undNaturheilverfahren; Habilitation ber die Mglichkeiten ambulanter Rehabilitation nach Herzinfarkt;Ttigkeiten in verschiedenen Krankenhusern und Instituten, in den letzten fnfundzwanzig JahrenLeitung einer universitren Abteilung Sportmedizin und Ausweitung von Forschung, Lehre und Praxisauf Prvention und Rehabilitation.Im Vordergrund der beruflichen Ttigkeit standen Gesunderhaltung, Wiedergesundung, Krankheitsver-meidung und Krankheitsberwindung, insbesondere chronischer Erkrankungen. berzeugt war ich (undbin ich noch immer), dass Veranlagungen zu chronischen Erkrankungen (wie Herzinfarkt, Arthrose,Osteoporose, Hochdruck bis hin zu Krebs) vererbt werden. Ob sie allerdings zum Ausbruch kommen,hngt weitgehend auch von ueren Bedingungen ab, auf die Einfluss genommen werden kann (Stress-verarbeitung, Ernhrung, krperliche Ertchtigung).Insofern musste ich in meiner Funktion als Arzt grten Wert legen auf eine serise sachliche Informa-tion der sich mir anvertrauenden Patienten und darber hinaus deren anhaltende Motivation fr einegesundheitsbewusste Lebensfhrung erreichen.Als vorrangiges Ziel aller Manahmen gilt mir eine optimale Energieversorgung des Krpers, wozu diebestmgliche Versorgung mit Sauerstoff, dessen Verteilung und Verwertung in jeder einzelnen Zelle diewichtigste Voraussetzung darstellt.So weit, so gut! Eigenverantwortung, berwindung von inneren und ueren Widerstnden gegen einegesunde Lebensfuhrung sind gefragt. Aber wie steht es mit den Menschen, die dazu nicht in der Lagesind? Alter, Krankheit, Behinderung, mangelnde Einsicht, mentale Schwche sollte es fr sie keineLsung geben?Doch! Wo die natrliche Energetisierung des Krpers nicht mglich ist, sollte doch eine knstliche Me-thode das Defizit der Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffverwertung ausgleichen knnen! Tatschlichwurden in den letzten hundert Jahren viele Mglichkeiten einer knstlichen Energetisierung des Kr-pers theoretisch erarbeitet, ausgetestet und zum Teil in vielen Fllen als eine gute Therapie empfunden.4Vorwort, Prof. Dr. med. Klaus Jung 8. Am besten bekannt ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Dr. Manfred von Ardenne, mit derich mich seinerzeit auch intensiv beschftigte in wissenschaftlichen Studien und praktischen Anwen-dungen. Bei vielen Menschen und zahlreichen Krankheiten wurden mit ihr gute Erfolge erzielt. Unddennoch: die moderne universitr geprgte Medizin hatte Vorbehalte bis zum heutigen Tag. Die Theorieblieb manche Erklrung schuldig wie die Fragen, wie sich die gleichzeitig verstrkt aufgenommenenFreien Radikale auf den Krper auswirken, ob die vermehrte Sauerstoffzufuhr den Oxidativen Stressnegativ beeinflusst und ob ber den Kurzzeiteffekt auch eine lnger anhaltende Wirkung erreichbar ist.Nicht alle Patienten und noch weniger die Therapeuten waren berzeugt.In diesem Bewusstsein, vor ca. fnf Jahren, wurde ich mit einem vllig neuen Prinzip von Sauerstoff-Therapie, einer deutschen Erstentwicklung, konfrontiert: Airnergy (Spirovital-Therapie). Das Interessean diesem zukunftstrchtigen Therapieansatz hlt bis heute an, wie die Zusammenarbeit ber die letz-ten Jahre hinreichend beweist. Mehrere Stadien der Beschftigung lassen sich unterscheiden:1. Literaturdurchsicht:Da war firmenintern sehr viel Literatur ber Singulett-Sauerstoff, dessen physikalische und biochemi-sche Eigenschaften, dessen Herstellung in der Natur wie im Labor, dessen Wirkung auf den menschlichenKrper, auch dessen toxische Eigenschaften vorhanden. In vielen internen Gesprchen und spter wissenschaftlichen Disputationen mit externen Experten wurde mir klar, dass der Singulett-Sauerstoffzwar eine wichtige Initialwirkung eines hochkomplexen Geschehens bewirkt, dass er aber vor der Ein-atmung schon wieder in die Normalform von Sauerstoff zurckfllt (Triplett-Zustand) und somit keinedirekte Wirkung im Krper zeitigt. Viel wichtiger ist die Energiefreisetzung bei der Rckverwandlung,wobei offenbar die freiwerdende Energie bei Anwesenheit von Wasser (Einatemluft) gebunden und berAtmung und Kreislauf die Vielzahl von intrazellulren Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) erreicht, wodie ATP-Generierung erfolgt (wichtigster Energietrger des Krpers).2. Eigene berlegungen und Theorienentwicklung:Aber wie kann die bertragene Energie einerseits die ATP-Produktion erhhen und andererseits dieBildung von schdlichen Sauerstoffradikalen verringern? Das war eine zentrale Frage, deren Erklrungaus wissenschaftlicher Sicht unabdingbar fr eine breite schulmedizinische Anerkennung in der Wissen-schaftswelt und unter Endanwendern wie praktizierenden Therapeuten war. Mehrere Anstze wurden ge-funden, welche derzeit in entsprechend ausgerichteten Studien berprft und weiter erforscht werden.a. 2,3-Biphosphoglycerat:Offensichtlich bewirkt die Spirovital-Therapie eine Vermehrung von 2,3-Biphosphoglycerat in den Ery-throzyten, wodurch eine Rechtsverschiebung der Sauerstoffbindungskurve erfolgt, sodass bei gleichem Vorwort, Prof. Dr. med. Klaus Jung 5 9. Sauerstoffpartialdruck in den Erythrozyten die Sauerstoffsttigung abgesenkt bzw. die Sauerstoffabga-be an das Gewebe, d.h. auch in die einzelnen Krperzellen und dort in die Mitochondrien, den Ort derATP-Produktion, verbessert wird.b. Steigerung der ATP-Bildung:Unter Zellatmung wird der Funktionskomplex aus Glykolyse, Citratzyklus und Atmungskette verstanden.In einem ersten Schritt der Energiegewinnung (Umwandlung von energiehaltigem Substrat in energie-armes CO2 und Wasser) werden Glukose und Fette schrittweise abgebaut (Glykolyse und Citratzyklus).Whrend 2,3-Biphosphoglycerat die Glykolyse (Abbau von Glukose bis zum Pyruvat) aktiviert, entfaltenUbichinon Q und Cytochrom C ihre Aktivitt innerhalb der Atmungskette, indem sie freiwerdende Elek-tronen auf einen Enzymkomplex, die Cytochromoxidase, bertragen, wo sie mit Sauerstoff reagierenund diesen dabei zu Wasser reduzieren (Chemiosmose). Durch diesen Vorgang wird die oxidative Phos-phorylierung in Gang gesetzt (Umwandlung von energiearmem ADP in energiereiches ATP). Viel sprichtdafr, dass die Cytochromoxidase durch die Spirovital-Therapie aktiviert wird.c. Hemmung der NADPH-Oxidase:Bei der Phagozytose (Aufnahme fester Partikel in das Zellinnere von bestimmten Fresszellen) steigtder O2-Bedarf dieser Zellen (Makrophagen und neutrophile Granulozyten) steil an. Dabei kommt es zurvermehrten Freisetzung von reaktiven Sauerstoffspezies, welche zur Zerstrung von phagozytiertenFremdkrpern (wie Bakterien und Viren) beitragen. Als Katalysator wirkt dabei die NADPH-Oxidase.So wichtig die Entstehung von Sauerstoffradikalen bei Abwehrreaktionen ist, so schdlich wirkt sie,wenn bei Stress, Krankheit, Alterung oder Umweltschdigung zu viel davon gebildet wird, insbesonderein Endothelzellen, glatten Muskelzellen, Myokardzellen und Fibroplasten (NO-Inaktivierung, Abnahmeder Endothelreagibilitt, Vorstadium Herzinfarkt und andere Gefkrankheiten). Die Spirovital-Thera-pie verringert die Akti