Investor Relations im Social Web

  • View
    502

  • Download
    1

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Wer hat eigentlich behauptet, dass man ber Geld nicht spricht? Immer mehr Investoren diskutieren die Aktien und Anleihen von Unternehmen im Social Web. Das stellt neue Anforderungen an das Management und die Umsetzung der IR, denn das grte Risiko ist eine Kommunikation im Social Web ohne eine klare Strategie und Regeln. Gemeinsam mit JPKOM hat der DIRK eine Werkzeugkiste fr die IR 2.0 gefllt und im DIRK IR-Guide Investor Relations im Social Web aufbereitet. Die 27 Management-Tools helfen bei Analyse, Strategie, Umsetzung und Controlling der Kommunikation in Social Media. Die Online-Version finden Sie unter http://tinyurl.com/om6ppj9

Transcript

  • 1. Investor Relations im Social Web Werkzeugkasten fr IR-Professionals mit 27 Management-Tools April 2014
  • 2. Hinweis DIRK Best Practice Reihe 2 Im Rahmen der Best-Practice-Reihe fr IR- Professionals des DIRK bietet der vorliegende Werkzeugkasten mit 27 Management-Tools eine theoretische bersicht zu den einzelnen Mglichkeiten im Social Web und deren Implementierung. Wir hoffen, dass diese Toolbox Ihnen bei Ihrer IR-Arbeit eine Hilfestellung auf dem Weg ins Web 2.0 ist. Die Broschre Investor Relations im Social Web erhalten Sie hier
  • 3. bersicht Werkzeugkasten Investor Relations im Social Web 3 Analyse Strategie Entwicklung Umsetzung Controlling 2. Influencer ID 3. Ziel- und Mittlergruppen (Arena Modell) 4. Online-Tracking 5. Issue Mapping 6. Stakeholder Informations- bedrfnisse 7. Medien- portfolio (IST) 8. Benchmark- Analyse 9. Wert- treiberbaum 10. Strategische Hebel 11. Kapitalmarkt- Story 12. Medien- portolio (SOLL) 13. Implemen- tierungsszenarien 14. Social Media- Richtlinien 15. Kapitalmarkt- Storytelling 17. Mashing 18. Geschfts- berichterstattung 16. Messaging Management 19. Multimediale Earnings Presentation 21. Online-Q&A- Session 25. Feedback- Tools 24. Medien- evaluation (IRPIX) 23. Perception Profiles 22. Scorecard 27. Revision der Kapitalmarkt- Story 20. Begleitung Haupt versammlung 26. Themen- und Sentiment- Tracking 1. Investor ID
  • 4. 1. Investor ID Wer sind die Investoren? Wie ist ihr Investment-Verhalten? 4
  • 5. 2. Influencer ID Wer sind relevante Multiplikatoren? 5 Name Webadressen Follower/ Abonnenten Publikations- frequenz Erweiterte Reichweite Interaktions- koeffizienz
  • 6. 3. Arena-Modell Wer sind relevante Ziel- und Mittlergruppen? 6 Aktionsvermittler Regelinstanz Potentielle Akteure, Interessengruppen, Soziale Gruppen Politische Institutionen Akteure Finanzministerium, EU Kommission MeinungsbildnerimSocialWeb MeinungsbildendeWirtschafts-undFinanzmedien BaFin Eigenes Unternehmen Institutionelle Investoren Analysten FremdeUnternehmenIRZulieferer, Kunden Wettbewerber Privataktionre Aktionrs- vereinigungen (z.B.DSW,SdK) Verbnde(DIRK, DAI,DVFAusw.) Banken Breite ffentlichkeit Brse Eigenes Unternehmen IR Soziale Mobilisierung Kommunikationsfluss
  • 7. 4. Online-Tracking Welche Inhalte werden hufig aufgerufen, welche nicht? 7 Anbieter Funktion Kosten /Monat Social Media Monitoring, Marketingevaluation 300 - 450 Social Media Monitoring ab 500 Social Media Monitoring 600 - 2.400 Online und Social Media Monitoring 1.100 Online und Social Media Monitoring 600 - 10.000 Social Media Monitoring 350 1.400 Social Media Monitoring 400
  • 8. 5. Issue Mapping Was sind die bergeordneten Themen? 8 Markt Vermgens-, Finanz- und Ertragslage Liquiditt Kenntnis des Unternehmens Management- Erfahrung Branchen- Expertise Nachhaltigkeit Produkt- portfolio Innovations- kraft Wachstums- perspektiven Eigenkapital- quote Rendite Umsatz Cash Flow Ganzheitliches Denken Marktpotenzial Wettbewerbs- intensitt Marktdifferen- zierungMarktgre Finanzierungs- mglichkeiten Staatlicher Einfluss Rechts- sicherheit Corporate Governance Gesellschaftliche Akzeptanz Kartellregeln Steuerlast Zyklizitt Corporate Performance Strategie ManagementRahmenbedingungen
  • 9. 6. Stakeholder-Informationsbedrfnisse Welche Akteure stehen wie zu welchem Thema? 9
  • 10. 7. Medienportfolio (IST) ber welche Medien werden die Ziele/Zielgruppen bisher erreicht? 10 Vortrge Dialogintensitt MediaRichness Information Bekanntheit Monitoring Bindung Commitment Geschfts- bericht (Print) Quartalsbericht IR-Website Telefon/E-Mail Conference Call One-on-One Haupt- versammlung
  • 11. 8. Benchmark-Analyse (Kanle/Applikationen) Wie agieren andere Unternehmen im Social Web? 11 Unternehmen Kanal/ Appl. Eigenes Unternehmen Vergleichsunternehmen A Vergleichsunternehmen B Vergleichsunternehmen C IR-Website Twitter Stocktwits SlideShare YouTube Facebook IR-Blog Communities (Seeking Alpha, Yahoo Finance etc.)
  • 12. 8. Benchmark-Analyse (Content) Wie agieren andere Unternehmen im Social Web? 12 Unternehmen Inhalte Kapitalmarkt-Story Eigenes Unternehmen Vergleichsunternehmen A Vergleichsunternehmen B Vergleichsunternehmen C Vermgens-, Finanz- und Ertragslage Strategie Management Markt Rahmenbedingungen
  • 13. 9. Werttreiberbaum Was sind die Ziele der Kommunikation? 13
  • 14. 10. Strategische Hebel Mit welcher Strategie werden die Ziele am Besten erreicht? 14 Strategische Hebel Ziele IR-Prsenzen in Social Media Investor Targeting Message Control in den neuen Medien Intensiverer Investoren-Dialog Expectation Management Grere Bekanntheit Gewnschte Investoren-Struktur Bessere Reputation Przisere Risikowahrnehmung Geringer Consensus Spread Institutionelle Reichweite/ Coverage
  • 15. 11. Kapitalmarkt-Story am Beispiel: Wachstums-Story Wie lauten die Kernbotschaften? 15 Komponente der Wachstums-Story Kernfragen (Auswahl) Botschaft des Unternehmens Vermgens-, Finanz- und Ertragslage Kann das Unternehmen Wachstum finanzieren? Welche Rendite ist zuknftig zu erwarten? Strategie Wie zahlen die strategischen Manahmen auf das Wachstumsziel ein? Management Ist das Management fr den Schritt in neue Mrkte vorbereitet? Markt Welche Gestaltungsmacht hat das Unternehmen gegenber Kunden und Wettbewerbern? Rahmenbedingungen Welchen Zwngen unterliegt das Unternehmen im neuen Markt (z. B. durch Gesetze, Infrastruktur, Personalangebot)?
  • 16. 12. Medienportfolio (SOLL) Inwieweit muss das Medienportfolio aktualisiert werden? 16 Vortrge Information Bekanntheit Monitoring Bindung CommitmentEarnings Webcast Dialogintensitt MediaRichness Geschfts- bericht (Print) Quartalsbericht IR-Website (Klassisch) Telefon/E-Mail Haupt- versammlung Geschfts- bericht (Digital) Investors Chat IR-Blog Twitter Finanz- Communities IR-Website (Multimedial)
  • 17. 13. Implementierungsszenarien Welche Ressourcen stehen zur Verfgung? 17 C: One step ahead B: Nice to have A: Must have
  • 18. 14. Social IR Guidelines Welche Leitplanken gelten fr die Kommunikation? 18 Kategorien Themen IR-Beispiele 1. Social Media im Unternehmen Zielsetzungen von Social Media in der IR Chancen und Risiken von Social Media in der IR Eigene Social Media-Plattformen fr IR 2. Nutzung von Social Media im Namen des Unternehmens Freigabe von Social Media-Aktivitten Definieren der Verantwortlichkeiten und Prozesse Richtlinien und praktische Ratschlge Kommentierung von Gerchten, Kommentierung von Fremdbeitrgen zum Unternehmen Schutz vertraulicher Informationen Flle der Ad hoc-Publizitt Geistiges Eigentum Flle des Urheber- und Nutzungsrechts 3. Nutzung von Social Media als Privatperson Ihre Identitt Kenntlichmachung der uerung als persnliche Ansicht Ihre Verantwortung im Unternehmen und auerhalb des Unternehmens Aussagen ber das Unternehmen 4. Ansprechpartner in Fragen der Social Media-Nutzung Liste
  • 19. 15. Storytelling am Kapitalmarkt (Storytelling-Elemente) Wie mssen die Botschaften kontextualisiert werden? 19 Akteure Held Gegner Begnstigte Untersttzer Erzhlschema Ausgangslage Schlsselereignis Konsequenz Story Pattern Wachstums-Story Turnaround-Story Konsolidierungs-Story
  • 20. 15. Storytelli