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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" September 2013

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In der September-Ausgabe des BDAE-Newsletters "Leben und Arbeiten im Ausland" erfahren Interessierte unter anderem alles zum Fotowettbewerb des BDAE e.V. bei dem es natürlich auch etwas zu gewinnen gibt. Die bereits eingereichten Bilder können unter www.bdae-ev.de/fotowettbewerb/galerie/?wppa-album=1&wppa-... angeschaut werden. In der neuen Ausgabe kann außerdem nachgelesen werden, wieso die Akzeptanz der Krankenversichertenkarte vieler deutscher Touristen diesen Sommer für Schwierigkeiten sorgte, welches die liebsten Reiseziele der Deutschen sind und über was sich deutsche Urlabuer am meisten ärgern. Zudem enthält der Newsletter wieder einen Businessknigge – dieses Mal geht es um die Gewohnheiten und Verhaltensweisen in der malaiischen Geschäftswelt. In einem sehr spannenden Interview berichtet ein Sicherheitsexperte und Berufssoldat über die zunehmenden Gefahren bei Entsendungen in Krisenregionen und erläutert, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter schützen können. Wann man einen Schadensersatz bei einem verschobenen Flug bekommt, ob und wie die deutsche Rente in Spanien zu verstuern ist und weitere aktuelle Urteile in Sachen Recht & Steuern erfahren Interessierte in der Rubrik "Rechtliches". Aktuelle und ältere Newsletter-Ausgaben sowie das kostenlose Newsletter-Abo finden Interessierte unter www.bdae.com/de/presseundaktuelles/newsletter.htm. Wir wünschen wie immer viel Spaß bei der Lektüre.

Text of Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" September 2013

  • 1. 1 EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, schon oft haben wir ber Entsendungen von Mitarbeitern in Regionen mit einem bestimmten Gefahrenpotenzial berich- tet. Der Statistik zufolge hat sich allein die Zahl der Entfhrungen um nur eine potenzielle Gefahr zu nennen zwi- schen 1998 und 2008 verdoppelt. Wa- rum dies so ist und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter beispielsweise in gyp- ten, Tunesien oder Syrien schtzen kn- nen, erlutert Sicherheitsexperte und Berufssoldat Benjamin Beutekamp in einem sehr spannenden Interview ab der Seite 3. In diesem Sommer war in etlichen Me- dien viel ber Probleme von deutschen Touristen in Bezug auf die Anerkennung ihrer Krankenversicherungskarte zu lesen. Warum es vermehrt zu Schwierigkeiten insbesondere in beliebten Reiselndern wie Spanien kam, beschreiben wir in einem Beitrag auf der Seite 13. Interkulturell interessierte Leser wird es freuen, dass wir wieder einen kurzen Business-Knigge verfasst haben. Diesmal geht es um die Geschftsgepflogenhei- ten in Malaysia. Den entsprechenden Beitrag finden Sie auf der Seite 8. Auch in Sachen Recht & Steuern im Aus- land hat sich wieder viel getan. Die ak- tuellen und fr Sie relevanten Gerichts- urteile haben wir fr Sie ab der Seite 6 zusammengefasst. Neben vielen anderen spannenden The- men erfahren Sie zudem Neuigkeiten ber den BDAE, lesen, was die grten rgernisse der Deutschen im Urlaub sind, wohin diese am liebsten verreisen und wie Sie Stress beim Umsteigen an den Flughfen dieser Welt vorbeugen knnen. Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lek- tre und denken Sie daran: Der BDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland! Herzlichst, Ihre Silvia Opitz NEWSLETTER SEP13 INHALT BDAE INTERN BDAE auf der Haupt- stadtmesse.........................2 Die schnsten Fotos aus aller Welt ...........................2 BDAE an Bord der DKM......2 Zahl des Monats..................2 DAS INTERVIEW Unternehmen brauchen dringend ein Notfallkon- zept fr Mitarbeiter in Krisenregionen ..................3 RECHTLICHES Visumfreie Einreise in die Mongolei ...........................6 Schweiz: Gesetz reglemen- tierte Berufe......................6 Schadensersatz bei verscho- benem Flug........................6 Kndigung bei poten- zieller Weiterbeschfti- gung im Ausland...............7 Steuern auf Auslands- rente in Spanien................7 EXPATRIATES Businessknigge Malaysia: Hauptsache harmonisch.......8 AIRLINE NEWS Neues von den Airlines .......9 Stressfaktor: Umsteige- zeiten an Flughfen........10 VERMISCHTES Ratgeber: Auswandern nach Peru.........................11 Die grten rgernisse im Urlaub.........................11 Deutsche urlauben gerne zuhause............................12 Apple ist wertvollste Marke der Welt ...............12 ... FORTSETZUNG AUF SEITE 2 ...
  • 2. DIE SCHNSTEN FOTOS AUS ALLER WELT Die Mitglieder des BDAE e.V. sind Men- schen, die rund um den Globus verteilt leben und arbeiten. Dort erleben Sie nicht nur fremde Lnder und Kulturen, sondern auch einzigartige Momente, atemberaubende Landschaften, extra- vagante Gebude und vieles mehr. Denn die einzelnen Lnder, in denen unsere Mitglieder leben, sind facettenreich, ge- heimnisvoll und besonders. All diese Facetten, Geheimnisse und Be- sonderheiten suchen wir mit unserem Fotowettbewerb. Machen Sie mit und reichen Sie Ihre Fotos ein! Eine Auswahl der eingereichten Werke fassen wir in einem inspirierenden Fotokalender zu- sammen, der uns zu dem Gedanken be- wegen soll Da muss ich hin. Alle Finalisten erhalten einen aus den Gewinnerbilden zusammengestellten Fotokalender fr das Jahr 2015. Unter den Teilnehmern, deren Bilder im Foto- kalender erscheinen, wird ein iPad ver- lost. Zustzlich werden wir die 12 ausgewhlten Bilder unter Angabe des Fo- tografen in einer Pressemitteilung erwh- nen und Interviews mit den Fotografen in unserem Newsletter verffentlichen. Hier sehen Sie die bereits eingereichten Bilder in der Galerie: http://www.bdae- ev.de/fotowettbewerb/galerie BDAE AUF DER HAUPTSTADTMESSE Am 24. September findet zum vierten Mal in Folge die Hauptstadtmesse fr Versicherungsvermittler in Berlin statt. Der BDAE war von Anfang an dabei und ist auch dieses Jahr wieder mit von der Partie, wenn das Who is Who der Versi- cherungsbranche sich im Convention Center des Estrel Hotels trifft. Starredner in diesem Jahr ist brigens Bert Rrup, ehemaliger Wirtschaftswei- ser und Erfinder der Rrup-Rente. Sein Vortrag handelt entsprechend von der Zukunft der Altersvorsorge. Dennis Perl- mann, Vertriebsdirektor fr Makler & Multiplikatoren, freut sich auf den Be- such von potenziellen und bestehenden Vertriebspartnern. Gerne knnen Interessenten per E-Mail vorab einen Termin vereinbaren: [email protected] 2 BDAE INTERN ... GESUNDHEIT INTERNATIONAL Warum viele Touristen in Spanien Probleme mit Artzbesuch haben...........13 Fachliteratur zum Thema Alzheimer ........................13 Health Map: Wo die Ge- sundheit von Expats am meisten in Gefahr ist.......14 Zahl der geflschten Medikamente steigt euro- paweit..............................14 AUS ALLER WELT Emirat Ajman wirbt um deutsche Unternehmen..15 Wie es in gypten weitergeht.......................15 Indonesien mit Besucher- rekord ..............................16 Australiens Bergbau boomt ..............................16 Lissabon beliebteste Stadt17 Deutsche Unternehmen in Tunesien weiter prsent .17 ZAHL DES MONATS 97% DER KINDER IN DEUTSCHLAND lachen mehrmals am Tag und sind damit Spitzenreiter im europischen Vergleich. (Quelle: Viacom International Media Networks) JiSIGN - Fotolia.com Cobalt - Fotolia.com BDAE AN BORD DER DKM Am 23. Oktober 2013 ffnet die 17. DKM die Fachmesse der Finanz- und Versicherungsbranche ihre Messetore fr alle Branchenteilnehmer. Wie jedes Jahr prsentieren zahlreiche Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen darunter auch der BDAE (Stand 3B- A04). BDAE-Partner und Besucher ha- ben somit die Mglichkeit, sich an zwei Messetagen einen umfassenden ber- blick ber alle Neuigkeiten beim BDAE zu verschaffen. Das Team um Dennis Perlmann steht allen gerne fr Gespr- che zur Verfgung. Auch dieses Jahr warten die Veranstal- ter mit spannenden und prominenten Gastrednern auf: Eingeladen sind der FDP-Politiker Christian Lindner, die ehe- malige Spitzensportlerin Anni Friesinger, der Autor Prof. Dr. Lothar Seiwert (u.a. Simplify your life), der ehemalige Bun- desauenminister Joschka Fischer, der Brsenmakler und Buchautor Dirk Ml- ler sowie der Unternehmer und Mzen des Profifuballvereins TSG 1899 Hof- fenheim Dietmar Hopp. Wer vorab einen Termin mit dem BDAE- Team vereinbaren mchte, kann gerne Stefanie Weidt ([email protected]) kon- taktieren. Wir freuen uns auf Sie!
  • 3. 3 BDAE: Statistiken zufolge hat sich die Zahl der Entfhrungen von Expats und Geschftsreisenden zwischen 1998 und 2008 verdoppelt. Ist diese Zahl realis- tisch aus Ihrer Sicht? Beutekamp: Es ist schwer, zu- verlssige Statis- tiken ber Ent- fhrungsflle zu erheben. Es gibt zu viele verschie- dene Definitio- nen und Varian- ten von Entfh- rungen. Fakt ist aber, dass die Globali- sierung im genannten Zeitraum dazu gefhrt hat, dass die Engagements west- licher Unternehmen sich auch auf sicher- heitskritische Regionen ausdehnten. Inso- fern knnte der erhobene Anstieg der Gewalt gegen Expats und Geschftsrei- sende eine logische Konsequenz dieser Entwicklung sein. BDAE: Warum kommt es vermehrt zu Entfhrungsfllen? Beutekamp: Einfach ausgedrckt: Die Zahl der instabilen Regionen, in denen sich westliche Unternehmen engagie- ren, ist gestiegen. Gleichzeitig sind aber die Protagonisten nicht besser auf die vernderte Sicherheitslage eingegan- gen. In Deutschland verlsst man sich immer noch zu sehr auf sein Glck. Um Ihre Frage am besten zu beantworten, begrenze ich mich auf drei Kernbereiche und auf internationale Entfhrungsop- fer. Erstens: Weltweites Arbeiten, Leben oder Reisen sind in der heutigen Zeit insbesondere fr westliche Staatsbrger keine Ausnahme mehr. Menschen zieht es aus den verschiedensten Grn- den in die Ferne. In den Ziellndern spricht sich die regelmige Anwesen- heit von Auslndern sehr schnell herum. Denken Sie etwa an die Reisegruppen, die in wiederkehrenden Abstnden oft auch weit abgelegene Sehenswrdig- keiten besuchen oder Unternehmen, die ihre Mitarbeiter fr lngere Zeitrume ins Ausland entsenden. Die Prsenz al- leine ist da nicht das Problem. Wir Men- schen sind es, weil wir oft dazu neigen, uns Gewohnheiten hinzugeben. Das nette, gemtliche Restaurant um die Ecke, in dem wir uns jeden Mittwoch- abend mit den Anderen treffen oder der immer gleiche Weg zur Arbeit sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie wir hu- fig ticken. In der Heimat wre es nicht der Rede wert, aber im Ausland machen uns diese Gewohnheiten berechenbar und somit auch anflliger fr Entfh- rungen beispielsweise. Zweitens: Lsegeldzahlungen der Ver- gangenheit zeigen darber hinaus, wie wichtig unseren Unternehmen, aber auch unseren Regierungen, das Leben eines jeden einzelnen Entfhrungsopfers ist. Nicht selten geht es beiden darum, das mediale Interesse an solchen Ereignissen mglichst klein zu halten. Somit fliet Lsegeld verhltnismig schnell. Lassen Sie es mich etwas salopp ausdrcken: Auch so etwas spricht sich schnell rum. Aber es wre zu einfach, zu behaupten, dass es immer nur um Lsegeld geht. Manchmal stecken auch ideologisch motivierte Tter dahinter. Dann kann es darum gehen, Gesinnungsgenossen frei- zupressen oder auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Man muss dazu erwhnen, dass es sich bei Entfhrungen um logistische Meis- terleistungen handelt. Der Moment des Zugriffs, der Transport an den Aufent- haltsort und die Versorgung der Ent- fhrten bedrfen einer guten Vorbe- reitung. Deshalb gilt fr uns umso mehr, Tter sind gut vorbereitet, Opfer sollten es auch sein. Dr