Regionen der Mitte

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    07-Nov-2014

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  • 1. Gerhard Cassing Regionen der Mitte Internet-Recherche zur raumstrukturellen Verflechtung von Nordhessen, Sdniedersachsen und Nordthringen Oberzentrum Verdichtungsraum Teiloberzentrum Ordnungsraum Mittelzentrum Lndlicher Raum - Verflechtungsber. KS/G Autobahn, B 27 Lndlicher Raum bergangsbereich Eisenbahn (ARL)
  • 2. Gerhard Cassing Regionen der Mitte Internet-Recherche zur raumstrukturellen Verflechtung von Nordhessen, Sdniedersachsen und Nordthringen Herausgeber: Regionalverband Sdniedersachsen e.V. Barferstrae 1, 37073 Gttingen info@regionalverband.de 0551-5472810 www.regionalverband.de in Zusammenarbeit mit: Regierungsprsidium Kassel - Dezernat Regionalplanung Steinweg 6, 34117 Kassel www.rp-kassel.de Regionale Planungsstelle Nordthringen Schachtstrae 45, 99706 Sondershausen, www.regionalplanung.thueringen.de Gttingen, Juni 2004
  • 3. Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung....................................................................................................................4 1. Verflechtungsanalyse: Mittlerfunktion der Mitte-Regionen...........................5 1.1 Deutschland-Mitte als Verflechtungsraum: Transit- oder Transferraum?...............5 1.2 Mitte Deutschlands im Wandel: Die neue Mitte....................................................13 1.3 Mitte-D als Marketingraum: Internet-Prsentationen............................................17 2. Siedlungsstruktur mittlerer Dichte: Attraktives Stdtenetz Mitte.................41 2.1 Bevlkerung und Wohnen: Verstdterung der Lebensrume..............................41 2.2 Wirtschaft und Beschftigung: Tertirisierung der Wertschpfung......................48 2.3 Zentrale Einrichtungen: Verwissenschaftlichung der Dienstleistungen...............68 3. Freiraumstruktur des Mittelgebirges: Mrchenhafte Touristikziele.............88 3.1 Natur und Landschaft: Nachhaltigkeitsleitbild......................................................88 3.2 Land- und Forstwirtschaft: Wertschpfung im lndlichen Raum..........................92 3.3 Freizeit und Tourismus: Interpretation der Mittelgebirge.....................................97 4. Infrastruktur des Mittelpunktes: Zentrale Verkehrsdrehscheibe...............109 4.1 Verkehr und Logistik: Mobilittswirtschaft..........................................................109 4.2 Energie- und Wasserversorgung: Ressourcenschonung..................................117 4.3 Abwasser- und Abfallentsorgung: Umweltvertrglichkeit...................................119 5. Vernetzungsstrategie: Allianz der Regionen der Mitte..............................121 5.1 Regionsverbund: Groregion Kassel/Gttingen................................................121 5.2 Kooperationsansatz: Netzwerk Regionalmanagement und -marketing.............125 5.3 Interregionale Kommunikation: Kompetenz-Tagungen......................................129 Verzeichnisse.................................................................................................................135
  • 4. Gliederungsebene 1 Gliederungsebene 2 Gliederungsebene 3 Gliederungsebene 4 1 Verflechtungsanalyse: 1.1 Deutschland-Mitte als Verflechtungsraum: Transit- oder Trans- Untersuchungsansatz Mittlerfunktion der Mitte- ferraum? Funktionale Untersuchungsaspekte Regionen Rumliche Untersuchungsaspekte 1.2 Mitte Deutschlands im Wandel: Die neue Mitte Historischer Abriss Wettstreit um den Mittelpunkt Virtuelle Verflechtungen 1.3 Mitte-D als Marketing- 1.3.1 Sdniedersachsen G, NOM, HOL, OHA raum: Internet-Prsenta- 1.3.2 Nordhessen KS, ESW, KB, HR tionen der Regionen und 1.3.3 Osthessen HEF, FD Kreise 1.3.4 Nordthringen EIC, KYF, NDH, UH 1.3.5 Kreisregion Eisenach WAK, EA 2 Siedlungsstruktur 2.1 Bevlkerung und 2.1.1 Bevlkerungs- und Sozialstruktur: Gleichwertige Lebensverhltnisse mittlerer Dichte: Attrakti- Wohnen: Verstdterung 2.1.2 Siedlungsraum: Mittlere Dichte Raumstruktur ves Stdtenetz Mitte der Lebensrume Gebietstypen 2.1.3 Siedlungskategorien: Stadt- Verdichtete Rume Land-Verbund Ordnungsraum Kassel/Gttingen Lndlicher Raum 2.2 Wirtschaft und Be- 2.2.1 Strukturwandel: Schrumpfende Industrien wachsende Dienstleistungen schftigung: Tertirisierung 2.2.2 Kompetenz im Mittelpunkt: Kompetenz Wissenstransfer: Informatik der Wertschpfung berregionales Transferzentrum Kompetenz Gtertransfer: Logistik Kompetenz Personentransfer: Touristik 2.2.3 Regionale Kernkompetenzen: Nordhessen: Zentrum Verkehrsdienste Clusternetzwerke Sdnieders.: Zentrum Wissensdienste Nordthringen: Zentrum Umweltdienste 2.3 Zentrale Einrichtungen: 2.3.1 Dienstleistungs- und Versorgungsstruktur: Bedeutungsberschuss Verwissenschaftlichung der 2.3.2 Hochschulen: Internationale Weltweite Kompetenz Dienstleistungen Wissensdienstleister Georg-August-Universitt Gttingen Universitt Kassel Staatliche Fachhochschulen Private Fachhochschulen 2.3.3 Aueruniversitre Forschung: Grndungssitz der Max-Planck-Gesellschaft 2.3.4 Kompetenznetzwerke: Schlsseltechnologien des 21. Jahrhunderts 2.3.5 Handel und Medien: Interregionale Marketingnetze 3 Freiraumstruktur des 3.1 Natur und Landschaft: 3.1.1 Mitte-Deutschland als Grolandschaft: Zentrales Mittelgebirgsland Mittelgebirges: Mrchen- Nachhaltigkeitsleitbild 3.1.2 berregionale Schutzgebiete: Europarcs und Natura 2000 hafte Touristikziele 3.2 Land- und Forstwirt- 3.2.1 Multifunktionale Landwirt- Regionen Aktiv schaft: Wertschpfung im schaft: Regionalwettbewerbe Leader plus lndlichen Raum 3.2.2 Nachwachsende Rohstoffe: Bioenergie 3.3 Freizeit und Tourismus: 3.3.1 berregionale Touristikrouten: Autorouten Interpretation der Mittelge- Durch die Mitte Radfernwege birge Wandertouren 3.3.2 Tourismusangebote im Mittel- Gsteanlagen gebirge: Wlder-Wandern-Wellness Heilbder und Kurorte 3.3.3 Regionales Naturparknetz: Drei-Flsse-Grolandschaft 3.3.4 berregionaler Kulturtourismus: Kunst und Wissenschaft im Mittelpunkt" 4 Infrastruktur des Mittel- 4.1 Verkehr und Logistik: 4.1.1 Grorumige Verkehrsachsen Netzwerke Verkehrswirtschaft NH punktes: Zentrale Ver- Mobilittswirtschaft als Standortfaktor: Mobilittszentrum Ausbau Flughafen Kassel-Calden kehrsdrehscheibe Mitte Bahn-Metropolverbindungen 4.1.2 Regionaler Bahn- und Busver- Verkehrsverbnde kehr: Mobil ohne Auto Fahrplankarte Weser-Fulda 4.1.3 Gtertransport: Regionales Netzwerk Logistik Wertschpfungsnetz Logistik Logistikregion D-Mitte Regionale Briefverteilung 4.2 Energie- u. Wasserver- 4.2.1 Energieversorgung in Mitte-Deutschland: Regionalversorgung sorgung: Ressourcensch. 4.2.2 Wasserversorgung: Harz als Trinkwasserreservoir 4.3 Abwasser- u. Abfallent- 4.3.1 Strategische Allianz in der Abfallwirtschaft: Kooperation Kassel - Gttingen sorgung: Umweltvertrgl. 4.3.2 Abwasserbeseitigung: "Flussgebiet Weser" 5 Vernetzungsstrategie: 5.1 Regionsverbund: Groregion Kassel/Gttingen Frhere Studien Allianz der Regionen der Grorumiges Zentrensystem Mitte 5.2 Kooperationsansatz: Netzwerk Regionalmanagement und Netzwerk der Mitte -marketing Marketingprofil Deutschland-Mitte 5.3: Interregionale Kommunikation: Kompetenz-Tagungen Tagung zur Informatik-Kompetenz Tagung zur Logistik-Kompetenz Tagung zur Touristik-Kompetenz Abbildung 1: Gliederungsaufbau Raumstrukturstudie Regionen der Mitte 3
  • 5. Vorbemerkung Am 5. Juni 2002 fand in Kassel eine Arbeitstagung von Reprsentanten der Regionen, Landkreise und Grostdte in Nordhessen, Sdniedersachsen und Nordthringen statt. Unter dem Motto Regionen der Mitte: Gemeinsame Interessen Gemeinsame Projekte wurden Kooperationsmglichkeiten zwischen den in der Mitte Deutschlands aneinander grenzenden Teilen der drei Bundeslnder Hessen, Nieder- sachsen und Thringen errtert. Bereits 1988 wurde in Gttingen eine Regionalkonferenz Sdnieder- sachsen/Nordhessen durchgefhrt (vgl. NIEDERSCHSISCHES MINISTERIUM FR WIRTSCHAFT, TECHNOLOGIE UND VERKEHR, Regionalkonferenz Sdniedersachsen/Nordhessen Der Auftakt, Hannover 1988). Sie musste zwangslufig von den durch die damalige undurchdringliche Grenze zu Thringen eingeschrnkten Verflechtungen ausgehen. Durch die Grenzffnung ein Jahr spter entwickelten sich neue Verflechtungen von historischer Dimen- sion mit der Wiederherstellung jahrzehntelang unterbundener Verkehrs- und Kommunikationswege. Im ehemaligen Grenzgebiet gab es hierbei eine vielfltige Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Nach dieser Phase der Wiederherstellung schien es an der Zeit, die gemeinsamen Strukturfragen der Regionen der Mitte unter raumstrategischen Aspekten neu zu beleuchten. Aufbereitet wurden die Fragen von einer Arbeitsgruppe aus Regionalplanung beim Regierungsprsidium Kassel, Planungsstelle der Regio- nalen Planungsgemeinschaft Nordthringen und Geschftsstelle des Regionalverbandes Sdnieder- sachsen e.V.. Der Autor hat als wissenschaftlicher Berater des Regionalverbandes Sdniedersachsen e.V. in diesem Rahmen die Thesen fr die Tagung zusammengestellt (vgl. RP KASSEL, Dokumentation Arbeitstagung Regionen der Mitte, Kassel 2002). Worin bestehen die gemeinsamen Interessen? Welche gemeinsamen Projekte ergeben sich daraus? Die drei Regionen werden im Rahmen ihrer bergeordneten Landesplanung jeweils am Rande abge- bildet. Allein durch die Zusammenschau der drei Landesteile auf einer Karte ergibt sich auch ein ande- rer und neuer Erkenntnis-Focus. Die angestrebte Mittlerfunktion zwischen den Metropolregionen und der vorgezeichnete Mittelweg zwischen Ballung und Ausdnnung erffnen den Regionen der Mitte gute Chancen fr eine nachhaltige Raumentwicklung. Diese Thesen sind so vielfltig und vielschichtig, dass es auch aus wissenschaftlicher Sicht interessant ist, sie in Form der vorliegenden Studie intensiver durchzuarbeiten und allgemein zugnglich zu machen. Wie bei Beratungsstudien blich, vertritt der Beitrag nicht die Meinung des Herausgebers bzw. der kooperierenden regionalen Planungsstellen, son- dern gibt die fachliche Auffassung des Autors wieder. In dieser Form ist er als Anregung fr die Arbeit der zustndigen Stellen gedacht. Das Material zu den untersuchten Verflechtungsaspekten wurde berwiegend aus dem Internet gewon- nen. Da die gefundenen Prsentationen Marketingzwecken dienen, ist es am besten, sie selber zu Worte kommen zu lassen. Unter Angabe der Adresse und des Zugriffsmonats (in Klammern) sind die Zitate in Kursivschrift ausfhrlich wiedergegeben. Die Studie erhlt damit bewut den Charakter einer Dokumentation...

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