Social Media im Recruiting

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    25-May-2015

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Der Nutzen von Social Media im Recruiting ist umstritten. Bringt es was? Oder ist es nur ein vorbergehender Hype? Ich habe die Argumente pro und contra aus verschiedenen Quellen zusammengestellt.

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<ul><li> 1. Die wichtigsten Argumente zum Einsatz von Social Media im Recruiting </li></ul> <p> 2. 7 Argumente fr Social Media 1. Es sttzt das Image als moderner Arbeitgeber 2 3. 7 Argumente fr Social Media 2. Es ist ein aktueller Trend. Die Fachwelt scheint begeistert zu sein. 3 (personalmarketing2null, 2013) Karriereseiten bei facebook: 2010 23 Seiten 13.300 Fans 2013 343 Seiten 1,8 Mio. Fans 4. 7 Argumente fr Social Media 3. Auf den Social Media Plattformen bewegen sich viele Menschen. 4 facebook Deutschland 25 Mio. monatlich aktive Nutzer 19 Mio. tglich aktive Nutzer (BITKOM, 2013) 5. 7 Argumente fr Social Media 4. Mit den klassischen Methoden lsst sich der Fachkrftebedarf nicht decken. 5 6. 7 Argumente fr Social Media 5. Die junge Generation erwartet Interaktion und Dialog. 6 7. 7 Argumente fr Social Media 6. Unternehmen knnen sich ungezwungener, formloser prsentieren. 7 Zitat Deutsche Telekom (Marc-Stefan Brodbeck, Leiter Recruiting ): "Der Gag ist, dass wir uns viel offener und unverflschter zeigen knnen. So finden sich auf deren Karriereprofil auf Facebook schon mal Tipps zum Karneval, "falls Ihr dieser Tage in Kln feiert". 8. 7 Argumente fr Social Media 7. Die Prsenz kann als Vehikel fr Mitarbeiterempfehlungen dienen. 8 9. 6 Argumente gegen Social Media 1. Arbeitgeber sind fr die lockere informelle Kommunikation auf Social Media Plattformen nicht reif zu strenge Auflagen und Kontrollen der Marketingabteilungen oder zu wenig Ressourcen, um angemessen und spontan agieren zu knnen. Beispiel: Zustndigkeiten bei Siemens: Beispiel Abbott: Anfragen werden stets wortgleich teilweise sogar mehrmals in einem einzigen Thread - mit Verweis auf die Homepage beantwortet: 9 10. 6 Argumente gegen Social Media 2. Die wenigsten Arbeitgeber knnen auf Plattformen wie facebook wirklich punkten je nach Studie werden 30 bis 80% der facebook-Karriereseiten als mangelhaft eingestuft und schaden so dem Image statt zu ntzen. 10 (Socialmedia-recruiting.com, 2012) 11. 6 Argumente gegen Social Media 3. Echte Fans zu erzeugen und dauerhaft zu halten, erfordert hohen Betreuungsaufwand und damit hohe laufende Kosten. 11 Spezieller Content, z.B. bei Airbus Jederzeit schnelle Reaktion, z.B. bei Telekom 146 von 343 untersuchten facebook-Karriereseiten (43%) konnten kein einziges (!) Userpost aufweisen. (personalmarketing2null, 2013) 12. 6 Argumente gegen Social Media 4. Der Image-Nutzen entsteht nur, wenn das jugendlich-moderne Image des Mediums mit dem Image des Unternehmens harmoniert. 12 Zitat ThyssenKrupp (Maike Kattenstroth, Projektleiterin Karriereseite ): "ThyssenKrupp ist kein Kumpel. Wir mssen ja authentisch bleiben, die Leute sollen bei uns seris arbeiten." 13. 6 Argumente gegen Social Media 5. Die Menschen auf den Social Media Plattformen sind nicht die Zielgruppe. 13 (Studie von CyTRAP Labs, zitiert aus CyTRAP Labs / DrKPI.de Blog, 2013) (BITKOM, 2013) 14. 6 Argumente gegen Social Media 6. Menschen wollen den (zuknftigen) Arbeitgeber nicht im privaten Umfeld kennenlernen und vermeiden den Kontakt aktiv. 14 (BITKOM, 2013) Was gefllt dir gar nicht, wenn es um die Suche nach Ausbildungspltzen geht? Zu persnlich / indiskret Unprofessionell Nicht vertrauenswrdig / seris Angst, dass private Details durchsickern Zu viele Informationen fr den neuen Arbeitgeber (Azubi-Befragung, personalmarketing2null, 2013) 15. Was denn nun!? 15 Der Einsatz von Social Media kann hilfreich sein und gut fr ein modernes Image. Der Einsatz von Social Media ist aufwndig und riskant: wenn es nicht mit berzeugung gut gemacht wird und zum Unternehmen passt, geht der Schuss nach hinten los! Recruiting ber Social Media ist nicht besonders effizient. Die meisten Unternehmen haben ber gut gemachte Stellenanzeigen und/oder eine Karriereseite im Internet ein wesentlich besseres Kosten-Nutzen-Verhltnis! UNSERE EMPFEHLUNG: Schritt 1: Die eigene Identitt klren! Arbeitgeber sollten sich darber klar sein, wer sie sind und was sie zu bieten haben, bevor sie mit dieser Botschaft (Employer Brand) nach drauen gehen egal ob ber Social Media oder klassische Kanle! Schritt 2: Stellenanzeigen optimieren! Schritt 3: Internetauftritt und Karriereseiten optimieren! und erst, wenn das erledigt und zu 100% abgearbeitet ist, dann knnte ein Engagement ber Social Media noch das Sahnehubchen sein 16. hidden professionals GmbH Wir untersttzen Unternehmen bei der Entwicklung Ihrer Arbeitgebermarke sowie bei der strategischen Ausrichtung und Planung des Personalmarketings. hidden professionals GmbH Kaiserstrae 39 55116 Mainz Vertreten durch Geschftsfhrer Christian Hake Geschftsfhrer Andreas Krall Kontakt Telefon: +49 (0) 6131-27702-15 Telefax: +49 (0) 6131-27702-19 E-Mail: info@hidden-professionals.de Registereintrag Amtsgericht Mainz, Registernummer: HRB 42516 Umsatzsteuer-ID DE 269609228 16 17. Anhang: Empfehlungen zum Weiterlesen: personalmarketing2null (2013): Vergesst Facebook! Von Vertrauen, Feingefhl und der Interaktion auf Facebook- Karriereseiten. In: Knabenreich consult GmbH. URL: http://personalmarketing2null.de/2013/10/13/vergesst-facebook-von-vertrauen-feingefuehl-interaktion-facebook- karriereseiten/. personalmarketing2null (2013): Ist Facebook Scheidreck? Oder: Fans von Fans von Fans. In: Knabenreich consult GmbH. URL: http://personalmarketing2null.de/2013/10/04/ist-facebook-scheissdreck-fans-von-fans/.. personalmarketing2null (2013): Null Bock auf Facebook? Von Jesus und an der Zielgruppe vorbeigehendem Ausbildungsmarketing. In: Knabenreich consult GmbH. URL: http://personalmarketing2null.de/2013/07/12/null-bock-auf-facebook-jesus-ausbildungsmarketing/. personalmarketing2null (2013):Auf dem Weg zur zweiten Million ber die Zukunft von Personalmarketing auf Facebook Karriereseiten. In: Knabenreich consult GmbH. URL: http://personalmarketing2null.de/2012/11/26/zukunft-von-karriere-pages-auf-facebook/. personalmarketing2null (2013):Personalmarketing und Recruiting mit Facebook auf dem Prfstand. In: Knabenreich consult GmbH. URL:http://personalmarketing2nulKl.de/2012/10/22/personalmarketing-recruiting-facebook/. Urs E. Gattiker (2013): Ausbildungsplatzsuche BRD: Facebook ist ein Flop. Online Ressource. URL: http://info.cytrap.eu/articles/2013-ratgeber-personalsuche-4 Birger Menke (2010): Bewerberfang im Internet: Die besten Karriereseiten deutscher Unternehmen. In: Spiegel Online. URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/bewerberfang-im-internet-die-besten-karriereseiten-deutscher- unternehmen-a-678534.html. Michael Schulte/Jobstarter (2011): Workshop ffentlichkeitsarbeit Facebook, XING und Co. -Hype oder Pflicht? Mythos und Mglichkeiten fr die Nutzung von sozialen Medien und Netzwerken Tipps und Beispiele. In: Bundesinstitut fr Berufsbildung. URL: http://www.jobstarter.de/_media/Praesentation_Schulte.pdf. Online Recruiting.net (2012): Social Media Recruiting Studie 2012. In Social Media-Recruiting.com. URL: http://www.socialmedia-recruiting.com/Downloads/SocialMediaRecruitingStudie_2012-DE-download.pdf. BITKOM e.V. (2013): Soziale Netzwerke dritte, erweiterte Studie. URL: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_77778.aspx 17 </p>

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