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Inhaltsverzeichnis Vorwort Zur zweiten Auflage Für wen ist dieses Buch? Was erwartet Sie? Wie kann das Buch gelesen werden? Typographie Danksagung 1 Einleitung 1.1 Content-Management 1.2 Die Geschichte von Joomla! 1.3 Weiterentwicklung zu Version 1.5 1.4 Open Source 1.5 Einige Grundbegriffe 1.6 Die Technik 1.7 Wie entsteht eine Seite? 1.8 Einsatzmöglichkeiten 1.9 Ein Blick über den Tellerrand 1.10 Joomla!-Seiten 1.11 Wichtige Ressourcen im Netz

Joomla 1 5 Handbuch

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Zur zweiten Auflage

Fr wen ist dieses Buch?

Was erwartet Sie?

Wie kann das Buch gelesen werden?

Typographie

Danksagung

1 Einleitung

1.1 Content-Management

1.2 Die Geschichte von Joomla!

1.3 Weiterentwicklung zu Version 1.5

1.4 Open Source

1.5 Einige Grundbegriffe

1.6 Die Technik

1.7 Wie entsteht eine Seite?

1.8 Einsatzmglichkeiten

1.9 Ein Blick ber den Tellerrand

1.10 Joomla!-Seiten

1.11 Wichtige Ressourcen im Netz

2 Installation

2.1 Systemvoraussetzungen

2.2 Installation unter Windows

2.2.1 XAMPP

2.2.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.3 Installation unter Linux

2.3.1 XAMPP

2.3.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.4 Installation unter Mac OS X

2.4.1 XAMPP

2.4.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.5 Installationsdialog und Sprachauswahl

2.5.1 berprfung der Servereinstellungen

2.5.2 Akzeptieren der Lizenz

2.5.3 Datenbankeinstellungen

2.5.4 Einstellungen fr die Datenbertragung

2.5.5 Einstellungen der Seite

2.5.6 Besttigungsseite

2.6 Ein erster Blick

3 Frontend

3.1 Die Bereiche der Homepage im berblick

3.1.1 Mens

3.1.2 Module

3.1.3 Inhalte

3.1.4 Dekoration

3.2 Das Bearbeiten von Inhalten im Frontend

3.3 Der Editor TinyMCE im Detail

3.3.1 Die Formatiersymbolleisten

3.3.2 Seitenumbruch und Weiterlesen

3.3.3 Links einfgen

3.3.4 Tabellen einfgen

3.3.5 Bilder hochladen und einbinden

3.4 Verffentlichungsdetails festlegen

3.5 Metadaten

4 Backend

4.1 Der Weg ins Backend

4.2 Eine bersicht ber die Startseite

4.2.1 Kontrollzentrum

4.2.2 Schnellbersicht

4.2.3 Men

4.2.4 Statusleiste

4.3 Die Bearbeitungsansichten

4.3.1 Die Werkzeugleiste

4.3.2 Listenansicht

4.3.3 Editieransicht

4.3.4 Vorschau

4.4 Organisation der Inhalte

4.5 Hilfe

5 Inhalte erstellen und verndern

5.1 Neue Inhalte einfgen

5.1.1 Die Beitragsverwaltung

5.1.2 Voreinstellungen treffen

5.1.3 Beitragsspezifische Einstellungen

5.1.4 Ein erster Beitrag auf der Startseite

5.2 Beitrge ber das Frontend erstellen

5.3 Bereiche kopieren

5.4 Unterschiedliche Darstellung der Inhalte

5.5 Eigene Bilder einbinden

5.5.1 Hochladen und Einbinden ber den WYSIWYG-Editor

5.5.2 Hochladen ber die Medienverwaltung

5.6 Statische Inhalte

5.7 Mlltrennung

5.8 Die Joomla!-Installation bereinigen

6 Eine erste Webseite

6.1 Auswahl und Aktivieren des Templates

6.2 Erstellen der Seitenstruktur

6.2.1 Struktur durch Bereiche

6.2.2 Arbeiten mit Kategorien

6.3 Das Men aufbauen

6.3.1 Die Men-Verwaltung

6.3.2 Meneintrge lschen

6.3.3 Einen Menpunkt erstellen

6.3.4 Arten von Menpunkten

7 Das Website-Design

7.1 Warum verwenden wir ein fertiges Template?

7.2 Das Template zurechtbiegen

7.3 Einblick in die Template-Architektur

7.3.1 Die HTML-Struktur

7.3.2 CSS-Formatierung

8 Benutzer und Bereiche

8.1 Benutzer anlegen und verwalten

8.1.1 Neue Benutzer anlegen und bearbeiten

8.2 Neue User im Frontend

8.3 Seitenzugriff

8.3.1 Die Usergruppen

8.3.2 Inhalte schtzen

8.4 Das User-Men

8.5 Einen internen Bereich anlegen

8.6 Nachrichten

9 Module, Plug-ins, Komponenten

9.1 Module

9.1.1 Die Modulverwaltung

9.1.2 Positionen

9.1.3 Die Modul-Detailseite

9.1.4 Die Mens

9.1.5 Anmeldung

9.1.6 Feed-Anzeige

9.2 Plug-ins

9.2.1 Plug-in-Verwaltung

9.2.2 Plug-in-Detailseite

9.2.3 Editor TinyMCE 2.0

9.2.4 Inhalt Bewertung

9.3 Komponenten

9.3.1 Banner

9.3.2 Kontakte

9.3.3 Newsfeeds

9.3.4 Umfragen

9.3.5 Suchen

9.3.6 Weblinks

9.4 Neue Erweiterungen installieren

9.4.1 Die Phoca Gallery

10 Pflege der Webseite

10.1 Seitenweite Einstellungen

10.1.1 Seite

10.1.2 Suchmaschinenoptimierung und Metainformation

10.1.3 Benutzer

10.2 Lnder und Sprachen

10.3 Mail-Versand

10.3.1 Sendmail

10.3.2 PHP Mail

10.3.3 SMTP

10.4 Technische Vorgaben

10.5 Medien

11 Eine Site aufbauen

11.1 Struktur der Site

11.2 Der Template-Bereich

11.3 Der tiefere Einblick ins Template

11.3.1 Layout und Gestaltung

11.3.2 Strukturierung der Layouts

11.3.3 Dem Entwurf das Leben einhauchen

12 Was macht ein Template aus?

12.1 HTML-Bereich

12.2 Der CSS-Bereich

12.3 Das Drumherum

13 Tools zur Template-Erstellung

13.1 Browsertools

13.1.1 Firebug und Web Developer Toolbar

13.1.2 Developer Toolbar

13.1.3 Chrome

13.2 YAML (Yet Another Multicolumn Layout)

13.2.1 JYAML YAML fr Joomla!

13.2.2 Framework

13.2.3 YAML-Builder, das Online-Tool

13.3 Dreamweaver Extension

13.4 KompoZer

13.4.1 Die Seite aufbauen

14 Barrierefreiheit

14.1 Bedeutung

14.2 Kodifizierung und gesetzliche Grundlagen

14.3 Das Beez-Template

14.4 Beez HTML

14.5 Beez CSS

14.6 berschreibungen

14.7 Weitere Hinweise

15 Aus der Trickkiste

15.1 Zugriff fr registrierte Benutzer

15.1.1 Einzelne Menpunkte freigeben

15.1.2 Freigabe von kompletten Mens oder Modulen

15.1.3 Ausbau der Freigabe-Funktion

15.1.4 Anpassen einer Komponente

15.1.5 Ein eigener Bereich

15.2 Parallelwelten

15.2.1 Untermens aufrufen

16 Joomla! als professionelle Geschftsplattform

16.1 E-Commerce

16.1.1 Aufgaben

16.1.2 Anforderungen an eine Geschftsplattform

16.1.3 Rechtliches

16.2 Die Anwendungen

16.2.1 Shop

16.2.2 Galerie

16.2.3 Dokumentenmanagement

16.2.4 Kalender

16.2.5 Formulare

17 Online-Shop: VirtueMart

17.1 Installation

17.1.1 Komponente

17.1.2 Beispieldaten

17.1.3 Module

17.1.4 Sprachdateien

17.2 Ein kurzer Rundgang

17.2.1 Im Backend

17.2.2 Im Frontend

17.3 Den Shop einrichten

17.3.1 Shop-Informationen

17.3.2 Konfiguration

17.4 Produkte

17.4.1 Kategorien anlegen und verwalten

17.4.2 Produkte anlegen und verwalten

17.4.3 Produktattribute

17.4.4 Preisnachlsse

17.4.5 Produktbewertungen

17.5 Kunden

17.5.1 Kundenverwaltung

17.5.2 Gestaltung der Kundenregistrierung

17.6 Bestellungen

17.6.1 Der Bestellvorgang

17.6.2 Bestellstatustypen

17.7 Lieferanten/Verkufer

17.7.1 Lieferantenkategorien anlegen

17.7.2 Lieferanten hinzufgen

17.8 Reporte

17.9 Steuern

17.10 Zustzliche Erweiterungen

18 Formulare: BreezingForms und ChronoForms

18.1 BreezingForms

18.1.1 Installation und Konfiguration

18.1.2 Die BreezingForms in der bersicht

18.1.3 Entwurf eines Beispielformulars

18.1.4 Die Formularoberflche

18.1.5 Funktionen fr das Formular und die Elemente

18.1.6 Die Verwaltung der Daten

18.1.7 Formular im Frontend verankern

18.1.8 Formular im Backend-Men verankern

18.1.9 Formular exportieren/importieren

18.2 ChronoForms

18.2.1 Installation und berblick

18.2.2 Formular erstellen und bertragen

18.2.3 Einbinden in eine Seite

18.2.4 Formulare sichern und wiederherstellen

18.2.5 EMail-Benachrichtigung oder Daten in der Datenbank ablegen

18.2.6 Direkter Zugriff auf Formulare ber einen eigenen Backend-Meneintrag

19 Dokumentenverwaltung: Docman und Attachments

19.1 Dokumentenverwaltung: Docman

19.1.1 Installation

19.1.2 Konfiguration

19.1.3 Eine Kategorie erstellen

19.1.4 Von der Datei zum Dokument

19.1.5 Rechte vergeben

19.1.6 Anbindung an das Frontend

19.1.7 Eigene Templates

19.1.8 Statistik

19.1.9 Zubehr

19.2 Attachments

19.2.1 Installation

19.2.2 Attachment im Backend anhngen

19.2.3 Attachments im Frontend

19.2.4 Konfiguration

20 Kalender: JEvent und iWebCal

20.1 JEvent

20.1.1 Installation

20.1.2 Einrichten des Kalenders

20.1.3 Der Kalender im Frontend

20.1.4 Die Verwaltung des Kalenders

20.1.5 Die Erweiterungen

20.2 Kalender: iWebCal

20.2.1 Installation und Konfiguration

20.2.2 Hochladen eines Kalenders

20.2.3 Der iWebCal-Kalender im Frontend

20.2.4 Konfiguration des Kalenders

21 Bildergalerien: Zoom Media Gallery und JoomGallery

21.1 Zoom Media Gallery

21.1.1 Installation

21.1.2 Einstellungen

21.1.3 Das Erstellen eines Albums

21.1.4 Das Hochladen von Bildern

21.1.5 Medien verwalten

21.1.6 Die Galerie im Frontend

21.2 JoomGallery

21.2.1 Installation

21.2.2 Das Control Panel der JoomGallery

21.2.3 Kategorien anlegen

21.2.4 Bilder hochladen

21.2.5 Die Galerie im Frontend

21.2.6 Meine Galerie

21.2.7 Bilder bewerten und kommentieren

21.2.8 Die Galerie konfigurieren

21.2.9 Zubehr

22 Joomla! als Community-Treff

22.1 Online-Kommunikation

22.2 Kommunikations- und Kooperationsbedrfnisse

22.3 Community-Tools

22.3.1 Chat

22.3.2 Gstebuch

22.3.3 Forum

22.3.4 Online Social Network

22.3.5 Blog

22.3.6 Wiki

22.3.7 Podcast

22.4 Social Web

23 Weblogs: IDoBlog und MMS Blog

23.1 IDoBlog

23.1.1 Installation und Einrichtung

23.1.2 Arbeiten im Blog

23.1.3 Den Blog administrieren

23.2 MMS-Blog

23.2.1 Installation

23.2.2 Das Control Panel

23.2.3 Ein neues Konto anlegen

23.2.4 Einen Beitrag publizieren

23.2.5 Der MMS-Blog im Frontend

23.2.6 Beitrge mit anderen teilen

23.2.7 Einen Beitrag bearbeiten bzw. lschen

23.2.8 Konfiguration

24 Wiki: JoomlaWiki

24.1 Installation

24.2 Die Verwaltung des Wikis

24.2.1 Administration

24.2.2 Konfiguration

24.3 Arbeiten im Wiki

24.3.1 Der Editiervorgang

24.3.2 Die Wiederherstellung einer frheren Version

24.3.3 Eine neue Seite hinzufgen

24.3.4 Andere Seiten finden

24.3.5 Diskutieren

24.3.6 Schtzen

24.3.7 Lschen

24.3.8 Gelschte Seiten wiederherstellen

24.3.9 Verschieben bzw. umbenennen

24.3.10 Beobachten

24.4 Die Formatierung eines Wiki-Artikels

24.4.1 Zeichenformatierung

24.4.2 berschriften und Abschnitte

24.4.3 Listen und Linien

24.4.4 Einfache Tabellen

24.4.5 Verlinkung

24.4.6 Bilder einbinden

24.4.7 Benutzerverzeichnis

24.5 Die Benutzerrechtsverwaltung

24.6 Verbindung mit Joomla!

25 Forum: FireBoard

25.1 Installation

25.2 Das Control Panel

25.3 Die Nutzung des Forums

25.3.1 Erste Einstellungen

25.3.2 Ein neues Forum anlegen

25.3.3 Das Forum im Frontend

25.3.4 Benutzer verwalten

25.3.5 Die Moderation des Forums

25.4 Die Verwaltung des Forums

25.5 Zustzliche Funktionen

26 Gstebcher

26.1 Phoca Guestbook

26.1.1 Ein kurzer Rundgang

26.1.2 Ein Gstebuch erstellen und verwalten

26.2 EasyBook

26.2.1 Installation und Rundgang

26.2.2 Das Gstebuch aktivieren

27 Noch mehr Kommunikation

27.1 Chat

27.1.1 Inbetriebnahme

27.1.2 Der Chat

27.1.3 ShoutBox

27.2 Podcast

27.2.1 Installation

27.2.2 Konfiguration

27.2.3 Arbeiten mit Podcasts

27.2.4 Feed

28 Installation beim Webhost

28.1 Kriterien zur Webhost-Wahl

28.2 bertragung zum Webhost

28.2.1 Datenbank einrichten

28.2.2 System einrichten

28.2.3 bertragen der Datenbank

28.2.4 Anpassen der Konfiguration

28.3 Zweitinstallation

28.4 Seitenumzug

28.5 bertragung mit JoomlaPack

29 Backup und Upgrade

29.1 Backup der Daten

29.1.1 Manuelles Backup

29.1.2 Die Backup-Komponente

29.2 Aktualisieren

29.2.1 Update

29.2.2 Upgrade von Joomla! 1.0

29.3 Deinstallation

30 Tools

30.1 Editor: JCE

30.1.1 Installation

30.1.2 Unterschiede zum TinyMCE

30.2 Dateiverwaltung: eXtplorer

30.2.1 Installation

30.2.2 Die Funktionen von eXtplorer

30.3 bersicht: Xmap

30.3.1 Installation

30.3.2 Die Einstellungen der Sitemap

30.4 FTP-Client: FileZilla

30.4.1 Installation

30.4.2 Das Programm

30.4.3 Verbindungen verwalten

30.4.4 Dateien transferieren

30.4.5 Rechte vergeben

30.5 Datenbankverwaltung: phpMyAdmin

30.5.1 Die Datenbankverwaltung

30.5.2 Tabellenansicht

30.5.3 Datenbank exportieren und importieren

31 Standard-Erweiterungen

31.1 Module

31.1.1 Banner

31.1.2 Syndication

31.1.3 Statistik

31.1.4 Archiv

31.1.5 Bereiche

31.1.6 Verwandte Beitrge

31.1.7 Wrapper

31.1.8 Umfragen

31.1.9 Wer ist online

31.1.10 Zufallsbild

31.1.11 Schlagzeilen

31.1.12 Neueste Nachrichten und Meist gelesen

31.1.13 Suche

31.1.14 Fuzeile

31.1.15 Navigationspfad

31.2 Plug-ins

31.2.1 System Legacy

31.2.2 System SEF

31.2.3 Inhalt Code-Hervorhebung (GeSHi)

31.2.4 Inhalt Modul laden

31.2.5 Inhalt Seitenumbruch

31.2.6 Editor Kein Editor

31.2.7 Editor XStandard Lite 2.0

31.2.8 Editorbutton Bild, Editorbutton Seitenumbruch und Editorbutton Weiterlesen

31.2.9 Suche

31.2.10 Authentifikation

31.2.11 Inhalt Seitennavigation

31.2.12 System Debug

31.2.13 System Cache

31.2.14 System Protokoll

31.2.15 System Remember Me

31.2.16 System Backlink

31.2.17 Benutzer Joomla!

31.2.18 XML-RPC Joomla und XML-RPC Blogger-API

31.3 Backend-Module

31.3.1 Willkommen bei Joomla!

31.3.2 Update ntig?

31.3.3 Angemeldete Benutzer

31.3.4 Beliebt

31.3.5 Neue Beitrge

31.3.6 Statistiken

31.3.7 Fuzeile

31.3.8 Ungelesene Nachrichten

31.3.9 Benutzer online

31.3.10 Quick-Icons

31.3.11 Anmeldung

31.3.12 Admin-Men

31.3.13 Benutzerstatus

31.3.14 Admin-Untermen

31.3.15 Titel

31.3.16 Toolbar

31.3.17 Eigene Module

32 Mehrsprachigkeit

32.1 Joom!Fish einrichten

32.2 Die Sprachauswahl

32.3 bersetzungen

32.4 Hilfsmittel

33 Suchmaschinenoptimierung

33.1 Suchmaschinenlogik

33.1.1 Keywords

33.1.2 On-Page-Optimierung: Inhalt

33.1.3 On-Page-Optimierung: Technisches

33.1.4 Off-Page-Optimierung

33.2 SEO in Joomla!

33.3 Die sh404SEF-Komponente

33.3.1 Konfiguration

33.3.2 URLs verwalten

33.3.3 Metadaten

33.4 Verwertungsmodelle AdSense

33.4.1 Funktionsweise

33.4.2 Anmeldung

33.4.3 Integration von AdSense

34 Statistik

34.1 Joomla!-Funktionen

34.2 Externe Statistik-Tools

34.3 Installation von FireStats

34.4 Die Bedienung von FireStats

35 Performance

35.1 Seitenaufbau

35.2 Joomla! optimieren

35.3 Einstellungen des Servers

35.4 Cache

36 Datentransfer und FTP-Modus

36.1 Migration von Daten nach Joomla!

36.1.1 Statische Homepage

36.1.2 Einbinden von Seiten mit der StaticXT-Komponente

36.1.3 Konvertierung aus anderen CMS

36.1.4 Office-Dokumente

36.2 Statischer Export

36.3 Datenbertragung per FTP und Safe Mode

37 Sicherheit

37.1 Angriffstypen

37.1.1 SQL Injection

37.1.2 Parametermanipulation

37.1.3 Cross Site Scripting (XSS)

37.1.4 Man in the Middle

37.2 Vorbeugende Manahmen

37.3 Spam-Vorbeugung

38 Troubleshooting

38.1 Installation

38.1.1 Apache luft nicht

38.1.2 MySQL luft nicht

38.1.3 Mac OS X Apache luft, findet aber kein Joomla!

38.1.4 Mac OS X vor Version 10.4

38.2 Betrieb

38.2.1 Fehlerhafte Verbindungsparameter zur Datenbank

38.2.2 Falsche Dateizugriffsberechtigungen

38.2.3 Passwort vergessen

38.2.4 Seiten sind gesperrt

38.2.5 Statt Backend: Ausgabe Invalid Token

38.2.6 Upload geht nicht

38.2.7 Mens werden in einem neuen Template nicht angezeigt

38.2.8 Der PDF-Button funktioniert nicht

38.2.9 Die Seite ist temporr nicht erreichbar

38.3 Sprachen

38.3.1 Deutschsprachiger Hilfeserver

38.3.2 Englische Ausgaben auf der Frontpage

38.3.3 Erweiterungen bernehmen die Spracheinstellung nicht

38.3.4 Die Ausgabe enthlt seltsame rautenfrmige Zeichen

38.4 Erweiterungen

38.4.1 Eine Erweiterung lsst sich nicht installieren

38.4.2 Ein Modul wurde aktiviert, wird aber nicht angezeigt

38.4.3 Bei SEF fhren alle Links zu 404-Fehlern

38.4.4 Die Installation von Komponenten schlgt fehl

38.4.5 Erweiterungen deinstallieren

39 Mein erstes Modul

39.1 Tools

39.2 Hallo Joomla!

39.3 Architektur

39.3.1 Model-View-Controller

39.3.2 Die Beschreibungsdatei

39.3.3 Der Controller

39.3.4 Der Rahmen

39.3.5 Die View

40 Die Joomla!-API

40.1 Zugriff auf die Interna von Joomla!

40.2 Informationen ber den Benutzer

40.3 HTML-Elemente

40.4 URL-Parameter abfragen

40.5 Parametrisieren

40.6 Auf die Datenbank zugreifen

40.7 Internationalisierung

41 Plug-ins erstellen

41.1 Funktionsweise

41.2 Plug-ins fr den Inhalt

41.3 Ein passender Button

41.4 Plug-ins fr die Suche

42 Eine eigene Komponente

42.1 Die Installationsdateien

42.1.1 Die Komponenten-Beschreibung

42.1.2 Die Datenbank

42.1.3 Zustzliche Installationsanweisungen

42.2 Die Darstellung im Frontend

42.2.1 Einstiegsskript und Controller

42.2.2 Das Model

42.2.3 Die Ausgabe

42.3 Die Komponentenverwaltung

42.3.1 Das Grundgerst

42.3.2 Die Listenansicht

42.3.3 ndern der Daten

42.3.4 Bearbeitungsmodus

A Parameter der unterschiedlichen Mentypen

A.1 Die Funktionen des TinyMCE

A.2 Die Icons der Symbolleiste

A.3 Die Parameter der Meneintrge

A.3.1 Standard Bereichsliste Layout

A.3.2 Blog Layout

A.3.3 Kontaktkategorie-Layout

A.3.4 Newsfeed

A.3.5 Suche

A.3.6 Benutzer

A.3.7 Weblinks

A.3.8 Wrapper

A.3.9 Externer Link

A.3.10 Trenner

A.4 Parameter der Beitrge

B Die Joomla!-API

B.1 Funktionen

B.2 Konstanten

B.3 Objekte

B.4 Details zu einzelnen Objekten

B.4.1 JApplication

B.4.2 JDatabase

B.4.3 JFactory

B.4.4 JHTML

B.4.5 JParameter

B.4.6 JRequest

B.4.7 JToolbarHelper

B.4.8 JUser

C Glossar

VorwortGute zehn Jahre nach der Entstehung des WWW und eine Erfolgsstory spter stellen wir fest, dass sich dieses junge Medium zum ersten Mal wandelt. Wir sind Zeugen einer Entwicklung weg von der Homepage, die reine Informationsvermittlung betreibt, hin zur Community-Plattform, die gemeinschaftliches Arbeiten, Schreiben und Schaffen frdert. Wir, die Autoren, allesamt Informationswissenschaftler, verfolgen diesen Prozess seit geraumer Zeit mit groem Interesse.

Dabei sind wir ber das Content-Management-System Joomla! damals noch Mambo gestolpert. Die erfrischend peppige Oberflche und das ansprechende Design der Standardoberflche lieen vermuten, dass es sich um Software handelt, die nicht nur fr Administratoren gedacht ist, sondern auch die Bedrfnisse des normalen Benutzers nicht auer Acht lsst. Dieser Eindruck hat sich an vielen Stellen besttigt.

Warum also ein Buch schreiben? Bei nherem Hinsehen zeigte sich auch, dass einige Konzepte von Joomla!, wie beispielsweise die Organisation der Inhalte, etwas ungewhnlich sind vielleicht auch erklrungsbedrftig. Unser Bestreben ist also, Sie an dem Verstndnisprozess teilhaben zu lassen, den wir bei unserer Arbeit mit Joomla! durchlebt haben, um Ihnen einigen Aufwand und die eine oder andere Falle zu ersparen. Daneben produziert die beraus aktive Gemeinde, die sich um Joomla! schart, eine schier unergrndliche Flle von Zusatzprogrammen. Vielleicht gelingt es uns ja, Sie ein wenig durch diesen Basar der Erweiterungen zu leiten und Ihnen die Highlights vorzustellen.

Joomla! ist sehr flexibel, und dementsprechend kann es auch in vielen Bereichen eingesetzt werden. Ob Sie eine private Homepage basteln, eine Vereinsseite betreuen, ob Sie eine Firma darstellen wollen oder eine Community zu einem Thema stricken kein Problem mit Joomla! Darstellen, informieren, verkaufen, diskutieren, Daten sammeln, kooperieren: All das sind mgliche Anwendungen der Software. Wir haben den Schwerpunkt in diesem Buch auf den gemeinschaftlichen Aspekt gelegt: die Joomla!-Seite als Community-Plattform. Das bedeutet nicht, dass die anderen Bereiche unbercksichtigt bleiben.

Die Software ist natrlich kein Allheilmittel. Auch ist nicht alles, was gewnscht wird, bereits programmiert, und nicht alles, was programmiert wurde, arbeitet ganz fehlerfrei. Dafr ist das Programm frei verfgbar und auch vernderbar: Joomla! ist eine Open-Source-Anwendung. Mit ein wenig Anstrengung knnen Sie also Ihre Bedrfnisse und Wnsche realisieren, selbst wenn die Entwickler bisher nicht an Ihr konkretes Problem gedacht haben.

Aus der Geschichte von Joomla! heraus, das sich aus dem Content-Management-System Mambo entwickelt hat, und wegen der Assoziation dieses Namens mit einem Tanz haben wir als roten Faden fr die begleitenden Beispiele die Homepage eines Tanzstudios gewhlt. Die Anleser beschreiben den geheimnisvollen Joomla!-Tanz.

Zur zweiten Auflage

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Wieder sind ein paar Jahre ins Land gegangen, und in der Joomla!-Welt hat sich viel getan. Der lang ersehnte Versionssprung auf 1.5 ist vollzogen, und mittlerweile sind die Software und ihre Erweiterungen auch schon ein wenig gereift. Joomla! hat sich durch den radikalen Umbau unter der Haube zu einem profes-sionellen und flexiblen Websystem gemausert, das alles bietet, was eine moderne Homepage braucht.

Dem haben wir in der Neuauflage Rechnung getragen und das Buch umfassend erweitert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der individuellen Anpassung des Aussehens und der Funktionalitt. Joomla! lebt von seinen Erweiterungen, die fast alles bieten, was das Herz begehrt. Wir stellen Ihnen ein breites Spektrum vor, mit dem Sie Ihre Webseite an spezifische Bedrfnisse anpassen knnen. Aber auch Profi-Themen wurden weiter ausgearbeitet, so dass Sie hier Hilfestellungen bei allerlei technischen Anforderungen wie Mehrsprachigkeit oder Suchmaschinenoptimierung finden knnen.

Joomla! hilft Ihnen mit einfachen Oberflchen und Assistenten dabei, sehr komplexe Vorgnge umzusetzen. Bei aller Einfachheit darf jedoch nicht vergessen werden, dass hier Aufgaben bewltigt werden, die noch vor Kurzem einen Vollzeit-Webmaster beschftigt haben. Bei nherem Hinsehen zeigt sich auch, dass einige Konzepte von Joomla!, wie beispielsweise die Organisation der Inhalte, etwas ungewhnlich, vielleicht auch erklrungsbedrftig sind.

Aus Rckmeldungen zur ersten Auflage wissen wir, dass man ein wenig Geduld mitbringen muss, um das System in seiner Flle ausschpfen zu knnen. Aber es lohnt sich! Wir wagen zu behaupten, dass Sie einfacher als mit Joomla! keine professionelle Homepage gestalten knnen. Also lassen Sie sich von kleinen Rckschlgen nicht entmutigen, und bleiben Sie am Ball! Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Buch eine handfeste Anleitung mitgeben knnen, mit der es Spa macht, das System kennenzulernen, und die Sie auf Ihrer Entdeckungsreise mit dem einen oder anderen guten Rat begleitet.

1 EinleitungVielleicht waren Sie schon einmal in der Situation, eine Homepage fr eine Gruppe von Leuten, einen Verein, einen Betrieb oder eine ffentliche Einrichtung gestalten zu drfen. Sie erstellen also ein Design, berlegen sich eine Struktur, tragen die Inhalte zusammen und versuchen mithilfe von Webskripten, die ntige Funktionalitt zu erreichen. Sie haben noch keine fnf Seiten erstellt, und schon tauchen die ersten Schwierigkeiten auf. Da muss ein Wort in der Fuzeile, die Sie mit Copy & Paste in alle Seiten bernommen haben, ausgetauscht werden. In der Navigation stellt sich heraus, dass der Punkt Aktivitten wichtiger ist als der Punkt Berichte. Die Verlinkungsstruktur muss also gendert werden. Eine seitenweite Suchfunktion ist fast nicht zu realisieren, und die Verwaltung des Zugangs zu einem Mitgliederbereich entpuppt sich als aufwendige Angelegenheit. Zu allem berfluss klingelt jede halbe Stunde das Telefon, weil einer Ihrer Inhaltslieferanten einen Rechtschreibfehler entdeckt hat.

Gefragt sind aktuelle Inhalte, geschtzte Bereiche, Beteiligung der Benutzer und vor allem die Mglichkeit, gemeinsam an Texten und Artikeln zu arbeiten. Aus der Homepage wird die Webanwendung, die die Mglichkeiten der Technik ausnutzt, um attraktive Orte im Internet zu schaffen. Nun sind (zum Glck) nicht alle Menschen, die der ffentlichkeit etwas mitzuteilen haben, Informatiker oder Computerspezialisten, die Spa daran finden, sich die ntigen Werkzeuge fr so eine Seite selbst zusammenzubasteln. Die Frage ist also, wie kommen Sie und ich an die ntige Technik, wie knnen wir hier auch mitmachen?

Zum Glck gibt es Joomla!. Diese Webanwendung ist genau auf Homepages zugeschnitten, die eine hohe Dynamik aufweisen und von mehreren Menschen in unterschiedlichen Rollen betreut werden. Joomla! ist Teil der Entwicklung, die von statischen Webseiten, die vornehmlich Informationen bereitstellen sollen, hin zu dynamischen Homepages fhrt, die als Kommunikationsbasis fr eine Online-Gemeinde dienen. Typisch fr solche Homepages sind folgende Merkmale:

Die Aufgaben bei der Erstellung und Wartung der Seite verteilen sich auf mehrere Personen. Einige Leute liefern nur die Inhalte. Das Layout wird von einem Webdesigner erstellt. Die Funktionalitt als ein eigener Bereich wird von einem Administrator betreut.

Die Art der Inhalte ndert sich. Viele Beitrge haben einen aktuellen Bezug und sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr so interessant. Andere mssen kategorisiert werden, um schnell auffindbar zu sein.

Ein System der Qualittssicherung wird bentigt. Die Rolle des Redakteurs, der Beitrge freischalten muss, wird erforderlich. Ratings werden eingefhrt, mit deren Hilfe die Leser die Gte eines Artikels bewerten knnen.

Die Community muss gepflegt werden. Ein interner Bereich ermglicht es, sich zwanglos ber das Netz auszutauschen. ber Foren, Blogs und Wikis werden auch die Besucher der Seite mit eingebunden.

All dies und viel mehr kann in einer Joomla!-gesttzten Seite relativ einfach realisiert werden.

Das hat natrlich seinen Preis. Joomla! weist eine gewisse Komplexitt auf, so dass Sie mit etwas Einarbeitungsaufwand rechnen mssen. Die Organisation der Inhalte unterscheidet sich von der Art, wie Sie eine normale Homepage aufbauen wrden. Viele Rdchen greifen ineinander. Wenn Sie daher eine nderung vornehmen wollen, mssen Sie wissen, an welcher Stelle diese am besten durchzufhren ist. Die Hard- und Softwareanforderungen sind hher als bei einer statischen HTML-Seite, und die Dynamisierung bringt gewisse Sicherheitsrisiken mit sich, die Sie bei reinem HTML nicht haben. Die Vorteile des Systems wiegen diese Schwierigkeiten jedoch mehr als auf. Unser Buch soll Ihnen helfen, sich schnell und fundiert in Joomla! zurechtzufinden.

1.1 Content-Management

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, die eine gemeinschaftliche Arbeit an verschiedenen Inhalten ermglicht und organisiert. Unter dem Begriff Inhalt ist dabei eine in sich geschlossene Einheit zu verstehen. Das kann ein Text oder ein Bild sein, aber auch andere Medientypen (Audio, Video etc.) sind denkbar.

Die Aufgaben eines CMS lassen sich in mehrere Bereiche einteilen.

Die Darstellung der Inhalte wird vom System bernommen. Das bedeutet zum einen, dass das Layout getrennt von den Daten verwaltet wird, damit alle angezeigten Daten einheitliche Formatierungen aufweisen. Zum anderen knnen durch ein gutes CMS Inhalte in verschiedenen Medien wiedergegeben werden, beispielsweise auf dem Bildschirm oder Drucker. Um die Daten zugnglich zu machen, muss die Darstellung eines Beitrags um Hilfsmittel ergnzt werden, die zeigen, wie die Eintrge im CMS zu finden sind. Dazu dienen Navigationselemente und Suchfunktionen.

Es werden Mglichkeiten zur Bearbeitung von Inhalten zur Verfgung gestellt. Diese bieten nur die Formatierungs- und Auszeichnungsoptionen an, die erlaubt sind und vom System verarbeitet werden knnen. Des Weiteren gibt es Mechanismen, die Unstimmigkeiten vermeiden, wenn mehrere Leute gleichzeitig an einem Inhalt arbeiten. Unter Umstnden werden verschiedene Versionen des Inhalts aufbewahrt und somit die nderungen protokolliert, um den Entstehungsprozess transparent zu machen.

Die zentrale Dienstleistung eines CMS ist die Organisation von Inhalten. Diese werden in Kategorien und Bereiche unterteilt und mit Stichwrtern fr die Suche versehen. Dokumente unterliegen auch einem Lebenszyklus. Sie haben beispielsweise ein Verfallsdatum, mssen archiviert oder auch gelscht werden. Dies alles wird teils automatisch erledigt, teils werden den Benutzern die entsprechenden Werkzeuge angeboten.

Arbeiten mehrere Menschen an einem Inhalt, so ist hufig ein Workflow vonnten. Ein Autor schreibt beispielsweise einen Beitrag, der von einem Redakteur Korrektur gelesen wird. Der Artikel geht zur berarbeitung zurck an den Autor und dann an den Verantwortlichen der Seite, der den Beitrag freischaltet. Der Weg des Beitrags zu den verschiedenen Personen wird vom CMS organisiert, und das Dokument wird mit einem entsprechenden Status gekennzeichnet.

Je nachdem, welchen Status ein Benutzer im System hat, werden ihm bestimmte Inhalte oder Mglichkeiten der Bearbeitung gewhrt oder vor ihm verborgen. Diese Zugriffssteuerung ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden CMS und sorgt fr die ntige Sicherheit, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Joomla! gehrt zur Gruppe der webbasierten Content-Management-Systeme (WCMS). Diese zeichnen sich dadurch aus, dass das Medium der Darstellung wie auch das Medium fr die Verwaltung das WWW ist. Meistens werden WCMS dazu eingesetzt, grere Homepages zu verwalten, die entweder als Wissensbasis oder als Nachrichtendienst einer hohen Dynamik unterliegen. Die Multimedialitt der Darstellung ist hier beispielsweise gegeben, wenn zu einem Inhalt eine spezielle Druckversion oder die Ausgabe als PDF-Dokument verfgbar ist. Auch eine Zusammenfassung der Seite in einem RSS-Feed ist hier zu nennen. Design und Navigationsstruktur werden automatisch erzeugt. Die Bearbeitung erfolgt ber ein HTML-Formular. Mittlerweile findet sich in jedem State-of-the-art-System auch ein Editor, der das Layout in etwa so darstellen kann, wie es spter angezeigt wird (WYSIWYG; What You See Is What You Get). Die Mglichkeit der Querverlinkung zwischen Dokumenten wird ebenfalls vom WCMS bereitgestellt. Eine Besonderheit der inhaltlichen Organisation von Joomla! besteht darin, dass neue Beitrge unproblematisch auf der Titelseite ausgegeben werden knnen. hnlichkeiten zu Blogs sind hier unverkennbar. Eine Einteilung der Benutzer in Autoren, Redakteure oder Administratoren ermglicht eine breite Beteiligung der Allgemeinheit an der Erstellung einer Seite, ohne auf eine gewisse Sicherheit verzichten zu mssen.

Eine Spezialitt von WCMS ist die Integration vieler Zusatzdienste, die nicht direkt mit den eigentlichen Inhalten zusammenhngen. So bietet Joomla! beispielsweise die Mglichkeit, Umfragen durchzufhren, Nachrichtenticker zu integrieren, ber Foren und Wikis als Kommunikationsplattform zu dienen oder Formulardaten abzufragen.

2 InstallationJoomla! ist eigentlich eine Internetanwendung. Um es kennenzulernen, ist es trotzdem sinnvoll, zunchst eine Testversion auf dem eigenen Rechner zu installieren. Dort haben wir die volle Kontrolle ber die Einstellungen, es ist kein Problem, wenn mal etwas schiefgeht, und es sieht uns auch nicht die ganze Welt bei unseren Versuchen mit Hallo Welt und anderen Testtexten zu. Hier knnen wir auch die Homepage vorbereiten, ohne dauerhaft online sein zu mssen. Das fertige System kann (in den meisten Fllen) relativ einfach auf den Webhost aufgespielt werden.

Joomla! ist aber kein eigenstndiges Programm. Damit das System luft, bentigt man einen Webserver, PHP und die Datenbank MySQL. Im Internet werden Programme von Ihrem Provider zur Verfgung gestellt, vorausgesetzt, Sie haben ein entsprechendes Paket erworben. Auf dem lokalen Rechner mssen wir uns eine sogenannte Testumgebung mit diesen Softwarepaketen einrichten. Glcklicherweise gibt es schon mehrere Zusammenstellungen, die uns die Arbeit der individuellen Konfiguration abnehmen.

2.1 Systemvoraussetzungen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Joomla! ist eine Webanwendung und als solche von anderen Programmen abhngig. Hierbei ist zwischen dem Client und dem Server zu unterscheiden. Fr die Arbeit auf einer Internetseite, die mit Joomla! betrieben wird, bentigen Sie einen Browser der neueren Generation. Das sind beispielsweise:

Firefox 1.5 oder hher

Internet Explorer 6 oder hher

Opera 6 oder hher

Natrlich knnen Sie auch andere Browser verwenden, wenn ein gelegentlicher kleiner Darstellungsfehler Sie nicht strt. JavaScript sollten Sie auf alle Flle aktivieren. Im Frontend haben Sie ansonsten keinen Zugriff auf den WYSIWYG-Editor, und das Backend ist anderweitig nicht erreichbar. Ebenso sollten Sie Cookies aktiviert haben, sonst knnen Sie sich unter Umstnden nicht einloggen.

Auf dem Server bentigen Sie neben ca. 50 MB Speicherplatz fr die Seite und die Server-Software wie schon angedeutet die folgende Software:

Webserver: Apache 1.13.19 oder hher

Datenbank: MySQL 3.23.x oder hher

Skriptsprache: PHP 4.3.10 oder hher

Voraussetzungen in PHP

Die MySQL-, XML- und Zlib-Untersttzung muss in PHP aktiviert sein, damit Joomla! richtig luft. Dies ist normalerweise der Fall. Die entsprechenden Informationen erhalten Sie von Ihrem Provider.

In vielen Fllen knnen Sie die Einstellungen von PHP mit einer einfachen Seite abrufen. Erstellen Sie dazu eine Datei info.php im Editor mit dem folgenden Inhalt:

Laden Sie diese Datei in Ihren Webspace (bei XAMPP in das Verzeichnis htdocs), und geben Sie im Browser die Adresse Ihrer Homepage, gefolgt von info.php, ein:

http://www.adresseihrerhomepage.de/info.php

Jetzt erscheint eine lange Beschreibung der aktuellen PHP-Konfiguration. Die oben genannten Module finden sich jeweils in den berschriften, wenn sie installiert sind.

Seit der Version 1.5 von Joomla! ist der Betrieb auf einem Server, der im Safe Mode von PHP luft, kein Problem mehr. Nheres dazu erfahren Sie in Kapitel 36, Datentransfer und FTP-Modus.

Um das System kennenzulernen, ist es einfacher, sich erst einmal ein System auf dem eigenen Rechner zu installieren. In Kapitel 28, Installation beim Webhost, zeigen wir Ihnen dann, wie man die Daten zu einem Webhost bertragen kann. Auf dem eigenen Computer gehen viele Dinge etwas einfacher. Auerdem wird so verhindert, dass jeder kleine Versuch ffentlich ist und schlimmstenfalls auch von Suchmaschinen indiziert wird. Anders als bei normalen Anwendungen ist es bei Webseiten ntig, auf dem eigenen Rechner einen Webserver zu simulieren. Dieser besteht hufig aus mehreren Komponenten, einem Server, einer oder mehreren Skriptsprachen und einer Datenbank. Diese werden normalerweise von erfahrenen Administratoren installiert und gepflegt. Glcklicherweise gibt es aber XAMPP, ein Installationspaket, das die bentigten Programme (und mehr) mitbringt und die Konfigurationen aufeinander abstimmt, so dass wir einen Testserver quasi auf Knopfdruck erstellen knnen. Wie der Name sagt, handelt es sich hierbei um ein System fr interne Tests. Ein echter Webserver sollte wegen der laschen Sicherheitseinstellungen nicht mit XAMPP betrieben werden.

Die Installation von Joomla! setzt mehrere Schritte voraus, die sich grob in zwei Phasen unterteilen lassen. In der ersten Phase werden auf dem Server die ntigen Voraussetzungen geschaffen. Je nach Systemumgebung sind ein oder mehrere der folgenden Schritte notwendig:

Einrichten des Servers und der Datenbank

Testen der ntigen Systemvoraussetzungen

Entpacken und Kopieren der Joomla!-Dateien

Die zweite Phase besteht aus einem

Installationsdialog,

der im Browser aufgerufen wird. Hier wird Joomla! mit den Gegebenheiten der Systemumgebung vertraut gemacht. Die folgende Beschreibung der Installation orientiert sich an diesen zwei Phasen. Die Abschnitte 2.2, Installation unter Windows, bis 2.4, Installation unter Mac OS X, beschreiben die Einrichtung der Serverumgebung fr Windows, Linux und Mac OS X. Die Installation oder bertragung per FTP auf einen Webhost und Zweitinstallationen von Joomla! werden in Kapitel 28, bertragung zum Webhost, ausfhrlich erklrt. Sie brauchen natrlich nur das Kapitel lesen, das fr Sie relevant ist. In Abschnitt 2.5, Installationsdialog und Sprachauswahl, wird dann der Installationsdialog von Joomla! besprochen, der fr alle Betriebssysteme gleichermaen wichtig ist.

3 FrontendWenn Sie sich als normaler Websurfer im Netz tummeln und auf eine Homepage stoen, die mit Joomla! gestaltet wurde, dann haben Sie das sogenannte Frontend von Joomla! vor sich. Oft erkennen Sie schon anhand einer speziellen sthetik der Seite, dass es sich um Joomla! handelt. Denn das Beispiellayout, das Sie nach der Installation des CMS erhalten, hat eine ganz bestimmte Struktur, die von vielen Webmastern beibehalten wird. Natrlich ist es auch mglich, das Design und die Funktionalitten nach Belieben zu gestalten.

3.1 Die Bereiche der Homepage im berblick

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Wir werden Ihnen im Folgenden die verschiedenen Bestandteile einer Joomla!-Seite vorstellen, damit Sie im Backend gezielt darauf zugreifen knnen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 3.1 Der Aufbau einer Joomla!-Site

Die Standardelemente einer Joomla!-Installation lassen sich grob in vier Gruppen einteilen: Mens, Module, Inhalte und Dekoration.

3.1.1 Mens

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t31"

Mithilfe von Mens wird auf verschiedene Seiten der Site verlinkt.

Oberes Men: Das waagerechte Men am oberen Rand der Seite enthlt normalerweise grundlegende Links, die sich selten ndern, wie z. B. Home, Kontakt und Impressum.

Hauptmen: Das Hauptmen verweist auf alle anderen wichtigen Seiten der Homepage. Es ist damit die zentrale Navigationsleiste und sollte sich auch auf allen anderen Seiten an derselben Stelle befinden.

Anderes Men: Dieses Men befindet sich im Beispiel-Layout direkt unter dem Hauptmen, kann aber berall auf der Seite platziert werden. Es bietet dem Webmaster Raum, um weitere Menoptionen unterzubringen.

Benutzermen: Dieses Men wird standardmig nur angezeigt, wenn ein Benutzer angemeldet ist. Es enthlt zum grten Teil Links, die speziell fr die Aktivitten des Users ntzlich sind.

Diese Standardmens knnen noch durch weitere Mens (im Beispiellayout z. B. Schlsselkonzepte) ergnzt werden. Doch dazu spter mehr.

3.1.2 Module

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t32"

Auf vielen Joomla!-Seiten befinden sich kleine dynamische Bereiche, sogenannte Module. Dahinter stecken kleine PHP-Programme, die bestimmte Aufgaben innerhalb der Homepage bernehmen, z. B. die Suchmaske ausgeben. Einige davon mchten wir Ihnen genauer vorstellen:

Anmeldung: Wie der Name schon sagt, knnen Sie sich in diesem Feld anmelden, falls Sie einen Account haben, also bei der Homepage schon bekannt sind. Ansonsten haben Sie hier die Mglichkeit, ber den angefgten Link Registrieren einen solchen Account zu erwerben. Mit Ihrer Anmeldung werden Ihnen ber die Verwaltung verschiedene Zugriffsrechte erteilt. Diese knnen je nach beabsichtigter Politik des Website-Besitzers sehr weit gefasst sein und z. B. Schreib- und Verffentlichungsrechte einschlieen. Auf der anderen Seite kann die Homepage auch sehr statisch gestaltet werden, d. h. keine Usereingaben zulassen und damit ein Login fast berflssig machen.

Umfragen: In letzter Zeit sind Online-Umfragen als zustzliches partizipatives Element im WWW immer beliebter geworden. Auch in Joomla! knnen Sie die Besucher Ihrer Website zu beliebigen Themen befragen und abstimmen lassen. Das Programm kann jedoch lediglich anhand von Cookies registrieren, ob sich der User bereits einmal an derselben Umfrage beteiligt hat. Das lsst natrlich Manipulationen durch Leser zu, da man sich nach Ablaufen eines Cookies einfach nochmals an der Umfrage beteiligen kann.

Wer ist online: Dies ist eine weitere Funktion, die die Gruppendynamik strken soll. Es wird angezeigt, ob und wie viele andere angemeldete User oder Gste auf der Homepage surfen. Am besten wirkt diese Funktion natrlich, wenn sich viele Nutzer gleichzeitig mit der Site beschftigen.

Darber hinaus gibt es noch viele weitere Module, die in unserem frisch installierten System noch nicht zu sehen sind, aber im Nachhinein auf der Website eingebunden oder installiert werden knnten. Dazu erfahren Sie mehr in Kapitel 9, Module, Plug-ins, Komponenten.

3.1.3 Inhalte

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t33"

Die Inhalte sind das wichtigste Element der Homepage. Es handelt sich dabei um Informationen, die vom Webmaster, aber auch von den Usern auf der Seite publiziert werden, damit die Besucher sie lesen knnen. Joomla! 1.5 nennt diese Inhalte oder Artikel Beitrge und unterscheidet zwei Typen:

Beitrge: Dies ist die Menge aller Inhalte im jeweiligen Joomla!-System.

Startseitenbeitrge: Joomla misst der Startseite der Homepage eine besondere Bedeutung bei. Daher werden die Beitrge, die hier zu sehen sind, geadelt und im Backend ber eine eigene Verwaltung administriert. Ansonsten besitzen sie jedoch alle Eigenschaften eines gewhnlichen Beitrags.

Eine Mischung aus Modul und Inhalt stellen folgende Rubriken dar, denn dort werden die Inhalte der Autoren ber Modulfunktionen gesteuert:

Neueste Nachrichten: Hier stehen die allerneuesten Meldungen. Es versteht sich von selbst, dass auf eine regelmige Aktualisierung der Inhalte groer Wert gelegt werden sollte.

Meist gelesen: Joomla! fhrt intern eine Statistik ber die Aufrufe der einzelnen Site-Elemente und kann dadurch eine Hitliste der beliebtesten Artikel generieren.

3.1.4 Dekoration

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t34"

Die dekorativen Elemente der Homepage lassen den Surfer sofort erkennen, auf welcher Site er sich gerade befindet, und geben ihr ein individuelles ueres, das sogenannte Look & Feel.

Logo: Das Logo stellt einen Teil des Templates dar. Gerade bei Firmen und Organisationen, die auch auerhalb des Internets agieren, fhrt das eigene Logo den erwnschten Wiedererkennungseffekt herbei.

Banner: Damit sind hauptschlich Werbebanner fr Kunden gemeint. Sie werden im Backend ber die Banner-Verwaltung konfiguriert.

Auer den hier aufgezhlten sichtbaren Elementen einer Joomla!-Site gibt es noch einige wichtige Bestandteile, die allerdings eher im Verborgenen arbeiten, nmlich Komponenten und Plug-ins. Zu diesen erfahren Sie mehr in Kapitel 9, Module, Plug-ins, Komponenten.

4 BackendDas Backend ist der Ort, an dem der Administrator die Kontrolle ber das Geschehen bernimmt. Von hier aus steuern Sie den strukturellen Aufbau der Seite, aber auch die Sonderfunktionen. Sie knnen Benutzer verwalten, Bilder hochladen und Erweiterungen installieren. Das Backend kann auch als Plattform fr eine Gruppe von Redakteuren genutzt werden.

Video-Lektion

Zu diesem Kapitel finden Sie auch eine geeignete Video-Lektion auf der DVD. Hier knnen Sie das beschriebene Vorgehen Schritt fr Schritt anschaulich mitverfolgen.

4.1 Der Weg ins Backend

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Zur Administrationsoberflche gelangen Sie am besten ber die URL, indem Sie an die bisherige Adresse /administrator anhngen. Fr unsere lokale Installation sieht das folgendermaen aus:

http://localhost/joomla/administrator

Es wird daraufhin eine Eingabemaske geffnet, in die Sie sich zunchst folgendermaen einloggen:

Benutzername: admin

Passwort: dasjenige, das Sie bei der Installation eingegeben haben

Sprache: Der Standard ist die Sprache, die Sie bei der Installation gewhlt haben und die generell nur vom Administrator festgelegt wird. Zustzlich stehen Ihnen hier noch die Sprachen zur Verfgung, deren Sprachdateien ebenfalls installiert wurden (vgl. Kapitel 10, Pflege der Webseite).

Spter, nachdem Sie zustzliche Nutzerkonten angelegt haben, knnen Sie natrlich auch weiteren Personen die Berechtigung erteilen, sich im Backend anzumelden.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 4.1 Der Eingang zum Backend

Fr die Arbeit im Backend ist es im brigen unerlsslich, dass Sie sowohl JavaScript als auch Cookies in Ihrem Browser aktiviert haben. Denn in JavaScript wurden z. B. die durchaus hilfreichen Tooltipps und die dynamischen Mens verfasst. Anhand der Cookies wiederum knnen Sessions verwaltet werden, die den Nutzer in Erinnerung behalten und damit eine Administration der Website im Backend erst ermglichen.

Es knnte auerdem zu Schwierigkeiten kommen, wenn Sie mit sehr alten Browsern wie z. B. dem Netscape Navigator 4.x arbeiten. Dieser scheitert schon an der korrekten Anzeige der Administrationsoberflche, ganz zu schweigen von den verschiedenen, dann nicht korrekt auszufhrenden Funktionen.

Umbenennen verboten!

Die Dateien fr das Backend befinden sich im Unterordner administrator. Diesen Namen sollten Sie mglichst beibehalten, da viele Pfadangaben auf den Ordner verweisen und Sie diese bei einer Umbenennung zunchst alle finden und dann per Hand nachbessern mssten, um ein weiteres reibungsloses Funktionieren des Systems zu garantieren.

5 Inhalte erstellen und verndernSie haben mittlerweile die wichtigsten Bereiche unserer Joomla!-Installation kennengelernt. Der nchste Schritt wird darin bestehen, an den entsprechenden Stellen auch die bentigten Inhalte zu erstellen. Wir werden unseren ersten Beitrag gleich auf der Startseite platzieren, so dass Sie ihn auch mhelos finden knnen. Wie Sie in Kapitel 3, Frontend, gesehen haben, lassen sich Inhalte auch direkt ber das Frontend editieren. Das ist natrlich sehr praktisch und ein groer Vorzug von Content-Management-Systemen. Was sind aber die Unterschiede zur Bearbeitung im Backend? Insgesamt kann man sagen, dass die Optionen in vielen Dingen sehr hnlich sind, aber eingeschrnkter und kontrollierter gehandhabt werden. Die wichtigsten Unterschiede sind:

Im Frontend ist es Ihnen zwar erlaubt, neue Artikel anzulegen (vgl. Abschnitt 3.2, Das Bearbeiten von Inhalten im Frontend), diese mssen jedoch von einem Administrator freigegeben werden (es sei denn, Sie selbst sind bereits Backend-Administrator). Neue Bereiche oder Kategorien knnen Sie nicht ber das Frontend erzeugen.

Beim Einbinden von Bildern im Frontend haben Sie zwar die Mglichkeit, Bilder aus dem Medienverzeichnis auszuwhlen und neue Bilder in dieses Verzeichnis hochzuladen. Sie knnen sie jedoch nicht komfortabel ber die Medienverwaltung organisieren.

ber das Parametermen in der Beitragsverwaltung des Backends stehen Ihnen zahlreiche Einstellungsmglichkeiten zur Verfgung, die Sie im Frontend nicht zu Gesicht bekommen.

In unserem Beispiel werden wir nun Inhalte im Backend bearbeiten. Dabei wird speziell auf die dortigen zustzlichen Mglichkeiten und Besonderheiten eingegangen. Fr die folgenden Kapitel werden wir an einem konkreten Beispielprojekt arbeiten, um die Vorgehensweisen deutlicher herauszustellen. Dabei soll eine kleine Website fr einen Tanzlehrer entstehen.

5.1 Neue Inhalte einfgen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Beginnen wir im Kontrollzentrum des Backends. Es gibt zwei Mglichkeiten, um an die entsprechende Stelle zu gelangen, an der Sie Ihre Inhalte eingeben knnen. Wir werden beide Wege nacheinander beschreiben.

Video-Lektion

Zu diesem Kapitel finden Sie auch eine geeignete Video-Lektion auf der DVD. Hier knnen Sie das beschriebene Vorgehen Schritt fr Schritt anschaulich mitverfolgen.

5.1.1 Die Beitragsverwaltung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t31"

Klicken Sie im Kontrollzentrum auf den Button Beitrge, und Sie gelangen in die bersicht zu smtlichen Inhaltselementen Ihrer Website.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.1 Die bersicht der Beitrge in der Beitragsverwaltung

Es sind dank der installierten Beispieldaten bereits etwa 40 Eintrge vorhanden. Die Ansicht wird Ihnen mittlerweile auch bekannt vorkommen und Sie an die Bereichs- oder Kategorieverwaltung erinnern.

Einige Dinge sind jedoch neu. Werfen wir einen Blick auf die Werkzeugleiste. Hier sehen Sie an erster Stelle den Button Aus Archiv entfernen. Sobald sich in Ihrer Liste archivierte Elemente befinden, knnen Sie diese wieder aktivieren, indem Sie sie aus dem Archiv holen. Zum Archivieren verwenden Sie den Button direkt daneben (Archivieren). Mit dieser Funktion ist es Autoren mglich, veraltete Inhalte im Backend in einen archivierten Zustand zu verschieben, ohne dass die Artikel endgltig gelscht werden mssen. Der entsprechende Artikel bleibt weiterhin in der Liste, wird jedoch ausgegraut. So behalten Sie in einer Liste immer die bersicht ber smtliche Beitrge und mssen nicht wie in Vorgngerversionen auf eine andere Verwaltung wechseln. Genau wie bei der Kategorieverwaltung knnen Sie Beitrge ber den Button Verschieben anderen Bereichen/Kategorien zuordnen. Eine Ausnahme bildet der Button Einstellungen. Smtliche Voreinstellungen der Beitrge knnen Sie hier global festlegen. Dazu kommen wir aber gleich, schauen wir uns erst die Beitragsverwaltung zu Ende an.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.2 Werkzeuge und Filterleiste der Beitrge

Mit den Pulldown-Mens und dem Filter-Feld unter der Werkzeugleiste knnen Sie die Beitrge noch genauer sortieren, als Sie es bereits aus den anderen Verwaltungen kennen. Das ist sehr ntzlich, sobald die Liste mal angewachsen ist und man schnell einen berblick gewinnen mchte. Suchen Sie nach speziellen Titeln, so knnen Sie im Feld Filter direkt einen Titelnamen eingeben und mit der Taste Los die Sortierung starten.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.3 Kopfzeile der Beitragsverwaltung

Betrachten wir noch kurz die Liste der Beitragsverwaltung. Hier wurden die Spalten Startseite, Kategorie, Autor, Datum und Zugriffe ergnzt. Wie zu erwarten war, zeigt Ihnen die Spalte Startseite an, ob der jeweilige Beitrag auf der Startseite Ihrer Website zu sehen sein soll oder nicht. Klicken Sie dazu einfach das entsprechende Icon in der Spalte Startseite an, und schon wird der Beitrag auf der Startseite mit aufgefhrt. Smtliche Artikel, die fr die Startseite verfgbar sein sollen, knnen ber die eigene Verwaltung der Startseitenbeitrge organisiert werden. Diese knnen Sie z. B. ber das Kontrollzentrum aufrufen. Die Spalten Bereich und Kategorie zeigen an, welches die bergeordneten Bereiche sind. ber die Spalte Autor erfahren Sie schnell und auf den ersten Blick, wer der Verfasser der unterschiedlichen Beitrge war. Datum und Zugriffe geben Ihnen darber Auskunft, wann der Beitrag erstellt wurde und wie oft er bereits aufgerufen wurde.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.4 Sortierungsmglichkeiten der Beitrge

5.1.2 Voreinstellungen treffen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t32"

Bevor wir den ersten Beitrag fr unsere Website erstellen und auf der Startseite verffentlichen, knnen wir in der Beitragsverwaltung noch einige Parameter bestimmen. Klicken Sie dazu auf den Button Einstellungen in der Werkzeugleiste. Es ffnet sich ein neuer Bereich mit den Konfigurationsmglichkeiten. Eine Liste der Parameter finden Sie in Anhang A.1

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.5 Globale Einstellungen fr Ihre Beitrge

Die Einstellungen die Sie in dieser bersicht vornehmen, betreffen das Verhalten smtlicher Beitrge. Sobald Sie also einen neuen Artikel erstellen, bekommt er diese Parameter zugewiesen. Aber auch bereits bestehende Beitrge werden sich nach diesen Einstellungen richten, es sei denn, Sie haben beitragsspezifische Einstellungen vorgenommen.

5.1.3 Beitragsspezifische Einstellungen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t33"

Sie konnten jetzt global die wichtigsten Vorbereitungen fr Ihre Beitrge treffen und schaffen so auch eine relativ konsistente Darstellung der Inhalte. Diese globalen Voreinstellungen sind uerst praktisch, wenn man spter einmal beschliet, einige Funktionen umzustellen. Es reicht dann, die nderung einmal vorzunehmen, und man muss nicht die Parameter der einzelnen Beitrge separat bearbeiten. Allerdings ist es vielleicht nicht immer erwnscht, die globalen Einstellungen greifen zu lassen. Joomla! bietet Ihnen hier die Mglichkeit, die oben beschriebenen Einstellungen nochmals Beitrag fr Beitrag zu definieren und damit die globalen Konfigurationen an dieser Stelle zu berschreiben. Diese beitragsspezifische Konfiguration ist dann ausschlaggebend fr die Darstellung der Inhalte. ffnen Sie dazu einen beliebigen Beitrag. Rechts neben dem Beitrag finden Sie die gewnschten Parameter.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.6 Treffen Sie unabhngige Einstellungen fr einen Beitrag.

5.1.4 Ein erster Beitrag auf der Startseite

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t34"

Die Verwaltung der Startseitenbeitrge bernimmt die Startseitenbeitrge-Verwaltung. Hier knnen Sie Ihre Elemente nach Bereichen, Kategorien oder Autoren gliedern lassen, bzw. knnen diese auch beliebig gefiltert werden (dazu gleich mehr im nchsten Abschnitt). Die Werkzeugleiste ermglicht es Ihnen, Beitrge zu archivieren, den Verffentlichungsstatus zu ndern oder ausgewhlte Elemente von der Startseite zu entfernen. Die Archivierung findet auch hier nur durch das Ausgrauen des Beitrags statt. Es gibt keine separate Archivverwaltung, wie man es aus den Joomla!-Vorgngerversionen kennt. Allerdings verschwindet der Beitrag gleichzeitig aus der Liste der Startseitenbeitrge und erscheint im archivierten Zustand in der Beitragsverwaltung. Wenn Sie ihn dort wieder aus dem archivierten Zustand holen und freigeben, wird er in der Liste der Startseitenbeitrge erscheinen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.7 Werkzeugleiste der Startseitenbeitrge

Entfernen von der Startseite und Lschen

Das Entfernen von der Startseite hat nicht das Lschen des Elements zur Folge. Das Element erscheint lediglich nicht mehr auf der Startseite, sondern bleibt weiterhin in der Artikelverwaltung aufgelistet. Ebenso verhlt es sich mit dem Archivieren von Beitrgen auf der Startseite. Sobald Sie einen Beitrag archivieren, verschwindet er aus der Liste der Startseitenbeitrge und ist nur noch in der Beitragsverwaltung auffindbar.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.8 Die Verwaltung der Startseitenbeitrge

Nach dem kurzen berblick werden wir nun zusammen einen Inhalt zu einem der bereits angelegten Bereiche erstellen:

Wir erreichen die Beitrge entweder ber die Menzeile Inhalt Beitrge oder ber das Kontrollzentrum und den Button Beitrge. Es bietet sich an, zunchst ber die erwhnten Pulldown-Mens der Beitragsverwaltung den entsprechenden Bereich und dessen Kategorie auszusuchen. Whlen Sie z. B. den Bereich ber Joomla! und die Kategorie Das Projekt.

Beginnen Sie mit einem neuen Beitrag, indem Sie auf den Button Neu klicken. Der einzige Autor ist momentan Administrator. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Button Neu, und Sie gelangen in den Editierbereich des Beitrags (vgl. Abbildung 5.9).

Diese Ansicht kennen Sie bereits aus dem Frontend. Durch die Vorauswahl in den Pulldown-Mens in der Verwaltung sind die Felder Bereich und Kategorie der Beitragsdetails bereits belegt.

Wenn Sie in der Beitragsverwaltung keine Wahl fr diese Felder getroffen haben, knnen Sie jetzt immer noch entscheiden, fr welchen Bereich und fr welche Kategorie der Inhalt bestimmt sein soll.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.9 Einen neuen Beitrag erstellen und editieren

Beitrge zuordnen

Anders als bei den Vorgngerversionen ist es mittlerweile nicht mehr ntig, einen Beitrag beim Erstellen einer Kategorie und einem Bereich zuzuordnen. Allerdings mssen Sie fr den Bereich und die Kategorie des Beitrags explizit nicht kategorisiert auswhlen. Das ist automatisch vorselektiert, wenn Sie einen neuen Beitrag ber den Button Neuer Beitrag im Kontrollzentrum erzeugen.

Wir werden jetzt fr unseren Tanzlehrer Felix Muster einen kleinen Lebenslauf erstellen, der Ihnen die Eingabe von Inhalten etwas verdeutlichen soll. Tragen Sie zunchst einen Titel in das Feld Titel ein. Der Alias kann vom eigentlichen Titel abweichen, sollte aber aussagekrftig genug sein, um Suchmaschinen das Leben leichter zu machen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.10 Soll der Beitrag gleich verfgbar sein und auf der Startseite auftauchen?

Bestimmen Sie hier auch gleich, ob der Text sofort freigegeben sein soll und ob er auf der Startseite erscheinen darf. Sie sehen, man kann schon an dieser Stelle bestimmen, wie der Inhalt der Startseite gestaltet werden soll und welche Beitrge dort auftauchen drfen (Abbildung 5.10).

Im groen Eingabefeld fr Ihren eigentlichen Text knnen Sie nun entscheiden, ob es zunchst einen kurzen Intro-Text geben soll oder ob gleich der ganze Artikel erscheinen soll. Es gibt an dieser Stelle nicht mehr zwei Eingabefelder, wie es in lteren Joomla!-Versionen der Fall war, sondern Sie geben einfach Ihren Text ein und positionieren den Cursor dort, wo der Intro-Text zu Ende ist und der eigentliche Artikel beginnt. Klicken Sie dann auf den Button Weiterlesen unter diesem Eingabefeld. Sie knnen den Text ber die Werkzeugleiste formatieren oder Elemente wie Bilder und Tabellen hinzufgen. Die Aufteilung des Textes in zwei Bereiche bewirkt im Frontend, dass bei der Einbindung Ihres Beitrags zunchst nur das Intro zu lesen sein wird. Erst wenn man auf den Button Weiterlesen klickt, gelangt man zum kompletten Beitrag.

Gehen wir gleich weiter zu der Eingabe des eigentlichen Textes. Klicken Sie dazu in das Eingabefeld, und beginnen Sie mit Ihrer Eingabe. Da es sich hier nur um ein Beispiel handeln soll, werden wir einfach fiktive Daten eintragen. Beginnen wir mit einer berschrift. Fgen Sie einen Text ein, und formatieren Sie ihn mit berschrift 1. Jetzt erstellen wir eine Tabelle, die einige Daten des Tanzlehrers enthalten wird. Klicken Sie dazu auf das Tabellensymbol in der Werkzeugleiste, und tragen Sie bei den Tabellenoptionen die gewnschten Werte ein. In Abbildung 5.9 sehen Sie die Backend-Ansicht der soeben erstellten Inhaltsseite.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.11 Ein eigener Beitrag auf der Startseite

Betrachten wir unseren neuen Inhalt auch einmal im Frontend. Haben Sie bei Ihrem Beitrag die Option Startseite angewhlt? Falls nicht, knnen Sie das nachtrglich ndern, denn erst dann erscheint der Beitrag auf der Startseite und in der Startseitenbeitrge-Verwaltung. ffnen Sie dazu noch einmal den Beitrag, und aktivieren Sie die Option Startseite oder klicken Sie in der Beitragsbersicht in der Spalte Startseite auf das Icon, um den Artikel fr die Startseite freizuschalten.

6 Eine erste WebseiteWir werden nun eine einfache Website mit einigen Unterseiten erstellen und uns eingehend mit den Inhalten und der Struktur der Informationen beschftigen. Auch das Erscheinungsbild werden wir in diesem Kapitel ber ein Template etwas verndern. Mit Templates werden wir uns allerdings intensiver in Kapitel 7, Das Website-Design, beschftigen. Dort erfahren Sie auch, wie man ein eigenes Template anlegt und was dabei von Joomla! erwartet wird. Kommen wir aber zurck zu unserer Tanzschule. Sie knnen diese Site Schritt fr Schritt mit erstellen und gewinnen so Ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit Joomla!.

Zunchst brauchen wir ein passendes Template. Vielleicht stellen Sie sich jetzt die berechtigte Frage, ob es nicht sinnvoll wre, mit dem Design der Seite zu warten, bis Struktur und Inhalte stehen. Das Problem ist nur, dass ohne Template nichts angezeigt wird. Ganz so schlimm ist das aber auch nicht, da bei der Joomla!-Installation bereits Templates mitgeliefert werden. Also haben Sie zwei Mglichkeiten: Sie nutzen zunchst das Standardtemplate, erstellen die Site und suchen sich dann das passende Template aus, oder Sie kmmern sich gleich am Anfang um das geeignete Template, wie wir das in unserem Beispiel machen werden.

Im nchsten Schritt mssen wir uns Gedanken ber die inhaltliche Organisation unserer Site machen. Der Umfang und die Struktur werden sich auf etwa sieben Menpunkte (Home, Person, Referenzen, Tanzstile, Tanzschulen, Training, Kontakt) beschrnken, wobei mindestens einer der Punkte noch mal in einige hierarchisch angeordnete Elemente unterteilt wird. Bei den Inhalten dieser Bereiche wird es sich berwiegend um dynamische Informationen handeln, die in regelmigen Abstnden aktualisiert werden. Lediglich Informationen wie Kontakt bzw. das Impressum oder AGB lassen sich statischen Seiten zuordnen, deren Inhalte selten verndert werden mssen und inhaltlich nicht mit anderen Seiten zusammenhngen. Statische Seiten mssen immer ber einen direkten Aufruf angesprochen werden. Sie knnen im Gegensatz zu dynamischen Inhalten nicht mehrfach ber Bereichs- oder Kategorieseiten auftauchen.

Joomla! gibt dem Benutzer eine feste Struktur zur Organisation der Inhalte vor. hnliche Content-Management-Systeme (CMS) verwenden die bekannte Baumstruktur mit Ordnern und Dokumenten. In unserem Fall findet aber eine Aufteilung in Bereiche, Kategorien und Beitrge (in Vorgngerversionen hieen diese Sektionen, Kategorie und Inhaltselemente) statt. Mit diesen Zuordnungen haben Sie immer einen direkten berblick ber Ihre Inhalte. Sobald diese Struktur einmal steht, knnen Sie entscheiden, welche Elemente tatschlich im Frontend verffentlicht (Freigegeben) werden sollen oder nicht (Standardeinstellung ist Ja).

Im letzten Schritt knnen Sie die Inhalte fr die Webseite erstellen. Wie das funktioniert, haben Sie bereits in Kapitel 5, Inhalte erstellen und verndern, erfahren. Dort haben wir die Erstellung und Verwaltung von Beitrgen bereits genauer unter die Lupe genommen.

Als konkretes Projekt soll weiterhin die Website fr einen Tanzlehrer dienen. Die Site soll einige Daten und Informationen zum Lehrer und seinen Tanzkursen beinhalten. Der Tanzlehrer dient uns nur als Einstiegsbeispiel und wird auch im weiteren Verlauf dieses Buches als Versuchskaninchen fungieren. Anhand des Beispiels werden Ihnen vermutlich schon die ersten Ideen fr diverse Anwendungen durch den Kopf gehen. Statt einer Site fr einen Tanzlehrer kann man sich natrlich ebenso gut Seiten fr Vereine, Unternehmen, Betriebe oder sonstige Einrichtungen vorstellen. Das Beispiel soll auch verdeutlichen, dass Sie zunchst mit einem kleinen Projekt beginnen knnen, von Joomla! aber nicht eingeschrnkt werden und stetig wachsen knnen. Je nach Bedarf kann aus der Seite eines Tanzlehrers eine Website fr eine ganze Tanzschule werden, die Sie problemlos mit zustzlichen Inhalten und Erweiterungen anreichern knnen.

6.1 Auswahl und Aktivieren des Templates

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Bevor wir ein geeignetes Template heraussuchen, knnen Sie sich schon ein wenig Inspiration auf der deutschen Joomla!-Seite unter www.joomlaos.de holen. Hier finden Sie unter dem Menpunkt Userpages z. B. die Rubrik Sport & Vereine. Besuchen Sie einfach einige der Seiten, und verschaffen Sie sich einen berblick zu den gestalterischen und inhaltlichen Unterschieden. Auf Joomlaos werden wir uns spter auch unser Beispiel-Template holen. Kehren wir aber zunchst zu unserer Joomla!-Installation zurck.

Das Joomla!-Backend bietet uns zwei schnelle Mglichkeiten, um ein Template auszuwhlen und zu aktivieren:

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.1 Die Template-Verwaltung im Backend

Mchten Sie eines der vorinstallierten Templates nutzen, so aktivieren Sie dafr einfach ber den Menpunkt Erweiterungen Templates das gewnschte Template fr Ihre neue Site, indem Sie den entsprechenden Radiobutton anklicken und mit Standard als Standard-Template definieren (Abbildung 6.1). An dieser Stelle haben Sie brigens auch die Mglichkeit, ein Template fr den Backend-Bereich auszuwhlen. Wechseln Sie dazu einfach von der Site-Ansicht auf die Ansicht Administrator. Es sollte das Standard-Template in der Template-Auflistung erscheinen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.2 Die Template-Verwaltung fr den Backend-Bereich

Zustzlich finden Sie online z. B. unter www.joomlaos.de eine stndig wachsende Template-Galerie mit freien Vorlagen zum Download.

Wechseln Sie also in Ihrem Browser auf die Seite www.joomlaos.de.

Whlen Sie den Menpunkt Template Galerie an, und schon knnen Sie entscheiden, fr welche Joomla!-Version Sie das Template bentigen.

Klicken Sie auf Templates fr Joomla 1.5. Der Bereich ist noch einmal unterteilt in:

Statische Templates Diese Templates sind fr eine bestimmte Bildschirmbreite ausgelegt.

Dynamische Templates Dynamische Templates passen sich an die Breite des Bildschirms des Users an.

Breite whlbar Hier bestimmen Sie die Breite des Templates ber Parameter.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.3 Der Download-Bereich fr Templates bei joomlaos

Sobald Sie sich fr einen der drei Bereiche entschieden haben, knnen Sie sich ber Live Preview ein Demo des jeweiligen Layouts ansehen oder die passende Vorlage sofort herunterladen. Dazu klicken Sie auf Download. In unserem Beispiel nehmen wir das Template Biz Blue 2 aus der Kategorie Templates fr Joomla! 1.5 im Bereich Dynamische Templates. (Sie finden die Datei auch auf der Buch-DVD im Verzeichnis /template.) Sobald der Download abgeschlossen ist, knnen Sie ber Ihr Joomla!-Backend den Verzeichnispfad der Quelldatei angeben. Die Quelldatei ist ein gepacktes Verzeichnis, das mehrere Dateien fr die Installation enthlt. Aber keine Sorge Sie mssen sich nicht um den Inhalt oder das Entpacken dieser Datei kmmern! Der Installationsmanager von Joomla! bernimmt alle ntigen Vorgnge:

Anders als bei der Aktivierung eines bereits installierten Templates whlen Sie jetzt unter dem Menpunkt Erweiterungen die Option Installieren/Deinstallieren.

Der Erweiterungen-Manager verwaltet bei Joomla! 1.5 smtliche Extensions und Templates.

Nun geben Sie bei Paketdatei ber Durchsuchen den Pfad Ihres Downloads an und

installieren das Paket mit Datei hochladen & installieren (Abbildung 6.4).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.4 Erweiterungen suchen und hochladen

Nach der Besttigung der erfolgreichen Installation knnen Sie ber das Men Erweiterungen Templates zu der Liste der Templates wechseln.

In der Auflistung ist nun auch das neu installierte Template Biz Blue 2 aufgefhrt.

Zum Aktivieren klicken Sie auf den Radiobutton vor dem Template und besttigen Ihre Auswahl mit dem Button Standard aus der Werkzeugleiste.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.5 Diese Templates stehen Ihnen nun fr das Frontend zur Verfgung.

Wenn Sie nun in das Frontend wechseln, erscheint Ihr Joomla! bereits im neuen Gewand.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.6 Neues Template im Frontend

Alte Vorlagen

Wenn Sie eine nicht kompatible Vorlage heruntergeladen haben und versuchen, diese zu installieren, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Ihr System wird deshalb aber keinen Schaden erleiden.

Um auch ltere Templates zu installieren, knnen Sie unter Erweiterungen Plugins die Option System Legacy (Vorgngerversionsmodus) aktivieren. Joomla! installiert dabei zustzlichen Code und ermglicht so die Abwrtskompatibilitt. In der Joomla!-Statuszeile erscheint ein Icon, das Sie auf den Legacy-Modus aufmerksam macht.

7 Das Website-DesignMittlerweile haben wir unsere Website strukturiert und mit Inhalten angereichert. Auch das Standarderscheinungsbild haben wir mit einem neuen Template abgewandelt. In diesem Kapitel werden wir uns mit einigen einfachen Anpassungen der Vorlage beschftigen.

Aber keine Sorge: Die Eingaben, die wir bisher fr den Tanzlehrer gemacht haben, gehen deshalb nicht verloren! Hier sehen Sie einen bedeutenden Vorteil eines Content-Management-Systems. Inhalte und Gestaltung werden getrennt voneinander erstellt und behandelt, d. h., Sie knnten Ihre Inhalte jederzeit in einer neuen Umgebung erscheinen lassen, ohne dafr Beitrge, Kategorien oder Bereiche kopieren zu mssen.

Dank des Templates mssen wir uns selbst keine Gedanken ber das Layout, die Navigation oder eine geeignete Farbpalette machen. Diese Dinge werden vorgegeben, knnten aber auch jederzeit ber die CSS- bzw. HTML-Datei gendert werden. Dies wre wichtig, falls man die Corporate Identity (also das bisherige Erscheinungsbild) des Tanzlehrers bercksichtigen muss.

Hat der Tanzlehrer eventuell schon ein Logo oder sonstiges Printmaterial wie Faltbltter und Plakate, an dem man sich orientieren sollte?

An unserem neuen Template werden wir kleine nderungen vornehmen, damit es etwas besser zum Thema Tanzen passt. Das Logo muss selbstverstndlich ausgetauscht werden, und es soll noch die eine oder andere Schriftfarbe verndert werden.

7.1 Warum verwenden wir ein fertiges Template?

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum wir nicht einfach selbst ein Template erstellen und dabei gleich alle Einstellungen nach unseren Vorstellungen implementieren? Das ist natrlich wnschenswert, da man so ein Layout und Design erhalten wrde, das in dieser Form im Internet vermutlich nicht noch einmal auftauchen wird. Allerdings setzt das tiefere Kenntnisse im Webdesign voraus. Wir werden uns in einem spteren Kapitel noch intensiver mit der Templateerstellung beschftigen und ein eigenes, einfaches Layout erstellen. Fr den ersten Einstieg wollen wir uns mit den Bereichen eines Templates anhand einer vorgefertigten Vorlage vertraut machen. So werden Sie also zunchst die Templateverwaltung kennenlernen und einen ersten Einblick in die Templatearchitektur gewinnen.

Gutes Webdesign fordert neben den technischen Grundlagen HTML und CSS auch die berschneidung von mindestens drei technischen Schwerpunktgebieten (Abbildung 7.1).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 7.1 Was macht eine gute Website aus?

Solange Sie in diesen Gebieten nicht ausreichend Erfahrung besitzen, htte Ihr eigenes Template Schwchen, die vielleicht so weit fhren, dass Ihre Website auf einigen Browsern gar nicht betrachtet werden kann. Daher verlassen wir uns auf die fertigen Templates, die von erfahrenen Entwicklern erstellt wurden und bereits von anderen Usern im Einsatz getestet werden konnten. Wir beschrnken uns auf die Anpassung dieser Vorlage. Dabei kann nicht viel schief gehen, und man erhlt eine stabile Website, die auch professionellen Ansprchen gerecht wird.

Werfen wir jetzt mal einen genaueren Blick auf unser Frontend mit dem neu installierten Template. Wir entscheiden nun, welche Bereiche an unsere Bedrfnisse angepasst werden mssen. Dabei werden wir einerseits Joomla!-Module einfach abschalten und andererseits einige Vernderungen an der Formatierung im Template vornehmen.

Ziele des Layouts

Es gibt viele Bereiche, die nach den Usability-Kriterien untersucht werden knnten. Da uns das fertige Template-Layout nicht mehr alle Mglichkeiten offenlsst, konzentrieren wir uns auf einige wenige Kriterien (eine groe Auswahl an Artikeln zum Thema Usability finden Sie unter http://www.drweb.de/usability/index.shtml):

Der User kann sein Ziel auf der Website innerhalb von fnf Sekunden erreichen.

Es muss eine Suchfunktion geben.

Eine Sitemap wre wnschenswert.

Mens sollten maximal ca. sieben Eintrge beinhalten, um bersichtlich zu bleiben.

Die Ladezeit der Website sollte unter fnf Sekunden liegen und nicht durch aufgeblhte Layout-Grafiken (oder unntigen JavaScript-Einsatz) verlangsamt werden.

berschriften, Beschriftungen und Bilder mssen aussagekrftig sein. (Auch Thumbnails sollen erkennbare Inhalte aufweisen.)

E Am wichtigsten: Der Inhalt und das gesamte Erscheinungsbild sollen dem User zeigen, dass er sich auf der richtigen Seite befindet. Dann steigt seine Toleranz, und er nimmt auch mal einen Klick mehr oder kleine Unreinheiten in Kauf.

8 Benutzer und BereicheEin Content-Management-System spielt seine Strke erst aus, wenn mehrere Menschen an der Gestaltung der Seiten beteiligt sind. Es ist dann nicht mehr ntig, dass ein zentraler Webmaster alle Inhalte in die Seite einpflegt. Vielmehr knnen die Inhaltslieferanten ihre Beitrge selbst im System erstellen und nach ihren Wnschen anpassen. Das erspart dem Webmaster viel Arbeit und dem gesamten Prozess einige Zwischenschritte.

Zudem haben Webseiten hufig Bereiche fr registrierte User, in denen zustzliche Informationen stehen oder auch von den Benutzern selbst zur Verfgung gestellt werden knnen. Diese privaten Bereiche werden ebenfalls von Joomla! verwaltet und geschtzt. Es muss also zwischen Frontend- und Backend-Benutzern unterschieden werden.

Bei der Arbeit mit registrierten Benutzern gibt es zwei grundlegende Konzepte:

Authentifizierung bedeutet, dass das System wei, wer die Person ist, die gerade mit den Seiten arbeitet. Dazu wird meistens ein Login bentigt, mit dem sich die User einmal pro Sitzung anmelden. Aktionen des Benutzers werden so nachvollziehbar und unterliegen dadurch einer gewissen Kontrolle. Je nach System steht es jedoch unter Umstnden jedem Besucher frei, sich namentlich oder per Pseudonym anzumelden. Unter dem Aspekt der Sicherheit ist eine reine Authentifizierung daher ein eher schwacher Schutz.

Autorisierung ist der zweite Schritt, in dem berprft wird, ob ein bekannter User auch wirklich die Berechtigung hat, eine Seite zu sehen oder zu bearbeiten. So kann man beispielsweise zwischen nur bekannten Usern, Redakteuren und Administratoren der Seite unterscheiden, die jeweils die fr sie ntigen Bereiche sehen und die fr ihre Aufgaben wichtigen Aktionen ausfhren knnen. Diese Rechtestruktur kann je nach System relativ differenziert sein, ist allerdings bisher nicht zu den Strken von Joomla! zu rechnen.

8.1 Benutzer anlegen und verwalten

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Joomla! organisiert seine User in der Benutzerverwaltung. Diese finden Sie entweder im Symbolbereich auf der Hauptseite des Backends oder aber im Men unter Site Benutzer (Abbildung 8.1). Hier sollte bisher nur ein User zu finden sein, nmlich der Administrator.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 8.1 Die Benutzerverwaltung

In der Liste der registrierten Benutzer werden Ihnen einige Informationen zur Verfgung gestellt.

Tabelle 8.1 Informationen fr registrierte Benutzer

Detail Information

#Nummerierung

NameDas ist der echte Name des Benutzers. Er wird beim Einloggen gegebenenfalls als Begrung mit ausgegeben.

BenutzernameUnter diesem Namen kann sich der Nutzer anmelden.

AngemeldetSehen Sie hier einen grnen Haken, so ist der betreffende Nutzer gerade im System angemeldet.

AktivWenn Sie (nur als Administrator) hier durch einen Klick den Haken entfernen, kann sich der Nutzer nicht mehr einloggen. Sein Account ist gesperrt.

BenutzergruppeDie Zugehrigkeit zu einer Benutzergruppe entscheidet ber die Rechte, die der User im System hat.

EMailEine Kontaktadresse, ber die Sie den User (hoffentlich) erreichen knnen.

Letzter BesuchHier sehen Sie das Datum des letzten Logins des Users.

IDWeist dem User eine eindeutige Nummer zu.

Sie sehen in der Werkzeugleiste neben den blichen Aktionen auch den Button Abmelden. Damit knnen Sie andere Benutzer aus dem System abmelden, wenn Sie beispielsweise vorhaben, Wartungsarbeiten am System durchzufhren. Setzen Sie einfach einen Haken in die Checkbox vor die User, die Sie abmelden wollen, und klicken Sie auf das Abmelden-Symbol.

Verschrecken Sie Ihre Benutzer nicht!

Natrlich ist das eine sehr unschne Methode. Vergewissern Sie sich, dass keiner der User gerade an einem Text arbeitet und durch Ihre Aktion seine wertvollen Werke verliert.

Um einen Nutzer aus dem System zu entfernen, markieren Sie wieder die entsprechende Checkbox und klicken auf das Lschen-Symbol. Aber aufgepasst: Der User wird dann direkt gelscht und nicht im Papierkorb zwischengespeichert. Sie sollten sich also sicher sein, dass Sie das wirklich tun wollen.

8.1.1 Neue Benutzer anlegen und bearbeiten

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_08_benutzer_001.htm" \l "t2t31"

Um einen neuen Benutzer aus dem Backend heraus anzulegen, klicken Sie auf das Symbol Neu. Es erscheint ein Formular, in dem Sie die ntigen Angaben machen knnen. Diese entsprechen weitestgehend den Angaben, die Sie in der Benutzerverwaltung angezeigt bekommen. Im Feld Neues Passwort knnen Sie ein Passwort vergeben, das Sie zur Sicherheit in Passwort besttigen noch einmal eintippen mssen.

Achtung: Tippfehlergefahr!

Es ist sehr verlockend, hier mit Copy & Paste zu arbeiten. Davon sei ausdrcklich abgeraten. Wenn Sie sich beim ersten Mal vertippt haben, wird der Fehler bernommen, und das Passwort ist wertlos.

Das Auswahlfeld Benutzergruppe bestimmt die Rechte, die der Nutzer haben wird. Nheres dazu finden Sie in Abschnitt 8.3, Seitenzugriff. Wenn Sie hier Administrator oder Super Administrator angeben, so erhalten Sie nach dem ersten Speichern und nochmaligem Aufruf des Editors zustzlich die Auswahl Benutzer sperren und Systemnachrichten empfangen. Letzteres bedeutet zum Beispiel, dass dieser Nutzer informiert wird, wenn sich ein Besucher im Frontend registriert.

Im Bereich Parameter legen Sie fest, welchen Editor der neue Nutzer standardmig verwenden soll. Wenn Sie hier nichts angeben, wird der Standardwert der Seite verwendet. Zustzlich knnen Sie noch die Sprache fr das Front- und Backend sowie fr die Hilfe und die Zeitzone festlegen. Gibt es fr den User eine Verbindung zu einem Kontaktdatensatz in der Komponente Kontakte (vgl. Abschnitt 9.3.2, Kontakte), so werden diese Daten im Bereich Kontakt Information angezeigt.

Wenn Sie einen Userdatensatz bearbeiten wollen, markieren Sie den entsprechenden Eintrag in der Userverwaltung und klicken auf das Bearbeiten-Symbol oder ganz einfach auf den Usernamen. Sie gelangen dann auf die gleiche Maske, mit der Sie auch neue Nutzer erzeugen knnen. Die Felder Neues Passwort und Passwort besttigen sind nicht ausgefllt. Fllen Sie diese nur aus, wenn Sie das Passwort ndern wollen. Soll es nicht angetastet werden, so knnen die beiden Felder leer bleiben.

9 Module, Plug-ins, KomponentenEine der Strken von Joomla! ist seine Erweiterbarkeit. Mit wenigen Handgriffen knnen Sie Ihrer Webseite Funktionalitt verpassen, die Sie ansonsten aufwendig selbst einbinden und gestalten mssten. Dazu dienen kleine Programmpakete, die der eigentlichen Joomla!-Software hinzugefgt werden knnen. Einige dieser Erweiterungen bekommen Sie in der Basisinstallation gleich mitgeliefert. Andere knnen Sie bei den einschlgigen Quellen im Netz beziehen.

Joomla! kann auf drei verschiedene Arten erweitert werden: durch Module, Plug-ins oder Komponenten. Alle drei sind kleine Zusatzprogramme, die entweder vorhandenen Inhalt verndern, neu aufbereiten oder zustzliche Informationen auf der Seite ausgeben. Diese Dreiteilung ist ungewhnlich und kann gerade fr Leute verwirrend sein, die schon Erfahrung im Umgang mit anderen CMS wie TYPO3 haben, denn hier werden alle Erweiterungen mit einem einheitlichen Namen bezeichnet und auch einheitlich verwaltet. Um etwas Klarheit zu schaffen:

Module dienen der Anzeige spezieller Inhalte im Front- und im Backend. Sie knnen im Template positioniert werden und sind nicht Bestandteil des normalen Inhaltsbereichs. In der Regel werden die Elemente, die Sie im Frontend auf der linken und rechten Seite sehen, ber Module gesteuert. Sie werden in der Modulverwaltung angepasst. Beispiele dafr sind das Login- und das Suchformular.

Plug-ins sind kleine Programme, die den Inhalt einer Seite verndern, bevor dieser ausgegeben wird. Viele Plug-ins werden im Text eines Content-Elements mit geschweiften Klammern eingebunden. Beispielsweise knnen so Bilder in den Text eingebunden werden. Auch der TinyMCE-Editor ist ein Plug-in. Daneben verrichten Plug-ins systemnahe Aufgaben wie die Anmeldung der Benutzer oder die Erweiterung der Suche.

Komponenten sind in Bezug auf Aufbau und Bedienung die komplexesten Erweiterungen. Sie knnen eigene dynamische Inhalte verwalten und im Backend und in der Datenbank separate Bereiche haben. Beispiele sind Umfragen oder Banner. Komponenten werden blicherweise direkt im Inhaltsbereich angezeigt. Einige besitzen zugeordnete Module oder Plug-ins, um ihre Inhalte anzuzeigen. So knnen Sie u. a. ein komplettes Shop-System oder ein Wiki als Komponente in Ihre Seite einbinden.

Plug-ins und Mambots

Plug-ins hieen in den Vorgngerversionen Mambots. Die Namensnderung soll offiziell die tiefe Integration dieser Erweiterungen in das Kernsystem verdeutlichen. Natrlich hat sie auch den Effekt, letzte Spuren des Vorgngersystems Mambo zu eliminieren.

Jede der Erweiterungsarten hat eigene Mittel, um ber das Backend konfiguriert zu werden. Diese sowie die einzelnen Module, Plug-ins und Komponenten werden wir uns im Folgenden nher ansehen. Im ersten Teil des Kapitels werden wir uns den wichtigsten bereits mitgelieferten Erweiterungen widmen. Dabei werden wir auch versuchen, in unserer Beispielseite die Zahl der Elemente auf ein geringes Ma zu reduzieren, um die bersichtlichkeit zu erhalten. Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie Sie neue Erweiterungen in Ihr System einbinden knnen. Eine vollstndige Liste der Module und Plugins finden Sie in Kapitel 32, Standarderweiterungen.

9.1 Module

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Die mitgelieferten Module erfllen ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie stellen zustzliche Informationen zur Verfgung, geben funktionale Elemente wie Mens und Suchfunktionen aus oder erfllen dekorative Zwecke.

9.1.1 Die Modulverwaltung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t31"

Um sich einen berblick ber die installierten Module zu verschaffen und um zu deren Einstellungsseiten zu gelangen, verwenden Sie die Modulverwaltung. Diese finden Sie im Men unter Erweiterungen Module. Nach dem Aufruf wird Ihnen eine Aufzhlung der installierten Module prsentiert.

Site und Administrator

Achten Sie darauf, dass der Reiter Site und nicht Administrator ausgewhlt ist. Neben den Seitenmodulen gibt es auch noch Administratormodule fr das Backend. Diese regeln verschiedene Darstellungen und sind hier nicht weiter von Bedeutung. Nhere Informationen finden Sie in Kapitel 31,Standard-Erweiterungen

Die Liste der Modulverwaltung wird Ihnen bekannt vorkommen, sieht sie doch so hnlich aus wie die der Beitrge. Die Eintrge sind im Einzelnen:

Tabelle 9.1 Die Eintrge in der Modulverwaltung

Detail Funktion

#Eine laufende Nummer ohne weitere Bedeutung. Die eigentliche Anzeigereihenfolge der Module bestimmt sich aus der Position (alphabetisch) und dann nach der Ordnungsnummer in der Spalte Reihenfolge.

NameDer Name des Moduls. Per Klick kommen Sie auf die Detailseite mit weiteren Einstellungsmglichkeiten.

AktiviertSteht hier ein grner Haken, wird das Modul im Frontend angezeigt, ansonsten ist es versteckt. Ein Klick auf das Symbol schaltet zwischen den beiden Zustnden um.

ReihenfolgeHier knnen Sie die Anzeigereihenfolge innerhalb einer Position entweder direkt eingeben, indem Sie die Zahlen in den Kstchen ndern, oder Sie klicken auf einen der grnen Pfeile, um das Modul nach oben oder unten zu verschieben. Vergessen Sie nicht, danach auf das Diskettensymbol in der Spaltenberschrift zu klicken, sonst gehen die nderungen verloren. Die nderung ist nur mglich, wenn Sie die Modulliste nach Position sortieren.

ZugriffsebeneZeigt an, wer das Modul sehen darf. Mehr dazu finden Sie in Kapitel 8, Benutzer und Bereiche.

PositionZeigt an, an welcher Position im Template das Modul ausgegeben werden soll.

SeitenZeigt an, ob das Modul auf allen (Alle), nur einigen (Verschiedene) oder auf keiner Seite (Keine) angezeigt wird.

TypDie Art des Moduls. Aus dieser Angabe kann auch seine Funktion abgelesen werden.

IDEine interne Identifikationsnummer.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 9.1 Die Modulverwaltung

Wenn Sie sehr viele Module in Ihrem System installiert haben, dann kann es hilfreich sein, gezielt nur eine Gruppe anzeigen zu lassen. Dazu dienen die Filter rechts ber der Liste. Hier finden Sie vier Auswahllisten, in denen Sie die Templates, die Position, den Typ und den Status angeben knnen, die bzw. der aufgelistet werden soll. Im Feld Filter knnen Sie Einschrnkungen fr den Namen angeben.

Wenn Sie hier beispielsweise Men eingeben und auf drcken, werden alle Module aufgelistet, die das Wort Men enthalten. Die Filter knnen auch kombiniert werden. Whlen Sie im Dropdown-Feld Status whlen Aktiviert, so sehen Sie nur noch die Eintrge, die auch im Frontend angezeigt werden. Mit dem Button Reset wird der Textfilter deaktiviert, und Sie sehen wieder die gesamte Liste. Beachten Sie, dass der Filter fr den Status noch immer gesetzt ist.

Relativ leicht knnen Sie in der Modulverwaltung berflssige Elemente entfernen. Klicken Sie beispielsweise fr den Eintrag Beispielseiten auf den grnen Haken in der Spalte Aktiviert. Jetzt sollte da ein roter Kreis zu sehen sein. Wenn die Spalte verschwunden ist, berprfen Sie, ob der Filter fr den Status noch gesetzt ist. Gehen Sie jetzt mal ins Frontend, und laden Sie die Seite neu. Richtig, das Men mit den Links zu den Joomla!-Seiten ist verschwunden. Deaktivieren Sie auf diese Art auch das Top-Men.

9.1.2 Positionen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t32"

Eine wesentliche Eigenschaft der Module ist ihre Positionierbarkeit. Dazu muss man wissen, dass im Template bestimmte Positionen mit einem Namen versehen werden knnen. Nun kann man ein oder mehrere Module mit dieser Position verbinden.

Ein Vergleich mit der eigentlichen Ausgabe zeigt, dass an einer Position mehrere Module ausgegeben werden knnen. Dies ist beispielsweise bei left der Fall; hier werden das Hauptmen und das Login-Formular ausgegeben. Andere Positionen wie user3 werden gar nicht belegt. Die Ordnung der Module innerhalb einer Position wird in der Spalte Reihenfolge festgelegt und kann direkt aus der Modulverwaltung gendert werden. Die Position selbst kann nur auf den Detailseiten ausgetauscht werden.

Das Anmeldeformular ist momentan nicht sehr prominent. Wir wollen, dass es direkt unter dem Hauptmen liegt. Tragen Sie dazu im Eintrag Anmeldung in der Spalte