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1 LEBEN UND ARBEITEN IM AUSLAND INTERVIEW EXPATRIATES GESUNDHEIT „SICHERHEIT AUF REISEN IST EINE ILLUSION“ Ü ber das Leben als digitale Nomadin. WICHTIGE IMPFUNGEN FÜR FERNREISEN F ür welche Regionen eine Impfung empfehlenswert ist. INTERNATIONS-STUDIE: DIE MEISTEN EXPATS LEBEN IN DEN USA W ohin es die meisten Expats zum Leben und Arbeiten zieht. © Rawpixel.com - Fotolia.com SEPTEMBER 2016 ARZT IN DEUTSCHLAND” BROSCHÜRE PATIENTEN

Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" September 2016

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    LEBEN UND ARBEITEN IM

    AUSLANDINTERVIEW

    EXPATRIATES

    GESUNDHEIT

    SICHERHEIT AUF REISEN ISTEINE ILLUSION

    ber das Leben als digitaleNomadin.

    WICHTIGE IMPFUNGEN FRFERNREISEN

    Fr welche Regionen eine Impfungempfehlenswert ist.

    INTERNATIONS-STUDIE: DIEMEISTEN EXPATS LEBEN IN DENUSA

    Wohin es die meisten Expats zumLeben und Arbeiten zieht.

    Rawpixel.com - Fotolia.com

    SEPTEMBER 2016

    ARZT IN DEUTSCHLANDBROSCHRE

    PATIENTEN

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    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    10 InterNations-Studie: Die meistenExpats leben in den USA

    12 Suche nach Fachkrften im Ausland ist langwierig

    15 Gehssige Mitarbeiter kosten Firmen 14.000 Dollar

    15 Hawaii beliebteste Insel der Deutschen

    16 Warum viele Deutsche ihre Urlaubsliege per Handtuch reservieren

    17 10 Tipps fr sicheres Reisen mitSmartphone, Tablet und PC

    18 Expat-Roman: Von einer Familie,die nach Texas auswandert

    19 US-Brger so dick und schwer wie noch nie

    20 Wichtige Impfungen fr Fernreisen20 Zahnbehandlungen im Ausland

    genau berprfen21 Beim Arzt in Deutschland:

    Broschre untersttzt auslndischePatienten

    22 Die meisten Freelancer arbeiten in Madrid

    23 Deutsche Autofahrer fhlen sichauf auslndischen Straen sicher

    23 In Dnemark sind Lebenshaltungs-kosten am hchsten

    24 Wie die olympischen Pferde nachBrasilien gekommen sind

    25 Deutschland auf Platz 3 der kinderfreundlichsten Lnder

    26 Vietnam: Visumbefreiung um ein Jahr verlngert

    25 Impressum

    GESUNDHEIT

    13 Airberlin13 Icelandair14 Eurowings14 SWISS

    4 Sicherheit auf Reisen ist eine Illusion

    INTERN3 BDAE-Business-Breakfast zum

    Thema Vergtungsbestandteile bei Auslandsentsendungen

    3 BDAE sucht neue Mitarbeiter

    EDITORIAL

    7 Schadensersatz bei Flugversp-tung: Direkte Distanz entscheidend

    8 rger am Flughafen: Was Passa-giere tun knnen

    9 Haussitter: Mit gutem Gefhl verreisen

    Liebe Leserin,lieber Leser,haben Sie schon mal etwas von den so genannten digitalen Nomaden gehrt?Dabei handelt es sich um berwiegend junge Menschen, die um die ganze Weltreisen und nebenbei mit Internet-Jobs ihr Einkommen bestreiten. Wir haben einesolche digitale Nomadin interviewt und dabei viel Spannendes in Erfahrung ge-bracht. Das Ergebnis finden Sie auf der Seite 4.

    Eine weitere moderne Berufsgruppe sind die Freelancer. Laut Statistik leben beson-ders viele von ihnen in Madrid. In welchen weiteren europischen Stdten ebenfallsviele Freiberufler anzufinden sind, lesen Sie auf der Seite 22. Und wo wir schon bei

    Arbeitnehmern im Ausland sind: Die meisten Expa-triates leben brigens in den USA. Eine entspre-chende aufschlussreiche Erhebung zur Verteilungvon Expats weltweit finden Sie auf der Seite 10.

    Wie gewohnt finden Sie in unserem Newsletterauch wieder spannende Gerichtsurteile - diesesMal unter anderem zu Schadensersatz bei Flugver-sptung- und hilfreiche Tipps zum Thema Ge-sundheit auf Reisen. Ebenfalls interessant ist unser

    Beitrag ber den Transport der Turnierpferde zu Olympia nach Rio de Janeiro (Seite 24)und die Studie zu den kinderfreundlichsten Staaten der Welt (Seite 25).

    Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

    ZAHL DES

    boten die Airlines im Jahr2015 im Schnitt pro Flugins Ausland an.(Quelle: Destatis)

    150MONATS

    SITZPLTZE

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    INTERN

    Bei der Auslandsentsendung von Mitarbeitern spielt dieGehaltsfindung eine groe Rolle. Dabei sind unter-schiedliche Anstze mglich, wie etwa die Zahlung von Aus-landszuschlgen zum deutschen Bruttogehalt oder dieVereinbarung von Nettolhnen. Unabhngig von der ge-whlten Methode zur Gehaltsfindung ist es wichtig zu wis-sen, wie die in den Entsendevertrgen verankertenZuwendungen (beispielsweise Firmenwagen, Boni) hinsicht-lich des Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrechts zu behan-deln sind.

    Nach wie vor ist es in vielen Unternehmen gngige Praxis,die Zuwendungen bei Auslandsentsendungen nicht durchdie Lohnbuchhaltung erfassen zu lassen. Dies hat zur Folge,dass keine Lohnabgaben darauf gezahlt werden. In letzterZeit konzentrieren sich Betriebsprfer jedoch vermehrt aufZuwendungen, die bei Auslandsentsendungen gewhrt wer-den. Somit kann es zu erheblichen Lohnsteuer- und Beitrags-nachzahlungen kommen.

    Folgende Fragen stellen sich regelmig bei der Gewhrungvon Zuwendungen:

    Sind die whrend des Auslandeinsatzes zustzlich gewhr-ten Zuwendungen Lohnbestandteile?

    Knnen diese Zuwendungen lohnsteuerfrei ausgezahltwerden?

    Sind die Zuwendungen in der Sozialversicherung in dieBeitragspflicht einzubeziehen?

    Welche Rolle spielt dabei die Ansssigkeit der Mitarbeiterim Ausland?

    Welche Bedeutung haben Doppelbesteuerungsabkommenund Sozialversicherungsabkommen?

    Nach einem ersten erfolgreichen BDAE Business Breakfastmchten wir Ihnen nun bei einer zweiten Veranstaltung vor-stellen, wie die Zuwendungen im Lohnsteuer- und Sozialver-sicherungsrecht behandelt werden sollten. Dies soll erneut inlockerer Atmosphre, bei einem leckeren Frhstck und beieinem anschlieenden persnlichen Austausch geschehen.

    Weitere Infos erhalten Interessierte hier; die Anmeldung er-folgt bei Herrn Claus-Helge Gro ([email protected]).

    BDAE-BUSINESS-BREAKFAST ZUM THEMA VERGTUNGSBESTANDTEILE BEI AUSLANDSENTSENDUNGEN

    Seit mehr als 20 Jahrensind wir einer der fh-renden Experten rund umdas Thema Leben und Ar-beiten im Ausland und ver-fgen ber eine einzigartigeExpertise bei der Beratungzur sozialen Absicherung imAusland. Unsere Kundenwissen das zu schtzen unddank ihnen sind wir Jahr frJahr gewachsen. DieserTrend ist weiter ungebro-chen, so dass wir regelm-ig neue Mitarbeitersuchen, die unser Team ver-strken sollen.

    Wenn Sie ein Teil der BDAEGruppe werden mchten,bewerben Sie sich bei uns.Wir freuen uns darauf, Siekennenzulernen.

    Derzeit sind folgende Stellenoffen:

    Kauffrau-/mann im Ge-sundheitswesen/Arzthel-fer/-in im Abrechnungs- service

    Kauffrau-/mann fr An-tragsbearbeitung in Voll-oder Teilzeit (30 Stunden)

    Hotelkauffrau/-mannoder Reiseverkehrskauf-frau/-mann fr Unterneh-mensberatung

    Die Stellenbeschreibungenund weitegehende Informa-tionen zu den gesuchtenPositionen finden Sie aufder BDAE-Webseite hier. BeiFragen zum Bewerbungs-prozess kontaktieren Siebitte Frau Corinna Franck([email protected]).

    BDAE SUCHT NEUE MITARBEITER

    mailto:[email protected]://www.bdae.com/bdae-gruppe/karrierehttps://www.bdae.com/bdae-gruppe/karrieremailto:[email protected]://www.bdae.com/events/339-bdae-business-breakfast-zum-thema-verguetungsbestandteile-%20bei-auslandsentsendungen

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    BDAE: Sie leben und arbeiten seit gutvier Jahren als so genannte digitale No-madin. Wie beschreiben Sie diesen Le-bensstil und wie verdienen Sie IhrenLebensunterhalt?

    Potor: Ein digitaler Nomade ist je-mand, der ortsunabhngig arbeitetund sein Geld hauptschlich bers In-ternet verdient. Ganz platt formuliert:Ich sitze am Laptop und arbeite kanndies aber von jedem Ort der Welt austun, solange es dort WLAN gibt. MeinBro ist also manchmal ein Hotel, mal ein Caf oder auchdie Strandbar. Ich arbeite hauptschlich als freie Journalistinund schreibe sowohl fr Online- als auch Offline-Medien,produziere Radiobeitrge fr Sender in Deutschland und seitKurzem betreibe ich gemeinsam mit Tobias Gillen vom Ma-gazin Basic Thinking (http://basicthinking.de/) ein Onlinema-gazin von und fr digitale Nomaden, Mein Leben Digital(http://meinleben.digital/).

    Darber hinaus arbeite ich auch im Onlinemarketing fr ei-nige Kunden beispielsweise einem Online-Handel, Software-,aber auch Special-Interest-Unternehmen. Zudem bin ich alsbersetzerin fr die Sprachen Deutsch, Englisch und Spa-nisch ttig.

    BDAE: Sie haben in Tbingen studiert und dann ein klassi-sches Redaktionsvolontariat bei einem Radiosender gemacht.Wie kam es dazu, dass Sie sich fr ein Leben als digitale No-madin entschieden haben?

    Potor: Ich habe michnie bewusst fr diesesLeben entschieden, eshat sich eher sehr zu-fllig ergeben undlange Zeit kannte ichdiesen Begriff auchnicht, so dass mir garnicht klar war, dass ichberhaupt eine digitaleNomadin war.

    Einige Jahre habe ich in Chile verbracht und als Angestelltein einem ganz normalen Job gearbeitet. Nach meinem Vo-lontariat wollte ich gerne nach Sdamerika, um mein Spa-nisch zu verbessern und der Freund einer Mitbewohnerinwar Halb-Chilene und gerade auf seinem Weg nach Chile.Das klang exotisch und so habe ich mir sehr kurzentschlos-sen ein Flugticket gekauft, ohne sehr viel ber das Land zuwissen. Dort angekommen, habe ich anfangs in einerSprachschule gearbeitet und war dort im Sales & Marketingsowie in der Gastfamilien-Koordination ttig.

    Als ich dann nach Mglichkeiten ge-sucht habe, mein Gehalt aufzubessern,bin ich wirklich sehr zufllig ber einigeOnlinejobs als Texterin fr deutscheWebseiten gestoen und so hat dasGanze angefangen. Mein Freund undich sind dann gemeinsam auf Sdame-rika-Reise gegangen, und ich habe ge-merkt: Mensch, du kannst ja deineOnlinejobs weiter machen, whrend dureist! So ist dann langsam aus denwenigen Texterjobs ein Gesamt-Online-Paket geworden, mit dem ich mittler-

    weile meinen ganzen Lebensunterhalt bestreite.

    BDAE:Was schtzen Sie am allermeisten an Ihrem Lebenund was nervt Sie manchmal?

    Potor: Am meisten schtze ich meine Freiheit. Ich kann mirnicht nur meine Arbeit so einteilen wie ich mchte, ich kannals Freiberuflerin auch entscheiden, gewisse Jobs nicht anzu-nehmen. Als Angestellte kann man dagegen nicht so einfachsagen: Diese Aufgabe nervt mich, das mchte ich jetztnicht machen. Andersherum kann ich mich so auch mehrauf die Sachen fokussieren, die mich interessieren undmich auch beruflich viel breiter aufstellen. Ich bin froh, dassich nicht nur als Journalistin arbeite, sondern auch dieChance habe, andere Bereiche wie das Marketing auszupro-bieren. Und natrlich liebe ich es, reisen zu knnen, wannich mchte und wohin ich mchte.

    Die Abhngigkeit vom Internet ist manchmal etwas schwie-rig, vor allem, wenn das Internet nicht schnell oder gutgenug ist. Dann sitzt man an den tollsten Orten der Welt, istaber vllig genervt, weil man arbeiten muss und das Inter-net nicht funktioniert.

    BDAE:Welche Lnder haben Sie schon bereist und welchedavon fanden Sie am beeindruckendsten?

    Potor: Reisen ist fr mich nicht so sehr Lnder abhaken,sondern mehr Orte kennen lernen. Deswegen gibt esauch viele Lnder und Orte, an die ich regelmig immerwieder kehre. Ich bin bisher vor allem auf dem amerikani-schen Kontinent von Kanada bis Chile gereist sowie inEuropa. In diesem Winter geht es dann fr mich zum erstenMal nach Sdostasien, darauf bin ich schon sehr gespannt.

    Einige meiner Lieblingslnder sind Kolumbien, Brasilien unddie Trkei, weil dort wunderschne Orte mit unglaublichschnen menschlichen Erfahrungen zusammen kamen.

    BDAE:Was waren das fr Erlebnisse?

    INTERVIEWSICHERHEIT AUF REISEN ISTEINE ILLUSION

    Marinela Potor arbeitet als digitaleNomadin. Sowohl ihr Zuhauseals auch der Arbeitsplatz ist auf derganzen Welt. Was sie auf ihren Reisenerlebt und wie sie sich unter anderemauf neue Kulturen und auf Sicherheits-risiken vorbereitet, verrt sie im Inter-view.

    https://meinleben.digital/https://www.basicthinking.de/blog/

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    Potor: Eine besondere Erfahrung machten wir in der Tr-kei, wo wir in einer dieser verwinkelten Innenstdte einfachnicht unsere Airbnb-Unterkunft finden konnten und die Stra-ennamen keinem etwas sagten. In der Trkei werden diesedauernd gendert und die Einwohner nutzen alte Straenna-men und nicht die, die Google-Maps vorgibt. So waren wirvllig verzweifelt: Wir waren eine Stunde herumgeirrt, hat-ten schweres Gepck und es war hei. Dann sind wirschlielich in einen Laden hineingegangen und haben dortnach dem Weg gefragt. Der Besitzer hat uns erstmal einenPlatz angeboten, uns Tee und Kaffee gemacht und dannselbst versucht, am PC den Weg fr uns zu finden. Als aucher nicht wusste, wo die Strae sich befand, hat er kurzer-hand fr uns beim Airbnb-Host angerufen und ihm erklrt,wo wir waren, so dass dieser uns dann auch tatschlich dortabgeholt hat. So viel Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeithabe ich selten an anderen Orten erlebt.

    Ich kann aber gar nicht ein bestimmtes Land benennen, dawirklich jeder Ort etwas Besonderes hat. Das schnste ist frmich, wenn ich keine groen Erwartungen habe und michdann in ein Land verliebe, wie etwa Bosnien oder Albanien,diese Lnder haben mich vllig berraschend im Sturm er-obert.

    BDAE:Warum haben diese Lnder Sie so positiv ber-rascht?

    Potor:Weil ich eigentlich sehr niedrige Erwartungen hatte.Bosnien hat mich aber durch wunderschne Landschaften,eine faszinierende Geschichte und Kultur (die selbst nachdem Balkankrieg noch sehr gemischt ist) begeistert, Albanienwiederum durch die netten Menschen. Sehr wenige Touris-ten kommen nach Albanien und die Einheimischen sinddementsprechend ganz aus dem Huschen, wenn sie welchetreffen und winken einem zu, bieten dir Stadtfhrungen anund wollen stndig Fotos mit dir machen wir kamen unsdort fast wie Prominente vor, so freundlich wurden wir be-handelt.

    BDAE: Durch Ihre Reisen lernen Sie die unterschiedlichstenKulturen kennen. Wie bereiten Sie sich auf die jeweiligen Sit-ten und Gebruche vor?

    Potor: Ich versuche natrlich so viel es geht, vorher bereinen Ort und die Gebruche zu lesen, denn es hat fr michauch etwas mit Respekt zu tun, dass ich zum Beispiel in Ma-rokko nicht mit Hotpants auf der Strae herumlaufe. Wobeiwir bisher natrlich auch nicht an so viele Orte gereist sind,an denen die Kultur so signifikant anders ist als in Deutsch-land.

    Ich kann mich aber an eine etwas peinliche Situation in Ita-lien erinnern. Dort begrt man sich, genauso wie in Sd-amerika, mit einem Kuss auf die Wange auch wenn mandie Person nicht kennt. Nur ist es so, dass in Chile auf dierechte Wange geksst wird und in Italien auf die linke wasich nicht wusste. So habe ich mich bei einer Begrung miteinem Italiener voller Selbstvertrauen zur rechten Seite ge-neigt, er genauso schwungvoll zur linken und wir warendann beide sehr peinlich berhrt als wir auf einmal die Lip-pen des anderen vor uns sahen.

    BDAE: In welchem Land knnten Sie sich am ehesten vor-stellen, sesshaft zu werden?

    Potor: Der Nachteil vom vielen Reisen ist leider, dass manmerkt, dass kein Land wirklich perfekt ist. Entweder ist dasWetter nicht ideal oder es fehlt einem das Meer oder mankann nie hoffen, die Sprache zu lernen oder es ist irgendet-was anderes. So habe ich bisher auch nicht DEN einen Ort,an dem ich mich niederlassen mchte. Ich kann mir eher vor-stellen, zwei bis drei Lnder als Wohnsitz zu haben, zwischendenen ich dann wechseln kann. Ich habe zwar noch keinekonkreten Lnder im Kopf, aber ein Standbein wre sicher inEuropa und ein anderes auf dem amerikanischen Kontinent.

    BDAE: Derzeit drngt sich der Eindruck auf, dass Reisenaufgrund zahlreicher Terroranschlge sehr gefhrlich ist. Wiegehen Sie damit um, meiden Sie bestimmte Lnder?

    INTERVIEW

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    Potor: Terror ist global, das heit, man kann davon ge-nauso in einem Caf in Dortmund getroffen werden wie aufeiner Reise. Es ist eine Illusion zu glauben, es gbe so etwaswie absolute Sicherheit, genau so wenig im Heimatort wieauf Reisen. Dennoch versuche ich natrlich Brennpunkte zumeiden: Irak steht leider derzeit also nicht auf meiner Reise-liste, genau so wenig wie Venezuela.

    Andererseits bin ich gerade durch Mexiko gereist, und ichhatte nicht den Eindruck, dass das Land so gefhrlich ist,wie viele behaupten wenn man einige Dinge beachtet.Wir haben natrlich Bundesstaaten gemieden, fr die Reise-warnungen ausgegeben werden und sind beispielsweiseauch nie nachts mit dem Bus gefahren. Wir fragen auchimmer Menschen vor Ort, welche Gegenden sie empfehlenund welche wir vermeiden sollten. So kann man sich ganzeinfach vor unntigen Gefahren auf Reisen schtzen. MeinTipp wre hier, sich so grndlich wie mglich vorab zu infor-mieren und einfach auf den gesunden Menschenverstand zuhren und sich nicht unbedarft in gefhrliche Situationen zubegeben.

    BDAE:Was vermissen Sie am meisten aus der Heimat?

    Potor: Materielle Dinge vermisse ich eigentlich kaum, aberich vermisse es ab und zu, meine Familie um mich zu haben.Mein Freund ist meine wichtigste Bezugsperson. Wir hockenja auch fast 24 Stunden am Tag aufeinander. Mein Freund-schaftsnetzwerk besteht tatschlich aus Freunden, die ich anOrten treffe, wo wir uns lnger aufhalten, wie Medelln, Cin-cinnati oder natrlich auch Deutschland. Denn tiefe Freund-schaften aufzubauen, wenn man nur zwei Tage an einemOrt ist, halte ich fr sehr selten.

    Darber hinaus gibt es natrlich Reisebekanntschaften dieman schliet, aus denen sich aber wie gesagt nur selten auch einige Freundschaften entwickelt haben. Es gibt auchviele Onlinenetzwerke wie die Meetup-Gruppen oder Face-book-Gruppen, ber die man andere digitale Nomaden ken-nen lernen kann, diese nutze ich aber tatschlich eher selten.

    INTERVIEW

    BER MARINELA POTOR:

    Marinela Potor begann ihren journalistischen Werde-gang bei kleinen Lokalzeitungen und arbeitete dannwhrend ihres Studiums als Reporterin fr den Universi-ttsradiosender. Ihr Volontariat machte sie bei RadioJade in Wilhelmshaven. Seit 2010 hat sie ihren Rucksackgepackt und bereist seitdem rastlos die Welt und be-richtet als freie Journalistin darber. Ein Groteil IhrerBeitrge ist auf https://meinleben.digital/ zu finden.

    Kontakt: [email protected]

    mailto:[email protected]://meinleben.digital/

  • Um die Hhe der Entschdigungbei einer Flugversptung zu be-rechnen zhlt die tatschliche Entfer-nung zwischen Abflug- undZielflughafen. Nicht bercksichtigt wirddie Entfernung zu einem Umsteigeflug-hafen. Dies hat das Landgericht Lands-hut in einem Urteil (Az.: 13 S 2291/15)entscheiden.

    Geklagt hatte ein Fluggast, der vonRom nach Mnchen ber Amsterdamflog. Der Flug von Rom nach Amster-dam versptete sich, so dass der Klgerseinen Anschlussflug nach Mnchen inAmsterdam verpasste. Er erreichteMnchen mit einer Versptung vonmehr als 3 Stunden.

    Unter Anwendung der so genanntenGrokreismethode (Artikel 7 IV derFluggastrechteverordnung) ergabensich zur Festsetzung des Schadenser-satzes folgende Entfernungen:

    Rom Mnchen ca. 729 KilometerRom Amsterdam ca. 1.297 KilometerAmsterdam Mnchen ca. 729 Kilo-meter

    Der Klger addierte die Entfernungender drei Flugziele und errechnete somiteine Anspruchszahlung von 400 Eurogem Artikel 7 Absatz 1 der Fluggast-rechteverordnung. Die Fluggesellschaftzahlte jedoch nur 250 Euro, da sie le-diglich die Distanz vom Abflughafenund dem Endziel Mnchen zugrundelegte.

    Die Richter teilten diese Auffassungund begrndeten ihre Entscheidungwie folgt: Fr die Bemessung der Hhedes Ausgleichsanspruchs sei gem Ar-tikel 7 I 2, IV der Fluggastrechteverord-nung die nach der Grokreismethodezu bestimmende unmittelbare Entfer-nung zwischen dem Ausgangsflugha-fen des verspteten Flugs (hier Rom)und dem letzten Zielort des Fluggastes(hier Mnchen) mageblich ist. Dieber etwaige Umsteigeflughfen (hierAmsterdam) zurckgelegten Flugstrek-ken sind nicht zu bercksichtigen. DieDistanz von Rom nach Mnchen be-trgt weniger als 1.500 Kilometer, so

    dass dem Klger ein ber die bereitsbezahlten 250 Euro hinausgehenderAusgleichsanspruch nach der Fluggast-rechteverordnung nicht zusteht.

    Ein weiteres Argument des Landgerich-tes: Der Begriff Entfernung beschreibeden Abstand zwischen zwei Punkten.Wrde man im vorliegenden Fall denZwischenstopp Amsterdam bercksich-tigen, wre von insgesamt drei Punk-ten die Rede. Nach dem Wortlaut vonArtikel 7 Absatz 1 der Fluggastrechte-

    verordnung sei wiederum der letzteZielort (hier Mnchen) fr die Ermitt-lung der Entfernung mageblich. Diebliche Staffelung der Entschdigungs-zahlung sei im brigen nicht an dieEntfernung von Flugstrecken gekop-pelt, sondern an die Preise der Flugtik-kets, die bei lngeren Streckenblicherweise teurer sind. Bei der Ge-setzgebung sei man nicht davon aus-gegangen, dass mit grerer Flugent-fernung auch die Unannehmlichkeitensteigen.

    Zudem sei es nicht einleuchtend,warum ein Passagier mit einem Direkt-flug von Rom nach Mnchen bei glei-cher Distanz eine geringere Ausgleichs-zahlung bekommen sollte als einer, dereinen Zwischenstopp in Amsterdameinlegt.

    SCHADENSERSATZ BEI FLUGVERSPTUNG: DIREKTE DISTANZ ENTSCHEIDEND

    RECHTLICHES

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    vege - Fotolia.com

    https://www.flugrecht.de/fluggastrechte/eu-fluggastrechteverordnung.php

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    RECHTLICHESDie Urlaubsfreude ist schnell gedmpft, wenn der Flugausfllt oder Versptung hat. Kommen auch noch dieKoffer der Passagiere gar nicht erst oder beschdigt an, istjegliche gute Laune dahin. Das Portal Flugrecht.de infor-miert, was Reisende bereits am Flughafen erledigen knnen,damit sie den Schaden minimieren und Forderungen hinter-her leichter durchsetzen knnen.

    Die EU-Fluggastrechteverordnunggarantiert Passagieren umfang-reiche Rechte, wenn ein Flugausfllt, sich versptet oderberbucht ist. Dazu gehrenBetreuungsleistungen, Ersatz-befrderung oder ein Rck-trittsrecht sowie in vielenFllen eine pauschale Aus-gleichszahlung von bis zu 600Euro. Folgendes sollten diePassagiere bereits am Flugha-fen beachten:

    Recht auf Betreuungsleistun-gen: Bereits ab zwei (Flge bis1.500 km), drei (bis 3.500km) beziehungsweise vier(ber 3.500 km) StundenWartezeit habenPassagiere dasRecht auf Be-treuungsleistun-gen. Dazu gehrenGetrnke, Mahlzeiten, Telefongesprche und bei Verzge-rungen ber Nacht auch eine Hotelunterkunft. Da die Flug-gesellschaften diese Leistungen nicht immer von sich auserbringen, sollten Passagiere sie am Flughafen aktiv einfor-dern.

    Schnellstmglich ans Ziel: Die Fluggesellschaften mssen allezumutbaren Manahmen ergreifen, um ihre Passagiere dochnoch so schnell wie mglich ans Ziel zu bringen, beispiels-weise mit einem Ersatzflug oder mit der Bahn. Auch hier soll-ten die Passagiere aktiv auf die Fluggesellschaft zugehen undihre Rechte einfordern.

    Quittungen sammeln: Kommt die Fluggesellschaft ihren Ver-pflichtungen zu Betreuungsleistungen oder Ersatzbefrde-rung nicht nach, so dass die Passagiere selbst ttig werdenmssen, sollten alle Quittungen aufgehoben werden. DieseKosten muss die Fluggesellschaft in der Regel erstatten zu-stzlich zur pauschalen Entschdigung.

    Reisercktritt: Nach fnf Stundenkann der Passagier von derReise zurcktreten. Er er-hlt dann sein Geld zu-rck. ber diesenRcktritt sollte er dieFluggesellschaft noch amFlughafen informieren, dasich diese ansonsten wei-ter um eine Ersatzbefr-derung bemhen muss.

    Belege aufheben: Auchfr die Entschdigungsollte man Beweise si-chern: Sofern sich dieMitar- beiter der Flugge-sellschaft darauf einlas-sen, sollte man sich die

    Versptung undden Grundschriftlichbesttigen

    lassen. Hilfreich ist esauerdem, unter anderem das Ticket beziehungsweise dieBordkarte aufzubewahren, die Anzeigentafel zu fotografie-ren, die Kontaktdaten anderer Reisender (als Zeugen) zu no-tieren sowie den Zeitpunkt zu dokumentieren, zu dem dieTren geffnet werden.

    brigens: Wenn die Schlange am Schalter zu lange ist, kn-nen es die Passagiere auch im Callcenter der Fluggesellschaftversuchen. Da die Mitarbeiter dort aber nicht vor Ort sindund auch nur bedingt schriftliche Besttigungen oder Essens-gutscheine ausstellen knnen, ist das aber nur die zweitbesteOption.

    RGER AM FLUGHAFEN: WAS PASSAGIERE TUN KNNEN

    nmcandre - Fotolia.com

    https://www.flugrecht.de/

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    RECHTLICHES

    FotoMak -Fotolia.com

    HAUSSITTER: MIT GUTEM GEFHL VERREISEN

    Sie reisen gerne? Prima, wenn Sie jemanden haben, derIhre Wohnung oder Ihr Haustier versorgt. Doch was ge-schieht, wenn dem freundlichen Helfer einmal ein Missge-schick passiert? Und was muss man bei professionellenHaussittern beachten? ARAG Experten geben Auskunft.

    Wenn sich der nette Nachbar kmmert und es meist nichtviel zu tun gibt: Die ARAG Experten raten auch im Sinneder freundschaftlichen Beziehung schriftlich festzuhalten,wer im mglicherweise eintretenden Schadensfall haftet. Sokann sich weder der Nachbar beschweren, wenn er die ver-sehentlich zerbrochene Vase ersetzen muss, noch der Haus-herr, der bei entsprechender Abmachung auf dem Schadensitzen bleibt.

    Fehlt es an einer nachweislichen und eindeutigen Absprache,wird fr derartige Geflligkeitsdienste teilweise ein still-schweigender Haftungsausschluss angenommen. Das heit,bei normaler Fahrlssigkeit ist der Helfer nicht in der Pflicht ein Missgeschick kann schlielich jedem passieren. Anders istes in Fllen grober Fahrlssigkeit. Lsst der doch nicht so ver-lssliche Nachbar ein Fenster offen stehen, durch das sichEinbrecher leicht bedienen knnen, muss unter Umstndener beziehungsweise seine Versicherung haften. Hat derNachbar allerdings eine Haftpflichtversicherung drfte einHaftungsausschluss in der Regel verneint werden.

    Mssen Tiere betreut werden, sollten Urlauber mit dem Hel-fer ber mgliche Haftungsschden sprechen. Denn die Ur-laubsvertretung haftet fr Schden, die das Tier anrichtet(Brgerliches Gesetzbuch, 834, Haftung des Tieraufsehers).Daher raten die ARAG Experten, dass man Hunde oder bei-spielsweise Pferde nur beaufsichtigen sollte, wenn der Haltereine entsprechende Haftpflichtversicherung hat. Dieseschliet in der Regel den Tiersitter direkt mit ein.

    Erleidet der tierische Liebling in der Abwesenheit des Haltersselbst einen Schaden, ist die Betreuungsperson unter Um-stnden nur bei grob fahrlssigem Verhalten zur Verantwor-tung zu ziehen und das muss seitens des Urlaubersnachgewiesen werden.

    Wer auch immer sich whrend der Ferien um den perfektenRasenschnitt kmmert, muss genauso auf den Lrmschutzachten, wie der Hausherr. Nach dem Bundesemissionsgesetzdrfen in Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten beispielsweiseRasenmher nur zu bestimmten Zeiten betrieben werden.Und zwar werktags nur zwischen 7.00 und 20.00 Uhr. AnSonn- und Feiertagen hat der Rasenmher Pause.

    Lsst man seinen Rasen ganz modern von einem Rasenrobo-ter mhen, gelten nach Auskunft der ARAG Experten etwasandere Regeln. Vorausgesetzt, die genannten Zeiten werdeneingehalten und das Gert berschreitet nicht die Lrm-schutz-Grenzwerte, darf der Roboter auch im Dauereinsatzden ganzen Tag lang laufen (AG Siegburg, Az.: 118 C97/13).

    Eine haftungstechnisch sichere Alternative ist das Engagiereneines sogenannten Haussitterservices. Professionelle Htersind ber eine Betriebshaftpflichtversicherung bei etwaigenSchadensersatzansprchen abgesichert. Allerdings lassensich solche Dienste ihren Einsatz natrlich etwas mehr kostenals ein nettes Urlaubssouvenir fr den freundlichen Nach-barn.

    Quelle: ARAG Rechtstipps und Gerichtsurteile

    sdecoret - Fotolia.com

    https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

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    EXPATRIATESDie USA waren im Mai 2016 das hufigste Gastland fralle, die im Ausland leben und arbeiten. Daneben ziehtes Expats am hufigsten nach Deutschland, in die Vereinig-ten Arabischen Emirate und Grobritannien. Das zeigt eineErhebung der ber 2,2 Millionen Mitglieder von InterNations,dem weltweit grten Netzwerk fr Expatriates.

    Whrend die Entsendung durch den Arbeitgeber nach Anga-ben der Expat Insider 2015 Studie der Hauptgrund fr denUmzug in die USA ist, hat ein berdurchschnittlich hoher An-teil der Expats, die zurzeit in den anderen drei Lndernleben, dort auf eigene Faust eine Anstellung gefunden.

    Die Mitgliederdaten von InterNations zeigen weiter, dass dieLnder, aus denen die meisten Expats stammen, rund umden Globus verteilt sind. Mit circa 149.000 Personen bezie-hungsweise zehn Prozent aller Expats auf InterNations stellenUS-Brger den Lwenanteil unter denjenigen, die der Heimatden Rcken kehren. Es folgen Expats aus Grobritannienund Indien mit acht beziehungsweise sechs Prozent. SowohlFrankreich als Deutschland stellen jeweils fnf Prozent derExpatriates auf der Plattform.

    INTERNATIONS-STUDIE: DIE MEISTEN EXPATS LEBEN IN DEN USA

    Michele Paccione - Fotolia.com

    Herkunfts- und Ziellnder fr Expats,sowie die dort am hufigsten vertretenen Nationalitten

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    EXPATRIATESWo zieht es die Expats hin?Da 124.600 (entspricht acht Prozent) der Expats aus dem In-terNations-Netzwerk in den USA eine neue Heimat gefundenhaben, dominieren die Vereinigten Staaten auch als ZiellandNummer 1. Fr weitere sieben beziehungsweise sechs Pro-zent sind Deutschland, die Vereinigten Arabischen Emirateund Grobritannien zu einem neuen Zuhause geworden.Circa acht von zehn Expats, die in einem der genannten Ln-der leben, sind im Allgemeinen mit dem Leben im Auslandzufrieden.

    Whrend englischsprachige wie auch sdamerikanische Mit-glieder von InterNations eindeutig die USA als Zielland bevor-zugen, sind die diversen europischen Nationalittengleichmig auf Nordamerika und andere europische Staa-ten verteilt. Expatriates aus Belgien und den Niederlandenzieht es zum Beispiel eher in die Vereinigten Staaten. Italieni-sche Expats siedeln hingegen zumeist nach Grobritannien.Mitglieder aus den beiden osteuropischen Lndern Polenund Rumnien sowie spanische Staatsbrger leben lieber inDeutschland. Bei diesem Trend gibt es jedoch eine Aus-nahme: Britische InterNations-Mitglieder bevorzugen dieVereinigten Arabischen Emirate mehr als umliegende euro-pische Lnder. Laut der Expat Insider 2015 Studie ist esnicht nur die neue Arbeitsstelle im Ausland (29 Prozent) dieBriten dorthin zieht. Auch die Aussicht auf eine bessere Le-bensqualitt (ebenfalls 29 Prozent) und die Suche nach einerpersnlichen Herausforderung (27 Prozent) sind ausschlag-gebend fr den Auslandsaufhalt.

    Dalia Gamali, eine britische Staatsbrgerin, die seit fast sechsJahren in Dubai lebt, besttigt diese Beobachtung: Nach-dem ich aus Singapur hierher gezogen war, ist Dubai zu mei-nem persnlichen Traumziel geworden. Die relative Nhe zuGrobritannien, das sonnige Wetter und die sichere Umge-bung haben mich berzeugt. Anna Hazlett, Private WealthManager und ebenfalls in Dubai ansssig, ergnzt: Der Per-sische Golf ist eine diverse und sehr dynamische Region mitausgezeichneten Karrierechancen.

    Trkei ist Gast- und auch HerkunftslandObwohl die Trkei derzeit aus ganz anderen Grnden in denMedien fr Schlagzeilen sorgt, ist das Land auch eine der be-deutendsten Entsendenationen fr Expatriates weltweit. ImMai 2016 zhlte InterNations unter den internationalen Mit-gliedern des Netzwerks fast 30.000 trkische Staatsbrger,die zurzeit im Ausland leben. Das entspricht circa zwei Pro-zent aller Mitglieder der globalen Online-Community. Unterden Trken, die ihre Heimat verlassen, ist der Wunsch nacheiner internationalen Karriere die wichtigste Motivation. Sozogen 31 Prozent der trkischen Umfrageteilnehmer aus derExpat Insider 2015 Studie unter anderem ins Ausland, weilsie dort auf eigene Initiative einen neuen Job fanden. Weitere29 Prozent wurden von ihrem Arbeitgeber entsandt. Dies istein weitaus hherer Anteil als der weltweite Durchschnitt von18 Prozent. Das unter trkischen Expats belieb-teste Ziellandsind die Vereinigten Staaten. Etwa sieben Prozent der Inter-Nations-Mitglieder aus der Trkei leben derzeit dort.

    Whrend 64 Prozent aller befragten Expats weltweit mit Ar-beit und Karriere im Ausland im Allgemeinen zufrieden sind,ist dieser Anteil unter Expats in den USA und Deutschlandmit 68 beziehungsweise 69 Prozent sogar noch etwas hher.Grobritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate hin-gegen schneiden mit 63 und 60 Prozent der Befragten, diesich positiv ber das Berufsleben im Ausland uern, leichtunterdurchschnittlich ab. Vielleicht hngen diese kleinen Un-terschiede ja zum Teil auch vom jeweiligen Berufsfeld ab. Inden USA ist das am hufigsten genannte Fachgebiet Bildung,Forschung und Wissenschaft sowie bersetzung. Dagegensind auslndische Arbeitskrfte in Deutschland vor allem imIT- und Technologiebereich ttig. In Grobritannien ben diemeisten Expats eine Ttigkeit im Finanzsektor aus, whrendjeder achte Expat in den Emiraten in der Bauindustrie arbei-tet, dicht gefolgt vom Gro- und Einzelhandel.

    BER DIE INTERNATIONSEXPAT INSIDER 2015 STUDIE:

    Fr die alljhrliche Studie von InterNations unter mehrals 14.000 Umfrageteilnehmern aus 195 Lndern mit170 Nationalitten handelt es sich um eine der umfas-sendsten Studien weltweit, die sich mit der Lebenssitua-tion von Expatriates befasst. Die Bewertungen ausdiesen Einzelkategorien wurden dann in unterschiedli-che Themenfelder aufgeteilt: Lebensqualitt, Eingewh-nung im Gastland, Arbeit und Finanzen, Familie undLebenshaltungskosten.

    Nachdem Ecuador in den letzten zwei Jahren den erstenPlatz fr sich beanspruchte, wurde das Land dieses Jahrberraschend von Taiwan und Malta auf den drittenPlatz der beliebtesten Destinationen von Expats verwie-sen.

    Die vollstndige Studie finden Interessierte hier.

    https://www.internations.org/expat-insider/

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    EXPATRIATESOb Programmierer, Business Analystoder Teamleiter: Wenn Unterneh-men eine freie Stelle besetzen wollen,kann sich der Einstellungsprozess langehinziehen vor allem, wenn inDeutschland kein geeigneter Kandidatzu finden ist.

    Whrend die Stellenbesetzung beieiner Suche im Inland in drei Viertel (68Prozent) der Flle innerhalb von neunMonaten abgeschlossen ist und injedem vierten Fall (23 Prozent) sogarweniger als drei Monate dauert, ist derZeitaufwand im Ausland deutlichhher. Bei Bewerbern aus dem EU-Aus-land ist die Stelle nur in jedem zweitenFall (53 Prozent) binnen neun Monatenbesetzt, kommt der Kandidat auseinem Nicht-EU-Land, zieht sich die Re-krutierung noch deutlich lnger hin.Nur in 17 Prozent der Flle dauert dasVerfahren weniger als neun Monate. Inzwei Drittel der Flle (65 Prozent) ln-ger als ein Jahr.

    Brokratie behindert Einstellungs-prozessDas ist das Ergebnis einer Befragungvon Bitkom Research unter 986 Perso-nalentscheidern und Geschftsfhrernim Auftrag des Digitalverbands Bitkom.Teilgenommen haben Unternehmenaus allen Branchen, die sich in den ver-gangenen zwlf Monaten mit der Re-krutierung auslndischer Fach- undFhrungskrfte beschftigt haben. Lautdem Verband knnen ber Online-Plattformen und Business-Netzwerkeheute auch im Ausland sehr einfachgeeignete Kandidaten identifiziert undangesprochen werden. Leider sei derbrokratische Aufwand im Einstel-lungsprozess aber noch so hoch, dasses oft zu extremen Verzgerungenkomme. Das gehe von der Anerken-nung von Abschlssen bis zur Beantra-gung der Arbeitsgenehmigung.Angesichts des verbreiteten Fachkrfte-mangels sei es sehr wichtig, Expertenaus dem Ausland fr den hiesigen Ar-beitsmarkt zu gewinnen, da viele Un-

    ternehmen seit Jahren groe Schwie-rigkeiten haben, Stellen fr IT-Spezialis-ten zu besetzen.

    Eine groe Rolle fr die Suche im Aus-land spielt die Digitalkompetenz derKandidaten. So geben drei von vier Un-ternehmen (72 Prozent) an, dass sieauslndische Fach- und Fhrungskrfterekrutieren, die ber eine hohe Digital-kompetenz verfgen. Jedes zweite Un-ternehmen (46 Prozent) geht davonaus, dass es durch die Anwerbung vonauslndischen Experten einen Wettbe-werbsvorteil bei der digitalen Transfor-mation gewinnt. Sechs von zehnUnternehmen (60 Prozent) sind derMeinung, dass Fach- und Fhrungs-krfte in Deutschland im internationa-len Vergleich ber eine unterdurch-schnittliche allgemeine Digitalkompe-tenz verfgen.

    SUCHE NACH FACHKRFTEN IM AUSLAND IST LANGWIERIG

    Rekrutierung im Ausland ist oft langwierigWie lange dauert in der Regel die Rekrutierung von Fach- und Fhrungskrften in Ihrem Unternehmen?*

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    AIRBERLIN

    AIRLINES

    Im Rahmen ihrer strategi-schen Neuausrichtungfhrt Airberlin noch in die-sem Jahr eine Business Classauf den Flgen innerhalbDeutschlands und Europasein und bietet damit erst-mals ein durchgngiges Pro-dukterlebnis auf der Kurz-,Mittel- und Langstrecke.

    Der Premium-Service frGste der Business Class be-ginnt bereits am Boden: Zuden Vorzgen zhlen bei-spielsweise das Eincheckenam Priority-Schalter, dieFastlane an der Sicherheits-kontrolle, der Zugang zuLounges und exklusivenWartebereichen im AirberlinStreckennetz sowie das Prio-rity-Boarding.

    An Bord ist die erste Reiheden Gsten der BusinessClass vorbehalten. Fluggstegenieen dann neben exklu-sivem Service auch groz-gige Beinfreiheit von 81cmSitzabstand. Ein weitereswesentliches Merkmal derneuen Business Class ist dergarantierte freie Mittelsitz-platz, der persnlichen Frei-raum bieten soll.

    Im Preis fr ein BusinessClass Ticket sind darberhinaus zwei Gepckstckebis je 32kg sowie zweiHandgepckstcke bis je8kg inklusive. Die voll flexi-blen Tickets fr die BusinessClass knnen kostenlos um-

    gebucht und erstattet wer-den, und auch Sitzplatzre-servierungen sind in derBusiness Class kostenfrei.

    Teilnehmer des AirberlinVielfliegerprogramms top-bonus sammeln fr jedenFlug in der Business Classdoppelte Meilen und kn-nen so schneller einen h-heren Status erlangen oderihren Status erhalten.

    Ebenso fhrt Airberlin indiesem Jahr ein neues Buy-on-Board-Konzept ein, daseine breite Auswahl an Spei-sen und Getrnken anbie-tet. Die Freigetrnke aufEuropaflgen entfallendamit jedoch fr alle Eco-nomy-Reisenden. Dafr gibtes dann jedoch eine tglichwechselnde Speisekarte unddiverse kleine und groeSnacks.

    Laut Aussage der Airlinereagiert man mit diesemneuen Service auf die Be-drfnisse der Gste, die sichflexible Produkte fr jedenGeschmack und Geldbeutelwnschen.

    Auf Langstrecken erhaltenFlugreisende der EconomyClass weiterhin zwei warmeMahlzeiten und kostenfreieheie und kalte sowie eineAuswahl alkoholischer Ge-trnke.

    ICELANDAIR

    Seit dem 2. August diesesJahres ermglicht Ice-landair ihren Passagieren,ihre nchsten Flge undeinen eventuellen Zwischen-stopp ber die FacebookMessenger-Funktion zu bu-chen.

    ber das neue Servicetool Facebook Messenger Stop-over Bot knnen Reisendean 365 Tagen rund um dieUhr ber das Soziale Netz-werk Buchungen ttigen.Daneben erhalten sie berdieses Tool schnelle Antwor-ten auf hufig gestellte Fra-gen. Die gesamteKommunikation sowie derBuchungsprozess findendabei direkt im Facebook-Messenger mittels Bot-Funk-tion statt.

    Dieser neue Service passtzum Angebot der Airline,einen Zwischenstopp vonbis zu sieben bernachtun-gen ohne zustzliche Flug-gebhren zu buchen.Icelandair ermutigt Passa-giere seit den 1960er-Jahrendazu, von einem Icelandair-Zwischenstopp zu profitie-ren und bietet den Servicejetzt in 26 europischen Rei-sezielen und 16 nordameri-kanischen Stdten an.Icelandair offeriert Flgezwischen Island und den fol-genden Zielen:

    Kanada: Edmonton, Hali-fax, Montreal, Torontound Vancouver

    Europa: Reykjavik, Aber-deen, Amsterdam, Barce-lona, Birmingham,Brssel, Frankfurt, Genf,Glasgow, Hamburg, Lon-don, Madrid, Manchester,Mailand, Mnchen, Parisund Zrich

    Skandinavien: Bergen,Billund, Kopenhagen,Gteborg, Helsinki, Oslo,Stavanger, Stockholmund Trondheim

    USA: Anchorage, Boston,Chicago, Denver, Minneapolis-St. Paul,New York, Newark, Or-lando, Portland, Seattleund Washington D.C

    Um gleich loszulegen,schreiben Sie Icelandair eineNachricht ber:facebook.com/Icelandairoder m.me/Icelandair.

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    http://m.meIcelandairhttps://www.facebook.com/Icelandair/

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    AIRLINES

    Seit dem 7. Juli diesesJahres ermglicht dieSchweizer Airline durch einPilotprojekt zusammen mitSITA, dem Informatikliefe-ranten fr die Luftfahrt unddem Flughafen Genf ent-wickelt den SWISS-Passa-gieren, whrend ihrerWartezeit in den Abflughal-len oder den Lounges, aberauch bald whrend ihresFluges von Genf aus nachEuropa von einem neuen di-gitalen Erlebnis zu profitie-ren.

    Die neue Dienstleistung mit

    dem Namen SWISS e-mediaist ein Exklusivangebot frSWISS-Kunden und wirdvorerst in einer Testphasefr drei Monate zur Verf-gung stehen. SWISS e-media erlaubt den SWISS-Kunden, in wenigen Augen-blicken auf Presse-, Radio-oder Fernsehinhalte zuzu-greifen. Daneben knnensie Tagespresse, Zeitschrif-ten, Spiele sowie von derSchweizerischen Radio- undFernsehgesellschaft zur Ver-fgung gestellte Sendungenanschauen und direkt aufihre Smartphones oder Ta-

    blets downloaden. Dankeiner einfach herunterzula-denden Applikation knnendiese Inhalte mitgenommenund whrend des Fluges anBord konsultiert werden.

    Der Flughafen Genf freutsich ebenfalls, an diesem inder Schweiz einmaligen Pro-jekt teilzunehmen, das per-fekt in die von ihm umge-setzten Modernisierungs-strategie passt, die sich zumZiel gesetzt hat, das Flugha-fenerlebnis fr Reisende zuoptimieren und auszu-bauen.

    SWISS

    EUROWINGS

    Die Lufthansa-Tochter hat als eine der ersten Fluggesell-schaften in Europa im August fr die gesamte FlotteBordunterhaltung mit dem eigenen Endgert eingefhrt. MitWings Entertain, wie dieser neue Service heit, kann jederFluggast jetzt auch auf der Kurz- und Mittelstrecke eine Viel-zahl an Blockbuster Videos und TV Serien fr 3,90 Euro proFlug anschauen. Darber hinaus steht allen Fluggsten einegroe Auswahl an Musik, Hrbchern und Fluginformatio-nen inklusive der beliebten Moving Map zur Verfgung.Ab dem 15. August wird die gesamte Airbus Flotte mitWings Entertain ausgestattet sein. Damit kommen vieleFluggste noch im Sommerurlaub in den Genuss der neuentechnischen Lsung fr Bordunterhaltung. Wings Enter-tain wurde von Eurowings gemeinsam mit Lufthansa Sys-tems entwickelt.

    Optisch orientiert sich die Lsung am bereits bestehendenBordunterhaltungssystem fr die Eurowings Langstrecke.Technisch funktioniert das System schnell und einfach: DieFluggste verbinden ihr Smartphone, Tablet oder Laptop mitdem WLAN Netz an Bord des Flugzeuges und haben an-schlieend die volle Auswahl aus 20 Hollywood-Filmen, 18Fernsehserien mit jeweils mehreren Episoden und fnf Spie-len. Im Hrprogramm stehen den Eurowings-Fluggsten 400Musiktitel, die ber den Musikdienst Napster eingespielt wer-den, sowie zahlreiche Hrbcher zur Verfgung. Auch die In-formationen zum Wings Shop Bordverkauf, die Menange-bote im Wings Bistro und die Darstellung der aktuellen Flug-position auf einer Karte sind auf dem eigenen Endgert ver-fgbar.

    Auf der Langstrecke ist die individuelle Bordunterhaltunglngst selbstverstndlich, aber auf der Kurz- und Mittel-strecke ist diese Facette eines runden Reisevergngens inDeutschland mit einer solchen Abdeckung bisher nur bei Eu-rowings verfgbar. Technisch basiert Wings Entertain aufdem drahtlosen Entertainment-System BoardConnect Porta-ble von Lufthansa Systems. Das System wird am Boden mo-natlich mit neuen Inhalten aktualisiert, so dass den Reisen-den stets die neueste Version der Unterhaltungsinhalte zurVerfgung steht. Das System wurde mit dem Crystal CabinAward ausgezeichnet.

    ber ein Erklrvideo und ausfhrliche Informationen auf derWebsite knnen sich die Eurowings-Fluggste schon vor derReise informieren.

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    VERMISCHTESGEHSSIGE MITARBEITER KOSTEN FIRMEN 14.000 DOLLAR

    Herablassendes Verhalten, gehs-sige Kommentare und Sarkasmusunter den Mitarbeitern kosten Unter-nehmen pro Jahr durchschnittlich14.000 Dollar (rund 12.500 Euro). Im"Journal of Applied Psychology" be-richten Forscher unter Beteiligung derMichigan State Universityhttp://msu.edu , dass Unhflichkeit amArbeitsplatz die Produktivitt der Ange-stellten absinken lsst anstatt zu ar-beiten, ergrnden sie die Absichten,die hinter den Beleidigungen stecken.

    "Menschen, die in der Arbeit Unhf-lichkeiten zum Opfer fallen, fhlen sichals Resultat mental ausgelaugt, weilunhfliches Verhalten irgendwie mehr-deutig ist und die Angestellten heraus-finden wollen, ob die Beleidigungabsichtlich passiert ist", erklrt RussellJohnson von der Michigan State Uni-versity, der gemeinsam mit Kollegenvon anderen amerikanischen Universi-tten die Studie verfasst hat.

    "Wenn Angestellte mental erschpftsind, ist es fr sie schwieriger, ihre ne-gativen Impulse unter Kontrolle zu be-halten, was dazu fhrt, dass sie sichKollegen gegenber herablassend oderrde benehmen", fhrt Johnson aus.

    "Das passiert sogar Angestellten, dieeigentlich liebenswrdig und hflichsein wollen; es fehlt ihnen einfach dieEnergie, um bissige und ungeduldigeAntworten zu unterdrcken."

    Innerhalb der Studie fllten 70 Ange-stellte zehn Tage lang drei Mal tglichFragebgen zu Unhflichkeit und ihrenFolgen aus. Dabei konnten sie zeigen,dass die Gemeinheiten lngst nichtimmer absichtlich weitergereicht wer-den. Bei Arbeitspltzen, die als beson-ders "politisch" angesehen wurden(wo die Arbeiter eher auf ihr eigenesFortkommen als auf das des Unterneh-mens aus waren), pflanzte sich die Spi-rale der Unhflichkeit am strkstenfort.

    Die Forscher empfehlen, den Angestell-ten in solchen politischen Organisatio-nen klares Feedback ber erwnschtesVerhalten zu geben. "Das kann infor-mell passieren, indem die Qualitt desFeedbacks in den tglichen Interaktio-nen mit den Mitarbeitern erhht wird,oder formeller ber den Prozess desPerformancemanagements", heit esin der Studie.

    Quelle: www.pressetext.com

    HAWAII BELIEBTESTE INSEL DER DEUTSCHEN

    ASand zwischen den Zehen, dastrkisfarbene Meer im Blick unddas Palmenrauschen in den Ohren - dieperfekte Szenerie fr deutsche Urlau-ber in Sachen Traumstrand. Tatschlichbevorzugen knapp Dreiviertel aller Be-fragten (72 Prozent) im Urlaub Sandbeim Entspannen am Strand. Das kri-stallklare Wasser (63 Prozent) sowiePalmen (59 Prozent) komplettieren dieTop 3. Das hat eine aktuelle Umfragevon lastminute.de ergeben. Wie gut,dass sich solche Strnde nur allzu leichtauf Hawaii finden lassen - fr mehr alsein Drittel (32 Prozent) der Befragtenist das die mit Abstand schnste Insel-gruppe. Sie belegt Platz 1 der Lieb-lings-Eilande deutscher Urlauber.

    Top 5 Zutaten - der Traumstrand derDeutschen:

    1. Sand 72 Prozent 2. Kristallklares, trkisfarbenes Wasser63 Prozent 3. Palmen 59 Prozent 4. Ein sehr entlegener, natrlicherStrand ohne Menschen 50 Prozent 5. Tiefblaues Meer 42 Prozent

    Ebenfalls Traumstrandpotenzial unddamit auf Platz zwei - die Malediven.Fr knapp ein Drittel (27 Prozent) derdeutschen Urlauber ist dies die schn-ste Inselgruppe. Gleich dahinter undfr fast jeden Fnften (18 Prozent) dasfavorisierte Eiland, Barbados. Mit im-merhin noch 17 Prozent landet auchMallorca - als einzige Insel Europas -auf Platz sieben in den Top 10 derTrauminseln.

    Vladyslav Danilin - Fotolia.com

    psdesign1 - Fotolia.com

    http://www.pressetext.com/https://msu.edu/

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    VERMISCHTESWARUM VIELE DEUTSCHE IHRE URLAUBSLIEGE PER HANDTUCH RESERVIEREN

    Deutsche Urlauber gelten als Welt-meister im Reservieren von Liege-sthlen. Zu Unrecht, meinen vieleBundesbrger. Bei einer aktuellen Stu-die im Auftrag der L'TUR Tourismus AGsagten ber 42 Prozent der Befragten:"Ich halte das nicht fr ein deutschesPhnomen, Urlauber aus anderen Ln-dern machen das auch."

    Gefragt, was Touristen wohl dazu ver-anlassen knnte, sich eine Liege zu re-servieren, antwortete ein Drittel derStudien-Teilnehmer: "Aus Angst, kei-nen guten Platz mehr zu bekommen."15 Prozent vermuten, dass die Betref-fenden einfach gerne ihr Eigentummarkieren wollen. 11 Prozent haltendas Reservieren von Liegesthlen freine Art Tradition - hnlich wie dasKlatschen nach der Landung des Feri-enfliegers.

    Wie die reprsentative Erhebung zeigt,stt es bei anderen Hotelgsten aller-dings auf wenig Gegenliebe, wennman sich vorsorglich ein Pltzchen amPool oder Strand mit einem Handtuchsichert. Nur knapp sechs Prozent derBefragten finden das in Ordnung. Nachdem Motto: "Wer zuerst kommt,mahlt eben zuerst." Die groe Mehr-heit hat jedoch kein Verstndnis. Sosagt fast jeder Zweite (46 Prozent),dass ein solches Verhalten extrem egoi-stisch ist. Weitere 29 Prozent halten esfr peinlich.

    Mnner leichter reizbarAuch wenn die meisten laut Studie die"Blockierer" ignorieren, kommt eshufig zum Knatsch - vor allem mnnli-che Urlauber sind demnach deutlichseltener bereit, das Reservieren von Lie-gesthlen stillschweigend zu akzeptie-ren. Insgesamt drei Prozent derBefragten gaben an, dass sie sich r-gern und einen Streit mit der fremdenPerson beginnen. 14 Prozent weisenden Betreffenden im Gesprch direktdarauf hin, dass sein Verhalten ihrerMeinung nach nicht in Ordnung ist. 16Prozent beschweren sich beim Hotel-personal. Gut jeder Fnfte (17 Prozent)entfernt das Handtuch einfach.

    Interessant: Wenn es offiziell vomHotel angeboten werden wrde,knnte sich mehr als die Hlfte allerBundesbrger vorstellen, einen Reser-vierungsservice fr Liegen zu nutzen."Aber nur wenn es kostenlos wre",betonen 39 Prozent. 14 Prozent httenauch kein Problem, den einen oder an-deren Euro dafr zu bezahlen.

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    VERMISCHTES10 TIPPS FR SICHERES REISEN MIT SMARTPHONE, TABLET UND PC

    Damit die Reiselust nicht zum Rei-sefrust wird, hat der europischeSecurity-Software-Hersteller ESET jetztzehn Tipps zusammengestellt , dieCyber-Sicherheit der mitgefhrten digi-talen Gerte auch unterwegs garantie-ren.

    All jene, die auch im Urlaub nicht aufihre digitalen Begleiter verzichtenmchten, setzen sich dadurch einer er-hhten Gefahr durch Datendiebstahlaus. Denn wo sich Touristen ansam-meln, dorthin zieht es auch Kriminelle sowohl in der realen als auch in derdigitalen Welt.

    1. Vor Abflug Betriebssystem ak-tualisierenOb Windows oder Mac vor der Reisesollten alle sicherheitsrelevanten Up-dates eingespielt werden, um die An-griffsvektoren zu minimieren.

    2. Vor Abflug Datensicherung vor-nehmenSollte im Urlaub doch etwas geklautwerden oder verloren gehen, hilft eineaktuelle Datensicherung, den Schadenzu minimieren. Empfehlenswert ist eineSicherung auf einer externen Fest-platte, die zuhause an einem sicherenOrt aufbewahrt wird. Wenn mglichsollte das Backup verschlsselt werden.

    3. Hochwertige Technik nie unbe-aufsichtigt lassenOb am Strand, beim Sightseeing oderbeim Feiern, das Smartphone ist immermit dabei, wird gerne aber auch einmalunbeobachtet liegen gelassen. Davonist dringend abzuraten. Sollte dasGert verloren gehen, hilft eine Anti-Theft-Software dabei, das Gert zuorten.

    4. Inaktivitts-Zeitfenster niedrigsetzenDamit Kriminelle keinen Zugriff auf pri-vate Daten erhalten, wenn sie einen er-folgreichen Diebstahl begangen haben,sollte das Inaktivitts-Zeitfenster aufallen Endgerten mglichst niedrig ge-setzt werden. Dadurch wird der Bild-schirm automatisch gesperrt, sobaldeine Inaktivitt vorliegt.

    An iPhone & iPad findet mandie Einstellung unter Einstel-lungen -> Allgemein ->Automatische Sperre ->30 Sekunden. Bei Android findetman die Einstellungunter Einstellungen-> Sicherheit -> Dis-playsperre -> 15 Se-kunden.

    5. Nur vertrauenswrdige Internet-dienste nutzenBeim Hotel-WLAN darauf achten, dassdie erfragten Zugangsdaten auch exaktmit den verfgbaren Drahtlosnetzwer-ken bereinstimmen. Immer wiederrichten Betrger Netzwerke in Hotel-nhe ein, die sich fr Laien kaum vomvertrauenswrdigen Hotel-WLAN un-terscheiden, um die Daten einge-loggter Nutzer abzugreifen.

    6. In Hotel-WLANs keine UpdatesdurchfhrenSollte nach einem Login in ein Hotel-WLAN ein Fenster erscheinen, das drin-gende Updates einfordert, empfiehltsich eine sofortige Trennung der Ver-bindung. Zu gro ist die Gefahr, dasses sich um eine Betrugsmasche einesAngreifers handelt.

    7. Nur WLANs mit WPA2 nutzen:Unverschlsselte Wi-Fi-Netzwerke giltes zu meiden. Zu einfach knnenDaten abgegriffen werden.

    8. ffentliche Netzwerke nur perVPN mit dem Firmennetz verbindenDurch den sicheren Tunnel ist der Da-tenverkehr von auen bestens ge-schtzt.

    9. Kein Online-Banking und -Shop-ping im UrlaubLieber regionale Hndler besuchen,den lokalen Handel strken und barbezahlen. Online-Transaktionen sindimmer ein Risiko, in unsicheren Netz-werken ein umso greres.

    10. Malware-Infektionen unterwegsentfernenSollte keine Security-Lsung oder einAntivirus-Programm installiert sein, hilftder kostenfreie ESET Online Scannerdabei, das System ganz ohne notwen-dige Installation von der Schadsoftwarezu bereinigen.

    Quelle: pressetext.com Aveza Design - Fotolia.com

    http://www.pressetext.com/

  • Texas Seid ihr voll-kommen verrckt ge-worden? Das istkonservativstes Hardcore-Amerika!. Das bekommtFamilie Dreieich von Freun-den und Bekannten zuhren, als sie von ihrem Planberichten, in die USA umzie-hen zu wollen.

    Inke Hamkens, die selbst ei-nige Jahre in den USA ge-lebt hat, beschreibt in ihremExpat-Roman aus Sicht derMutter, wie die Familie frvier Jahre von der Firmaihres Mannes nach Texasentsandt wird. Der Romanbehandelt die typischenStartschwierigkeiten ineinem Land inklusive derAuswirkungen auf alle Fami-lienmitglieder.

    Kulturelle Unterschiede wer-den aufgezeigt und wieman damit umzugehenlernt. So ist die Familie Drei-eich nicht darauf vorberei-tet, dass ein zweijhrigesMdchen ohne T-Shirt Un-wohlsein hervorruft undmuss lernen, mit hhererKriminalitt umzugehen.Auch das amerikanischeVerstndnis zum Waffenbe-sitz muss die Familie erst ge-danklich verarbeiten.

    Aber nicht nur gesellschaftli-che Themen werden ange-sprochen, Hauptbestandteildes Romans sind die Alltags-sorgen, die die Familie be-gleiten. Dies allerdings mitdem Unterschied, dass sieeben anderer Natur sind.Was sind schon ein paardeutsche Fliegen oder Wes-pen gegen echte texanischeTermiten oder sich weh-rende Stinktiere?

    Dass ein Expat-Dasein auchviele Vorteile mit sich bringt,wei die Autorin ebenfallszu berichten. Schn be-schrieben sind Situationenbeispielsweise aus demSchulalltag oder bei Arztbe-suchen, wo ein respektvolle-rer Umgang gepflegt wirdals in Deutschland.

    Die Autorin verarbeitet inihrem Roman viele Kli-schees, ohne belehrend zuwirken. Sie beschreibt aufhumorvolle und angenehmeArt den Alltag der deut-schen Familie in Texas. DasWerk ist leicht lesbar und dank integrierter Bezie-hungsprobleme auch frPersonen ohne Auswande-rungsgedanken eine sch-ner Sommerlektre, dieauch ein wenig Lust auf dieweite Welt macht.

    Buchinformationen:

    Inke Hamkens: Termiten, Tornados, Texas und wir Ein Aus-wandererroman

    Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KGISBN: 978-3-426-21572-2; 12,99 Euro; 348 Seitenals E-Book 4,99 Euro mit ISBN 978-3-426-44152-7

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    VERMISCHTESEXPAT-ROMAN: VON EINER FAMILIE, DIE NACH TEXAS AUSWANDERT

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  • GESUNDHEITUS-BRGER SO DICK UND SCHWER WIE NOCH NIE

    US-amerikanische Brger sind imLaufe der vergangenen 20 Jahredeutlich dicker und schwerer gewor-den, aber nicht grer. Zu diesem Er-gebnis kommt ein aktueller Bericht desNational Center for Health Statistics(NCHS) http://www.cdc.gov/nchs/ ,einer Abteilung des Center for DiseaseControl and Prevention. Demnach brin-gen Mnner in den USA heute durch-schnittlich 88,8 Kilogramm auf dieWaage, das sind 6,8 Kilogramm mehrals vor zwei Jahrzehnten. Bei Frauenliegen die entsprechenden Werte bei76,4 Kilogramm und einem Zuwachsvon 7,3 Kilogramm. Auch beim Taillen-umfang haben beide Geschlechtermerklich zugelegt, lediglich die Krper-gre ist beinahe gleichgeblieben.

    "Die kontinuierliche Kontrolle der Ge-sundheit des amerikanischen Volkes istein essentieller Schritt, um eine effek-tive Gesundheitspolitik zu entwickelnund die Prioritten fr Forschung undGesundheitsprogramme richtig setzenzu knnen", heit es im NCHS-Bericht.Deshalb sei es auch enorm wichtig,jedes Jahr einen genaueren Blick aufdie spezifische Situation und Entwick-lung im Land zu werfen.

    "In diesem Bericht haben wir uns spe-ziell mit einer Reihe von verschiedenenmageblichen Werten des Krpers be-schftigt. DieseDaten stammenvon einer Untersu-chung aus demZeitraum 2011 bis2014 und wur-den nun mitden entspre-chenden

    Ergebnissen von 1988 bis 1994 vergli-chen", so die Erklrung. Dabei seiensowohl Interviews als auch physischeGesundheits-Checks durchgefhrt wor-den und in die Auswertung miteinge-flossen.

    Auffllig bei den Untersuchungsergeb-nissen, die das NCHS zu Tage gefrderthat, ist dabei vor allem ein generellerZuwachs beim Krpergewicht und-umfang der US-Brger. Ersterer betrifftinteressanterweise am strksten die Al-tersgruppe von 60- bis 69-jhrigenMnnern. Diese haben in den letzten20 Jahren im Durchschnitt 7,7 Kilo-gramm an Gewicht zugelegt. Beimweiblichen Geschlecht sind es hinge-gen die 20- bis 29-Jhrigen, die mit 9,4Kilogramm deutlich schwerer gewor-den sind.

    Gut dazu passt hier auch der gemes-sene Anstieg im Umfang der Krper-taille. Diese ist bei Mnnern im Laufevon zwei Jahrzehnten von 95,2 auf101,5 Zentimeter und bei Frauen von88,6 auf 96,9 Zentimeter nach obengeklettert. Lediglich die Krper-gre ist im selben Zeit-raum nahezuunverndert geblie-ben: Mnnersind aktuell

    mit 175,8 Zentimetern nur um rund2,4 Millimeter grer als vor 20 Jahren,Frauen mit 161,8 Zentimetern sogargenau gleich gro wie damals.

    Quelle: www.pressetext.com

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    http://www.pressetext.com/http://www.cdc.gov/nchs/

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    GESUNDHEITWICHTIGE IMPFUNGEN FR FERNREISEN

    Wer eine Reise in exotische Ln-der plant, sollte die aktuellenImpfempfehlungen kennen und sichgut vorbereiten. Der ADAC hat diewichtigsten reisemedizinischen Infor-mationen zur Gelbfieberimpfung undzur Malariavorsorge fr die beliebte-sten Urlaubslnder weltweit zusam-mengestellt (siehe Grafik).

    In vielen Lndern sind Kinder untereinem Jahr von der Gelbfieber-Impf-pflicht befreit. Urlauber ber 60 Jahreknnen sich vom Arzt von der Imp-fung befreien lassen, da bei ihnenmgliche Nebenwirkungen hufigervorkommen.

    Grundstzlich sollten sich Reisende mitVorerkrankungen, Kinder oderSchwangere persnlich von einem er-fahrenen Arzt oder im Tropeninstitutberaten lassen, wenn das Reiseziel inLndern mit niedrigem hygienischenStandard liegt. Auch der aktuelle Impf-schutz gegen Diphtherie, Tetanus(Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuch-husten) und Masern sollte etwa zweiMonate vor Reiseantritt berprft wer-den. Je nach Reiseziel knnen weitereImpfungen wie zum Beispiel gegen He-patitis A sinnvoll sein.

    In vielen auereuropischen Lnderngibt es bestimmte Medikamente ber-haupt nicht oder nur in anderer Zu-sammensetzung und Dosierung als inDeutschland. Der ADAC empfiehltFernreisenden deshalb, eine individu-elle Reiseapotheke zusammenzustellen.

    ZAHNBEHANDLUNGEN IM AUSLAND GENAU BERPRFEN

    Vor einer mglichen zahnrztlichenBehandlung im europischen Aus-land sollten Patienten sich auchber das Thema Nachbe-handlung Gedanken ma-chen.

    "Wenn man nach einemEingriff noch zwei Mal nach-

    bessern lassen muss oder esqualitative Probleme gibt, dann

    rechnet sich ein vermeintlichesSchnppchen schnell nicht mehr", be-tont Bernd Christl von EU-Patien-ten.de, der nationalen Kontrollstellefr grenzberschreitende Gesund-heitsversorgung, im Gesundheits-

    magazin "Apotheken Umschau".

    Patienten sollten deshalb vorab nichtnur die Preise vergleichen, sondernauch die Qualitt. Zertifikate wie dieISO-Norm oder das TV-Siegel, Ausbil-dung und Sprachkenntnisse des Arztesund Personals knnen erste Anhalts-punkte bieten. Wer nicht auf seinenKosten sitzen bleiben mchte, solltesich unbedingt vorab bei der Kranken-kasse genau informieren. Sie mussauch vor einer Zahnbehandlung imAusland zuerst einen Heil- und Kosten-plan genehmigen. Auerdem knnenvom Erstattungsbetrag Verwaltungsge-bhren abgezogen werden.

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    Grafik: ADAC/Mihai Tufa (BDAE)

  • 21

    GESUNDHEITBEIM ARZT IN DEUTSCHLAND: BROSCHRE UNTERSTTZT AUSLNDISCHE PATIENTEN

    Sich besser verstehen, auch ohne die gleiche Sprache zusprechen. Das ist das Ziel des kostenlosen Patienten-Arzt-Booklets Beim Arzt in Deutschland, das ab August in derzweiten Auflage erscheinen wird. Die Broschre ist in fnfSprachen geschrieben und schwerpunktmig fr Patientenaus dem arabischen und persischen Raum gedacht. UnterBercksichtigung des kulturellen Hintergrunds des Patientensoll die Kommunikation mit dem behandelnden Arzt, unddamit der Weg zur Diagnose, deutlich vereinfacht werden.

    Bei der Publikation handelt es sich um ein Gemeinschaftspro-jekt der Salzweger Allgemeinmedizinerin Dr. Maria Domes,der Mitglieder des Helferkreises Salzweg sowie der Psycholo-gen und interkulturellen Berater der ICUnet.AG. Die Erstauf-lage von 2.000 Exemplaren war bereits nach wenigenWochen vergriffen. Ab dem 4. August 2016 kann die Neu-auflage des Patienten-Arzt-Booklets Beim Arzt in Deutsch-land unter diesem Link kostenlos heruntergeladen werden.

    Die Idee, die Kommunikation zwischen Asylbewerbern unddem Arzt zu verbessern, stammt von meinem Mann Chris-tian Domes, beschreibt Dr. Maria Domes die Anfnge desProjekts. Als Asylbeauftragter unserer Gemeinde erlebte erhautnah die Not der Flchtlinge, wenn sie bei der medizini-schen Behandlung regelmig auf massive Kommunikations-probleme stieen. Mit der Passauer Firma ICUnet.AG wurdeein kompetenter Partner in punkto interkulturelle Qualifizie-rungen ins Boot geholt und auch befreundete Arztkollegenhalfen gerne mit, das Booklet kontinuierlich zu verbessern.

    In Deutschland ist die Kommunikation tendenziell von

    hoher Sachorientierung geprgt, das heit, Vertrauensauf-bau gelingt ber das Schaffen von Fakten, erklrt VeronikaHackl von der ICUnet.AG. Etwa 90 Prozent der Kulturen aufder Welt handeln vor allem beziehungsorientiert. Das heit,Vertrauensaufbau gelingt ber die Qualitt der menschlichenBeziehung zueinander, so die Expertin weiter. Es sei evi-dent, dass vor allem bei einem Arztbesuch Vertrauen diewichtigste Voraussetzung ist.

    Und auch der praktische Nutzen kommt nicht zu kurz:Neben zahlreichen Abbildungen enthlt die Broschre einenAbreizettel, der beliebig oft kopiert werden kann. Daraufbefinden sich in fnf Sprachen die genauen Anweisun-gen fr Patienten, wann, wie oft und wie lange ein bestimm-tes Medikament eingenommen werden soll.

    In den vergangenen sechs Monaten wurde eine Beta-Versionder Broschre mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren anrzte und Patienten verteilt und ausgiebig getestet. Die vie-len Rckmeldungen und Verbesserungen wurden entspre-chend eingepflegt und in der aktuellen Version berck-sichtigt. Die zweite Auflage umfasst 20.000 Exemplare undwurde von der Kassenrztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)finanziert.

    Unsere Hoffnung ist, dass Helferkreise, Sozialarbeiter in denGemeinschaftsunterknften oder Gemeindevertreter die Bro-schren kostenlos anfordern knnen und an die Asylbewer-ber verteilen knnen, sagt rztin Domes. Ideal wre es,wenn jeder auslndische Patient seine eigene Broschre be-sitzt, die er mit zu seinem Arzttermin nimmt.

    http://www.icunet.ag/media/aerztebooklet/

  • 22

    WELTWEITMadrid war im Jahr 2015 die Stadt mit den meistenFreelancern in Europa. Berlin folgte auf Platz 2 undBarcelona auf Platz 3. In Deutschland hat Berlin die meistenFreiberufler vorzuweisen. Mit Hamburg, Mnchen und Klnschafften es drei weitere Grostdte Deutschlands auch indie internationalen Top 15 der Stdte mit den meisten Free-lancern. Das hat der Marktplatz fr Freiberufler in einer um-fangreichen Studie herausgefunden.Neben den spanischen Stdten Madrid (Platz 1), Barcelona(Platz 3) und Valencia (Platz 10) sind auch italienische Stdtestark vertreten unter den besten 15. So landete Rom auf Po-sition 4, Mailand auf 5 und Turin auf Platz 12. Die franzsi-sche Hauptstadt Paris belegt Platz 8.

    Neben Europa gewinnt Lateinamerika weiter an Bedeutung:Die Hauptstadt Venezuelas Caracas findet sich auf Position11 wieder, Kolumbiens Hauptstadt Bogot auf Platz 15. Ca-racas ist damit der Aufsteiger in den internationalen Top 15im Vergleich zum Jahr 2014. Die Millionenstadt verbessertsich um 13 Pltze von 24 auf 11. Ebenfalls stark aufwrtsging es fr Ahmedabad. Die fnftgrte Stadt Indiens stiegvon Platz 25 um 12 Rnge auf Nummer 13. Signifikant ab-wrts ging es fr keine der Top-15-Stdte. Lediglich Valenciaund Bogot bten jeweils zwei Positionen ein. In den Top10 gab es kaum Bewegung im Vergleich zu 2014.

    Deutsche Unternehmen whlen bevorzugt Freelancer ausDeutschland oder sterreich fr ihre Projekte. Ebenfalls be-liebt sind Freelancer aus dem Vereinigten Knigreich, Polenund Tschechien. Allgemein dominieren europische Stdtedie Beliebtheitsskala deutscher Auftraggeber. Zhlt man auchdie Trkei hinzu sind 13 der 15 Lnder im Ranking europ-isch.

    Aus diesen Lndern whlten deutsche Auftraggeber2015 ihre Freelancer

    1. Deutschland (1)2. sterreich (2)3. Vereinigtes Knigreich (4)4. Polen (6)5. Tschechien (3)6. Indien (5)7. Schweiz (8)8. Spanien (9)9. Italien (12)10. Trkei (21)11. Bolivien (22)12. Ukraine (11)13. Bulgarien (13)14. Kroatien (26)15. Dnemark (19)

    DIE MEISTEN FREELANCER ARBEITEN IN MADRID

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    Europische Top 10 fr Freelancer

    Grafik: twago.de / Mihai Tufa (BDAE)

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    WELTWEITDie Deutschen sind die erfahrensten Autofahrer im Aus-land. Nur elf Prozent gaben an, diesen Sommer zumersten Mal in einem anderen Land am Steuer zu sitzen. Wasdie Recherche vor der Reise angeht, zeigten sich deutscheStudienteilnehmer berdurchschnittlich motiviert. 73 Prozentder Befragten teilten mit, sich auf das Autofahren im Aus-land vorzubereiten. Das ist im internationalen Vergleich derzweithchste Wert. Nur britische Studienteilnehmer zeigennoch mehr Engagement: 75 Prozent der Inselbewohnermchten sich auf ihre Autofahrt im Ausland vorbereiten.

    Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Autovermie-tung Enterprise Rent a Car unter 4.500 Autofahrern in Gro-britannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Irland.

    Einen Spitzenwert erreichten deutsche Autofahrer auch beiden Verkehrsregeln. So behaupten 91 Prozent, die Straen-verkehrsordnung in ihrem Reiseland zu kennen beziehungs-weise diese vor der Reise recherchieren zu wollen. Immerhinsind knapp 90 Prozent der Befragten nach eigener Aussageim Ausland schon einmal Auto gefahren. Von denjenigen,die behaupteten, sich nicht auf ihre Reise vorzubereiten,gaben 42 Prozent an, sich fr sehr erfahren zu halten, wasdas Autofahren im Ausland betrifft. Dieser Meinung warennur 34 Prozent der Franzosen, 18 Prozent der Spanier, 25Prozent der Iren und 33 Prozent der Briten.

    Doch obwohl die Deutschen der Meinung sind, besondersgut auf ihre Fahrten im Ausland vorbereitet zu sein, scheinensie die Verkehrsregeln nicht ausreichend zu beachten. 47Prozent derjenigen Deutschen, die bereits mit dem Auto im

    Ausland waren, sind laut Studie schon einmal wegen einesVerstoes gegen die Straenverkehrsordnung (Geschwindig-keit, Parkverbote) bestraft worden. Im internationalen Ver-gleich ist das der hchste Wert.

    Ein gutes Image haben die deutschen Autofahrer bei den an-deren teilnehmenden Nationen der Studie. Demnach haltenSpanier, Franzosen und Iren die Deutschen im Vergleich frdie besten Autofahrer Europas. Auch 65 Prozent der Deut-schen selbst sind dieser Meinung. Global gesehen antworte-ten immerhin noch 40 Prozent der befragten deutschenStudienteilnehmer auf die Frage, ob sie besser Auto fahrenknnen als andere Nationen, mit Ja.Nur die Briten zeigten noch mehr Selbstbewusstsein: 65 Pro-zent der Briten halten sich im Vergleich mit den anderen teil-nehmenden Lndern fr die besten Autofahrer Europas. Dieswurde von den Deutschen, Spaniern, Iren und Franzosen al-lerdings nicht besttigt.

    DEUTSCHE AUTOFAHRER FHLEN SICH AUF AUSLNDISCHEN STRASSEN SICHER

    Die hchsten Lebenshaltungsko-sten innerhalb der EuropischenUnion (EU) haben die Dnen. 36,8 Pro-zent mehr als der Durchschnitt aller 28Mitgliedstaaten geben die Einwohnerdort fr private Konsumgter aus. Anzweiter Stelle steht das Vereinigte K-nigreich (plus 31,3 Prozent), das von Ir-land (plus 22,5 Prozent) gefolgt wird.

    Einkaufen in Deutschland ist im Jahr2015 hingegen gnstiger gewesen alsim EU-Durchschnitt. Konkret lag dasPreisniveau fr private Konsumausga-ben um 0,2 Prozent unterhalb desDurchschnitts der 28 Mitgliedstaatender Europischen Union (EU).

    Wie das Statistische Bundesamt (Desta-tis) weiter mitteilt, ist das Leben in denmeisten direkten Nachbarstaaten wie

    schon in den vergangenen Jahrenhher. Lediglich in Polen und derTschechischen Republik waren die Le-benshaltungskosten niedriger.

    Am gnstigsten innerhalb der EU istdas Leben in Bulgarien. Dort mussten

    die Verbraucher fr den Erwerb einesreprsentativen Warenkorbs wenigerals halb so viel zahlen wie im Durch-schnitt aller Mitgliedstaaten (minus53,3 Prozent).

    Teurer als Dnemark sind nur noch dieNicht-EU-Staaten Schweiz (plus 63,3Prozent) und Norwegen (plus 37,2 Pro-zent). Am unteren Ende der Nicht-EU-Lnder lagen wiederum Albanien(minus 53 Prozent) und Mazedonien(minus 54,4 Prozent) in etwa auf demNiveau von Bulgarien.Hintergrund: Diese Angaben basierenauf vorlufigen Ergebnissen zu Kauf-kraftparitten und vergleichendenPreisniveaus, die das Statistische Amtder Europischen Union (Eurostat) am15. Juni 2016 verffentlicht hat.

    IN DNEMARK SIND LEBENSHALTUNGSKOSTEN AM HCHSTEN

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  • 24

    WELTWEIT

    Wie sind eigentlich diePferde zu den Olym-pischen Spielen in Rio ange-reist, fragt sich vielleichtmanch ein Zuschauer. Natr-lich mit dem Flugzeug, lau-tet die Antwort derFdration Equestre Interna-tionale (FEI). Die weltweiteDachorganisation des Pfer-desports wurde bereits1921 gegrndet und istvom Internationalen Olympi-schen Komitee (IOK) aner-kannt.

    Die erste Gruppe olympi-scher Pferde war vom engli-schen Flughafen LondonStansted abgereist. Trans-portiert wurden sie mit einerspeziellen Frachtmaschine.34 Exemplare aus zehn Na-tionen eine lebende Frachtim Wert von mehreren Mil-lionen wurden fr denknapp zwlf Stunden dau-ernden Flug in magefertig-ten Paletten untergebrachtund an Bord einer Boeing777-F von Emirates Sky-Cargo verladen.

    Insgesamt wurdenim Rahmen der

    Olympischen Spiele ber200 Pferde zum Rio Interna-tional Airport geliefert undvon dort aus ins OlympischeReitsportzentrum in Deo-doro gebracht.

    Abgewickelt wurde diesehchst komplexe Operationber drei Umschlagpltze inEuropa und Amerika: Stan-sted (Grobritannien), Liege(Belgien) und Miami (USA).Die teilnehmenden edlenVierbeiner und ihre Reiterhaben 43 Nationen aus allerWelt bei den olympischenDisziplinen Dressur-, Spring-und Vielseitigkeitsreiten ver-treten.

    brigens ist Reiten die ein-zige olympische Sportart,bei der Mnner und Frauenals gleichberechtigte Teil-nehmer Seite an Seite frdieselben Medaillen antre-ten. Insgesamt gibt es dreiolympische Disziplinen mitPferden: Vielseitigkeit (65Pferde/ Reiter-Kombinatio-nen), Dressur (60) undSpringen (75).

    WIE DIE OLYMPISCHEN PFERDE NACH BRASILIENGEKOMMEN SIND

    DATEN ZUM FLUG VON STANSTED:

    Geschtzte Flugzeit Stansted Rio: 11 Stunden, 40 Mi-nuten

    Flugzeug: Emirates SkyCargo Boeing 777-F

    Frachtgewicht der Pferde: 17.500 kg

    Durchschnittsgewicht pro Vielseitigkeitspferd: 515 kg

    Gewicht der Reiter-Ausrstung: 9.900 kg

    Gewicht des Pferdefutters (fr den Verzehr whrend derSpiele): 6.000 kg

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    Norwegen ist der mitAbstand beste Ort inEuropa, um Kinder zuhaben, wenn es um denBezug von Bargeldleistun-gen von Arbeitgebern undStaat geht. Das Portal Gut-scheinsammler.de hat Mut-terschafts-, Vaterschafts-und andere elterliche Leis-tungen in ganz Europa be-trachtet. Deutschland be-hauptet sich im Ranking von18 Lndern auf Platz drei.

    Frischgebackene Mtter undVter knnen in dem skan-

    dinavischen Land bis zu62.206 Euro pro Kind anZusatzleistungen beantra-gen oder entsprechend fr15 Monate im Durchschnittentlohnt werden. Das be-nachbarte Schweden belegtmit grozgigen Leistungenim Wert von mehr als 44.161Euro den zweiten Platz beimElterngeld. Deutsche Elterndrfen sich im Vergleich mit18 weiteren Lndern berdurchschnittliche 37.473 EuroZuschuss und somit Platzdrei der Rangliste freuen.

    In der Untersuchung wur-den sowohl Arbeitgeber- alsauch staatliche Zuschssebercksichtigt. Ein Vergleichber den Umfang der ver-fgbaren Leistungen mitdem durchschnittlichenBruttojahresentgelt in jedemLand gibt ein klares Bilddavon, wie gut sich die je-weilige Politik um junge El-tern kmmert.

    Auch wenn viele europi-sche Lnder Mitgliedstaatender EU sind, gibt es den-noch groe Unterschiede,

    wenn es um die durch-schnittlichen Jahreseinkom-men und das Niveau derLeistungen an die Elterngeht. Fr Griechenlandwurde ermittelt, dass Mt-tern und Vtern das niedrig-ste Elterngeld in Europa mitnur 4.706 Euro zur Verf-gung steht. Prozentual miteinem Drittel des durch-schnittlichen jhrlichen Ent-geltes ist Griechenland mitseinem Leistungspaket im-merhin noch grozgigerals Irland: Die grne Inselbietet jungen Eltern nur4.826 Euro an Leistungen.Das entspricht nur etwa 16Prozent des durchschnittli-chen Jahreseinkommens.Fr Irland bedeutet dies,dass sein Elterngeldpaketdeutlich weniger grozgigist als das von Polen, Kroa-tien oder Portugal.

    Die Schweiz ist in Relationzum Durchschnittsgehaltnach Irland die sparsamsteNation und gnnt seinenjungen Familien lediglich14.045 Euro. Italien bietetEltern bis zu 11.259 Eurooder fast die Hlfte desdurchschnittlichen Gehalts.Spanien stellt mit nur 8.382Euro etwa ein Drittel desDurchschnittseinkommenszur Verfgung.

    DEUTSCHLAND AUF PLATZ 3 DER KINDERFREUNDLICHSTEN LNDER

    WELTWEIT

  • Staatsangehrige ausDeutschland, Frankreich,Grobritannien, Spanienund Italien, die sich zwi-schen dem 1. Juli 2016 unddem 30. Juni 2017 nichtlnger als 15 Tage in Viet-nam aufhalten, bentigenauch weiterhin kein Visum.

    Dies gilt fr alle Arten vonReisepssen und fr jedenReisegrund. Die Regierungvon Vietnam hat die im Vor-jahr vorerst auf ein Jahr be-grenzt eingefhrteVisa-Befreiung fr Deutsch-land, Frankreich, Grobri-tannien, Spanien und Italiennun um ein weiteres Jahrverlngert. Reisende knnensich weiterhin bis zu 15Tage visumfrei in Vietnamaufhalten.

    Voraussetzung ist, dass derReisepass bei Einreise nochmindestens sechs Monategltig ist und zwischen derletzten Ausreise und erneu-ter Einreise mindestens 30Tage liegen. Auslnder ms-sen neben den Dokumentenauch ihr Weiter- oder Rck-flugticket als Nachweis vor-legen. Wenn dieseVoraussetzungen nicht er-fllt werden, ist ein Visumerforderlich.

    Personen, die nach dem 1.Juli 2016 nach Vietnam ge-reist sind, aber schon einVisum vor dem 30.06.2016ausgestellt bekommenhaben, bekommen die Kos-ten dafr jedoch nicht er-stattet.

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    WELTWEIT

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    IMPRESSUM

    VIETNAM: VISUMBEFREIUNG UM EIN JAHR VERLNGERT

    AUCH AUF

    FOLGENSIE UNS

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    REDAKTION:Anne-Katrin Schulz (verantwortlich)

    Sanja [email protected]

    LAYOUT:Esther RudatLEKTORAT:Andrea KrausCOPYRIGHT:Die Beitrge im BDAE-Newsletter sind urheber-rechtlich geschtzt unddrfen nicht ohne schrift-liche Genehmigung durchden Herausgeber repro-duziert werden.

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