Reise nach Delhi / Indien Iris Planckh besucht ihr Patenkind Poonam – September 2007

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Reise nach Delhi / IndienIris Planckh besucht ihr Patenkind

Poonam – September 2007

Ich sitze im Taxi und fahre durch Delhi. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf. Heute werde ich unser langjähriges Patenkind zum ersten Mal besuchen. Wie

wird es sein?

Endlich stehe ich im Hof der „Baptist and Bahwan“, einer Tagesheimstätte für Mädchen.Poonam war 12, als wir die Patenschaft für sie übernommen haben.

Mittlerweile ist sie 19 und eine wunderhübsche junge Frau.

Links von Poonam sehen wir im roten Sari Grace Dayal, die Leiterin der Tagesheimstätte.

Ganz rechts steht eine Mitarbeiterin der Krankenstation der Tagesheimstätte, die früher selber in diesem Projekt betreut wurde.

Die christliche Kapelle der Tagesheimstätte.

Einige Mädchen schlafen auch in der Tagesheimstätte.

Unterricht findet auch schon für die ganz Kleinen statt. Die Mädchen sind sehr wohlerzogen und begrüßen mich

mit einem freundlichen „Good Morning, Madame!“

Die älteren Mädchen bekommen verschiedene Aufgaben, z.B. sich um die jüngeren zu kümmern und Lieder oder Tänze mit ihnen einzustudieren.

Mädchen verschiedener Altersgruppen haben anlässlich meines Besuches Lieder und Tänze einstudiert.

Hennabemalungen – sogenannte „Mendhis“ – sind ein typischer Brauch in Indien. Anlässlich verschiedenster Festlichkeiten werden die kunstvollen Verzierungen meist an den Händen

angebracht. Hier sehen wir ein älteres Mädchen, das einem jüngeren gerade

die Hände verschönert.

Es braucht Geduld, …

… bis die Mendhis trocken sind!

Die Mädchen legen den Boden mit „Rangoli“ aus, einem Willkommenszeichen aus gefärbtem Reismehl. Am Schluss muss ich die 5 schönsten Menghis

und Rangolis aussuchen, eine sehr schwierige Aufgabe. Aber die Mädchen sind an solche Wettbewerbe gewöhnt und freuen sich mit den Siegerinnen.

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