SCHULPSYCHOLOGIESCHULPSYCHOLOGIE BERUFSPROFIL. Schulpsychologie in M- V 4 Staatliche Schulämter...

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SCHULPSYCHOLOGIESCHULPSYCHOLOGIESCHULPSYCHOLOGIESCHULPSYCHOLOGIE

BERUFSPROFILBERUFSPROFIL

Schulpsychologie in M- V

• 4 Staatliche Schulämter (Schwerin, HRO, HGW, Neubrandenburg)

• 19 Schulpsychologinnen, 2 Schulpsychologen

• 1 SP versorgt ca. 10 000 Schüler• Probleme: Flächenland

zu geringe psychosoziale Versorgung

Schulpsychologie als angewandte

Psychologie• Schulpsychologie nutzt psychologisches

Wissen, um die Schule in ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag und Schüler in ihrer Lernentwicklung sowie der Schullaufbahn und dem Erreichen adäquater Schulabschlüsse zu unterstützen.

• Schulpsychologie ist Teil des öffentlich verantworteten Bildungswesens gemäß des Grundgesetzes (Art. 7.1).

Schulpsychologie ist:

der psychologische Fachdienst der Schule unterstützt alle Beteiligten am Schulleben:

Schüler und ihre Bezugs- personen, Lehrende, Schulleitung, Schulaufsicht, Schulverwaltung und gesetzgebende Gremien

Schulpsychologische Beratung

SCHÜLER

ELTERN

LEHRER

SCHULE

SCHULAUFSICHT

K R I S E N E I N INTERVENTION

BeratungsfelderEinschulungs- Schulzeit-

Hochbegabten-untersuchungen verlängerung diagnostik

Teilleistungs- Lern- und Ver-

störungenhaltensstörungen

Mobbing Schullaufbahn- Lernberatungberatung Erziehungs-

beratung

SCHÜLER

Beratungsfelder

Fortbildungen Klassenbezogene Beratung

Fallberatungen Supervision

Lehrersorgentelefon

LEHRER

Grundlagen und

Arbeitsprinzipien ● Freier Zugang

● Freiwilligkeit

● Kostenfreiheit

● Unabhängigkeit und Neutralität

● Schweigepflicht

Qualifikation von Schulpsychologen

• Schulpsychologinnen und Schulpsychologen verfügen über den Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums in Psychologie,

• das Diplom oder den Master in Psychologie bzw. einen vergleichbaren internationalen

Abschluss.

Sie erwerben in der Regel pädagogische therapeutische oder organisationspsychologischeZusatzqualifikationen.

spezifische Kenntnissesind notwendig über:

• das Lernen und Verhalten von Kindern und Jugendlichen• die Entwicklungs- und Erziehungsprozesse von Kindern

und Jugendlichen• die psychologische Krisenintervention im System Schule• psychotherapeutische, systemische und

lerntherapeutische Verfahren• die Unterrichtsdidaktik• das Schulsystem im jeweiligen Bundesland• die konkreten Schulen vor Ort• die psychosoziale Infrastruktur vor Ort• den Umgang mit Gruppen und der Gestaltung von Fortbildungsveranstaltungen

Schulpsychologie ein Beruf für Sie?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Geschichtliches• In den 50er Jahren entstanden in Hamburg,

Heidelberg, Fürth, Stuttgart, München, Berlin, Köln und Düsseldorf die ersten schulpsychologischen Beratungsstellen.

• In den 70er Jahren erfolgte im Zuge der Bildungsreform ein (fast) flächendeckenden Ausbau

• Im Jahr 1974 hat die Bund-Länder-Kommission empfohlen, dass 1 Schulpsychologe 5000 Schüler versorgen sollte.

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