BoD Social-Media-Guide .Version 1.0 // S. 9 Social-Media-Guide Außerdem ist es wichtig, Ihre Fans

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  • Version 1.0 // S. 8

    Social-Media-Guide

    Auch das Titelbild ist für einen ersten Eindruck von der Seite entscheidend. Der Künstler

    und Komiker Otto Waalkes setzt auf Humor:

    Ein weiteres gutes Beispiel ist die Fanseite der Autorin Emily Bold. Sie zeigt als Profilbild

    ein authentisches Foto von sich selbst und als Titelbild das Cover und Erscheinungs-

    datum Ihres neuesten Buches:

    Mit Ihren Fans in Kontakt treten

    Sie verfügen über unterschiedliche Möglichkeiten, um mit Ihren Fans in den direkten

    Austausch zu treten. Beispielsweise sorgen Sie für Emotionalität und Nähe, indem Sie

    Ihren Fans erlauben, Bilder auf Ihre Fanseite zu stellen. Natürlich erfordert dies eine

    gewisse Moderation Ihrerseits, Sie erhalten dadurch aber direktes Feedback.

    Der Autor Paulo Coelho veröffentlicht beispielsweise

    regelmäßig Bilder seiner Fans, die sein Buch

    „ Adultery“ lesen:

    www.facebook.com/paulocoelho/

    photos_stream?tab=photos_stream

    www.facebook.com/

    OttoWaalkes

    www.facebook.com/

    emilybold.de?ref=ts&fref=ts

  • Version 1.0 // S. 9

    Social-Media-Guide

    Außerdem ist es wichtig, Ihre Fans direkt anzusprechen und nach ihrer Meinung zu

    fragen, beispielsweise zu verschiedenen Covermotiven. Belohnen Sie Ihre Fans für ihre

    Treue ab und zu auch mit einem kleinen Gewinnspiel.

    Ein Beispiel hierfür sehen Sie auf der

    Facebook-Seite von Pea Jung, die zum

    Start von ihrem zweiten Band zu Clara

    drei signierte Printexemplare verlost:

    www.facebook.com/PeaJungAutor/

    photos/a.418910951584230.

    1073741828.386900414785284/

    534883903320267/?type=1&theater

    Mit der Unterstützung einiger einfacher Anwendungen wie https://www.facebook.com/

    twitter/ oder facebook.com/pages/instagram können Sie beispielsweise Twitter,

    Instagram usw. bei Facebook einbinden.

    Auf der Startseite von Haribo wurde ein Instagram-Feed integriert:

    www.facebook.com/haribo/

    app_267091300008193

  • Version 1.0 // S. 14

    Social-Media-Guide

    BoD-Tipps

    Verwenden Sie nicht mehr als drei Hashtags pro Beitrag, um Leserfreundlichkeit zu

    gewährleisten.

    Auch auf Twitter ist die Einhaltung der gängigen Sprachregeln wichtig, wenn Sie als

    kompetenter und seriöser Gesprächspartner wahrgenommen werden möchten. Formu-

    lieren Sie ganze Sätze, achten Sie auf einen nachvollziehbaren Inhalt und vermeiden Sie

    Tippfehler.

    Als Twitterer müssen Sie vor allem eines beherrschen: das „Zuhören“. Denn das Medium

    eignet sich hervorragend für den direkten Dialog mit Ihren Followern. Achten Sie auf

    Anfragen und Bemerkungen, die im Zusammenhang mit Ihren Tweets aufkommen.

    Reagieren Sie kurzfristig darauf.

    Beobachten Sie, welche Nachrichten Ihre Nutzer besonders interessieren, auf welche

    Fragen und Kommentare sie reagieren und mit welcher Intention sie mit Ihnen in den

    Dialog treten. Zu einem erfolgreichen Twitter-Account gehören nicht nur regelmäßig er-

    scheinende Beiträge, sondern auch solche mit/von inhaltlicher Relevanz. Sie sollten vor-

    her prüfen, ob Ihr Inhalt zum Retweeten oder Antworten animiert und thematisch zu

    Ihrem Account passt.

    Teilen auch Sie Tweets von anderen Nutzern, kommentieren Sie andere unterhaltsame

    Beiträge und empfehlen Sie Bücher anderer Autoren weiter. Dennoch sollten die mei-

    sten Inhalte letztlich von Ihnen selbst stammen.

    Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1.000 Worte. Gönnen Sie Ihren Followern ab und zu

    ein nettes, lustiges Bild.

    Folgen Sie nicht zu schnell zu vielen Nutzern. Wenn Sie deutlich mehr Twitter-Nutzern

    folgen, als Sie selbst Follower haben, kann man Sie schnell für unglaubwürdig halten.

     

     

  • Version 1.0 // S. 15

    Social-Media-Guide

    Netzwerke mit Schwerpunkt Bild: Pinterest und Instagram Pinterest Pinterest ist ein junges Netzwerk, das im März 2010 ans Netz ging. Der Name des Unter-

    nehmens ist eine Wortschöpfung, die sich aus „pin“ (etwas anheften) und „interest“ (Inte-

    resse) zusammensetzt. Pinterest soll eine digitale Pinnwand für alles sein, was Nutzer in-

    teressant finden und anderen zeigen möchten. Rund 70 Millionen Menschen sind derzeit

    bei Pinterest registriert, davon 2,1 Millionen in Deutschland. Davon nutzen mit knapp 60

    Prozent deutlich mehr Frauen als Männer die Web-Sharing-Plattform. Bei Pinterest sind

    die meisten Nutzer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren.

    Eine virtuelle Pinnwand erstellen – völlig kostenlos Dafür melden Sie sich unter www.pinterest.com/ an. Wir empfehlen Ihnen außerdem, ei-

    ne Unternehmensseite anzulegen, da diese die Marketinglösung von Pinterest darstellt.

    Das Design Ihres Auftrittes kommt bei Pinterest insbesondere durch das Hochladen Ih-

    rer Bilder zustande.

    Best Practice: visuell kommunizieren Der Dreh- und Angelpunkt: das Pinnen und Repinnen

    Als Pin bezeichnet man eine Bilddatei, die von Ihnen auf Ihre/Ihrer Pinnwand hochgela-

    den wird. Dabei können Sie eine unbegrenzte Zahl verschiedener Pinnwände erstellen,

    die entweder privat (nur für Sie sichtbar) oder öffentlich sind. Pinnwände sind dazu da,

    Ihre Pins in verschiedenen Kategorien zu speichern. Pinterest-Nutzer müssen nicht im-

    mer Ihrem ganzen Profil folgen, sondern können auch einzelne Pinnwände oder Pins re-

    pinnen oder einzelne Bilder liken. Ein Repin bedeutet folglich, dass Sie Ihrer eigenen

    Pinnwand Pins anderer Nutzer hinzufügen. Entscheidend bei Pinterest ist nicht die Zahl

    Ihrer Follower, sondern wie viele Repins Sie erzielen. So können Sie für Ihre Inhalte eine

    Art Schneeballeffekt erzeugen.

    Der Blickfang: Ihre Pinnwand

    Versuchen Sie möglichst unterschiedliche, nach Themen geordnete Pinnwände

    anzufertigen:

    • Zeigen Sie Bilder von Orten, die in Ihren Büchern vorkommen.

    • Stellen Sie charakteristische Bilder von Ihren Protagonisten ein.

    • Laden Sie Covervorschläge hoch und fragen Sie die Follower/Leser nach

    ihrer Meinung.

    • Zeigen Sie Ihre liebsten Plätze zum Schreiben.

    • Verraten Sie etwas über Ihre Hobbys, Ihre Lieblingsbücher usw.

    • Lassen Sie Ihre Leser am Entstehungsprozess Ihres Werks teilhaben.