Du liest was du isst - Landjäger Magazin - PREVIEW

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    25-Mar-2016

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Preview der Zwischenausgabe zum Lesen und Kochen. Texte und Bilder rund um Vorspeise, Vegetarisch, Fisch & Fleisch, Nachspeise. Erhtlich via: www.landjaeger.at/wildern und in ausgewhlten Zeitschriftenlden in Wien und Vorarlberg. Rezepte von: blumberg, David Bogensberger (Saint Charles), Cupcake Boys, Jodok Dietrich (Innauer), Egon Giselbrecht (Traube Lingenau), Karin Kaufmann (Frau Kaufmann), Sohyi Kim (Kim kocht), Nikolai Klbl, Erna Metzler (Schiff Hittisau), Tobias Mller, Gabi Strahammer (Schulhus, Krumbach), Christian Sundl (Grazer Kombse) Feinst bebildert von: Katharina Ralser, Marianne Vlaschits, Fabienne Feltus, Andreas Klammer, Oona Parer-Heimsttt, Katharina Karner, Martin Wunderer, Florine Kammerer, Evelyn Klammer, Gernot Petjak, La Robotique, Felix Theile, gelitin, Joakim Ojanen Redaktion: Michaela Bilgeri, Johannes Scheutz, Christoph Heher

Transcript

  • du LIEsT was

    du IssT

    Wir essen mll EIn sELbsTvErsuch

    Ganz & Gar edelEssEn Im mITTELaLTEr

    karzais BOdYGUard

    bEr hhnErbrsTE und sIxpacks

    ein kOchBUch mitmarIannE vLaschITs

    harry prnsTEr gELITIn

    kurT paLmmarc carnaL

    kIm kochTund vIELEn mEhr

    ISSN 2070-265sterreich - 6,00

    Deutschland - 8,50Schweiz - 11,00 CHF

    www.landjaeger.at

  • EdITorIaL

    ImprEssumHerausgeber: Landjger Verein (ZVR 881841026) - www.landjaeger.at ISSN: 2070-2655Chefredaktion: Michaela Bilgeri, Johannes Scheutz, Christoph HeherBildredaktion: Evelyn Klammer || Anzeigen: Elisabeth Breidenbrcker - elisabeth@landjaeger.at

    KchInnen, AutorenInnen, FotografenInnen, IllustratorInnen und FreundInnen: Austrofred, Univ.-Prof. Dr. Helmut Birkhan, blumberg, David Bogensberger, Marc Carnal, Cupcake Boys - Daniel Kunzelmann und Ernst Koslitsch, Jodok Dietrich, Fabienne Feltus, gelitin, Egon Giselbrecht, Florian Haderer, Oona Payrer-Heimsttt, Florine Kammerer, Katharina Karner, Karin Kaufmann, Sohyi Kim, Andreas Klammer, Nikolai Klbl, Michael Lex Leitner, Alexander Lugmayr, Erna Metzler, Tobias Mller, Joakim Ojanen, Kurt Palm, Gernot Petjak, Harald Prnster, Katharina Ralser, La Robotique, Peter Rscher, Gabi Strahammer, Christian Sundl, Felix Theile, Velo, Marianne Vlaschits, Peter Waldeck, Stefan Weber, Martin WundererGestaltung: Christian Feurstein - Super BfG - super-bfg.com || Type: bueronardin No3 (christofnardin.com) & DF-CaminoDruck: Druckerei Hugo Mayer, Dornbirn (www.hugo-mayer.at)Untersttzung: Land Vorarlberg, unsere Anzeigenfreunde sowie Files to go von www.pile.at - entwickelt und zur Verfgung gestellt von www.zeughaus.comAlle Artikel spiegeln in erster Linie die Meinung des Autors oder der Autorin wider, und nicht unbedingt die der Redaktion. Die Redaktion bemht sich, auch Meinungen, die nicht voll und ganz der ihren entsprechen, einen Raum zu geben, wenn sie diese fr interessant und diskursfhig hlt.

    Offenlegung gem 25 des Mediengesetzes: Der Landjger ist das Organ des Vereins Landjger. Er setzt sich inhaltlich mit Themen aus Politik, Kultur und Wissenschaft teils ernsthaft, teils satirisch auseinander. Die Rechte liegen bei den UrheberInnen der jeweiligen Artikel, Fotografien und Illustrationen.

    Das wunderschne Coverbild stammt von Katharina Ralser -

    katharinaralser.at

    Liebe Leserin und lieber Leser!

    hier ist sie, die kulinarische dreifaltigkeit: kchinnen und kche sollten zu den beitrgen unserer autorInnen und IllustratorInnen rezepte erfinden. herausgekommen ist dieses literarische kochbuch. In 16 bild / Text / rezeptkombinationen wird hier in etwa alles behandelt, was uns jemals zum Thema >Essen< eingefallen ist: feeden, wildern, prparieren ein ganzer Lebenszyklus zum nachkochen. am schluss ha-ben wir sogar einen koch gefunden, der zum schnen Thema Fkalien ein rezept beisteuern wollte. wow. alles ist aber auch nicht gut gegangen. wir haben etwa einen Frauenanteil, wie er sonst nur noch im par-lamentsklub der Fp angetroffen wird. Ein vergleich, der schmerzt. auerdem haben wir wahrscheinlich keine FreundInnen mehr, denen wir keinen gefallen schulden wrden. dafr danken und lieben wir alle, wie es immer schon die art des Landjgers gewesen ist.

    also lieb ihn auch.

    die redaktion

  • www.bregenzerfestspiele.com

    20. Juli bis 21. August 2011HighlightsKunst aus der Zeit 2011

    Home Work - Neue Fassung (UA)Musiktheater von Franois SarhanIctus Ensemble

    As if Stranger (EA)Tanz von Richard Siegal/The Bakery

    Klangforum WienWerke von Bernhard Lang (UA) und Hans Zender

    Der Beschwerdechor BregenzMusikalische Aktion unter der Leitung von Jorge Sanchez-Chiong

    Ictus EnsembleThe Wayward von Harry Partch

    NowhereMarino Formenti

    oenm . sterreichisches ensemble fr neue musikLeitung: Titus EngelSolistin: Ruth Rosenfeld

    Landjager sw_2011.indd 1 20.04.11 09:56

  • dIE LasT dEr schnhEIT 8,00corpus krIsTInE 12,00

    suppE, TaubE, spargEL sEhr sEhr guT 18,00ganz wIEn IsT hEuT In pLasTILIn 22,00

    nazIs und goLdmund 26,00

    wIr EssEn mLL 30,00Im EInkLang mIT dEr naTur 34,00

    Ich az uF EImE sTEInE 38,00Fuck For ForEsT 42,00

    das EssEn 48,00FEEdEr JgEr bIchLmayEr 52,00

    kochkunsT kunsT kochEn? 56,00sIxpack und hhnErbrusT 58,00

    FamILy aFFaIrs 62,00

    dIE probE. EIn zEITproTokoLL 68,00sprEchEn wIr doch maL72,00

  • suppE TaubE spargELsEhr sEhr guT

  • Aus Stifters Tagebuch Mein Befinden, das er auf Anraten seines Hausarztes Dr. Karl Essen-wein zwischen 19. April 1864 und 10. April 1865 fhrte, sind wir ber seine Essgewohnheiten in diesem Zeitraum genauestens informiert. In die-sem Tagebuch zeichnete Stifter mit ngstlicher Gewissenhaftigkeit seine krperlichen und psy-chischen Reaktionen auf die konsumierten Spei-sen und Getrnke auf und hoffte dadurch, eine bessere Einsicht in die Dynamik seiner Krankheit zu gewinnen. Mein Befinden dokumentiert an-schaulich Stifters Schwanken zwischen Bangen und Hoffen in einer Zeit, als er bereits schwer krank war, entbehrt aber auch nicht einer gewis-sen unfreiwilligen Komik, wie die folgenden Aus-schnitte zeigen.

    19. April 1864: Den ganzen Tag ngst-lichkeiten.

    20. Den ganzen Tag sehr gut (Rindfleisch gegessen sehr gut.)

    23. Bis gegen 11 sehr gut dann eingenommen. (Suppe Rindfleisch gebratenes Huhn gemischter Sallat ziemlich gut geschmekt) etwas ngstlich bis Nachts. Nachts viel Husten (8 - 9 ) mit dn-nem Schleim. Etwas Hize in der Nacht. Morgens etwas eingenommener Kopf.

    25. Bis Abends ausgezeichnet. Suppe Rind-fleisch Taube Spargel sehr gut. Nacht infolge Zorns wegen der Frau unruhig.

    28. Ausgezeichnet aufgestanden. Viel Verdru mit der Frau. Suppe Rindfleisch Taube Spargel

    sehr gut. Spazierfahrt 1 Stunde sehr gut. Abends sehr gut. Nachts ziemlich unruhig und ngstlich. rger Schuld daran?

    30. Ausgezeichnet. Nacht gut. Suppe Rind-fleisch Haselhuhn Spargel sehr sehr gut.

    17. Mai: groe Erregung im Puls. Um 8 Uhr laues Bad. Mute zur Beruhigung den Dr. holen lassen, Kirschlorbeerwasser nehmen. Nachts et-was unruhig.

    20. Den ganzen Tag fast wie gesund. Nacht sehr gut.

    22. Den ganzen Tag wie gesund.25. Den ganzen Tag wie vllig gesund.31. Bis Mittag wie ganz gesund. Viel Rind-

    fleisch (hartes) gegessen. Gleich nach dem Essen Unruhe fast ngstlichkeiten. Wenig Jause genom-men, Abends die Suppe nicht geschmeckt. Nacht sehr gut.

    In dieser Tonart geht es seitenweise weiter, wobei sich Stifter nicht nur mit dem Essen be-schftigt, sondern zunehmend auch fr die Be-schaffenheit seines Stuhls interessiert. Der ist ein-mal hart, dann wieder hinlnglich, spter wsserig mit Knollen, schlielich sehr, sehr, sehr, sehr trge, bis er dank der Einfhrung eines Zpfchens endlich als gut befunden wird. Und in der letzten Eintragung vom 10. April 1865 stellt Stifter erleichtert fest: Wie vollkommen gesund. Breiartiger Stuhl reichlich.

    Anders als in seinen Briefen versuchte Stifter in seinem Tagebuch keineswegs, das Verhltnis zu

    Text kurt palm

    bild andreas klammer

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    wer den nachsommer ausliest, der verdiene sich die krone von polen, urteilte der schriftsteller Friedrich hebbel angesichts der unfassbaren Ereignislosigkeit, die adalbert stifter (1805 - 1868) in sei-nem berhmtesten werk auf geschlagenen 1000 seiten ausbreitete. In den endlosen detailbeschrei-bungen findet das Essen allerdings so gut wie gar keine Erwhnung - was in einem beispiellosem wider-spruch zur veritablen Trink- und Esssucht des sterreichischen autors steht. kurt palm kocht nach.

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    Fr einen Teller suppe sprudelt man einen dotter mit etwas kalter suppe tchtig ab, whrend man boh nengro Liebigs Fleisch-Extract mit heier, gengend ge salzener suppe auflst, worauf man sie zum Ei sprudelt und gleich ber ein paar schnitten ber gluth oder im rohre braun gersteter (gebhter) semmel in den Teller giet.

    seiner Frau zu beschnigen. Whrend er hier hufig Auseinandersetzungen mit Amalie erwhnte, klan-gen in den Briefen, die er kurze Zeit spter aus La-ckenhuser und Kirchschlag schrieb, ganz andere Tne an. Aus der sicheren Entfernung wurde darin seine Frau zu einem berirdischen Wesen hochstili-siert und mit Attributen versehen, die dem Phrasen-repertoire drittklassiger Liebesromane aus dem 19. Jahrhundert htten entstammen knnen. Fr Stifter wurde Amalia zu einem Schaz von Rechtschaffen-heit, Treue, Gte, Einfachheit, Huslichkeit, Her-zenstiefe, Liebe, wie er am 10. Januar 1866 schrieb, und beim Anblick ihrer Fotografie, die er in seinem Zimmer in Kirchschlag auf dem Nachtkstchen ste-hen hatte, konnte er sogar dieser Erfindung, der er immer etwas skeptisch gegenbergestanden war, et-was abgewinnen:

    Und als ich wieder in mein Zimmer gekommen war, trat ich vor dein Bild und sah in deine geliebten

    Zge, auf den treuen Mund, in das ehr-lich Auge. Gott segne die Erfindung der Lichtbilder, mir ist sie jetzt zum Segen geworden.

    In dieser Phase drngte es ihn, auch seinen Freund und Verleger Gustav He-

    ckenast ber seine Gefhle zu informieren. Am 22. Januar schrieb er aus Kirchschlag: Nach der stillen und schweigsamen Art meiner Gattin wusste ich nie, wie sehr sie mich liebte. Jetzt brach die ganze Gewalt der Liebe hervor und sie erfuhr es selbst. Bei mir war es auch so. [] 28 Jahre muten vergehen, bis wir dies erfuhren.

    suppE TaubE spargEL

    die kraftspenden-de wirkung der

    Fleischsuppe wur-de nicht nur von

    stifter geschtzt. 1884 wurde

    das rezept in katharina pratos kochabhandlung

    Eigenschaf-ten, werth und

    darstellung des Fleisch-Extracts

    aufgenommen.

    suppe, Taube, spargel sehr sehr gut. Essen und Trinken mit adal-bert stifter ist im Lcker verlag erschienen.

    kraFTsuppE mIT EI Fr

    krankE

    nach der stillen und schweigsamen art meiner gattin

    wusste ich nie, wie sehr sie mich

    liebte.

  • www.kaesestrasse.at

    Eine Entdeckungsreise f r a l l e S i n n e .

  • Ich kann kochen! wie gerne mchte ich das von mir behaupten. Vielmehr gilt fr mich je-doch und all jene, die mich kennen, sehen es auf einen Blick: Ich kann essen! So gesehen, bin ich das perfekte Gegenber jedes Kochs. Was er mit Hingabe zubereitet, das wird von mir mit Freude verzehrt. Damit sind wir auch schon beim Wich-tigsten: Es kommt nicht nur auf das Rezept und

    die Ingredienzien an! Der ausgezeichnete hat zum Unterschied vom guten Koch Spa an seiner Arbeit und beweist Fingerspitzengefhl sowie Mut zum Experiment. Sehr gerne besuche ich Re-staurants, deren Kche ber diesen Mut in ver-nnftigem Mae verfgen. Warum betone ich vernnftiges Ma, ja wers bertreibt, endet vielleicht so:

    harry prnster, der seit seinem 1991 bei gaudimax errungenen sieg offiziell witzigste mensch des deutschsprachigen raumes, schreibt ber das vernnftige ma aller dinge.

    kochkunsT

    kunsT kochEn?

    Text harald prnster

    Illustration Felix Theile

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  • die gewrze mit dem whiskey vermi-schen. das olivenl unterrhren. die steaks ber nacht in der marinade ziehen lassen.

    das backrohr auf 85 vorheizen. die steaks von jeder seite 2 minuten anbraten und dann fr ca. 40 - 50 minuten ins rohr geben. die genaue zeit hngt von gre, strke und gewnschter garstufe der steaks ab. am besten liest man diese in sogenann-ten niedrigtemperaturgartabellen ab; leicht zu finden im Internet.

    den Lauch in 3cm starke stifte schnei-den. an den schnittflchen in olivenl anbraten, salzen, pfeffern und mit weiwein ablschen. den basilikum ber den Lauch streuen und zugedeckt bei niedriger hitze ca. 10 minuten weich dnsten.

    die steaks aus der pfanne nehmen und beiseite stellen. den bratenrckstand erhitzen und mit dem weiwein aus dem Lauchtopf ablschen und zu einer sauce einreduzieren lassen.

    Zwei Freunde treffen einander auf der Strae, da meint der eine:

    Hans, du strahlst heut so. Darf ich den Grund erfahren?

    Ja natrlich, lieber Fritz, erwidert dieser, ich bin Strohwitwer und kann endlich selber ko-chen. Jeden Tag gibt es mein Lieblingsgericht!

    Selbstverstndlich hakt Fritz gleich nach: Verrtst du mir das Rezept, bitte!

    Aber gerne, antwortet Hans und legt auch schon los: Also zuerst besorge ich mir vom Fleischhauer persnlich zwei herrlich abgelegene Stck Rindfleisch, die ich gleich etwas mariniere. In einer Pfanne lasse ich Zwiebel und Speck in et-was Olivenl anschwitzen, dann kommt das Rind-fleisch dazu, das ich auf beiden Seiten bei mittle-rer Hitze anbrate. Wenn das Fleisch schn braun geworden ist, gebe ich einen Schuss Rahm dazu. Jetzt schtte ich 1 8 Liter Rum, 1 16 Liter edlen Williams, 1 16 Liter Whisky und 1 4 Liter Welschriesling in die Pfanne.

    Fritz verzieht den Mund und meint: Um Himmels willen, das isst du dann?

    Drauf kontert Hans ganz selbstbewusst: Ha, das Fleisch hau ich weg, aber die Soe ist ein Wahnsinn!

    57

    zutaten

    2 steaks (je nach wunsch Filet,

    hftsteak, roast-beef )

    6cl single malt whisky

    olivenl1 TL kreuzkmmel1 EL getrockneter

    oregano1 chilischote,

    gehackt2 knoblauch-

    zehen, gehacktabrieb

    einer zitronepfeffer, salz

    Lauch1/8 l weiweinfrischer basili-

    kum, gehackt

    rezeptchristian sundl ist der chef des kassettenlabels wilhelm show me the major Label. Einmal monatlich kocht er als wil-helm show me the majoran Laberl in der Grazer kombse auf.

    whIskysTEak

  • 16.27 Uhr. Es ist nicht viel los im Proberaum. Eine Theaterpremiere steht bevor, ein

    Musical, doch davon ist wenig zu spren. Der Kaf-fee kocht.

    16.28 Uhr. Der erste Schauspieler trifft ein. Belangloses Geplnkel bestimmt den Raum

    und die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines detail-lierten Probenplans schwingt mit. Der erste Kaf-fee wird getrunken.

    16.30 Uhr. Probenbeginn.

    16.32 Uhr. Der Kaffee findet reienden Absatz.Die halbe Kanne ist leer. Die Sofas im Aufent-

    haltsraum sind noch sprlich besetzt. Niemand kmmert sich um die Tatsache, dass man eigent-lich zum Proben da wre.

    dIE probE EIn zEITproTokoLL

    Text alexander Lugmayr

    68

  • auf die erste bltterteigplatte wird flssige butter mit einem pinsel aufgetragen und mit hagelzu-cker und walnssen bestreut. dann wird die nchste Lage bltterteig aufgelegt und etwas festgedrckt, noch einmal mit butter bestrichen und mit zucker und walnssen bestreut. nun wird der bltterteig von den beiden schmaleren seiten zur mitte hin aufgerollt, so dass der Querschnitt wie ein schweinsohr aussieht. die rolle schn andr-cken und anschlieend in ca. 8 mm dicke scheiben schneiden.

    die scheiben werden auf ein backblech gelegt und bei 180 c umluft ca. 20 minuten gebacken.

    16.35 Uhr. Auch die Kekse zum Kaffee schmecken.Die Premiere scheint noch unendlich

    weit entfernt.

    16.40 Uhr. Zehn Minuten der Probezeit sind vorbei.Die Streber sind mittlerweile komplett ver-

    sammelt. Zu zweit unterhalten sie sich ber die Vormittagsprobe. Man habe gesehen, dass ein Kollege eine Pizza gegessen und danach diese, aufgrund seines anscheinend lngeren Abends gestern, kurz vor seinem Auftritt auf der Hinter-bhne rezitiert hat.

    Der Rest, der die Zeit bersehen hat und zu frh gekommen ist, raucht stillschweigend vor sich hin.

    16.45 Uhr. Neuer Kaffee ist aufgesetzt. Die ersten Keks-

    teller sind leergegessen.

    16.47 Uhr. Neue Noten.Um die Stimmung ein bisschen anzuheizen

    werden genderte Noten verteilt.Ein Raunen geht durch einen leicht mit

    Rauchschwaden gefllten Raum. Zwei Personen verlassen den Raum.

    16.48 Uhr. Notenbltter werden unglubig studiert.Es

    sind leise Stimmen zu hren.

    69

    zutaten

    but...

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