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Eine Vergleichsstudie zwischen Dan.8,9-14 und 3.Mo.4 +16

Stimmt unsere prophetische Auslegung über die Entweihung und Verunreinigung

des Heiligtums mit unserer Heiligtumslehre überein?

Theologie und Prophetie müssen übereinstimmen!

Das Problem Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums in adventistischer Auslegung

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Haben wir es in Dan.8,14 mit einer Reinigung des Heiligtums zu tun, die im theologischen

Zusammenhang mit 3.Mo.16 steht?

Wenn ja, haben wir es in Dan.8,9-12 dann auch mit einer Verunreinigung bzw. Entweihung des

Heiligtums im Vergleich zu 3.Mo.4 zu tun?

Was sagt STA-Theologie dazu?

Fragen zur Reinigung und Verunreinigung des Heiligtums in Daniel 8

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“Die Frage der Verunreinigung oder Entweihung des Heiligtums wird in Dan.8,9-12 nicht

behandelt.” G.Hasel “Sanctuary and atonement” S. 193-205

“Es gibt weder ein Zeitwort noch ein Hauptwort, welches in Dan.8,10-12 den Gedanken einer

Verunreinigung oder Entweihung enthält.” (G.Hasel)

“Es wurde immer wieder offensichtlich, dass nichts über eine Verunreinigung des Heiligtums oder seines

Ortes gesagt wird. Die typischen Begriffe für Verunreinigung oder Verschmutzung kommen in Dan.8,9-13 einfach nicht vor. … (G. Hasel)

Die Antwort des BRI gegen Dr. Ford

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“Wir haben bemerkt, dass nirgends in Dan. 8 vom Kl.Horn gesagt wird, dass es direkt das

Heiligtum verunreinigt.

Unter den besonderen Aktivitäten des Kl. Horns gibt es keine, welche mit einer Verschmutzung des Heiligtums in Verbindung gebracht werden

kann.” (G.Hasel; “Sanctuary and atonement” S.193-205)

Kann man es wirklich so sehen?

Hat das, was das Kl. Horn tut, mit einer Entweihung und Verunreinigung des Heiligtums zu tun, von der es nach 2300

Abenden und Morgen wieder befreit werden würde?

Gibt es einen Sinnzusammenhang zwischen Dan.8,11-12 und den Versen 13-14?

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“Uns einzureden, Dan.8,14 im Kontext zu lesen, würde bedeuten, das Kl. Horn als Christus zu

identifizieren!

Wir können den Kontext nicht mit der adventistischen Auslegung (vom täglichen Dienst

im AT-Heiligtum) in Übereinstimmung bringen” (STA-Theologe Dr. R.

F.Cottrell zitiert im Wachturm 15/07 97)

Das Problem dahinter ist, dass wir als STA in Daniel 8 das Kleine Horn als Verunreiniger des Heiligtums haben, doch dem entgegen

erklären wir, dass das Heiligtum im AT durch den Priester als Sinnbild für Christus im täglichen Dienst durch die Blut- bzw. Sündenübertragung auf das Heiligtum verunreinigt wurde!

Wie argumentieren STA-Theologen gegen Ford?

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“Dan.8,14 von diesem Ruf “wie lange” (V.13) zu lösen heißt, exegetisch ankerlos auf hoher See

zu treiben.” (Desmond Ford, „The day of Atonement“)

Es ging hier um die Frage, ob Dan.8,14 als direkte Antwort auf V. 13 zu verstehen sei?

Desmond Ford war der Meinung, dass Dan.8,14 auch in direktem Zusammenhang mit Dan.8,11-14 zu verstehen sei!

Das meint, dass das, was das Kleine Horn in Dan.8,11 gegen das Heiligtum unternimmt, eine Entweihung des Hlgtms.

darstellt, und Dan.8,14 als ein Hinweis auf das Ende dieser Entweihung zu sehen sei!

Hatte er also mit seinem Einwand recht oder nicht?

Der berechtigte Einwand von Desmond Ford

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Adventecho 5/07 S. 26 von Dr. Rolf Pöhler - ein Kommentar zum 24. Glaubenspunkt über das Heiligtum,

„Ließt man Daniel 8,14 im unmittelbaren Textzusammenhang, dann wird klar, dass es hier um die Wiederherstellung dessen geht, was die gottfeindliche Macht (vorher) attackiert hatte.“

Wie argumentieren STA-Theologen heute?

Sind die Handlungen des Kl. Horns demnach wirklich im Sinne einer Entweihung od.

Verunreinigung des Heiligtums zu sehen?

Vergleiche dazu Dan.8,11-12 mit Dan.11,31

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Hatten Ford und vor ihm andere Kritiker der Heiligtumslehre in dieser Frage der

Verunreinigung und Reinigung in Dan.8,11-14 prinzipiell recht?

Muß man deshalb die ganze Lehre von 1844 und dem U-Gericht verwerfen?

Es gilt, die Schwächen in der Auslegung zu erkennen und auszuräumen!

Welche Schwächen und Unstimmigkeiten in der rechten Identifikation des Heiligtums gibt es in

unserer traditionellen STA-Auslegung von Daniel 8?

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1. Das Heiligtum in Daniel 8 sei nur als himmlisches Heiligtum zu sehen und nicht auch als Gemeinde!

2. Wenn das Heiligtum in Dan.8,11 nicht auch die Gemeinde wäre, kämen die Gläubigen nach üblicher STA-Auslegung in Dan.8,11-14 im Heiligtumsgeschehen nicht vor!

- Im AT waren die Gläubigen im Heiligtums-geschehen am Yom Kippur sehr wohl

involviert!

3. Über die Wegnahme des „Täglichen“ und die Entweihung des Heiligtums durch das Kl. Horn nach 1844 wird nicht gesprochen.

Schwächen in der bisherigen Auslegung von Dan. 8

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3. Ob das Heiligtum nach 1844 noch weiterhin verunreinigt, wird, u. wie das in Parallele zur Reinigung des Heiligtums konkret geschehen mag, wird unter STA nicht überlegt.

Eine Neu-Identifikation des Kl. Horns nach 1844 wäre unbedingt nötig! Ist es immer noch nur das Papsttum?

4. Eine genaue Betrachtung der Verunreinigung und Reini-gung des Heiligtums im Vergleich zwischen 3.Mo.4 + 16 und Dan.8,11-14 zeigt wesentliche Unstimmigkeiten.

5. Es gibt Unstimmigkeiten zwischen unserer Theologie der Verunreinigung des Heiligtums und der Prophetie von der Verunreinigung in Dan.8.

6. Gemäß traditioneller Erklärung kommt der Bock für Asasel in Daniel 8 nicht vor!

7. Unsere Erklärungen bezüglich der Verunreinigung des AT-Heiligtums sind biblisch nicht begründ- bzw. belegbar!

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8. Das Kl. Horn würde nur den „täglichen Dienst“ und nicht auch den „Jährlichen“ angreifen!

„Das Kleine Horn konnte nur das „Tägliche“ angreifen, weil das „Jährliche“ der Dienst im hinteren Teil des Heiligtums, in dem die Reinigung des Heiligtums vollzogen wurde, zu dieser Zeit nicht durchgeführt wurde. Erst am Ende der 2300 Jahre (1844) sollte das Heiligtum gereinigt werden, und das „Jährliche“ begann.“ (S.Sch 3/06 S. 136)

Die Vorstellung, dass der Kampf gegen das Heiligtum, von dem in Dan. 8 die Rede ist, sich nur auf die Zeit des NT. bis

1844 beschränken würde, wäre sehr naiv!

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• Gibt es ein Wegnehmen des „Täglichen“ vor 1844 und nach 1844? (Hat sich daran etwas geändert?)

• Gibt es ein Verwüsten des Heiligtums vor 1844 und nach 1844 ? (2.Th. 2) • Gibt es ein Niederwerfen der Wahrheit vor 1844 und nach 1844? • Gibt es ein Gräuel der Verwüstung vor 1844 und nach 1844?• Wer sind die Helfer (Heere) des KL. Horns vor 1844 und nach 1844?• Wird sich das alles noch einmal am Ende der Zeit wiederholen?

• Was ist der Tempel Gottes vor 1844 und nachher? Kann sich der Mensch der Gesetzlosigkeit auch in den Tempel der Gem. der Übrigen setzen? Wie könnte das geschehen? Wie war es früher?

• Wie sah die Verunreinigung des Heiligtums vor 1844 aus und wie sieht sie eventuell nach 1844 in der Gem. der Übrigen konkret aus?

• Braucht es eine Reinigung/ Reformation auch nach 1844? (Siehe A.T. Jones, BW. S. 74-78)

Fragen zum Kl. Horn vor 1844 und nach 1844

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Beispiel aus Adventecho 05/07.

Eine Erklärung zum Glaubenspunkt Nr.24 (Dr. R.Pöhler)

„Wie der Hohe Priester einmal im Jahr das Allerheiligste – den inneren Raum der Stiftshütte betrat, mit Opferblut

betrat, um die Versöhnung für sich und das ganze Volk zu vollziehen, so ist Jesus nach seiner Auferstehung, „durch

seine Auferstehung „durch sein eigenes Blut ein für allemal in das (himmlische) Heiligtum eingegangen und hat eine

ewige Erlösung empfangen.“

Was einmal jährlich am großen Versöhnungstag im Alten Bund geschah, sollte das einmalige Erlösungswerk

Christi im neuen Bund gleichnishaft darstellen.“

Ist Jesus demnach schon seit seiner Himmelfahrt im Allerheiligsten? Was ist dann mit 1844?

Wie steht es um unsere Heiligtumslehre?

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„Die heiligen Stätten des Heiligtums im Himmel werden durch die zwei Abteilungen im irdischen Heiligtum dargestellt.

(GK. 416)

„Der Dienst des Priesters während des ganzen Jahres in der ersten Abteilung des Heiligtums, „im Inwendigen des

Vorhangs“, der die Tür bildete und das Heilige vom Vorhof trennte, stellt den Dienst dar, den Christus mit seiner

Himmelfahrt angetreten hat. ...

Achtzehn Jahrhunderte lang wurde dieser Dienst im ersten Teil des Heiligtums fortgeführt.“ (GK. 422)

Was E.G. White sagt

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Die Sicht von Br. Folkenberg• Nachdem der Widder geschlachtet war, nahm der Priester

dessen Blut und sprengte etwas davon auf den Gnadenstuhl (Vers 14). Beachten wir, der Priester trug das Blut ins Allerheiligste des irdischen Tempels. Siebenten-Tags-Adventisten verstehen den hohenpriesterlichen Dienst im Allerheiligsten des irdischen Heiligtums am irdischen, levitischen Versöhnungstag als ein Symbol für den hohepriesterlichen Dienst Christi, der als unser Hoherpriester im Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums dient.

• Wir glauben, dass Jesus seit 1844 im Allerheiligsten ist, und dass wir in der Zeit des wahren Versöhnungstages, der Zeit des Gerichts vor der Wiederkunft (Untersuchungsgericht) leben, der durch den irdischen Versöhnungstag nur vorgeschattet wurde. (Folkenberg, AE 06/1997)

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„Wie der Hohepriester nach vollbrachter Versöhnung das Heiligtum wieder verließ und das wartende Volk segnete

(3.Mose 16), so wird Christus eines Tages seine priesterliche Fürsprache beenden und zur Erde

zurückkommen, „um alle, die auf ihn warten, in sein Reich aufzunehmen“ (Hebr. 9,28 HFa).

Dann wird der große Versöhnungstag – die Zeit der Gnade – enden, an dem Jesus sowohl die Opferrolle als auch die

Priesterfunktion innehat.“ (R.Pöhler) AE 05/2007

Kritische Fragen an den Autor,

Gibt es demnach den Fürsprecher und die Zeit der Gnade bis zum Erscheinen Jesu in den Wolken des

Himmels?

Wo ist hier das Ende der Gnadenzeit vor der Wiederkunft Jesu?

Was ist mit der Versiegelung der 144.000 in der Zeit ohne Fürsprecher?

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„ … Dass das Heiligtum im Himmel von den Auswirkungen der Sünde „ gereinigt“ und „wieder

geweiht“ werden wird.“

Warum soll das Heiligtum nur von den Auswirkungen der Sünde gereinigt werden?

Welches Problem würde das ergeben?

Es ginge nur um die Beseitigung von Symptomen der Sünde, aber nicht um die Ursache selbst!

Was sagt 3. Mose 16 und E.G. White dazu?

Was bedeutet „Reinigung des Heiligtums“ nach Dan.8,14 gemäß Rolf Pöhler?

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Im Schattendienst, der ein Hinweis auf das Opfer und die Priesterschaft war, bildete die Reinigung (Weihe) des

Heiligtums den letzten Dienst, der vom Hohenpriester in der jährlichen Amtsführung ausgeübt wurde. Es war dies das

abschließende Werk der Versöhnung, ein Wegschaffen oder Abtun der Sünde von Israel, und versinnbildete das Schlußwerk im Amte unseres Hohenpriesters im Himmel,

wobei er die Sünden seines Volkes, die in den himmlischen Büchern verzeichnet stehen, hinwegnimmt

oder austilgt.Dieser Dienst schließt eine Untersuchung, einen

Gerichtsprozess ein, der der Wiederkunft Christi in den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit

unmittelbar voraufgeht; denn wenn er erscheint, ist jeder Fall schon entschieden worden. (GK 355)

Der abschließende Versöhnungsdienst im U-Gericht bei E.G. White

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Ein Prediger aus Deutschland per e-mail

„Die Reinigung des Heiligtums in Parallele zum Großen Versöhnungstag in 3. Mo. 16 findet in den 1000 Jahren

statt.“ (Siehe auch den Artikel in „Glauben heute 2007“)

Die 2300 Abende und Morgen sind als 1150 Tage zu sehen.

Welche theologische Konsequenzen hat das?

1.Kein Großer Versöhnungstag und somit auch keine besondere Versöhnung der Gemeinde ab 1844

2.Keine Vollkommenheit der Gemeinde vorher möglich!

3. Kritik an meinem Verständnis v. den 144.000 u. dessen, was E.G. White über die Zeit ohne Fürsprecher sagt!

Wann findet die „Reinigung des Heiligtums“ nach Dan. 8,14?

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„Die Reinigung des Heiligtums analog zum großen Versöhnungstag wird typologisch während der 1000 Jahre = 1 Tag, Off.20 vor und mit den Gläubigen ausgeführt und hat inhaltlich nichts mit der Reinigung in Dan. 8,14 zu tun, da dort nicht eine Reinigung von den abgelegten Sünden

der Gläubigen, sondern eine Reinigung von der Schändung des kleinen Horns beschrieben wird.“

„Die Versöhnung durch Jesus am Kreuz ist einmalig, auch für den großen Versöhnungstag. Der Vorhang zum

Allerheiligsten wurde auf der Erde, so auch im Himmel, am Kreuzigungstag zerrissen. Jesus befindet sich seit der Himmelfahrt im Allerheiligsten am Thron Gottes und in

der Gemeinde.“ (Aus der Studie des Predigers / S.1)

Neue STA-Erkenntnisse über Daniel 8,14

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„Die von Hiram Edson erstmals vertretene Auslegung, der antitypologischen Reinigung am

heilsgeschichtlich großen Versöhnungstag ist vom Prinzip her richtig, aber eben nicht ab 1844,

sondern nach der Wiederkunft Jesu während des Millenniums am Thron Gottes.

Die altadventistische Deutung ist natürlich eine geschichtliche Tatsache und kann als solche

kirchengeschichtlich gewürdigt werden.“(Ebenda)

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„Während der Versöhnungshandlung am großen Versöhnungstag in Israel gab es keine individuelle Versöhnung mehr, d. h. keine Gnadenzeit mehr.

Eine Gleichzeitigkeit von täglichem Dienst und jährlichem Dienst ist typologisch nicht

begründbar.“

„Die endzeitliche Versöhnungshandlung während des Millenniums-Versöhnungstages bezieht

sich auf die Erklärung der Entfernung der schon vergebenen Sünden vor den Gläubigen.“

(Ebenda)

Kein Ende der Gnadenzeit vor der Wiederkunft Jesu?

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“Auch im vorgebildeten Gottesdienst beschlossen die Reinigung des Heiligtums und das Bekenntnis

der Sünden auf den Kopf des Bockes für Asasel die alljährlichen Amtshandlungen....

Und einmal in jedem Jahr wurden ihre Gedanken auf jene abschließenden Ereignisse des großen Kampfes zwischen Christus und Satan gelenkt, auf die endgültige Reinigung des Weltalls von Sünden

und Sündern.” (PP 335)

Die endgültige Reinigung des Heiligtums, wie es Ellen G. White sah?

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• Das Heiligtum von Dan 8,14 wird erst dann endgültig gereinigt sein, wenn Sünden, Sünder und Verursacher der Sünde = Satan vernichtet sein wird !

• Satan war der erste, der ein “Heiligtum” verunreinigte!

• Es ist das erste Beispiel für die Verunreinigung eines Heiligtums!

• Wodurch hat Satan zum ersten Mal das Heiligtum verunreinigt? (Hes.28,18)

• Die Reinigung des Hlgtms. ist kein Augenblick, sondern ein Prozess von 1844 – Ende d. 1000 J.

Die Reinigung des Heiligtums ein Prozess

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7 Verschiedene Phasen der Reinigung des Heiligtums1. Phase, Vergebung von Sünde und Schuld im Leben des

Sünders

2. Phase, Befreiung vom Sündigen im Leben des Sünders je nach möglicher Erkenntnis in der Geschichte

3. Phase, Vollständige Befreiung und Überwindung jeder Sünde vor Abschluß der Gnadenzeit in den Gläubigen der letzten Generation = die 144.000

4. Phase, Die 144.000 sind vollständig gereinigt und benötigen keinen Fürsprecher mehr! Es gibt ein gereinigtes irdisches “Heiligtum”

5. Phase, Bei der WK-Jesu. Die Gläubigen werden vom sündigen Fleisch befreit. Die Erde wird von Sündern geräumt und gereinigt!

6. Phase, Während der 1000 Jahre. Gottes Gerechtigkeit und seine Herrschaft werden gerechtfertigt und anerkannt

7. Phase, Am Ende der 1000 Jahre. Das Weltall von Sünde gereinigt, Gott von jeder Anklage befreit!

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Die Zeit für Asasel, da Satan die Sünden auferlegt

werden

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• Ab welchem Zeitpunkt wird das Volk Gottes für immer ohne Sünde sein ?

Es wird ab dem Zeitpunkt sein, da Jesus dem Satan die Sünden auf den Kopf legen wird!

• Zu welchem genauen Zeitpunkt werden Satan die Sünden auf den Kopf gelegt werden?

• Was lehrt uns der Yom Kippur darüber ? (3.Mo.16)

• Was erfahren wir aus dem Geist der Weissagung ?

Die Zeit für Asasel

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"In jener schrecklichen Zeit, nachdem Jesus seine Fürbitte aufgab, lebten die Heiligen in der Gegenwart des heiligen

Gottes ohne Fürsprecher. Jeder Fall war entschieden, alle Edelsteine waren gezählt. Jesus verweilte einen Augenblick in dem Vorhof des himmlischen Heiligtums, und die Sünden,

welche bekannt geworden waren, während er im Allerheiligsten weilte, wurden auf Satan gelegt, den Urheber

der Sünde, der die Strafe tragen muß.

Dann sah ich, wie Jesus sein priesterliches Gewand ablegte und königliche Kleider antat. Auf seinem Haupte

waren viele Kronen, eine Krone in die andere. Umgeben von himmlischen Engeln verließ er den Himmel. Auf seinem Haupte waren viele Kronen, eine Krone in der anderen.

Umgeben von himmlischen Engeln verließ er den Himmel. Die Plagen fielen auf die Bewohner der Erde." (EG, 273

[267])

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" Dann sah ich, dass Jesu Werk im Heiligtum bald beendet sein wird. Und nachdem dort sein Werk beendet ist, wird er zur Tür der ersten Abteilung kommen und die Sünden Israels auf das Haupt des Sündenbockes bekennen. Dann wird er die

Kleider der Vergeltung anziehen, und die Plagen werden auf die Bösen kommen..." GO 292

Der Versuch Satans die Gläubigen doch noch zu vernichten

"Dann, während die Plagen niedergehen, wird der Sündenbock hinweggeführt. Er unternimmt mächtige

Anstrengungen, um zu entweichen, aber die Hand , die ihn führt, hält ihn fest. Gelänge es ihm zu entweichen, würde

Israel sein Leben verlieren. Ich sah, dass es Zeit erfordern würde, den Sündenbock in das Land der Vergessenheit zu führen, nachdem die Sünden auf sein Haupt gelegt worden

sind.„ MS 23.Okt. 1850

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“Dann gibt es zwei weitere Dinge, die ein Heiligtum genannt werden mögen, welche je einer Reinigung bedürfen, und das sind die Erde und die Gemeinde. Wenn diese gereinigt sein werden, dann und nicht vorher wird das gesamte Heiligtum

Gottes gereinigt oder gerechtfertig sein.

Die nächste Frage ist, Wann werden die Heiligen gereinigt oder gerechtfertigt sein? Ich antworte, wenn unser Herr

wiederkommen wird. Dann wird die gesamte Gemeinde von aller Unreinigkeit gereinigt, und ohne Flecken und Runzel

dargestellt werden. Dann wird sie mit feiner reiner Leinwand rein und weiß gekleidet werden.“

Die Reinigung der Gemeinde erst bei bzw. nach der Wiederkunft Jesu in den 1000 Jahren?

Miller´s Sicht von der Reinigung des Heiligtums

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Frank Holbrook , Biblisches Forschungskommitee, GK

„Die Reinigung des himml. Heiligtums hängt nicht von der Reinigung des Volkes auf Erden ab !“

“Wir sind nicht einverstanden mit der Idee, dass die Reinigung Heiligtums im Himmel von der Reinigung des Volkes Gottes auf Erden abhängig ist….

Wir glauben jedoch, das das Wissen um dieses Geschehen im Himmel eine Auswirkung auf unser Leben haben sollte. S 193

“Nicht vorbereitet sein von Seiten des Volkes Gottes, kann niemals in sich selbst die Vollendung des “Vorwieder-kunftsgerichtes” hinauszögern.” (S. 192)

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„Die Reinigung des himmlischen Heiligtums heute betrifft das Verzeichnis der Sünden der Verstorbenen. Die

Sünden der Lebenden werden erst am Ende der Gnadenzeit aus den himmlischen Büchern ausgetilgt, nicht Jahre oder Jahrzehnte vorher.“ (G.Pfandl; E-mail)

Die Reinigung des Heiligtums von den Sünden der Lebenden ist daher nicht direkt mit der Überwindung der

Sünde heute in Verbindung zu bringen.

Die Reinigung im Himmel ist allein Gottes Werk, die Überwindung der Sünde ist das Werk der Gläubigen mit

Hilfe des Heiligen Geistes. (Pfandl)

Beachte bitte, ". . . muss sich das Volk Gottes auf Erden in besonderer Weise läutern" (GK 427).

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„In Daniel ist nur von der Reinigung des himmlischen Heiligtum die Rede. In keinem der von Dir angeführten Zitate der Pioniere wird das Heiligtum in Daniel 8,14 mit der Gemeinde identifiziert. Es geht immer um zwei verschiedene Vorgänge, Reinigung

des himmlischen Heiligtums und Überwindung der Sünde hier auf Erden.“ (E-mail von Dr. Pfandl)

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“Während Christus neben den Zehn Geboten im Allerheiligsten steht und im Himmel Sünden austilgt, schüttet er durch seine Gnade

kostbares Licht auf die Welt, um Männer und Frauen, Jungen und Mädchen zu helfen, den Stand von in der Sache Gottes geweihten, gut informierten Siegern zu erreichen, der sie befähigen wird, in der Zeit der Trübsal zu bestehen, nachdem Jesus das himmlische Heiligtum

verlassen haben wird. “Vom Allerheiligsten her” so schrieb Ellen G. White 1887, “wird das

große Werk der Belehrung unternommen.” Diese Belehrung annehmen, ihr glauben und mit ihr zusammenwirken, koste es, was es

wolle – das ist ein Teil dessen, was es bedeutet, sein Leben zu Christus zu bringen, auf dass es reingewaschen wird, damit die Sünden auch in unseren täglich gelebten Erfahrung “ausgetilgt”

werden. “Hier auf Erden muß die Reinigung der Seelen statt finden, ganz in

Übereinstimmung mit Christi Reinigung des Heiligtums im Himmel.” E.G. Whites, Letter 37, 1887

C.M.Maxwell ist anderer Meinung

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“Die ersten Adventisten glaubten, dass vor dem Ende der Welt die Lehren der Bibel, sowohl die Details als auch die größeren Zusammenhänge von der Gemeinde entdeckt werden müssen.”

G.Knight “Es war nicht immer so´” S. 169

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Die praktischen Schlussfolgerungen auf unsere Rechtfertigungslehre sind bereits zu

erkennen

• Die Reinigung des Heiligtums ist für moderne STA-Theologen ein rein juristisches Geschehen, das für den Sünder im Himmel vollzogen wird.

• Es geht für viele Theologen in der Reinigung des

Heiligtums von Dan. 8,14 nicht um ein Geschehen am

bzw. im Sünder!

• Versöhnung und Rechtfertigung ist für sie ein rein juristisches Geschehen der Rechtsprechung vor Gott!

• Der Sünder wird in dem Fall lediglich vor Gott gerecht gesprochen, aber nicht wirklich gerecht gemacht.

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Die Meinung eines Predigers im Osten Deutschlands, dessen Sichtweise viele teilen!

„Ein angstbesetzter Glaube einer ständigen und durch das Untersuchungsgericht sogar verstärkten (gegenüber der Zeit vor 1844) Untersuchung des

Gläubigen wäre einem frohmachenden Evangelium entgegengesetzt und sollte in adventistischer

Theologie nicht vorkommen.“

Warum man mit einem Untersuchungs-gericht und einer Reinigung einer

Gemeinde als geistliches Heiligtum vor der Wiederkunft Jesu Probleme hat!

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Wie fühlte das Volk Israel am Großen Versöhnungstag im AT?

• War es ein Tag der Freude oder Sorge?

• Wie wollte Gott, das das Volk diesen Tag erlebt? (3.Mo.16,29-30 und 3.Mo.23,27-30)

• Für wen mag es ein Tag der Angst gewesen sein?

• Gab es an diesem Tag Exekutionen?

• Es bestand die Gefahr der Oberflächlichkeit, der Selbstsicherheit und Routine!

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Das Kern des Problems mit der Verunreinigung und

Reinigung des Heiligtums aus der Sicht von Daniel

8,11-14 im Vergleich zu 3. Mose 4 und 16

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Mit welchem Problem haben wir es konkret zu tun?

• Gibt es ein Übereinstimmung zwischen der Prophetie der Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums in Dan. 8,11-14 und dem Heiligtumsgeschehen im AT?

• Es gibt eine Disharmonie bezüglich der Erklärung des Verunreinigungsgeschehens, wie wir es als STA in Daniel 8 erklären, und wie wir es üblicher Weise im AT-Heiligtumsgeschehen erklären !

Um welche Disharmonie handelt es sich?

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Ist Verunreinigung in der Bibel gottgewollt oder nicht?

Was wird in 3. Mose und was in Daniel 8 verunreinigt ?

Wie und wodurch wird das Heiligtum jeweils verunreinigt ?

Wann wird es verunreinigt?

Wer ist jeweils der Verunreiniger des Heiligtums ?

Ist die Verunreinigung des Hlgtms. legal oder illegal ?

Wer oder was wird gereinigt, bzw. wieder geweiht?

Wie, wann u. wodurch wird es gereinigt ?

Was ist Bedeutung vom Bock für Asasel bei der Reinigung?

Was ist das Schicksal des Verunreinigers des Heiligtums?

Fragen zur Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums in Dan.8 + 3.Mose 4 + 16

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Die Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums nach 3.Mose 4 + 16 gemäß traditioneller STA-Sicht

Wer verunreinigt das Heiligtum ?

Wodurch geschieht Verunreinigung ?

Wann geschieht die Verunreinigung?

Ist die Verunreinig. legal od. illegal ?

Wer oder was wird gereinigt ?

Wann wird gereinigt?

Die Rolle des Bockes für Asasel

Bekennende Sünder und Priester

Durch Sündenbekenntnis und Blutübertragung auf das Hlgtm.

Nur im täglichen Dienst! (Ist das nur vor 1844?)Legal und gottgewollt!

Das Volk und das Heiligtum

Von den Sünden der Gläubigen

Am Ende des Jahres (Yom Kippur)

Was wird verunreinigt bzw. entweiht? Das Heiligtum

Ist das biblisch und auch in der Prophetie von Daniel 8 so?Der Lohn für den Verunreiniger? Vergebung und ewiges Leben!

Wovon wird gereinigt?

3. Mo.16,20-22

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Ein Vergleich bezüglich der Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums von Dan.8 zu 3.Mose 4 + 16 (STA-Sicht vor

1980)

Das himml. Hlgtm.

Das Kl. Horn

Durch Rebellion gegen Gott

Nur vor 1844 oder bis zum Ende?illegal

Das himml. Hlgtm.Von Sünden d. GlVom Tun d. HornsAm Ende d. Zeit

???

`

Dan 8Keine Übereinstimmung !

Wer verunreinigt das Heiligtum ?

Wodurch geschieht Verunreinigung ?

Wann geschieht die Verunreinigung?

Ist die Verunreinig. legal od. illegal ?

Wer oder was wird gereinigt ?Wovon wird gereinigt?

Der Bock für Asasel ?

Was wird verunreinigt bzw. entweiht?

Der Lohn der Verunreiniger?

3.Mo. 4 + 16

Priester + Sünder

Bekenntnis u. Blutübertrag.

Nur im tägl. Dienstgottgewollt

Volk u. Hlgtm.

Sünden d. Gl.

3. Mo.16,20-22

Das AT-Hlgtm.

ewiges Leben ewiger Tod

Wann wird gereinigt? Ende d.Jahres

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Muss es unbedingt eine völlige Übereinstimmung zwischen der

Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums in Daniel 8 im Vergleich zu

3. Mose 4 + 16 geben?

Wenn nein, warum nicht?

Wenn ja, wie könnte sie aussehen?

Prophetie und Theologie müssen unbedingt übereinstimmen!

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Ein mögliches Erklärungsmodell in Übereinstimmung zwischen Dan.8 und dem AT-Schattendienst

3.Mo. 4 + 16Das Heiligtum

Das Kl. Horn

Rebellion gegen Gott

Durchgehend auch nach 1844

illegal

Gem. + hml. Hlgt.Tilg. der Sünden u. des Kl.HornsEnde d. ZeitKl. Horn / Satan ? Ewiger Tod

`

Wer verunreinigt das Heiligtum ?

Wodurch geschieht Verunreinigung ?

Wann geschieht die Verunreinigung?

Ist die Verunreinig. legal od. illegal ?

Wer od. was wird gereinigt ?

Wie wird gereinigt?

Die Rolle des Bockes für Asasel ?

Der Sünder

Rebellion gegen Gott

Jeden Tag-auch am Y.Kip.

illegal

Volk u. Heiligtum

Tilgung d. Sünden u. d. Unbußfertigen

3. Mo.16,20-22

Dan 8Was wird verunreinigt bzw. entweiht? Das Heiligtum

Der Lohn des Verunreinigers? Ewiger Tod

Wann wird gereinigt? Ende d. Jahres

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Hat das Kleine Horn mit Asasel etwas zu tun?

Beachte, Ein Bock ist für Asasel bestimmt, und wird zu ihm in die Wüste geführt! Es gilt zw. Bock und Asasel zu unterscheiden!

Asasel ist in der Wüste, und so kann es nicht gleichzeitig auch der Bock für Asasel sein! Für wen steht also der Bock und wer ist Asasel?

Wer wird letztlich zu Satan geführt und sein „Opfer“ sein?

Das Kleine Horn ist letztlich ein Opfer, das mit Satan und all seinen Anhängern im Feuersee landen wird? (Off.20,10) (Bock u. Asasel eine Einheit)

Wenn der Bock nicht vordergründig nur ein Sinnbild für Satan ist, warum soll dann der Sündenbock nur ein Sinnbild für Christus sein?

Der Bock ist zum Opfer für den Herrn bestimmt! (3.Mo.16,9)

Wer od. was ist ein Opfer für den Herrn? (Siehe Röm.12,1-2; Hebr.9,23)

Auch Jesus als Mensch war ein vollkommenes Opfer für den Herrn, wie auch wir es sein sollten! (Eph.5,2; 2.Kor.11,2; Eph.5,27; Hebr.9,14; Hebr.10,12) (Christus und die Gläubigen eine Einheit!)

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Das vollkommene Opfer Jesu – war es sein Leben oder sein Tod?

„Gott befahl ausdrücklich, dass an jedem für das Heiligtum dargebrachten Opfer „kein Fehler“ (2.Mo.12,5) sein sollte. Die Priester mussten alle zum Opfer angebotenen Tiere prüfen und jedes zurückweisen, an dem sie einen Fehler entdeckten. Nur ein Opfer, an dem „kein Fehler“ war,

konnte Sinnbild für die vollkommene Reinheit dessen sein, der sich als ein unschuldiges und unbeflecktes Lamm

(vgl. 1.Petr.1,19) opfern sollte.

Der Apostel Paulus verweist auf diese Opfer, um zu veran-schaulichen, wozu die Nachfolger Christi werden sollen, „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit

Gottes, dass ihr eure Leiber gebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer

vernünftiger Gottesdienst.“ Röm.12,1. (MS 140, 1903).

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Wann wäre sein Opfer unvollkommen gewesen?

„Christus nahm die menschliche Natur auf sich und wurde ein Schuldner dem ganzen Gesetz

gegenüber zu Gunsten derer, die er repräsentierte. Hätte er nur im geringsten versagt, wäre er ein

Übertreter des Gesetzes gewesen und er hätte in ihm ein sündiges, unannehmbares Opfer gehabt.

Aber er erfüllte jedes Detail des Gesetzes und verdammte die Sünde im Fleisch, doch viele

Prediger wiederholen die Falschheit der Schriftgelehrten, Priester und Pharisäer und folgen

ihrem Beispiel indem sie das Volk von der Wahrheit wegführen.“ ST. 01-16-96

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„Satan führte diese unbarmherzige, den Heiland beschimpfende Schar selbst an. Es war seine Absicht, den

Herrn, wenn möglich, zu einem Vergeltungsschlag zu reizen oder ihn dazu zu bewegen, zu seiner Befreiung ein Wunder zu

wirken und auf diese Weise den Erlösungsplan zunichte zu machen.

Ein einziger Makel auf Jesu Leben, ein einmaliges Versagen seiner menschlichen Natur beim Ertragen dieser furchtbaren

Prüfung würde genügen, aus dem Lamm Gottes ein unvollkommenes Opfer zu machen und die Erlösung der

Menschheit zu vereiteln.“ LJ 733

Wann wäre sein Opfer unvollkommen gewesen?

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Was es bezüglich des vollkommenen Opfers Jesu zu bedenken gilt?

1. Wäre die Kreuzigung unbedingt nötig gewesen, damit Jesus ein vollkommenes Opfer vor Gott und für unsere Sünden sein konnte?

2. Satan hat Menschen dazu verleitet, dass vollkommene Opfer Jesu umzubringen, und das konnte doch nie der Wille Gottes gewesen sein, aber er ließ es geschehen!

3. Wenn aber das Kreuz als Opfer zur Erlösung und zur Vernichtung Satans unbedingt nötig gewesen sei, hätte Satan dann nicht eher verhindern müssen, dass Jesus am Kreuz stirbt?

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„In jeder möglichen Weise versuchte Satan, Jesus zu hindern, eine vollkommene Kindheit zu entwickeln, ein makelloses Erwachsenenalter, einen heiligen Dienst

und ein untadeliges Opfer. Doch Satan wurde besiegt. Er vermochte nicht, Jesus zur Sünde zu verleiten. Er konnte ihn nicht entmutigen, ihn nicht von seinem Werk vertreiben, zu dem er auf diese

Erde gekommen war, um es zu vollbringen. Von der Wüste bis zum Kreuz tobte Satans Sturm gegen ihn, doch je gnadenloser er tobte, desto fester klammerte sich der

Sohn Gottes an die Hand seines Vaters und eilte weiter auf dem blutbefleckten Pfade“ (MS 140, 1903).

Wie wollte Satan das vollk. Opfer Jesu verhindern?

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Das bessere oder die besseren Opfer • Welche Opfer braucht der Himmel zu seiner

Reinigung? (Hebr.9,21-23)

• Welches Opfer will Christus ganz konkret Gott darbringen? (Eph.5,23-27; Kol.1,21-23)

• Was wollte Paulus Gott darbringen? (Kol.1,24-28 und 2.Kor.11,1

• Welche Befürchtung hatte er? (2.Kor.11,3)

• Wie können wir zu einem heiligen und vollkommenen Opfer werden? (Röm.12,1-2; 1.Petr.1-5 etc….)

Geht das nur durch einen „Stellvertretungsglauben? Glauben wir sonst nur ein halbes Evangelium?

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"Das Papsttum ist die Religion der menschlichen Natur. Die Mehrzahl der Menschen liebt eine Lehre, die ihnen erlaubt zu

sündigen und sie dennoch von den Konsequenzen der Sünde befreit. Sie müssen irgendeine Form der Religion

haben, die zwar dem menschlichen Geist entspringt, für die sie aber göttliche Autorität beanspruchen. Eine solch Religion

entspricht der fleischlichen Gesinnung.....

Sie wollen die Form der Religion haben, die die geringsten Anforderungen an Geistlichkeit und Selbstverleugnung stellt. Weil die ungeheiligte menschliche Weisheit sie nicht

dazu führt, das Papsttum zu verabscheuen, werden sie ganz natürlich von dessen Gebräuchen und Lehren angezogen. .... Das Papsttum stellt das Meisterwerk der Täuschung dar.“

ST. 19.Feb. 1894

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Unterschiede zwischen dem “Opfertod” Jesu und den Tieropfern im AT

Gott ordnete das Opfer dem reuigen Sünder an.

Das Opfertier musste vom reuigen Sünder ausgesucht und sein persönl. Eigentum sein.

Sie wurden von einem reuigen Sünder im Gehorsam getötet?

Sie durften nur im Heilgtum (Tempel) im Tempel in heiliger Atmosphäre dargebracht werden.

Er wurde von unbußfertigen Sündern gefordert u. vollzogen

Jesus wurde von unbuß-fertigen Sündern ausgesucht und Er war himmlisches Eigentum! . (War das Gottes Wille?)

Jesus wurde von unbuß-fertigen Sündern aus Hass getötet! (War das Gottes Wille?)

Er wurde außerhalb des Heiligtums hingerichtet nicht in einer heiligen Atmosphäre geopfert. (War das Gottes Wille?)

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Welche Paralellen gibt es zwischen Jesu Opfer und den Tieropfern?

Es waren fehlerlose und unschuldig Tiere

Sie verdienten keinen Tod

Das Opfer alleine konnte niemanden vor Gott rechtfertigen.

Das Opfer sollten beim Sünder ein rechtes Sünden-bewußtsein erwecken und ihn zur Reue und Umkehr führen.

Er wahr fehlerlos und unschuldig

Er verdiente keinen Tod

Sein Tod alleine kann keinen Sünder vor Gott rechtfer-tigen.

Sein qualvoller Tod sollte im Sünder ein tiefes Sünden-bewußtsein, Reue und Umkehr bewirken.

Wo das nicht geschieht, wird der Tod Jesu keine Erlösung bringen!

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Das Problem mit der Sündenübertragung auf das Heiligtum und der dadurch bedingten Verunreinigung

des Heiligtums

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Ein übereinstimmendes Modell der Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums zw. Prophetie u. Theologie

3.Mo. 4 + 16Das Heiligtum

Das Kl. Horn

Rebellion gegen Gott

Durchgehend auch nach 1844

illegal

Gem. + hml. Hlgt.Tilg. der Sünden u. des Kl.HornsEnde d. ZeitKl. Horn / Satan ? Ewiger Tod

`

Wer verunreinigt das Heiligtum ?

Wodurch geschieht Verunreinigung ?

Wann geschieht die Verunreinigung?

Ist die Verunreinig. legal od. illegal ?

Wer od. was wird gereinigt ?

Wie wird gereinigt?

Die Rolle des Bockes für Asasel ?

Der Sünder

Rebellion gegen Gott

Jeden Tag-auch am Y.Kip.

illegal

Volk u. Heiligtum

Tilgung d. Sünden u. d. Unbußfertigen

3. Mo.16,20-22

Dan 8Was wird verunreinigt bzw. entweiht? Das Heiligtum

Der Lohn des Verunreinigers? Ewiger Tod

Wann wird gereinigt? Ende d. Jahres

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Was lehrt uns die Bibel über den Prozess der Sündenübertragung und

Verunreinigung des Heiligtums?

Wenn das Heiligtum wirklich durch Sündenbekenntnis auf ein Opfertier und durch die

Blutübertragung auf das Heiligtum verunreinigt wird, dann müsste es mindestens eine Bibelstelle

geben, die das so erklärt!

Die Symbolik muß biblisch und nicht traditionell gedeutet werden ! ( Bsp. = Jahr-Tag-Prinzip muss biblisch sein! )

Wo steht, dass Blutübertragung auf das Heiligtum eine Verunreinigung des Hlgtms. bedeutet?

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Die logische Erklärung!

3. Mo.16,16; Jer.17,1; 3.Mo.6,19.20; 3.Mo.10,17-18

(1) Reue und Buße des Sünders

(2) Sündenbekenntnis auf Opfertier

(3) Blutübertragung auf das Heiligtum!

(4) Durch Essen des Opferfleisches (3.Mo.6,18-23)

Der reumütige Sünder, das Opfer und der Priester als Verunreiniger des Heiligtums?

Das entspricht nicht der Verunreinigung in Dan.8 !

Das adventistische Konzept von der Sünden-übertragung und der Verunreinigung des Heiligtums

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Nicht Opferblut, sondern nur Sünde kann etwas

sinnbildlich verunreinigen!

Das Land wird verunreinigt Hes.36,17

Der Name Gottes wird entheiligt Hes.36,20.23; Hes.43,7

Gott selbst wird entweiht Hes.22,26; Hes.39,23

Der Mensch wird verunreinigt 3.Mo.11,43; Hes.20,4

Hes.22,4; Hes.23,7

Kann all das auch eine Verunreinigung bzw. Entweihung des “Heiligtums” bewirken?

Biblische Beispiele für Verunreinigung

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1.) Verunreinigung bzw. Entweihung im Zusammenhang mit Verhalten im Heiligtum

o Ps.74,7; Klgl.2,7; Tempel buchst. zerstören (Jes.63,18)

o Jer.32,34; Hes.5,11; Götzendienst im Tempel (Hes.8,6-18)

o Hes.23,38+39 Trotz Götzendienst im Tempel opfern

o 3.Mo.21,23 Priester mit Fehler am Altar dienen

o 3.Mo.21,12 Unterbrechung des Tempeldienstes

o 3.Mo.15,30-33 Mit Unreinheit in den Tempel geheno Hes. 44 ,7 Unbeschnitten ins Heiligtum gehen

Die biblische Erklärung für die Verunreinigung des Heiligtums, ohne

irgend eine Blutanwendung

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2. Eine Verunreinigung, ohne mit dem Heiligtum in Berührung zu kommen!

• 4.Mo.19,13-20 Nach Verunreinigung verunreinigt bleiben

• 2.Chr.36,14 Heidnische Sitten bei Führern, Priestern u. Volk

• Hes.22,26 Gesetzlos sein

• Hes.28,18 Unrechter Handel

• Zeph.3,4 Lügenhafte Propheten und Gesetzveränderung

• 3.Mo.20,1-8 Götzendienst und Spiritismus (Hes.23,39)

Das Heiligtum wurde also nicht durch Reue, Sündenbekenntnis und Blutübertragung verunreinigt, sondern durch Sündigen = Gesetzesübertretung und

Rebellion gegen Gott !

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„Normalerweise wird ein Tempel entweiht, beschmutzt und verunreinigt, wenn unreine Objekte in ihn hineingebracht

werden. Einen Tempel oder Gottesnamen kann man dagegen lästern, wenn man weit vom Heiligtum entfernt ist.

Dazu ist die persönliche Anwesenheit im Tempel nicht erforderlich ...

Diese Macht (des Kleinen Horns) mußte nicht körperlich im himmlischen Heiligtum anwesend sein, um es zu lästern. Vielmehr bewirkten der Anspruch des Papsttums, seine

Lehre und seine Praxis diese Schmähungen des Heiligtums!“

(W Shea; „Das Buch Daniel“ Teil 2 auf Seite 199)

Eine Bestätigung von einem STA-Theologen

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1.Kor.3,16-17; 1. Kor.6,18-20

Ist eine solche Verunreinigung durch Sünde erlaubt ?

Geschieht diese Verunreinigung durch Sündenbekenntnis?

Es ist immer das Gegenteil der Fall !

Siehe auch 2.Kor.6,16-18

Durch eine solche Verunreinigung unseres Leibes wird auch das Heiligtum verunreinigt!

Dadurch wird die Sünde auf das Heiligtum übertragen und verunreinigt!

Wer das tut, riskiert bei Unbußfertigkeit sein Leben! (Off. 21,27)

Was sagt das NT zur Verunreinigung eines Heiligtums ?

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1. Der Thron Gottes Jer.17,12

2. Der Name Gottes 3. Mo.20,5-8

3. Gott selbst Hes.11,16, Jes.8,14 (engl.)

4. Jesus Joh.2,19

5. Juda Ps.114,2

6. Das Land Kanaan 2.Mo.15,17

7. Der Garten Eden war sinngemäß ein Heiligtum, wie wurde

er verunreinigt

Weitere Synonyme für das Heiligtum - wie kann es verunreinigt werden?

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Was wurde im AT-Heiligtum durch das Opferblut bewirkt? Hebr.9,21-22

Beachte, Blutbesprengung fand nicht nur im jährlichen, sondern vor allem auch im täglichen Dienst

statt

Was geschieht durch das Blut Jesu ? 1.Joh.1,7; Hebr.9,12-14

Was wird durch ein aufrichtiges Sündenbekenntnis bewirkt?1.Joh.1,9

Worauf beruht also unsere Erklärung über die symbolische Verunreinigung des Heiligtums? Bibel oder Tradition?

Die symbolische Wirkung des Blutes im irdischen und himmlischen Heiligtum

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Das Problem mit der

Verunreinigung des

Heiligtums auch bei

E.G.White

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„Der wichtigste Teil des täglichen Gottesdienstes war das Opfer, das um einzelner Personen willen dargebracht wurde. Der reuige Sünder (1) brachte das Opfertier an die Tür der Stiftshütte. (2) Er legte die Hand auf dessen Haupt, (3) bekannte seine Sünden und (4) übertrug sie damit bildlich von sich auf das unschuldige Tier. (5) Dann schlachtete er es eigenhändig. (6) Der Priester trug das Blut ins Heiligtum und sprengte es vor den Vorhang, hinter dem die Lade mit dem Gesetz stand, das der Sünder übertreten hatte. (7) Mit diesem feierlichen Brauch wurde die Sünde bildlich auf das Heiligtum übertragen. (PP. S.330/31; GK 420)

Der Weg der Sündenübertragung auf das Hlgtm.

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„In einigen Fällen wurde das Blut nicht in das Heilige getragen; dann jedoch wurde das Fleisch von dem Priester gegessen, wie Mose die

Söhne Aarons anwies und sagte, „Er (Gott) hat's euch gegeben, dass ihr die Missetat der Gemeinde tragen sollt.“ 3.Mose 10,17. Beide Handlungen versinnbildeten gleicherweise die Übertragung der Sünde von dem

bußfertigen Sünder auf das Heiligtum. (GK 421)So geschah es Tag für Tag das ganze Jahr hindurch. Aber Israels Sünden,

die so auf das Heiligtum übertragen wurden, entweihten die heiligen Stätten.

Darum bedurfte es eines besonderen Dienstes, um diese Sünden zu entfernen. Gott gebot, für jeden der heiligen Räume und auch für den Altar Sühne zu leisten, damit er „von den Verunreinigungen der Kinder Israel“ (3.

Mose 16,19) gereinigt und geheiligt werde. (PP. S. 331)

Wo steht eine solche Bedeutung der Zeremonie in der Bibel?

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Was tat der Priester mit dem Blut von einem Opfer für einen einzelnen Sünder aus dem Volk wirklich?

a) für den einzelnen Israeliten = 3.Mo.4,27-35 Es gab keine Blutübertragung auf das Heiligtum beim

gewöhnlichen Sünder!

Es gab einen deutlichen Unterschied bei gewissen Personen!

b) für die Priester und die Gemeinde = V.1-20

Wo steht, dass diese Handlungen des Priesters eine Verunreinigung des Heiligtums bedeuten?

So kann auch keine Sünde vom Sünder auf Jesus übertragen werden, die ihn od. das Hlgtm. verunreinigt!

Unstimmigkeiten zur biblischen Darstellung

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• Sind traditionelle Irrtümer in der Auslegung der Schrift für Adventisten heute noch denkbar?

• Ist es denkbar, dass wir als STA trotz E.G. White noch Irrtümer und Unstimmigkeiten - sogar in Fragen des Heiligtums - vorfinden ? (Noch viele offene Fragen an Andrews-Uni !)

• Wenn wir dem Geist der Weissagung glauben schenken, sollten wir sogar noch Irrtümer erwarten!

Ist Traditionsgebundenheit in unserer Auslegung der Schrift möglich?

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“Wir müssen vieles lernen und sehr, sehr vieles vergessen. Gott und allein der Himmel sind unfehlbar.

Wer da glaubt, er brauche nie eine geschätzte Auffassung aufzugeben, oder nie seine Meinung zu ändern, der wird

enttäuscht werden. So lange wir mit entschiedener Beharrlichkeit an unseren eigenen Vorstellungen und Meinungen festhalten, können wir nie zu der Einheit

gelangen, um die Christus betete.

Ich habe nie von mir behauptet unfehlbar zu sein. Gott allein ist unfehlbar. Sein Wort ist wahrhaftig, und bei IHM

gibt es keinen Wechsel und keine Spur von Veränderung.” (E.G.White in 1AB. S.36 / RH 1892)

War Ellen White Irrtumsfähig in theologischen Fragen?

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“Indem wir jedes Jotta und jeden Buchstaben, den wir als etablierte Wahrheit ansehen, näher betrachten, indem wir die Schrift mit der Schrift

vergleichen, würden wir Irrtümer in unserer Interpretation der Schrift entdecken. Christus will, dass der Erforscher des Wortes seinen

Spaten tiefer in das Bergwerk der Wahrheiten eindringen läßt.“

(E.G.White in RH.12.07.1898)

Wenn diese Aussage stimmt, dann müßten wir solche Irrtümer entdecken!

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“Es gibt für niemanden eine Entschuldigung, wenn er sagt, es gäbe keine weitere Wahrheit mehr, die offenbart

werden sollte und, dass alle unsere Auslegungen der Schrift ohne Irrtümer seien. Die Tatsache, dass gewisse Lehren während Jahren als wahr gehalten wurden, ist

kein Beweis, dass unsere Ideen unfehlbar sind. Das Alter wird einen Irrtum nicht zur Wahrheit machen, doch

Wahrheit hat das Recht richtig behandelt zu werden. Keine wahre Lehre wird durch ernstes Forschen etwas

verlieren.” (E.G. White in RH.20.12.1892)

Welche Irrtümer haben wir seit E.G.White und den Pionieren schon entdeckt und ausgeräumt ?

Kennt Ihr Beispiele?

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Woher hatten Ellen G. White und die Pioniere ihre Erkenntnisse vom

Heiligtum?

„Die Sichtweisen, die wir über das Heiligtum haben, wurde uns nicht durch eine einzige Vision von Schwester White gegeben, und in all unseren Untersuchungen des

Themas berufen wir uns auf keine ihrer Schriften, sondern stellen unsere Argumente völlig auf die Schrift, und indem wir uns auf diesen Grund stellen, wie wir es auch bei allen anderen Themen tun, muss alles fallen, was nicht mit der Schrift unterstützt werden kann.“

(Uriah Smith in RH, 2. Aug. 1887, 489)

Hat Gott E.G. White auf alle ihre Irrtümer und die der Pioniere schon aufmerksam gemacht?

Jesus konnte auch seine Jünger nicht frei machen!

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Daniells (GK Präsident um 1900) erinnerte zu Recht daran, dass die adventistischen Pioniere „ihre Erkenntnisse

ausschließlich aus dem Studium der Heiligen Schrift gewonnen hatten. Es schmerzt mich, wenn ich Einige

sagen höre, dass es der Geist der Weissagung war, der den Pionieren Einsichten und Glaubenslehren

vermittelte ... Von Ellen White / selbst wissen wir, dass es nicht so war ...

Es wird uns berichtet ... wie sie zusammen in der Bibel forschten und beteten, bis sie zu einem gemeinsamen

Verständnis fanden.

Daniells zeigte sich bestürzt über Adventisten, „die mit Feuereifer nach Aussagen in den Zeugnissen suchen,

und sich keine Zeit nehmen für ein gründliches Studium der Bibel“ (1919 BC, 30. Juli, 9-11).

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Das Problem mit der Autorität von E.G. White Wie hat sie sich selbst verstanden, und wie

wollte sie nicht verstanden werden?

Ihre Autorität in Fragen der Bibelauslegung

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Daniells (Präsident der GK) sagte, seine Auffassung von Inspiration habe sich geändert,

als ihm klar wurde, dass Ellen White einige Kapitel in „Das Leben Jesu“ „mehrfach überarbeitet und

sogar neu geschrieben hat“.

„Es ist nicht richtig, sich hinzustellen und zu behaupten, die Zeugnisse seien verbal inspiriert;

denn wer gesehen hat, wie diese Bücher entstehen, weiß es besser; es wäre vernünftiger,

diese Idee einfach aufzugeben.“ (Ebd., 15. 8) (Georges Knight „Es war nicht immer so“)

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C. L. Benson stellte während der Bibelkonferenz 1919 fest, „In den Gemeinden haben wir dem Geist der Weissagung

{gemeint war das Schrifttum von Ellen White] mehr Bedeutung beigemessen als der Bibel, und viele unserer Prediger machen das immer noch so.“ (1919 BC, Juli 30, 39)

Auch Prescott wehrte sich gegen eine Überbewertung von

Ellen White„Wenn jemand nicht an die Verbalinspiration der Bibel

glaubt, halten wir ihn trotzdem für einen guten Adventisten; aber wenn er die Verbalinspiration der

Zeugnisse ablehnt, wird er sofort ins Abseits gestellt. Das ist absurd. Es stellt den Geist der Weissagung über die

Bibel.“ (Ebd., 30)

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James White schrieb 1851, als man damals schon die Rolle seiner Frau als Prophetin überbewerten und über die Bibel

stellen wollte, „Jeder Christ“ ist deshalb verpflichtet, die Bibel als

vollkommene Richtschnur des Glaubens anzunehmen. Er sollte ernsthaft darum beten, dass der Heilige Geist ihm beim

Suchen in der Schrift nach der Wahrheit und nach seinen Pflichten hilft.

Er darf sich nicht von der Bibel abwenden, um irgendeine der geistlichen Gaben zum Maßstab seines Glaubens und Handelns zu machen. In dem Augenblick, in dem er

das tut, missbraucht er die Gabe und vertritt einen sehr gefährlichen Standpunkt.

Das Wort muss immer die erste Stelle einnehmen, und die Gemeinde muss es stets als Richtschnur des Lebens und

als Quelle der Weisheit vor Augen haben, die sie zu allem guten Werk geschickt‘ macht.“ (RH, 21. April 1851, 70)

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Wie E.G. White über den Umgang mit ihrem eigenen Schrifttum dachte?

„Wenig Beachtung ist der Bibel geschenkt worden, und deshalb hat der Herr ein kleineres Licht gegeben, um Männer und Frauen

zu dem größeren Licht zu führen. (EV 244)

„Die Zeugnisse von Schwester White sollten nicht an die erste Stelle gesetzt werden. Gottes Wort ist der unbeirrbare

Maßstab. Die Zeugnisse sollten nicht den Platz des Wortes einnehmen.

Große Sorgfalt sollte von allen Gläubigen angewandt werden, um diese Fragen sorgfältig voranzubringen, und hört auf darüber zu

sprechen, wenn genug gesagt wurde. Alle sollten ihren Standort anhand der Schrift prüfen und

jeden Punkt der als Wahrheit ausgerufen wird, am geoffenbarten Wort Gottes nachweisen.“ (Brief 12, 1890) EV. S.243f

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„Je mehr wir die Verheißungen des Wortes Gottes betrachten, desto herrlicher werden sie für uns. Je

besser wir sie ausleben, desto tiefer wird unser Verständnis dafür werden. Unser Standpunkt und

unser Glaube gründen sich auf die Bibel. Niemals wünschen wir, dass einer die

Zeugnisse über die Bibel stellt.“ (Manuskript 7, 1894)

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"Aber zitiert nicht Schw. White. Ich will nicht, dass ihr jemals Schw. White zitiert, bis ihr nicht auf einer sicheren Grundlage steht, wo ihr wisst wo ihr seid. Zitiert die Bibel. Sprecht die Bibel. Sie ist voll von

üppigem Fleisch.“ (SpM 174.1)

Was E.G. White niemals wollte?

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„Diese pflichtvergessenen Priester übertraten Gottes Gesetz und entehrten ihr heiliges Amt mit schmählichen, würdelosen

Gepflogenheiten. Fortgesetzt entweihten sie mit ihrer Anwesenheit die Stiftshütte. Viele Israeliten waren empört

über Hophnis und Pinhas’ lasterhafte Lebensweise und kamen nicht mehr zur Anbetung nach Silo. Der Opferdienst wurde

vernachlässigt und mißachtet, und wer schon den Hang zum Bösen hatte, sah sich darin noch bestärkt. Gottlosigkeit,

Ruchlosigkeit und sogar Götzendienst nahmen in erschreckender Weise überhand.

Eli beging einen schweren Fehler, dass er seine Söhne am Heiligtumsdienst mitwirken ließ.“ PP 559

Was Ellen G. White zur Verunreingung des Heiligtums sonst noch sagt?

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„Ihr sogenannter Glaube war eine Farce, wenn sie einerseits sagten, „Hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel!“, andererseits aber von Gottes Wesen ein Zerrbild lieferten, seinem Namen Schande machten und

sein Heiligtum verunreinigten.“ (BG. 253)

„Wir danken Gott, dass es Seelen gibt, die ihren Mangel an etwas einsehen, das sie nicht besitzen, an Gold des Glaubens und der Liebe, an dem weißen Leinen der Gerechtigkeit Christi, an der Augensalbe geistlicher Erkenntnis. Wer diese köstlichen Gaben nicht besitzt, dessen Seelentempel gleicht nicht einem

entweihten Heiligtum.“ (RH 23.07.89; zitiert bei H.Mayer „Mineapolis 1888“)

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„Durch seine Untreue hat Gottes auserwähltes Volk genau die entgegengesetzten Eigenschaften

hervorgebracht, die Gott erwartet hatte. Sie gaben der Wahrheit ihr eigenes Gepräge. Sie vergaßen

Gott und verloren ihr großes Vorrecht als seine Repräsentanten aus den Augen. Die Segnungen, die sie erhalten hatten, wurden kein Segen für die Welt.

Alle Vorteile verwandten sie zu ihrer Selbstverherrlichung. Sie beraubten Gott des

Dienstes, den er von ihnen verlangte, und versagten ihren Mitmenschen die religiöse Führung und das

heilige Vorbild.“ (SW, 10. Jan. 1905).

Trifft das auch auf das Kl. Horn zu?

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„Wie die Bewohner der vorsintflutlichen Welt folgten sie jeder Eingebung ihres bösen

Herzens. So machten sie heilige Dinge zum Gespött, indem sie sagten, "Hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel", während sie gleichzeitig Gottes Charakter entstellten, seinen Namen entehrten und sein Heiligtum

verunreinigten.“ (SW, 10. Jan. 1905).

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C.M.Maxwell schreibt, „Dadurch trug er eine Aufzeichnung von Sünde, die jemand vor Gott bekannt hatte, in das

Heiligtum.“ (C.M.Maxwell, „Sag es der ganzen Welt“ S.87 Adventverlag Hamburg)

" In allen Fällen symbolisiert die Arbeit des amtierenden Priesters die Vergebung und Reinigung der Sünder und

das Aufbewahren des Berichtes über die Sündenvergebung im Heiligtum....

Doch obwohl das Blut die Sünder von der Verurteilung befreite, blieb der Bericht über die vergebenen Sünden im

Typ bestehen". (S. Sch. Lektion; 16.Okt. 4.Viertel 1994 S. 39)

Was wird durch das Blut ins Heiligtum übertragen?

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Angel M. Rodrigez, der gegenw. Direktor des BRI

„Die „Chattat-Zeremonie (Sündopferzeremonie) sühnt den Opfernden und überträgt die

Verantwortung für die Sünde und Schuld auf das Heiligtum bzw. den Priester.“ (Sein Skriptum zum

Thema Sündeopfer)

Der tägliche Sündopferdienst ist eine Dokumentation der (vergebenen ?) Schuld.“

Stellt das eine Verunreinigung oder eher schon eine Reinigung im Heiligtum dar?

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Das Problem der Verunreinigung des Heiligtums im Vergleich mit der Reinigung

des Heiligtums im U-Gericht bei E.G. White

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„Wie die Sünden des Volkes vor alters durch den Glauben auf das Sündopfer gelegt und bildlich durch dessen Blut auf das

irdische Heiligtum übertragen wurden, so werden im Neuen Bund die Sünden der Bußfertigen durch den Glauben auf Christus

gelegt und in Wirklichkeit auf das himmlische Heiligtum übertragen.“ (GK. 423)

Wie und wann werden die Sünden auf Jesus übertragen -

beim Begehen der Sünde oder beim Bekennen?

Wird Jesus durch ein Sündenbekenntnis verunreinigt?Wird das himmlische Heiligtum verunreinigt, wenn wir Jesus

unsere Sünden bekennen?So kann auch die Verunreinigung im Heiligtum nicht im

Zusammenhang mit dem Bekenntnis geschehen!

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„Und wie im Schattendienst die Reinigung des irdischen Heiligtums durch das Wegschaffen der Sünden, durch die es

befleckt worden war, vollbracht wurde, so soll die Reinigung des himmlischen durch das Wegschaffen oder Austilgen der

dort aufgezeichneten Sünden vollzogen werden.“

Wenn also die Reinigung des Heiligtums zum Zeitpunkt der Tilgung der aufgezeichneten Sünden geschieht,

dann findet die Verunreinigung zum Zeitpunkt der Eintragung der Sünden in die himmlischen Büchern statt!

Wann findet also die Verunreinigung statt?Nicht zum Zeitpunkt des Bekenntnisses der Sünde,

sondern beim Begehen der Sünde!

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Die Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums nach traditioneller adventistischer Sicht

Was geschah am großen Versöhnungstag?

Was geschah im Heiligtum wenn der Sünder seine Sünde bekannte und sein

persönl. Opfer brachte?

Das A-Hlgste. + die B-L wurde gereinigt obwohl sie vorher nicht durch

Blut beschmutzt wurde!

Was geschah im Heiligtum wenn eine

Sünde begangen wurde?NICHTS !

Priester aß das Fleisch! 3.Mo.6,19

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Die Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums nach biblischer Sicht

Was geschah wenn eine Sünde begangen wurde? 3.Mo.20,1-8; Hes.5,5-11;

Hes.36,16ff Jer.17,1

Was geschah am großen Versöhnungstag?

Was geschah, als der Sünder sein persönl.

Opfer brachte?

Was geschah wenn der Priester das tägl. Opfer für das Volk brachte?

Die bekannten Sün-den wurden auf den Bock Asasel geladen.

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Bei den Opfern im täglichen Dienst ist immer von Sühne bzw. Entsühnung die Rede! So bei Sündopfer, Schuldopfer und Brandopfer (3.Mo.7,10 und 3.Mo.1,4)

Die richtige Anwendung des Blutes im Heiligtum hatte keinerlei Bedeutung symbolischer Verunreinigung!

Wann brachte Mose zum ersten Mal Blut ins Heiligtum?

1.) Bei der Weihe des Heiligtums (3.Mo.8,14-15; 4.Mo.7,1)

2.) Bei der Priesterweihe (2.Mo.29,4-21)

3.) Bei der Weihe des Brandopferaltars (2.Mo.29,35-37)

Es wäre wohl völlig widersinnig bei einer solchen Weihe der Priester und des Heiligtums von einer Verunreinigung bei der

Blutanwendung zu sprechen!

Opferblut entweihte nicht, sondern reinigte!

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Weitere Beispiele der Reinigung durch Blutübertragung

4.) Die Wiederweihe des Tempels u. des Altars (2.Chr.29)

5.) Die Weihe des Tempels von Hesekiel (Hes.43,13-27)

6.) Die Reinigung von Aussätzigen (3.Mo.14)

7.) Die Reinigung von Gebärenden (3.Mo.12,1-8)

8.) Reinigung bei verlängertem Blutfluss (3.Mo.15,25-35)

In diesen Fällen wurde auf diese Reinigungs-opfer eine Handauflegung vollzogen.

Sollte das eine Sündenübertragung und eine Verunreinigung und nicht eher eine Reinigung

bedeuten?

Die Verunreinigung hat doch schon vor den Reinigungszeremonien stattgefunden!

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Das Schlachten des Sündopfers im täglichen Dienst, hätte Verunreinigung bedeutet, doch im jährlichen Dienst am großen Versöhnungstag hätte die selbe Handlung Reinigung bedeutet?

Wie lösen STA-Theologen heute dieses Problem?

STA Theologen sagen heute, dass es am großen Versöhnungstag kein Sündenbekenntnis auf das Sündopfer, weder für Aaron noch für das Volk gegeben habe!

Welche Folgen hätte es, wenn wir sagen, dass das AT-Heiligtum durch Sündenbekenntnis und

Blutübertragung verunreinigt worden wäre?

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Clifford Goldstein

„Am großen Versöhnungstag wurde Blut in das Heiligtum gebracht, wo es in der zweiten Abteilung verspritzt wurde.

Diesmal allerdings wird keine Erwähnung von Händeauflegen auf das Tier gemacht, dessen Blut

hineingebracht wird. In anderen Worten, keine Sünde wurde auf das Tier in diesem Teil des Dienstes bekannt.

Es ist “reines” Blut, mit keinem Bekenntnis von Sünde auf ihm, wie es im Gegensatz im täglichen Dienst

geschah. Dieses “reine” Blut nimmt dann alle Sünden (genau so,

wie wenn es alle Sünden des einzelnen Sünders aufnehmen würde) auf, und entfernt sie aus dem

Heiligtum.” („1844 made simple“ p. 89 „1844 leicht gemacht“)

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Handauflegung wird nicht ausdrücklich erwähnt ! 3. Mo.16,5-6 + 14-15

Gott sagt nicht bei jeder Gelegenheit ausdrücklich, ob eine Handauflegung gemacht werden soll oder nicht!

Was war das allgem. Gesetz für Sündopfer ? 3.Mo.1-4

Siehe auch den Hinweis in Hebr.9,7 + Hebr.5,3

Handauflegung fand also immer statt!

Warum aber dann die selbe Handlung im täglichen Dienst Verunreinigung und am Yom Kippur Reinigung?

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Problem, Wofür steht das Sündopfer am Yom Kippur? Ist es auch ein Sinnbild für Jesus?

Ist Jesus einmal mit unseren Sünden und einmal ohne unsere Sünden gestorben ?

Weiteres Problem, Wer sagt mir, ob Aaron die Hand auf das Sündopfer am Gr. Versöhnungstag legte od. nicht ?

Zwei Möglichkeiten, a) die Bibel ? b) die jüdische Tradition? (Talmud?)

Weitere Folge, Die Bibel würde nicht mehr mit der Bibel ausgelegt werden, sie wäre nicht mehr ihr alleiniger Ausleger!

Folge wäre, ein Abweichen von der Wahrheit in den Irrtum und Abfall!

Weitere Fragen zur traditionellen Erklärung

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• Das Heiligtum wäre bis zum Sündenbekenntnis des Sünders rein geblieben!

• Erst durch Sündenbekenntnis und Reue und Blutübertragung durch den Priester hätte es eine Verunreinigung des Heiligtums gegeben!

• Eine solche Verunreinigung wäre von Gott für Sünder erlaubt und sogar geboten gewesen!

• Sündigen würde demnach legal und von Gott erlaubt sein ! ???

Weitere logische und theologische Folgen

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Das himmlischen Heiligtum wäre bis zur Himmelfahrt Jesu rein gewesen! ???

Erst das Blut Jesu hätte das himmlische Heiligtum bzw. den Tempel Gottes im Himmel verunreinigt. ???

Jesus wäre der Verunreiniger des himmlischen Heiligtums, er muß es daher wieder reinigen ! ???

Bessere Opfer sind aber nötig! Hebr.9.23

Welche Folgen hätte das auf das NT- Versöhnungsgeschehen?

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1. Wenn durch die Blutübertragung auf das Heiligtum keine Sündenübertragung stattgefunden hat, gab es dann überhaupt eine Sündenübertragung auf das Opfertier?

2. Es gibt für einen Sünder keine göttliche Anordnung für ein Sündenbekenntnis auf ein Opfertier in der Bibel!

3. Wenn Gott das unbedingt so gewollt hätte, hätte er doch eine Anweisung dafür geben müssen!

4. Nur für den Hohenpriester gab es ein Gebot, auf den Bock für Asasel die Sünden zu bekennen und zu übertragen! (3.Mo.16,20-22)

5. Die Anordnung an den Hohepriester für den Bock kann nicht automatisch auf die Priester und einzelnen Sünder und auf alle Opfertiere übertragen werden!

Die Konsequenz für die Deutung der Handauflegung

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6. Der wahre Sündenträger ist nicht das Opfertier, sondern der Bock für Asasel!

7. Die Handauflegung auf die Opfertiere kann nicht im Sinne eines Sündenbekenntnisses gedeutet werden!

8. Hätte das jemand getan, hätte er etwas getan, was der Herr nicht geboten hatte. (Bsp. 3.Mo.10,1-2)

9. Das Sündenbekenntnis erfolgte wohl eher zu Hause, und hatte auf alle Fälle zu geschehen, bevor der Sünder mit seinem Opfer in den Tempel kam! Hinweise im AT: 3.Mo.5,5; 4.Mo.5,7; 2.Chr.30,15; Esra 10,1; Neh.9,2; Ps.32,5

Was wir von Jesus wissen: Mt.5,23; Mt.6,12; Mt.3,6

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• Handauflegung (= Sündenbekenntnis?) wird prinzipiell bei allen Tieropfern gemacht!

• Dazu gehören gemäß 3.Mo.1-6 Sündopfer, Schuldopfer, Brandopfer, Dankopfer

• Bemerkenswert: Nach 3.Mo.1-6 dienen aber Dankopfer und Speisopfer nicht zur Entsühnung!

• Nach Hes.45,15-17 wird alles im Sinne von Sühne beschrieben! (Wie sühnt ein Speisopfer?)

• Hat man bei allen Opfern an einem Tag die Sündenbe-kenntnisse wiederholt? (Bsp. 2.Chr.1,6; 7,5; 2.Chr.29,21)

• Könnte Handauflegung gar kein Sinnbild für Sündenbe-kenntnis und Sündenübertragung auf das Opfer sein?

Das Problem der Handauflegung bei den AT- Opfertieren

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„Wenn die Priester morgens und abends zur Zeit des Räuchopfers das Heilige betraten, war das tägliche Opfer so weit vorbereitet, dass es auf dem Altar im Vorhof dargebracht werden konnte. Das war eine Zeit gespannter Aufmerksamkeit

für die Anbeter, die sich an der Stiftshütte versammelten.

Ehe sie sich durch den Dienst des Priesters der Gegenwart Gottes nahten, mußten sie nach ernster Selbstprüfung ihre

Sünden bekennen. Sie vereinigten sich zu stillem Gebet, das Gesicht dem Heiligen zugewandt. So stiegen ihre Bitten mit der

Weihrauchwolke empor.“ (PP 331)

Das tägliche Sündenbekenntnis der Israeliten

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• Wenn Handauflegung den Sinne von Sündenbe-kenntnis hat, was hätte das im Falle der Opferung Isaaks bedeutet?

• Sollte Abraham seine Sünden auf Isaak übertragen?• Hatten Menschenopfer bei Heiden diesen Sinn?

• Hat die Opferung Isaak überhaupt mit den Sünden Abrahams und seiner Entsühnung etwas zu tun?

• Warum ein Brandopfer, wenn es nicht um die Sünde und Entsühnung Abrahams ginge?

• War es lediglich eine Glaubensprüfung?

• Doch warum prüft Gott Abraham? Sollte es zur Sühne seiner Sünde dienen?

Das Problem der Handauflegung bei den Brandopfern

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„Abraham hatte die Verheißung eines Sohnes hingenom-men, ohne Fragen zu stellen, aber vermochte nicht, auf die Erfüllung dieses Gotteswortes zu seiner Zeit und auf seine

Weise zu warten. Denn der Herr verzögerte sie, um Abrahams Glauben an die Macht Gottes auf die Probe zu

stellen, und er bestand sie nicht. Sara hielt es für unmöglich, dass ihr in ihrem hohen Alter noch ein Kind

geschenkt würde. Um aber die göttliche Absicht trotzdem zu verwirklichen, schlug sie Abraham eine Zweitehe mit einer ihrer Mägde vor. Die Vielweiberei war so weit verbreitet,

dass man sie gar nicht mehr als etwas Sündhaftes ansah. Aber sie blieb eine Übertretung des göttlichen

Gesetzes und wurde für die Heiligkeit und den Frieden des Familienkreises verhängnisvoll. Abrahams Ehe mit Hagar

hatte nicht allein für ein Heim, sondern auch für die künftigen Geschlechter böse Folgen.“ (PP.124)

Die Hintergründe für Abrahams Prüfung

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„Als Abraham nahezu hundert Jahre alt war, wiederholte Gott die Verheißung eines Sohnes mit der Versicherung, dass der künftige Erbe das Kind Saras sein würde. Aber Abraham verstand noch immer nicht. Seine Gedanken gingen sofort zu Ismael, und er klammerte sich an den

Gedanken, dass Gottes gnädige Absicht durch ihn erfüllt würde.

Voller Liebe zu seinem Sohn rief er aus, „Ach dass Ismael möchte leben bleiben vor dir!“ Abermals wiederholte Gott die Verheißung in unmissverständlichen Worten, „Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du

Isaak nennen, und mit ihm will ich meinen ewigen Bund aufrichten.“

(PP 132)

Die Hintergründe für Abrahams Prüfung

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„Das von Abraham geforderte Opfer war nicht nur für ihn selbst und für kommende Geschlechter von Bedeutung; es war auch lehrreich für die sündlosen Wesen des Himmels

und anderer Welten. Hier war der Schauplatz des Kampfes zwischen Christus und Satan, das Gebiet, auf dem der

Erlösungsplan verwirklicht wird. Weil Abraham Zweifel an Gottes Verheißungen hatte aufkommen lassen, hatte Satan ihn vor Gott und den

Engeln verklagt.Er habe die Bedingungen des Bundes nicht eingehalten

und sei deshalb seiner Segnungen nicht würdig. Deshalb wünschte Gott, die Treue seines Knechtes vor dem

ganzen Himmel zu beweisen und zu veranschaulichen, dass er nur vollkommenen Gehorsam gelten lassen kann.

Überdies wollte er ihnen den Erlösungsplan besser verständlich machen“ (PP. 132)

Die Hintergründe für Abrahams Prüfung

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„Gott hatte Abraham zum Vater der Gläubigen berufen. Sein Leben sollte für spätere Geschlechter beispielgebend sein. Aber noch war sein Glaube unvollkommen. Das bewies

er durch sein mangelndes Vertrauen zu Gott, als er verheimlichte, dass Sara sein Frau war, und ebenso als er

Hagar heiratete. Damit er die höchste Reife erlange, legte ihm Gott die größte Prüfung auf, die härter war,

als je ein Mensch zu erdulden hatte.“ (PP 126)

„Wenn er den ersten Test bestanden hätte, und wenn er geduldig auf die Verheißung gewartete hätte, die sich an

Sara erfüllen sollte … wäre er dieser größten Prüfung, die je einen Menschen auferlegt wurde, nicht

ausgesetzt worden.“ (PP 132)

Die Hintergründe für Abrahams Prüfung

So wäre das Brandopfer Isaaks ein Sühneopfer gewesen!

Jedoch ohne Sündenbekenntnis

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• Kein Hinweis auf ein Sündentragen durch das Essen des Fleisches in 3.Mo.6,18-23

• Wenn Handauflegung auf das Opfertier nicht Sünden-bekenntnis bedeutet, wird auch keine Sünde auf den Priester und das Heiligtum übertragen!

• Der Priester wird durch das Essen des Fleisches gar nicht unrein, weil es etwas „Hochheiliges“ ist! (3.Mo.6,18)

• Das Missverständnis kommt aus einer Fehldeutung von 3.Mo.10,17 und 4.Mo.18,1.

• Beachte, Auch Leviten „trugen“ die Sünde des Volkes, aber wie? (4.Mo.18,23)

• Es geht um Verantwortung gegenüber Sünde und um Hilfe, von der Sünde loszuwerden. (Siehe auch Sach.3,2-5)

Die Bedeutung des Essens vom Opferfleisch

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Das Essen vom Sündopfer 3.Mo.6,18-19; 3.Mo.5,11-13Das Essen vom Schuldopfer 3.Mo.7,5-8; Das Essen vom Speisopfer 3.Mo.6,7-11; 3.Mo.7,10; 3.Mo.10,12fDas Essen vom Schwingopfer 3.Mo.29,26-28; 4.Mo.18,7-11Das Essen vom Weiheopfer 2.Mo.29,32-34; 3.Mo.8,31Das Essen von der Erstgeburt der Tiere 4.Mo.18,12-20Das Essen vom Lobopfer 4.Mo.7,12-21

Vom Lob- und Dankopfern konnte demnach auch offensichtlich jeder essen, der das Opfer bringt. Es war ein besonderes Festessen. (Siehe dazu 5.Mo.12,4-7; 5.Mo.27,7)

Zu solchen Festessen gehörte auch das Essen des Passahlammes, das allerdings nicht als Opfer gedacht und dargebracht werden sollte. (5.Mo. 16,1-8; 2.Mo.12)

Die Bedeutung des Essens vom Opferfleisch

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• Vom Fleisch der Opfertiere durften auch Söhne der Priester essen, die nicht im Tempeldienst dienen konnten, weil sie einen Fehler an sich trugen. (3.Mo.21,21-21)

• Das Volk durfte nicht von den Opfern essen, die nur den Priestern gestattet war. (3.Mo.22,11-15)

• Grundsätzlich durften und mussten die Priester von allen Opfern bestimmte Teile essen, außer von jenen, die als Ganzes verbrannt werden mussten. (4.Mo.18,7-11)

• Von einem Opfer, das der Priester für sich selbst darbrachte, und von dessen Blut etwas ins Heiligtum gebracht wurde, durfte er bemerkenswerter Weise nicht essen. (3.Mo.6,23 und 3.Mo.6,15-16)

• Das Essen war ein Lohnanteil für den Dienst des Priesters. (4.Mo.18,8-11.19; 3.Mo.10,13-15; 3.Mo.6,11; 3.Mo.7,34)

• Die Deutung des Neuen Testamentes in 1.Kor.9,13-14

Kein biblischer Hinweis auf eine Sündenübertragung auf das Hlgtm.

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1. Kein Opfertier starb mit einer symbolischen Sündenlast beladen, sondern vollkommen fehlerlos im Wesen und ohne persönliche Schuld und Sünde!

2. Das Tier wurde auf Befehl Gottes von reuigen Sündern geschlachtet und sollte nicht von unbußfertigen Sündern getötet werden.

3. Kein Priester hat sich durch das Essen des Opferfleisches mit Sünden beladen, die das Volk vor Gott bekannte, und ist dann auch von Gott nicht als Sünder behandelt worden!

Konsequenzen für die Idee der Stellvertretungstheologie

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4. Jesus starb nicht wegen der Last der Sünden, die ihn reumütige Sünder bekannten und auferlegten!

5. Er starb auch nicht wegen einer mysteriösen Last der Sünden, die ihm vielleicht der Vater auferlegte, und die ihn dann von seinem Vater trennte, sondern weil ihn unbußfertige Sünder entgegen dem Willen Gottes töteten.

6. Jesus starb mit der Last, d. h. mit den Konsequenzen der Sünden der Menschheit, die er in seiner Natur des gefallenen, sündlichen Fleisches trug!

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Joh.8,29 „Der Vater lässt mich nicht allein, denn ich tue allezeit seinen Willen.“

Joh.16,32 Siehe es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine, denn der Vater ist bei mir.

Was ist die wahre Bedeutung von Ps.22 ?Womit wird sich Jesus getröstet haben?

Ps.23 „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal

Jes.43,2 „Wenn Du durchs Wasser und Feuer gehst ...

Jes.41,10 „Fürchte Dich nicht ich bin bei Dir!“

Starb Jesus wirklich in einem Zustand der buchstäblichen Gottverlassenheit?

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„Der Sohn Gottes konnte die schrecklichen Sünden des Übertreters völlig verstehen. Er war sündlos,

deshalb konnte nur er allein die Menschen wirklich versöhnen, und er litt unter dem schrecklichen

Gefühl, sein Vater hätte sich von ihm abgewandt. Das Leid und die Angst, die der Sohn Gottes für die

Sünden der Welt auf sich nahm, entsprachen sowohl seiner eigenen göttlichen Größe und Reinheit als auch der Größe unserer Sünde.“ (FG 298)

Die scheinbare Gottverlassenheit!

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„Inmitten der schrecklichen Finsternis, scheinbar von Gott verlassen, hatte Jesus den Leidenskelch

bis zur Neige geleert. In diesen furchtbaren Stunden hatte er sich auf die ihm vorher

gegebene Zusicherung verlassen, dass ihn der Vater annehmen werde. Er kannte das Wesen seines Vaters, und er verstand auch dessen

Gerechtigkeit, Erbarmen und große Liebe. In festem Glauben verließ er sich auf Gott, dem er stets freudig gehorcht hatte. Als er sein Leben nun

demütig Gott anvertraute, wurde das Gefühl, der Vater habe ihn verlassen, langsam

zurückgedrängt.“ Durch den Glauben wurde Christus Sieger.“ (LJ 757)

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„In dieser dichten Finsternis war Gottes Gegenwart verborgen; denn er macht die Dunkelheit zu seinem Gezelt und verbirgt seine Herrlichkeit vor den Augen

der Menschen.Gott und seine heiligen Engel waren neben dem Kreuz; der Vater stand bei seinem Sohn. Doch seine Gegenwart wurde nicht offenbar. Hätte

seine Herrlichkeit aus der Wolke hervorgeleuchtet, so wären alle menschlichen Augenzeugen

ringsumher vernichtet worden.“

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„Seine Seelenqual war so groß, dass er die körperlichen Schmerzen kaum wahrnahm. Satan quälte den Heiland mit

heftigen Versuchungen. Der Blick Jesu konnte nicht durch die Pforten des Grabes dringen. Keine aufhellende Hoffnung zeigte ihm sein Hervorkommen aus dem Grabe als Sieger oder bestätigte ihm die Annahme seines Opfers beim Vater. Er befürchtete, dass Maß der Sünde würde in den Augen Gottes so schwer wiegen, dass er auf ewig von

seinem Vater getrennt wäre.“ … (LJ 753)

• Welches Maß der Sünde ist hier gemeint, das in den Augen Gottes so schwer wiegen würde?

• Waren das alle Sünden der Menschheit, die Jesus am Kreuz auf sich geladen haben sollte?

• Was allein hätte eventuell Jesus ewig vom Vater trennen können?

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6. Er starb nicht wegen der Sünden des bußfertigen Volkes, sondern weil sich der Großteil des Volkes trotz der vielen Opfer nicht von Sünde löste!

Siehe Jes.53,5-8; Mt.12,1-8

Der gesamte Opferdienst sollte die Sünde und das Verbrechen gegen den unschuldigen Gottessohn

verhindern, und nicht vorherprogrammieren!

Der Opferdienst sollte es verhindern, dass sich Jes.53,1-8 am Messias erfüllt!

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Wie trug Jesus unsere Last der Sünden?

“Siehe das ist Gottes Lamm welches der Welt Sünde trägt (wegnimmt) (Joh.1,29)

Wie mag es Johannes gemeint haben?

Sünden Tragen = Sünden “hinwegnehmen”

Wie haben es die Johannes Jünger verstanden? Sie folgten dem Lamme nach! Joh.1,35-49

Wie mag es Jesus selbst verstanden haben?

“Dir sind Deine Sünden vergeben? Mt.8,2+6

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Hat Jesus tatsächlich stellvertretend unsere Sünden getragen? Was meint das konkret?

„Jesus brauchte die Taufe nicht für sich selbst, er war auf die Welt gekommen, um die Sünden der gefallenen Menschheit auf sich zu nehmen und an das Kreuz zu tragen. Dort sollten

sie bei allen, die das Geschenk der Vergebung annehmen, für immer getilgt werden.

Als Jesus sich taufen ließ, stellte er sich auf die Stufe der Sünder und begann, die Last der Sünden auf sich zu nehmen, um dieses Werk dann auf Golgatha zu vollenden. Seine Taufe war nicht nur der feierliche Beginn eines öffentlichen Wirkens durch die Salbung mit dem Heiligen Geist, sondern auch der

bewusste Anfang seiner Stellvertretung für uns.“ (Kalenderzettel 7.08.07)

Ist die Sündenübertragung auf das Opfertier, den Priester u. auf das Heiligtum ein Sinnbild für die

Sündenübertragung auf Jesus?

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„Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis

wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.“

Wie ist dieses Tragen gemeint?

„Siehe das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt bzw. wegnimmt!“ (Joh.1,29)

„Er ist erschienen, dass er die Sünde = Übertretung des Gesetzes wegnimmt! (1.Joh.3,5 und auch Hebr.10,26-28)

Hat nun Jesus unsere Sünde und Schuld getragen oder weggenommen?

Ein Vergleich zwischen Jes. 53,11 und Joh. 1,29

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Er trug sie, indem er unsere menschliche Natur in ihrem gefallenen, sündigen Zustand annahm!

„Denke an die Erniedrigung Jesu. Er nahm die gefallene, leidende menschliche Natur auf sich, entartet und

beschmutzt durch Sünde. Er nahm unsere Sorgen, trug unsere Schmerzen und unsere Schande. Er ertrug alle Versuchungen,

denen der Mensch ausgesetzt ist.“ (YI Dec. 20, 1900). 4BC PG- 1147)

Könnte das auch der Sinn von 2.Kor.5,21 sein?

Er trug die Folgen der Sünde, wie ein wahrer Sünder an sich!

Wie trug Jesus unsere Sünden, und wie nahm und nimmt er sie weg?

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Welche Natur bzw. welches Fleisch trug Jesus an sich? Hebr.2,14

War dieses Fleisch sterblich, wie das eines Sünders?Theologen in Österreich sagen Nein! (Siehe im Dokument der Natur

Jesu von Frank Hasel! Punkt 5 der Gegenüberstellung!)

Röm.8,3 Er nahm ein sündliches (= sterbliches Fleisch auf sich!

Gal.3,13 Er nahm den Fluch der Sünde auf sich!

Er nahm damit alles auf sich, was zum Fluch der Sünde gehört! (körperl. Psychische und geistige Schwächen, und die Bereit-schaft, wie ein Sünder behandelt zu werden und zu sterben!

In diesen Sinne trug er unsere Sünden an seinem Leibe ans Kreuz. (1.Petr.2,24)

Wie wurde Jesus für uns zur Sünde gemacht?

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„Christus, der nicht die geringste Spur von Sünde oder Befleckung kannte, nahm unsere Natur in ihrem

entarteten Zustand an. Dies war eine Erniedrigung, größer als der sterbliche Mensch sich vorstellen kann.

Gott war im Fleisch offenbart. Er erniedrigte sich selbst. Was für ein Thema zum Nachdenken, zu tiefem, ernstem Nachsinnen!“ (BK 56-570 / The Signs of the

Times, 9. Juni 1898.)

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Wenn wir wissen wollen, wie Jesus unsere Sünde trug, sollten wir vorher auch wissen, wie er unsere Krankheiten trug!

Hat Jesus unsere Krankheiten und Schmerzen weggenommen oder getragen?

Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch!

Wie hat er Krankheiten weggenommen? (Mt.8,15-17)

Wie hat er Krankheiten und Schmerzen getragen?

Er setzte sich durch seine sündige Natur allen körperlichen, seelischen und geistigen Anfälligkeiten aus!

Wie trug Jesus unsere Krankheiten und Schmerzen?

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„Christus nahm die menschliche Gestalt an, und zwar in ihrem gefallenen Zustand. Und doch

wurde er nicht der geringsten Sünde schuldig. Er war den Gebrechen und Schwächen unter-

worfen, denen die Menschheit ausgesetzt ist, auf dass erfüllt werde, was durch den Propheten

Jesaja gesagt ist, der da spricht, „Er hat unsere Schwachheiten auf sich

genommen und unsere Krankheiten getragen“ (Jes.53,4).

Er lernte unsere Empfindungen und unsere Unzulänglichkeiten kennen und wurde allenthalben

versucht wie wir, und doch wusste er von keiner Sünde. Er war das Lamm, unschuldig und

unbefleckt.“ (1.Petr.1,19). (AB 1 256)

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Meint Sünden vergeben „Sünden tragen“?

„Wenn wir sündigen, tragen wir unsere Sünden und auch die Strafe für die Sünden.

Wenn wir die Sünde Jesus bekennen, übernimmt und trägt Er stellvertretend unsere Schuld und

auch die dafür vorgesehene Strafe!“ (O. Fichtberger)

Meint die Strafe für die Sünde den zweiten Tod für den Stellvertreter! (Off.20,6 +14)

Was lehrt uns das Beispiel in Sach.3 darüber ? („Was Adventisten glauben“ S.187)

Wie Sünden tragen nicht gemeint ist!

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„Unser gnädiger Gott löscht Satans Anklagen aus, erklärt den Sünder für gerecht und bekleidet ihn mit der Gerech-

tigkeit Christi. Josuas schmutzige Kleider stellen die Sünde dar; das neue Kleid aber ist die Erfahrung der Gläubigen mit

Christus. Durch die Rechtfertigung wird die bereute und vergebene Sünde auf den reinen und heiligen Sohn Gottes

übertragen, das Lamm, das der Welt Sünde trägt.Ohne es verdient zu haben, wird der bußfertige Gläubige mit

der ihm zugerechneten Gerechtigkeit Christi eingekleidet. Dieser Kleidertausch, diese göttliche rettende Transaktion, ist die biblische Lehre von der Rechtfertigung aus Glauben.“

Was lehrt uns die Vision von Sach. 3 über die Idee einer Theologie der Sündenübertragung ?

(„Was Adventisten glauben“ S.187)

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„Die unreinen Kleider wurden entfernt, denn Christus sagte, "Ich habe deine Sünden von dir genommen." Die Sünde wird auf den unschuldigen, reinen, heiligen Sohn

Gottes gelegt. (???) Der unwürdige Mensch steht gereinigt von aller Ungerechtigkeit vor dem Herrn und ist

mit der zugerechneten Gerechtigkeit Christi bekleidet. Oh, was für ein Kleiderwechsel! (MS 125, 1901).

Was E.G. White über Sach.3 sagt?

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Was geschieht, wenn wir Gott unsere Sünden bekennen?

Im NT, 1.Joh.1,9

Im AT, Micha 7,18-19

Das Problem mit dem Wort „vergeben“ = „nasa“

tragen, wegtragen, ertragen, wegnehmen etc. ?

2.Mo.25,14; Hes.17,8; 1.Mo.4,13; 3.Mo.24,15; Hes.18,20; Ps.55,13;

3.Mo.10,17; 4.Mo.18,1

Auch die Leviten trugen die Sünden des Volkes! 4.Mo.18,23

Was sagt die Bibel über Vergebung und Sündenübertragung?

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Warum werden trotzdem so viele Menschen den 2.Tod sterben, wenn Jesus ihn schon für alle stellvertretend gestorben ist?

• Wie definiert die Bibel den 2.Tod? (Off.20,14)

• War Jesus wirklich vom Vater getrennt? (Joh.8,29; 16,31 + Lk.23,34+46

• Wie ist Ps.22, 2 zu verstehen? (Lies den ganzen Psalm!)

• Was ist ein gebrochenes Herz? (Ps.69,21; Jer.23,9+31,20; Apg.21,13)

• Wer oder was tötete Jesus? Joh.8,40-44; Luk.18,31-33; Apg.3,23

Starb Jesus stellvertetend den 2. Tod?

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Wie sieht es mit der Verunreinigung des Heiligtums aus, wenn wir sie

von verschiedenen Synonymen her sehen, welche die Bibel uns für das

Heiligtum nennt ?

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Was nach biblischen Verständnis als Heiligtum bezeichnet wird

1. Der AT-Tempel 1.Chr.22,19; 1.Chr.28,1062. Das himml. Heiligtum Heb.8,1-22. Unser Leib 1.Kor.6,19-20 3. Die Gemeinde 1.Kor.3,16-17 4. Der Himmel Ps.102,19; 1.Kön.8,305. Der Name Gottes 3.Mo.20,5-86. Der Thron Gottes Jer.12,17 7. Gott selbst Hes.11,16, Jes.8,14 (engl.)8. Jesus Joh.2,199. Juda Ps.114,210. Das Land Kanaan 2.Mo.15,1711. Der Garten Eden sinngemäß

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7 bedeutendste Synonyme für das Heiligtum und seine Verunreinigung

Wie kann in jedem folgenden Fall das Heiligtum verunreinigt werden?

1.) Der Thron Gottes (Jer.17,12)

Wie kann der Thron Gottes verunreinigt bzw. entweiht werden?

Durch Reue und Sündenbekenntnis oder durch Sündigen und Rebellieren gegen Gott und sein Gesetz?

2.) Gott selbst (Jesus) ein "Heiligtum“ (Hes.11,16; Joh.2,19)

Wie kann Gott bzw. Jesus entweiht oder verunreinigt werden?

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Weitere Synonyme für das Heiligtum

3.) Der Name Gottes (3.Mo.20,5-8)

Wie kann der Name Gottes entweiht und verunreinigt werden?

„Ihr sogenannter Glaube war eine Farce, wenn sie einerseits sagten, „Hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel,

hier ist des Herrn Tempel!“, andererseits aber von Gottes Wesen ein Zerrbild lieferten, seinem Namen Schande

machten und sein Heiligtum verunreinigten.“ (BG. 253)

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4.) Unser Leib, ein "Heiligtum“ (1.Kor.6,19-20)

Wodurch wird unser Leib verunreinigt?

„Jesus erklärte der Menge und danach besonders seinen Jüngern, dass die Verunreinigung nicht von außen, sondern

von innen heraus geschehe. Reinheit und Unreinheit betreffen die Seele, die böse Tat, das böse Wort, der

schlechte Gedanke, jede Übertretung des Gesetzes verunrei-nigten den Menschen, aber nicht die Vernachlässigung

äußerlicher, von Menschen beschlossener Verordnungen.“ LJ 391

"Jeder Fehler, jeder Irrtum, für wie unbedeutend wir ihn auch ansehen mögen, hinterläßt in diesem Leben eine Narbe und in den himmlischen Büchern einen Flecken.“ (OHC,277 übersetzt in

Ged. über das Buch Daniel S. 50)

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5.) Die Gemeinde ein "Heiligtum" (Israel als Heiligtum)• Wie kann die Gemeinde entweiht und verunreinigt werden? Nicht durch Sündenbekenntnis, sondern durch Sündigen!

6.) Der Garten Eden ein "Heiligtum“• Wie wurde der Garten Eden entweiht und verunreinigt ? Nicht durch Sündenbekenntnis sondern durch Sündigen!

7.) Der Himmel als ursprüngliches "Heiligtum" • Wie konnte der Himmel entweiht und verunreinigt werden? Nicht durch Sündenbekenntnis, sondern durch Sündigen!

In keinem dieser Fälle kann durch eine Blutübertragung eines Opfertieres eine Verunreinigung sinnvoll erklärt

werden!

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1. Ein Sündenbekenntnis bedeutet auch im NT keine Sündenübertragung auf Jesus und keine Verunreinigung des himmlischen Heiligtums! (1.Joh.1,9)

2. Wie aber wird das himmlische Heiligtum in NT-Zeit im Vergleich zur AT-Zeit verunreinigt?In NT-Zeit gibt es ja keine Blutübertragung auf das Heiligtum, durch die es verunreinigt wird!Jesus hat nicht mit seinem Blut das himmlische Heiligtum verunreinigt! Es wird verunreinigt, wenn wir Sünde begehen und unsere Sünden in die Bücher eingetragen werden!

Konsequenz für die Sündenübertragung auf Jesus?

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Sündenvergebung hat nichts mit Sündenübertragung durch Sündenbekenntnis

auf das Heiligtum bzw. auf Jesus zu tun!

Was geschieht mit den Sünden, wenn wir sie ehrlich bereuen und um Vergebung bitten?

Micha 7,18 Sünde werden vergeben + erlassen. (nasa +avar)Micha 7,19 Sünde werden unter die Füße getreten.Micha 7,19 Sünden werden in die Tiefe des Meeres geworfen.Jes.38,17 Die Sünde wirft Gott hinter sich. 2.Sam.12,13 Sünde wird weggenommen. (avar) (Sach.3,4.9)Ps.19,13 Sünde wird verziehen.Jes.43,25 Sünde wird ausgetilgt. (machah) (Ps.51,3, Apg.3)Jes.43,25 Der Sünde wird nicht mehr gedacht.

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Ps.51,4Von Sünde wird man gereinigt. (3.Mo.16,30.34; Hes.36,33; 1.Joh.1,9

Ps.85,3Sünde wird bedeckt. (Röm.4,7)

Ps.130,8 Von Sünde wird man erlöst.

Jes.1,18 Die Sünde wird schneeweiß gemacht.

Jes.6,7 Die Sünde wird gesühnt. (kaphar)

Welche Konsequenz hat das für die Stellvertretungstheologie?

Jesus nimmt keine von Gläubigen bekannte Sünde auf sich, und wird dadurch von Gott getrennt, sondern nimmt sie vom reumütigen Sünder weg, reinigt ihn davon, und

wird sie letztlich auf den Bock für Asasel legen!

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Ehebruch

Stehlen

Egoism.

Haß

Egoism.Wie war der ursprüngliche Zustand des Menschen?

Ehebruch

Stehlen

Haß

1. Vergebung

2. Tilgung der Sünde nach Überwindung

Was geschieht am Menschen, wenn er sündigt?Was geschieht wenn wir Sünde erkennen und bekennen?Was geschieht im U-Gericht, wenn Sünde überwunden wurde?

Vergeben

Vergeben

Vergeben

Vergeben

getilgt

getilgt

getilgt

Sünde verunreinigt den Menschen und das himmlische Heiligtum !

Verunreinigung u. Reinigung der Sünde

getilgt

Was geschieht mit der getilgten Sünde?

Was geschieht im Himmel, wenn wir sündigen?

Egogetilgt

Überwindung reinigt den Menschen u. das himml. Heiligtum

Sie wird Asasel = Satan auferlegt, der dafür bestraft wird! Ewige Vernichtung!

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"Wenn die Sünde bereut, bekannt und gelassen worden ist, dann wird Vergebung neben den Namen des Sünders geschrieben, seine Sünden aber werden erst nach dem Untersuchungsgericht ausgelöscht." ST. 16. Mai 1895 GO 177

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Ehebruch

Lügen

Haß

Neid

Haß

Ehebruch

1. Keine Tilgung der Sünde in himmlischen Büchern!

Was geschieht wenn uns Gott zwar Sünde vergibt, wir sie jedoch nicht überwinden?

Vergeben

Vergeben

Vergeben

Vergeben

Neid

Lügen

Der Sünder muß die

Folgen der Sünde selbst

tragen!

Ewiger Tod!

2. Der Sünder verunreinigt weiterhin sich selbst u. das himml. Heiligtum.

3. Die erhaltene Verge-bung wird annuliert!

Der

feurige

Pfuhl!

Die Aufzeichnungen dienen zum Gericht in den 1000 Jahren!

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Unterschied zw. tägl. und jährl. Dienst

Täglicher Dienst im HEILIGEN

Jährlicher Dienst im ALLERHEILIGSTEN

Vergebung Heiligung / Tilgung

Tägl. Vergebg. +Versöhng. Jährl. Vergebg. + Versöhng.

Für pers. Sünden + Volk Für Sünden des Volkes

Bedingte Vergebg. + Versö. Absolute Vergebg. u. Versöh.

Dauerhafte VersöhnungVorübergehende Versöhng.

Vorläufige Befreiung v. S. Dauerhafte Befreiung. v. S.Gl.d.P. S. 66

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Der tägliche Dienst

• Zugerechnete Gerech-tigkeit

• Verliehene Gerechtigkeit

• Anrecht auf den Himmel • Eignung für d. Himmel

• Ständige Reinigung, Rechtfertigung und tägliche Heiligung

• Vollendung der Heiligung +Vollkommenheit

• Endgültige Versöhnung des Volkes mit Gott

Gr. Versöhnungstag

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Worin besteht der Unterschied zwischen dem Gericht über die Toten und dem Gericht über die

Lebenden!

Was muß und wird den lebenden Gerechten außer Sünden-vergebung und Überwindungskraft noch vermittelt werden, um vollkommen und sündlos zu werden?

• Vollkommene Erkenntnis über Sünde und Irrtum!!!

• Auch Kraft und Mut zur Befreiung von Irrtum u. Traditionen!

Unter welchen Vorraussetzungen wird dies nur möglich sein?

• Ernsthaftes, gemeinsames Studium, Gebet und Leben nach den erworbenen Erkenntnissen ! (Lebensstil !)

Was ist das letzte Ziel völliger Erkenntnis ?

• Die völlige Einheit der Gläubigen, Spätregen, lauter Ruf

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Ist Daniel 8,14 die einzige Prophetie über eine endzeitliche Reinigung des

Heiligtums?

Wo gibt es noch andere Prophezeiungen über die Reinigung des Heiligtums?

Dan.12,10; Dan.11,35

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• Wie schildern andere AT-Propheten das Vorgehen, das Zer-treten, die Entweihung und Verunreinigung und andererseits die Reinigung bzw. Wiederweihe des Heiligtums?

• Was finden wir außer bei Daniel z. Bspl. Auch bei Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Hosea, Micha, Amos, Joel, Haggai, Sacharja, Maleachi etc... über die Macht, die Daniel als Kl. Horn identifiziert und über die Entweihung und Wiederweihe, bzw. Reinigung des Heiligtums?

• Was wird nach den Schilderungen dieser Propheten konkret gereinigt, was wir dann tatsächlich unter Reinigung des Heiligtums verstehen können?

Die Information bei anderen Propheten über die Verunreinigung und Reinigung des Heiligtums

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Die Reinigung des Heiligtums bei anderen Propheten

Mal.3,2-5; Hes.36,24-33; Zeph.3,9-13; Off.14,1-5 etc…

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Die Reinigung des Heiligtums gemäß der Vision von Dan 11 + 12

In Dan 8 wird über die Reinigung des Heiligtums nur die Zeit offenbart, ab welcher die endgültige Reinigung beginnen wird.

Was unter dieser Reinigung konkret gemeint ist, wird nicht näher erklärt.

Die Erklärung kommt in ,

a) Dan.11,33-35

Nicht ein Ort wird gereinigt, sondern Menschen!

b) Dan.12,10 Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft

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Die Bedeutung der 3 Begriffe der “Reinigung” in Daniel Kp.11 + 12

Dan.12,10

gereinigt = sich reinigen, aussondern

Hes.20,38; Neh.5,15; 1.Chron.16,41,

geläutert = säubern, weiß machen Jes.1,18; Rev.19,8

geprüft = erproben, testen 1.Petr.1,7.

Dan.11,35

bewährt = testen, erproben

rein = säubern, reinigen

lauter = (sich selbst) weiß machen

Die Reinigung des Heiligtums in Mal.3,1-3 ? Wovon ist die Rede?

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Der tiefere Sinn des AT-Heiligtums und seiner Reinigung im Verständnis von E.G.White

(LJ S. 194 + BG 236)

1.) Eine Darstellung vom Charakter Gottes

2.) Eine Darstellung vom gewünschten Charakter Israels

3.) Eine Darstellung vom Charakter Jesu auf Erden

4.) Eine Darstellung vomgewünschten Charakter der Gemeinde

• Israel im AT versagte, diesem vollkommenen Charakter Gottes zu entsprechen.

• Jesus bewies durch sein Leben, dass es möglich ist!• Jesus erwartet, dass der “NT-Tempel” (Gemeinde) genau nach diesem Vorbild gebaut wird! (Eph.5,27; Kol.1,28)

• Die Gegenwart Gottes wurde im AT erst sichtbar, nachdem das Heiligtum genau nach dem Vorbild gebaut war!• Wird das auch beim Bau des NT-Tempels so sein ?

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Als Mose daranging, ein Heiligtum als Wohnstätte für Gott zu errichten, wurde er angewiesen, alles nach dem Muster zu machen, das ihm auf dem Berge gezeigt worden war. Mose erfüllte voller Eifer Gottes Auftrag. …. In Übereinstimmung damit ließ er alles anfertigen. So offenbarte er Israel, das er zu seinem Wohnplatz machen wollte, sein herrliches Ideal von einem Charakter. Das Vorbild zeigte er ihnen auf dem Berge …. Israel hat jedoch seinen eigenen Weg gewählt und nicht nach dem Vorbild gebaut. Christus dagegen, der Tempel, in dem Gott wahrhaftig wohnte, formte jede Einzelheit seines irdischen Lebens nach dem Bilde Gottes. Er sprach, "Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen." Ps.40,9.

So soll auch unser Charakter "zu einer Behausung Gottes im Geist" (Eph.2,22) erbaut werden. Wir sollen "alles nach dem Bilde ... auf dem Berge" (Hebr.8,5) und in Übereinstimmung mit Jesus machen, der "euch ein Vorbild gelassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen". 1.Petr.2,21. LJ 194)

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Bedenken wir,

• Der Begriff „nitsdaq“ in Dan.8,14 wird nach unserem Verständnis sinngemäß mit, reinigen, weihen, heiligen, wiederherstellen, rechtfertigen, erklärt.

• Wenn dem so ist, dann kann der gegenteilige Prozess sinngemäß mit den Worten verunreinigen, entweihen, entheiligen, zerstören, unrecht tun, erklärt werden.

• Nach unserer traditionellen Erklärung fand all das durch das Sündenbekenntnis und die Blutübertragung durch den Priester auf das AT Heiligtum statt.

• Wenn somit die Verunreinigung, Entweihung oder Enthei-ligung des Heiligtums legal und somit gottgewollt ist, müßten wir doch in der Bibel mindestens 1oder 2 Stellen finden, in denen solche Worte im positiven Sinn gebraucht werden !

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• Hat Gott nur dem Propheten Daniel etwas über das Vorgehen des Kl. Horns bzw. des König des Nordens (– einer antigöttlichen Macht –) gegen das Heiligtum offenbart, oder ist das auch anderen Propheten offenbart worden?

• Was finden wir bei den anderen Propheten des AT und auch des NT über die Macht des Königs des Nordens, der auch in Daniel 11 gegen das Heiligtum vorgeht, es entweiht verunreinigt?

• Beispiele, AT, Jesaja, Jeremia, Hesekiel etc... ? NT, 2.Thes.2; Off,13 etc… Mt.24 ?

Die Information bei anderen Propheten über den Kampf gegen das Heiligtum und gegen seine Wiedererrichtung

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PP_M50.ppt Heiligtum – Folien Teil 2 www.hopeandmore.at Seite 168

Der Glaube unserer Pioniere

über die Reinigung des

Heiligtums

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Uriah Smith, zu Apg.3,19+20

"Nach der Tilgung der Sünde kommt die Zeit der Erquickung.... Hier wird deutlich, dass nach dem Tilgen der Sünden vom Angesicht des Herrn die Erquickung für sein Volk kommen wird. Das geschieht unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu." GP 79ff

J.O. Corliss “Die Zeit des "Auslöschens" ist eher eine besondere Zeitspanne in der Weltgeschichte als ein Zeitpunkt im Leben eines einzelnen Menschen. Uns wird klar gesagt, dass unsere "Sünden getilgt werden, auf dass da komme die Zeit der Erquickung vom Angesicht des Herrn...."

E.G.White"Keiner von uns wird je das Siegel Gottes erhalten, wenn unsere Charaktere noch Fehler oder Runzel aufweisen. Es bleibt uns überlassen,(!) unsere Fehler auszumerzen und den Tempel der Seele von jeglicher Verunreinigung zu säubern. Dann aber wird der Spätregen auf uns fallen wie der Frühregen auf die Jünger zu Pfingsten" (Z II, 58)

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" Es ist ganz eindeutig, dass es ein Volk auf der Erde geben muß, das in Übereinstimmung mit der Wahrheit

lebt, die durch das Öffnen der Bundeslade seines Testaments in den himmlischen Höfen offenbart wurde.

Ein Gedanke, den wir gestern zu erklären versuchten, war folgender, Wenn der Dienst im himmlischen Heiligtum

endet, ist das Werk des irdischen Tempels beendet und vollendet. Dann ist die Gemeinde vollkommen. Dies ist nach meinem Verständnis das Werk des Evangeliums

Jesu Christi." S.N. Haskell, GCB 1901, S. 106 (General Conference Bulltin) zitiert in GP S. 91

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"Die auf Erden leben, wenn die Fürbitte Christi im Heiligtum droben aufhören wird, werden vor den Augen eines heiligen Gottes ohne einen Vermittler bestehen müssen. Ihre Kleider müssen fleckenlos, ihre Charaktere durch das Blut der Besprengung von Sünde gereinigt sein. Durch Gottes Gnade und durch ihre eigenen fleißigen Anstrengungen müssen sie im Kampf mit dem Bösen siegreich bleiben.“ (GK, 427)

E.G. White über den Zustand der letzten Gemeinde

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"Während das Untersuchungsgericht im Himmel vor sich geht, während die Sünden reumütiger Gläubiger aus dem Heiligtum entfernt werden, muß sich das Volk Gottes auf Erden in besonderer Weise läutern, d.h. seine Sünden ablegen. Das wird in den Botschaften von Offenbarung 14 deutlich ausgesagt.“ (GK, 427)

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Nachdem das geschehen ist, werden die Nachfolger Christi für sein Erscheinen bereit sein….. Dann wird die Gemeinde, die der Herr bei seinem Kommen zu sich nehmen wird, herrlich sein, eine Gemeinde, "die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas". (Eph.5,4-25)

Dann wird sie hervorbrechen "wie die Morgenröte, schön wie der Mond, auserwählt wie die Sonne, schrecklich wie die Heerscharen." (GK, 427)

Wo steht das sonst noch in der Bibel? Off.14,1-5, Off.19,7-8

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„Mit dem Panzer der Gerechtigkeit Christi bekleidet, soll die Gemeinde ihren letzten Kampf antreten.

"Schön wie der Mond, klar wie die Sonne, gewaltig wie ein Heer" soll sie in alle Welt hinausziehen - "als Sieger und um zu siegen."

Hoh.6,10; Off. 6,2)" (GO, 286)

"Wie Christus am Pfingsttage verherrlicht wurde, so wird er wiederum im abschließenden Werk des

Evangeliums verherrlicht werden, wenn er ein Volk darauf vorbereiten wird, die abschließende Prüfung im abschließenden Streit des großen Kampfes zu

bestehen. (RH, 29. Nov. 1892)

Jer.13,1; Joh.13,31-32; Joh.17,10

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Vollkommenheit kein unerreichbares Ziel

" Paulus weist nicht nur auf die VOLLKOMMENHEIT als dem Ziel hin, sondern zeigt auch, wie es erreicht werden kann. ....Der Mensch muß sich ernstlich bemühen, das zu überwinden, was ihn hindern könnte, die Vollkommenheit zu erreichen. ... Der Versuchung zu widerstehen, ist Sache des Menschen; die Kraft dazu muß er aber von Gott nehmen. ... Gottes Geist wirkt durch die dem Menschen verliehenen Kräfte und Fähigkeiten....Er muß im Worte Gottes forschen, sich über dessen Bedeutung klar werden und seinen Lehren gehorsam sein. So nur kann er das Ziel christlicher Vollkommenheit erreichen. Tag für Tag hilft Gott ihm, den Charakter so zu vervollkommnen, dass er zur Zeit der letzten Prüfung bestehen kann!" WA 476-478

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"Streben wir mit all unserer Kraft danach, zur Reife von Männern und Frauen in Christus zu gelangen? Trachten wir nach seiner Fülle, dass wir dem vorge-steckten Ziel stets nachjagen - der Vollkommenheit seines Charakters? Wenn das Volk des Herrn dieses Ziel erreicht, werden sie an ihren Stirnen versiegelt. Erfüllt vom Hl Geist, werden sie vollkommen sein in Christus, und der Bericht erstattende Engel wird ausrufen, "Es ist vollbracht!" BK 433 / RH 10 Juni 1902

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„Ich sah auch, dass viele nicht erkennen, was sie sein müssen, um in der Zeit der Trübsal ohne einen Hohenpriester im Heiligtum vor Gottes Angesicht zu leben. Diejenigen, die das Siegel Gottes empfangen, und in der Zeit der Trübsal gesichert sind, müssen das Bild Jesu vollkommen widerstrahlen.“ EG 62

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Was sagen STA Theologen heute zu dieser Frage der Vollkommenheit

George Knight Handbuch für Pharisäer S.251ff

Marvin Moore Crisis of the Endtime S.223 ff (Mit Christus durch die Endzeit!

Dem gegenüber

Wood In “Sanctuary and atonement”

Goldstein “1844 made simple”

H. Douglas “Die letzte Generation”

Eine geteilte Gemeinde bezüglich der Heiligtums- und Rechtfertigungslehre ?

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Gottes Hilfe zur Erlangung der Vollkommenheit ist uns zugesagt!

"Vernunftbegabte Wesen, die in der Wirklichkeit Gottes zu Hause sind, stehen allen zur Seite, die gläubig und entschlossen an sich selbst arbeiten, um in jeder Hinsicht vollkommen zu werden. Ihnen allen verspricht Christus Hilfe und Beistand. Der menschliche Wille wird in Zusammenarbeit mit Gott allmächtig."

BG. 288 Lektion 3. Viertel 94 S. 64

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- "Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben." Für ein gesundes Wachstum in der Gnade ist es wichtig, das Herz mit allem Fleiß zu behüten. ….Ist die Seele gereinigt worden, so hat der Christ die Pflicht, sie unbefleckt zu erhalten. Viele scheinen zu glauben, die Religion Christi verlange nicht die Aufgabe der täglichen Sünden und die Loslösung von Gewohnheiten, die die Seele in Knechtschaft gehalten haben. … Bei der Wahl ihrer Worte sind sie nicht sorgsam. Zu oft kommen mürrische, ungeduldige Worte über ihre Lippen, die die schlimmsten Leidenschaften herbeiführen. Ihnen fehlt die innewohnende Gegenwart Christi in der Seele. Nur in seiner Kraft können sie ihre Worte und Taten unter Kontrolle halten.Wenn wir unser Herz behüten wollen, müssen wir anhalten am Gebet und dürfen nicht nachlassen, beim Thron der Gnade um Hilfe zu bitten.“ (BK 163YI, 5. März 1903).

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"Wenn doch alle bereuen und die ersten Werke tun würden. Sobald die Gemeinden dies tun, werden sie Gott über alles lieben und ihre Nächsten wie sich selbst. Ephraim wird Juda nicht beneiden, und Juda wird sich nicht über Ephraim ärgern. Spaltungen werden verschwinden, und an den Grenzen Israels wird man kein lautes Kriegsgeschrei mehr hören. Durch die Gnade Gottes, die ihnen reichlich gegeben wird, werden alle nach der Einheit streben, für die Christus gebetet hat - dass seine Jünger eins sein mögen wie er und der Vater eins sind. Friede, Liebe, Barmherzigkeit und Güte werden die Herzen ständig regieren. Die Liebe Christi wird das Thema aller sein. Dann wird der treue Zeuge nicht mehr sagen brauchen. "Ich habe wider dich, dass du die erste Liebe verläsest" (Off.2,4). Das Volk Gottes wird in Christus bleiben, die Liebe Christi wird offenbar werden und ein Geist wird alle Herzen beseelen. Alle werden wiedergeboren, in das Ebenbild Christi verwandelt, und alle Herzen werden in gleicher Weise neu gestaltet. Alle werden als lebendige Reben am Weinstock mit Christus, dem lebenspendenden Haupt, vereint sein. Christus wird in jedem Herzen wohnen, das er leitet, stärkt und heiligt. Er wird der Welt die Einigkeit seiner Nachfolger zeigen und dadurch Zeugnis davon geben, dass der letzten Gemeinde himmlische Eigenschaften verliehen werden. Durch die Einheit der Gemeinde Christi wird bestätigt werden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat.

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„Wenn Gottes Volk zu einer Einheit im Geiste gelangt, dann wird alles Pharisäerhafte und jede Selbstgerechtigkeit - die Sünde des damaligen jüdischen Volkes - aus den Herzen verbannt sein. Christi Wesen wird jedes einzelne Glied seines Körpers beseelen. Sein Volk wird zu neuen Gefäßen, die mit seinem neuen Wein gefüllt werden können. Der neue Wein wird die Gefäße nicht zerbrechen. Gott wird das Geheimnis offenbaren, das von der Welt her verborgen geblieben war. Er wird kundtun, welcher sei der "herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden, welches ist Christus in euch, der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit" (Kol.1,27; AB I, 383 / GG I, 406)

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"In der Tat sind für die Endzeit, kurz vor Abschluß des Werkes Gottes auf Erden, besondere Erweise der göttlichen Gnade vorgesehen, die die ernsten Anstrengungen geheiligter Gläubiger begleiten sollen, die sie unter der Führung des Hl. Geistes unternehmen." GO 245

„Aber für die Zeit kurz vor Abschluß der Ernte der Welt wird eine besondere Verleihung geistlicher Gnade verheißen, wodurch die Gemeinde auf das Kommen des Menschensohnes vorbereitet werden soll.“ GO 244

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7. Der Abfall in der Gemeinde der Übrigen!

"Nicht selten werden diejenigen, die verantwortliche Stellungen innehalten, vom Glauben abfallen." RH 11.9.1888 Christus kommt bald S., 128

"Es besteht jetzt die Gefahr, dass Männer, welche die Wichtigkeit der Wahrheit für diese Zeit aus den Augen verloren haben, sich neuen fremdartigen und bezaubernden Dingen zuwenden.“ .… ZP 352

“Männer werden auftreten, die falsche Lehren verbreiten und behaupten, sie hätten diese von Gott erhalten. Sie werden diese Irrlehren so bestechend darstellen, dass die satanischen Täuschungen Eingang finden werden. ...Diesen falschen Propheten muß entschieden entgegengetreten werden. Sie werden Anstrengungen machen, viele zu verführen und sie zu verleiten, falsche Lehren anzunehmen."

"Wir haben einen Fürsprecher" S.24

Wenig große Männer Hab acht auf dich selbst 1.Tim.4,16

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"Ungeheiligte Prediger nehmen Stellung gegen Gott. Sie preisen Christum und den Gott dieser Welt in einem Atemzug. Während sie angeblich Christum annehmen, umarmen sie Barabas, und durch ihr Tun sagen sie, "Nicht diesen, sondern Barabas." Laßt alle, die diese Zeilen lesen, acht geben! Satan hat sich gerühmt, was er zu tun fähig ist. Er will die Einigkeit zerstören, die gemäß, Christi Gebet in seiner Gemeinde bestehen sollte. Er sagt, "Ich werde als lügenhafter Geist ausgehen und alle täuschen, die ich täuschen kann, und werde sie veranlassen, zu kritisieren, zu verdammen und Dinge falsch darzustellen." Laßt eine Gemeinde, die sich großen Lichtes und großer Beweise erfreute, den Sohn der Täuschung und des falschen Zeugnisses gastlich aufnehmen, so wird diese Gemeinde die Botschaft, die der Herr gesandt hat, beiseite schieben und die unvernünftigsten Behauptungen und falschen Vermutungen und Theorien annehmen. Satan lacht über ihre Torheit, denn er weiß, was Wahrheit ist.Viele werden an unseren Rednerpulten stehen mit der Fackel falscher Prophetie in ihren Händen, entzündet an der höllischen Fackel Satans. ZP 353 (nach engl Übersetzung)

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“Männer werden auftreten, die falsche Lehren verbreiten und behaupten, sie hätten diese von Gott erhalten. Sie werden diese Irrlehren so bestechend darstellen, dass die satanischen Täuschungen Eingang finden werden. ...Diesen falschen Propheten muß entschieden entgegengetreten werden. Sie werden Anstrengungen machen, viele zu verführen und sie zu verleiten, falsche Lehren anzunehmen."

"Wir haben einen Fürsprecher" S.24

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„The names of those who will be purified, made white, and tried are borne into the sanctuary and mentioned by Jesus to His Father, and they are brought before the special notice of God. But those who choose their own selfish course, their own dark way, will be permitted to go on. Satan will control the will, and they will lose everlasting life. Those who are saved must yield their will, their way, and be controlled by the Spirit of God. They must die daily all the way along, die, die to self and be purified by the truth.“

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“Christus wartet mit Sehnsucht darauf, dass er in seiner Gemeinde deutlich sichtbar wird. Wenn

sich der Charakter Christi in seinem Volk vollkommen widerspiegeln wird, dann wird er

kommen und sie als die Seinen beanspruchen.“

(LG, 18; COL, 69)

Erwartete Gott das nicht auch schon vor dem 1. Kommen Jesu?

Jer.50,17-20; Zeph.3,12-20;

Jes.60,21; Hes.36,26-27