Social identity model of leadership. Leadership: Prototypische Leader sind in salienten Gruppen erfolgreicher und effektiver, als weniger prototypische

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    05-Apr-2015

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  • Social identity model of leadership
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  • Leadership: Prototypische Leader sind in salienten Gruppen erfolgreicher und effektiver, als weniger prototypische Leader
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  • Prototyp Definiert Identitt der Gruppe und jedes einzelnen Mitgliedes Prototypisch sein: macht einen einflussreicher und somit effektiver als Leader
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  • Wieso haben Prototypische Leader einen greren Einfluss? Verkrpern Eigenschaften und Normen einer Gruppe am besten andere Mitglieder passen ihr Verhalten an Sind Populr Gruppenmitglieder stimmen ihnen fters zu
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  • Wieso haben Prototypische Leader einen greren Einfluss? Starke Identifizierung mit der Gruppe investieren viel sind gewillter sich fr die Gruppe einzusetzen ntzen der Gruppe in hohem Ma Dieses Verhalten verstrkt ihre Prototypikalitt und animiert Gruppenmitglieder zu glauben, dass sie nur im Interesse der Gruppe handeln auch wenn sie dies eigentlich nicht tun
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  • Ziel des Leaders Beibehaltung ihrer Position als Leader verhalten sich wie prototypische Manager
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  • Substitutes for Procedural Fairness: Prototypical Leaders are endorsed whether they are fair or not (Ullrich, Johannes; Christ, Oliver; Dick, Rolf van)
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  • Thesen Prozedurale Fairness: hat einen stabilen Einfluss auf die Anerkennung des Leaders Prototypisches Verhalten als Ersatz fr prozedurale Fairness Prototypische Leader werden befrwortet, egal ob sie fair sind oder nicht
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  • Prototypisches Verhalten als Ersatz fr prozedurale Fairness Einfluss der Fairness nimmt strker ab je Prototypischer Leader fr die Gruppe wahrgenommen wird Hher die Mitglieder der Gruppe sich mit dieser identifizieren
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  • Hypothese Prozedurale Fairness, Prototypikalitt des Leaders und Identifikation der Mitglieder mit der Gruppe interagieren bei der Vorhersage der Befrwortung des Leaders
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  • Methode Politisches Fhrungsszenario 162 Studenten Gehrten den Grnen an (Vortest) Fiktiver Leader einer Grnen Partei Manipulation Prototypikalitt (Hoch vs. Niedrig) Manipulation prozedurale Fairness (Hoch vs. Niedrig)
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  • Manipulation Manipulation Prototypikalitt: Hoch: Gegen Atomkraft, fr Friedensbewegung, fr ffentliche Verkehrsmittel Niedrig: wirtschaftlich orientiert Manipulation prozedurale Fairness: Hoch: Fhrungskraft hat Gruppe mit bestimmen lassen ob fr Chemiewerk oder nicht Niedrig: Entscheidung alleine getroffen
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  • Ergebnisse
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  • Fairness spielt groe Rolle ABER Effekt nimmt stark ab, wenn der Leader als prototypisch beschrieben wurde
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  • 2. Studie Was wenn Leute nicht direkt persnlich betroffen sind oder ihnen nicht die direkte Wahl zwischen wollen oder nicht wollen gegeben wird? Um die Generalitt zu vergrern zweite Studie
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  • 2. Studie Verschiedene Probanden ( Industrie, Gesundheit) Fragebogen Items Prozedurale Fairness Bsp: Aufsichtsperson involviert Teammitglieder in Entscheidungen Bsp: Mitglieder meines Teams haben die Wahl die Ziele des Teams zu definieren Items Prototypikalitt Bsp: Meine Aufsichtsperson reprsentiert was unsere Teammitglieder gemeinsam haben
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  • Ergebnisse Aussage stimmt mit der der ersten Studie berein: Generalisierbar
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  • Threatened leadership and intergroup competition Jacob M. Rabbie Frits Bekkers leaders will engage in intergroup conflict in order to unify the nation behind them
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  • Intergruppenkonkurrenz oder - kooperation Fhrungsstabilitt in Bezug auf 1.Zusammenhalt im Team 2.Strke der Verhandlungsposition 3.Fhrung unter Stress Konkurrenz = alles oder nichts Kooperation = Hlfte/Hlfte
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  • Methdode 42 Psychologiestudenten der Uni Utrecht Proband zur Fhrungskraft eines Teams erwhlt Team whlt Fhrungskraft jede Stunde Manipulation: hoher Zusammenhalt = Team ist sich einig niedriger Zusammenhalt = 2 gegen 2 stabile Fhrungsposition = nur abgesetzt wenn alle 4 aus dem Team gegen die Fhrungskraft stimmen instabile Fhrungsposition = abgesetzt wenn 2 aus dem Team gegen die Fhrungskraft stimmen
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  • 1. Zusammenhalt im Team Hypothese 1: instabile Fhrungskrfte whlen eher Intergruppenkonkurrenz Hypothese 2: geringerer Zusammenhalt im Team fhrt eher zu Intergruppenkonkurrenz - um das Team gegen den externen Feind zu vereinigen
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  • Ergebnisse Hypothese 2 Zusammenhalt im Team hat keinen Einfluss auf Entscheidung zwischen Intergruppenkonkurrenz und -kooperation Hypothese 1 instabile Fhrungskrfte whlen eher Intergruppenkonkurrenz vor allem bei geringer Einigkeit im Team Frauen whlen eher Kooperation statt Konkurrenz keine Hinweise darauf, warum Entscheidungen so getroffen werden! Risikoreiches Alles oder nichts um sich selbst unter Beweis zu stellen oder rationale Entscheidung???
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  • 2. Strke der Verhandlungsposition Hypothese: instabile Fhrung + starke Verhandlungsposition = Wahl von Intergruppenkonkurrenz Manipulation: Starke Verhandlungsposition = da Arbeitskrftemangel schwache Verhandlungsposition = da viele Arbeitskrfte
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  • Ergebnisse Hypothese: instabile Fhrung + starke Verhandlungsposition = Wahl von Intergruppenkonkurrenz Ergebnisse weisen auf rationale Entscheidung hin Starke Verhandlungsposition bei schwacher Fhrung Konkurrenz Stabile Fhrung Kooperation Noch instabilere Fhrungsposition = grerer Stress = schwer alle Alternativen zu bercksichtigen Objektive Gewinnchancen auer Acht lassen und aus Verzweiflung auf Konkurrenz setzen???
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  • 3. Fhrung unter Stress Sehr instabile Fhrungsposition = abgesetzt wenn nur einer aus dem Team gegen die Fhrungskraft stimmt Hypothese: intensiver Stress lsst die sehr instabile Fhrungskraft die Strke der Verhandlungsposition auer Acht lassen und auf Konkurrenz setzen
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  • Beziehung zwischen Stress und Entscheidungsqualitt Stress Entscheidungsqualitt niedrigmittelhoch niedrig hoch Starke Fhrungsposition Schwache Fhrungsposition Sehr schwache Fhrungsposition
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  • Ergebnisse Hypothese: sehr instabile Fhrungskraft whlt Intergruppenkonkurrenz, auch wenn die Verhandlungsposition schwach ist (und dies somit eigentlich nicht erlaubt) Verhandlungsposition hat keinen Einfluss auf Wahl der Fhrungskraft unter Stress fr Intergruppenkonkurrenz verzweifeltes Bestreben sich unter Beweis zu stellen
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  • Zusammenfassung 1.Vor allem bei geringem Zusammenhalt im Team whlt die instabile Fhrungskraft eher Intergruppenkonkurrenz 2.Bei starker Verhandlungsposition whlt die instabile Fhrungskraft eher Intergruppenkonkurrenz 3.Unter extremem Stress whlt die instabile Fhrungskraft eher Intergruppenkonkurrenz und lsst die Strke ihrer Verhandlungsposition dabei komplett auer Acht
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  • Motive? Autoren tappen komplett im Dunkeln was die Motive des Wahlverhaltens angeht Redeanalysen, Fragebogen, postexperimentelle Interviews geben keinerlei Hinweise darauf, dass instabile Fhrungskrfte Intergruppenkonkurrenz whlen, um ihre Fhrungsposition zu strken / in order to unify the nation behind them unklar, ob sich Probanden ihrer Motive selbst nicht bewusst sind oder ob sie sie sich selbst oder dem Versuchsleiter gegenber nicht eingestehen wollen