Cancer research in Australia

  • Published on
    14-Aug-2016

  • View
    213

  • Download
    0

Embed Size (px)

Transcript

  • 474 Referate.

    eine detaillierte l~Iitteilung der bisher bekannten Falle gleichartiger Geschwfilste. v .H .

    12) de Quervain, F., De l ' o r ig ine des n6op lasmes mal ins . La Semaine m6dical% Ann6e 23~ 1903, No. 39.

    Zusammenfassende Besprechung fiber den Ursprung des Krebses an Hand der neueren Literatur. M o d el (Strassburg i. E.).

    13) yon Brunn, Ueber den pr imaren Krebs der Ext remi - t a t en. Beitrage zur klinischen Chirurgi% Bd.. 37.

    Den yon R u d o 1 f V o 1 k m a n n 1890 aus der Literatur zusammen- gestellten 223 Fallen yon primarem Extremitatencarcinom fiigt v. B 1' u n n 145 hinzu. Diese 368 Falle teilt v. B. nach Vo lkmanns Vorg'al~g hinsichtlich der A e t i o 1 o g i e ein in

    1) aus Narben und Fisteln und chronischen Entzfindungen enr- standene: 227 (in 80 Proz. der Falle bestand die pradisponie- rende Erkrankung langer als 10 Jahre),

    2) aus Warzen (hauptsachlieh Keratosen): 46, 3) anscheinend aus heiler Haut entstandene: 48, 4) ohne bestimmte Angabe: 47. In der ersten Gruppe sind relativ am starksten vertreten die

    Knochenfisteln (nach 0stit is oder komplizierten Frakturen), dann die chronischen Hautulcera besonders am Unterschenkel und die Brand- narben; damit hauptsachlieh g]aubt v. B. das in seiner Zusammen- stellung der gesamten Falle auffallende Ueberwiegen der Manner tiber die Frauen (70 Proz. : 30 Proz.) erklaren zu kOnnen. In merkwiirdigem Widerspruch dazu steht He imann vor yon Brunn angeftihrter Be- rechnung, der in den Zahlkartenmaterial des Preussischen statistischen Bureaus unter 207 Fallen beide Geschlechter genau gleichstark be- troffen s

    In v. B.s Zusammenstellung waren 70 Proz. der Kranken zwischen 40 und 70 Jahren air.

    Von 246 verwertbaren Operierten starben 31 infolge der Operation; yon den iibrigen 215 sind 57 ftir den definitiven Ausgang nicht ver- wertbar.

    Von dem Rest yon 158 Operierten blieben langer als 2 Jahre geheilt 73~ bekamen Rezidlve 85 (davon 30 nach Amputation).

    Drfisenmetastasen sind nicht selten; freilich ist die makroskopische Diagnose unsicher~ well auch sehr vergrtisserte Drfisen mikroskopisch yon Carcinom frei sein kOnnen und umgekehrt, v .B . empfiehlt darum auch f~ir die etwas vorgesehrittenen Extremitatencarcinome die grund- satzliche Exstirpation gesehwo]lener regionarer Drfisen.

    M i 1 n e r (Berlin).

    14) Cancer research in Aust ra l ia . The EmpireReview~Vol. 7~ Marz 1904, No. 38, p. 117.

    Dr. Cooke-Adams verSffentlicht in dieser nicht der medizi- nischen Wissenschaft gewidmeten Zeitschrift eine Uebersicht der

  • Referate. 475

    Xrebsfalle in Australien. Es erglbt sich daraus, dass der Krebs viel h~ufiger unter den eingewanderten Mensehenrassen als unter den ein- geborenen beobachtet wird. Am meisten betroffen sind davon die Franzosen. Es folgen dann die Oesterreicher, dann die Sehweden and die Norweger~ dann die Deutschen u. s.w. Eine andere Statistik ergibt, dass die englische Nation den grSssten Prozentsatz an Krebs- todesf~llen ergibt, dann kommen die fibrigen eingewanderten Nationen zusammengenommen und dann die eingeborenen. Das Verh~ltnis ist wie 49.0 zu 351 zu 81 auf 100000 Lebende berechnet. M~nner er- kranken in Australien h~tufiger als Frauen. Im Laufe der Zeit haben die Xrebskrankheiten bei den fremden Rassen stltrker zugenommen als bel den eingeborenen. Naeh Regionen geordnet, finden sich die meisten Todesfalle in Victoria, es folgt dann Tasmanien, dann Neu- Sfid-Wales, dann Sttd-Australien, Queensland and endlich ~rest- Australien. Bei dieser ganzen Statistik, die naturgem~ss nicht die vorkommenden Fglle yon Krebsen gibt, sondern nur die zur Beobachtung gelangten~ ist nieht ber(ieksiehtigt~ dass die Eingeborenen jedenfalls viel seltener grzt]ich beobaehtet werden als die fi'emden Kulturstaaten angeh~rigen Einwohner, undes ist ganz charakteristisch, class die- jenigen~ die den h~chsten Kulturstaaten angeh~ren, wie die Franzosen, Englander, Deutschen, Oesterreicher und Schweden, die grSssten Zahlen aufweisen, bei denen man aueh gleichzeitig annehmen kann, dass sie am fr~ihesten bei Erkrankungen Aerzte aufsuchen, wahrend die Russen z.B. eine wesentlieh geringere Zahl aufweisen, und die Chinesen noch weniger u. s. w. Die Eingeborenen werden wahrseheinlich am seltensten yon Aerzten beobachtet werden. Es ist auch ganz charakteristiseh~

Recommended

View more >