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Seelen. Leben. Älterwerden, Psyche und Lebensqualität. > 26 Gewonnene Jahre > 4 Alter ist kein Defizit Pflege zu Hause. Preiswerte Angebote im Sanitätshaus. > 16 AUXILIUM 2013. Benefizgala im Stadttheater Klagenfurt. > 19 Hand in Hand Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales 1 | 2013

Hand in Hand 1/2013: Kärnten-Ausgabe

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Erfahren Sie im Leitartikel "Alter ist kein Defizit" den Zusammenhang von Geist und Seele, besonders im Alter. Außerdem gibt es auch wieder interessante Berichte zum Themenbereich Kinder, Jugend und Familie und einen Artikel zur Hilfswerk-Family Tour. Weiters finden Sie im Magazin auch aktuelle Informationen zur Arbeit des Hilfswerks.

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Seelen. Leben. Älterwerden, Psyche und Lebensqualität. > 26

Gewonnene Jahre > 4

Alter istkein Defizit

Pflege zu Hause. Preiswerte Angebote im Sanitätshaus. > 16

AUXILIUM 2013. Benefizgala im Stadttheater Klagenfurt. > 19

Hand in HandZeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales

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Das Glas ist halb voll, nicht halb leer

Mit dem Älterwerden kann auch die Lebensfreude schwinden. Depressionen im Alter sind nichts Seltenes. Gerade das Ende der Berufstätigkeit stürzt viele Menschen in eine Sinnkrise. Viele Jahre ist der Mensch in den Arbeitsalltag eingebunden, dann könnte er die große Freiheit genießen. Stattdessen fallen viele in ein tiefes Loch und kommen allein nicht mehr heraus. Die Arbeit ist weg, die Kinder außer Haus, Angst vor dem Altwerden, vor Krankheiten, vor Einsamkeit schleicht sich ein. Veränderungen machen uns oft Angst. Dabei ist das Leben voll von Verände-rungen – manche kommen unerwartet, viele sind vorhersehbar. Daher können und sollen wir uns auch rechtzeitig damit beschäftigen. Die Situation verlangt von uns immer Flexibilität, Neugierde und Mut und vor allem die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzustellen. Eine optimis-tische Grundeinstellung hilft dabei sehr. Sich einigeln oder das Gewohnte zurück-sehnen führen zu keiner Lösung.

Offen sein für Hilfe und neue WegeDas Motto des Hilfswerks ist in allen Tätigkeitsbereichen „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden ihr Leben selbst bestimmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv gestalten. Wir helfen dort und in dem Ausmaß, wo und wie es notwendig ist. Neben der Betreuung und Pfl ege zu Hause mit einer großen Leistungspalette gibt es eine Fülle von Möglichkeiten zur Begegnung und zur sinnvollen Betätigung: betreutes Reisen, Fit&aktiv-Treffen, Vorträge, geselliges Beisammensein, Ehrenamt u. v. m. „Wenn der Wind der Veränderung weht, suchen manche im Hafen Schutz, während andere die Segel setzen!“ Und was tun Sie?

Herzlichst

Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Kärnten, Landesgeschäftsstelle Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Kärnten, Landesgeschäftsstelle, 8.-Mai-Straße 47, 9020 Klagenfurt, Tel. 050544-5009, Fax 050544-5099, E-Mail: [email protected] Redaktion Kärnten: Brigitte Hingerl Redaktion: Elisabeth Anselm, Harald Blümel, Martina Goetz, Monika Gugerell, Daniel Gunzer, Daniela Gutschi, Esther Hermann, Brigitte Hingerl, Edith Hütthaler, Martina Kern, Gerald Mussnig, Heiko Nötstaller, Petra Satzinger, Viktoria Tischler Bild nachweis, Fotos: Hilfswerk Öster reich (Suzy Stöckl, Klaus Titzer), Hilfswerk Kärnten, www.thinkstockphotos.com (Seite 8, 9), Dusana Baltic (Seite 19) Gesamtauflage: 140.000 Stück, österreichweite Distribution, davon über 90 % durch persönlich adressierte Sendungen Offenlegung: http://www.hilfswerk.at/wir-ueber-uns/news-presse/magazin-hand-in-hand/offenlegung Anzeigenverkauf (Gesamt auflage): Hilfswerk-Bundes geschäfts stelle, Tel. 01/404 42-0 Anzeigenverkauf (Kärnten): Brigitte Hingerl Layout/ Produktion: Egger & Lerch, 1030 Wien Druck: Wograndl Druck GmbH, 7210 Mattersburg

Elisabeth Scheucher-Pichler,Präsidentin Hilfswerk Kärnten

E D I T O R I A L

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C O V E R S T O R Y

4 Gewonnene Jahre. Weil Alter kein Defizit ist.

7 Pension – was nun?

„Afrika ist zu mir gekommen.“

G E S U N D H E I T & L E B E N

8 Gute Reise!Gefahr Reisethrombose.

P F L E G E & B E T R E U U N G

11 24-Stunden-Betreuung. Nicht mehr allein.

12 Sicherheit. Notruftelefon mit Rauchmelder.

16 Für pflegende Angehörige. Pflege zu Hause wird leichter.

K I N D E R & J U G E N D

20 Frühkindliche Entwicklung. Was eine gute Beziehung ausmacht.

H I L F S W E R K

14 Großes Fest. Neujahrstreffen im Hilfswerk Kärnten.

17 Preisrätsel

18 Buchtipp

19 AUXILIUM 2013. Hilfswerk-Benefizgala für Menschen in Notsituationen. 23 Hilfswerk im Internet. Noch mehr Service. 25 Kindern in Aserbaidschan. Pflegefamilien statt Heim. 26 Hilfswerk-Jahresinitiative

2013. Ab April wieder auf Tour!

28 Geburtstage

30 Adressen

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Hand in Hand 1/20134

Weil Alter kein De� zit ist

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P F L E G E & B E T R E U U N GG E S U N D H E I T & L E B E N

H I L F S W E R K

5

H I L F S W E R K

Monika Gugerell

Fachliche

Leitung Gesund-

heit, Familie und

Soziales, Hilfs-

werk Österreich

Weil Alter kein De� zit ist Gewonnene Jahre: Anders als in Asien ist in unserer

„westlichen Kultur“ das Alter sehr häufig negativ besetzt. Aber das ist kein Grund, mit den Wölfen zu heulen und

sich nicht die positiven Bei spiele anzusehen. Wichtig ist es jedoch, auch alters- oder krank-

heits bedingte Einschränkungen anzu-nehmen. Seelische Verstimmungen

sollte man in jedem Alter ernst nehmen.

In unserer westlichen Welt gilt das Alter für viele Menschen als Feind-bild, das mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Der Verkaufserfolg vieler „Anti-Aging“-Produkte zeigt auf, dass viele Frauen und Männer nahezu alles tun, um nach außen nicht so alt auszuschauen. Alt zu werden oder alt zu sein gilt als nicht erstrebenswert, wird als Problem gesehen und ist mit Vorstellungen besetzt, die eher unangenehm sind. Theorien über das Altern und medizinische Forschun-gen zeigen auf, dass im Alter z. B. die Beweglichkeit geringer wird, die Funktion von Organen nachlässt, was durch regelmäßiges Trainieren verzö-gert werden kann. Viel wichtiger ist jedoch, dass ältere Menschen vielfach über wesentlich mehr Reife, Erfah-rung, lebenspraktische Intelligenz und Anpassungsleistungen verfügen wie

in jüngeren Jahren oder jüngere Menschen. Altern ist daher nicht nur durch De� zite gekennzeichnet – es gibt auch einen Zuwachs an Fähigkeiten und Kompetenzen.

Macht der Bilder„Natürlich ist es nicht

einfach, positiv über das Alter zu denken, wenn

die Gesellschaft fast nur negative Alters-bilder zeigt. Echt erlebte Fähigkeits-einschränkungen, der Verlust von

Freunden und

Familienangehörigen und zuneh-mende Krankheiten und Behinderun-gen sind schmerzhafte Einschnitte ins Leben“, sagt Monika Gugerell, Fach-liche Leiterin für Gesundheit, Familie und Soziales im Hilfswerk. Gleich-zeitig sollten ältere Menschen sich öfters vor Augen führen, dass man vieles erreicht hat, trotz widri-ger Umstände, dass die größere Erfahrung, Ruhe und Gelassenheit einen anderen Blickwinkel zulassen. Man weiß vielfach, was man will und was nicht mehr so wichtig ist oder wichtig erscheint. Man verfolgt keine sinn-losen Ziele mehr, um die es nicht zu kämpfen lohnt.“

SOK-ModellDie Wissenschaft des Alters – die Gerontologie – zeigt anhand von Modellen auf, wie „Altern“ gelingen kann. Der berühmte Pianist Arthur Rubinstein hat bis ins hohe Alter Konzerte gegeben. Mit dem Modell der Selektion, Optimierung und Kom-pensation (SOK-Modell) kann gut aufgezeigt werden, wie Rubinstein dies möglich war. Er spielte im Alter weni-ger Stücke als in seiner Jugend, konnte diese durch häu� geres Üben optimie-ren und schaffte durch Abwechslung und Kontraste den Eindruck eines höheren Tempos. >>

„Scham ist auf jeden Fall fehl am Platz!“

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„Diese Strategie sollten wir uns alle zunutze machen“, emp� ehlt Gugerell. „Konzentrieren wir uns auf Fähig-keiten, die wir unbedingt benötigen, um selbstständig leben zu können. Die Fähigkeiten, die wir benötigen, bauen wir durch Wiederholen aus, und gestat-ten uns z. B. den Einsatz von Hilfsmit-teln, dort wo Fähigkeiten vermindert sind. Auch ältere Menschen haben viel Freude, Neues zu lernen und auszuprobieren. Die Hemmschwelle dazu ist möglicherweise eine höhere als bei jungen Menschen, aber auch ältere Menschen setzen moderne Techniken dort ein, wo es ihnen nützt.“

Geist und Seele beachten„Es ist unrealistisch zu erwarten, dass man mit 80 Jahren 100 % gesund ist“, sagt Monika Gugerell. „Aber aus meiner langjährigen

>>

Jetzt kostenloses Infor mationspaket bestellen

Das Hilfswerk hat umfangreiches Informationsmaterial zusammenge-stellt, das ab April kostenlos bei der Hilfswerk Family Tour verteilt wird. Sie können das Service-Paket rund um seelische Gesundheit schon jetzt telefonisch (0800 800 820) oder per E-Mail (of� [email protected]) bestellen. Der Versand erfolgt ab Mitte April.

Erfahrung weiß ich, dass viele Men-schen auch mit chronischen Erkran-kungen oder mit Einschränkungen ein Leben mit hoher Lebensqualität führen können!“ Dafür ist es für Jung und Alt wichtig, neben dem Körper auch auf Geist und Seele zu achten. Wer sich längere Zeit schlecht fühlt, oft traurig und antriebslos ist, sollte darüber auf jeden Fall mit seinem Arzt oder seiner Ärztin sprechen. Denn der Weg von einer vorübergehenden depressiven Verstimmung zu einer Depression ist kurz. Keine Angst! Die Depression lässt sich vielfach besser behandeln als angenommen. Scham ist auf jeden Fall fehl am Platz! Besser rechtzeitig ärztlichen Rat einholen, denn die richtige Behand-lung hat einen wesentlichen Beitrag

zur Wiedererlangung von Lebensqualität. <

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P f l e g e & b e t r e u u n gg e s u n d h e i t & l e b e n

h i l f s w e r K

„Afrika ist zu m ir gekommen“

Sigrun Oertl wusste schon mit 5 Jah-ren, was sie werden wollte: Lehrerin. Alle wollten es ihr ausreden, aber sie setzte sich durch. Das Resultat: 48 Jahre Lehrerin mit Leib und Seele, die letzten 12 Jahre Direktorin einer Hauptschule in Klagenfurt. „Ich möchte heute noch in die Schule gehen“, schwelgt Oertl in Erinnerun-gen. „Du gehst in der Früh durch das Haus und wirst aufgeladen mit Ener-gie von den Kindern, die um dich herumsausen.“ Probleme beim Un-terricht hat sie nie gehabt. Was macht einen guten Lehrer aus? „Berufung, Begabung und jeden Tag und jede Stunde mit voller Liebe und Hingabe vor den Kindern stehen“, vermutet Oertl und bricht eine Lanze für den Humor. „Wir haben immer viel Spaß in der Schule gehabt. Ich war lustig und streng zugleich“, erzählt sie.

„Da wird was passieren, was ich nicht haben will“Im Alter von 65 kam unausweichlich die Pensionierung. Schon davor war

Pension – was nun? Wenn jemand 48 Jahre denselben Beruf ausübt und es sehr bedauert, mit 65 in Pension gehen zu müssen, kann man sich ziemlich sicher sein, dass er oder sie den richtigen Beruf gewählt hat. Über ein erfülltes Berufsleben und die Zeit danach.

allein der Gedanke daran unange-nehm. Voll Energie und Unruhe ging Oertl in den Ruhestand. Ihr erster Impuls: auf und weg! Aus familiären Gründen hielt sie sich selbst zurück. Gib Ruh und genieß’ deine Pension, hörte sie oft von Freunden. „So ein blöder Satz“, entrüstet sich Oertl heute noch. „Den Beruf hab ich genossen, nicht das Nichtstun.“ Ein alter Traum kam wieder in ihr hoch. „Schon als junge Frau wollte ich immer nach Afrika, dort eine Schule gründen oder wo mitarbeiten. Aber alle haben mich ausgelacht oder gesagt, da passt du nicht hin“, erinnert sie sich. Und dann kam Afrika zu ihr! In Gestalt eines Universitätsprofessors aus Kamerun, der seine Familie nach Kärnten holen wollte und dem sie bei der Einwanderungsbehörde half. Ver-mittelt wurde der „Hilfseinsatz“ von Margarete Jeschofnik, die die Freiwil-ligenarbeit beim Hilfswerk Kärnten koordiniert. Die Professorenfamilie kam und Sigrun Oertl war für die 6 Kinder, die kein Wort deutsch

sprachen, wie eine Großmutter. Seit-her treffen sich „Wahl-Großmutter“ und Kinder zweimal die Woche zum Lernen, Hausübung machen, reden – und Spaß haben.

Irgendwas fehltSigrun Oertl genießt die Stunden mit den afrikanischen Kindern. Aber sie ist immer noch eine Suchende, wie sie sich vielleicht doch noch mit dem Ru-hestand aussöhnen könnte. „Ich lieg’ brach“, beschreibt sie ihr Befinden. Ansätze für die Aussöhnung gäbe es: Ein Studium beginnen? Auf und davon gehen? Vielleicht nach Griechenland? Ein Buch schreiben? Ein männliches Pendant suchen? Vielleicht einen pen-sionierten Hofrat? Mit einer Gruppe Gleichgesinnter etwas Sinnvolles bewegen? Die „Ungern-Pensionistin“ Oertl wirkt ratlos und gleichzeitig wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. So ein Ausbruch kommt manchmal sehr plötzlich und sehr heftig. Wer weiß, vielleicht kommt Sigrun Oertl doch noch nach Afrika?! <

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begünstigt die Bildung von Blutge-rinnseln in den Venen. Reißt sich so ein Gerinnsel los, muss es auf dem Weg zum Herzen die Lunge passieren und kann dort ein Gefäß verstopfen. Dieses Ereignis wird als Lungenem-bolie bezeichnet, die zum Tod führen kann. Dem kann man vorbeugen!

Gute Reise!Gefahr Reisethrombose. Nach den dunklen und kalten Wintertagen zieht es uns hinaus in Luft und Sonne. Neue Eindrücke und neue Bekanntschaften beflügeln Geist und Seele und geben Kraft und Lebensfreude. Eine gute Vorbereitung schützt vor Reise-Risikos.

Jetzt ist sie wieder da – die ideale Zeit, um die nähere Umgebung oder die weite Welt zu erkunden. Die Tem-peraturen in den gemäßigten Breiten sind angenehm frühlingshaft und die Natur zeigt sich in prächtigen Farben. Aber Achtung beim Reisen: Langes Sitzen im Auto, im Bus, im Flugzeug

RisikofaktorenWir fahren tendenziell immer kürzer, aber immer öfter und immer weiter auf Urlaub. Das Durchschnittsalter der Reiselustigen nimmt dabei zu. Ältere Personen sind aber gefährde-ter, da Vorerkrankungen wahrschein-licher sind. Und ein heißes, noch

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dazu ungewohntes Klima belastet die Venen mehr als unsere gemäßigten Temperaturen.

Langes Sitzen mit abgewinkelten Knien, zu wenig Trinken, Sauer-stoffmangel – diese Kombination ist der Nährboden einer Thrombose. Krampfadern, Übergewicht und Herzschwäche erhöhen das Risiko noch wesentlich. So verhalten Sie sich richtig:• Viel trinken, aber keinen Alkohol.• So viel wie möglich bewegen: Pausen einlegen, aufstehen, Lockerungsübungen machen.• Nicht rauchen.• Bei erhöhtem Risiko vor Reise- antritt den Arzt konsultieren. Er kann Ihnen bei Bedarf ein blutgerinnungshemmendes Mittel verschreiben.• Kompressionsstrümpfe tragen.

Ab in den Süden?Wenn es Sie in die Ferne zieht, bedenken Sie, dass Ihre Haut in den letzten Wochen im Normalfall ein „Schattendasein“ geführt hat und mit südlicher Sonne wahrschein-lich überfordert ist. So wertvoll das Sonnenlicht nun für unseren Vitamin- und Hormonhaushalt und unsere Stimmungslage ist, so gefähr-lich kann es gleichzeitig für blasse „Winterhaut“ sein. So verhalten Sie sich richtig:• Versuchen Sie nicht, schnell Bräune zu tanken, um schon vor dem Sommer tiefgebräunt die anderen vor Neid erblassen zu lassen. • Langsame Bräunung ist gesünder und hält länger! • Geben Sie Ihrer Haut Zeit zur Anpassung und verwenden Sie entsprechende Sonnenschutzmittel.

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Jeder Fünfte leidet irgendwann in seinem Leben an einer Depression.Doch kaum jemand spricht offen darüber.„Ich hatte schon länger den Verdacht, dass es Corinna* nicht gut geht. Sie wurde im-mer ruhiger, schlug jede Einladung ins Kino oder auch zu unserem Stammitaliener aus und ans Telefon ging sie auch immer seltener. Doch was sollte ich tun? Ich kann ja nicht einfach zu ihr gehen und sagen „Corinna, ich glaube du bist depressiv.“ Oder kann man das einfach so jemanden ins Gesicht sagen? Was ist, wenn sie es wirklich ist?“ sagt Elisabeth.*

Schwierige Situationen gemeinsam meistern

In Situationen wie diesen stecken viele von uns. Statistiken zufolge ist jeder Fünfte in unserem Land einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen. Der Umgang mit psychischen Erkrankungen fällt vielen trotz ihrer Häufi gkeit schwer. Fragen wie: „Woran erkenne ich, dass jemand in mei-nem Umfeld von einer Depression betrof-fen ist?“ oder „Ist sie wirklich depressiv? Als wir uns im Frühling gesehen haben, war doch noch alles in Ordnung“ werden häufi g nicht gestellt und bleiben daher un-beantwortet.

Die Initiative innenwelt widmet sich mit dem gleichnamigen Magazin der Aufklä-rung und Informationsbereitstellung zum Thema psychische Erkrankungen. Ziel ist es, dass über Depression, Schizophrenie oder Burnout so offen gesprochen wird, wie über Grippe und Schnupfen.

Über psychische Erkrankungen muss offen gesprochen werden!

„Anfangs fi el es mir schwer, vor anderen offen über meine Depression zu reden. Dass mein Vater es nicht verstehen würde, war mir klar. Doch in der Firma zu mei-ner Depression zu stehen, war ein noch schwierigerer Schritt. Ich hatte Angst, dass ich wie ein rohes Ei behandelt werde oder alle glauben, dass ich mich nur vor der Arbeit drücken will.“ sagt Alexander* über seine Depression.

Vielen Betroffenen fällt es schwer, sich zu „outen“ und zu ihrer Erkrankung zu ste-hen. Allzu groß sind oftmals die Vorurteile oder Wissenslücken in der Gesellschaft.

Das Magazin innenwelt informiert daher vier Mal jährlich über psychische Erkran-kungen in leicht verständlicher Weise.

Das kostenlose Magazin wird mittlerwei-le von rund 14.000 Abonnenten bezogen und liegt österreichweit in Arztpraxen, Krankenhäusern, aber auch in vielen Un-ternehmen und Lokalen auf. Informa-tionen zu den einzelnen Krankheitsbil-dern im Bereich der psychischen Erkran-kungen bietet die Website der innenwelt (www.innenwelt.at). Dort hat man auch die Möglichkeit, in bereits erschienenen Ausgaben zu schmökern und das kosten-lose Abonnement zu bestellen.

Neben Österreichs namhaftesten Ex-perten aus dem Bereich der seelischen Gesundheit kommen in der innenwelt auch Betroffene und ihre Angehörigen zu Wort, denn es ist ein Herzensanliegen der innenwelt, zu vermitteln, dass eine psychi-sche Erkrankung jeden treffen kann und man damit nicht alleine ist.

Übrigens: Elisabeth hat mit ihrer Freun-din Corinna gesprochen und stand ihr beim Besuch eines Arztes bei. Sich Elisa-beth gegenüber zu öffnen, war Corinnas erster Schritt auf dem Weg zur seelischen Gesundheit.

* Name von der Redaktion geändert

Über psychische Erkrankungen wird trotz ihrer Häufi gkeit viel zu selten

gesprochen.

Wir von der innenwelt sind überzeugt davon, dass mehr Wissen über

psychische Erkrankungen auch mehr Verständnis erzeugt. Deshalb

bieten wir seit 2004 mit dem kostenlosen Magazin innenwelt Experten-

infos in leicht verständlicher Sprache an.

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Psychische Erkrankungen betreffen Sie nicht?

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Das kostenlose Magazin innenwelt informiert seine rund 14.000 Abon-nenten daher 4 x jährlich über psy-chische Erkrankungen in leicht ver-ständlicher Weise. Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern im Bereich der psychischen Erkrankun-gen bietet die Website der innenwelt (www.innenwelt.at). Dort hat man auch die Möglichkeit, das kostenlose Abonnement zu bestellen.Neben Österreichs namhaftesten Experten kommen in der innenwelt auch Betroffene und ihre Ange-hörigen zu Wort, denn es ist ein Herzensanliegen der innenwelt, zu vermitteln, dass eine psychischeErkrankung jeden treffen kann undman damit nicht alleine ist.Übrigens: Elisabeth hat mit ihrer Freundin Corinna gesprochen und stand ihr beim Besuch eines Arztes bei. Sich Elisabeth gegenüber zu öff-nen, war Corinnas erster Schritt auf dem Weg zur seelischen Gesundheit.<

* Namen von der Redaktion geändert

„Ich hatte schon länger den Verdacht, dass es Corinna* nicht gut geht. Sie wurde immer ruhiger, schlug jede Ein-ladung ins Kino oder auch zu unserem Stammitaliener aus, und ans Telefon ging sie auch immer seltener. Doch was sollte ich tun? Ich kann ja nicht einfach zu ihr gehen und sagen „Co-rinna, ich glaube, du bist depressiv.“ Oder kann man das einfach so jeman-den ins Gesicht sagen? Was ist, wenn sie es wirklich ist?“ sagt Elisabeth*.

Schwierige Situationen gemeinsam meisternIn Situationen wie diesen stecken viele von uns. Statistiken zufolge ist jeder Fünfte in unserem Land einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen. Der Umgang mit psychischen Erkrankungen fällt vielen trotz ihrer Häufi gkeit schwer. Fragen wie: „Woran erkenne ich, dass jemand in meinem Umfeld von einer Depression betroffen ist?“ wer-den häufi g nicht gestellt und bleiben daher unbeantwortet.

Die Initiative innenwelt widmet sich mit dem gleichnamigen Magazin der Aufklärung und Informationsbe-reitstellung zum Thema psychische Erkrankungen. Ziel ist es, dass über Depression, Schizophrenie oder Burn-out so offen gesprochen wirdwie über Grippe und Schnupfen.

Über psychische Erkrankungen muss offen gesprochen werden!„Anfangs fi el es mir schwer, vor an-deren offen über meine Depression zu reden. Dass mein Vater es nicht verstehen würde, war mir klar. Doch in der Firma zu meiner Depression zu stehen, war ein noch schwierige-rer Schritt. Ich hatte Angst, dass ich wie ein rohes Ei behandelt werde oder alle glauben, dass ich mich nur vor der Arbeit drücken will“, sagt Alexander*.Vielen Betroffenen fällt es schwer, sich zu „outen“ und zu ihrer Er-krankung zu stehen. Allzu groß sind oftmals die Vorurteile oder Wissens-lücken in der Gesellschaft.

Initiative „innenwelt“ informiertDepression. Jeder Fünfte leidet irgendwann in seinem Leben an einer Depression. Doch kaum jemand spricht offen darüber.

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Kosten und Preise Die Gesamtkosten der 24-Stunden-Betreuung setzen sich aus einer einmaligen Vermittlungsgebühr, aus dem Honorar der Betreuungskräfte, deren Haftp� ichtversicherung sowie dem Ersatz der Fahrtkosten und dem Monatsbeitrag zusammen. Dazu kommt der Sachaufwand, der aus Unterkunft und Verp� egung der Betreuungskräfte (bei der be-treuten Person) entsteht. Mit dem Monatsbeitrag ist bei Ausfall einer Betreuungskraft die Vermittlung einer Ersatzkraft innerhalb von 48 Stunden an Arbeitstagen sowie die gesetzlich vorgesehene Qualitäts-sicherung abgedeckt. <

Erika S. war es gewöhnt, alleine zu leben. Im 81. Lebensjahr konnte sie immer noch ihren Haushalt alleine führen und alles selbst bewältigen, bis ein Sturz alles veränderte. „Ober-schenkelhalsbruch“ hieß die Diagnose, und es folgte nach dem Krankenhaus eine längere Rehabilitation, bis Erika S. wieder in ihr geliebtes Haus zurück-kehren konnte. „Ich wollte nie fremde Leute im Haus haben, aber was tun, wenn es ohne Unterstützung nicht mehr geht?“, erklärt sie ihre schwierige Situation. „In meiner Familie sind alle berufstätig oder wohnen zu weit weg, um mich täglich zu betreuen.“

Test machte sicherErika S. beschloss, es mit der 24-Stunden-Betreuung des Hilfs-werks zu versuchen, zunächst als Kurzzeitbetreuung, nur 2 Wochen, um zu sehen, wie sie mit der neuen Situation zurechtkommt. „Ich gebe zu, dass ich am Anfang misstrauisch war, trotz der guten Vorbereitung durch das Hilfswerk. Alles wurde beim Erstbesuch durch eine Fachkraft des Hilfswerks genau

angeschaut und besprochen, der Betreuungsplan und die Arbeiten im Haushalt“, erzählt Erika S. „Ich habe mich aber auch bemüht, meine erste vermittelte Personenbetreuerin möglichst freundlich aufzunehmen. Immerhin war ich für sie ja auch eine Fremde in einem fremden Land.“ Susanna B., die Personenbetreuerin von Erika S., stammt aus der Slowa-kei, ist aber die Arbeit in Österreich gewöhnt und spricht gutes Deutsch.

Hilfe und Gesellschaft „Mit Susanna habe ich mich sofort gut verstanden und wir haben uns sehr schnell aneinander gewöhnt“, sagt Erika S. „Da war für mich klar, dass ich die 24-Stunden-Betreuung ständig haben wollte. Elena, meine zweite Personenbetreuerin, die sich mit Susanna alle 14 Tage abwechselt, ist auch sehr nett.“ Die Betreuerin-nen führen den Haushalt, bereiten alle Mahlzeiten, helfen bei allen täglichen Verrichtungen, leisten Ge-sellschaft und sorgen dafür, dass die sozialen Kontakte aufrechterhalten bleiben. „Früher bin ich alleine über-all hingegangen“, sagt Erika S. „Jetzt helfen mir meine Betreuerinnen, dass ich mobil bleibe und Anschluss halten kann. Außerdem ist es schön, dass immer jemand da ist, mit dem ich mich unterhalten kann und der mir hilft, wenn ich etwas brauche.“

Preisbeispiel/Monat:

(ohne Kost, Logis und Fahrtkosten)

Kosten 2.205,- EuroFörderung – 550,- EuroP� egegeld (Stufe 4) – 664,30 EuroGesamt 990,70 Euro

Nicht mehr allein24-Stunden-Betreuung. Beim Hilfswerk kann man die Rund-um-die-Uhr-Betreuung auch für kurze Zeit testen, zum Beispiel während der Urlaubszeit.

Wir informieren gerne

Für alle Informationen, eingehende Beratung und Fragen rund um die 24-Stunden-Betreuung des Hilfswerks rufen Sie bitte die Info-Hotline 0810 820 024 (Mo–Do 10–16 Uhr, Fr 10–12 Uhr) zum Ortstarif oder besuchen Sie uns im Internet: www.hilfswerk.at

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Notruftelefon

Weitere Informationen zu Preisen und Förderungen in Ihrem Bundes-land: Tel. 0800 800 408

Mit einem Notruftelefon des Hilfs-werks ist es nicht nur möglich, einfach auf Knopfdruck – rund um die Uhr – sofort Hilfe zu holen, sondern es lässt sich auch ganz einfach mit einem Rauchmelder ergänzen. Dieser erkennt

Notruftelefon mit RauchmelderBesonders für Menschen, die alleine leben, können technische Geräte viel Sicherheit geben. Das Notruftelefon des Hilfswerks lässt sich ganz einfach mit einem Rauchmelder ergänzen.

Für mehr Sicherheit

Ein Notruftelefon ist eine sinnvolle Ergänzung für Menschen, die• alleine leben• sich rund um die Uhr sicher

fühlen wollen• sturzgefährdet sind• an chronischen

Krankheiten leiden• nach einem Unfall

sofort Hilfe brauchen• gerade aus dem Krankenhaus

entlassen wurden• kurzzeitig keine

Betreuungsperson haben (Angehörige können so mit ruhi - gem Gewissen der Arbeit nach-gehen oder in den Urlaub fahren)

Leistungsmerkmale

• Batteriebetriebener Rauch - melder mit fotoelektrischem Streu lichtprinzip

• Ein Rauchmelder kann einen Raum mit maximal 60 m² Grund fläche bis zu einer Raumhöhe von maximal 6 m überwachen

• Automatischer Selbsttest der Rauchauswertung

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Neujahrstreffen im Hilfs werk KärntenGroßes Fest. Die Bezirksstelle Klagenfurt in der Adlergasse platzte gleichsam aus allen Nähten – so groß war die Besucherschar zum Neujahrstreffen des Hilfswerks Kärnten.

Bestens organisiert wurde das Fest von Mäggie Jeschofnik, der Leiterin der Sozialservicestelle, mit ihren ehrenamtlichen Helfern. Viele Mitarbeiter, ehrenamtliche Helfer, Freunde des Hilfswerks sowie nam-hafte Vertreter der Politik füllten den Festsaal bis zum letzten Platz.Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Hilfswerks Kärnten, freute sich über die so zahlreich erschienenen Gäste. „Dieses Jahr ist ein Jahr der Herausforderungen. Es gilt wirtschaftliches Denken und soziale Kompetenzen miteinander zu verbinden“, meinte sie in ihrer Ansprache. Sie würdigte die außer-gewöhnlichen Leistungen der Mit-arbeiter/innen und Ehrenamtlichen des Hilfswerks Kärnten. Auch die politischen Vertreter wiesen in ihren Ansprachen auf die beson-ders wichtigen sozialen Aufgaben des Hilfswerks Kärnten hin.

Gemeinsam wurde auf ein weiteres gelungenes Jahr angestoßen. Für ausgelassene Stimmung sorgten die Band „face2face“ und DJ Charly. Eine Überraschung des Abends waren die ungeahnten Talente der Hilfswerk-Mitarbeiter. So präsen-tierte sich Orthopädiemeister Bern-hard Birgeder von einer ganz neuen Seite und zeigte sein Können auf der Bassgitarre.Bis in die späte Nacht wurde in der Bezirksstelle des Hilfswerks Kärnten das Tanzbein geschwungen.

Gesehen wurden unter vielen: LR Wolfgang Waldner, Bgm. Christian Scheider, Vbgm. Albert Gunzer, LAbg. Ines Obex-Mischitz, StR. Peter Steinkellner, StR. Herbert Taschek, LAbg., Christine Gaschler-Andreasch, Jugend und Familie, und Klaus Wutte vom Kärntner Siedlungswerk. <

„Das Hilfswerk ist ein wichtiger Partner, wenn es um die Versorgung der älteren

Menschen in Klagenfurt geht.“ (Bgm. Christian Scheider)

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Neujahrstreffen im Hilfs werk Kärnten

Vorstand bestätigt

Bei der diesjährigen Generalversammlung im Februar wurde dem amtierenden Vorstand des Hilfswerks Kärnten das weitere Vertrauen aus- gesprochen. Als Vorstand tätig sind:Elisabeth Scheucher-Pichler, PräsidentinRudolf Dörflinger, VizepräsidentSusanne Hager, SchriftführerinChristina Krainz, stv. SchriftführerinBrigitta Prochazka, FinanzreferentinKarl WrumnigAlle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Keine Chance für Langeweile

Auch in diesem Jahr lädt das Hilfswerk zu einem bunten Veranstaltungsprogramm zum Mit-machen in Klagenfurt. Wer Freude am geselligen Beisammensein und gemeinsamen Schaffen und Experimentieren hat, meldet sich für genauere Informationen bei Margarete Jeschofnik, Tel. 05 0544-2039.

Tipp:„Gitarrenklänge hausgemacht“: gemeinsam Musik hören und selbst spielen. Leiter: Rudolf Freistück. Einstieg jederzeit möglich.

„kumm setz ma uns zsamm und ratsch ma a bissl“: neue Bekanntschaften machen, Freunde finden, gemeinsam die Zeit genießen. Leiter: Charly Baldessarini. Einfach vorbeikommen und dabei sein.

„Wer bastelt mit“: innere Ruhe finden beim gemeinsamen Werken. Wir basteln mit Doris Sollbauer kleine „Kunstwerke“ für einen Weih-nachtsbasar zugunsten Kärntner Kinder.

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Pflege zu Hause wird leichter

Für pflegende Angehörige. Die meisten Menschen wünschen sich, bis zuletzt in ihrem

vertrauten Zuhause leben zu können. Wenn der Alltag beschwerlich wird, sind Helfer nötig:

Ehegatten, Kinder, Verwandte, Nachbarn, Freunde und auch professionelle mobile

Dienstleistungsorganisationen wie das Hilfswerk Kärnten. Für die Helfer eine erfüllende, aber oft

belastende Aufgabe. Seelisch und körperlich. Doch es gibt auch Hilfe für die Helfer.

Die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause wird für die pflegenden Angehörigen leichter, wenn der Haushalt entsprechend ausgerüstet wird. Die Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter des Hilfswerk-Sanitätshauses kom-men zu Ihnen ins Haus, um Ihnen vor Ort konkrete Maß-nahmen vorschlagen zu können. Auch über Zuschüsse und eventuelle Förderungen informieren Sie unsere Mitarbeiter.

Pflegezimmer in den eigenen 4 WändenEin Pflegezimmer ist komplett eingerichtet und zu 100 % auf die Bedürfnisse bettlägeriger Menschen ausgerichtet. Ein Pflegebett hat einen verstellbaren Rückenteil, der eine stabile und bequeme Lagerung ermöglicht. Die höhen-verstellbare Liegefläche erleichtert das Einsteigen in das Pflegebett und das Aussteigen und schont Rücken und Wirbelsäule der Pflegenden. Das Hilfswerk-Sanitätshaus bietet Pflegezimmer in verschiedener Ausstattung an. <

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2. Logische GegensatzpaareDas Wort in der Mitte wird nach einer bestimmten Regel aus den Wörtern links und rechts daneben gebildet. Finden Sie zuerst diese Regel heraus und wenden Sie diese dann auf die nächste Zeile an:a) KALT ALARM WARM b) RUND UNKE ECKIG PARK . . . . . KOMA KLAR . . . . ENGEL

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Hilfswerk-Benefizgala im Stadttheater für Menschen in NotsituationenAUXILIUM 2013. Besondere Künstler garantieren für einen besonderen Abend. Max Müller, Oliver Vollmann, Peter Lesiak und Pia Baresch, Dina und Sonja Knoll, Valentin „Knuffelbunt“ Alfery: Diese Namen stehen für mitreißenden Gesang, Texte zum Nach- denken, Staunen, Lachen, anmutige, kraftvolle Körperbeherrschung und Bewegung, bewegende Musik, Komik, Ausdruck u. v. m.

Ingrid Turkovic-Wendl, Schirmherrin des Hilfswerks, wird durch die Gala führen. Ein Abend voll Stimmung und Überraschung – das ist das AUXILIUM 2013. Wir laden Sie ein, dabei zu sein. Einen schönen Abend zu genießen und gleichzeitig Menschen zu unterstützen, die unsere und Ihre Hilfe brauchen. Der Reinerlös der Veranstaltung fließt in den Hilfs-werk-Fonds, aus dem Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt werden. Selbstverständlich wird auch heuer wieder im Rahmen des AUXILIUM

2013 eine Kärntnerin oder ein Kärntner für besonderes ehrenamtli-ches Engagement gewürdigt und mit der „auxilia 2013“ ausgezeichnet. <

AUXILIUM 7. Juni 2013 Stadttheater Klagenfurt

KartenpreiseVIP-Karte (Sitzplatz Kat. I, Einladung zur After-Show-Party) € 125,–Sitzplatz Kat. I € 79,–Sitzplatz Kat. II € 69,–Sitzplatz Kat. III € 59,–Sitzplatz Kat. IV € 39,–Sitzplatz Kat. V € 29,–Stehplatz Kat. VI € 9,–

Geburtstagsglückwunsch

Einen Besuch von Hilfswerk-Präsident Othmar Karas in Kärnten nützten die Präsidentin und Vorstandsmitglieder des Hilfswerks Kärnten, um ihm nachträglich, aber umso herzlicher zum Geburtstag zu gratulieren. Elisabeth Scheucher-Pichler dankte Karas für die gute Zusammenarbeit und seinen uner-müdlichen Einsatz für den Sozialbereich und für Menschen, die es schwerer haben als andere und Hilfe brauchen.

Pia Baresch, Oliver Vollmann, Max Müller,Valentin Alfery, Dina & Sonja Knoll, Peter Lesiak

Vorstandsmitglieder Karl Wrumnig und Christina Krainz, Othmar Karas, Elisabeth Scheucher-Pichler und der frühere Präsident der Dentisten- kammer Heinrich Gressl (v. l.)

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Lisbeth Puschnig, Kinder-gartenpädagogin, Sozial- und Integrationspädagogin und Le-gasthenietherapeutin, leitet die Hilfswerk-Kindertagesstätte in Maria Rain und hat sich viel mit der Einge-wöhnungsphase und der Bedeutung

der Bindungsbeziehungen von Kleinkindern beschäftigt. Sie setzt ihr Wissen nicht nur in der täglichen Arbeit um, sondern hat dazu auch ein vielbeachtetes Seminar für Päd-agogen und Eltern im Rahmen der Hilfswerk-Akademie gehalten.

Vertrauen bereits vor der GeburtDie Bindung zwischen Mutter und Kind beginnt bereits im Mutterleib.

Der regelmäßige und ruhige Herz-schlag der Mutter vermittelt dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Gefühlsregungen der Mutter – Wohlbefi nden genauso wie Angst – nimmt das Kind wahr und reagiert darauf mit Strampeln. Die Gefühle der Mutter prägen das Kind: es ent wickelt die Anfänge eines Urver-trauens oder verliert das Zutrauen in die Welt. Der Kontakt zwischen dem Neuge-borenen und der Mutter unmittelbar nach der Geburt ist ein wichtiger Baustein für die Bindung. Wobei die Auswirkungen auf das Verhalten der

Was eine gute Beziehung ausmachtFrühkindliche Entwicklung. Für fast jedes Kind, das in eine Kleinkindgruppe kommt, ist es das erste Mal, Betreuungspersonen außerhalb der Familie zu erleben. Die Eingewöhnungsphase ist entscheidend, ob das Kind sich wohlfühlt oder nicht, und wird daher von den Kinderbetreuungseinrichtungen des Hilfswerks besonders ernst genommen. Trotz aller Bemühungen seitens der verantwortlichen Pädagoginnen verläuft diese Phase bei den Kindern ganz unterschiedlich.

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Was eine gute Beziehung ausmacht Lisbeth Puschnig, Kindergartenpäda-gogin, Sozial- und

Integrationspädagogin und Legasthenie-

therapeutin

Kindertagesstätte Maria Rain

In der Hilfswerk-Kindertagesstätte Maria Rain werden 15 bis 20 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreut. Der pädagogische Schwerpunkt liegt auf der musi-kalischen Frühförderung. Das Ziel ist es, auf spielerische Weise in den Kindern die Freude am Singen und Sprechen und an der Bewegung zu stärken und in ihnen das Interesse am Musizieren und an Musikinstru menten zu wecken. Großer Wert wird auf die Förderung des Sozialverhaltens, der Sprach-entwicklung, der Kreativität und der Fantasie und der motorischen Fähigkeiten der Kinder gelegt.Wo: 9161 Maria Rain, Schulweg 18Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7–17 UhrKontakt: Lisbeth Puschnig, Tel. 0676/89 90 14 08 und E-Mail: [email protected]

Bindungstheorie

„Die Bindungstheorie beschreibt in der Psychologie das Bedürfnis des Menschen, eine enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehung zu Mitmenschen aufzubauen. Ihr Gegenstand ist der Aufbau und die Veränderung enger Beziehungen im Laufe des Lebens. Sie geht dabei von dem Modell der Bindung der frühen Mutter-Kind-Beziehung aus.“ John Bowlby und Mary Ainsworth

Mutter stärker sind als auf das des Kindes. Ein früher und intensiver Kontakt begünstigt einen besonders vertrauten und zärtlichen Umgang der Mutter mit dem Kind. Auf zärtli-che Zuwendung und die verlässliche Erfüllung der kindlichen Bedürfnisse reagiert der kleine Erdenbürger mit einem Gefühl von Urvertrauen, d. h. er fühlt sich in der Welt sicher und geborgen.

Berufstätigkeit versus VollzeitmutterUnzählige Studien haben sich dieses „heißen“ Themas angenommen, lassen sich mit den Ergebnissen doch herrlich ideologische Diskussionen bestreiten. Als Einfl ussfaktoren für eine gelungene Bindung wurden identifi ziert: die Qualität der Bezie-hung zur primären Bezugsperson in der gemeinsamen Zeit und die Qua-lität der außerfamiliären Betreuung, wobei ein seltener Wechsel der Be-zugsperson, deren Einfühlungsver-mögen und die Kleinheit der Gruppe günstig sind. Natürlich ist jede Tren-nung für ein Kind belastend, aber das ist nicht mit „schlecht“ gleichzu-setzen. Die Mutter-Kind-Beziehung

wird durch eine frühe Fremdbetreu-ung nicht beeinfl usst.

Lisbeth Puschnig erlebt sie täglich: die mutigen Eroberer, die auf das Weggehen der Mutter mit Traurigkeit reagieren und sie bei ihrer Rückkehr freudig begrüßen und mit Erzählun-gen überschütten. Die Zurückhalten-den, die gern bei der „Tante“ hocken und seelenruhig weiterspielen, wenn die Mutter sie abholen will. Und dann gibt es die Ängstlichen und die Wütenden, die gegen das Weggehen der Mutter rebellieren und Probleme haben, zu den anderen Kindern und den Betreuerinnen harmonische Beziehungen aufzubauen. Puschnig ist sich dabei ihrer Verantwortung bewusst: „Die Bindung zwischen Eltern und Kind ist ja nichts Starres. Daran können und sollten die Eltern täglich arbeiten und die Betreuer können dabei helfen. Ich sehe meine Kolleginnen und mich als sicheren Hafen für die Kleinen. Wir bieten Schutz und trösten auf der einen Seite und fördern andererseits die Selbstständigkeit und Neugier und helfen den Kindern, sozusagen die Welt zu erobern.“ <

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Pneumokokken-Erkrankungen: Oft unter- schätzte Infektionen durch Bakterien.

Pneumokokken zirkulieren ständig in der Bevölkerung. Sie werden, so wie viele andere Erreger, durch Tröpfcheninfektion (z. B. durch Husten oder Niesen) übertragen. Pneumokokken befinden sich im Nasen-Rachen-Raum und können unter anderem schwere Erkrankungen hervorrufen.

Besonders gefährdet sind Kleinkinder und Erwachsene ab 50 Jahren!Mit zunehmendem Alter wird die Abwehrkraft des Körpers schwächer. Eine Schwächung der körpereigenen Abwehrmechanismen kann zur Ausbreitung von Pneumokokken führen, wodurch Krankheiten wie Lungenentzündung, Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung bei Erwachsenen verursacht werden können. Das Risiko für eine Pneumokokken-Erkrankung erhöht sich ab dem Alter von 50 Jahren. Bestehende Erkrankungen wie z. B. chronische Erkrankungen von Herz, Lunge (einschließlich Asthma), Niere oder Leber sowie Zuckerkrank-heit, Krebs, chronischer Alkoholismus oder Rauchen sind zusätzliche Risikofaktoren.

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Besuchen Sie das Hilfswerk im Internet! Auf www.hilfswerk.at stehen für Sie sehr übersichtlich und informativ alle Service-Angebote des Hilfswerks sowie alle behördlichen Ansprechstellen für Unterstützung und Information bereit.

bewegen, aber auch Informationen zu Elternkarenz, Dienstfreistellung für die Kinderbetreuung, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Unterhalt, Schü-lerfreifahrt, Schüler-/Studienbeihilfe sowie steuerliche Absetzmöglichkeiten und vieles mehr. JobsAuf dem Portal www.hilfswerk.at/jobs lesen Sie alle aktuellen Job-Angebote des Hilfswerks für etwa 300 offene Stellen in ganz Österreich sowie Informationen zur freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeit im Hilfswerk sowie die Ansprechpersonen in Ihrer Nähe. Internationale HilfeAuf www.hilfswerk.at/hwa sind alle Informationen zur Soforthilfe und zur langfristigen Hilfe zur Selbsthilfe des Hilfswerks im Ausland. Alle Projekte sind im Detail beschrieben, mit der Möglichkeit, auch online zu spenden. <

Pneumokokken-Erkrankungen: Oft unter- schätzte Infektionen durch Bakterien.

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Besonders gefährdet sind Kleinkinder und Erwachsene ab 50 Jahren!Mit zunehmendem Alter wird die Abwehrkraft des Körpers schwächer. Eine Schwächung der körpereigenen Abwehrmechanismen kann zur Ausbreitung von Pneumokokken führen, wodurch Krankheiten wie Lungenentzündung, Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung bei Erwachsenen verursacht werden können. Das Risiko für eine Pneumokokken-Erkrankung erhöht sich ab dem Alter von 50 Jahren. Bestehende Erkrankungen wie z. B. chronische Erkrankungen von Herz, Lunge (einschließlich Asthma), Niere oder Leber sowie Zuckerkrank-heit, Krebs, chronischer Alkoholismus oder Rauchen sind zusätzliche Risikofaktoren.

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Zivildienst: Chance für Veränderung nutzen

Die Volksbefragung am 20. Jänner brachte ein eindeutiges Votum für Wehrpfl icht und Zivildienst. Damit hat sich der Sozial- und Gesundheits-bereich viele Probleme erspart, die bei einem überhasteten Übergang in ein neues System entstanden wären. Aber das soll nicht darüber hinweg-täuschen, dass nicht nur eine Reform des Zivildiensts, sondern des gesam-ten Sozial- und Gesundheitsbereichs notwendig ist. Im Gegenteil: Nutzen wir jetzt den Schwung, den das deutliche Votum für den Zivildienst gebracht hat, für sinnvolle Reformen! Das Innenministerium hat dafür schon erste Vorstellungen auf den Tisch gelegt. Neben Erleichterungen in der Verwaltung gilt es die bereits vorhan-denen Kompetenzen der Zivildiener in Zukunft noch gezielter zu nutzen. Dazu sollte auch die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung geschaffen werden, sowie die Anerkennung erworbener Qualifi kationen, damit der berufl iche Verbleib im Sozial- und Gesundheitsbereich nach dem Zivildienst erleichtert wird. Das betrifft auch Menschen, die im Rahmen des erst kürzlich verbesserten freiwilligen sozialen Jahres ihre Arbeit einbringen und damit einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Denn Österreich braucht in Zukunft noch viel mehr Arbeitskräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Hilfswerk-Präsident Othmar Karas

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PAUL HARTMANN Gesellschaft m.b.H., IZ NÖ Süd, Straße 3 · Objekt 64 · 2355 Wr. NeudorfTel. +43 2236 64630-0 · Fax -88www.at.hartmann.info · [email protected] hilft heilen.

Händedesinfektionsmittel für die hygienische Händedesinfektion könnenihre Wirksamkeit innerhalb 15 Sek. erreichen. Bei den Tests nach der EN 1500 werden jedoch nur die Fingerkuppen beprobt1. In der Praxis sind 30 Sek. für eine vollständige Benetzung der Hände nötig2.

1 Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika - Hygienische Händedesinfektion - Prüfverfahren und Anforderungen (Phase 2/Stufe 2); Deutsche Fassung prEN 1500:2011.2 Kampf G, Reichel M, Feil Y, Eggerstedt S, Kaulfers PM. Influence of the rub-in-technique on required time and hand coverage in hygienic hand disinfection. BMC Infect Dis. 2008; 8: 149.

Wir forschen für den Infektionsschutz.

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c o v e r s t o r yK i n d e r & j u g e n d

P f l e g e & b e t r e u u n gg e s u n d h e i t & l e b e n

h i l f s w e r K

Schwerste Mängel betreffen nicht nur die Gebäude, sondern vielerorts auch die Betreuung. Den Kindern fehlen die familiäre Geborgenheit oder wenigstens familienähnliche Strukturen, die für ihre Entwicklung so wichtig sind.

Entwicklung von alternativen ModellenIn der Region um Baku im Osten des Landes hat das Hilfswerk Austria International zusammen mit dem aserbaidschanischen Bildungsministe-rium ein Modell für Pflegedienste bzw. Pflegefamilien erarbeitet. 50 Kinder aus Institutionen werden statt in Heimen bei Pflegefamilien und 10 ältere Mädchen in einer betreuten Wohngemeinschaft untergebracht. Zusätzlich entwickelt das Projekt ein Netzwerk an Familien, das mit Ende 2012 bereits über 50 Familien umfasst. Das Ziel ist eine bessere Kin-derbetreuung und damit bessere Chan-cen für die benachteiligten Kinder.

Geregelter Schulunterricht Im April 2012 wurde die erste Wohnge-meinschaft in Baku eröffnet. Sie bietet ein besseres und vor allem familiäres Umfeld für die Kinder. Die Bewoh-nerinnen werden durch geschulte Sozialarbeiter/innen individuell betreut. Alle nehmen an einem geregelten Schulunterricht teil und lernen sich später besser in die Gesellschaft zu integrieren. Die Eröffnung wurde vom aserbaidschanischen Bildungsminister, der österreichischen Botschafterin und Hilfswerk-Austria-International-Ge-schäftsführerin Heidi Burkhart vorge-nommen. Ein Trainingszentrum bietet für gefährdete Familien psychologische Betreuung und bietet Maßnahmen für ein positives Miteinander von Eltern und Kindern. Darüber hinaus stellt das Zentrum eine wichtige Anlaufstelle für das Netzwerk der Pflegefamilien dar.

Politische und gesell- schaftliche UnterstützungAuf Gemeindeebene ziehen die Jugendwohlfahrt, die Mitarbeiterin-nen der Wohngemeinschaften, die

Hilfswerk Austria International hilft Kindern in Aserbaidschan. Unter teilweise menschenun-würdigen Zuständen leiden 14.000 Kinder in Aserbaidschan. Sie müssen in staatlichen Heimen leben, isoliert von Familie und Gesellschaft.

Pflegefamilien statt Heim

Ihre Spende hilft.

Spendenkonto PSK 90.001.002 BLZ 60000 „Jugendwohlfahrt Aserbaidschan“Spenden an Hilfswerk Austria Inter-national sind steuerlich absetzbar.

Pflegefamilien und die Mitarbeiter/innen lokaler Nichtregierungsorganisa-tionen an einem Strang, damit staatli-che Organe besser auf die Bedürfnisse von Kindern in Heimen bzw. aus Risikofamilien reagieren können. Eine landesweite Ausdehnung des Betreu-ungsmodells ist in Vorbereitung. Fami-lien, die soziale Dienste in Anspruch nehmen, profitieren ebenfalls von diesem neuen Angebot. „Die Initiative basiert auf international anerkannten Trainings und der UNO-Konvention für Kinderrechte, die die Familie als natürliches Umfeld einer gesunden Entwicklung von Kindern unterstützt“, erklärt Heidi Burkhart. „Der Erfolg dieses Projekts wird ein bedeutender Schritt für die weitere Entwicklung von ähnlichen Einrichtungen für Kinder in Aserbaidschan sein.“ <

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c o v e r s t o r y K i n d e r & j u g e n d P f l e g e & b e t r e u u n g g e s u n d h e i t & l e b e n h i l f s w e r K

Ab April wieder auf Tour!Hilfswerk-Jahresinitiative 2013. Das Hilfswerk bietet auch in diesem Jahr Information, Beratung und Unterhaltung für alle Generationen. Bei den älteren Damen und Herren steht das seelische Wohlbefinden im Mittelpunkt, bei Kindern und Eltern sind es Erziehungsfragen.

Bereits zum 11. Mal gehen das Hilfswerk und seine Partner ab Mai wieder auf Tour und bieten an etwa 50 Stationen viel Service und Infor-mation, aber auch Spaß und Unter-haltung. Besonders nützlich sind die zahlreichen Informationsbroschüren, die vom Hilfswerk kostenlos an die Besucher der Hilfswerk Family Tour verteilt werden, die aber auch telefo-nisch bestellt werden können (siehe Seite 29).

Seelen. Leben. Lebensqualität bis ins hohe Alter ist heute kein unerfüllbarer Traum. Man muss sich nicht vom Jugend- und Gesundheitskult anstecken lassen, um auch im Alter sein Leben zu genießen. Natürlich bedeutet das Alter beson-dere Herausforderungen. Der eigene Körper will nicht mehr so wie früher. Unterstützung und Hilfe können zum Thema werden – obwohl man sich da-mit erst viel später beschäftigen wollte. Der Verlust von Lebenspartnern, Freunden oder Familienmitgliedern schmerzt. Das kann einen traurig, nachdenklich oder auch einsam ma-chen. Kein Wunder, dass die Psyche älterer Menschen viel zu verarbeiten hat. Das geschieht aber nicht von selbst. Wer sich über eine gute Lebens-qualität im Alter freuen will, der sollte auch an seine psychische Gesundheit denken. Dafür kann man viel tun.

Bestellen Sie kostenlos den Ratgeber rund um seelische Gesundheit (Versand ab Mitte April). Tel. 0800 800 820 oder [email protected]

Egal ob ältere oder jüngere Semester – die Hilfswerk Family Tour wird auch 2013 wieder Spaß und Information für alle bieten.

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Partner

Die Partner der Hilfswerk-Jahresinitiati-ve sind sVersicherung, sBausparkasse, Erste Bank und Sparkassen. Außerdem wird die Hilfswerk-Jahresinitiative unterstützt von Neuroth, MyPhone, Apomedica. Die Partner des Hilfswerk-Fachschwerpunktes rund um Kinder, Eltern und Erziehung „Leben. Lernen. Wachsen.“ sind Wiener Städtische sowie kika und Leiner. Innenwelt unterstützt das Hilfswerk beim Fach-schwerpunkt „Seelen. Leben.“

Leben. Lernen. Wachsen.Eltern und Erziehende tragen viel Verantwortung: Für das seelische Wohlergehen und die Gesundheit der Kinder, für eine gute Betreuung und Ausbildung, für vernünftige finanzielle Startbedingungen. Eltern brauchen Partner, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Partner, die Ver-lässlichkeit und Vielfalt, Erfahrung und Qualität bieten. Die Verunsicherung in

Besuchen Sie die Hilfswerk Family Tour 2013 Die Hilfswerk Family Tour bietet ihnen Beratung und Information, Service und Unterhaltung – rund um Kindererziehung und Kinderbetreuung, Familie undGesundheit, Finanzen und Vorsorge, Älterwerden und Pflege sowie seelische Gesundheit. Außerdem Kinderspiele, Basteln, Kinderschminken, Gesundheits-Checks für Jung und Alt und vieles mehr. Und: FIDI „lebendig“ und in Lebensgröße!

Sa 27.4. 14.00–19.00 Uhr 5340 St. Gilgen, Saisonauftakt Seenregion

So 28.4. 10.00–17.00 Uhr 9020 Klagenfurt, Minimundus, Wörthersee autofrei

Mi 1.5. 14.00–18.00 Uhr 3580 Horn, Hauptplatz, Maibaumsteigen

Fr 3.5. 14.00–20.00 Uhr 2181 Palterndorf, Dobermannsdorferstr. 279

3.5.–5.5. 9.00–18.00 Uhr 1150 Wien, Wiener Stadthalle, Baby Expo

Sa 4.5. 10.00–18.00 Uhr 1010 Wien, Stadtfest

Fr 10.5. 9.00–12.00 Uhr 4710 Grieskirchen, Landlplatz

Di 14.5. 9.00–16.30 Uhr 4020 Linz, Taubenmarkt

Do 16.5. 8.00–12.00 Uhr 4600 Wels, Hamerlingstraße 8, Wochenmarkt

Fr 17.5. 13.00–17.00 Uhr 4320 Perg, Stadtplatz

Fr 24.5. 9.00–12.00 Uhr 4050 Traun, Stadtplatz, Wochenmarkt

So 26.5. 10.00–17.00 Uhr 9551 Bodensdorf, Ossiacher See autofrei

Di 28.5. 8.00–12.00 Uhr 4910 Ried, Hauptplatz 12, Wochenmarkt

Mi 29.5. 8.00–12.00 Uhr 5280 Braunau, Stadtplatz 38, Wochenmarkt

Sa 1.6. 8.30–12.00 Uhr 4150 Rohrbach, Stadtplatz, Wochenmarkt

Mi 5.6. 8.00–12.00 Uhr 4840 Vöcklabruck, Wochenmarkt

Do 6.6. 8.00–12.00 Uhr 4780 Schärding, Wochenmarkt In der nächste Ausgabe von „Hand in Hand“ (erscheint am 31. Mai) lesen Sie, wo die Hilfswerk Family Tour fortgesetzt wird. Detailprogramm: siehe auch www.hilfswerk.at

Erziehungsfragen ist heute sehr hoch. Die Fülle an Information und Ange - boten sorgt nicht selten für Verwirrung. Was es braucht, ist Überblick und Orientierung. Und eine gute Er- ziehungspartnerschaft. Beides kann Ihnen das Hilfswerk bieten. Das Hilfs- werk begleitet seit über 30 Jahren Fami-lien in Österreich. Die Praktiker/innen des Hilfswerks wissen genau, wo der Schuh drückt, und helfen gerne weiter. <

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Herzliche Glückwünsche für alle Jubilare!

Geburtstage

Elisabeth Rabitsch aus St. Georgenfeierte ausgiebig ihren 93. Geburtstag.

Geburtstage

Ingeborg Hofmeister aus Kappel freute sich über die Blumen zum 81. Geburtstag.

Andreas Lamprecht aus Kötschach feierte in einer großen Runde

seiner Neunziger.

Nives Divo aus Bodensdorf feierte ausgelassen ihren

90. Geburtstag.

Herbert Teubert ausSt. Veit gratulieren wir nach-träglich zum 91. Geburtstag.

GeburtstageMargarethe Kollmitzer aus Würmlach freute sich über den Besuch von Petra Hohenwarter anläss-lich ihres 90. Geburtstages.

Christine Puschnig aus Meiselding wurde von Pfl ege-helferin Barbara Benedikt zum 87. Geburtstag überrascht.

Amalia Operer aus Heiligenblut genoss die Besuche anlässlich ihres 100. Geburtstages.

Franziska Steiner aus Kleblach-Lind erhielt einen überraschenden Besuch von den Hilfswerk-Mitarbeiterinnen zu ihrem 89. Geburtstag.

Paulina Saliterer aus St. Veit freute

sich über die Blumen zum 87. Geburtstag.

Maria Margarethe Steiner aus Rangersdorf feierte ihren 80. Geburtstag und freute sich über die Glückwünsche.

Theresia Gladitsch aus

Stall freute sich über das Blumen-

meer zu ihrem 92. Geburtstag.

Martha Martinz aus Klagenfurt ließen Hilfswerk-Präsi-dentin Elisabeth Scheucher-Pichler und Bezirksleiterin Gerda Fodermayer zum 102. Geburtstag hochleben.

Ingelise Stenbäck aus Döbriach strahlte über den

Geburtstagsbesuch von Waltraud Priemer anlässlich

ihres 70. Geburtstags.

Maria Buchreiter aus Wachsenberg wurde mit einer Riesentorte zu ihrem 101. Geburtstag beschenkt.

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H I L F S W E R K

Das Hilfswerk hat für Jung und Alt nützliche Broschüren erstellt, die Sie gratis beziehen können. Bestellen Sie kostenlos das Kinder-Service-Paket mit dem neuen Erziehungskompass oder das Senioren-Service-Paket mit vielen wertvollen Vorsorge tipps. Rufen Sie uns an: 0800 800 820 oder senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

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Wir sind da, wenn Sie Unterstützung brauchen!

• FeldkirchenMilesistraße 2,9560 FeldkirchenTel. 050544-02Fax 050544-5299E-Mail: [email protected]

Bezirksleiter: Heinz LeitnerMobil: 0676/89 90 71 01

• HermagorGösseringlände 7, 9620 HermagorTel. 050544-06Fax 050544-5699E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin: Petra HohenwarterMobil: 0676/89 90 81 01

• Klagenfurt/Klagenfurt-LandAdlergasse 1, 9020 KlagenfurtTel. 050544-09Fax 050544-5999E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin: Gerda Fodermayer Mobil: 0676/89 90 11 50

• St. Veit/GlanIm Ärztehaus, Grabenstraße 10,9300 St. Veit/GlanTel. 050544-03Fax 050544-5399E-Mail: [email protected]

Bezirksleiter: Rudolf EggerMobil: 0676/89 90 41 01

Leistungen

... für ältere oder kranke Menschen• medizinische Hauskrankenpflege• Unterstützung durch Heimhilfen • Notruftelefon • Essen auf Rädern• Beratung pflegender Angehöriger• Orthopädie- und Rehatechnik• 24-Stunden-Personenbetreuung• Betreubares Wohnen• Betreutes Reisen

... für Kinder und Eltern• mobile Tagesmütter• mobile Kinderkrankenpflege• Kindergärten und Kindergruppen• Nachmittags- und Lernbetreuung• Kinderwerkstadt Klagenfurt• Legasthenietherapie und

Motopädagogik• Sozialservicestelle• Babysitter- und

Kinderbetreuungskurse• Familienhilfe

... für Beeinträchtigte• Tagesstätte

A

Wenn Sie sich über unsere Angebote allgemein informieren wollen oder konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die nächste Bezirksstelle des Hilfswerks Kärnten.

• Spittal/DrauLutherstraße 7, 9800 Spittal/DrauTel. 050544-08Fax 050544-5899E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin: Angelika LeskyMobil: 0676/89 90 31 02

• Villach/Villach-LandBahnhofplatz 9, 9500 VillachTel. 050544-05Fax 050544-5599E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin:Andrea WöberMobil:0676/89 90 21 01

• VölkermarktKlosterstraße 2, 9100 VölkermarktTel. 050544-01Fax 050544-5199E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin: Andreas KagerlMobil: 0676/89 90 52 01

• WolfsbergKlagenfurter Straße 47, 9400 WolfsbergTel. 050544-04Fax 050544-5499E-Mail: [email protected]

Bezirksleiterin: Andrea DraxlMobil: 0676/89 90 61 01

• SprechstundePräsidentin Hilfswerk Kärnten Elisabeth Scheucher-Pichler, Termin vereinbarung unter Tel. 050544-5000

• Vizepräsident Hilfswerk Kärnten Rudolf Dörflinger, Terminvereinbarung unter Tel. 050544-5008

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Am 30. Mai 1989 eröffnete das erste Kurzentrum in BadHäring (Tirol), und am 10. Juni 2012 wurde der zehnteStandort in Waren (Müritz) in Mecklenburg-Vorpommernin Deutschland eröffnet. Damit trägt die Gruppe der Kur - zentren dem stetig steigenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen Rechnung.

Heilvorkommen und TherapieangebotDie örtlich vorkommenden Heilquellen reichen von ver - schiedenen Heilwässern über Moor bis hin zum Klima-heilstollen und dienen als Basis für das umfassende Thera-pieangebot. Mit über 100 verschiedenen Therapiemöglich-keiten stimmen wir die Therapien ganz auf die Bedürfnisse der Gäste ab, sei es mit Freiburger Naturfango, der direkt auf die Haut aufgetragen wird, Heilmassage, Ganzkörper-kältetherapie –110 °C, Carbovasaltherapie u. v. m.

4 Sterne und bezaubernde LandschaftenNeue Kraft und Energie schöpfen in unseren 4-Sterne-Hotels, umrahmt von wunderschönen Landschaften in Österreich und Deutschland. Ob ein Blick auf die Ötztaler Bergwelt oder die unberührte Natur des Waldviertels, auch dem Auge bieten solch wundervolle Landschaften mehr als nur Erholung.

Ganzheitliches WohlbefindenEs gibt viele Gründe, die Kurzentren zu besuchen: ob zur Linderung von Beschwerden, zur Genesung nach einem operativen Eingriff oder zur Schmerztherapie. Es wird aber immer darauf geachtet, dass neben den körperbezogenen Therapien auch Geist und Seele gleichermaßen umsorgt werden. Bei uns kann man herrlich Energie tanken.

Wellness & BeautyAlle Kurzentren bieten ein breites Sortiment an Kosme-tikbehandlungen und einen hauseigenen Friseursalon. Ebenso eine großzügige Badelandschaft, ein ganzjährig beheiztes Außenbecken mit traumhaftem Blick auf die umliegende Landschaft sowie ein wunderschönes Sauna-Areal mit Saunen und Dampfbädern.

Die 10 Kurzentren befinden sich in Österreich in Bad Blei-berg, Bad Eisenkappel, Bad Häring, 2 x in Bad Schönau, Bad Traunstein, Bad Vöslau und Umhausen im Ötztal, sowie in Deutschland in Waren (Müritz) und Weißenstadt am See. www.kurzentrum.com

Die Kurzentren10 x in Österreich und Deutschland. Wo Ihre Gesundheit vier Sterne hat und Heilquellen ihre Wirkung entfalten, bieten die Kurzentren mehr für Ihre Gesundheit.

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