Schulkonzept 2015 ?· 6.10.1 BFZ-übergreifende Leitung der AG Netzwerk Sehen ... (VBS), Sonderheft…

  • Published on
    17-Sep-2018

  • View
    212

  • Download
    0

Embed Size (px)

Transcript

<ul><li><p>Schulkonzept - Inhaltsverzeichnis 1 </p><p>Schulkonzept 2015 </p></li><li><p>Schulkonzept - Inhaltsverzeichnis I </p><p>Inhaltsverzeichnis </p><p>Inhaltsverzeichnis ................................................................................................... I </p><p>1 Vorwort ............................................................................................................. 4 </p><p>2 Leitziele ............................................................................................................. 5 </p><p>3 Allgemeines ....................................................................................................... 6 </p><p>4 Interdisziplinre Frhberatungsstelle fr Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit .... 9 </p><p>4.1 Notwendigkeit einer speziellen Frhfrderung fr Kinder mit Blindheit und Sehbehinderung ................................................................................................. 9 </p><p>4.2 Pdagogisches Konzept der Interdisziplinren Frhfrderung fr Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit ............................................................................. 9 </p><p>4.3 Personenkreise in der Frhfrderung ..............................................................10 </p><p>4.4 Offene Beratungsstelle: Einmalige Beratung und Erstberatung ...........................10 </p><p>4.5 Ziele und Inhalte der Entwicklungsfrderung ...................................................11 </p><p>4.6 Spezifische Herangehensweise und Methodik ...................................................11 </p><p>4.7 Beratung und Untersttzung der Eltern ...........................................................12 </p><p>4.8 Interdisziplinre Zusammenarbeit ..................................................................12 </p><p>4.9 Fortbildungen ..............................................................................................12 </p><p>4.10 Komplexleistung .........................................................................................13 </p><p>4.11 Mobile und stationre Angebote der Frhfrderung .........................................13 </p><p>4.12 Gruppenangebote .......................................................................................13 </p><p>4.13 Kostenbernahme ......................................................................................13 </p><p>5 Schule ..............................................................................................................15 </p><p>5.1 Vorklasse fr Kinder mit dem Frderschwerpunkt Sehen (blinde Kinder bzw. Kinder mit einer Sehbehinderung und / oder CVI ) ...........................................................15 </p><p>5.2 Grundschulklassen fr Kinder mit dem Frderschwerpunkt Sehen ......................17 </p><p>5.3 Mittel- und Hauptstufe ..................................................................................21 </p><p>5.3.1 Organisatorische Rahmenbedingungen ......................................................21 </p><p>5.3.2 Mittelstufe (Klassen 5 und 6) ...................................................................21 </p><p>5.3.3 Hauptstufe (Klassen 7-10) .......................................................................21 </p><p>5.3.4 Schuleigene Curricula ..............................................................................22 </p><p>5.3.5 Klassen mit dem zustzlichen Frderschwerpunkt Lernen ............................23 </p><p>5.3.5.1 Mittelstufe L (Frderschwerpunkt Lernen, Klassen 5,6) ..........................23 </p><p>5.3.4.2 Berufsorientierungsstufe (Frderschwerpunkt Lernen, Klasse 7-9) ...........23 </p><p>5.3.6 Inhalte und Schwerpunkte der Arbeit ........................................................24 </p><p>5.3.7 Frderbedarf Sehen ................................................................................24 </p><p>5.3.8 LPF und O&amp;M .........................................................................................24 </p><p>5.3.9 Arbeit mit dem PC ..................................................................................24 </p><p>5.3.10 Hausaufgabenbetreuung ........................................................................25 </p><p>5.3.11 Sport ...................................................................................................25 </p></li><li><p>Schulkonzept - Inhaltsverzeichnis II </p><p>5.3.12 Klassenbergreifende Studienfahrten ......................................................26 </p><p>5.3.13 Teilnahme an Wettbewerben ..................................................................26 </p><p>5.3.14 Methoden und Projekttraining ..............................................................26 </p><p>5.3.15 Betriebspraktika ...................................................................................27 </p><p>5.4 Abteilung mit Frderschwerpunkt geistige Entwicklung und krperlich-motorische Entwicklung ......................................................................................................27 </p><p>5.4.1 Organisatorische Rahmenbedingungen .....................................................27 </p><p>5.4.1.1 Klassenzusammensetzung in der GE-Abteilung .....................................28 </p><p>5.4.1.2 Personeller Einsatz ............................................................................29 </p><p>5.4 2 Ziele des schulischen Lernens...................................................................29 </p><p>5.4.2.1 Sehbehinderten-/Blindenspezifische Frderung .....................................29 </p><p>5.4.2.2 Didaktisch-methodische Grundstze ....................................................29 </p><p>5.4.2.3 Dokumentation .................................................................................31 </p><p>5.4.3 Inhalte und Schwerpunktsetzungen der Arbeit ............................................31 </p><p>5.4.3.1 Unterrichtliche Angebote ....................................................................31 </p><p>5.4.3.2 Therapeutische Angebote ...................................................................32 </p><p>5.4.3.3 Zusammenarbeit mit den Eltern ..........................................................33 </p><p>5.4.4 Strukturelle Arbeit ..................................................................................33 </p><p>5.5 Berufliche Schule .........................................................................................35 </p><p>5.5.1 Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung ..............................................35 </p><p>5.5.1.1 Organisatorische Rahmenbedingungen.................................................35 </p><p>5.5.1.2 Ziele der Berufsfachschule ..................................................................35 </p><p>5.5.1.3 Berufsorientierung in der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung .....36 </p><p>5.5.2 Kaufmnnische Berufsschule in Teilzeitform im Berufsfeld Wirtschaft und </p><p>Verwaltung ....................................................................................................37 </p><p>5.5.2.1 Organisatorische Rahmenbedingungen.................................................37 </p><p>5.5.3 Berufsvorbereitungsklasse (BVK) ..............................................................37 </p><p>5.5.3.1 Organisatorische Rahmenbedingungen.................................................37 </p><p>5.5.3.2 Inhalte und Schwerpunktsetzungen der Arbeit ......................................38 </p><p>5.5.3.3 Ziele und Methoden ...........................................................................38 </p><p>6 berregionales Beratungs- und Frderzentrum ......................................................38 </p><p>6.1 Grundlegende berlegungen ..........................................................................38 </p><p>6.2 Vorbeugende Manahmen bei Schlerinnen und Schlern mit einer </p><p>Sehbeeintrchtigung an wohnortnahen Regelschulen .............................................42 </p><p>6.3 Vorbeugende Manahmen bei Schlerinnen und Schlern mit einer </p><p>Sehbeeintrchtigung und weiteren Beeintrchtigungen an wohnortnahen Frderschulen .......................................................................................................................44 </p><p>6.4 Inklusive Beschulung bei Schlerinnen und Schlern mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung .............................................................................46 </p><p>6.5 Organisationsstruktur des BFZ der JPSS ........................................................51 </p><p>6.6 Pdagogisches Konzept des BFZ der JPSS ......................................................53 </p><p>6.6.1 Erweiterung der Beratungskompetenz .......................................................53 </p></li><li><p>Schulkonzept - Inhaltsverzeichnis III </p><p>6.6.1.1 Kollegiale Fallberatung .......................................................................53 </p><p>6.6.1.2 Beratung im Team .............................................................................53 </p><p>6.6.1.3 Beratung in der inklusiven Beschulung Leitung von Frderausschssen .53 </p><p>6.7 Umsetzung bildungspolitischer Vorgaben BFZ-Richtlinien ................................54 </p><p>6.8 Konzeptarbeit des BFZ der JPSS ...................................................................55 </p><p>6.8.1 Konzept zur Einschulungsbegleitung ..........................................................55 </p><p>6.9 Zusammenarbeit mit schulischen und auerschulischen Einrichtungen ................56 </p><p>6.10 Arbeit im Netzwerkes Sehen ........................................................................57 </p><p>6.10.1 BFZ-bergreifende Leitung der AG Netzwerk Sehen ...................................57 </p><p>6.10.2 BFZ-bergreifende Planung und Durchfhrung von Kursangeboten fr </p><p>Schlerinnen und Schler mit einer Sehbeeintrchtigung in der inklusiven Beschulung ....................................................................................................................57 </p><p>6.10.3 BFZ-bergreifende Planung und Leitung von Seminaren fr Lehrer/-innen, </p><p>die SchlerInnen mit einer Sehbeeintrchtigung unterrichten ...............................58 </p><p>6.10.4 Zusammenarbeit mit auerschulischen Einrichtungen ................................58 </p><p>6.10.5 Beratungszentren bergreifende Beratung (BB) ......................................58 </p><p>7 Medienzentrum ..................................................................................................60 </p><p>7.1 Organisatorische Rahmenbedingungen ............................................................60 </p><p>7.2 Inhalte und Schwerpunkte der Arbeit ..............................................................60 </p><p>8 bergreifende Themen .......................................................................................61 </p><p>8.1 Fortbildungen ..............................................................................................61 </p></li><li><p>Schulkonzept - Leitziele 4 </p><p>1 Vorwort </p><p>Die Johann- Peter-Schfer-Schule ist ein berregionales Beratungs- und </p><p>Frderzentrum fr den Frderschwerpunkt Sehen. Es bert, frdert, unterrichtet </p><p>und erzieht blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche, deren </p><p>Sehvermgen ein Drittel der Norm nicht bersteigt. </p><p>Wir untersttzen zu dem schulische Bildung und Teilhabe von blinden und </p><p>sehbehinderten Schlerinnen und Schlern, die in anderen Schulen inklusiv </p><p>beschult werden durch Beratung und Untersttzung deren </p><p>Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrer sowie deren Erzieherinnen und </p><p>Erziehern. </p><p>Vorrangige Aufgabe und Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist Frderung der </p><p>Teilhabe durch pdagogische, mediale und psychosoziale Kompensation der </p><p>Sehbeeintrchtigung und der damit verbundenen Behinderung </p><p>Der gegenseitige Respekt, die gegenseitige Achtung und Toleranz sind </p><p>Grundlagen unseres pdagogischen Handelns und Umgangs miteinander. </p><p>Diesen Grundwerten sind wir verpflichtet und arbeiten in den unterschiedlichen </p><p>Bereichen unseres Beratungs- und Frderzentrums mit Schlerinnen und </p><p>Schler und deren Eltern seit Jahren konstruktiv und vertrauensvoll zusammen. </p><p>In einer gemeinsamen Grundhaltung und in gezieltem pdagogischen Handeln </p><p>schaffen wir die bestmglichen Voraussetzungen fr Kinder und Jugendliche, </p><p>damit sie ihren zuknftigen Lebensweg mglichst selbst bestimmen und auch </p><p>erfolgreich gehen knnen. </p><p>Das vorliegende Schulprogramm wird in regelmigen Abstnden </p><p>fortgeschrieben. Dabei werden nderungen und bearbeitete Felder in den Text </p><p>eingearbeitet und somit als Standard der Arbeit dokumentiert. </p></li><li><p>Schulkonzept - Leitziele 5 </p><p>2 Leitziele </p><p>Unsere gemeinsame Grundhaltung zur Arbeit in der Einrichtung Johann-Peter-</p><p>schfer-Schule lsst sich wie folgt zusammenfassen: </p><p> Alle Bereiche der Einrichtung kooperieren im Sinne der interdisziplinren </p><p>Zusammenarbeit zum Wohle der Schlerinnen und Schler und zur </p><p>Zufriedenheit der Mitarbeiter. </p><p> Die Kooperation zwischen allen Bereichen wird durch regelmigen </p><p>Informationsfluss und Transparenz gewhrleistet, um die Ressourcen </p><p>besser nutzen und vernetzen zu knnen. </p><p> An der Johann-Peter-Schfer-Schule herrscht ein Klima, welches das </p><p>Anders-Sein und die Vielfltigkeit Aller respektiert. </p><p> Wir verstehen uns als Wegbereiter der Kinder und Jugendlichen in ein </p><p>sozial integriertes, selbst bestimmtes und erflltes Leben. </p><p>(Das Leben lernen helfen). </p><p> Wir wertschtzen uns gegenseitig in unserer Arbeit als Wegbegleiter fr </p><p>Kinder, Jugendliche und ihre Familien. </p><p> Wir wollen Einfluss auf die Gestaltung der pdagogischen Arbeits- und </p><p>Rahmenbedingungen nehmen. </p><p> Wir wollen in Bewegung bleiben die Qualitt der Einrichtung gemeinsam </p><p>darstellen, erhalten und weiterentwickeln</p></li><li><p>Schulkonzept - Allgemeines 6 </p><p>3 Allgemeines </p><p>Frhfrderstellen: </p><p>o 200 Kinder in der Frhfrderung o 16 Sozial-Pdagogen </p><p>o 1 Sonderschullehrerin o Auenstelle in Wiesbaden </p></li><li><p>Schulkonzept - Allgemeines 7 </p><p>Schule: </p><p>o 27 Klassen mit 174 Schlerinnen und Schlern </p><p>o 91 pdagogische Mitarbeiter (Sonderschullehrerinnen und Sonderschullehrer, Sozialpdagoginnen und Sozialpdagogen, Erzieherinnen im Schuldienst), </p><p>o 1 Rehabilitationslehrerin (O &amp; M und LPF) o 4 Mitarbeiter im Medienzentrum </p><p>o 290 Schlerinnen und Schler in der ambulanten Beratung o 1 Schlerinnen und Schler im IB </p><p> Schlerheim: </p><p>o 12 Gruppen mit 96 Kindern und Jugendlichen o 2 Wohnheimgruppen mit 12 Kindern o 112 Erzieherinnen und Erzieher </p><p>o Fahrschlerbetreuung mit 75 Schlern und 2 Erzieherinnen o 1 Psychologe </p><p>o 4 Gymnastiklehrerinnen o 1 Physiotherapeutin o 1 Rehabilitationslehrer (O &amp; M und LPF) </p></li><li><p>Schulkonzept - Allgemeines 8 </p><p>auerdem: </p><p>o 4 Mitarbeiter im haustechnischen Dienst </p><p>o 23 Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft o 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung o 2 Mitarbeiter in der Bauleitung </p></li><li><p>Schulkonzept - Frhfrderung 9 </p><p>4 Interdisziplinre Frhberatungsstelle fr Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit </p><p>4.1 Notwendigkeit einer speziellen Frhfrderung fr Kinder </p><p>mit Blindheit und Sehbehinderung </p><p>(aus: AG Frhfrderung in Positionen, hrsg. Verband der Blinden- und </p><p>Sehbehindertenpdagogen und pdagoginnen e.V. (VBS), Sonderheft der Zeitschrift </p><p>blind - sehbehindert, Ausgabe 3/2012) </p><p>Im Bereich der Frhfrderung blinder und sehbehinderter Kinder haben sich meist </p><p>spezielle Frhfrderstellen etabliert, die neben den existierenden allgemeinen </p><p>pdagogischen bzw. interdisziplinren Frhfrderstellen ein eigenstndiges spezialisiertes </p><p>und umfassendes Frder- und Beratungsangebot fr die betroffenen Kinder und deren </p><p>Eltern bereithalten. Die Spezialisierung trgt der Tatsache Rechnung, dass Blindheit und </p><p>Sehbehinder...</p></li></ul>