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Agile Requirements Testing Innovation & Change Academy Handbuch 2020 Kursangebote mit Mehrwert

swissq.it · 2020-04-16 · Agile Essentials (AE) 17 Agile Experience (AX) 17 Scrum Kickstarter (SKS) 20 Kanban Kickstarter (KKS) 20 Professional Scrum Master I (PSM) 21 SAFe® Scrum

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  • Agile

    Requirements

    Testing

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    AcademyHandbuch 2020

    Kursangebote mit Mehrwert

  • Inhalt

    02

    Über SwissQ

    ■ Weiterkommen mit der SwissQ Academy / Service Profil 05

    ■ Vorteile der SwissQ Kurse / Schulungspartner & Partnerprogramme 06

    ■ Academy Dozenten 08

    ■ Voucher System / Workshops 10

    Kursangebote Agile 14

    ■ Agile Essentials (AE) 17

    ■ Agile Experience (AX) 17

    ■ Scrum Kickstarter (SKS) 20

    ■ Kanban Kickstarter (KKS) 20

    ■ Professional Scrum Master I (PSM) 21

    ■ SAFe® Scrum Master (SSM) 21

    ■ Agile Facilitation (AF) 22

    ■ Wirkungsvolle Retrospektiven (WR) 22

    ■ Professional Scrum Product Owner I (PSPO) 24

    ■ SAFe® Product Owner / Product Manager (POPM) 24

    ■ SAFe® for Teams (SFT) 25

    ■ Scrum mit Hermes (SH) 25

    ■ Professional Scrum Developer (PSD) 27

    ■ Agile Leadership (AL) 27

    ■ Leading SAFe® (SAFE)  30

    ■ Lean Portfolio Management (LPM) 30

    ■ Agile Workshops (AWS) 31

    Kursangebote Requirements 34

    ■ IREB® CPRE Foundation Level (IREBFL) 37

    ■ Design Thinking (DETHI) 37

    ■ Digitale Produkte und Datenschutz (DSG) 40

    ■ UX / Usability Power Kurs (UURE) 40

    ■ RE Power Kurs (REP) 41

    ■ IREB® CPRE Advanced Level – Elicitation (ALEC) 41

    ■ IREB® CPRE [email protected] Primer (IREBAP) 44

    ■ IREB® Advanced Level – [email protected] (IREBALAG) 44

    Inh

    alt

  • 03

    Inhalt

    ■ Agile Product Management (APM) 45

    ■ iSQI® Certified Agile Business Analysis (CABA) 45

    ■ IQBBA® Certified Foundation Level – Business Analyst (IQBBA FL) 48

    ■ Geschäftsprozesse analysieren (GPA) 48

    ■ Requirements Workshops (RWS) 49

    Kursangebote Testing 50

    ■ ISTQB® Certified Tester Foundation Level (CTFL) 52

    ■ ISTQB® Agile Tester (CTAT) 52

    ■ ISTQB® Advanced Level – Test Manager (ALTM) 53

    ■ Agiles Testmanagement (ATMA) 53

    ■ ISTQB® Advanced Level – Test Analyst (ALTA) 56

    ■ Testdesign Power Kurs (TDES) 56

    ■ ISTQB® Usability Tester Foundation Level (CTUT) 57

    ■ Test Automation Insights (BPTA) 57

    ■ Performance Testing Insights (BPTI) 60

    ■ ISTQB® Advanced Level – Technical Test Analyst (ALTTA) 60

    ■ ISTQB® Advanced Level – Test Automation Engineer (ALTAE) 61

    ■ DevOps® Foundation (DOFL) 61

    ■ DevOps® Test Engineer (DOTE) 62

    ■ Testing Workshops (TWS) 62

    Kursangebote Innovation & Change 66

    ■ Search Inside Yourself (SIY) 68

    ■ Lean Change Agent Workshop (LCA) 68

    ■ Selbstorganisierte Organisationen (SOR) 69

    ■ Collaboration & Communication (COCO) 69

    ■ Erfolgreiche Kommunikation im Team (EKT) 72

    ■ Out-of-the-Box Thinking (OOBTH) 72

    ■ Visual Facilitation (VF) 73

    ■ LEGO® Serious Play® Intro (LSP) 73

    ■ Team-Retrospektive (TR) 74

    ■ Lean IT Foundation (LIT) 74

  • Über SwissQ

    4

  • 05

    Über SwissQ

    Weiterkommen mit der SwissQ Academy

    Bei unseren Mitarbeitenden setzen wir auf ein fundiertes, interdisziplänes Methoden-wissen, gepaart mit der Fähigkeit dieses in der Praxis pragmatisch und erfolgreich umzu-setzen. Dieses Credo wenden wir auch in unseren Kursen an. Unsere Referenten wenden das Wissen welches sie weitergeben tagtäglich in den Mandanten an und können daher die Theorie mit konkreten Beispielen aus der Praxis anreichern. Offenbar mit Erfolg, führen wir doch pro Jahr über 150 Kurse mit 1200 Teilnehmenden durch, sowohl öffent-lich wie auch firmenintern. Während die Zertifikatskurse streng nach den Vorgaben der jeweiligen Organisationen wie ISTQB®, IREB® und SAFe® erfolgen, können wir bei unseren eigenen Kursen auf Ihre Bedürfnisse eingehen und die Schwerpunkte individuell legen.

    Ein grosses Thema ist und bleibt die Art wie wir Produkte und Dienstleistungen ent-werfen und bauen. Die Welt verändert sich, alles wird agiler. Doch was bedeutet «agil»? Das Verständnis darüber geht weit auseinander, oft sogar im gleichen Team. Ist es «nur» eine Methode, eine andere Denkweise oder eine neue Organisationsform? Damit Sie nicht aneinander vorbeireden oder gar in verschiedene Richtungen gehen, macht es Sinn Team und Stakeholder ins (gleiche) Boot zu holen. Unsere Weiterbildungen helfen dabei eine gemeinsame Sprache zu sprechen und sich das notwendige Rüstzeug anzueignen um einen grossen Schritt weiter in die richtige Richtung zu tun.

    Dazu gehören nicht nur die agilen Prinzipien und Methoden. Auch ISTQB® und IREB® haben das Thema längst aufgegriffen und bieten Zertifikate für Agile Testing und Agile RE. Es gibt somit keine Ausreden, nicht auf dem neusten Stand zu sein. Und wenn die Umsetzung dennoch ins Stocken gerät, sind wir gern als Ihr Coaching Partner mit unseren Consultants an Ihrer Seite. Gemeinsam sind wir stark und bringen Sie ans Ziel!

    Wir danken Ihnen für Ihre Treue und bleiben auch im 2020 mit einem aktuellen Academy-Angebot am Ball.

    Ihre SwissQ AcademySilvio Moser (CTO) & Anja van Ackern (Training Manager)

    Service Profil

    Silvio Moser

    [email protected]

    Anja van Ackern

    [email protected]

    Community Events, Trends & Benchmarks, Stärkung der Berufsbilder

    Consulting Agile Methoden und Management Kompetenz, Übernahme

    von Test und RE Aufgaben, Assessment und Coaching

    Academy Aus- und Weiterbildung, öffentlich und inhouse

    Konferenzen Organisation von

    Konferenzen

  • Über SwissQ

    06

    Vorteile der SwissQ Kurse

    Kurse der SwissQ Academy stehen für:

    ■ Verständliche Vermittlung von praxisrelevantem Wissen

    ■ Optimale Vorbereitung von Zertifizierungen (ISTQB® / IREB® / SCRUM / SAFe® / iSQI®)

    ■ Effektive Umsetzung des Gelernten in die Praxis

    ■ Kundenspezifische Anpassungen bei Firmenkursen möglich

    ■ Durchführung Firmenkurse grösstenteils auch auf Englisch möglich

    Diese Ziele erreichen wir mit unseren erfahrenen Dozenten. SwissQ setzt ausschliesslich Trainer mit jahrelanger Projekterfahrung ein, welche täglich bei Mandanten im Einsatz sind. Somit kann die Brücke zwischen theoretischem Grundwissen und dessen Umsetzung im Alltag erfolgreich geschlagen werden.

    Schulungspartner & Partnerprogramme

    2020

    Recognized Training Provider

    2020

    https://www.isqi.orghttp://www.saq.chhttps://www.synspace.com

  • 07

    Über SwissQ

  • Über SwissQ

    08

    Academy Dozenten – Die Quelle unseres Wissens

    Stephan Adler Ivan Aloisio

    Peter Erne Ueli HartmannAdrian Häfeli

    Armin Born Patrick Bucheli

    Paul Boekhout

    Beat Bourquin

  • 09

    Über SwissQ

    Dieter Prohammer

    Chris WolfBjörn Schuster

    Marcel Ruetschi

    Janine Karbulka Kastriot Krasniqi Katarina Kubisova

    Marcel Stoop

    Katrin Lüthi

  • Über SwissQ

    10

    Mit SwissQ weiterkommen

    Bei uns kannst du …

    Wir suchen lebenslang lernende, methodisch sattelfeste, pragmatisch umsetzende, Wissen weitergebende Persönlichkeiten. Oder solche, die es werden wollen.

    dich kontinuierlich in unseren Disziplinen weiterbilden oder selber als Referent tätig sein

    dich mit der Community an unseren Konferenzen und Events vernetzen

    dein Fach- und Branchenwissen erweitern und span-nende Projekte bei unseren Kunden vorantreiben

    dich mit deinen Kollegen austauschenund Spass haben!

    Mehr zu uns und unseren Stellen

    findest du auf:

    www.SwissQ.it/KarriereZürich

    SwissQ Consulting AGFraumünsterstrasse 16CH-8001 Zürich

    Tel. +41 43 288 88 40

    Bern

    SwissQ Consulting AGSpitalgasse 37CH-3011 Bern

    Tel. +41 31 972 73 53 SwissQ.it

    Voucher System

    SwissQ bietet mit dem Voucher-System attraktive Konditionen für die Teilnahme an öffentlichen Kursen. Das Prinzip bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere Kurstage in einem Paket zu kaufen und dadurch von Ermässigungen zu profitieren.

    Staffelungen:

    ■ 25 Kurstage Schulungs-Voucher 25 5 %

    ■ 50 Kurstage Schulungs-Voucher 50 10 %

    ■ 100 Kurstage Schulungs-Voucher 100 20 %

    Alle Kurse werden auch als Inhouse Kurse angeboten. Bitte kontaktieren Sie uns für eine Offerte: [email protected]

    Workshops

    Im Rahmen der von unseren erfahrenen Experten und Coaches geführten firmen-internen Workshops können Sie Themen erarbeiten und reflektieren. Unsere Moderatoren sorgen nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern bringen auch ihre methodische Expertise und breite Praxiserfahrung ein. Ausgangslage, Vorgehen und Ziele werden im Voraus in einem gemeinsamen Briefing besprochen. So werden Sie bei der Erreichung der Ziele des Workshops optimal unterstützt.

    Nebst den hier im Handbuch aufgeführten Workshops sind auch weitere Themen und Formate möglich. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an oder schicken Sie uns eine eMail mit Ihren Anforderungen.

    Sie finden die Workshops jeweils am Ende der Kursangebote Agile, Requirements und Testing. Alle Workshops werden in Deutsch und Englisch abgehalten, die Dauer variiert je nach Thematik.

    Staffelungen:

    ■ Erweiterter Lerneffekt durch direkten Einsatz des Gelernten im täglichen Arbeitsumfeld

    ■ Zielgeführte Massnahmen für Learning by doing

    ■ Optimierung des expliziten Wissens im Unternehmen durch gemeinsames Erarbeiten des Wis-sens

    ■ Befähigung der Mitarbeiter, Projektaufgaben selbstständig umzusetzen

    ■ Ein gemeinsames einheitliches Verständnis erarbeiten

    mailto:info%40SwissQ.it?subject=

  • 11

    Über SwissQ

    Mit SwissQ weiterkommen

    Bei uns kannst du …

    Wir suchen lebenslang lernende, methodisch sattelfeste, pragmatisch umsetzende, Wissen weitergebende Persönlichkeiten. Oder solche, die es werden wollen.

    dich kontinuierlich in unseren Disziplinen weiterbilden oder selber als Referent tätig sein

    dich mit der Community an unseren Konferenzen und Events vernetzen

    dein Fach- und Branchenwissen erweitern und span-nende Projekte bei unseren Kunden vorantreiben

    dich mit deinen Kollegen austauschenund Spass haben!

    Mehr zu uns und unseren Stellen

    findest du auf:

    www.SwissQ.it/KarriereZürich

    SwissQ Consulting AGFraumünsterstrasse 16CH-8001 Zürich

    Tel. +41 43 288 88 40

    Bern

    SwissQ Consulting AGSpitalgasse 37CH-3011 Bern

    Tel. +41 31 972 73 53 SwissQ.it

  • Über SwissQ

    12

    businessagility day

    businessagility day

    21. Oktober 2020

    24. Juni 2020

    18. März 2020

    November 2020

    Europa

    März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

    Juni 2020

    APAC

    Januar Februar

  • 13

    Über SwissQ

    businessagility day

    businessagility day

    21. Oktober 2020

    24. Juni 2020

    18. März 2020

    November 2020

    Europa

    März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

    Juni 2020

    APAC

    Januar Februar

  • Agile

    14

    Kursangebote

    Inhalt

    ■ Agile Essentials (AE) 17

    ■ Agile Experience (AX) 17

    ■ Scrum Kickstarter (SKS) 20

    ■ Kanban Kickstarter (KKS) 20

    ■ Professional Scrum Master I (PSM) 21

    ■ SAFe® Scrum Master (SSM) 21

    ■ Agile Facilitation (AF) 22

    ■ Wirkungsvolle Retrospektiven (WR) 22

    ■ Professional Scrum Product Owner I (PSPO) 24

    ■ SAFe® Product Owner / Product Manager (POPM) 24

    ■ SAFe® for Teams (SFT) 25

    ■ Scrum mit Hermes (SH) 25

    ■ Professional Scrum Developer (PSD) 27

    ■ Agile Leadership (AL) 27

    ■ Leading SAFe® (SAFE)  30

    ■ Lean Portfolio Management (LPM) 30

    ■ Agile Workshops (AWS) 31

    Agile

  • 15

    Agile

  • Agile

    16

  • 17

    Agile

    Kurzbeschreibung

    Agilität ist ein Schlagwort, das heute in aller Munde ist. Was steckt hinter dem Hype? Warum entstanden diese Methoden und warum sind sie so erfolgreich? Welche Prinzipien stecken dahinter? Wo eignet sich welches Modell und warum? Nach dem Kurs haben Sie selber anhand von Übungen und Spielen erfahren, wie Agilität den Business Value steigert, die Time-to-Market verkürzt, die Effizienz und Qualität steigert und das Mitarbeiterengagement erhöht. Sie kennen die gängigsten agilen Organisationsformen und wie man basierend auf ökonomischen Prinzipien Prioritäten setzt. Sie verstehen gängige Lean und Agile Begriffe, wie WIP-Limiten, Batch Sizes, Flow, Waste, User Stories, Story Points, Retrospektiven und vieles mehr.

    Dieser Kurs richtet sich an Personen, welche Agilität zusammen-hängend verstehen möchten. Er vermittelt die Lean und Agile Prinzipien und das nötige Basiswissen, um agile Initiativen im Unternehmen zu unterstützen oder weiterzubringen.

    Der Kurs lässt sich hervorragend mit einem Agile Workshop zu Ihrer spezifischen Fragestellung kombinieren.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: AX

    Kurzbeschreibung

    Agilität ist ein Schlagwort, das heute in aller Munde ist. Was steckt hinter dem Hype? Warum entstanden diese Methoden und warum sind sie so erfolgreich? Welche Prinzipien stecken dahinter? Wo eignet sich welches Modell und warum? Was verändert sich bei der Einführung von Agilität? Nach dem Kurs verstehen Sie die Prinzipien hinter Lean und Agile und wie diese helfen, bessere Resultate zu erzielen. Zudem können Sie beurteilen wann und wo ein agiler Ansatz zielführend ist und warum kontinuierliche Verbesserung ein Schlüssel zum Erfolg ist.

    Dieser Kurs richtet sich an Personen, welche Agilität zusammen-hängend verstehen möchten. Er vermittelt die Lean und Agile Prinzipien und das nötige Basiswissen, um agile Initiativen im Unternehmen zu unterstützen oder weiterzubringen.

    Der Kurs lässt sich hervorragend mit einem Agile Workshop zu Ihrer spezifischen Fragestellung kombinieren.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 0,5 Tag

    ■ Code: AE

    NEU Agile Experience (AX)

    Inhalt

    ■ Die Grundlagen: Lean & agile Prinzipien

    ■ Wertfokus: Weshalb Value wichtiger ist als Vorhersagbarkeit

    ■ Wichtige agile Frameworks, z.B. Scrum und Kanban

    ■ Konzepte wie Flow und WIP-Limit selber erleben

    ■ Agile Praktiken selber ausprobieren (z.B. Schätzpoker, Retrospektive)

    Agile Essentials (AE)

    Inhalt

    ■ Die Grundlagen: Lean & agile Prinzipien

    ■ Kurzübersicht über die wichtigsten Frameworks Scrum und Kanban

    ■ Konzepte wie Flow und WIP-Limit selber erleben

  • Blog

    18

    The Good, the Bad and the Ugly of Agile – oder die Wahrheit über AgilitätAgilität als solches (basierend auf dem Agilen Manifest) wird diesen Monat volljährig. Vor dem Agilen Manifest wurden verschiedenste agile Ansätze (XP, Crystal, verschiedene Vorgänger von Scrum) bereits 10 Jahre lang angewandt. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen.

    «Es geht darum den Benutzer zu verzücken»

    The GoodKundenfokus – der Kunde steht im Mittelpunkt

    Mit der Agilität kamen einige gute Aspekte. Der Fokus für das Entwicklungsteam änderte sich. Weg vom reinen Liefern der spezifizierten Funktionalität hin zur Lieferung echten Mehrwerts für den Benutzer der Software. War vorher in traditionellen Softwareentwicklungsvorhaben die Einhaltung von Zeit, Budget und besonders Scope zentral, geht es heute eher darum heraus-zufinden, was dem Benutzer wirklich einen Mehrwert bringt. Dieser wird geliefert und erneut wird geprüft, was als nächstes den meisten Mehrwert bringt. Es geht darum den Benutzer zu verzücken (How to make the whole organization agile?).

    «Weg von den Ideen der Industrialisierung und hin zur Wissensarbeit»

    Natürlich kann argumentiert werden, dass diese Veränderung nicht (alleine) aus der Agilität kam. Sondern die Art und Weise wie viele Firmen funktionieren, hat sich geändert: weg von den Ideen der Industrialisierung und hin zur Wissensarbeit.

    «Einzelne, kleine, agile Teams liefern direkten Kundennutzen»

    Ein anderer positiver Aspekt, den die Agilität mit sich brachte, war die Rückbesinnung auf einzelne, kleine, schlagkräftige Teams. Diese vereinen alle Eigenschaften, um ein Produkt von der Idee bis zur Optimierung für den Benutzer umzusetzen. Dies erfordert, dass das Team über die benötigten Skills verfügt, oft als «interdisziplinäres Team» oder auch «cross-funktionales Team» bezeichnet.

    Interdisziplinäre Teams sind jedoch auch nur dann erfolg-reicher, wenn man ihnen den nötigen Freiraum lässt die

    optimale Lösung für ein Kundenproblem zu finden und liefern zu können. Ein entsprechender gestalterischer Freiraum wird den agilen Teams gegeben. Da die Teams direkt im Kontakt mit dem Benutzer stehen, können sie aus erster Hand Feedback darüber erhalten, wie gut oder schlecht die gelieferte Lösung das ursprüngliche Problem löst und entsprechende Anpassungen vornehmen.

    Dies alles ist jedoch nur möglich, weil nicht länger in langen Release-Zyklen, sondern möglichst früh und möglichst oft aus-geliefert wird. Somit besteht die Möglichkeit häufig Feedback von echten Benutzer zu sammeln. Das agile Team nähert sich schrittweise der optimalen Lösung und liefert kontinuierlich Mehrwert an den Benutzer.

    The BadBei einem Fazit – und besonders bei einem das ein «voll-jähriges» Konstrukt betrachtet – sollten auch die negativen Aspekte berücksichtigt werden. Auch diese sind vorhanden bei der Auseinandersetzung mit Agilität.

    Viele (besonders grössere) Firmen haben Mühe mit der Umstellung auf agile Entwicklung. Deshalb werden oft die bestehenden Frameworks zusammengestrichen und bestehende Methoden mit aufgenommen, bis das agile Framework recht schnell dem bisherigen Vorgehen ähnelt. Die Begründungen reichen dabei von kreativ bis skurril. «Wir sind in einem regulierten Markt, wir müssen das so machen», «wir machen das schon seit Jahren so und es funktioniert für uns», «das kann bei uns nicht funktionieren, wir sind anders als xyz», …

    Happy Birthday Agilität

    http://agilemanifesto.org/https://www.forbes.com/sites/stevedenning/2015/07/22/how-to-make-the-whole-organization-agile/#3baa350e5841

  • 19

    Blog

    «… das kann bei uns nicht funktionieren, wir sind anders …»

    Die meisten Unternehmen, die diese oder ähnliche Aussagen treffen, haben oft nicht einmal die grundlegenden Ideen des Agile Manifesto verstanden.

    Vielleicht aus diesem Grund (und dem Grund, dass das Agile Ma-nifesto eben doch recht viel offen lässt) kommen fast monatlich neue Frameworks oder Varianten von agilen Frameworks «auf den Markt». Das hat zur Folge, dass sich schlussendlich jeder irgendwo wiederfinden kann ohne sich gross ändern zu müssen.

    Dieser Trend ist besonders dort auffällig, wo meist grössere Firmen ihre über die Jahre gewachsene und auf möglichst effizienten Betrieb optimierten Plattformen und Applikationen agil weiterentwickeln oder erneuern wollen. Die meisten gehen davon aus, dass die neue Version ähnlich aussehen muss wie die alte und somit mindestens so gross und kompliziert werden muss. Also braucht man auch viele Mitarbeiter dafür. Diese dann noch einigermassen koordinieren zu können ist mit der ursprünglichen Idee von kleinen, selbständigen Teams nicht möglich. Wahrscheinlich haben sich aus diesem Grund die Frameworks für die Skalierung von Agilität in den grösseren Firmen besonders durchgesetzt.

    «Wir wählen das Framework, das ‹am besten zu uns passt› (bei dem wir uns am wenigsten ändern müssen)»

    Somit steht noch mehr Auswahl zur Verfügung; vielleicht zu viel. Häufig wird das Framework gewählt, in dem sich das Unter- nehmen zum aktuellen Zeitpunkt am ehesten wiederfindet.

    Bei Einführung eines agilen Frameworks in einem Unternehmen über die Teamebene hinaus, konzentriert sich der Fokus oft auf den Prozess. Zusätzlich wird hoher Aufwand für die folgenden zwei Punkte betrieben:

    ■ Offene Fragen müssen vor Anwendung des Frameworks beantwortet sein.

    ■ Es muss sichergestellt sein, sich bis ins kleinste Detail genau daran zu halten.

    Es werden die entsprechenden Prozesse definiert und eine mehr oder weniger dazu passende Governance erstellt. Man tauscht den einen (traditionellen) Prozess gegen den nächsten (agilen) Prozess ein.

    «Eintauschen des traditionellen Prozesses gegen den ‹agilen Prozess›»

    Die Erfahrung zeigt, dass die Adaption von agilen Vorgehens- weisen auf Teamebene gut umsetzbar ist, solange die nötige Unterstützung und der Wille in der Organisation vorhanden ist. Die Adaption von Agilität oberhalb der Teamebene erweist sich als um einiges schwieriger. Die Praxis zeigt eine (wieder) zu starke Fokussierung auf die Prozesse, zumindest in den traditionellen Firmen.

    The UglyJa, leider gibt es bei diesem Fazit auch einen unschönen Teil, der aus der Agilität resultiert.

    Unternehmen investieren viel Zeit und grosse Anstrengungen um Agilität einzuführen. Dabei geht der Fokus von Agilität verloren: Den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Der ur-sprüngliche positive Aspekt wird zugunsten von «wie Agilität geht», also dem Prozess, wieder vernachlässigt.

    «Von der Kundenorientierung zurück zur Prozessorientierung?»

    Ein anderer unschöner Teil der Agilität ist, wie vorher schon angesprochen, die Skalierung. Die Art und Weise wie ver- schiedene Skalierungs-Frameworks in den Unternehmen eingeführt werden, unterstützt die traditionelle Command and Control Struktur der Unternehmung. Die Intelligenz und Innovationskraft der Mitarbeiter wird dabei oft unterdrückt oder vergessen. Das Bestreben, doch den einen Prozess für die ganze Firma definieren zu wollen ist wichtiger, als dass der Benutzer der einzelnen Produkte zufrieden oder sogar entzückt ist. Auch hier beschäftigt sich das Unternehmen wieder mehr mit sich selbst, als mit dem Kunden.

    FazitNachdem Agilität nun «volljährig» wird, ist es vielleicht so langsam an der Zeit, sich auf die echten Werte dahinter zu- rückzubesinnen. Den Fokus auf den Kunden legen und diesen verzücken. Um dies vollständig zu erreichen, ist es ebenfalls an der Zeit, Agilität ein für alle Mal aus der (verstaubten) IT-Ecke zu holen und in der gesamten Firma zu leben.

    «Ihren Weg Dinge zu tun…»

    Was haben die folgenden Firmen gemein: Google, Amazon, Zara, Zappos, Netflix, Spotify? Keine dieser Firmen würde sagen, dass sie dieses oder jenes Agile Framework verwenden. Sie verwenden «ihren Weg, Dinge zu tun».

    Agilität heisst also nicht, das nächste Framework einzuführen, sondern einen Weg zu finden, als Unternehmen so agil zu wer-den, dass man seine Kunden immer wieder aufs neue entzücken kann. Darauf sollten wir uns fokussieren!

    Björn Schuster, Senior Consultant

  • Agile

    20

    Kurzbeschreibung

    Dieser Workshop bietet Starthilfe für den Einsatz von Kanban, für Teams und deren Stakeholder. Sie können ohne grosse Einstiegshürde das Einmaleins der Methodik auf praxis-orientierte und spielerische Weise kennenlernen. Kernstück bildet dabei die Kanban Simulation mit einem Brettspiel, gefolgt von einer Good Practices Session in der Ihre Fragen und offenen Punkte beantwortet werden.

    Sie können am nächsten Tag mit einer einfachen Kanban Implementation beginnen. Für eine weitergehende Vertiefung der Methodik empfehlen wir unser «on-the-job» Coaching, z.B. für den Aufbau des Backlog, dessen Priorisierung, die Verbesserung des Prozesses (Flow, WIP-Limiten, Service-Klassen, Swim Lanes, ...), und so weiter.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 0,5 Tag

    ■ Code: KKS

    Kurzbeschreibung

    Dieser Workshop bietet Starthilfe für den Einsatz von Scrum, für Teams und deren Stakeholder. Sie können ohne grosse Ein-stiegshürde das Einmaleins der Methodik auf praxisorientierte und spielerische Weise kennenlernen. Kernstück bildet dabei die Scrum Simulation mit LEGO, gefolgt von einer Good Practices Session in der Ihre Fragen und offenen Punkte beantwortet werden.

    Sie können am nächsten Tag mit einer einfachen Scrum Implementation beginnen. Für eine weitergehende Vertiefung der Methodik empfehlen wir unser «on-the-job» Coaching, z.B. für den Aufbau des Backlog, dessen Priorisierung, die Durchführung der Zeremonien, den Umgang mit Impediments,und so weiter.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 0,5 Tag

    ■ Code: SKS

    Kanban Kickstarter (KKS)

    Inhalt

    ■ Kurze Einführung in Kanban

    ■ Kanban Simulation mit Brettspiel

    ■ Austausch von Good Practices

    Scrum Kickstarter (SKS)

    Inhalt

    ■ Kurze Einführung in Scrum

    ■ Scrum Simulation mit LEGO

    ■ Austausch von Good Practices

  • 21

    Agile

    ZERTIFIZIERUNG

    ZERTIFIZIERUNG

    Kurzbeschreibung

    Sie lernen alle Aspekte der Rolle eines Scrum Masters in einem SAFe®-Umfeld kennen. Im Gegensatz zum traditionellen Scrum Master Training, das sich auf die Grundlagen von Scrum auf Team-Ebene konzentriert, beleuchtet der SAFe® Scrum Master- Kurs die Rolle des Scrum Masters im Kontext eines Lean-Agile Unternehmens. Es bereitet Sie darauf vor, das SAFe® Program Increment (PI) erfolgreich zu planen und durchzuführen. Dazu gehört das Erlernen der Schlüsselkomponenten von skalierter Agilität, die Einbettung von Scrum im gesamten Unternehmen und die Planen und Durchführen der Iterationen. Sie werden auch erfahren, wie sie schlagkräftige Agile Teams aufbauen können, indem sie als «Servant Leader» und Coach agieren.

    Die Teilnahme am Kurs bereitet Sie auf die Prüfung und die Zertifizierung zum SAFe® Scrum Master (SSM) vor.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: SSM

    Kurzbeschreibung

    Der Scrum Master ist für das Verständnis und die Durchführung von Scrum in seinem Team verantwortlich, er ist ein «Servant Leader». Er sorgt dafür, dass das Scrum Team die Theorie von Scrum kennt und die Praktiken und Regeln einhält. Ausserdem hilft er denjenigen, die kein Teil des Scrum Teams sind, zu verstehen, welche ihrer Interaktionen mit dem Team hilfreich sind und welche nicht. Der Scrum Master hilft dabei, die Zusammenarbeit so zu optimieren, dass der durch das Scrum Team generierte Wert maximiert wird.

    In diesem Kurs lernen Sie, wieso sich Scrum für die Produkt-Entwicklung, z.B. in der IT, eignet, was den agilen vom klassischen Ansatz unterscheidet und mit welchen Regeln und Praktiken es in der Praxis funktioniert. Weiter behandelt der Kurs die Frage, mit welchen Veränderungen Sie im Team und im Umfeld rechnen müssen, wenn Sie Scrum einsetzen.

    Der Kurs dient zur Vorbereitung auf die Zertifizierung als «Professional Scrum Master» (scrum.org).

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: PSM

    SAFe® Scrum Master (SSM)

    Inhalt

    ■ Einführung von Scrum in SAFe®

    ■ Rolle des Scrum Master

    ■ PI Planning erleben

    ■ Unterstützen der Ausführung von Iterationen

    ■ PI abschliessen

    ■ Coaching des Agile Teams

    Professional Scrum Master I (PSM)

    Inhalt

    ■ Scrum Framework: alle Regeln, Zeremonien, Rollen und Artefakte als konsistentes System, entlang dem Scrum Guide als Referenz.

    ■ Scrum-Theorie und Prinzipien: die empirische Prozesstheorie als Basis, ausgehend von der Annahme, dass Software-Entwicklung ein komplexer, kreativer Prozess ist.

    ■ Scrum Team: das agile Team, das aus Product Owner, Scrum Master und Development Team besteht.

    ■ Coaching und Facilitation: der Scrum Master als «Servant Leader» für das Team, den Product Owner und die Gesamtorganisation.

    ■ Skalierung: Team-Effektivität steigern durch Vermeiden von Ausschuss und Vereinfachungen.

    https://www.scrum.org/

  • Agile

    22

    Kurzbeschreibung

    Sie und Ihre Mitarbeitenden haben erste Erfahrungen mit Retrospektiven gemacht und haben die positiven Wirkungen schätzen gelernt. Aber es gibt nichts, was nicht noch verbessert werden könnte. Deshalb möchten Sie die Erfahrungen aus Ihrer Organisation sammeln, von den Erfahrungen Anderer profitieren und neue Impulse für Verbesserungen bekommen. Unter der Leitung eines erfahrenen Moderators führen Sie eine «Retro- spektive zu Retrospektiven» durch und reflektieren die gemachten Erfahrungen vor dem Hintergrund firmenexterner Good Practices.

    Nach diesem Workshop haben Sie gemeinsam im Team firmen-spezifische, frische Ideen erarbeitet, wie sich Ihre Teams mit Hilfe wirkungsvoller Retrospektiven noch rascher verbessern können. Vorausgesetzt werden eigene Erfahrungen und Frage-stellungen zum Thema Retrospektiven.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 0,5 Tag

    ■ Code: WR

    Kurzbeschreibung

    Was macht gute Zusammenarbeit aus? Offene Kommunikation, ein klares Ziel, gemeinsame Werte und Regeln, ein gewisses Mass an Unterschieden, Vertrauen, Wertschätzung, Fachkenntnisse - was noch? Agile Teams leben dafür, in einer dynamischen Umgebung maximalen Wert zu liefern und sich selbst kontinuierlich zu verbes-sern. Damit der Prozess zielgerichtet bleibt und aus Dynamik nicht Chaos wird, werden agile Teams meist von einem Facilitator beglei-tet, in Scrum vom Scrum Master. Er ist u.a. der Hüter des Prozesses und hilft dem Team, sich und die Zusammenarbeit mit der Um-gebung zu verbessern. Dieser Kurs richtet sich an Personen, welche ihre Erfahrungen als Facilitator und Team Coach reflektieren und ihr Methodenrepertoire erweitern möchten. Die Teilnehmenden klären Zusammenhänge und Erfolgsfaktoren erfolgreicher Teamarbeit, erweitern ihr Wissen über Modelle, Methoden und Tools in den Be-reichen Moderation, Coaching, kontinuierliche Weiterentwicklung und Kommunikation und sammeln neue praktische Erfahrungen. Ausserdem reflektieren sie ihre möglichen Rollen als Facilitator und können sich situationsgerecht verhalten, um ihr Team wirkungs-voll weiterzubringen. Erhalten Sie neue Inputs für Teambildung und Problemlösungstechniken, tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus und nehmen Sie Ihren massgeschneiderten Aktionsplan zur An-wendung auf Ihren Kontext mit nach Hause.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: AF

    Wirkungsvolle Retrospektiven (WR)

    Inhalt

    ■ Retrospektiven als Werkzeuge für kontinuierliche Verbesserung

    ■ Analyse der bisherigen Vorgehensweise hinsichtlich Retrospektiven

    ■ die Rolle des Moderators

    ■ Ansätze für Retrospektiven

    ■ Praktische Tipps

    Agile Facilitation (AF)

    Inhalt

    ■ Rollen-Repertoire und Haltung des Facilitators unter Berücksichtigung des Kontexts (z.B. Team-Entwicklungsphasen, Einzel- vs. Multipersonen-Setting)

    ■ Agile Zeremonien begleiten

    ■ Selbstorganisation ermöglichen und fördern

    ■ Problemlösungs- und Entscheidungsfindungstechniken

    ■ Agile Teams aufbauen (Faktoren einer optimalen Zusammensetzung)

    ■ Spezialfokus: Remote Teams

    ■ Erstellen eines persönlichen Aktionsplans

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    Agile

    Retrospektiven – zurück zum ZweckBeobachten, messen, reflektieren und daraus lernen gehören für Teams, die nach agilen Prinzipien arbeiten, zur täglichen Routine. Sie stellen damit sicher, dass sich ihr Produkt wie auch ihre Zusammenarbeit laufend an eine sich ändernde Umwelt anpassen. Stolz auf das entstehende Produkt und das Team und dennoch unermüdlich auf der Suche nach Verbesserungen. Ein bekanntes Element des Verbesserungszyklus sind die Retro-spektiven. Populär wurden sie mit Scrum. Dort sind sie eines der offiziellen Ereignisse, durchzuführen an jedem Sprint-Ende. Aber auch in vielen anderen Teams haben sich Retrospektiven etabliert.

    Das Teamwork reflektieren – In Retrospektiven geht es nicht um das Resultat der Arbeit, das Produkt, sondern um die Team-Zu-sammenarbeit. Typischerweise werden in einer Retrospektive folgende Fragen gestellt: Was ist in letzter Zeit geschehen? Welche positiven und negativen Ereignisse und Zustände sind eingetre-ten? Weshalb haben wir dies beobachtet? Was wollen wir un-bedingt beibehalten od. sogar noch verbessern, was müssen wir korrigieren? Wie wollen wir es verändern? Daraus sollten einige wenige Massnahmen entstehen, die das Team im nächsten Sprint umzusetzen vermag, oder Anpassungen an den Teamregeln, zu denen sich das Team verpflichtet.

    Die Realität hält sich nicht immer an die Theorie – Eine der Her-ausforderungen bei der Einführung von Retrospektiven ist immer wieder deren Häufigkeit. Arbeitet das Team in zweiwöchigen Sprints, finden die Retrospektiven alle zwei Wochen statt. Kaum ist eine Team-Reflexion vorüber, steht schon die nächste vor der Tür. Und damit ist der Scrum-Master (der «Moderator») gefordert, ein passendes – inspirierendes – Format zu kreieren. Es gibt hier-für jede Menge Tipps & Tricks, gute Bücher und zahllose Blogs im Netz. Bewährt hat sich ein Ablauf mit fünf Schritten, basierend auf dem Buch «Agile Retrospectives: Making good teams great» von Derby/Larsen. Passt das in jedem Fall? Meine Erfahrung lehrt mich etwas Anderes. Der Scrum-Guide legt ein starkes Gewicht auf die Verbesserung der Entwicklungsprozesse und Werkzeuge – aber nicht nur. Ganz prominent werden die Beteiligten und ihre Beziehungen erwähnt. Und interessanterweise kommen gerade diese weichen Faktoren bei standardisierten Agenden zu kurz. Wieso? Es gibt unterschiedlichste Team-Konstellationen, Reifegra-de, spezifische Herausforderungen und Persönlichkeiten in Teams und deren Umfeld. Längst nicht alle Teams sind neu zusammen-gesetzt und entwickeln gemeinsam Software. Immer wieder begleite ich «untypische» agile Teams, z.B. Teams, die seit langem zusammen arbeiten, einfach bisher nicht agil und die vielleicht erstmals in kurzen Sprints vorgehen. Oder Teams, die keine SW entwickeln, aber dennoch die Transparenz und Resultate kurzer Zyklen schätzen. Häufig in traditionell strukturierten Umfeldern, vielfach auch mit Spezialisten die nur zu 40% mitarbeiten.

    Mit Offenheit und Kreativität zurück zum Zweck – Retrospektiven mit strukturiertem Ablauf und klarem Fokus auf eine kurze Liste

    von Massnahmen sind toll, wenn die Mehrheit der Teilnehmer ihren Wert schätzen. Das eigentliche Ziel ist immer, die Zusam-menarbeit im Team zu verbessern. Punkt. Langjährige Teams die recht offen über ihre Themen sprechen können, empfinden rigide Agenden oft unnatürlich oder das Kosten/Nutzen-Verhält-nis als gering. Entsprechend gerät die ganze Praktik in Misskredit. Andererseits schätzen sie es, einmal eine Plattform zu haben, um darüber zu sprechen, was sie gerade beschäftigt, ohne fixe Agenda. Und da haben kreative Ideen Platz. Wie wäre es, das Meeting ins Freie zu verlegen, oder das Team auf einen Spazier-gang mitzunehmen? Zum Beispiel mit dem Auftrag zu zweit oder zu dritt etwas übereinander zu lernen, ein (früheres) Hobby, seine Familie oder einen Lebenstraum. Oder ein bestimmtes Teamthema zu beleuchten. Da kommt häufig Überraschendes zum Vorschein. Zurück im Teamraum werden ggf. die Erkenntnisse gesammelt oder die Erkenntnisse einfach stehen gelassen. Auch ein Lean Coffee eignet sich als offenes Format, evtl. ergänzt mit einer Um-frage nach jedem Thema, ob das Team einen Follow-up wünscht. Auch die Häufigkeit von Retrospektiven darf kein Tabu sein. Wieso nicht: statt alle zwei Wochen ein belächeltes Meeting lieber alle vier Wochen eines mit Wirkung. Und noch ein Gestaltungsele-ment: das Team entscheidet sich für eine freiwillige Teilnahme. Wer nicht dabei war, muss mit den Resultaten leben.

    Den agilen Prinzipien treu bleiben – Und was, wenn die Einfüh-rung von Retrospektiven auf Widerstand stösst? Müsste dann der Moderator bzw. Scrum-Master einfach härter verkaufen oder ist er ein Weichei? Ja und nein. Natürlich gehört Frustresistenz und Verkaufen zu den Tugenden eines guten Moderators. Eine Praktik auch gegen initialen Widerstand der Betroffenen einmal einzu-führen und sie eine Zeit lang auszutesten kann Augen öffnen, Probleme transparent machen, Erfahrungen verändern. Kultur-wandel funktioniert aber nicht auf Befehl, sondern über die Ver-änderung des Kontextes. Die Menschen müssen das Neue wollen, es muss ein «Pull» entstehen – und es soll auch Spass machen! Im Idealfall werden sie Fans des Neuen und verkaufen es dann gleich weiter. Dein Team ist noch kein Fan von Retrospektiven? Mache die tagtäglich auftauchenden Fragen doch einfach mal in einem sichtbaren Themenspeicher transparent. Die Sinnfrage beantwortet sich dann von selbst. «Transparency, Inspect & Adapt» – die agilen Prinzipen sind nicht verhandelbar.

    Peter Erne, Principal Consultant

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    Blog

  • Agile

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    ZERTIFIZIERUNG

    ZERTIFIZIERUNG

    Kurzbeschreibung

    Entwickeln Sie die Fähigkeiten, die Sie benötigen, um als Product Owner die Wertschöpfung in einem skalierten Produkt-entwicklungsumfeld zu steuern. Lernen Sie die Aktivitäten, Praktiken und Tools zur Verwaltung von Backlogs und Steigerung des Kundennutzens kennen. Während dieses zweitägigen Kurses erhalten die Teilnehmer ein tiefes Verständnis für den Mehrwert eines Agile Release Trains (ART) und erlernen die nötigen Fähig-keiten um ihre Rolle effektiv auszufüllen. Bestandteil des Kurses sind die Anwendung von Lean Thinking für Epics, das Herunter-brechen von Epics in Features und Stories, sowie die Planung und Durchführen von Programm Increments (PI) und Iterationen.

    Die Teilnahme am Kurs bereitet Sie auf die Prüfung und die Zertifizierung zum SAFe® Product Owner / Product Manager (POPM) vor.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: POPM

    Kurzbeschreibung

    Der Product Owner ist für den Erfolg seines Produkts ab- schliessend verantwortlich. Er verantwortet den wirtschaftlichen Erfolg gegenüber seinem Unternehmen, die Berücksichtigung der Erwartungen der Benutzer und die effiziente Bereitstellung des Produkts. Sein wichtigstes Arbeitsmittel in der Produktent-wicklung ist das «Product Backlog», welches alle Arbeitspakete enthält und zentral für die Releaseplanung und das Tracking ist.

    In diesem Kurs lernen Sie, wieso sich Scrum für typische IT-Vorhaben eignet, was den agilen vom klassischen Ansatz unter-scheidet und mit welchen Regeln und Praktiken es in der Praxis funktioniert. Weiter behandelt der Kurs die Frage, mit welchen Veränderungen Sie im Team und im Umfeld rechnen müssen, wenn Sie Scrum einsetzen. Der Kurs dient zur Vorbereitung auf die Zertifizierung als «Professional Scrum Product Owner» (scrum.org).

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: PSPO

    NEU SAFe® Product Owner / Product Manager (POPM)

    Inhalt

    ■ Anwendung von SAFe® im Lean-Unternehmen

    ■ Zuordnung einer Lean-Agile Denkweise zu den Rollen Product Owner und Product Manager

    ■ Zusammenarbeit mit Lean Portfolio Management

    ■ Kontinuierliches Erforschen der Kundenbedürfnisse

    ■ Program Increment

    ■ Rollen und Verantwortlichkeiten des Product Owner / Produktmanagers

    ■ Erstellen eines Aktionsplans für Product Owner / Product Manager

    Professional Scrum Product Owner I (PSPO)

    Inhalt

    ■ Scrum Framework: alle Regeln, Zeremonien, Rollen und Artefakte als konsistentes System, entlang dem Scrum Guide als Referenz.

    ■ Scrum Theorie und Prinzipien: die empirische Prozesstheorie als Basis, ausgehend von der Annahme, dass die Produkt-Entwicklung ein komplexer, kreativer Prozess ist.

    ■ Scrum Team: das agile Team, das aus Product Owner, Scrum Master und Development Team besteht.

    ■ Produktwert maximieren: Der Product Owner wird allgemein auch als Value-Maximizer beschrieben.

    ■ Backlog-Management: Das Product Backlog als eine der Hauptaufga-ben des Scrum Product Owners & Arbeitsvorrat des Entwicklungsteam.

    https://www.scrum.org/

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    Agile

    ZERTIFIZIERUNG

    Kurzbeschreibung

    Damit die Komplexität von Entwicklungen beherrschbarer wird, setzen Entwicklungsteams auf agile Vorgehen, vor allem SCRUM. Zusammen mit der Projektmanagementmethodik HERMES bil-det sich ein interessantes Zusammenspiel von zwei Vorgehen, welche vor allem in der öffentlichen Hand vermehrt kombiniert eingesetzt werden. Das agile Vorgehen lässt sich aber genauso gut für nicht-Entwicklungsvorhaben anwenden - was Hermes ebenso mit dem Szenario Organisationsanpassung abdeckt.

    In diesem Kurs lernen Sie, wieso sich Scrum zusammen mit Hermes für typische IT-Vorhaben eignet, was den agilen vom klassischen Ansatz unterscheidet und mit welchen Regeln und Praktiken es in der Praxis funktioniert. Weiter behandelt der Kurs die Frage, mit welchen Veränderungen Sie im Team und im Umfeld rechnen müssen, wenn Sie Scrum zusammen mit Hermes einsetzen - bereits ab Projektinitialisierung - und wie sie die geforderten, minimalen Lieferergebnisse trotz agilem Vorge-hen sicherstellen können. Weiter zeigt der Kurs auf, dass die Kombination von HERMES mit SCRUM ebenso für Vorhaben ohne Entwicklungsanteil eingesetzt werden kann.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: SH

    Kurzbeschreibung

    Entwickeln Sie die Fähigkeiten, die Sie benötigen, um ein leistungsstarkes Teammitglied eines Agile Release Trains (ART) zu werden und lernen Sie effektiv mit anderen Teams zusammenzuarbeiten. Während dieses zweitägigen Kurses erhalten Sie ein tiefes Verständnis für den Mehrwert eines ART und was sie tun können, um ihre Rolle mit Scrum, Kanban und XP effektiv auszufüllen.

    Sie werden auch lernen, wie man ausgehend von Features User Stories schreibt sowie Iterationen und Program Increments plant und durchführt. Schliesslich erfahren Sie mehr über die Continuous Delivery Pipeline und die DevOps-Kultur, wie man sich effektiv mit anderen Teams des Programms synchronisieren kann und was erforderlich ist, um den ART kontinuierlich zu verbessern.

    Die Teilnahme am Kurs bereitet Sie auf die Prüfung und die Zertifizierung zum SAFe® Practitioner (SP) vor.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: SFT

    NEU Scrum mit Hermes (SH)

    Inhalt

    ■ Scrum Zeremonien, Rollen und Artefakte als konsistentes System, entlang dem Scrum Guide.

    ■ Aspekte wie Time-boxing, Arbeit in Sprints, Vorhersagbarkeit und Fortschrittskontrolle.

    ■ Hermes Grundlagen: die 4 Phasen.

    ■ Überschneidungen Scrum mit Hermes: Theorie von Hermes und Praxis.

    ■ Vereinbarung und Besetzung der Rollen.

    ■ Wie stelle ich trotz Agilität die Lieferergebnisse von Hermes sicher.

    ■ Wie rapportiert man gegenüber dem Auftraggeber.

    ■ Agilität in Vorhaben ohne Entwicklungsanteil.

    SAFe® for Teams (SFT)

    Inhalt

    ■ Einführung des Scaled Agile Framework (SAFe®)

    ■ Aufbau eines agilen Teams

    ■ Planung der Iteration

    ■ Ausführung der Iteration

    ■ Ausführen des Programmschrittes

  • Agile

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    Agile

    Kurzbeschreibung

    Viele Unternehmen haben bereits positive Erfahrungen mit einzelnen agilen Teams gemacht. Die weitere Verbreitung der Agilität im Unternehmen stellt jedoch oft eine grosse Heraus-forderung dar. Eine erfolgreiche und nachhaltige Transformation verlangt starkes Leadership und Management of Change und erfordert Kenntnisse über die kritischen Erfolgsfaktoren. Agile ist nicht einfach eine weitere Methode oder Vorgehen, sondern eine neue Denkweise. Der Paradigmenwechsel hat weitreichende Konsequenzen auf die Aufbau- und Ablauforganisation und verlangt ein ganzheitliches und systematisches Vorgehen.

    Sie kennen die Dimensionen und kritischen Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen und nachhaltigen agilen Transformation. Sie verstehen die zentrale Rolle des Leaderships in einer Agilen Organisation und die dafür erforderlichen organisatorischen und kulturellen Veränderungen. Sie verstehen wie in einem Agilen Umfeld Portfolio, Ressourcen und Vorhaben effektiv geplant und gesteuert werden können.

    Dieser Kurs richtet sich an Entscheidungsträger, welche ver-stehen wollen was eine agile Transformation für die Gesamt-organisation und Sie selbst bedeutet.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: AL

    Kurzbeschreibung

    Als Entwickler in einem Scrum Team ist es wichtig, mit den grundlegenden Werten und Praktiken von Scrum vertraut zu sein und diese auch praktisch in der Softwareentwicklung anwenden zu können. Auch die Zusammenarbeit in einem selbstorganisierten Scrum-Team unterscheidet sich von herkömmlichen Projekten.

    In diesem Kurs lernen Sie, wieso sich Scrum für die emergente Entwicklung von Software eignet, was den agilen vom klassischen Ansatz unterscheidet und mit welchen Regeln und Praktiken es in der Praxis funktioniert. Weiter behandelt der Kurs die Fokusthemen Devops und Continuous Delivery. Der Kurs dient zur Vorbereitung auf die Zertifizierung als «Professional Scrum Developer» (scrum.org).

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: PSD

    Agile Leadership (AL)

    Inhalt

    ■ Treiber für Agilität: Welche Probleme sollen adressiert werden?

    ■ Auswirkungen der Agilität auf Ihre Organisation

    ■ Process: Do the right thing fast

    ■ Product: over Project

    ■ Place: New Ways of Working

    ■ People: Employee of the Future

    ■ Leadership & Culture – Führungstil im Agilen

    NEU Professional Scrum Developer (PSD)

    Inhalt

    ■ Scrum Framework: alle Regeln, Zeremonien, Rollen und Artefakte als konsistentes System, entlang dem Scrum Guide als Referenz.

    ■ Scrum-Theorie und Prinzipien: die empirische Prozesstheorie als Basis, ausgehend von der Annahme, dass Software-Entwicklung ein komplexer, kreativer Prozess ist.

    ■ Scrum Team: Wer hat welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten und wie funktioniert eine erfolgreiche Zusammenarbeit?

    ■ Product Value: Releaseplanung, Product Backlog Management und Einbezug von Stakeholdern.

    ■ DevOps und Praktiken in der agilen Softwareentwicklung.

    ZERTIFIZIERUNG

    https://www.scrum.org/https://www.scrumguides.org/

  • Blog

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    Knowledge Transfer in Agile Teams using User Stories

    In agile organizations, team members work together closely, and team members are highly specialized. But there is hardly any overlap of knowledge and skills between team members; it is basically a team of specialists… sound familiar?In most teams, it is not possible to move work around. Only one or maximum two team members are able to implement the work planned. This often leads to stress in the team and results in not-done work items at the end of the Sprint.Team members might be interested in learning and ex-panding their skillsets beyond their areas of specialization; but usually there is no time available.

    T-shaped to the rescueLine management is often interested in increasing the skillsets of their employees. The so-called T-sha-ped person refers to employees who not only increase their specialization, but also broaden their knowledge and skill-sets to become ge-neralizing specialists. There are two benefits to this approach: line management

    can apply employees’ knowledge and skills in

    a broader context and dependency on «Single Point of Failures» decreases. For employees, a wider knowledge base and skillset means increased market value and therefore a better market position.

    Trying to broaden knowledge and skillsets with trainings can be a good starting point. Thereafter, it is critical that employees have a chance to gain practical experience to put the newly acquired skills to use. At this point, both line management and agile teams struggle to find sufficient time.

    Knowledge Transfer is WorkAs an Agile Coach, I ran into this problem about a year ago. After discussions with all parties involved, I came to the conclu-sion that knowledge transfer means «work». In an Agile Team, work is described as Backlog Items and can be planned in e.g., Sprints. So, why not create Backlog Items for knowledge trans-fer?

    In Agile Requirements Engineering, we often make use of so-called «User Stories». A User Story describes a functionality or customer wish in general from the perspective of the user. It describes the goal and the value of a particular requirement and

    Figure 1. T-shaped employee

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    Blog

    includes Acceptance Criteria. These Acceptance Criteria facilitate the acceptance by e.g., a Product Owner (PO) once the User Story is done.

    A Knowledge Transfer User StoryA User Story is the ideal medium to describe exactly what needs to be done in the case of knowledge transfer. A User Story for knowledge transfer has a clear description about the goal and the value of the Item. It also comes with Acceptance Criteria, which makes it easy to check whether the knowledge transfer has been accomplished.

    Once planned into a Sprint, the Knowledge Transfer User Story is divided into Tasks, where Tasks are shorter than one working day. In this way, the knowledge transfer can be planned in very small, controllable steps. Two people work on these Tasks: an experienced team member and a «trainee» or newer team member.

    Example of a Knowledge Transfer User StoryAs a team member I want to be able to configure file A,so that I can release the module myself without any support from B.Acceptance Criteria

    ■ Configuration of file A without support

    ■ Releasing the adapted configuration file with the adapted settings

    How did this work in reality?In a concrete customer case, the Product Owner and the line manager wrote a Feature for knowledge transfer in the team for the last part of the project. In this particular case it was neces-sary to transfer the knowledge of an external party (supplier) to the team. The goal was to ensure enough knowledge and skill to maintain the component (and to thereby remove the depen-dency on the external party). The knowledge transfer Feature was divided into a set of very specific knowledge transfer User Stories which were put into the Product Backlog.

    For each Sprint, knowledge transfer User Stories were selected with the PO and the team. The knowledge transfer User Story was treated as a «normal» Backlog Item throughout the Sprint and the outcome was presented during the Sprint Review Mee-ting at the end of the Sprint.

    Knowledge transfer emerged from the shadows and was pro-moted to «normal» work which found a place in the Product Backlog. The knowledge transfer User Story had an estimated size, a clear description and precise acceptance criteria.

    The pros and the cons of this approach:

    Pros:Knowledge transfer became transparent and could be planned as «normal» work. The team liked this way of working, becau-se knowledge transfer was no longer a hidden item that team members had to do «on the side». It also became clear for ma-nagement that knowledge transfer has a cost.

    Cons:As soon as the team came under pressure, the knowledge trans-fer User Stories were put on the bottom of the Sprint Backlog or even thrown out. This is a typical reaction when teams are under pressure to deliver. However, after a while the knowledge transfer User Story re-gained importance, in this particular case because the cooperation with the external party had an explicit end date.

    Was it worth it?Generally speaking, applying User Stories to knowledge transfer works quite well. The main advantages are:

    ■ Full transparency about knowledge transfer (internal/exter-nal), no hidden work in the team

    ■ Full transparency for line management about who is broade-ning knowledge and skills

    ■ The goal and value of knowledge transfer are clear

    ■ Acceptance Criteria ensure that knowledge transfer User Sto-ries have a defined scope and completion can be verified

    ■ Knowledge transfer User Stories have an initial estimation and priority

    ■ The importance of knowledge transfer can be compared to the other work items in the Backlog

    ■ The concrete amount and rate of knowledge transfer are now measurable)

    If you are interested in an agile way of working or using User Stories in your team, please do not hesitate to contact me or my colleagues in the Agile Unit of SwissQ.

    Paul Boekhout, Principal Consultant / Enterprise Agile

  • Agile

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    Kurzbeschreibung

    In diesem Kurs erwerben Sie das notwendige Wissen, um eine agile Transformation in einem Unternehmen zu leiten, indem Sie das Scaled Agile Framework® und die zugrunde liegenden Prinzipien des Lean Thinking und des Produktentwicklungs-flusses nutzen. Sie werden verstehen, wie die Prinzipien und Praktiken des Frameworks Lean and Agile Development, Agile Release Train, Agile Portfolio Management, Agile Architecture und Scaling Leadership unterstützen.

    Die Teilnahme am Kurs bereitet Sie auf die Prüfung und die Zertifizierung zum SAFe® Agilist (SA) vor.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: SAFE

    Kurzbeschreibung

    In diesem Kurs erlernen Sie die Praktiken und Hilfsmittel um ein Lean Portfolio Management (LPM) führen zu können. Sie lernen die drei wesentlichen LPM Funktionen kennen: Strategie- und Investmentplanung, LPM Betrieb und LPM Governance.

    Sie haben die Möglichkeit, den aktuellen und zukünftigen Zu-stand ihres Portfolios mit dem Portfolio Canvas Tool zu erfassen und wichtige Geschäftsinitiativen zur Erreichung des zukünfti-gen Zustands zu identifizieren. Sie werden in der Lage sein, mit dem Portfolio-Kanban einen kontinuierlichen Wertfluss (Flow) aufzubauen und Initiativen zur Optimierung des wirtschaftlichen Nutzens zu priorisieren. Der Kurs vermittelt auch Einsichten in die Erstellung von Value Stream-Budgets und Lean Budget Guardrails sowie in die Messung der Lean Portfolio Performance mit geeigneten Metriken.

    Der Kurs bereitet auf die Prüfung zum SAFe® Lean Portfolio Manager vor.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN, Unterlagen EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 3 Tage

    ■ Code: LPM

    Leading SAFe® (SAFE)

    Inhalt

    ■ Einführung in das Scaled Agile Framework (SAFe®)

    ■ Lean-Agile Mindset

    ■ SAFe®-Prinzipien

    ■ PI-Planning selbst erleben

    ■ Business-Wert: Entdecken, Implementation und Release

    ■ Lean Portfolio etablieren

    NEU Lean Portfolio Management (LPM)

    Inhalt

    ■ Einführung von Lean Portfolio Management (LPM)

    ■ Festlegung der Strategie und der Investitionsfinanzierung

    ■ Anwendung agiler Portfoliooperationen

    ■ Anwendung von Lean Governance

    ■ Implementierung der LPM-Funktion

    ZERTIFIZIERUNG

    ZERTIFIZIERUNG

  • 31

    Agile

    Agile Workshops (AWS)

    Agile Transformation Kick-off

    Haben Sie beschlossen, sich mit ihrer Organisation auf die Reise der Agilen Transformation zu begeben? Nun möchten Sie möglichst rasch die relevanten Fragen gemeinsam mit Ihrem Team klären: «The reason why?», die Vision, das Umfeld, die Risiken, etc. und anschliessend mit viel Energie starten. Dann unterstützen wir Sie gerne dabei, diese Aspekte zu beantworten und rasch in einer gut kommunizierbaren Form darzustellen. Dabei basieren wir auf der bewährten Methode des «Lean Change Canvas».

    Im Idealfall haben Sie schon ein Kernteam von Personen zusammengestellt, welche gemeinsam die Transformation anstossen werden. Je ähnlicher deren Standpunkte aktuell sind, umso rascher lässt sich ein klares Bild entwerfen. Wenn nicht, machen wir die Handlungsfelder und offenen Fragen ge-meinsam transparent und formulieren erste Antworten bzw. Optionen dazu.

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: ATK

    Agile Verträge

    Haben Sie sich auch schon gefragt, welche Vereinbarungen nötig sind, um mit einem Partner ein Produkt agil zu entwickeln? Ein Werkvertrag ist häufig nicht ideal - was dann? Wie verträgt sich ein agiler Mindset überhaupt mit den Erwartungen im juristi-schen Umfeld? Und wie könnte eine Lösung für Ihre Problem-stellung aussehen?

    Mittlerweile gibt es interessante Lösungsansätze. Eine Subgrup-pe der swissICT-Fachgruppe «Lean, Agile, Scrum» beschäftigt sich seit 2013 kontinuierlich mit agiler Beschaffung der öffent-lichen Hand, da herkömmliche Ausschreibungsverfahren den Handlungsspielraum von IT-Projekten so stark einengen, dass eine flexible Umsetzung kaum mehr möglich ist. Sie hat einen Leitfaden «Beschaffung von agilen IT-Projekten» erarbeitet, das «agile.agreement», und stellt eine ausführliche Version davon zur Diskussion. Das agile.agreement basiert auf 3 Komponenten (agile.codex, agile.framework und agile.governance) welche die Grundsätze der Agilität konsequent umsetzen.

    In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über das The-ma, die Rahmenbedingungen und Eckwerte des agile.agreement und relevante Beispiele. Anschliessend erörtern wir gemeinsam Lösungsoptionen für Ihre spezifischen Fragen und Problemstel-lungen.

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: AA

    Value Stream Analyse

    Sie haben erste Erfahrungen mit agilem Vorgehen in einzelnen Teams an verschiedenen Orten in Ihrer Organisation gemacht oder es gibt auch schon einige agile Teams, welche einigermas-sen aufeinander abgestimmt arbeiten. Nun möchten Sie einen nächsten, signifikanten Schritt auf dem Weg zur agilen Produkt-entwicklung machen. Die nötige Bereitschaft und Unterstützung hierfür ist in Ihrer Organisation vorhanden, Sie müssen nicht mehr vom Sinn agilen Vorgehens überzeugt werden. Nun suchen Sie ein klareres Bild, wie die Zielstruktur aussehen könnte. Ein wirkungsvoller Weg hierzu ist die Value Stream Analyse («Wert-stromanalyse»), welche aufzeigt, wie Unternehmung quer durch die vorhandene (Silo-)Organisation heute schon Ihren Kunden Wert liefert und Szenarien ermöglicht, wie sie in Zu-kunft aussehen könnte. In diesem Workshop positionieren wir zunächst Wertströme im Unternehmenskontext und deren Wert im Hinblick auf die agile Unternehmung. Anschliessend erarbei-ten wir mit Ihnen beispielhaft für einen von Ihnen definierten Ausschnitt Ihrer Organisation ein Bild der aktuellen operativen Wertströme und ihrer unterstützenden IT-Systeme. Daraus ent-wickeln wir gemeinsam für Ihre Situation eine exemplarische neue Lösung gemäss einem der möglichen Szenarien.

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: WSA

    Extreme Prioritisation

    Die Priorisierung von Vorhaben (Anforderungen, Projekten, Pro-dukten, Releases) bzgl. der Frage «Wie generieren wir maximalen Wert?» ist in agilen Umfeldern absolut zentral. Doch wie kommen wir zu einer sinnvollen Priorisierung, umso mehr wenn zahlreiche Stakeholder mit unterschiedlichen Standpunkten daran beteiligt sind? Eine detaillierte Analyse ist meist viel zu zeitaufwändig - umso mehr als wi viel häufiger priorisieren als im herkömmlichen Vorgehen. Welche Alternativen gibt es? «Priority Poker» hat sich als sehr wirkungsvolles Instrument bewährt - verbunden mit ei-nem spielerischen Element, das von Teams auf allen Stufen meist sehr geschätzt wird. Es setzt Offenheit und Diskussionsbereit-schaft bei allen Beteiligten voraus und sorgt für grosse Transpa-renz der Entscheidungen und der relevanten Beurteilungsaspekte. Priority Poker lässt sich auch in der ganzheitlichen Priorisierung von Vorhaben sehr effektiv einsetzen. Wir basieren hierbei auf der Methode «Weighted Shortest Job First» mit mehreren Be-urteilungsdimensionen. Wir stellen im Workshop die Methode vor und wenden sie gleich konkret an, um die Wirkungen selbst zu erleben. Voraussetzung hierfür ist eine konkrete Priorisierungs-aufgabe von Vorhaben, Epics, Stories, etc. aus Ihrem Umfeld.

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 0,5 Tag

    ■ Code: EP

  • Agile

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    ?

    Start Finishing. Stop starting.

    Value Stream Value

    simplecomplicated

    technology

    requirements

    unclear

    unclear

    clear

    clear

    anarchyCOMPLEX

    When Agile?

    Vision

    PEOP

    LE

    O R GAN

    IZA

    TIO

    N

    The 12 Agile Principles

    harnesschange

    $

    Business & Developers

    Satisfy the Customer

    DeliverSoware frequently

    Face 2 FaceCommunication

    trust

    Technical

    E xc e ll e n

    ce

    Self-organized

    Reect at regular Intervals

    ValuableSoware

    Keep itsimple!

    SustainableDevelopment

    over

    over

    overThe Agile Manifesto

    over

    TRUST

    AgileTesting

    Planning

    Poker

    Thinking

    Design

    SAFe

    Agile RequirementsEngineering

    MVP

    Agile PortfolioManagement

    ??

    Kanban

    SoS

    From Operationalto Strategic Agility

    Scrum

    LeSS

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    SwissQ Consulting AG | Zurich | Bern | Phone: +41 43 288 88 40 | Twitter: @SwissQ | eMail: [email protected] | www.SwissQ.it CONTRIBUTORS: SwissQ Agile Guild | Simon Berg | Stefan Grätzer | Reto Kurmann | Martin Meier | Ariane Previtali | Martin Ravizza | Dirk Stockmann | Volker Vetter | Sabine Wettstein

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  • 33

    Agile

    ?

    Start Finishing. Stop starting.

    Value Stream Value

    simplecomplicated

    technology

    requirements

    unclear

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    anarchyCOMPLEX

    When Agile?

    Vision

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    LE

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    The 12 Agile Principles

    harnesschange

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    Business & Developers

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    Face 2 FaceCommunication

    trust

    Technical

    E xc e ll e n

    ce

    Self-organized

    Reect at regular Intervals

    ValuableSoware

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    SustainableDevelopment

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    over

    overThe Agile Manifesto

    over

    TRUST

    AgileTesting

    Planning

    Poker

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    Design

    SAFe

    Agile RequirementsEngineering

    MVP

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    ??

    Kanban

    SoS

    From Operationalto Strategic Agility

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  • Requirements

    34

    Req

    uire

    men

    ts Kursangebote

    Inhalt

    ■ IREB® CPRE Foundation Level (IREBFL) 37

    ■ Design Thinking (DETHI) 37

    ■ Digitale Produkte und Datenschutz (DSG) 40

    ■ UX / Usability Power Kurs (UURE) 40

    ■ RE Power Kurs (REP) 41

    ■ IREB® CPRE Advanced Level – Elicitation (ALEC) 41

    ■ IREB® CPRE [email protected] Primer (IREBAP) 44

    ■ IREB® Advanced Level – [email protected] (IREBALAG) 44

    ■ Agile Product Management (APM) 45

    ■ iSQI® Certified Agile Business Analysis (CABA) 45

    ■ IQBBA® Certified Foundation Level – Business Analyst (IQBBA FL) 48

    ■ Geschäftsprozesse analysieren (GPA) 48

    ■ Requirements Workshops (RWS) 49

  • 35

    Requirements

  • Requirements

    36

  • 37

    Requirements

    Kurzbeschreibung

    Was braucht es für gutes Design Thinking? Genau, die methodi-schen Kenntnisse von SwissQ, eine Ideenanregende Umgebung und Ihr multidisziplinäres Team. Und schon geht‘s voran mit dem Lösen von «wicked» (weakly designed) Problems, also Problemen mit schlecht definierten Fragestellungen zu denBedürfnissen Ihrer Kunden. Der Workshop behandelt den gesamten Design Thinking Prozess von Empathize, Define, Ideate, Prototype bis hin zum Test. Natürlich auf Basis Ihrer spezifischen Fragestellung. So werden Sie nicht mehr das Gefühl haben, den Kunden nicht richtig verstanden oder gar an ihmvorbei entwickelt zu haben.

    Nach dem Workshop, für welchen SwissQ die Räumlichkeiten, Kreativmaterial und ein Fotoprotokoll zur Verfügung stellt, sindSie und Ihr Team selbst in der Lage, geniale Design Thinking Workshops durchzuführen.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: DETHI

    Kurzbeschreibung

    IT-Lösungen erfolgreich einzuführen bedeutet, die Anforderungen der relevanten Stakeholder umzusetzen sowie geplante Termine und Budgets einzuhalten. Die Weichen für den Erfolg werden gestellt, indem die Anforderungen sorgfältig und möglichst voll-ständig erhoben werden. Um zu verhindern, dass verschiedene Stakeholder die Anforderungen unterschiedlich interpretieren, müssen diese möglichst eindeutig dokumentiert werden. Nur so lassen sich Ziel- und Anforderungskonflikte rechtzeitig erkennen und lösen. Damit wird zudem die Notwendigkeit nachträglicher kostenverursachender Änderungen deutlich reduziert.

    Im Zertifikatslehrgang Requirements Engineering werden die grundlegenden Methoden und Prozesse vermittelt. Der Lehrgang ist abgestützt auf den Lehrplan des Zertifikats «IREB® CPRE Foundation Level» und schliesst mit der ent-sprechenden 75-minütigen Zertifikatsprüfung ab.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE / EN

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 3 Tage

    ■ Code: IREBFL

    Design Thinking (DETHI)

    Inhalt

    ■ Design Thinking Prozess

    ■ Verstehen (Design Challenge, Personas)

    ■ Beobachten (Contextual Inquiry, Interview)

    ■ Standpunkt definieren

    ■ Ideen generieren (Kreativitätstechniken)

    ■ Prototyp entwickeln

    ■ Testen (Hypothesen, A /B Testing)

    IREB® CPRE Foundation Level (IREBFL)

    Inhalt

    ■ Motivation und Grundlagen des Requirements Engineering

    ■ Abgrenzung des Systems und Systemkontexts

    ■ Erheben von Anforderungen

    ■ Dokumentation der Anforderungen

    ■ Use Case Formulierung und Darstellung

    ■ Use Case Diagramme, Aktivitäts- und Zustandsdiagramme in UML

    ■ Prüfung und Abstimmung der Anforderungen

    ■ Management der Anforderungen

    ■ Unterstützung der Werkzeuge

    ZERTIFIZIERUNG

    Recognized Training Provider

    20202020

  • Blog

    38

    Design Thinking – Innovation garantiert?Design Thinking als Ansatz zur Problemlösung und Entwicklung neuer Ideen wird immer populärer. Viele Unternehmen prakti-zieren Design Thinking. Es eignet sich nicht nur für die Ent-wicklung neuer Produkte, sondern auch für Dienstleistungen, Strategien, Geschäftsmodelle, Konzepte oder Prozesse. Doch wie funktioniert Design Thinking und liefert es wirklich die richtigen Ideen zur Lösung von Problemen?

    «Unser Onboarding-Prozess ist nicht optimal.»

    «Wir finden nicht genug neue Mitarbeiter in abgelegenen Tälern für den Betrieb unserer Wasserkraftwerke.»

    Zwei sehr unterschiedliche Probleme, die die Personalabtei-lung eines Energiedienstleisters beschäftigen. Diese Probleme haben wir in einem eintägigen Schulungs-Workshop bearbeitet. «Schulung», weil die Mitarbeiter den Prozess des Design Thin-kings auch in der Theorie lernen, damit sie dies in Zukunft selbst anwenden können. «Workshop», weil wir Ideen zu echten Pro-blemen ihres Unternehmens finden und so direkt Mehrwert für die Teilnehmenden, in diesem Fall Mitarbeitende der Personal-abteilung, generieren.

    Design-Thinking-Prozess und -MindsetIm Design Thinking gibt es keinen Standard-Prozess, vielmehr gehen verschiedene Firmen nach unterschiedlichen Phasen vor, die sich ähneln.

    Wir sind nach dem iterativen Prozess der HPI School of Design Thinking vorgegangen:

    Man sollte mindestens einen Tag für Design Thinking vorsehen.

    Es kann auch schnell länger dauern, wenn man z.B. Nutzer oder Kunden befragen oder in ihrem normalen Umfeld beobachten möchte. Bei Design Sprints, die z.B. von Google eingesetzt wer-den, werden die Phasen Understand, Diverge, Decide, Prototype und Validate in vier oder fünf Tagen durchlaufen. Viel wichtiger als der Prozess ist allerdings das richtige Mindset. Wer sich auf Design Thinking einlässt sollte Herausforderungen lieben, neu-gierig sein, Lust auf Visualisieren und Experimentieren haben und den Fokus mit Empathie und Aufmerksamkeit auf den Nutzer bzw. Kunden setzen. Ausserdem sollte man bereit sein, nicht zielfüh-rende Ideen und Ergebnisse schnell wegzuwerfen (fail early).

    Verstehen«Verbessere den Onboarding-Prozess.»

    «Mache den Job im Betrieb von Wasserkraftwerken in Bergtälern für junge Leute attraktiver.»

    Für diese Design Challenges suchten die HR-Mitarbeitenden im Workshop neue Ideen. Im ersten Schritt definierten die Teil-nehmenden Personas, d.h. typische Vertreter von Zielgruppen. Für die erste Problemstellung war das z.B. Anna, 32 Jahre alt, verheiratet mit einem Kind, Elektroingenieurin. Sie startet demnächst im Unternehmen. Im zweiten Fall haben wir Urs, 23, Elektroinstallateur vom Land mit etwas Berufserfahrung, der die Natur liebt und einen neue Job sucht. Die Verwendung von Personas kommt aus dem Human-Centered Design und erlauben eine starke Identifikation mit potentiellen Nutzern oder Kunden.

    BeobachtenJetzt müssten Vertreter der Zielgruppen entweder interviewt oder bei ihrer relevanten Tätigkeit beobachtet werden. Schon bei der Problemstellung mit dem Onboarding-Prozess ist das im Rahmen des Workshops herausfordernd, da geeignete Vertreter nur ein-geschränkt zur Verfügung stehen. Der Workshop-Teilnehmer, der zuletzt im Unternehmen angefangen hatte, wurde als Interview-partner ausgewählt. Ein 23-jähriger naturliebender Elektroinstal-lateur aus einem Bergtal war aber zufällig beim Workshop nicht anwesend. So mussten wir ein Interview simulieren. Bei einem «richtigen» Design Thinking Prozess müsste man hier Vertreter der Zielgruppe besuchen, beobachten und befragen. Für das Ver-

    https://hpi.de/en/school-of-design-thinking/design-thinking/what-is-design-thinking.htmlhttps://hpi.de/en/school-of-design-thinking/design-thinking/what-is-design-thinking.html

  • 39

    Blog

    ständnis der Bedürfnisse der Nutzer oder Kunden ist es äusserst hilfreich, eine User Journey bzw. Customer Journey zu erstellen – welche Erfahrungen und Erlebnisse wurden vor, während und nach der Nutzung des Produktes oder Services gemacht. Alter-nativ könnte man auch einen Tag im Leben der Persona detail-liert beschreiben.

    Standpunkt definierenAusgehend von den Personas und den Erkenntnissen aus den Interviews definierten wir den Standpunkt. Ziel in dieser Phase ist es, in der Gruppe ein gemeinsames Verständnis zu entwi-ckeln, in welchem Rahmen eine Lösung gefunden werden kann.Bezüglich Onboarding neuer Mitarbeitenden haben die Teilneh-menden erkannt, dass der Onboarding-Prozess nicht gut genug unterstützt wird und sowohl die neuen Mitarbeitenden als auch ihre Vorgesetzten nicht immer wussten, was als nächstes erledigt werden müsste. Bei potentiellen jungen Betriebsmit-arbeitenden in Wasserkraftwerken war ein wichtiger Punkt, dass die Aufstiegschancen gering sind, weil langjährige Mitarbeiter in Führungsfunktionen kein Grund sehen, diese abzugeben.

    Ideen findenFür die Ideenfindung gibt es verschiedene Kreativitätstechniken. Wir probierten die 6-3-5 Methode aus: 6 Teilnehmende (es können aber auch mehr oder weniger sein) erhalten jeweils ein Blatt, auf das sie je drei Ideen zur Lösung des Problems schreiben und geben das Blatt weiter. Der nächste Teilnehmende entwickelt dann die Ideen der vorhergehenden Teilnehmenden weiter. Das geht weiter, bis jeder jedes Blatt einmal bearbeitet hat. Im Anschluss hat jede Gruppe eine Idee ausgewählt und diese visualisiert: auf einem Flipchart wurde hierzu die Idee mit einem Slogan, den adressierten Bedürfnissen, der Lösung und dem Nutzen dargestellt.

    Prototyp entwickelnDies war der Teil, der den Teilnehmern am meisten Spass ge-macht hat, da sie ihre Kreativität frei entfalten konnten. Die Onboarding-Gruppe entschied sich, eine App zu entwickeln, die den neuen Mitarbeitenden beim Start unterstützt. Schon mit der Einladung für den ersten Arbeitstag erhält er die Informationen, mit denen er sich die App herunterladen und sich registrieren kann. Er hat dann schon die Informationen zu seinem ersten

    Arbeitstag inklusive z.B. Bilder von den Mitarbeitenden in seinem Team zur Verfügung. Die App führt ihn dann interaktiv durch die komplette Probe-zeit. Dazu haben die Teilnehmenden Mockups auf Flip-charts erstellt. Die Gruppe für bessere Perspektiven für junge Betriebsmit-

    arbeiter hatte es schon etwas schwerer, da hier kein konkretes Produkt, sondern ein Konzept dargestellt werden musste. Sie entschied sich, ein «Generationenhaus» aus Lego zu bauen, mit dem sie wichtige Punkte des Konzepts, z.B. die Übergabe von Verantwortung von erfahrenen an junge Mitarbeitende visuali-sierte und so erfahrbar machte.

    TestenUm schnell Feedback zum Produkt bzw. Konzept zu erhalten, haben die Gruppen ihre Prototypen getestet. Dabei wurde der Prototyp dem Interview-Partner aus der Beobachten-Phase vorgestellt. Dieser konnte dann sagen, was ihm gefällt, welche Wünsche oder Ideen er noch hat und wo noch Fragen sind. Die Erkenntnisse hieraus haben die Gruppen dann in einer weiteren Iteration in den Prototyp einfliessen lassen.

    FazitDesign Thinking ist eine Möglichkeit, verhältnismässig schnell Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die wirklichen Bedürf-nisse von Nutzer oder Kunden adressieren. Es ist spannend zu beobachten, welche Dynamik die Teilnehmer entwickeln und wie engagiert sie zu Werke gehen, wenn es um echte Probleme aus ihrem Bereich geht – und natürlich, wie viel Spass sie dabei haben. Auch wenn keine «echten» Vertreter der Zielgruppen zur Verfügung stehen, wie in unserem Schulungs-Workshop, können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen, sind aber sicherlich nicht optimal. Für Design Thinking, das nicht im Rahmen einer Schulung stattfindet, müssten Nutzer oder Kunden zwingend involviert werden.

    Design Thinking erlebenFalls ihr Lust habt, selbst Design Thinking durchzuführen, bieten wir in unserer SwissQ-Academy einen eintägigen Schulungs-Workshop wie hier beschrieben an. Für alle, die zuerst einmal einen kurzen Einblick in Design Thinking bekommen wollen, halte ich zusammen mit Daniela Maag-Biri von ewz zwei Workshops «Design Thinking erleben» am European Product Owner & Requirements Engineering Day am 24. Juni 2019 – eine intensive Stunde mit viel Spass ist garantiert.

    LiteraturEine gute Einführung in Design Thinking gibt Das Design Thinking Playbook (M.Lewrick, P. Link, 2018).

    Christoph Wolf, Principal Consultant

    Die Teilnehmenden beim Protoyping. Das Generationenhaus wird im Vordergrund gebaut und

    die Onboarding-App im Hintergrund visualisiert.

    https://swissq.it/de/academy/https://swissq.it/de/kurs/requirements-workshops/https://www.europeanporeday.com/speakers/#daniela-maag-birihttps://www.europeanporeday.com/https://www.design-thinking-playbook.com/

  • Requirements

    40

    Kurzbeschreibung

    Eine gute User Experience (UX) eines Produkts basiert auf der benutzerzentrierten Anforderungserhebung, wie sie das Vorge-hen nach User Centered Design vorsieht. Ein wichtiges Teilgebiet von UX ist Usability, welche sich mit der benutzerfreundlichen Bedienung beschäftigt. Dazu gehört die Zielsetzung, dass das Produkt den Benutzer in seiner Arbeit zufriedenstellend unter-stützt. Um für ein Produkt eine gute UX und Usability zu errei-chen muss das Entwicklungsteam die Bedürfnisse, die Aufgabe und das Arbeitsumfeld des Benutzers verstehen.

    Dieser Power Kurs bietet eine praxisbezogene Einführung in User Centered Design mit kurzen Theorieinputs und Fokus auf praxis-bezogenen Übungen. Diese zeigen auf, wie der Benutzer bei der Erhebung und Validierung von Anforderungen in klassischen und agilen Vorgehensweisen einbezogen wird: ein Schlüsselfaktor bei der Investition in eine gute UX und Usability.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: UURE

    Kurzbeschreibung

    «Every Business will be a digital Business» - befeuert durch Daten. In diesem Kontext wird auch Datenschutz für alle zu einem Must. Das Europäische Datenschutz-Gesetz (DSGVO) hat seit seiner Einführung das Eigentum von persönlichen Daten explizit umgedreht: von den Unternehmungen zu den «Daten-Subjekten». Wenn ein neues Produkt kreiert oder ein Bestehendes weiterentwickelt wird, müssen die neuen Compliance-Anforderungen des DSGVO respektiert werden. Für Schweizer Firmen hat dies ebenso in manchem Kontext eine Relevanz und auch für das Schweizerische Datenschutz Gesetz (DSG) ist eine nächste Revision in Arbeit, welche dem DSGVO materiell sehr ähnlich sein soll.

    Dieses Training vermittelt Ihnen das nötige Verständnis und die Kenntnisse, um digitale Produkte zu entwickeln, welche den gesetzlichen Datenschutz-Anforderungen entsprechen (DSGVO & zukünftiges DSG). Das Ziel ist es, dass Teilnehmer die zentrale Rolle von Datenschutz besonders im Kontext der digi-talen Innovation verstehen. Der Kurs zeigt zudem auf, wie sich «Datenschutz-by-Design» auch zu einem Verkaufsargument, wenn nicht gar zu einem Wettbewerbsvorteil einsetzen lässt.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 1 Tag

    ■ Code: DSG

    UX / Usability Power Kurs (UURE)

    Inhalt

    ■ Begriffe UX und Usability

    ■ Contextual Inquiry, Apprenticing, Beobachtung

    ■ Prototyping

    ■ Personas, Szenarien, User Journey, Storyboards

    ■ Walkthrough vs. Test

    ■ Grundsätze der Dialoggestaltung (User Centered Design)

    NEU Digitale Produkte und Datenschutz (DSG)

    Inhalt

    ■ Kennenlernen der zentralen Datenschutz-Anforderungen gemäss DSGVO

    ■ Methodologie & digitale Werkzeuge zu sicherem Datenschutz

    ■ Übersicht über das Anwendungsspektrum von DSGVO

    ■ Aktuellste Perspektiven zum Schweizer DSG

    ■ Risiko-Management (basierend auf existierendem DSGVO Fallrecht)

    ■ Datenschutz als Opportunity

  • 41

    Requirements

    Kurzbeschreibung

    Anforderungserhebung ohne Tränen! Wie kitzle ich die wich- tigsten Anforderungen aus den Stakeholdern? Welche Ermitt-lungstechniken stehen mir zur Verfügung, und welche Technik passt zu welcher Situation? Wie gehe ich vor, wenn mehrere Anforderungen miteinander in Konflikt stehen?

    Aufbauend auf den erworbenen Kenntnissen der CPRE (Foundation Level) Zertifizierung, vertiefen und erweitern Sie ihre Fähigkeiten zur Ermittlung von Anforderungen. Der Fokus liegt auf der Anwendung der erlernten Fähigkeiten. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse im Bereich der Stakeholderanalyse und sonstiger Anforderungsquellen. Sie erweitern Ihr Know-how über Ermittlungstechniken und deren sinnvollen Einsatz. Sie er-fahren, wie Sie Konflikte in der Anforderungsanalyse erkennen, bewerten und bearbeiten können.

    Zum Erlangen des Zertifikates legen Sie am Nachmittag des dritten Tages einen schriftlichen Multiple-Choice-Test ab. Zusätzlich muss innerhalb von 12 Monaten eine Hausarbeit ausgearbeitet werden.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: öffentlich / firmenintern

    ■ Dauer: 3 Tage

    ■ Code: ALEC

    Kurzbeschreibung

    Ein professionelles Requirements Engineering trägt wesentlich dazu bei, die Qualität der zu bauenden IT Lösung zu verbes-sern und Fehler in der Analyse zu vermeiden. Es umfasst das methodische Vorgehen von der (Projekt-)Idee bis hin zu den Anforderungen. Haben Sie bereits Erfahrung im Prozess- oder Projektumfeld und wünschen sich einen Einblick in das Gebiet des Requirements Engineering? Haben Sie als Stakeholder oder Vorgesetzter Mitarbeitende die sich mit dem Thema befassen und wollen sich selbst mehr Wissen aneignen? Dann ermöglicht Ihnen dieser Kurs eine praxisorientierte Vertiefung des Themas.

    Mit kurzen Einführungen in die Theorie und Fokus auf prakti-schen Übungen, vermittelt Ihnen der Kurs einen praxisbezogenen Einblick in die Anwendung von Methoden und Techniken im klassischen und agilen Requirements Engineering. Der Kurs ist komplementär zu IREB® CPRE Foundation Level und [email protected] konzipiert und ersetzt diese nicht.

    Weitere Details

    ■ Sprache: DE

    ■ Typ: firmenintern

    ■ Dauer: 2 Tage

    ■ Code: REP

    IREB® CPRE Advanced Level – Elicitation (ALEC)

    Inhalt

    ■ Konzepte der Anforderungsermittlung und Konfliktlösung

    ■ Anforderungsquellen

    ■ Ermittlungstechniken

    ■ Konfliktlösung

    ■ Fähigkeiten eines Requirements Engineers

    RE Power Kurs (REP)

    Inhalt

    ■ Abgrenzung Scope, Kontext und Schnittstellen

    ■ Dokumentieren/Modellieren von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen

    ■ Erstellen von Abnahmekriterien

    ■ Qualitätsmerkmale der Anforderungen / Definition of Ready (DoR)

    ■ Verwalten der Anforderungen in Wasserfall und Agilen Vorhaben

    Recognized Training Provider

    20202020

    ZERTIFIZIERUNG

  • Agile

    42

    Agile Requirements Engineering

    EPIC TO TASK

    RELEASE BACKLOG

    Product Manager

    PRODUCT BACKLOG PRODUCT ROADMAP

    D.E.E.P.

    etailedstimatedmergentrioritized

    DEEP

    FEATURE GROOMING

    DoR

    PRODUCT

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    Management

    S.M.A.R.T. GOALS

    easurablechievableelevantimely

    SMART

    PORTFOLIO

    ITERATION

    POsREsBAs

    I.N.V.E.S.T.

    ndependentegotiablealuableestimablemallestable

    INVEST

    TEAM BACKLOGS

    internal / external Customers

    Teams & Product Owner

    RELEASE ROADMAP

    n

    STORY GROOMING

    DoR

    RELEASE

    TEAM BOARDS

    ToDo In Work Verify Done

    DoD

    ROLLOUT

    DoD

    Product Increment

    RELEASES

    PO PO PO PO

    BIG PICTURE

    BUGS

    MVP

    VISION

    TEAM n

    Epic Feature User Story Task

    DoRDoRDoR

    Vision

    Context Diagram

    Glossary Personas

    Tech Spec

    Business ObjectModel

    Process Model UI Model Wireframes

    User JourneyData ModelBusiness Process

    Choose what you need. Less is more.

    Uncertainty / Scribble Clarity / Focus

    What?Why? How?

    BACKLOG MANAGEMENT

    © SwissQ, Version 1.0

    MINIMAL VIABLE NOT THIS THIS

    MVP

    PRIORITY POKER

    Possible criteria (consider at least 2):· Business value· · Risk· Cost of delay / urgency· · · Technical debt· Political weather situation

    EE

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    FF

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    USUSUSUSUSUSUS

    SPRINTTIME

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    RELEASE

    DoR

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    DoR DoR

    DoR

    VISION

    Business Value

    System Boundaries / Dependencie

    s

    Key Stakeholders

    FOR (target customer)WHO (statement of the need or opportunity)THE (product name) IS A (product category)THATUNLIKE (primary competitive alternative)OUR PRODUCT

    VISION

    ACCEPTANCE

    Business ValueWhat must / must not happen to deliver the business value(in / out of scope)

    EPIC· Description· Feature

    Business ScenarioWhich personas with which business scenarios deliver the business value

    Feature· Description· · Scenarios

    User ScenarioAcceptance criteria and/or test cases required to move thestory to a state of complete.

    User Story· As a (role)· I want (requirement)·

    E

    F

    US

    Vision

    Epics

    Features

    Tasks

    User Stories

    EPIC TO TASK…

    · Identify relevant backlog items· Clarify items with business stakeholders · Socialize and validate with the team· Estimate · Assess relative priority of the items· Split items · Repeat the above

    CONTINOUS BACKLOG GROOMING

    · Select the items according to the given priority· Clarify and reestimate the items· Commit to the items ·

    PLANNING I

    · Break down epics into features, features into user stories and / or user stories into tasks · Split further if needed (on the same level)· Create product, release or sprint backlog·

    PLANNING II

    Release 3Release 2Release 1

    Prio

    Backbone

    STORY MAPPING DEPENDENCY MAPPING

    UX?