918 Spyder Fahrvorstellung DE7:Rede Unternehmen D3 2016. 6. 30.آ  Inhalt 918 Spyder Rekord-Supersportler

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  • 918 Spyder

    Presse-Information

  • Inhalt

    918 Spyder Rekord-Supersportler 1 mit dem Besten aus zwei Welten

    Design und Karosserie Perfekte Synthese von Form und Funktion 3

    Betriebsstrategien und Fahrmodi Von komfortabel bis renntauglich: 7 Fünf Modi für drei Motoren

    Motoren und Getriebe Herausragende Performance 11 durch einzigartiges Hybrid-Konzept

    Fahrwerk, Reifen und Bremsen Fahrwerk mit Rennwagen-Genen 18 und Hinterachslenkung

    Adaptive Aerodynamik Porsche Active Aerodynamik (PAA) 22 abgestimmt auf die verschiedenen Fahrmodi

    Interieur und Ausstattung Zukunftweisendes Bedienkonzept: 24 Innovative Black-Panel Technologie im Cockpit

    918 Spyder mit Weissach-Paket Weniger Gewicht für noch mehr Performance 26

    Leitbild in jeder Dekade Die Supersportwagen von Porsche 27

    Die Produktion Hochtechnologie in Handarbeit 29 des Porsche 918 Spyder

    Technische Daten Porsche 918 Spyder 34

    November 2013

  • Porsche 918 Spyder

    Rekord-Supersportler mit dem Besten aus zwei Welten

    • 6:57 Minuten auf der Nürburgring Nordschleife • 887 PS Systemleistung und drei Liter Verbrauch • Technologievorreiter für künftige Porsche-Sportwagen

    Mit dem 918 Spyder startet Porsche in die Zukunft der Sportwagen: Mit 6:57 Minuten unter - bot er als erstes Fahrzeug mit Straßenzulassung die Marke von sieben Minuten für eine Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zusätzlich ist der 918 Spyder in der Lage, abgasfrei und nahezu geräuschlos durch die City zu gleiten. Maximale Perfor mance durch 887 PS Systemleistung und minimaler Verbrauch mit drei Liter Kraftstoff auf hundert Kilo - meter (NEFZ) sind das Ergebnis eines einzigartigen Plug-in-Hybrid-Konzeptes. Der 918 Spyder schöpft je nach Wunsch des Fahrers alle Möglichkeiten aus, die der kombinierte Antrieb von Verbrennungsmotor und E-Maschinen bietet.

    Hybridantrieb bringt fahrdynamische Vorteile

    Der Hybridantrieb von Porsche ist ein Gewinn für Effizienz und kompromisslose Fahrdyna - mik gleichermaßen. Diese Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Plug-in-Hybride hat Porsche bereits mit dem Panamera S E-Hybrid eingenommen. Jetzt baut Porsche sie mit dem 918 Spyder im Segment der Supersportwagen aus. Der Schlüssel dazu: Der gezielte Einsatz von Verbrennungsmotor und zwei E-Maschinen unter Ausnutzung der jeweils spezifischen Vorteile. Der Fahrer kann zwischen fünf Fahrmodi wählen, die den alleinigen oder gemisch - ten Antrieb durch den 4,6-Liter-Achtzylindermotor mit 608 PS (447 kW) und die beiden Elektromotoren mit zusammen 286 PS (210 kW) optimal steuern. Das Spektrum reicht vom rein elektrischen Fahren über 30 Kilometer und mehr, bis zur kompromisslosen Abstimmung für die Rennstrecke. Der 918 Spyder wird dem Anspruch gerecht, rekordfähig für Spitzen - piloten zu sein und gleich zeitig ein unkomplizierter Sportwagen für den Alltag.

    918 Spyder • Rekord-Supersportler mit dem besten aus zwei Welten 1

  • Erlebbar wird die 918-Fahrdynamik durch das einzigartige Allradkonzept mit dem kombi - nierten Antrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor an der Hinterachse und dem zweiten Elektromotor an der Vorderachse. Das Konzept basiert auf Erkenntnissen, die Porsche mit dem erfolgreichen 911 GT3 R Hybrid im Renneinsatz gesammelt hat. Durch den zusätzli chen, individuell steuerbaren Frontantrieb lassen sich besonders in Kurven neue Fahrstrategien für extrem hohe und sichere Kurvengeschwindigkeiten realisieren. Dazu kommt die weiter - entwickelte “Boost”-Strategie, die den Energiehaushalt des Elektroantriebes intelligent steuert. Sie sorgt dafür, dass für jeden Spurt mit voller Beschleunigung die uneingeschränkte Gesamt - leistung des 918 Spyder einfach durch vollen Druck aufs Gaspedal abrufbar ist.

    Die künftigen Sportwagen-Generationen von Porsche werden von den Pionierleistungen des Technologieträgers profitieren. Der 918 Spyder verkörpert die klassische Porsche-Tugend und beweist eindrucksvoll, welches Potenzial die Plug-in-Technologie für die maximale Sprei - zung zwischen Performance und Effizienz hat. Kurz: Im 918 Spyder steckt der Gen-Pool für die Porsche-Sportwagen der Zukunft.

    Ein neuer Supersportler für eine neue Dekade

    Der 918 Spyder wurde in aller Konsequenz und von Grund auf neu als Performance-Hybrid mit Plug-in-Technologie entwickelt. Im Sommer 2010 gab der Aufsichtsrat der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG grünes Licht für seine Serienentwicklung. Die Konzeptstudie des Hybrid-Super - sportwagens, die die Fahrleistungen eines über 600 PS starken Hochleistungs-Sportwagens mit dem emissionsarmen Drei-Liter- Verbrauch eines Kleinwagens verbindet, hatte ihr Debüt auf dem Genfer Salon 2010.

    Nach nur drei Jahren Entwicklungszeit setzt der 918 Spyder jetzt die Reihe der Supersport - wagen in der Porsche-Geschichte fort. Nach den ultimativen Sportwagen ihrer Dekade – dem 550 Spyder, dem Carrera GTS, dem ersten Porsche 911 Turbo, dem 959, dem 911 GT1 und dem Carrera GT – setzt der 918 Spyder neue entscheidende Impulse für die Weiter - entwicklung künftiger Fahrzeugkonzepte.

    918 Spyder • Rekord-Supersportler mit dem besten aus zwei Welten 2

  • Design und Karosserie

    Perfekte Synthese von Form und Funktion

    Das Design des 918 Spyder ist eine Hommage an legendäre Porsche-Rennwagen. Zum einen lehnt es sich an den 917, der ab 1970 Le Mans-Gesamtsiege für Porsche holte; zum an - deren erinnert es an den erfolgreichen RS Spyder, der ab 2005 Dauersieger der American Le Mans Series (ALMS) war. Die Kombination von Rennwagen-typischen Proportionen, einem klar strukturierten Formthema und innovativen Details resultiert in einem ästhetischen, aus - balancierten Design mit großer Dynamik. Es verkörpert die Synthese aus Form und Funk tion der Porsche Design-DNA.

    Zeitlose DNA klassischer Porsche-Rennwagen

    Markentypisch liegt die Fronthaube tiefer als die stark gewölbten Kotflügel. Im Heckbereich sind die Schultern sehr breit und stark ausgeprägt. Gleichzeitig interpretiert der 918 Spyder das Porsche-Design zukunftsweisend neu mit präzisen Linien und scharfen Kanten. Die übergreifende Fronthaube lässt die Front noch breiter und dynamischer wirken. Über der Haube wölbt sich wie bei einem Rennwagen die kuppelförmige Fahrerkabine mit der flachen Frontscheibe. Die markanten Lufteinlässen, die Voll-LED-Hauptscheinwerfer mit Vier-Punkt- Tagfahrlicht, der expressive Front-Diffusor sowie die Bugspoilerlippe mit Doppelprofil aus Sichtcarbon geben dem 918 Spyder wesentliche Charakterzüge.

    Die stark ausgeformten Kotflügel betonen dabei die immense Leistung beider angetriebener Achsen. Am hinteren Ende der Fronthaube befinden sich die markanten Auslässe zur Rad - hausentlüftung an der Seite der Kotflügel. Der hintere Kotflügel und die markante B-Säule spannen sich wie eine zweite Haut um die Fahrerkabine, ähnlich wie beim Porsche 935 aus den späten 1970er Jahren. Die seitlichen Lufteinlässe reichen hoch bis zur B-Säule. Das übergreifende Heck wirkt dadurch breiter und noch kraftvoller. Es vermittelt, dass der Haupt - antrieb an der Hinterachse liegt.

    Die Heckansicht wird vor allem von der umlaufenden Formabrisskante definiert und ist ein Zitat historischer Porsche-Rennfahrzeuge, beispielsweise des 906, der 1966 unter anderem die Targa Florio gewann. Weitere markante Designmerkmale des 918 Spyder sind: der in den Kotflügel integrierte Heckflügel, der expressive Heckdiffusor aus Sichtcarbon sowie die dominanten Luftauslässe.

    918 Spyder • Design und Karosserie 3

  • Einzigartig: Prägnante Hutzen mit Top Pipes

    Absolut unverwechselbar ist der 918 Spyder angesichts der Motorraum-Abdeckung: In den prägnanten Hutzen, die ab den Kopfstützen nach hinten verlaufen, führen die beiden polier - ten Endrohre der Top Pipes ins Freie. Über der eigentlichen Abgas anlage liegt die zentral gelegene Katalysator-Abdeckung aus Edelstahl. Sie garantiert durch ihre langgezogenen Öffnungen den erforderlichen Wärmeaustausch. Die eigentliche Motorraum ab deckung ist für extreme Leichtigkeit stark perforiert. Sie ist gleichzeitig eine Reminiszenz an den Vorgänger des 918 Spyder – den Carrera GT.

    Bauplan aus dem Motorsport: Rolling Chassis

    Das Konzept für die Karosserie und die tragende Struktur des 918 Spyder stammt aus dem Rennwagenbau. Statt einer selbsttragenden Karosserie aus Metall setzt Porsche ein Mono - coque mit Aggregateträger als fahrfähiges Rolling Chassis ein. Auf ihm werden die Teile der Außenhaut montiert. Die Struktur integriert alle Antriebsquellen und Energiespeicher des 918 Spyder: Das Monocoque nimmt die vordere Elektromaschine auf sowie die Traktions - batterie und den Kraftstofftank. Der Aggregateträger verankert die hintere Antriebseinheit mit Verbrennungsmotor, die hintere Elektromaschine und das PDK-Getriebe.

    Die Komponenten des Antriebsstrangs sowie Bauteile mit mehr als 50 Kilogramm Gewicht sind so tief und zentral wie möglich im Fahrzeug angeordnet. Das Resultat ist eine fahr dyna - misch ideale, leicht heckbetonte Achslastverteilung von 57 Prozent an der Hinterachse und 43 Prozent an der Vorderachse. Verbunden ist damit eine extrem tiefe Schwerpunktlage, etwa auf Höhe der Radnaben.

    Führende Kohlefaser-Technologie konsequent umgesetzt

    Alle Chassis-Komponenten sind aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CfK) gefertigt. CfK- Strukturen und Produktionsverfahren wurden für den Porsche Supersportwagen innovativ weiterentwickelt. Der konsequente Leichtbau schlägt sich in vielen Details nieder. So dient der Aggregateträger gleichzeitig als Luftfilterkasten für den Motor: Eine Aussparung in der

    918 Spyder • Design u