BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN berufsorientierung- ?· formations- und Recherchemöglichkeiten vertraut…

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    17-Sep-2018

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<ul><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 1 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>Anke Termath, Elke Fenske, Oliver Reinmller </p><p>7.3 Arbeitsagenturen </p><p>1) Ziele und rechtliche Grundlagen der Berufsberatung </p><p>Die Bundesagentur fr Arbeit (BA) untersttzt junge Menschen beim Einstieg in den Beruf, </p><p>motiviert sie zum Erwerb eines beruflichen Abschlusses und hilft somit das Risiko von unge- </p><p>lernter Beschftigung bzw. von Arbeitslosigkeit zu senken oder zu vermeiden (Prvention). </p><p>Die Untersttzung umfasst alle Phasen des Berufswahlprozesses. Die Angebote der BA sind </p><p>ausgerichtet auf Orientierung und Information, Hilfen bei der Entscheidungsfindung und der </p><p>Ausbildungssuche sowie der Realisierung des Berufswunsches, ggf. unter Einsatz von Fr-</p><p>derinstrumenten. Hierbei geht es nicht nur um die kurzfristige Bewltigung des bergangs </p><p>von der Schule in Ausbildung oder Studium, sondern um die Frderung einer mglichst </p><p>nachhaltigen Beschftigungsfhigkeit. </p><p>In Zeiten eines drohenden Fachkrftemangels trgt die BA zum Ausgleich auf dem Arbeits- </p><p>und Ausbildungsmarkt und damit zur Sicherung des Fachkrftebedarfs bei, indem sie junge </p><p>Menschen zu einer eigenstndigen, abgesicherten und realisierbaren Berufs- bzw. Studien- </p><p>wahlentscheidung befhigt. Dabei orientiert die Berufsberatung sich an den rechtlichen </p><p>Grundlagen, insbesondere des Sozialgesetzbuches III (SGB). </p><p>Die Berufsberatung umfasst nach 30 SGB III die Erteilung von Auskunft und Rat </p><p>1. zur Berufswahl, zur beruflichen Entwicklung und zum Berufswechsel, </p><p>2. zur Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Berufe, </p><p>3. zu den Mglichkeiten der beruflichen Bildung, </p><p>4. zur Ausbildungs- und Arbeitsstellensuche, </p><p>5. zu Leistungen der Arbeitsfrderung, </p><p>6. zu Fragen der Ausbildungsfrderung und der schulischen Bildung, soweit sie fr die </p><p>Berufswahl und die berufliche Bildung von Bedeutung sind. </p><p>Die Berufsberatung orientiert sich dabei am Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt und den </p><p>Bedrfnissen sowie der Eignung der Ratsuchenden. </p><p>Weiterhin hat die Berufsberatung nach 33 SGB III den gesetzlichen Auftrag, Manahmen </p><p>zur Frderung der Berufsorientierung (BO) zur Vorbereitung der Jugendlichen und Erwach-</p></li><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 2 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>senen auf die Berufswahl sowie zur Information der Ausbildungssuchenden, Arbeitsuchen- </p><p>den, Arbeitnehmer und Arbeitgeber durchzufhren. Hierzu unterrichtet sie umfassend ber </p><p> Aspekte der Berufswahl, </p><p> ber Berufe, deren Anforderungen und Aussichten, </p><p> ber Wege und Frderung der beruflichen Bildung, </p><p> sowie ber beruflich bedeutsame Entwicklungen in den Betrieben, Verwaltungen und </p><p>auf dem Arbeitsmarkt. </p><p>Die Bundesagentur fr Arbeit (BA) setzt ihren Auftrag zur BO durch vielfltige, </p><p>adressatengerechte Aktivitten um. Die frhzeitige Auseinandersetzung mit den relevanten </p><p>Entscheidungsfaktoren fr eine Berufswahl und dem dafr erforderlichen Erwerb von </p><p>Schlsselqualifikationen und Kompetenzen sowie die Entwicklung eines realistischen Bildes </p><p>von der Arbeitswelt und von Berufen soll dazu beitragen, den bergang in die Ausbildung </p><p>oder das Studium, die Aufnahme einer Beschftigung bzw. ggf. einen Wiedereinstieg ins </p><p>Berufsleben mglichst nahtlos und reibungslos zu gestalten. Die Berufsorientierung leistet </p><p>damit einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Berufseinstieg. Sie trgt somit dazu bei, </p><p>Fehlentscheidungen bei der Planung der beruflichen Laufbahn zu vermeiden. Der demogra-</p><p>fische Wandel und die Vernderungen in der Arbeitswelt erfordern nicht zuletzt zur Siche-</p><p>rung des Fachkrftepotenzials eine frhzeitige und vorausschauende Orientierung junger </p><p>Menschen in Bezug auf das Berufsleben. BO durch die Agentur fr Arbeit als Teil des ber-</p><p>gangsmanagements Schule Beruf verfolgt das Ziel, individuelle Berufswahlkompetenz zu </p><p>vermitteln und zu strken. Das kann nur gelingen, wenn BO an der Zielgruppe ausgerichtet </p><p>und vernetzt mit anderen Akteuren und Angeboten aufgebaut und umgesetzt wird. </p><p>Auf Landesebene ist die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung vom Niedersch-</p><p>sischen Kultusministerium und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundes-</p><p>agentur fr Arbeit in der am 11.04.2012 erneuerten Vereinbarung geregelt. </p><p>Um die Berufsorientierung erfolgreich und wirkungsvoll durchzufhren, bedient sich die Be-</p><p>rufsberatung dabei der pdagogischen Expertise im Rahmen eines permanenten Aus- und </p><p>Fortbildungsangebot fr die Beratungsfachkrfte. Durch die Hochschule der Bundesagentur </p><p>wurde ein eigens fr die BA zugeschnittenes fachliches Beratungskonzept (BekO) entwickelt </p><p>und laufend evaluiert, welches Merkmale und Methoden professioneller Beratung in der </p><p>Bundesagentur fr Arbeit beschreibt und die Grundlage fr die Beratung im spezifischen </p><p>Rahmen der BA mit ihrem gesetzlichen Auftrags im SGB III darstellt. Mit BeKo werden ein </p><p>gemeinsames Beratungsverstndnis sowie verbindliche Bezugspunkte fr fachliche Fhrung </p></li><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 3 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>und weitere Elemente der Qualittssicherung formuliert. Ergnzend werden Schulungsunter-</p><p>lagen und weitere fachliche Arbeitshilfen z.B. in Form von Readern und Methodenpool zur </p><p>Berufsorientierung mit Empfehlungen zu Qualittsmerkmalen von berufsorientierenden Ver-</p><p>anstaltungen am bergang von Schule in den Beruf durch die Fhrungsakademie der BA zu </p><p>Verfgung gestellt. Zudem erfolgt eine fortlaufende Reflektion der Beratungs- und Orientie-</p><p>rungsarbeit der BA mittels Hospitationen und Kundenbefragungen. </p><p>2) Schulbergreifende Dienstleistungen der Arbeitsagenturen </p><p>2.1) Berufsinformationszentren </p><p>Der Besuch des Berufsinformationszentrums (BiZ) in der Agentur fr Arbeit ist ein wichtiger </p><p>Bestandteil des Berufsorientierungsangebotes fr die Schulen. Das BiZ ist neben der Schule </p><p>der klassische Ort fr Veranstaltungen der Berufsorientierung. Das BiZ bietet in der </p><p>Mediothek eine Flle von Medien zur Selbstinformation, die die Jugendlichen fr ihre Re-</p><p>cherchen zur Berufswahl nutzen knnen, z. B. Berufsinformationsmappen, andere Printme-</p><p>dien, eine Prsenzbibliothek und zahlreiche Internetarbeitspltze, sowie in den neu einge-</p><p>richteten BiZen gut ausgestattete PC-Arbeitspltze zur Erstellung von Bewerbungsunterla-</p><p>gen. </p><p>Der Klassenbesuch im BiZ gibt den Schlerinnen und Schlern die Mglichkeit, sich mit In- </p><p>formations- und Recherchemglichkeiten vertraut zu machen, elektronische Medien und </p><p>Printmedien zu nutzen und das BiZ als Veranstaltungsort sowie die die jeweilige Schule be-</p><p>treuende Berufsberatungsfachkraft kennenzulernen. Im BiZ finden regelmig Vortragsver-</p><p>anstaltungen, Seminare und Messen statt. Die Termine stehen im Veranstaltungskalender </p><p>der jeweiligen Agentur fr Arbeit und knnen unter http://www.arbeitsagentur.de eingese-</p><p>hen werden. </p><p>Die verschiedenen Online-Portale der BA dienen der rechtzeitigen Auseinandersetzung der </p><p>Schlerinnen und Schler mit der Berufswahl und damit der Verbesserung ihrer Berufsorien-</p><p>tierung. Angebote wie planet-beruf.de und abi.de sind dabei die aktuellen Leitmedien fr die </p><p>Jugendlichen der Sekundarstufe I und II, die in jugendgerechter Darstellung, z.T. auch als </p><p>APP dabei helfen, Berufe und Berufsfelder fr sich zu entdecken und mit den eigenen Inte-</p><p>ressen und Fhigkeiten abzugleichen. ber Onlinemedien wie z.B. BERUFENET, </p><p>KURSNET, das Videoportal BERUFE.TVund die JOBBRSE knnen die Jugendlichen Be-</p><p>rufe vertieft erkunden, sich ber betriebliche und schulische Ausbildungs-, Studien- und </p><p>Weiterbildungsangebote informieren und erhalten einen berblick ber das vorhandene An-</p><p>http://www.arbeitsagentur.de/</p></li><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 4 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>gebot. Ergnzend stellt die Bundesagentur fr Arbeit Printmedien wie die Hefte zur Studien- </p><p>&amp; Berufswahl fr Schlerinnen und Schler, Eltern und Lehrkrfte, das Lexikon BERUF AK-</p><p>TUELL, die Magazine zu planet-beruf.de und abi.de ihren Kunden zur Verfgung. Die Falt-</p><p>bltter Berufe im berblick, die Infomappen zu Ausbildung, Studium und Weiterbildung sowie </p><p>Regionalschriften fr die Absolventen des Sekundarbereiches I und II sind weitere wichtige </p><p>Informationsquellen fr die berufliche Orientierung zu Ausbildung, Studium und Beruf. </p><p>2.2) Berufliche Beratung und Ausbildungsstellenvermittlung </p><p>Von den Berufsberaterinnen und Berufsberatern werden individuelle Beratungsgesprche fr </p><p>Jugendliche angeboten, zu denen gerne auch die Eltern mitkommen knnen. Eine vorherige </p><p>Terminabsprache ist erforderlich. Inhalte dieser Gesprche knnen sein: </p><p> Informationen zu den verschiedenen Berufen </p><p> Erarbeiten von Berufswnschen/beruflichen Zielen/Hilfen zur Entscheidungsfindung </p><p> Klrung von Eignung und Neigung des Jugendlichen </p><p> im Bedarfsfall Einschaltung des Berufspsychologischer Servicesund/oder des rztli-</p><p>chen Dienstes der Bundesagentur fr Arbeit zur Untersttzung bei der Klrung der </p><p>schulischen/persnlichen/gesundheitlichen Eignung fr Ausbildung und Beruf </p><p> Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen </p><p> Ausbildungsstellenvermittlung (regional/berregional) </p><p> bernahme von Bewerbungskosten, Vorstellungskosten </p><p> Frderung der Berufsausbildung </p><p> Information zu den weiterfhrenden Schulen </p><p>Die Beratungsgesprche finden nach Anmeldung entweder in den Rumlichkeiten der </p><p>Arbeitsagentur oder innerhalb der Schulen, soweit eingerichtet in den Berufsorientierungsb-</p><p>ros, statt. </p></li><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 5 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>2.3) Brcke in die Ausbildung </p><p>Ausbildungsstellensuchenden Jugendlichen mit erfllter Schulpflicht bietet die Berufsbera- </p><p>tung, je nach individuellem Frderbedarf, Berufsvorbereitende Bildungsmanahmen oder </p><p>Praktika in Form einer Einstiegsqualifizierung (EQ) zur Verbesserung ihrer Startchancen in </p><p>die Ausbildung an. Kommt es zu Schwierigkeiten, knnen Jugendliche mit Ausbildungsbe-</p><p>gleitenden Hilfen (abH) und Berufsausbildungen in auerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) </p><p>im Rahmen der Benachteiligten Frderung untersttzt werden. Die Initiative Betriebliche </p><p>Ausbildung hat Vorfahrt verfolgt das Ziel, mglichst allen jungen Menschen eine betriebliche </p><p>Ausbildung zu ermglichen und einen Beitrag zur Fachkrftesicherung zu leisten. Durch ent-</p><p>sprechende Gesetzesnderungen wird u. a. als Instrument die Assistierte Ausbildung (AsA) </p><p>voraussichtlich zum Sommer 2015 neu eingefhrt. Die Assistierte Ausbildung (AsA) er-scheint zusammen mit den brigen ausbildungsfrdernden Manahmen mit ihrer intensiven </p><p>und umfassenden Betreuung der jungen Menschen sowie einer Untersttzung der Ausbil-</p><p>dungsbetriebe als ein geeignetes Instrument zur betrieblichen Eingliederung benachteiligter </p><p>junger Menschen in Ausbildung. Durch die AsA sollen neue betriebliche Ausbildungsmg-</p><p>lichkeiten fr junge Menschen erschlossen werden, fr die eine Frderung mit ausbildungs-</p><p>begleitenden Hilfen nicht intensiv genug ist. Durch den ganzheitlichen Ansatz mit der paralle-</p><p>len Einbeziehung des Ausbildungsbetriebes soll zudem der Ausbildungserfolg auch fr diese </p><p>jungen Menschen besser erreichbar werden. Dies erffnet auch neue betriebliche Perspekti-</p><p>ven fr benachteiligte junge Menschen, die bisher nur in einer auerbetrieblichen Berufsaus-</p><p>bildung einen Berufsabschluss erreichen konnten. </p><p>2.4) Manahmen zur vertieften Berufsorientierung nach 48 SGB III und deren Quali- ttssicherung in Niedersachsen </p><p>Zustzlich zu dem regelmigen Orientierungsangebot der Berufsberatung der Agentur fr </p><p>Arbeit werden regional in unterschiedlicher Anzahl und mit unterschiedlichen Schwerpunkten </p><p>besondere Berufsorientierungsveranstaltungen, sogenannte Manahmen der vertieften </p><p>Berufsorientierung, fr Schlerinnen und Schler der allgemeinbildenden Schulen angebo-</p><p>ten. Die Angebote sind regional unterschiedlich. </p><p>Die Manahmen zur vertieften Berufsorientierung wurden in Niedersachsen 2012 neu gere-</p><p>gelt: Im Jahr 2011 wurde mit finanzieller Untersttzung durch die Regionaldirektion die Koor-</p><p>dinierungsstelle Berufsorientierung beim Niederschsischen Kultusministerium ein- gerichtet </p><p>(www.kobo-online.de, vgl. Kapitel 5.2). Eine wesentliche Aufgabe besteht in der Qualittssi-</p><p>cherung und Standardisierung der Angebote der Bildungstrger durch die Definition von Mo-</p><p>dulen zur Berufsorientierung; qualittsgeprfte Konzepte der Anbieter werden in einer Da-</p></li><li><p>BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN 5.4 Arbeitsagentur </p><p> www.berufsorientierung-niedersachsen.de Kapitel 5.4 / Seite 6 Verffentlichungsdatum: 01.08.2015 </p><p>tenbank auf- genommen. Die Schulen knnen mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur vor </p><p>Ort die Nut- zung dieser fr die Schule kostenfreien Module als Ergnzung zum gemeinsa-</p><p>men BO- Konzept abstimmen. Das Modul Schler/Elternseminar, wurde neu aufgenommen </p><p>und eignet sich besonders fr Schlerinnen und Schler der Jahrgnge 8. Hier ist berck-</p><p>sichtigt, dass Eltern fr Jugendliche die wichtigste Orientierungshilfe im Berufswahlprozess </p><p>sind und befhigt werden sollen ihre Kinder aktiv auf dem Weg in den Beruf zu begleiten und </p><p>dabei zu untersttzen. Speziell zur Verbesserung der Berufsorientierung an Gymnasien wur-</p><p>den die neuen Module Reflexion der Studien- und Ausbildungsmglichkeiten nach der Se-</p><p>kundarstufe II sowie Erkundung zu Studium und Beruf im Internet, an der Hochschule und </p><p>im Betrieb entwickelt und werden in Zusammenarbeit mit den Berufsberatungen der Agentu-</p><p>ren fr Arbeit in die regionalen Berufsorientierungskonzepte eingebunden. </p><p>Den Schulen und Berufsberatungen wird empfohlen ihre Berufsorientierungskonzepte, sowie </p><p>auch die Einbindung Dritter, anhand der Checkliste Gelungene Berufsorientierung in der </p><p>Sekundarstufe I bzw. Gelungene Berufsorientierung in der Sekundarstufe II (vgl. Bundes-</p><p>agentur fr Arbeit/Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT 2011) zeitlich und </p><p>inhaltlich gemeinsam abzustimmen. </p><p>2.5) Netzwerkarbeit und Kooperationen am bergang Schule-Beruf </p><p>Am bergang von der Schule in den Beruf sind verschiedene Akteure ttig neben der BA </p><p>vor allem Kammern und Verbnde, Unternehmen, Schulen, Bildungstrger, Stiftungen und </p><p>kommunale Einrichtungen. Dies fhrt zu einer Vielzahl von Aktivitten, um Jugendliche und </p><p>Betriebe zusammen zu bringen. Um die Kompetenzen aller Partner umfassend und </p><p>effizient einzubringen, ist ein Agieren in Netzwerken notwendig. Die Bundesagentur pflegt </p><p>deshalb eine enge Kooperation mit mageblichen Akteuren am bergang Schule Beruf. </p><p>Eine intensive Netzwerkarbeit ist auch zur effektiven Gestaltung des bergangssystems </p><p>ohne unntige Warteschleifen unverzichtbar. Die regional bestehenden Netzwerke sind da-</p><p>bei sehr unterschiedlich. </p><p>Bestehende Netzwerke und Kooperationen am bergang Schule Beruf wer...</p></li></ul>

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