Ein AK stellt sich vor

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    15-Jun-2016

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  • in Berlin, vom 28. bis 29. Oktober in Frank- furt am Main, vom 25. bis 26. November in Niedernhausen und vom I . bis 2. Dezember in Pforzheim. Weitere lnj&s: DGQ, Kirsten Nu,ssrtl, August-Schanz-Str. 21 A, 60433 Frankfurt am Main. Tel.: 0 69/9 54 24- I 49, Fax: - 1 33, Internet: http:llwww.dgq.de

    DGQ-Seminar: lnnovationsmanagement fuhrt langfristig zum ErFolg

    Innovative Unternehmen denken, organisie- ren und handeln langfristig erfolgreich. Wenn sie uber die Realisierung neuer Pro- jekte entscheiden, erfassen sie einerseits die Trends bei den Markt- und Gesell- schaftsbedurfnissen und beziehen anderer- seits die Ideen ihrer Mitarbeiter ein. Markt- beobachtung und Trendermittlung sowie das Umsetzen in neue Produkte und Dienstlei- stungen bilden die Verknupfung zu Quali- tatsmanagement-S ystemen.

    Mit dem Seminar Jnnovationsmanage- ment - Zukunftssicherung Ihres Unterneh- mens" wendet sich die Deutsche Gesell- schaft fur Qualitiit (DGQ), Frankfurt am Main, an Vorstiinde, Geschaftsfuhrer und leitende Fuhrungskriifte. die in ihren Unter- nehmen Innovationsinanagement einfuhren wollen. Es behandelt die strategische Aus- richtung des Unternehinens auf langfrihti- gen Erfolg und nennt Voraussetkungen fur neue Ideen, die aub den Informationen des Marktes gewonnen werden. Weitere lnhalte sind die Kreativitiit der Mitarbeiter und die Vorbildfunktion des Managements.

    Das Seminar findet am 28. Mai in Niedern- hausen bei Frankfurt und am 8. Oktober in Karlsruhe statt.

    Weitere 1nfij.s: DGQ. Kirstrn Ncissal, Au- gust-Schanz-Str. 21 A, 60433 Frankfurt am Main, Tel.: 0 6919 54 24-1 24, Fax: - I 33, Internet: http://www.dgq.de

    Non-destructive Testing in the Chemical Industry

    The next European Conference o n Non-de- structive Testing will be 26-29 Mai 1998 in Copenhagen.

    The European Conference on NDT is or- ganised every 4 years by the European NDT Societies. The Conference normally gathers approx. 1200 delegates and other 4000 per- sons visit the exhibition, which is organised in close conjunction with the conference.

    The programme includes more than 500 presentations from 42 countries with a large number of sessions dedicated to the user-in- dustries parallel with the sessions related to

    Arbei ts kreis PLASMA Oberflachentechnologie Technik mit Zukunft

    Die moderne Oberflachentechnik hat sich zu eincr Schlussel- und Querschnittstechnolo- gie entwickelt: Einerseits ist sie unverzicht- bar fur die Produktion mikrotechnischer Bauelemente, moderner Speichermedien und optoelektronischer Komponenten; an- dererseits gewinnt sie zunehmend an Bedeu- tung, um Oberflachen durch eine spezifische Funktionalisierung optimal an die Erforder- nisse der Praxis anzupassen.

    Die Oberflachentechnik ist damit zu einer zentralen Technologie im Bereich der indu- striellen Fertigung geworden.

    sich rwe

  • 0 Verbesserung der Zusammenarbeit Lwi- schen Forschung, Entwicklung und indu- striellen Anwendern: Dcr Arbeitskreis Iegt griiBten Wert darauf. daB Anwen- der. Entwickler und Forscher in den Gre- mien und Fachausschussen gleichernin- Ben vertreten sind und auf den Treffen des Arbeitskreises gleichermakn zu Wort kommen.

    0 Organisation von Konferenzen: Der A K - Plasma hat 1988 die ,,International Confe- rence on Plasma Surface Engineering" ins Leben gerufen, die seitdem alle zwei Jah- re mit rasch wachsendem Erfolg durchge- fuhrt wird. Der Arbeitskreis bemuht sich in diesem Zusammenhang intensiv u m eine Harmonisierung der Termine und Themen der vcrschiedenen Tagungen zur Obertliichentechnik auf nationaler wie europaischer Ebene.

    Die Mitglieder Der Arbeitskreis kann seinen Aufgaben nur gerecht werden. wenn die Herkunft tind In- teressen der Mitglieder der Interdisziplinari- tht und Anwendungsbreite der Obertliichen- technik entsprechen. S o umfaBt der AK- Plasma ein breites Spektrum von Mitglie- dern, deren Tatigkeitsfelder von der For- schung bis zur industriellen Produktion rei- chen und verschiedenste industrielle Berei- che und Anwendungsfelder umfassen.

    Die Organisation des Arbeitskreises Plasmaoberflachentechnologie Der Arbeitskreis wird als Gemeinschaftsaus- schul3 von den folgenden Gesellschaften ge- tragen: 0 Arbeitsgemeinschaft Wiirmcbehandlung

    0 Deutsche Gesellschaft fu r Galvano- und

    0 Deutsche Gesellschaft fiir Materialkunde

    0 Deutsche Gesellschaft fur Plasniatechno-

    0 Deutsche Vakuuinpesellschaft (DVG) 0 Deutscher Verband fur Schweil3technik

    0 VDI-Gesellschaft fiir Werkstofftechnik

    Wesentliche Organe des Arbeitskreises sind neben der Geschiiftsfuhrung. die jeweils von einer der Triigergesellschaften ausgeiibt wird, der Koordinierungsausschul3 sowie die Fachausschusse. Geschiiftsfiihrurig und Irifi)r-i i7cit iorit ,ri; Deutsche Gesellschaft fur Calvano- tind Oberflachentechnik e.V., Horionplatz 6. D-40213 Dusseldorf, Tel.: 02 11/1323Xl, Fax: 02 I 1/32 7 1 99, e-mail: DGO.AGG.Duesseldorf~ t-online.de Weirere A u.skiii!fie c l i~r~~lz drii Vorsit,-c~nclcw des Arb~~irskr~i .~es: Prof. Dr.-Ing. K.-7: Rie , Institut fur Obertliichentechnik und plasmatechnische Werkstoffentwicklung, TU Braunschweig. Bienroder Weg 53, D-38108 Braunschweig, Tel.: 05 31/3 91- 94 06. Fax: 05 3 I /3 9 1-94 00

    und Werkstofftechnik e.V. (AWT)

    Oberflachentechnik e.V. (DGO)

    e.V. (DGM)

    logie e.V. (DGPT)

    e.V. (DVS)

    (VDI-W)

    Ormecon Chemie auf der Hannover-Messe / Oberfliichentechni k:

    Weltweit erster Anbieter von Organischen Metallen / Revolutionare neue Korrosionsschutz-Beschich- tung

    Auf der Hannover-Messe stellte die Orme- con Chemie GmbH & Co KG (Ammersbek bei Hamburg) ..Organkche Metalle" und ihre Einsatzmoglichkeiten im Korrosions- schutz vor. Organische Metalle sind eine n e w Stoffklklasse: sie sind synthetische orpa- nische Stoffe und haben dennoch metalli- sche Eigenschaften. Sie sind fast s o edel wie Silber.

    Lacke. die das Organische Metall lein di- spergiert enthalten (CORRPASSIV@), ver-

    ivieren mit einem neuartigen Reaktionsmechanismus korrosionsanfallige Metalloberflhchen. Es konnen Eisen. Stahl. Aluminium und Magnesium und deren Le- gierungen. aber auch Kupfer vor Korrosion geschutzt werden.

    Die Lebensdauer von Metallteilen, die mit CORRPASSIVca geschutzt werden, kann un- gefiihr urn den Faktor 5 verlangert werden. Eine Beschichtung besteht aus der Grundie- rung, die das Organische Metall enthiilt, und einer ,,versiegelnden" Deckbeschichtung. die gezielt auf die Grundierung abgestimmt ist. Die Entwicklung einiger Beschichtungs- Systeme wurde von 1995 bis Mitte 1997 durch die Bundesstiftung Uniwelt gefW dert. Die neue Technologie wurde von dem mittclstiindischen Unternehmen Zip- perling Kessler & Co. 1993 auf der Basis langjiihriger Grundlagenforschung an Orga- nischen Metallen entdeckt. Nach der grund- legenden Entwicklung der Technologic hat das Unternehmen fur die Praxis geeignete Beschichtungssysteme innerhalb kiirzester Zeit entwickelt und in vielfiiltigen Praxis- tests erprobt.

    lnzwischen sind zahlreiche Objekte in der Praxis hexchichtct worden, darunter u. a. eine Pipeline, mehrere lndustrieob-jekte (Chernieanlagen), Anlagen in der Abwasser- technik. Biofilter, landwirtschaftliche Ob- jekte, Brucken, Boote und Schiffe. Das neue Korrosionsschutzsystem ist besonders fur aggressive Korrosionsumgebung geeig- net. Ein erstes System zur Tauchbeschich- tung von Kleinteilen befindet sich im Praxis- test, u. a. in einer Serienproduktion eines deutschen Automobilherstellers.

    Ormecon entwickelt derzeit weitere Be- schichtungssysterne, darunter Einbrennsy- steme fu r Kleinteile (z. B. Schrauben und Befestigungselemente), Leichtmetalle (be- sonders fur die Automobilindustrie), die kontinuierliche Bandbeschichtung (das

    Abb. Leichtmetalle wie Magnesium bzw. Mg-Legierungen fur den Automobilbau kiinnen ebenfalls mit CORRPASSIV erfolg- reich veredelt und passiviert werden. Kon- ventionelle Korrosionsschutzbeschichtun- gen sind hier weitgehend unwirksam. Die Bilder zeigen ein Getriebebauteil (Vor- der- und Ruckseite) nach einem Salzspruh- test ohne Decklackierung (daher die Verfarbungen) - nur geringfugige Korrosion.

    sog. coil coating), und zur Pulverbeschich- tung. Ein erstes System auf wasserverdunn- barer Ba\is ist ebenfalls in der Vorentwick- lung.

    Umlassende wissenschaftliche und tech- nische Informationen, inkl. Referenzbe- richte, sind auf Anfrage verfugbar oder im Internet-Server LU finden: http://www.ormecon.de/, e-mail : wessling@zipperling.do.eunet.de

    Eine Schicht fur alle Falle

    Bakterien sind das Vorbild fur eine Basis- technologie. die der Materialforschung viel- fiiltige Maglichkeiten eroffnet. An der Uni- versitiit fur Bodenkultur in Wien sind UweB. Sleytr und seine Mitarbeiter Murgit Sara, Dietmar Pum und Paul Messner auf die S- Schicht gestosen, die BuRerste Zellschicht (Surface layer) von Eubakterien und Ar- chaebakterien, aber auch anderen klassi- schen Mikroorganismen. Die S-Schicht be- steht aus Proteinmolekulen, die supramole- kulare Nanoatrukturen bilden. Die S-

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