Einen Gastrockenapparat für die Elementaranalyse

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    13-Aug-2016

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<ul><li><p>0perationen, hpparate und Reagentien. 195 </p><p>auf, so wird dureh den Gasdruck die Klappe gehoben und das Gas kann dem Brenner ungehindert zustrSmen. </p><p>Zur Vermeidung yon Siedeverziigen empfiehlt E. P i e s z c z e k 1), in die zum Sieden zu erhitzende Fltissigkeit ein 5 - -8 cm langes und 5 - -10 mm weites, oben zugeschmolzenes GlasrOhrehen zu h~ngen. Ein Platindraht, welcher eingesehmoizen ist, dient nur zum Festhalten und besseren Herausnehmen des g6hrchens. Das Sieden soll sehr gut gehen und gesehieht vorzugsweise yon der Oeffnung des RShrchens aus. </p><p>V, inen Gastrockenapparat fiir die Elementaranalyse hat E. S au e r 2) construirt. Er hatte dabei vor allem die Absicht, die Uebelst~tnde zu vermeiden, die bei dem sonst vorztiglichen Glaser'sehen Troekenapparat ~) in Folge der v~elen schwer dicht zu erhaltenden Verschli]sse mit durch- bohrten Stopfen leieht auftreten. </p><p>Fig. 18. </p><p>Der in Fig. 18 abgebildete Apparat besteht aus 4 Gaswaschflaschen und 2 U-fSrmigen RShren mit ziemlich engen H~lsen und seitlichen An- satzrShren. Yon den Waschflaschen, deren RShren eingeschmolzen sind, werden je zwei mit starker Kalilauge~ die anderen mit concentrirter Schwefels~ture gefiillt. Die beiden [J-fSrmigen RShren werden halb mit </p><p>1) Chemiker-Zeitung 157 11~6; vergl, hierzu diese Zeitschrift 27, 385. ~: ~) Ber. d. deutsch, chem. Gesellsch. zu Berlin 25, 258; yore Verfasser ein- gesandt. </p><p>3) Vergl. diese Zeitschrift 9, Taf. V. 13" </p></li><li><p>196 Bericht: Allgemeine analytische Methoden, analytische </p><p>granulirtem Chlorcaleium, halb mit Natronkalk beschickt. ])as Gas passirt; zun~chst die beiden Flassigkeiten und hiernaeh das grosse U-f6rmige Rohr. Wird die Wuschflttssigkeit nieht zu selten erneuert, so wird das U-Rohr sehr geschont und bedarf erst nach l~ngerer Zeit wieder einer Neu- besehickung. Da bei dem ganzen Apparate nur vier undurehbohrte kleine Gummistopfen zur Yerwendung kommen, so ist, wenn die Sehlauehverbin- dungen in regelm~ssigen l~ingeren Zeitr~iumen erneuert werden, ein Un- dichtwerden nieht zu beftirehten. 1) </p><p>Einen Apparat zum Trocknen im Leuchtgasstrom bei der Tempe- t </p><p>ratur des siedenden Wassers, wie er in der Versuchsstation Wageningen beim Troeknen tier zur Fett- Fig. 19. bestimmung abgewogenen und sehon in die zur Extraetior~ bestimmten Patronen verpaek- ten Leinkuchenproben benutzt wird, beschreibt E. Wrampel - meyer. 2) </p><p>Das Innere des dureh Fig. 19 dargestellten Apparats ist se eingeriehtet, dass seehs Probea auf einmal in dem mit dem Griff H versehenen Gestell ein- gestellt und getrocknet werdel~ k~nnen. Das Gas tritt bei A e in und wird bei B geglaht~ geht durch das Trockenrohr C und yon da durch die doppelte Wand des Trockenkastens ia das Innere desselben. Bei E tritt alas Gas wieder aus dem </p><p>- Trockenkasten und gelangt bei F in einen gewShnlichen Bunsenbrenner. Letzterer bewirkt das Gltihe~ des Leuchtgases und dient auch gleichzeitig dazu~ alas sieh zwisehea den W~inden des eigentliehen Trockenraumes befindende Wasser zum Sieden </p><p>!) Der Apparat wird yon Max Kaehler &amp; Mart in i in Berlin W. an- gefertigt. </p><p>2) Landwirthseh. ersuchsstationen 88, 1. </p></li></ul>