Especial ITB 2011 Preferente

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REvista Preferente especial para la itb de Berlin

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  • preferenteSPEZIALAUSGABE ITB 2011

    Der thematischeTourismus kommt

    Spanien,7-Sterne-Hotelsfr ein fhrendes

    Reiseziel

  • SEITE

    N

    23 Die Touristen der Zukunft: reicher, lter und reisefreudiger

    24 Gelegenheitstourismus26 Die europischen Online-

    Agenturen hinken an Effizienz und Rentabilitt den amerikanischen Internetagenturen hinterher

    30 Der Tourismus in der Dominikanischen Republik wird

    trotz der Auswirkungen der Krise weiterhin wachsen

    34 Havanna, das Tor Kubas zur Welt36 Wir sollten die Abhngigkeit eines

    zweitrangigen Flughafens von einer einzigen Fluglinie berdenken

    38 Orange Dominicana

    Spezialausgabe ITB 2011

    http://www.preferente.compreferente@preferente.com

    Herausgeber:RAFAEL CABALLERODirektor:Emilio LubrnStellvertretender Direktor:Luis MirallesWerbung: Angel NeilaVerlag: Iberoamericana de Ediciones Tursticas Avda. Nez de Cceres Santo Domingo Repbica DominicanaBro auf Mallorca: C/ Francesc de Borja Moll, 18, entresuelo 07003 Palma de Mallorca Tel.: 34 971 291 087Bro in Madrid: Av. Juan Carlos I, 12, portal C, 1 A 28806 Alcal de Henares (Madrid) Tel.: 91 802 41 40 - Fax: 91 544 87 04Bro auf den Kanaren: Avda. de Bruselas, 20, Local 345 Centro Comercial Faab Plaza 38660 Adeje. Tenerife Tel.: 34 922 230 438bersetzungen:Bettina Neumann Tel. 34 696 75 74 00Korrespondent in Berlin: Soledad Mayoral Tel. 34 656 89 31 83Mitarbeiter: Ral Huerta, Vivi Hinojosa, Marga Albert, Aina Bosch, Luz Marina Fornieles, Gabriel Surez, Ana Gmez, Mari Luz Garca, Pilar Fuerte, Josep Ejarque, Cristina FernndezTitelbildgestaltung: Xavier VallsDruck: Grficas Planisi, S.A.

    Die Banyan Tree Holdings verwandelt Almucar in eine 7-Sterne-Destination 4

    Ein Bericht zur Flugbranche: 2011 startet nicht durch 31

    5 Der Destinationstourismus geht, der Thementourismus kommt

    8 Teneriffa 2011: Beste Prognosen fr die Kanareninsel der Vielfalt

    10 Hoteliers skizzieren das Ende des traditionellen Reiseveranstalters

    14 Spanien liegt weltweit an zweiter Stelle mit den meisten Low-Cost-Strecken

    16 Calvi: Sonne, Sport und Natur

    18 Spanien: Bronzemedaille fr Kongresse und Konventionen

    20 Die Kanaren: avantgardistisch mit neuen Promotionsstrategien

    Die Zukunft im Kampf um den Himmel 12

    Die Reiseagenturen fordernihren Anteil an den Vorteilen der Bolkestein-Richtlinie 22

  • P R E F E R E N T E I T B

    4

    Ral Huerta / Madrid

    Die Kste Granadas, die Costa Tro-pical, wurde von dem Unternehmen aus Singapur Banyan Tree Holdings gemeinsam mit dem dnischen Bautr-ger Baha Fenicia Residencial S.L. als Destination ausgewhlt, um einen Ho-telkomplex zu entwickeln, der ein Davor und ein Danach in der Hotellerie kenn-zeichnet - nicht nur in dieser Gegend, sondern fr ganz Spanien: das Baha Fenicia, ein Luxushotel mit 7 Sternen.

    Dieses Projekt in Almucar hat groe Erwartungen bei der ansssi-gen Unternehmerschaft geweckt, die darauf vertraut, dass die Initiative ein

    krftiger Motor fr die wirtschaftliche Entwicklung sein wird.

    Die luxurise Einrichtung wird den Namen Baha Fenicia (Phnizische Bucht) tragen und in dem Gebiet ge-baut werden, das als El Pen del Lo-bo bekannt ist, zwischen dem Sportha-fen von Marina del Este und Cotobro.

    Der dnische Botschafter in Spa-nien, Lars Thuesen, hat sich sehr ak-tiv an dem Projekt beteiligt, so wie auch die Stadt Almucar und die Junta de Andaluca. Wie Thuesen erlutert, sind die Dnen in diese Kste verliebt und ich bin berzeugt, dass sie gerne fr einen lngerfris-tigen Aufenthalt an einen Ort wie Almucar kommen mchten ent-weder in ein Hotel oder dass sie ihr

    eigenes Feriendomizil hier kaufen mchten.

    Und das innerhalb von drei Jah-ren, wie der EU-Ratgeber John Hors-ted Preferente berichtet, der ebenfalls Reprsentant der Bautrgergruppe des zuknftigen 7-Sterne-Hotels ist: Das Ziel lautet, dass die erste Projektpha-se bereits 2013 fertig gestellt ist und Anfang 2014 betriebsbereit sein kann.

    Der Komplex sieht nicht weniger als eine Investition von 230 Millio-nen Euro auf einer Flche von ber 13.000 Quadratmetern mit weiteren 32.000 m fr den Bau von Feriendo-mizilen vor. Banyan Tree Hotels & Resorts wird 200 Zimmer in dieser

    Enklave bieten, an der Grenze zu der weitlufigen Natur- und Klippenland-schaft von Maro-Cerro Gordo an der stlichen Grenze der Costa del Sol. In dem gleichen Projekt ist der Bau von Ferienwohnungen auf weiteren drei Hektar vorgesehen. Diese Entwick-lung erhht die Qualitt des Touris-mus im Allgemeinen, davon knnen alle Bereiche profitieren, sagt Hors-ted und erklrt, dass Urlaubsziele immer weiter ausgebaut und moder-nisiert werden, von Zypern bis Tune-sien oder der Trkei. Daher sollte sich auch Spanien weiterentwickeln und neue Wege schaffen, um Touristen an-zulocken. Einer der wichtigsten davon ist, Qualittstourismus anzuwerben, der eine hohe Kaufkraft hat und das

    Image des Landes als hochwertiges Reiseziel erhht. Mit dem Ziel, eine ausgewhlte Kundschaft zu gewin-nen, wie Touristen aus den USA, Sau-di Arabien, Hongkong, Indien, China oder Japan wird das Baha Fenicia ber smtliche Annehmlichkeiten und Serviceleistungen verfgen, von einer hoteleigenen Marina fr die Yachten seiner Gste und fr Yachtcharter bis zu einem eigenen 18-Loch-Golfplatz.

    Grundlegend: die institutionelle Untersttzung

    Seit die Banyan Tree Holdings ihr zuknftiges Hotel vorgestellt hat, ha-ben sowohl die Junta de Andaluca als auch die Stadt Almucar das Projekt uneingeschrnkt untersttzt. Der Br-germeister der Gemeinde, Juan Carlos Benavides, sagt, dass die Chance, die sich uns mit dem Bau dieses Hotels bietet, von unseren Brgern ergriffen werden muss. Sowohl unsere Unter-nehmen, als auch Fachleute und Ar-beiterschaft knnten und sollten alle Anstrengungen unternehmen, um die Gelegenheit dieser 230 Millionen Euro Investition zu nutzen, die eine

    Vielzahl von Arbeitspltzen schaffen wird. ber 300 whrend der ersten Phase und rund 600 nach Fertigstel-lung der Anlagen, laut Horsted.

    Dabei wird ein Groteil dieser Arbei-ten nicht vergleichbar mit gewhnlichen Arbeitspltzen sein, da es niemals ein Projekt dieser Grenordnung in der Gegend gegeben hat. Zur Verbesserung und Vorbereitung der potenziellen knf-tigen Arbeitnehmer des Baha Fenicia hat die Stadtregierung von Almucar einen Stdtischen Ausbildungsplan ein-gerichtet, der verschiedene Schulungen fr Jugendliche durchfhrt, welche die Botschaft verstanden haben.

    Unsere Nachbarn aus vielen Dr-fern Spaniens htten gerne ein Pro-jekt dieser Grenordnung, das eine derart vielversprechende Zukunft hat, doch wir haben es bekommen. Das sollte niemand verpassen, jetzt ist der Moment, den es zu nutzen gilt. Die Karriere hat bereits begonnen. Der Moment der Wahrheit kommt, wenn die Hotelkette ihr Personal auswhlt und ich hoffe, dass viele von Ihnen dabei sein werden, ermuntert Bena-vides die Kursteilnehmer.

    Die Banyan Tree Holdings verwandelt Almucar in eine 7-Sterne-Destination

    Die dnische Hotelkette sieht vor, 2014 das luxuriseste Hotel in Spanien zu erffnen

    (Von links nach rechts) Felipe Puertas, technischer Direktor des Stdtischen Tourismusbros; Lasse Bagge Hansen, Berater der dnischen Botschaft in Spanien; John Horsted, EU-Berater, lokaler EU-Botschafter und Reprsentant des dnischen Bautrgers des Baha Fenicia; und Lars Thuesen, dnischer Botschafter in Spanien.

    Das Jumeirah Hotel Soller auf Mallorca ist ein weiteres 7-Sterne-Hotel, das in Spanien gebaut wird. Eigentum der Firma Dubai Holding der Vereinigten Arabischen Emirate wird es 120 Zimmer mit Meerblick, Pool, Spa und zwei Restaurants bieten. Die Hotelkette aus Dubai wird damit ihr erstes Hotel in Europa erffnen. Das bemerkenswerteste und bekannteste Jumeirah Hotel ist das Burj-al-Arab im Persischen Golf, das auf einer knstlichen Insel vor der Kste der Vereinigten Arabischen Emirate liegt.

  • P R E F E R E N T E I T B

    5

    Ein Bericht von Josep Ejarque

    Zu guter Letzt hat die spanische Tourismusbranche das Jahr besser beendet als zu Beginn des Jahres 2010 erwartet wurde. Die Wahrheit ist, dass die Aussichten berhaupt nicht vielver-sprechend waren, nachdem man 2009 als die schlimmste touristische Saison seit den neunziger Jahren in Erinnerung hatte. ber 50 Millionen internationale Touristen, die im Laufe des Jahres 2010 nach Spanien gekommen sind, haben zu einem Anstieg von 1% gefhrt. Doch darber hinaus hat das gerade abge-schlossene Jahr einige ausgesprochen tiefgreifende Vernderungen mit sich gebracht.

    Als erstes kann man die Tatsache nicht auer acht lassen, dass die gro-en Herkunftsmrkte fr Spanien, das heit Grobritannien und Deutschland, diejenigen sind, die den grten Ein-bruch erlitten haben. Grobritannien

    zeigt einen Rckgang von ber 6,2%, whrend der deutsche Markt lediglich um 1,2% gesunken ist.

    Dabei denkt sicherlich manch ei-ner, dass diese Situation eine Folge der Wirtschaftskrise ist, wie sie in Eu-ropa erlebt wird, und wenn diese erst einmal berwunden ist, die spanische Halbinsel und ihre Inseln wieder Mil-lionen an Briten und Deutschen an-locken werden, so wie es eben immer war. Vielleicht wird es auch so sein. Doch was nie wieder dasselbe sein wird, ist die Art der Anziehungskraft, die wir bis jetzt auf diese Mrkte ausgebt haben. Nicht, weil Spani-en nicht mehr so wie immer ist oder weil man hier seine Hausaufgaben nicht getan hat, sondern weil das Paradigma und touristische Modell,

    das vom Markt verlangt wird, sich radikal verndert hat.

    Die Revolution im Tourismus ist im vollen Gange, und in Wahrheit ist es nicht so sehr die Frage, ob sich der Massentourismus oder die Masse des Tourismus an die Marktnachfrage an-gepasst hat, sondern was sich vern-dert hat, ist das touristische Profil und seine Nachfrage.

    Die Produkt- und Marketing-Struk-turen erwe