Hanf-Öl

  • View
    752

  • Download
    26

Embed Size (px)

Transcript

123456 - CJuhdageh, heJs1euhg, B1ochem1eEine Ausarbeitung Ir den Privatnutzer. Genieer. Patienten. Therapeuten oder ieden. der sich mit dem Thema beschItigen mag.Die Inhalte sind aus dem iahrelangen Diskurs unterschiedlichster Grower entstanden. unter anderem unter ZuhilIenahme einschlgiger Fachliteratur. Onlineenzyklopdien und InternetIoren. Die Bilder unterliegen mglicherweise dem Urheberrecht. weshalb sich Eigentmer gerne melden knnen (Quellennennung oder EntIernung). Herstellung. Besitz und Handel mit nicht-verkehrsIhigen StoIIen stellt in Deutschland eine StraItat dar. weshalb diese Betrachtungen rein theoretischer Natur und nicht zur Nachahmung animieren sollen. Fr eventuelle UnIlle durch unsachgemen Umgang mit den Lsemitteln etc. wird keinerlei Verantwortung bernommen. Die StoIIe sind zu Recht mit RS Stzen gekennzeichnet.Der AutorHanIlGrundlagen. Extraktion. BiochemieSeid gegrt.seit langem hatte ich mit dem Gedanken gespielt und nun lsst es die Zeit zu. aus dem Heizung An Es gibt lThread mal ein ausIhrliches Resmee zu schreiben. ggI. einen kurzen FAQ zum Thema HanIl und ein paar statistische Daten.Was ist HanIl?HanIl ist eigentlich kein l sondern ein Harzextrakt. Es ist eine Art Konzentrat der wirkstoIIhaltigen Harzdrsen der weiblichen CannabispIlanze. die mittels WasserdampI- oder Lsemittelextraktion gewonnen werden. Es eignet sich zum pur rauchen oder als Beimischung zu SkuII. Marihuana oder Tabak.Fettes HanIl wird aus den Samen des HanI gewonnen. es ist abzugrenzen vom therischen HanIl (gewonnen aus Blten und Blttern der HanIpIlanze) und dem Haschischl (THC-haltiges Harzextrakt der weiblichen Cannabis-Bltenstnde). Das Fettsurespektrum von HanIl (Omega-6-Fettsure Linolsure : Omega-3-Fettsure u-Linolensure 3:1) weist groe hnlichkeit mit dem ernhrungsphysiologisch optimalen Verhltnis von 4:1 auI. daher gilt es als ausgesprochen wertvolles und empIehlenswertes Speise- und PIlegelum dieses HanI(kern)l soll es hier nicht weiter gehen. Immer mehr wissenschaItliche Studien zeigten. dass Cannabis Spastiken und Schmerzen lindern knne. wie sie auch bei Multiple Sklerose auItreten. Auch bei Aids- und Krebserkrankungen kann Cannabis helIen - denn es verringert durch seine appetitanregende Wirkung den krankheitsbedingten Gewichtsverlust. Das Problem: In Deutschland ist Cannabis verboten. rzte drIen deshalb nur den synthetisch hergestellten Cannabis-WirkstoII Dronabinol verschreiben. Die Kosten werden von den Krankenkassen iedoch nicht bernommen. Daher besorgen sich bislang viele Patienten Cannabis selbst 1Abbildung 1. Cannabisharz - extrahierte TrichomkpfeWas benutzt man als Ausgangsmaterial?Als Ausgangsmaterial knnen alle mehr oder weniger harzigen PIlanzenteile genutzt werden. Das schliet Stngel. Bltter oder Blten etc. ein. Wichtig ist ein mindestens vorhandener Anteil an Harzdrsen. Diese Iinden sich blicherweise auI den Bltenstnden der weiblichen CannabispIlanze. auI bltennahen Blttern (und darber hinaus andere Bltter) und weniger huIig auI Stngeln. Es gibt lang- und kurzstielige Harzdrsen. was Ir die lgewinnung keine Rolle spielt. da nur der DrsenkopI bei der Extraktion gelst wird. Demnach ist es in hchstem Ma uneIIektiv mnnliche PIlanzenteile zu verwenden. entgegen mancher Sage. Wurzeln und Samen haben keinerlei relevanten Harzgehalt. Welche Konsistenz soll das Ausgangsmaterial haben (trocken. Irisch. zerkleinert. ganz)?In diesem Bereich ist viel diskutiert worden. OItmals wird getrocknetes Ausgangsmaterial verwendet. da es ohnehin oIt Reste sind. die nach einer gewissen Zeit eben getrocknet sind. Die Qualitt des Endprodukts wird allerdings mageblich von der Konsistenz des Ausgangsmaterials abhngen. Das uert sich am deutlichsten auI den ersten Blick in der Farbe. Hat das Endprodukt eine dunkel-oliv-grne bis oliv-braune oder schwarze Frbung ist prinzipiell mehr Verunreinigung entstanden. Verunreinigung in diesem Sinne sind PIlanzenzellen in Form von Chlorophyll und Zellplasma. das entsprechend die Frbung verursacht. Sie wird durch trockenes 2Abbildung 4. Grnlich gefrbtes Harzl. Anzeichen fr "harte" Bearbeitung und somit Jerunreinigung des EndproduktsAbbildung 3. Reife CannabispflanzeAbbildung 2. Weibliche fortgeschrittene Cannabisblte mitreichlich TrichomenMaterial oder zerschnittenes Irisches Material verursacht. da die beschdigten Irischen PIlanzenzellen aussaIten und Zellmaterial mitgelst werden kann. Ebenso werden beim trockenen und/oder zerkleinerten Material getrocknetes Chlorophyll und andere PIlanzenstoIIe mitgelst. was die oben genannte Frbung verursacht. Reineres Cannabisl kann gewonnen werden. indem Irisches. mglichst unzerkleinertes PIlanzenmaterial verwendet wird. Aus was besteht das Cannabisharz genauer?Interessant Ir die private Einnahme (so auch Ir medizinische therapeutische Zwecke) ist der HauptwirkstoII THC (Tetrahydrocannabinol). Er wird in einem WirkstoIIcocktail von verschiedenen Substanzen hauptschlich produziert. Die Harzdrsen der Trichome an den Bltenteilen der weiblichen HanIpIlanze beinhalten diese WirkstoIIe. zu denen ie nach ReiIegrad und Lagerung CBN (Cannabinol) und CBD (Cannabidiol) gehren. Bei der schonenden und geeigneten Extraktion werden nur die HarzkpIe der Trichome gelst. aus dem Gemisch geIiltert und schlielich in weitgehend reiner Form als Harz gewonnen.3Abbildung 5. Schematischer Aufbau eines TrichomsAbbildung 6. Langstielige Trichome (Harzdrsen)an weiblichem CannabisbltenblattAbbildung 7. Trichom mit geflltem HarzkopfWas muss ich tun (Kontaktzeit)?Da es sich vorwiegend um Lsungsmittelextraktionen handelt. ist es wichtig. ein geeignetes Lsemittel zu verwenden. Zu der alternativ mglichen WasserdampIexktraktion spter mehr. Das Ausgangsmaterial wird in ein benzinIestes GeI getan. mit Lsemittel bedeckt und luItdicht verschlossen. Nach einer Einwirkzeit von 30sek30min unter leichtem Schwenken wird das Lsemittel-Harz-Gemisch abgeIiltert und getrennt. Kontaktzeiten von mehr als 12-24 h sind zu vermeiden. da durch die lngere Kontaktzeit nicht zwangsluIig mehr Harz getrennt wird. Allerdings wird mehr verunreinigendes PIlanzenmaterial gelst. was sich in der Farbe des Endprodukts ausdrckt. Die Trennung erIolgt durch AbdampIen des Lsemittels. brig bleibt eine sehr klebrige. lige. goldIarbene Schmiere. dessen Konsistenz von Ilssig ber breiig bis zhIlssig-klebrig reicht. mit abnehmender Temperatur und Restlsemittelgehalt. Welche Lsemittel sind geeignet (Polaritt. Siedepunkte)?Um die richtige Lsemittelwahl zu treIIen. ist es zunchst wichtig zu wissen. dass die Molekle des Cannabisharz unpolar sind. Wasser ist im Gegensatz dazu polar. da es sich um einen Dipol beim Wassermolekl handelt. Es ist also ein unpolares Lsemittel zu verwenden. um das unpolare Harz zu lsen. Die meistverwendeten unpolaren Lsemittel sind Petrolether (76) (Wund-/Waschbenzin. Benzinum). Butan (14) und Isopropanol (8).Thc ohne carboxylgruppe ist in aprotischen lsungsmitteln besser lslich als die sure. aber die thc-sure hat immer noch einen hohen anteil an lipophilen gruppen und wre demnach auch in aprotischen lsungsmittel lslich.Alle diese Lsemittel zeichnen sich durch ein sehr gutes Lseverhalten (um 90). einen hohen Reinheitsgrad (keine aromaten oder sonst. Verunreinigungen. abgesehen vom Waschbenzin. Dieser coleman-sprit hingegen besteht aus n-pentan. nicht aus naphtalin). einen geeigneten Siedepunkt/Verdunstungsgrenze und relativ gnstige Preise aus. Da Petrolether nicht gleich Petrolether (und vor allem kein klassischer Ether) ist. hier eine kleine Unterscheidung:LsemitteleignungPetrolether (unpolar):"Der Unterschied zwischen verschiedenen Produkten ist der Siedepunkt. Es gibt Petrolether mit Siedebereich 30-50 C bis hin zu 90-110 C. Meist ist der Siedebereich auI der Flasche angegeben. Waschbenzin aus dem Baumarkt enthlt allerdings huIig einen hheren Gehalt an Verunreinigungen (vor allem Aromaten)"1worauI du achten solltest:Der Siedepunkt sollte mglichst gering (nicht ber 60) sein. der Ilammpunkt bei dem petrolether den ich auI der ersten Seite verwendet habe lag bei unter 21C. siedebereich: 40/60. 1 http://www.wer-weiss-was.de/theme51/article1749331.html4Abbildung 8. Mit Petrolether gewonnenes. goldenes HarzlButan (nahezu wasserunlslich):Das einzige in Butan (C4H10) was als Verunreinigung enthalten ist ist 1.3-butadien. was krebserregend usw ist."Butane is considered a non-toxic substance. Butane is a general purpose Iood additive and is used in the Iood processing industry to extract vital oils and Ilavors Irom a variety oI Iood sources. It is also used as an aerosol propellant Ior health care products that contact the skin. At very high concentrations (~10.000 ppm) it is an asphyxiant and may demonstrate narcotic eIIects.Most oI the things in butane are gaseous and boil at low temperatures. meaning that the same would apply Ior them and butane. Given enough heat and time almost all oI it will escape. II things were "combining" with the oil or "attaching" to the oil. you would have actual reactions happening which is iust not possible given the chemicals involved "2Hexan (unpolar):Hexan ist eine Iarblose. Ilchtige Flssigkeit. die leicht nach Benzin riecht. Der Flammpunkt liegt bei 22 C. die Zndtemperatur bei 240 C. Hexan wird zuweilen in der organischen Chemie als Lsungsmittel eingesetzt. Da es Polystyrol im Gegensatz zu vielen organischen Lsemitteln nicht angreiIt und leicht Ilchtig. Hexan weist Suchtpotential auI und ist gesundheitsschdlich. Hexan ist wassergeIhrdend. Zwischen einem LuItvolumenanteil von 1.1 bis 7.5 Prozent bildet es explosive Gemische. Hexan wird im Krper zu 2.5-Hexandion metabolisiert. dieses Ihrt zu Nervenschden und wird ber den Urin ausgeschieden. Aceton(polar):.Blo kein aceton!!!!!! Schmeckt dein l wie NagellackentIerner..... ich hab das nur mit sehr viel mhe & auIwand vom l trennen knnen. auerdem ist Aceton wasserlslich. d.h. es werden auch nicht gewnschte StoIIe extrahiert. chlorophyl. wasser. usw. 2 http://www.globalbiosciences.com/scitech/Iaq.php#85Abbildung 10. Jergleich