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Hanf-Öl

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123456 - CJuhdageh, heJs1euhg, B1ochem1eEine Ausarbeitung Ir den Privatnutzer. Genieer. Patienten. Therapeuten oder ieden. der sich mit dem Thema beschItigen mag.Die Inhalte sind aus dem iahrelangen Diskurs unterschiedlichster Grower entstanden. unter anderem unter ZuhilIenahme einschlgiger Fachliteratur. Onlineenzyklopdien und InternetIoren. Die Bilder unterliegen mglicherweise dem Urheberrecht. weshalb sich Eigentmer gerne melden knnen (Quellennennung oder EntIernung). Herstellung. Besitz und Handel mit nicht-verkehrsIhigen StoIIen stellt in Deutschland eine StraItat dar. weshalb diese Betrachtungen rein theoretischer Natur und nicht zur Nachahmung animieren sollen. Fr eventuelle UnIlle durch unsachgemen Umgang mit den Lsemitteln etc. wird keinerlei Verantwortung bernommen. Die StoIIe sind zu Recht mit RS Stzen gekennzeichnet.Der AutorHanIlGrundlagen. Extraktion. BiochemieSeid gegrt.seit langem hatte ich mit dem Gedanken gespielt und nun lsst es die Zeit zu. aus dem Heizung An Es gibt lThread mal ein ausIhrliches Resmee zu schreiben. ggI. einen kurzen FAQ zum Thema HanIl und ein paar statistische Daten.Was ist HanIl?HanIl ist eigentlich kein l sondern ein Harzextrakt. Es ist eine Art Konzentrat der wirkstoIIhaltigen Harzdrsen der weiblichen CannabispIlanze. die mittels WasserdampI- oder Lsemittelextraktion gewonnen werden. Es eignet sich zum pur rauchen oder als Beimischung zu SkuII. Marihuana oder Tabak.Fettes HanIl wird aus den Samen des HanI gewonnen. es ist abzugrenzen vom therischen HanIl (gewonnen aus Blten und Blttern der HanIpIlanze) und dem Haschischl (THC-haltiges Harzextrakt der weiblichen Cannabis-Bltenstnde). Das Fettsurespektrum von HanIl (Omega-6-Fettsure Linolsure : Omega-3-Fettsure u-Linolensure 3:1) weist groe hnlichkeit mit dem ernhrungsphysiologisch optimalen Verhltnis von 4:1 auI. daher gilt es als ausgesprochen wertvolles und empIehlenswertes Speise- und PIlegelum dieses HanI(kern)l soll es hier nicht weiter gehen. Immer mehr wissenschaItliche Studien zeigten. dass Cannabis Spastiken und Schmerzen lindern knne. wie sie auch bei Multiple Sklerose auItreten. Auch bei Aids- und Krebserkrankungen kann Cannabis helIen - denn es verringert durch seine appetitanregende Wirkung den krankheitsbedingten Gewichtsverlust. Das Problem: In Deutschland ist Cannabis verboten. rzte drIen deshalb nur den synthetisch hergestellten Cannabis-WirkstoII Dronabinol verschreiben. Die Kosten werden von den Krankenkassen iedoch nicht bernommen. Daher besorgen sich bislang viele Patienten Cannabis selbst 1Abbildung 1. Cannabisharz - extrahierte TrichomkpfeWas benutzt man als Ausgangsmaterial?Als Ausgangsmaterial knnen alle mehr oder weniger harzigen PIlanzenteile genutzt werden. Das schliet Stngel. Bltter oder Blten etc. ein. Wichtig ist ein mindestens vorhandener Anteil an Harzdrsen. Diese Iinden sich blicherweise auI den Bltenstnden der weiblichen CannabispIlanze. auI bltennahen Blttern (und darber hinaus andere Bltter) und weniger huIig auI Stngeln. Es gibt lang- und kurzstielige Harzdrsen. was Ir die lgewinnung keine Rolle spielt. da nur der DrsenkopI bei der Extraktion gelst wird. Demnach ist es in hchstem Ma uneIIektiv mnnliche PIlanzenteile zu verwenden. entgegen mancher Sage. Wurzeln und Samen haben keinerlei relevanten Harzgehalt. Welche Konsistenz soll das Ausgangsmaterial haben (trocken. Irisch. zerkleinert. ganz)?In diesem Bereich ist viel diskutiert worden. OItmals wird getrocknetes Ausgangsmaterial verwendet. da es ohnehin oIt Reste sind. die nach einer gewissen Zeit eben getrocknet sind. Die Qualitt des Endprodukts wird allerdings mageblich von der Konsistenz des Ausgangsmaterials abhngen. Das uert sich am deutlichsten auI den ersten Blick in der Farbe. Hat das Endprodukt eine dunkel-oliv-grne bis oliv-braune oder schwarze Frbung ist prinzipiell mehr Verunreinigung entstanden. Verunreinigung in diesem Sinne sind PIlanzenzellen in Form von Chlorophyll und Zellplasma. das entsprechend die Frbung verursacht. Sie wird durch trockenes 2Abbildung 4. Grnlich gefrbtes Harzl. Anzeichen fr "harte" Bearbeitung und somit Jerunreinigung des EndproduktsAbbildung 3. Reife CannabispflanzeAbbildung 2. Weibliche fortgeschrittene Cannabisblte mitreichlich TrichomenMaterial oder zerschnittenes Irisches Material verursacht. da die beschdigten Irischen PIlanzenzellen aussaIten und Zellmaterial mitgelst werden kann. Ebenso werden beim trockenen und/oder zerkleinerten Material getrocknetes Chlorophyll und andere PIlanzenstoIIe mitgelst. was die oben genannte Frbung verursacht. Reineres Cannabisl kann gewonnen werden. indem Irisches. mglichst unzerkleinertes PIlanzenmaterial verwendet wird. Aus was besteht das Cannabisharz genauer?Interessant Ir die private Einnahme (so auch Ir medizinische therapeutische Zwecke) ist der HauptwirkstoII THC (Tetrahydrocannabinol). Er wird in einem WirkstoIIcocktail von verschiedenen Substanzen hauptschlich produziert. Die Harzdrsen der Trichome an den Bltenteilen der weiblichen HanIpIlanze beinhalten diese WirkstoIIe. zu denen ie nach ReiIegrad und Lagerung CBN (Cannabinol) und CBD (Cannabidiol) gehren. Bei der schonenden und geeigneten Extraktion werden nur die HarzkpIe der Trichome gelst. aus dem Gemisch geIiltert und schlielich in weitgehend reiner Form als Harz gewonnen.3Abbildung 5. Schematischer Aufbau eines TrichomsAbbildung 6. Langstielige Trichome (Harzdrsen)an weiblichem CannabisbltenblattAbbildung 7. Trichom mit geflltem HarzkopfWas muss ich tun (Kontaktzeit)?Da es sich vorwiegend um Lsungsmittelextraktionen handelt. ist es wichtig. ein geeignetes Lsemittel zu verwenden. Zu der alternativ mglichen WasserdampIexktraktion spter mehr. Das Ausgangsmaterial wird in ein benzinIestes GeI getan. mit Lsemittel bedeckt und luItdicht verschlossen. Nach einer Einwirkzeit von 30sek30min unter leichtem Schwenken wird das Lsemittel-Harz-Gemisch abgeIiltert und getrennt. Kontaktzeiten von mehr als 12-24 h sind zu vermeiden. da durch die lngere Kontaktzeit nicht zwangsluIig mehr Harz getrennt wird. Allerdings wird mehr verunreinigendes PIlanzenmaterial gelst. was sich in der Farbe des Endprodukts ausdrckt. Die Trennung erIolgt durch AbdampIen des Lsemittels. brig bleibt eine sehr klebrige. lige. goldIarbene Schmiere. dessen Konsistenz von Ilssig ber breiig bis zhIlssig-klebrig reicht. mit abnehmender Temperatur und Restlsemittelgehalt. Welche Lsemittel sind geeignet (Polaritt. Siedepunkte)?Um die richtige Lsemittelwahl zu treIIen. ist es zunchst wichtig zu wissen. dass die Molekle des Cannabisharz unpolar sind. Wasser ist im Gegensatz dazu polar. da es sich um einen Dipol beim Wassermolekl handelt. Es ist also ein unpolares Lsemittel zu verwenden. um das unpolare Harz zu lsen. Die meistverwendeten unpolaren Lsemittel sind Petrolether (76) (Wund-/Waschbenzin. Benzinum). Butan (14) und Isopropanol (8).Thc ohne carboxylgruppe ist in aprotischen lsungsmitteln besser lslich als die sure. aber die thc-sure hat immer noch einen hohen anteil an lipophilen gruppen und wre demnach auch in aprotischen lsungsmittel lslich.Alle diese Lsemittel zeichnen sich durch ein sehr gutes Lseverhalten (um 90). einen hohen Reinheitsgrad (keine aromaten oder sonst. Verunreinigungen. abgesehen vom Waschbenzin. Dieser coleman-sprit hingegen besteht aus n-pentan. nicht aus naphtalin). einen geeigneten Siedepunkt/Verdunstungsgrenze und relativ gnstige Preise aus. Da Petrolether nicht gleich Petrolether (und vor allem kein klassischer Ether) ist. hier eine kleine Unterscheidung:LsemitteleignungPetrolether (unpolar):"Der Unterschied zwischen verschiedenen Produkten ist der Siedepunkt. Es gibt Petrolether mit Siedebereich 30-50 C bis hin zu 90-110 C. Meist ist der Siedebereich auI der Flasche angegeben. Waschbenzin aus dem Baumarkt enthlt allerdings huIig einen hheren Gehalt an Verunreinigungen (vor allem Aromaten)"1worauI du achten solltest:Der Siedepunkt sollte mglichst gering (nicht ber 60) sein. der Ilammpunkt bei dem petrolether den ich auI der ersten Seite verwendet habe lag bei unter 21C. siedebereich: 40/60. 1 http://www.wer-weiss-was.de/theme51/article1749331.html4Abbildung 8. Mit Petrolether gewonnenes. goldenes HarzlButan (nahezu wasserunlslich):Das einzige in Butan (C4H10) was als Verunreinigung enthalten ist ist 1.3-butadien. was krebserregend usw ist."Butane is considered a non-toxic substance. Butane is a general purpose Iood additive and is used in the Iood processing industry to extract vital oils and Ilavors Irom a variety oI Iood sources. It is also used as an aerosol propellant Ior health care products that contact the skin. At very high concentrations (~10.000 ppm) it is an asphyxiant and may demonstrate narcotic eIIects.Most oI the things in butane are gaseous and boil at low temperatures. meaning that the same would apply Ior them and butane. Given enough heat and time almost all oI it will escape. II things were "combining" with the oil or "attaching" to the oil. you would have actual reactions happening which is iust not possible given the chemicals involved "2Hexan (unpolar):Hexan ist eine Iarblose. Ilchtige Flssigkeit. die leicht nach Benzin riecht. Der Flammpunkt liegt bei 22 C. die Zndtemperatur bei 240 C. Hexan wird zuweilen in der organischen Chemie als Lsungsmittel eingesetzt. Da es Polystyrol im Gegensatz zu vielen organischen Lsemitteln nicht angreiIt und leicht Ilchtig. Hexan weist Suchtpotential auI und ist gesundheitsschdlich. Hexan ist wassergeIhrdend. Zwischen einem LuItvolumenanteil von 1.1 bis 7.5 Prozent bildet es explosive Gemische. Hexan wird im Krper zu 2.5-Hexandion metabolisiert. dieses Ihrt zu Nervenschden und wird ber den Urin ausgeschieden. Aceton(polar):.Blo kein aceton!!!!!! Schmeckt dein l wie NagellackentIerner..... ich hab das nur mit sehr viel mhe & auIwand vom l trennen knnen. auerdem ist Aceton wasserlslich. d.h. es werden auch nicht gewnschte StoIIe extrahiert. chlorophyl. wasser. usw. 2 http://www.globalbiosciences.com/scitech/Iaq.php#85Abbildung 10. Jergleich Ethanolgemisch zu Hexangemisch - Jerunreinigung durch Grnstich beim Ethanol erkennbarAbbildung 9. Butangas als Lsemittelfr Honev-OilIn erster Linie kommts bei dir auI den siedepunkt an. bei aceton um die 60 C bei petrolether ca. 40 C ie niedriger. desto besser (schneller) verdampIt es. brigens verdampIt petrolther "rckstandslos auI weier seide". ist ein zitat aus nem alten Brockhaus.'Alkohole:- Lst auch polare StoIIe wie Chlorophyll und senkt somit die Qualitt im Sinne von Reinheit. Ist auerdem wegen dem hheren Siedepunkt schwerer wieder zu abzutrennen. Ungeeignet: Aceton. MethanolWomit Iiltert man das Lsemittel-Harz-Gemisch ab?Zum Filtern kann ein einIacher KaIIeeIilter verwendet werden. Das Thc wird. soweit das bisher Iestgestellt wurde. vom KaIIeeIilter nicht geIiltert. sondern nur Schwebeteilchen wie ausgelste Trichomstnel. kleine PIlanzenIasern und Iast allem. was nicht im eigentlichen sinne im LM ( Lsemittel) gelst ist. Die Harzdrsen sitzen in den entsprechenden Zellen der HarzkpIe der Trichome. Die Stile der Trichome interessieren nicht. Daher geht das durch den KaIIeeIilter. Das weed sieht danach noch teils potent aus.schaut man unter dem mikroskopsieht man.dass die stiele noch stehen. aber keine runden KpIchen mehr dranhngen. Chloroplasten (die das chlorophyllIarbstoII enthalten) durchschnittlich 4-8m gro sind und im Verbund von 10-50 pro Zelle auItreten. dh im durchschnitt zwischen 40 und 400 m. wre nun noch interessant. inwieweit das LM die Zellen zerstrt und wie gro die "Zellsplitter" sind.3 Zum KaIIeeIilter: was ich Iinden kann sind angaben im 10m bereich der Maschenweite. das sollte reichen.um ein reines Endprodukt zu gewinnen. Andere Quellen sprechen von 5-20m (PapierIilter. vermutlich aber eIIektiv etwas grer). Somit wre die Maschenweite hinreichend klein genug. dass HarzkpIe. aber kein Zellmaterial. durchgelassen werden. Bei den gebruchlichen Bubblebags werden Siebgren von 220m bis 25m erreicht. somit bewegt man sich mit einem KaIIeeIilter darunter. was einen sehr hohen Reinheitsgrad bedeutet.4 Ein Bubblebagsystem mit nem 25m Einsatz ermglicht eine Konsistenz hnlich von l. dennoch soll das VerIahren hier nicht weiter errtert werden. Das selbe Material kann mehrmals mit Lsemittel versetzt werden. allerdings mit zunehmenden Qualittseinbuen bei huIigerer Wiederholung.Um eine bessere Reinigung des Gemischs zu erreichen. kann es mit Wasser durch Phasentrennung im Scheidetrichter abgeIiltert werden. Das Wasser hat durch seine DipoleigenschaIten die Fhigkeit. mitgelste polare SchwebstoIIe zu binden/lsen. Da es eine hhere Dichte als das LM hat. sinkt es in den unteren Bereich des Scheidetrichters ab und kann als Phase abgelassen werden. Zurck bleibt das weitgehend gereinigte Lsemittel-Harz-Gemisch. 3 http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d04/04a.htm4 https://www.alpine-seeds.ch/tutorials/93-how-to-make-bubble-hash.html6Abbildung 11. Scheidetrichter zur PhasentrennungWelche Extraktionsmethoden gibt es?A) Extraktion ohne Lsemittelrckgewinnung1) Eine einIache und pragmatische Methode ist das oIIene AbdampIen des Lsemittels aus einer lsemittelIesten Schale (Glas. Keramik. etc.). wobei diese Methode das grte Sicherheitsrisiko beinhaltet und umweltbedingt unterlassen werden sollte. Das Lsemittel-Harz-Gemisch wird aus dem Behlter durch einen geeigneten Filter in eine geeignete Schale gegossen. Pragmatisch wird hierbei meist ein KaIIeeIilter verwendet. Dieser lsst Lsemittel und Harzkonzentrat durch. hlt iedoch weitestgehend Verunreinigungen und grobes Ausgangsmaterial zurck. Die Flssigkeit. die man erhlt. riecht stark nach Benzin. ist goldgelb und hoch entzndlich. Daher sollte im Freien oder mit einem guten Abzug gearbeitet werden. Sicherere Methoden siehe unten.Durch den niedrigen Siedepunkt des Lsemittels verdampIt es bei Zimmertemperatur. Ein Wasserbad beschleunigt den AbdampIungsvorgang erheblich. allerdings auch die Gaskonzentration. Niemals in geschlossenen Rumen ausgasen (ExplosionsgeIahr). nicht die ausstrmenden DmpIe inhalieren. Es kommt zu belkeit. Unwohlsein. Orientierungsverlust. Gleichgewichtsverlust etc. Auerdem krebserregend.2) WasserdampI-Extraktion:WasserdampIdestillation oder auch TrgerdampIdestillation VerdampIerprinzip mit WasserdampI statt LuIt. dh du durchstrmst. dein weed mit WasserdampI (keine Verbrennungsreaktionen o. mglich auch bei hohen temps.) bei 200-250C. danach khlst du dein gasIrmiges WasserdampI-wirkstoII-gemisch. runter(zb. durch eindsen von kaltem Wasser) und der Spa trennt sich von selbst auI. -~keine Lsemittelreste. Das Vakuum senkt dabei die Siedepunkte. woraus niedrigere Siedepunkte und somit geringere Arbeitstemperaturen resultieren.apparativ ziemlich auIwendig. du brauchst einen VerdampIer. einen DampIberhitzer. eine am besten beheizbare Extraktionskammer. AuIIangbehlter mit Khlung. lohnt nicht wirklich in unseren Dimensionen.3) Honeyoil durch Gasextraktion:Eine weitere beliebte Extraktionsmethode ist das Ausgasen von Ausgangsmaterial mit Feuerzeuggaskartuschen (Butan) in einem speziellen Edelstahlrohr. auch KunststoIIvarianten sind erhltlich. Es handelt sich um einen Zylinder. in dessen oberem Verschluss eine kleine IInung Ir den Gasbehlter ist. In den Behlter gibt man das Ausgangsmaterial und verschliet das Rohr mit dem auIschraubbaren Boden. In diesem ist ein engmaschiges Sieb (100m-45m). es ersetzt in den anderen Extraktionsmethoden den KaIIeeIilter. Die Bodenunterseite weist mehrere Lcher auI. aus denen das Ilssige. geIilterte 7Abbildung 12. Do-it-YourselfButangasextraktionGas-Harz-Gemisch austritt. Vorteile dieser Methode sind die einIache Handhabung und die relativ einIach zu beschaIIenden Lsemitteleinheiten. Allerdings besteht hier. da es sich um eine weitgehend oIIene Extraktion handelt. u.U. erhebliche ExplosionsgeIahr.B) Extraktionsmethoden mit Lsemittelrckgewinnung4) Liebigkhler-Extraktion:Bei der Extraktion mit HilIe einer Apparatur. die einen Liebigkhler beinhaltet. kann das verwendete Lsemittel zu einem relativ groen Anteil zurckgewonnen und wiederverwendet werden. Der geschlossene AuIbau umIasst einen Kolben (Lsemittel-Harz-Gemisch). einen Abzweig (ggI. mit ThermometerauIsatz). Liebigkhler. an den ein KhlkreislauI (Gas oder Wasser) angeschlossen werden kann. weiterer Abzweig und weiterer Kolben. in dem das kondensierte Lsemittel auIgeIangen wird.Der Liebigkhler besteht aus einem Doppelzylinder. in dessen innerer Rhre das Gas strmen und nach Kondensation Ilieen kann. Die Kondensation des heien Lsemittels erIolgt durch Abkhlung. Im ueren Kolben des Khlers sind zwei Vakuumvorste. durch die eine Khllsung oder ein khlendes Gas geleitet werden. Beide Khlerenden besitzen NormschliIIe zur dichten Verbindung mit den anderen Obiekten.Kleiner praktischer Tip zur Khlung von von Liebigkhlern etc.: Eimer mit Wasser EiswrIel(wenn das nicht ausreicht Salz rein. gibt noch ein paar deltaT oder weniger heizen) dazu eine kleine Pumpe (zb. aus dem Nhrlsungstank so in der Grenordnung Aquaking 2500. Frderhhe 1.3 m. sonst drosseln ber Bypass( T-Stck und ein Teil des Wassers zurck in den Eimer). Ventil (Schlauch abpressen. eher schwieriger) oder eben den 8Abbildung 13. Extraktionsaufbau mitLiebigkhlerStuIentraIo vom LIter zweckentIremden.55) Soxeleth-Extraktion:Eigentlich das beste zur l Herstellung da mit minimalen mengen Petrolether gearbeitet werden kann. In unserem Fall reichen 250ml locker aus. Die Apparatur kostet ungeIhr 80 Euro so wie sie da steht. hab aber keine Ahnung wo man die kauIen knnte.Vor Beginn muss eine konstante Wasserkhlung gestartet werden. diese lsst den Ether wieder von DampI- in Flssig-zustand wechseln. Ist unverichtbar da sonst der Ether einIach oben rausdampIen wrde. Und nicht vergessen. SchliIIe Ietten! Man nehme Schnittreste. Petrolether und Extraktions-Hlse. Den Ether in den Rundkolben unten einIllen. Schnittreste locker bis zum oberen Rand in die Hlse Iallen lassen und anschlieend auI die hlIte eindrcken. ein Stck KaIIeIilter oben drauI das nichts rausgeschwemmt wird. Hlse in den Extraktor. alles wieder zusammenbauen und los gehts.ber dem Wasserkocher wird der Ether zum sieden gebracht. Die Apparatur Illt sich im 2. Teil mit Ether. solange bis die Hlse komplett abgedeckt ist. dann luIt der Ether und die gelsten TrichomkpIe zurck in den Kolben. Der vorgang wurde in unserem Fall 4 mal wiederholt. Nach einigen durchgngen Irbt sich der Ether goldgelb. ein gutes Zeichen!5 gania's little helper 9Abbildung 14. Schematischer Aufbau des Soxeleth-ExtraktorsAbbildung 15. Soxeleth -Extraktionsapparaturberkritisches KohlenstoIIdioxyd:Eine weitere Mglichkeit der Extraktion Iindet mittels ber-kritischem CO2 (superkritisches Kohlenstoffdioxvd scCO2) statt. Es entsteht bei einer Temperatur von mehr als 304.13K (30.980C) und bei einem Druck von ber 7.375 MPa (73.75 bar). ber-kritische Gase zeigen Ilssigkeitshnliche Dichten und haben deshalb das Lsungsvermgen einer Flssigkeit. whrend sie gleichzeitig gashnliche Viskositten auIweisen. Diese Methode bentigt spezielles Fachwissen und spezielle Apparaturen. die nicht ohne weiteres zugnglich sind. Daher ist die Anwendung im Privatbereich selten. Auerdem: Das superkritische CO2 dringt soIort poren- und IasertieI ein - und verschwindet nach dem Entspannen genauso schlagartig wieder. Das wirIt die Frage nach dem Lsungsgrad von PIlanzenmaterial zustzlich auI.Wie sieht das Endprodukt aus / Welche Konsistenz hat das Endprodukt?Ein per Petrolether gewonnenes l wird prinzipiell dann zu Pulver oder Staub wenns 1. : kalt ist und bleibt2. : lange lange getrocknet wurde.Ich kenne diese splitterkonsistenz nur daher. dass iemand seit nem halben iahr oder so die schale mit dem l mehr oder weniger oIIen stehen hat. wobei ich da nich so der beIrworter bin..Eisschrankversuche haben mir gezeigt. dass es wenn es Irisch eingeIroren wird eine eher cremige. Honey-BeschaIIenheit auIwies. Frisch extrahiertes Cannabisharz per Wundbenzin- oder Butanverwendung weist mit zunehmendem Reinheitsgrad (Ausgasung der Lsemittelrestmengen) eine gold-gelbe bis gold-braune Farbe auI. zudem eine lige. spter zhe harztypische Konsistenz. Je nach Verunreinigung durch grobe PIlanzenteile oder Zellmaterial. das durch harte Bearbeitung. Trocknung oder ungeeignete Lsemittel kann das Resultat auch dunkelgrn bis oliv-braune Frbung auIweisen. die bis ins schwarze reichen kann. Allerdings wird ein getrocknetes hochwertiges Harz durch kneten oder erhitzen ebenIalls sehr dunkel. Beim Erhitzen wird es wieder Ilssig und golden. Es hinterlsst keine Rckstnde. Wie rein ist das Endprodukt?Je nach oben erwhnten Be- und Verarbeitungsmethoden variiert logischerweise auch der Reinheitsgrad. Die bekannten Werte des Verhltnisses Harzmenge zu Ausgangsmaterial ergaben im Mittel eine Ausbeute von rund 14 (Bsp.: Ausgangsmaterial: 100g. Harzresultat 14g). das bedeutet. eine erhebliche Menge an potenzieller Verunreinigung ist vorhanden. Bei 10Abbildung 16. Butanextrahiertes Honev-OilAbbildung 17. Honev-Oil-Welle. sehr reinschonender Extraktion mit einem geeigneten Lsemittel (Petrolether) und Irischen. intakten Buds oder harzigen Blttern wird ein Reinheitsgrad von um 90 erzielt. Die brigen 10 sind zum geringsten Teil Rckstnde aus der Extraktion und vor allem andere le. Harze. Aromen aus dem Harzcocktail der HanIblte (respektive der TrichomkpIe). Wie lagert man das Endresultat richtig?Bei der Lagerung empIiehlt sich ein dunkler. khler AuIbewahrungsort. Da THC photolabil ist. sollte das GeI aus einen undurchsichtigen. lsemittelbestndigen Material bestehen (Edelstahl. Glas. Keramik...). Der Khlschrank oder besser der Eisschrank bieten sich zur Lagerung hervorragend an. eine im Kchenschrank gelagerte Ampulle. Kapsel oder hnliches. wird weniger lange haltbar sein. OIIene Schalen Iangen Staub ein und setzen der Qualitt des Harzes erheblich zu. Am einIachsten lsst sich das Endresultat mit einem geringen Lsemittelrestgehalt in ein kleines GlasgeI einIllen. da es dann Iast Ilssig ist. Auch Kugeln knnen bei entsprechender Konsistenz geIormt werden. die simultan zu lagern sind.Ungeeignet sind beispielsweise KunststoIIbehlter.Die Anwendung von Gelatinekapseln aus der Apotheke ist beispielsweise Ir dieienigen. die nicht rauchen wollen oder knnen und auI die medizinische Wirkung bauen. Welche Beimischungen sind denkbar?Cannabisharz bzw. HanIl kann mit anderen StoIIen vermischt werden. um die Dosierung. Handhabung. Lagerung oder das Aroma zu beeinIlussen. Die Beimischung von Heilerde beispielsweise wird angewandt. um ein Trgermaterial Ir das l zu haben. das keinen EinIluss beim Verbrennen auI den Rauch hat. Die Vermischung mit Skuff (siehe Trichome) ergibt die Grundlage Ir ein besonders hochqualitatives und reines Haschisch. das mit Bubblehasch oder hnlichem vergleichbar ist. Es lsst sich kalt pressen (z.B. Piecemaker) und dunkel/kalt gut lagern. Die Dosierung muss individuell abgewgt werden.HanIbutter ist eine weitere Verwendungsmglichkeit. die zu einem 11Abbildung 19. Honev-Oil zur Aufbewahrung im ReagenzglasAbbildung 20. Cannabisharzextrakt (Hanfl) auf SkuffAbbildung 18. Aufbewahrung in Glasflschchen (Aussehen von Butan oder Petrolether im Extraktionsprozess)Ausgangsmaterial Ir Kekse und andere Kchenprodukte gemacht wird. l warm machen das es zerluIt. Beim abkhlen ordentlich rhren bis die Hand abIllt. Wenn das l beim erhitzen zum Budder machen verdampIt ist dann war es wohl etwas zu hei gewesen. Butter einrhren und Gemisch abIllen und erkalten lassenIertig. Kleine StatistikVerwendetes Lsemittel:Petrolether (Wundbenzin. Waschbenzin):76Butan:14Isopropanol:8Durchschnittliche Lsung:13.9 von der Ausgangsmenge in Gramm(StichprobenumIang 50 Nutzer)875 Beitrge seit 21.10.2005 (1719 Tage) ~ 0.5 Beitrge/Tag136.030 Hits ~ 80 Hits/Tag Interessante Beitrge zum Thema:- http://Iorum.hanIburg.de/Ihb/showthread.php?t190289&highlightdestillierbrFCcke- http://www.wer-weiss-was.de/theme51/article1749331.html- http://www.globalbiosciences.com/scitech/Iaq.php#8- https://www.alpine-seeds.ch/tutorials- http://www.chanvre-inIo.ch/inIo/de/Behandlung-eines.htmlBesonderen Dank an aktive und inIormative Nutzer:Der grne Hesse; Tzilma; TheOne; opa-weed; domacin; derHumanist; canasiecencegrower; steak u.v.m.12