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    >>igvw Standards der Qualitt Standards of Quality

    >>SQP4Mobile elektrische Anlagen in der

    Veranstaltungstechnik

    Juli 2013

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    LegendeLegend

    Einige erklrende Hinweise zur Struktur der Standards:

    SQ Standard der Qualitt/Standard of QualityO OrganisationP Praxis/ArbeitsverfahrenQ Qualifikation1, 2, 3, ... fortlaufende Nummerierung

    O Organisation/DokumentationAufbau- und Ablauforganisation in Unternehmen/DokumentationundZertifizierungvonProzessenO1 Risikomanagement (Projekt)O2 Brandschutzkonzepte (Projekt)O3ZertifizierungvonDienstleistungsunternehmen(SR6.0)O4 Leitfaden zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes (Projekt)

    P Praxis/ArbeitsverfahrenBereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln

    P1 Traversensystem(SR1.0)P2 Elektrokettenzge(SR2.0)P3 Lautsprecher-Aufhngesysteme(SR5.0/Projekt)P4 Mobile elektrische Anlagen in der Veranstaltungs-TechnikP5 ErrichtungundBetriebvonmobilenBhnenanlagen(mgl.Projekt)

    Q QualifikationQualifikationvonFachkrftenundSachkundigen

    Q1 ElektrofachkraftinderVeranstaltungstechnik(SR4.0)Q2 SachkundigerfrVeranstaltungs-Rigging(SR3.0)Q3 Brandschutzbeauftragter (Projekt)Q4 Sachkundiger fr Schallpegelmessung bei Veranstaltungen (Projekt)

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    Vorbemerkung

    Ziel der SQ Standards ist es, das erforderliche Qualittsniveau von Dienstleistungen in derVeranstaltungswirtschaftzudefinieren.

    SQ Standards bercksichtigen die aktuelle Rechtslage und beschreiben auf dieser GrundlagediespeziellenArbeitsverfahrenderBranche.Sie enthalten eine bersicht der anzuwendenden Rechtsnormen und Anforderungen zumArbeits-undGesundheitsschutz.

    Dieser Qualitts-Standard wurde vom zustndigen Arbeitskreis der igvw unter Mitwir-kungderDGUVunddemArbeitskreisderSicherheitsingenieurevonard.zdf.mediena-kademie,ARTE,BR,Bavaria,DR,DW,HR,IRT,MDR,NDR,ORF,RB,RBB,RBT,RTL,SF,SR,StudioHamburg,SWR,WDRundZDFerarbeitet.

    Important note for English speaking readersThis document is a Code of Practice. The German word for Code of Prac-tice is Standard. The German word for Standard is Norm.

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    Hinweis:Die elektronische Version des Branchenstdards ist mit interaktiven Steuerele-menten ausgestattet. Auf jeder Seite finden Sie unten das Inhaltsverzeichnis.

    Mit einem Klick darauf gelangen Sie dorthin.Im Inhaltsverzeichnis knnen Sie jedes Kapitel anklicken,

    um direkt dorthin zu gelangen.

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    Inhaltsverzeichnis

    Anwendungsbereich

    1. Planung1.1 Energiebedarfserfassung1.2 Ermittlung der Vor-Ort-Bedingungen1.3 Gefhrdungsbeurteilung innerhalb der Planungsphase1.4 Erstellung eines Netzverteilungsplans1.4.1 Ermitteln der Leitungslngen und Leiterquerschnitte1.4.2 Potenzialausgleich1.5 Auswahl geeigneter elektrischer Betriebsmittel1.6 Auswahl geeigneter Arbeitsmittel und Zubehr1.7 Einsatz von Stromerzeugern1.7.1 Tragbare Stromerzeuger1.7.2 Nicht tragbare Stromerzeuger1.8 Havariekonzept fr die Energieversorgung1.8.1 Umschaltung Netz Stromerzeuger1.8.2 USV Anlage mit Stromerzeugerbetrieb1.8.3 Umschaltung Netz Stromerzeuger mittels Vektorsprung-

    relais1.8.4 Twin-Betrieb1.9 Personalplanung und Personalauswahl1.10 Festlegung der Verantwortlichkeiten

    2. Errichten und Betrieb2.1 Unterweisung der Mitarbeiter2.2 Prfung der elektrischen Anlage2.2.1 Besichtigen2.2.2 Erproben und Messen2.2.3 Dokumentation der Prfung2.3 Blitzschutz

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    3. Abbau und Nachbereitung3.1 Defekte elektrische Betriebsmittel3.2 Dokumentieren und Archivieren

    AnhangI Mess- & Prfprotokoll fr die bergabe eines SpeisepunktsII Muster fr eine Errichterbescheinigung einer mobilen elektrischen AnlageIII Beispiele fr NetzverteilungsplneIV Zusammenfassung der Normen fr mobile elektrische Anlagen in . der VeranstaltungstechnikV Anwendung von Verlngerungsleitungen, MehrfachsteckdosenVI Literaturhinweise

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    AnwendungsbereichDieser Praxisleitfaden richtet sich an Elektrofachkrfte und beschreibt den Ablauf zur Errichtung von mobilen elektrischen Anlagen im Bereich der Veranstaltungstechnik. Eine elektrotechnische Qualifikation nach igvw SQ Q1 wird vorausgesetzt. Eine mobile elektrische Anlage be-ginnt beim vereinbarten Speisepunkt und wird grundstzlich aus stec-kerfertigen Betriebsmitteln errichtet

    In diesem Praxisleitfaden wird das Planen, Errichten, und der Betrieb von mobilen elektrischen Anlagen in der Veranstaltungstechnik be-schrieben.

    Abb. 1 igvw SQ P4 als Leitfaden fr den rechtskonformen, sicheren Betrieb von mo-bilen elektrischen Anlagen in der Veranstaltungstechnik

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    1. PlanungDas Ziel der Planung ist, eine betriebssichere und elektrisch sichere Anlage zu konzipieren. Zustzlich zur fachlichen Qualifikation des Pla-ners ist eine ausreichende Erfahrung abhngig von Art und Umfang der zu planenden Anlage erforderlich.

    1.1 Energiebedarfserfassung

    Zur Energiebedarfserfassung werden nach aktuellem/finalem Pla-nungsstand alle elektrischen Verbraucher erfasst und danach die Summe des Energiebedarfs ermittelt. Die Gesamtleistung ergibt sich als Summe der Einzelleistungen, wobei die Blindleistungsanteile zu bercksichtigen sind.

    Der zeitliche Ablauf und der jeweilige Gleichzeitigkeitsfaktor der einzel-nen Gewerke sind zu beurteilen. Aufgrund der Vielfltigkeit der Veran-staltungen knnen die Gleichzeitigkeitsfaktoren der einzelnen Gewerke stark variieren und liegen erfahrungsgem zwischen 0,3 und 1,0.

    1.2 Ermittlung der Vor-Ort-Bedingungen

    Hierbei erfolgt die Erfassung der Bedingungen und der elektrotech-nischen Versorgungssituation am geplanten Veranstaltungsort, z. B. durch eine Vorbesichtigung. Diese Erfassung dient als Grundlage fr die weitere Planung.

    Grundlegende Aspekte sind hierbei:

    Anlagenbetreiber der vorhandenen Anlage, verantwortliche Personen

    technischer Zustand der elektrischen Anlage Dokumentation und Prfprotokolle gleichzeitige Nutzung der elektrischen Anlage durch Dritte Netzsystem, Schutzmanahmen, Leitungsquerschnitte, Absi-

    cherung und Selektivitt Art der bergabepunkte: Steckvorrichtungen, Klemmstellen Mglichkeiten fr die Leitungsverlegung.

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    1.3 Gefhrdungsbeurteilung innerhalb der Planungsphase

    Im Rahmen der Gefhrdungsbeurteilung sind die Errichtung, der Be-trieb und der Abbau der mobilen elektrischen Anlage zu betrachten.

    Aspekte, die fr die Gefhrdungsbeurteilung in der Planungsphase zu bercksichtigen sind:

    elektrische Gefhrdung, Schutzmanahmen, Personalquali-fikation

    erhhte elektrische Gefhrdung, z. B. durch Anlagen beson-derer Art (VDE 0100 Gruppe 700)

    Kabelfhrung, Bercksichtigung von Flucht- und Rettungs-wegen

    besondere Umgebungsbedingungen mit Einfluss auf die Ma-terialauswahl

    besondere Anforderungen an die elektrische Anlage (z. B. Stromerzeuger, Notstromversorgung, Notbeleuchtung)

    Verhalten bei Strfllen whrend des Betriebs

    1.4 Erstellung eines Netzverteilungsplans

    Im Rahmen der Planung ist ein Netzverteilungsplan, aus dem die Anschlsse, die Leitungslngen und -querschnitte und die Verteiler hervorgehen, zu erstellen. Die Verbraucher sind den zur Verfgung stehenden bzw. den zu erstellenden Anschlssen zuzuordnen. Zustz-licher Energiebedarf kann durch vorbergehend vom Energieversor-gungsunternehmen bereitgestellte Anschlsse oder Stromerzeugerbe-trieb (oder eine Kombination von beidem) gedeckt werden.

    Um eine betriebssichere Versorgung zu gewhrleisten, sind folgende Kriterien zu bercksichtigen:

    das Netzsystem ab dem bergabepunkt ist als TN-S-System auszufhren

    maximale Belastbarkeit der speisenden Anschlsse mglichst symmetrische Lastverteilung

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    besondere Anforderungen an die Versorgungssicherheit (Ha-variekonzept)

    Beispiele fr Netzverteilungsplne befinden sich im Anhang III.

    Aus dem Netzverteilungsplan sind produktionsbezogene Materiallisten zu erstellen. Je nach Umfang der zu errichtenden elektrischen Anlage kann es sinnvoll sein, separate Stcklisten fr die einzelnen Teilberei-che zu erstellen.

    1.4.1 Ermitteln der Leitungslngen und Leiterquerschnitte

    Die Leitungslngen knnen aus dem Netzverteilungsplan entnommen werden. Die Auswahl der notwendigen Leiterquerschnitte zur Errei-chung der geforderten Schutzmanahmen muss der Planer verant-worten. Dabei sind die Gesamtlnge vom bergabepunkt bis zum am weitesten entfernten Betriebsmittel und die Summe der Spannungsflle der einzelnen Teilstrecken zu Grunde zu legen. Als Orientierung kn-nen die Werte der nachfolgenden Tabelle verwendet werden.

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