Vortrag Werbung

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Wie ensteht gute Werbung, was zeichnet gute Werbung aus und was genau bedeutet Single Mindness?

Text of Vortrag Werbung

  • 1. WERBEAGENTUR K&K BSW Erfolg muss man wollen. K&K BSW
  • 2. Was Sie ber Werbung wissen sollten Ein Vortrag zum Thema Werbung. K&K BSW
  • 3. Facts & Figures - Werbeausgaben 2008: 5,8 Mia. - CH Rang 18 weltweit - 1. USA: 140 Mia. $ I 2. Japan: 40 Mia. $ I 3. Deutschland: 19 Mia. $ - CH Ausgaben pro Kopf ca. 600 Franken - Anzahl Marken CH 1984: 39100 / 2000, 51000 + 28% - Werbeimpulse pro Tag: 7000 TV -Spots, 5250 Radiospots, 3800 Anzeigen, Tendenz steigend - Durchschnittliche Informationsberlastung 98 % K&K BSW
  • 4. Wie entsteht gute Werbung? Gute Werbung ist wie Formel 1: um gegen seine Mitbewerber bestehen zu knnen braucht es: > Ein guter Pilot (CEO eines Unternehmens) > Eine permanente Weiterentwicklung (Forschung-Analyse) > Ein schnelles Auto (die Kreation) > Rennstrategie (die Werbestrategie) > Ein schnelles zuverlssiges Boxenteam (Beratung und Produktion) Das Team muss zusammen funktionieren! K&K BSW
  • 5. Gute Werbung ist Teamwork K&K BSW
  • 6. Das Vorgehen Wissen verarbeiten: - Marktforschung - Trendforschung - Konsumentenforschung - Gesellschaftliches Umfeld (herrschendes Wertesystem) - Psychologische Erkenntnisse - Schlsse ziehen - Entscheide fllen K&K BSW
  • 7. Die Zielgruppenanalyse -Wer ist die Zielgruppe? -Was ist relevant fr die Zielgruppe? -Was sind die Bedrfnisse? -Womit beschftigt sich die Zielgruppe in der Freizeit? -Bildungsniveau? -etc. Wichtig: Je besser sie Ihre Zielgruppe kennen, desto treffender lsst sich mit dieser kommunizieren. K&K BSW
  • 8. reduce to the max weniger ist mehr K&K BSW
  • 9. reduce to the max bedeutet: Nach ausgiebiger Recherche und kreativer Analyse die gesammelten Fakten so lange zu hinterfragen und zu plausibilisieren, bis als extrakt brig bleibt, was wirklich relevant und differenzierend ist: Die Leitidee K&K BSW
  • 10. Single Mindness Ist die Fokussierung auf die wesentliche Botschaft. Viele Unternehmen tendieren leider dazu, mglichst viel Botschaften gleichzeitig zu kommunizieren. K&K BSW
  • 11. Spielen Sie dem Konsumenten nie mehrere Blle (Botschaften) gleichzeitig zu! K&K BSW
  • 12. Profilierungsmglichkeiten In der Werbung unterscheidet man zwischen einer echten Leistungsdifferenzierung USP (Unique Selling Proposition) und einer unechten Leistungsdifferenzierung, dem so genannten UAP (Unique Advertising Proposition). K&K BSW
  • 13. Der USP Eigenschaften wie zum Beispiel: - Die Form (Toblerone) - Die Verpackung (Pringles) - Das Design (B&O) - Das Material (Freitag Taschen) - Die Langlebigkeit (Samsonite) - Der Kundendienst (Avis) K&K BSW
  • 14. Der UAP Beispiele: - Freude am Fahren (BMW) - We try harder (Avis) - Wir machen den Weg frei (Raiffeisen Banken) - Ich bin doch nicht bld (Mediamarkt) - Bild dir deine Meinung (Bild) - Wir bleiben dran (Tages Anzeiger) - Verleiht Flgel (Red Bull) - Just do it (Nike) K&K BSW
  • 15. Die Positionierung Wenn wir die Zielgruppe spontan nach der Marke befragen, was soll sie uns antworten? Ovo macht stark, NZZ intelligent, Freitag trendy, Volvo sicher, Orange unabhngig, Nike rebellisch ... K&K BSW
  • 16. VOLVO ist Sicherheit: Die vollendete Reduktion das ist single mindness par exellence. K&K BSW
  • 17. Gute Werbung ist: - relevant fr die Zielgruppe - single-minded - differenzierend Gute Werbung ist die berraschende Inszenierung einer relevanten Botschaft. K&K BSW
  • 18. Was heisst dramatisieren? Definition gemss Duden: - Etwas lebhafter, aufregender darstellen, als es in Wirklichkeit ist. Damit sind wir bei der Werbeidee. - Sie ist das Vehikel fr den Transport der Botschaft zum Empfnger. K&K BSW
  • 19. Was ist eine gute Werbeidee? Fr eine Werbeidee gibt es keine Vorgaben und nur wenig Grenzen. Heikle Gebiete sind: - Guter Geschmack - Herrschende Sitten - Ethische Normen - Gesellschaftliche Tabus Reizvoll und viel versprechend ist es meist, vorhandene Grenzen auszuloten, ohne sie eindeutig zu verletzen. K&K BSW
  • 20. Wie lsst sich eine Werbeidee beurteilen? Es gibt gute und schlechte Werbeideen. Mit folgenden Fragen kommt man ihrem Erfolgspotenzial auf die Spur: - Ist die Idee on Strategy? - Ist die Idee neu und berraschend? - Ist die Idee verstndlich und einleuchtend? - Ist die Idee single-minded? - Ist die Idee zeitresistent? - Ist die Idee universell anwendbar? - Lst die Idee Emotionen aus? - Kann ich mich mit der idee identifizieren? - Wie lsst sich die Idee zeitlich, finanziell und mit welchem Aufwand umsetzen? K&K BSW
  • 21. Das Briefing Am Anfang jeder kommunikativen Aufgabe steht das Briefing. Auch hier gilt: Qualitt vor Quantitt: Weniger ist mehr! Je besser dieses Briefing verfasst ist, desto besser ist das Endresultat. Seien sie kritisch, hinterfragen sie: nur was wirklich relevant ist, lsst sich auch verkaufen. Mut zur Reduktion. K&K BSW
  • 22. Back to single mindness Wie schaffen Sie mit einem einzigen Satz das zu kommunizieren, was Ihr Unternehmen, Produkt auf dem Markt von anderen unterscheidet, respektive unterscheiden soll. Probieren Sie es, es ist gar nicht so einfach. K&K BSW
  • 23. Back to single mindness Wie schaffen Sie mit einem einzigen Satz das zu kommunizieren, was Ihr Unternehmen, Produkt auf dem Markt von anderen unterscheidet, respektive unterscheiden soll. Probieren Sie es, es ist gar nicht so einfach.