Kurt-Reinhard Biermann zum 80. Geburtstag

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    10-Jul-2016

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  • MI'VrEILUNGEN - NEWS

    1 Dauben, J.W. (Hrsg.): Mathematical Perspectives: Essays on Mathematics and Its Historical Deve- lopment. Presented to Professor Dr Kurt-R. Biermann on the Occasion of His 60th Birthday. Academic Press: New York 1981; Siegmund-Schultze, R.: ,,Kurt-Reinhard Biermann zum 70.Geburtstag". Historia Mathematica, 16 (1989), S. 309-315.

    2 Schwar-z, I. (Hrsg.): Ver~ffentlichungen yon Prof. Dr. rer. nat. habiL Kurt-R. Biermann. Eine Biblio- graphie, 3.Auflage, Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle: Berlin 1999 (erscheint dem- n~chst).

    3 ,,Einige Nachtr~ige zur Biographie von Karl Weierstral3"; in: History of Mathematics. State of theArt, hrsg. v. J. Dauben et al.,Academic Press: New York 1995, S. 65-91.

    Wolfgang Schreier zum 70. Geburtstag Am 27. November 1999 vollendet der Physikhistoriker Dr. habil. Wolfgang Schreier sein 70. Lebensjahr. Nach dem Physikstudium an der P~idagogischen Hochschule in Potsdam und einer T~tig- keit als Fachlehrer ftir Mathematik und Physik hatte er 25 Jahre erfolgreich am Karl-Sudhoff-Institut der Universit~it Leipzig gewirkt. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im Dezember 1994 war er dort Dozent far Geschichte der Naturwissenschaften. Da das umfangreiche Schaffen des Jubilars ftir die Entwicklung der Physikgeschichte bereits zu seinem 65. Geburtstag gewtirdigt wurde (NTM N.S. Vol. 2, Nr. 4 (1994), S. 245-250), soil hier nur auf die jtingste Vergangenheit eingegangen werden.

    In diesen Jahren hat W. Schreier seine Studien zur Geschichte der Physik intensiv fortgesetzt und sogar neue begonnen. Als Vor- standsmitglied des Fachverbandes Geschichte der Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat er insbesondere einen

    wesentlichen Beitrag zum 150j~ihrigen Jubil~ium dieser Gesellschaft geleistet. In diesem Rahmen betreute er auch eine Doktorandin, die 1998 ihre Promotion fiber den Aufstieg der Berliner Phy- sikalischen Gesellschaft (1845 -1900) erfolgreich abschliel3en konnte. In der 1990 gegrtindeten Leip- ziger Fechner-Gesellschaft arbeitete er anfangs im Vorstand und ist jetzt im wissenschaftlichen Bei- rat t~itig. Auf seine Initiative geht u. a. die Benennung eines Leipziger Gymnasiums nach Gustav Theodor Fechner im Jahre 1994 zurtick. Gegenw~irtig geh6rt er zu den Organisatoren der Veran- staltungen zum 200. Geburtstag Fechners im Jahre 2001 im Rahmen eines Kongresses der Welt- organisation der Psychologen. Gleichzeitig engagiert er sich ftlr die Zusammenarbeit der Fechner- Gesellschaft mit der Wittenberger Wilhelm-Weber-Gesellschaft. Daftir stehen u. a. seine Vortr~ige auf Symposien der beiden Gesellschaften in Halle und Leipzig.Ver~Sffentlichungen fiber die ,,Gebrti- der Weber und Fechner", sowie seine Mitarbeit an einem Videofilm tiber Wilhelm Weber.

    Bei all diesen Aktivitaten hat W. Schreier den Kontakt zu seiner langj~hrigen Wirkungsst~tte nicht aufgegeben. Er beteiligt sich, auch mit eigenen Vortr~igen, am Leipziger Wissenschaftshisto- rischen Kolloquium, das gemeinsam mit der S~ichsischen Akademie veranstaltet wird. Aul3erdem setzte er die Betreuung eines vonder DFG finanzierten Drittmittelprojektes tiber die t~kologi- schen Folgen der Kohleveredlungsverfahren in den Leuna-Werken und im mitteldeutschen Raum bis zum erfolgreichen AbschluB fort. Die aus diesem Projekt hervorgegangene Dissertation wurde 1998 verteidigt. Mit Bedauern verfolgt er allerdings nach eigener Aussage die Entwicklung an der von ibm zuletzt geleiteten Abteilung Geschichte der Naturwissenschaften des Karl-Sudhoff-Insti- tuts. Nach seinem Weggang verringerte sich die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter von neun auf zwei.

    Wolfgang Schreier ist seit langem und noch heute ein sehr aktives Mitglied im Redaktions- kollegium dieser Zeitschrift und hat in dieser Zeit viele Beitr~ige eingebracht und kritisch redi- giert. Freunde und Kollegen hoffen, dab er diese Aktivit~it auch weiterhin erhalten und noch man- che seiner Ideen und Pl~ine, wie seine Forschungen zur Historiographie der Physik, in den kom-

    NTM N.S. 7 (1999) 2,45

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    1 Dauben, J.W. (Hrsg.): Mathematical Perspectives: Essays on Mathematics and Its Historical Deve- lopment. Presented to Professor Dr Kurt-R. Biermann on the Occasion of His 60th Birthday. Academic Press: New York 1981; Siegmund-Schultze, R.: ,,Kurt-Reinhard Biermann zum 70.Geburtstag". Historia Mathematica, 16 (1989), S. 309-315.

    2 Schwar-z, I. (Hrsg.): Ver~ffentlichungen yon Prof. Dr. rer. nat. habiL Kurt-R. Biermann. Eine Biblio- graphie, 3.Auflage, Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle: Berlin 1999 (erscheint dem- n~chst).

    3 ,,Einige Nachtr~ige zur Biographie von Karl Weierstral3"; in: History of Mathematics. State of theArt, hrsg. v. J. Dauben et al.,Academic Press: New York 1995, S. 65-91.

    Wolfgang Schreier zum 70. Geburtstag Am 27. November 1999 vollendet der Physikhistoriker Dr. habil. Wolfgang Schreier sein 70. Lebensjahr. Nach dem Physikstudium an der P~idagogischen Hochschule in Potsdam und einer T~tig- keit als Fachlehrer ftir Mathematik und Physik hatte er 25 Jahre erfolgreich am Karl-Sudhoff-Institut der Universit~it Leipzig gewirkt. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im Dezember 1994 war er dort Dozent far Geschichte der Naturwissenschaften. Da das umfangreiche Schaffen des Jubilars ftir die Entwicklung der Physikgeschichte bereits zu seinem 65. Geburtstag gewtirdigt wurde (NTM N.S. Vol. 2, Nr. 4 (1994), S. 245-250), soil hier nur auf die jtingste Vergangenheit eingegangen werden.

    In diesen Jahren hat W. Schreier seine Studien zur Geschichte der Physik intensiv fortgesetzt und sogar neue begonnen. Als Vor- standsmitglied des Fachverbandes Geschichte der Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat er insbesondere einen

    wesentlichen Beitrag zum 150j~ihrigen Jubil~ium dieser Gesellschaft geleistet. In diesem Rahmen betreute er auch eine Doktorandin, die 1998 ihre Promotion fiber den Aufstieg der Berliner Phy- sikalischen Gesellschaft (1845 -1900) erfolgreich abschliel3en konnte. In der 1990 gegrtindeten Leip- ziger Fechner-Gesellschaft arbeitete er anfangs im Vorstand und ist jetzt im wissenschaftlichen Bei- rat t~itig. Auf seine Initiative geht u. a. die Benennung eines Leipziger Gymnasiums nach Gustav Theodor Fechner im Jahre 1994 zurtick. Gegenw~irtig geh6rt er zu den Organisatoren der Veran- staltungen zum 200. Geburtstag Fechners im Jahre 2001 im Rahmen eines Kongresses der Welt- organisation der Psychologen. Gleichzeitig engagiert er sich ftlr die Zusammenarbeit der Fechner- Gesellschaft mit der Wittenberger Wilhelm-Weber-Gesellschaft. Daftir stehen u. a. seine Vortr~ige auf Symposien der beiden Gesellschaften in Halle und Leipzig.Ver~Sffentlichungen fiber die ,,Gebrti- der Weber und Fechner", sowie seine Mitarbeit an einem Videofilm tiber Wilhelm Weber.

    Bei all diesen Aktivitaten hat W. Schreier den Kontakt zu seiner langj~hrigen Wirkungsst~tte nicht aufgegeben. Er beteiligt sich, auch mit eigenen Vortr~igen, am Leipziger Wissenschaftshisto- rischen Kolloquium, das gemeinsam mit der S~ichsischen Akademie veranstaltet wird. Aul3erdem setzte er die Betreuung eines vonder DFG finanzierten Drittmittelprojektes tiber die t~kologi- schen Folgen der Kohleveredlungsverfahren in den Leuna-Werken und im mitteldeutschen Raum bis zum erfolgreichen AbschluB fort. Die aus diesem Projekt hervorgegangene Dissertation wurde 1998 verteidigt. Mit Bedauern verfolgt er allerdings nach eigener Aussage die Entwicklung an der von ibm zuletzt geleiteten Abteilung Geschichte der Naturwissenschaften des Karl-Sudhoff-Insti- tuts. Nach seinem Weggang verringerte sich die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter von neun auf zwei.

    Wolfgang Schreier ist seit langem und noch heute ein sehr aktives Mitglied im Redaktions- kollegium dieser Zeitschrift und hat in dieser Zeit viele Beitr~ige eingebracht und kritisch redi- giert. Freunde und Kollegen hoffen, dab er diese Aktivit~it auch weiterhin erhalten und noch man- che seiner Ideen und Pl~ine, wie seine Forschungen zur Historiographie der Physik, in den kom-

    NTM N.S. 7 (1999) 2,45