Medienlexikon - Werbeagentur Frankfurt & US-amerikanische Stelle zur Standardisierung industrieller

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    Aa Additives Farbsystem Das additive Farbsystem setzt sich aus den Lichtfarben Rot, Grün und Blau (RGB) zusammen. Je mehr Lichtteile addiert, also übereinandergelegt werden, desto heller wird das Licht.

    Adobe Systems ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen. Adobe ist Weltmarktführer bei Pre-Press-Programmen und Bildverarbeitungssoftware für die Print- und Internet-Me- dien.

    Adobe Acrobat Acrobat von Adobe ist ein Programm zur Verarbeitung von PDF-Dateien.

    Affi chenpapier Affi chenpapier ist ein weißes, holzfreies und nassfestes Pla- katpapier für Anschlagtafeln (und -säulen) mit spezieller Leimung.

    Akzidenzen Nicht regelmäßig erscheinende Druckprodukte wie z.B. For- mulare, Visitenkarten, Präsentationsprodukte, Aufkleber, Prospekte, Kataloge.

    Andruck (Proof) Ein Andruck ist ein Probedruck auf Anlagenpapier zum Zweck der Kontrolle von Ton- und Farbwerten mit der Vorlage. Angeschnittene Bilder Auch randabfallend genannt. Gestaltung, bei der Bilder, Flä- chen oder Linien am Rand des Druckproduktes angeschnitten werden, d.h. es verbleibt nach dem Beschnitt kein weißer Rand.

    Geschäftsbericht, Stadtwerke Schifferstadt

    ANSI Das American National Standards Institute (ANSI) ist die US-amerikanische Stelle zur Standardisierung industrieller Verfahrensweisen, vergleichbar mit dem Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN).

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    Artefakte Artefakte sind fehlerhafte Bildinformationen, die vor allem durch Kompression entstehen. Bei dem verlustbehafteten JPEG-Bildformat sowie der Videokompression MPEG treten Artefakte bei starker Kompression auf.

    ASCII „American Standard Code for Information Interchange“ ist das Standardformat zur Darstellung digitaler Daten mit 7-Bit.

    Aufl age Anzahl der herzustellenden Druckexemplare eines Auftrages ohne Ausschuss für Druck und Weiterverarbeitung.

    Aufl ösung Die Aufl ösung einer Rastergrafi k setzt sich aus Höhe und Breite oder der Gesamtzahl der Bildpunkte (Pixel) zusam- men. Je mehr Pixel das Originalbild hat, desto besser ist die Aufl ösung.

    Gute Aufl ösung Schlechte Aufl ösung

    Aufsichtsvorlage Eine Aufsichtsvorlage ist das nicht lichtdurchlässige Aus- gangsmaterial einer Reproduktion z.B. ein Foto, das nur un- ter Aufl icht (wie z.B. bei einem Scanner) weiterverarbeitet werden kann.

    Ausschießen Unter Ausschießen versteht man das neue Anordnen eines mehrseitigen Dokuments vor dem Druck, sodass die Seiten der Bögen beim Zusammentragen nach dem Druck in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind.

    Bb Banderole (frz. „kleines Banner“) Eine Banderole ist ein schmaler Pa- pier- oder Plastikfolienstreifen, der Produkte umfasst. Er kann in diesem Sinne auch als Verpackung benutzt und evtl. mit Informationen oder Werbung bedruckt werden.

    Kundenzeitung, RV Bank Rhein-Haardt eG

    Bb Bedruckbarkeit Oberfl ächeneigenschaften von zu bedruckendem Material wie z.B. die Glätte, die Saugfähigkeit und die Farbannah- mefähigkeit.

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    Bb Belichter Belichter sind Geräte, bei denen per Laserstrahl Fotopapier, Druckplatten oder Filme belichtet werden. Mit ihnen ist eine sehr hochwertige Druckqualität möglich. Die Aufl ösungen liegen zwischen 1200 und 3600 dpi.

    Beschnitt Um ein an allen Seiten sauber geschnittenes Endprodukt zu erhalten, erweitert man das Endformat um einen Rand, den Beschnitt.

    Bildformat Das Bildformat setzt sich aus der Breite und der Höhe eines Bildes zusammen.

    Bildinterpolation Die Bildinterpolation ist die Erhöhung der Bildaufl ösung durch Hinzufügen neuer Pixel im gesamten Bild. Diese werden durch die benachbarten Pixel berechnet.

    Bitmap (Rastergrafi k) Eine Bitmapgrafi k ist ein Bild, das aus Pixeln, Bildpunkten, aufgebaut ist. Im Gegensatz zu Vektorgrafi ken, deren Kurven mathematisch berechnet werden und ohne Qualitätsverlust skaliert werden können, basiert ein Bitmap auf einem Raster, in dem die Pixel angeordnet sind.

    Bittiefe Die Bittiefe wird auch Farbtiefe genannt und legt fest, wie viele Farb- bzw. Tonwerte einem Pixel zugeordnet werden können.

    Blitzer Blitzer sind drucktechnische Fehler, bei denen aneinander grenzende Farbfl ächen durch Papierweiß getrennt werden.

    Bogendruck Im Gegensatz zum Rollendruck werden beim Bogendruck einzelne Bögen bedruckt.

    Broschüre Eine Broschüre ist ein mehrseitiges Heft mit geringem Um- fang, welches per Rückendrahtheftung (mit Drahtklammern) zusammengehalten bzw. geheftet wird. BbKundenzeitung, Toyota Autowelt

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    Cc Cc CCD „charge coupled device“ CCDs sind Sensoren, die Licht in elektrische Ladung umwandeln und in digitaler Form wieder ausgeben. Jedes Element nimmt einen Messwert für jeweils Rot, Grün oder Blau auf. Somit können alle drei Farben durch einmaliges Abtasten aufgenommen werden.

    CD „Compakt-Disc“, digitaler Datenspeicher, der im CD-Lauf- werk von einem Laserstrahl abgetastet wird. Eine CD-ROM ist nicht wiederbeschreibbar („Read only“).

    CIE-Farbraum Im CIE-Farbraum werden Bilder unabhängig anderer Farb- systeme farbneutral gespeichert.

    CMYK Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y für „Yellow“) und Schwarz (K für Key) sind Farben des subtraktiven Farbsystems und sind Druckfarben für den Vierfarbdruck. Schwarz gilt in diesem Fall aber als Zusatzfarbe um die Kontraste zu erhöhen und das Bild schärfer zu machen.

    Collage Eine Collage ist ein (Klebe-) Bild, das aus einzelnen Teilstü- cken zusammengesetzt wurde.

    Color Management System (CMS) CMS ist ein Farbkalibriersystem, mit dem die Farbräume von Ein- und Ausgabegeräten (z.B. Monitor und Drucker) so aufeinander abgestimmt werden, dass eine möglichst einheitliche Farbausgabe bzw. Farbansicht auf allen Geräten erreicht wird.

    Content Management System (CMS) Content Management Systeme sind Programme, mit de- ren Hilfe komplette Webseiten verwaltet werden. Die Inhalte können unabhängig vom Benutzerstandort und programm- unabhängig geändert werden. Ein mächtiges CMS ist das Open Source-Programm Typo3.

    Internetseite, Jakob Becker (www.jakob-becker.de)

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    Dd Composing Composing nennt man die Kombination zweier oder mehrerer Bilder zu einem einzigen.

    Computer-to-Plate Computer-to-Plate ist ein Belichtungsverfahren aus der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten direkt im Platten- belichter bebildert werden.

    Cyan Eine der Grundfarben des CMYK-Farbsystems.

    Dd Datenformat Genormtes Format, in dem Daten gespeichert und wieder geöffnet werden können (z.B. BMP, ASCII).

    Datenkompression Datenkompression ist die Anwendung von Verfahren zur Re- duktion des Speicherbedarfs von Daten.

    Datentiefe Die Datentiefe ist der Umfang der Informationen, die in einem Pixel gespeichert werden können.

    Densitometer Das Densitometer ist ein Gerät zur Ermittlung des Tonwerts und der Dichte der gedruckten Farbe.

    DFÜ Mit Hilfe der Datenfernübertragung lassen sich Daten von einem Computer über ein Medium (z.B. über ein Modem beim Internet) übermitteln.

    Digitaldruck Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem die zu dru- ckende Datei direkt von einem Computer in eine Druckma- schine übertragen wird.

    Dia positive Durchsichtvorlage

    DIN „Deutsche Industrie-Norm“, „Deutsches Institut für Nor- mung“. In diesen Normen werden Begriffe aus der Technik eindeutig festgelegt, z.B. Papierformate, Korrekturzeichen, Farbbegriffe.

    DIN-Papierformate DIN-Papierformate sind genormte Papiergrößen. Das nächst- kleinere DIN-Format entsteht durch Halbieren der Längssei- ten des Ausgangsformates. Dabei bleibt das Seitenverhältnis immer gleich.

    DIN A0: 1189mm x 841 mm DIN A1: 840mm x 594 mm DIN A2: 594mm x 420 mm DIN A3: 420mm x 297 mm DIN A4: 297mm x 210 mm DIN A5: 210mm x 148,5 mm DIN A6: 148,5mm x 105 mm

    A5 A4

    A6

    A3 A2

    A1 A0

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    Dd Dithering Dithering ist eine Technik in der Computergrafi k, um bei Bildern mit geringer Farbtiefe die Illusion einer größeren Farbtiefe zu erzeugen.

    Doppelnutzen Zwei gleiche Nutzen (Druckmotive) auf einem Bogen.

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    a

    b

    b

    Dot Das kleinste auf Ausgabegeräten (d.h. Druckern oder Belich- tern) darstellbare grafi sche Element.

    DPI „Dots per inch“ bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte pro Längeneinheit (Aufl ösung). Je größer die Zahl, desto besser die Qualität. Für den professionellen Druck sollte man 300 dpi oder höher verwenden, für die Anzeige am Bildschirm reichen 72 dpi.

    Drahtheftung Die Drahtheftung ist eine Bindung, bei der mehrere Blätter oder Falzbögen mit Draht verbunden werden. Sie wird vorwie- gend für Broschüren, Zeitschriften oder taschenbuchähnliche Printprodukte verwendet. Beispiel hierzu: Bei der Herstellung von Illustrierten erfolgt das Sammeln der Bögen und das Drahtheften in einem „Sam- melhefter“.

    Druckfarben Druckfarben sind farbmittelhaltige Gemische, die mit Hilfe einer Druckform auf einen Bedruckstoff übertragen werden und dort eine Schicht bilden.

    Druckform Die Druckform gibt die zu bedruckenden und nicht zu bedru- ckenden Stellen an. Beim Offsetdruck ist da