Unverkأ¤ufliche Leseprobe des Econ Verlages 19 Hأ¶ren Sie auf Ihre innere Stimme 97 20 Bleiben Sie ruhig,

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Text of Unverkأ¤ufliche Leseprobe des Econ Verlages 19 Hأ¶ren Sie auf Ihre innere Stimme 97 20 Bleiben...

  • Unverkäufliche Leseprobe des Econ Verlages

    Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder, auch auszugsweise, ist ohne

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    Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen.

    © Econ Verlag

    Weitere Infos unter: http://www.econ-verlag.de

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  • Mit positiver Kritik

    zum Ziel

    Aus dem Amerikanischen von Jürgen Ulrich Lorenz

    c

  • Die amerikanische Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel

    The Power of Positive Criticism bei AMACOM.

    All rights reserved. Authorized translation from the English language

    edition published by AMACOM, an imprint of AMA Publications,

    a division of Amercian Management Association, 1601 Broadway,

    New York, NY 10019.

    Der Econ Verlag ist ein Unternehmen

    der Econ Ullstein List Verlag GmbH & Co. KG, München

    1. Auflage 2002

    ISBN 3-430-19553-5

    © 1999 by Hendrie Weisinger

    © für die deutsche Ausgabe 2002

    by Econ Ullstein List Verlag GmbH & Co. KG, München

    Lektorat: Christoph Reudenbach

    Alle Rechte vorbehalten. Printed in Germany

    Herstellung: Helga Schörnig

    Gesetzt aus der Stone Serif

    bei Schaber Satz- und Datentechnik, Wels

    Druck und Bindearbeiten: Clausen & Bosse, Leck

  • Dieses Buch widme ich den New York Yankees, die mir schon seit über 40 Jahren Nervenkitzel, Anregungen und Motivation liefern und mir häufig halfen, den harten Realitäten des Lebens zu entfliehen.

  • Inhalt

    Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    TEIL I 20 Tipps für positive Kritik . . . . . . . . . . . . . . . 15

    11 Nehmen Sie Kritik an 17 12 Kritisieren Sie überlegt 23 13 Zielen Sie lösungsorientiert

    auf Verbesserungen 27 14 Verletzen Sie das Selbstwertgefühl

    des Kritisierten nicht 31 15 Wählen Sie die richtigen Worte 37 16 Prüfen Sie, ob die Kritik berechtigt ist 41 17 Beziehen Sie den Kritisierten ein 47 18 Erwähnen Sie die Verdienste,

    ohne das einschränkende »Aber« 53 19 Sagen Sie, was Sie wollen 57 10 Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt 61 11 Stellen Sie die richtigen Fragen 65 12 Handeln Sie, wenn Worte nichts ausrichten 69 13 Berücksichtigen Sie ihre Erwartungen 73 14 Geben Sie zu, dass Ihre Meinung subjektiv ist 77 15 Achten Sie darauf, dass Ihre Kritik motiviert 81

  • 16 Verwenden Sie die richtigen Metaphern 85 17 Fassen Sie nach 89 18 Welche Beurteilungskriterien verwenden Sie? 93 19 Hören Sie auf Ihre innere Stimme 97 20 Bleiben Sie ruhig, gelassen und gefasst 101 Anwendung der Tipps für positive Kritik 105

    TEIL II Verhalten in schwierigen Situationen . . . . . 109

    Haben Sie Angst, Ihren Chef zu kritisieren? 113 Zornige Reaktion des Kritisierten 123 Persönliche Kritik 129 Kritik an Kollegen 133 In der Schusslinie destruktiver Kritik 141 Öffentliche Kritik 145 Ausflüchte und Entschuldigungen 151 Kritik an Kunden 157 Negative Einstellung – »Das ist keine gute Idee«, »Das funktioniert nicht«, »Das interessiert keinen«. 163 Wenn Sie der Sündenbock sind – unberechtigte Kritik 171 Kritik an Freunden 175 Kritik unerlaubten Verhaltens 179 Gerüchte – indirekte Kritik 183 Kritik an früheren Kollegen 187 Profil des positiven Kritikers 193

    Anhang: Fragenkatalog zur Kritik 197

    Register 203

    Über den Autor 207

  • Danksagung

    Nachdem ich sechs Bücher geschrieben habe, möchte ich anerkennend feststellen: Mein Team ist so gut, dass es mit den Spitzenmannschaften der New York Yankees in den Jahren 1927, 1961 und 1968 verglichen werden kann. Ich danke allen – auch denen, die ich hier aus Platzgründen nicht nennen kann –, dass sie meine Arbeit an diesem Buch so begeistert und tatkräftig unterstützt haben. Um in der Sprache des Baseballs zu bleiben, stelle ich hier meine »Mannschaft« vor:

    Erste Ecke: Lee Sachs gehört schon über 30 Jahre zu mei- nem Team. Er ist ein guter Ratgeber, hat ein gutes Auge für Qualität und ihm unterlaufen kaum Fehler.

    Zweite Ecke: Wie Richardson ist Erich Koch sehr zu- verlässig, hat eine sichere Hand und kommt groß heraus. Er ermutigt mich stets, neue Herausforderungen anzu- nehmen.

    Innenfeld zwischen zweiter und dritter Ecke: Ähnlich wie Kubek ist Steve Gold als hervorragender Fänger stets ruhig und ausgeglichen. Darüber hinaus ist er mein Kanupartner. Er versteht es, gute Laune zu verbreiten.

    Dritte Ecke: Richard Green gehört seit über 40 Jahren zu meinem Team. Er hat viel Humor, der ansteckend wirkt, und die beste Handschrift von allen Teammitgliedern.

    Linksaußen: Alan Driefus gehört schon lange zu meinem Team und half mir häufig, komplexe Probleme zu lösen.

    9

  • 10

    Rechtsaußen: Mel Kinder hat immer wieder neue Ideen. In gewisser Weise hat er sich von Maris in Bauer ver- wandelt.

    Mittelstürmer: Lenny Levine verbindet die Kraft von Mick mit der Eleganz von Dimag. Er hält die Außenstürmer zusammen und ist stets rücksichtsvoll.

    Fänger: Kenny Cinnamon verkörpert die Kombination von Berra und Dickey. Ihm entgeht nichts und er handelt immer vorausschauend. Er führt das Innenfeld.

    Werfer: Auf Ron Podell kann man sich verlassen. Mit der Übersicht von Catfish und der Cleverness von Ford findet er immer einen Weg, um zu gewinnen.

    Schlagmann: Obgleich Simon Klebenow noch nicht lange zu meinem Team gehört, hat er mich tatkräftig unter- stützt.

    Reservespieler: Howard Norman hat schon von Los Angeles über Texas, bis Washington Feuerwehr gespielt. Wie Shantz Arroyo und Rivera kann er sich auch bei Stress konzentrieren.

    Bank: Aus Platzgründen kann ich hier nur die Reserve- spieler aufführen, die mein Team wesentlich unterstützt haben: Wharton, Penn State, Cornell, RPI, NYU, IMS, Uni- versity of California, Lorie Weisinger, Thelma Weisinger, Ronnie Fagin, Elliot Macht, Sandy Billings, Kenny Shapiro, The Learning Circle und die Young Presidents Organization.

    Schlagholz-Boy: Ohne Danny Weisinger wäre mein Team nicht vollständig.

    Cheerleader: Bri Weisinger muntert mich stets auf. Teamveränderungen: Die Meisners setzen ihre Ausbildung

    fort. Alle Teammitglieder hoffen, dass sie zurück sind, wenn das siebente Buch ausgearbeitet wird.

    Überblick: Von den neun Stammspielern und der Re- servebank erhalte ich viel Unterstützung. Teamkonflikte könnten eigentlich nur entstehen, weil Richard Green ständig Ron Podell beim Golf schlägt.

  • Einleitung

    Auf der Konferenz eines größeren Finanzdienstleisters hatte ich gerade meine Präsentation über erfolgreiche Kritik be- endet, als mir der Vorstandsvorsitzende mit Handschlag gra- tulierte und bemerkte: »Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Kritik solch ein komplexer und wichtiger Prozess ist.«

    Da ich mich als Psychologe seit über 20 Jahren mit Kri- tik beschäftige, halte ich diese Bemerkung für eine Unter- treibung. Mein Interesse an diesem Thema wurde geweckt, als ich erlebte, wie ein Professor einen Studienkollegen vor den anderen Studenten destruktiv kritisierte.

    Kritik ist ein komplexer Vorgang. Die Wortwahl, die Stimmungen und Gefühle beider Seiten, die Art der Bezie- hung, der Inhalt der Kritik, Zeit und Ort der Kritik sowie zahlreiche andere Variable führen dazu, dass es sehr kom- plex und schwierig ist, Kritik zu üben oder zu akzeptieren. In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Kritik meis- tens nicht konstruktiv geübt wird.

    Kritik ist wichtig, weil sich das kritisierte Verhalten und kritisierte Situationen nachteilig auf unser Wohlergehen auswirken können. Bei der Arbeit wird unproduktives Ver- halten kritisiert. Im gesellschaftlichen Leben werden Ver- haltensweisen und Situationen kritisiert, die sich negativ auf unser tägliches Leben auswirken. Wenn Sie die Tages- zeitung lesen und Nachrichten hören, dann stellen Sie fest, dass vielfach Kritik geübt wird. In den Nachrichten erfah-

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  • 12

    ren wir, welche Ereignisse wichtig sind und welches Ver- halten oder welche Situation genauer betrachtet und kriti- siert werden muss. Kritik ist wichtig, weil sie uns sagt, was wichtig ist.

    Im Rahmen von Leistungsbeurteilungen, Teamarbeit, Qualitätskontrolle und Konfliktbewältigung ist Kritik unverzichtbar. Sie bestimmt, wie gut eine Aufgabe durch- geführt wird. So kann ein Team zum Beispiel nicht erfolg- reich arbeiten, wenn sich die Teammitglieder nicht gegen- seitig kritisieren. Wenn ein Vorgesetzter keine Kritik akzeptieren kann oder wenn diejenigen, die eng mit ihm zusammenarbeiten, ihn nicht kritisieren, dann hat er kaum die Möglichkeit, seine Führungsfähigkeiten zu ent- wickeln. Im Kundendienst dreht es sich darum, Kritik von Kunden entgegenzunehmen, um die Produkt-Service- Kombination zu verbessern. Grundsätzlich ist kein Job von Kritik ausgenommen.

    Kritik kann große Auswirkungen haben. Sie kann Kar- rieren fördern oder beenden. Sie kann dazu beitragen, dass ein Unternehmen floriert oder in Schwierigkeiten kommt. Sie weckt auch starke Gefühle und Emotionen, die von Ärger bis Begeisterung reichen. Sie beeinflusst unsere Arbeitseinstellung.

    Das Anliegen dieses Buches erschöpft sich selbstver- ständlich nicht nur in der Erkenntnis, dass Kritik wichtig ist. In den letzten 20 Jahren wurde im Rahmen empirischer St