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Vitamin B3

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Vitamin B3. Niacin als Pyridin-Karbonsäure (Nikotinsäure) und Amin (Nikotinamid) sowie Nukleotide in Coenzymen (NAD und NADP) wirksam 1936 entdeckt früher Vitamin PP (Pellagra-Schutzfaktor) nach Resorption Vit B6- abhängige Umwandlung in NAD und NADP (Leber) kaum Speicherung - PowerPoint PPT Presentation

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  • Vitamin B3Niacin als Pyridin-Karbonsure (Nikotinsure) und Amin (Nikotinamid) sowie Nukleotide in Coenzymen (NAD und NADP) wirksam 1936 entdeckt frher Vitamin PP (Pellagra-Schutzfaktor) nach Resorption Vit B6- abhngige Umwandlung in NAD und NADP (Leber) kaum Speicherung Cu-Mangel, Leuzin, ASS sowie L-Dopa hemmen Resorption

  • Vitamin B3am Eiwei-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt in Form der Coenzyme NAD/NADP und ihrer reduzierten Formen NADH/NADPH, der so genannten Reduktionsquivalente u.a. im Citratcyclus und in Atmungskette aktiv bei 200 Dehydrogenasen (u.a. Alkohol zu Acetaldehyd, Lactat zu Pyruvat bzw. Glykolyse, Pentose-Zyklus u.a. Zuckerumwandlungen, Biosynthese von Cholesterin bzw. Isopren, Citratzyklus) beteiligt antioxidative Wirkung wichtig fr Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNA

  • Vitamin B3tgl. Bedarf hngt vom Energiebedarf ab im Durchschnitt etwa 6,6 mg pro 1000 kcal fr Frauen 13 - 15mg und Mnner 15 - 20mg/d 1 mg kann aus 60 mg Tryptophan (1 Niacinquivalent) gebildet werden (2/3 des Bedarfs) , dafr Vit B2, B6 und B9 ntig aber Glycerinaldehydphosphat kann mit Asparagin ber einen Schritt zur Nicotinsure umgewandelt werden

  • Vitamin B3Mangelsymptome wie Appetitlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstrungen sowie Reizbarkeit selten schwerer sind weiterhin: Dermatitis, Durchfall, Depressionen (3D bzw. Pellagra) Auftreten von Pellagra im Zusammenhang mit Einfhrung von Mais auerhalb Mexikos, dort wird der Mais bis heute nach der Ernte in alkalisches Kalkwasser gelegt und nass vermahlen, wodurch Nicotinsure im Mais freigesetzt wird, von den Eroberern wurde diese Zubereitungstechnik nicht bernommen, wegen der hheren Ertrge stellten sich Bauern von Weizen und Gerste auf Mais um, die Folge war, dass bei ganzen Bevlkerungsschichten, bei denen Mais als Hauptnahrungsquelle galt, Nicotinsure-Mangelerscheinungen auftraten, erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Zusammenhang von Pellagra und Maisernhrung aufgeklrt

  • Vitamin B3Diagnostik in 2ml Serum als Amid (20-100g/l) sowie im Urin als Sure 1,1-4,3mg/g Krea) aber Niacin flchtig als Nahrungsergnzung 20-50, max. 500mg/dbei Therapie mit mehreren g/d (u.a. zur Senkung von Cholesterin) auf Flush achten, hier Inositol-nicotinat besser Vorkommen in Geflgel, Wild, Fisch, Pilzen, Milch(produkten), Eier, Leber, Kaffe und Vollkorn, geringer auch Erdnsse, Weizenkleie, Datteln, Aprikose, Hlsenfrchte und Bierhefe

  • Vitamin B63-Hydroxy-2-Methyl-Pyridine wie Pyridoxin (PN) , Pyridoxal (PL), Pyridoxamin (PM)ineinander umwandelbar und als Koenzyme Pyridoxin-, Pyridoxal- bzw. Pyridoxamin-5-Phosphat (PNP, PLP bzw. PMP) wirksam in der Natur meist phosphoryliert licht- und hitzeempfindlich

  • Vitamin B6Schlsselposition in Eiwei-, Fett- und KH-Stoffwechsel Koenzym bei >100 Reaktionen (v.a. AS-Stoffwechsel) u.a. Synthese von Hormonen, biogenen Aminen (physiologisches Antihistaminikum), Vit B3 (aus Tryptophan), Porphyrine, Neurotransmittern (GABA-Synthese durch Glutamatdecarboxylase), Hb (-Aminolvulin-Synthetase), gem. mit Cu Quervernetzung von Kollagen und Elastin (Lysyloxidase), Abbau von Methionin (Cystathion--Synthetase), Abbau von Homocysteinfrdert Resorption von Feab 40mg/d Bildung von Schiffschen Basen an Pyridoxal bzw. PLP und von Aminosuren mit nderung derer Aktivitt und Konformation mit Hemmung Blutgerinnung und der Abwehr

  • Vitamin B6Pyridoxal (PL) erst im Ileum resorbiert , dann durch Mg- abhngige Kinase in Anwesenheit von Vit B2 zu PLP rephosphoryliert sonst nichtphosphoryliert (PN und PM) im oberen Jejunum, alle Phosphate werden schnell durch Hydrolase dephosphoryliert wenn in Mucosa PN, PL und PM schnell wieder phosphoryliert werden, schnelle Nachresorption (metabolic trapping) 80% innerhalb 1 h in Leber hier stndiger Wandel zu Phosphaten und umgekehrt (durch Zn- abhngige AP dephosphoryliert) Transport im Plasma durch Albumin (meist PL oder PLP) oder auch im Ery (PL oder PN), PN frei

  • Vitamin B6Krper-Gehalt 100 mg, meist als PLP, in Muskeln (80%), Leber, Hirn Nieren und Milz, nur 0,1% im Kreislauf tglicher Bedarf als Sugling 0,1, dann ab 1. LJ um 0,4, ab Pubertt Frauen 1,2 (SS 1,9) und Mnner 1,5 mg Aminosuren, Mg, K und Vit B2 frdern Resorption Kontrazeptiva, Isoniazid, D-Penicillamin, Nikotin, Koffein und Alkohol hemmen Resorption Ausscheidung ber Niere als 4-Pyridoxinsure (4PA)

  • Vitamin B6Mangel durch angeborene Strung (homozygot 1 zu 60.000 und heterozygot nur 1 zu 70 100), einseitige Diten, Malabsorption versch. Ursache, zu viel Fett, Nikotin und Alkohol, Kontrazeptiva, Immunsupressiva, Zytostatika, Tuberkulostatika, AB, Antidepressiva, dann Reisekrankheit (vgl. Jarisch), Nervositt, Mutlosigkeit, Depression, Schlafstrung, Ataxie, Paralyse, ADHS, Schizophrenie, Epilepsie (vgl. Pfeiffer), Krmpfe bzw. Krampussyndrom, Sensibilittsstrungen, KTS, auch PMS, Hyperemesis gravidarum, Anmie, Serotoninmangel (zuviel Tryptophan in Xanthurensure), Zn- Mangel (Hemmung der Pikolinsure im Pankreas), Nephrolithiasis (zuviel Oxalsure bei Abbau von Glycinsure zu Glycin), Infektneigung Homocysteinurie und -mie (Abbau von Methionin zu Cystein in Kooperation mit Vit B9 und 12 sowie Betain)

  • Vitamin B6Diagnostik i.F.v. PL-5-P im Plasma oder Ery (bzw. Alpha-EAST bzw. Aspartat-Amino-Transferase im Ery) 4-Pyridoxinsure i.U. (0,4 (Frau) bzw. 0,5 (Mann) bis 2 mg/d) Belastungstest mit 100mg Tryptophan pro kg KG (Umwandlung zu Nicotinamid) und Ausscheidung von >25mg Xanthurensure latenter und von >50mg ausgeprgter Mangel unsicher Kryptopyrrolurie Zufuhr durch Fleisch wie Leber (0,9mg/100g), Fisch (bis 0,8mg/100g), Walnsse (0,78mg/100g), Huhn (bis 0,6mg/100g), Bohnen (0,6mg/100g), unpolierter Reis (bis 0,5mg/100g), in Fleisch geht 40% beim Erhitzen verloren, in Pflanzen bis zu 50% Glucopyranosyl-Pyridoxin (PNG) bis zu 75% bioverfgbar

  • Vitamin B9Folsure (von folium das Blatt) Pteridin-Ring mit p-Amino-benzoesure und Glutamat (Pteroylglutaminsure) meist als Polyglutamat vorliegend das am hufigsten fehlende Vitamin als Tetrahydrofolsure und Derivate sehr wichtiges Coenzym F Methylierung eng zusammen mit B12, frdert dabei Resorption von B12, reguliert mit B12 BlutbildungSynthese von Purinen und Pyrimidinen (Nucleinsuren) Metabolisierung von Aminosuren (Serin in Glycin und Histidin in Tryptophan), Niacin-Bildung aus Tryptophan, Remethylierung von Homocystein in Methionin

  • Vitamin B9Resorption in Mucosa von Duodenum und Jejunum vorher hydrolysiert, dann Resorption (vorher 20, dann 50%) Speicherung als Methyltetrahydrofolat fast alle Pharmaka hemmen Resorption Vit C frdert Umwandlung von Folat zu Tetrahydrofolat Gehalt 5 10 mg, davon 50% in Leber, in Ery 40fach hher als in Serum tglicher Bedarf 60 bis 400g (in Schwangerschaft 600g) Ausscheidung je nach Resorption bzw. Nahrungsabgebot 2 90% im Urin, im Stuhl vorhandene Folsure aus Bakterien

  • Vitamin B9Mangel durch falsche bzw. pflanzenarme Kost, Malabsorption (Sprue bzw. Zliakie, Colitis), erhhter Bedarf (Schwangerschaft), Zytostatika, Kontrazeptiva, Barbiturate, ASS etc.dann Neuralrohrdefekte, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Herzfehler, Harnwegsfehlbildungen, Gingivitis, Parodontose, Mdigkeit, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Depression, Nervenbeschwerden, megaloblastre Anmie, Homocysteinurie bzw. -mie mit Gefokklusionen (Abbau von Methionin zu Cystein in Kooperation mit Vit B6 und 12 sowie Betain)

  • Vitamin B9Diagnostik im Vollblut bzw. Ery, aber auch MCV und Homocystein, im Plasma als Methylhydrofolat mit Lactobacillus casei gemessen (5 20 g/l, aber sehr abhngig von Nahrung) Ausma hypersegmentierter Granulozyten im Vollblut? Methyl-Malonat i.U. erhht Zufuhr durch grnes Blattgemse, Bohnen, Spargel, Tomaten, Weizen, Rinderleber, Hhnerei, in tierischen Produkten bioverfgbarer, bei Nahrungszubereitung 30 - 90% instabil bzw. inaktiv

  • Vitamin B121948 entdeckt, 1970 synthetisiert Cobalamin als Sammelbegriff fr Verbindungen des Corrins mit Kobalt, zustzlich Verbindungen mit 4 Pyrrolringen ber Stickstoff und Dimethylbenzimidazol je nach Rest Cyano-, Hydroxy-, Adenosyl- oder Methyl-B12 nur von Mikroorganismen synthetisiert (nicht von Pflanze und Tier) wirkt als Methyl-B12 (im Zytosol) und als Adenosyl-B12 (in Mitochondrien), im Zytosol des Hepatozyten Transmethylierungen, Reduktionen, Dehydrierungen usw. Methylierung eng zusammen mit Vit B9, welche wiederum Resorption von B12 frdern, frdert nicht nur Resorption von Fe, sonder reguliert mit Vit B9 Blutbildung senkt mit Vit B6 und 9 Homocystein

  • Vitamin B12bei Resorption Freisetzung aus Nahrung durch Pepsin, dann Anbindung an den intrinsic Factor (IF), einem Glycoprotein, als IF-Cobalamin Bindung an spezifische Rezeptoren des Ileum ein sehr kleiner Teil auch ohne IF resorbiert als Cyano- und Hydroxycobalamin sehr geringe Resorption im Blut Bindung an Transcobalamin in Mitochondrien in aktive Form Methyl-B12 umgewandelt B9 und Ca frdern Resorption

  • Vitamin B12Krper-Gehalt 3mg, davon 60% in Leber und 30% in Muskeln tglicher Bedarf von 0,4 g beim Sugling bis 3 g beim Erwachsenen und 4 g in Schwangerschaft und beim Stillen Ausscheidung ber Galle 3-8 g/d (aber enterohepatischer Kreislauf) und ber Niere trotzdem selten Mangel, aber zu oft verdchtigt Risiko bei Mnnern ber 65 erhht

  • Vitamin B12Mangel durch Gastrektomie, Mangel an B-Zellen durch atrophische Gastritis bzw. AK gegen B-Zellen, extremer bzw. jahrelanger Vegetarismus, Schden des Dnndarms bei Zliakie bzw. Sprue oder Enteritis regionalis bzw. Morbus Crohn und Hepatopathie dann megaloblastre bzw. pernizise Anmie (Hautblsse, Zungenbrennen, Antriebsarmut, Schwindel)weiter PNP (Schwche, Mdigkeit, Blsse, und im Gegensatz zur Vit B9- Mangel funikulre Myelose mit Kribbeln, Ataxie, spastische Lhmungen), Homocysteinurie und -mie (Abbau von Methionin zu Cystein in Kooperation mit Vit

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