(eBook - German) Gilgamesch Epos

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    21-Jan-2016

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  • Gilgamesch Epos

    Erluterungen zum Gilgamesch Epos

    Hier sind in Kurzform einige Erklrungen und Erluterungen zu den Namen des GilgameschEpos zusammengestellt. Die Interpretation wird nicht zuletzt durch die Datierung des Textesstark erschwert, die ziemlich unbefriedigend ist. Besonders das Phantomreich dersogenannten 'Hethiter' erschwert leider den Zugang. Nur zwei kleine Anmerkungen.Wenn bei den Erluterungen in den unterschiedlichen Ausgaben Zeit in Entfernung'umgerechnet' wird (Doppelstunde als 'Wegma - etwa 10,8 km'), vergessen wir das undsehen die Zeitangabe als korrekt an. Als kleiner Hinweis mag vielleicht helfen, da dieAutoren des Gilgamesch Epos tatschlich auch Entfernungen angeben konnten wie zumBeispiel bei den Maen Uruks (Sar), so da wir Zeit als Zeit und Entfernung als Entfernungnehmen und nicht schon platte Interpretation vornehmen, wo es wirklich nicht notwendig ist.Wenn es sich um die 'Unterwelt' dreht, lassen wir uns nicht darauf ein, diese irgendwo in denTiefen der Erde zu orten. Fr uns sind die Orte Spiegelungen eines antiken Weltbildes, dasetwas genauer war. Eigentlich erscheint diese Anmerkung berflssig, wo doch genugHinweise auf Sterne, Sternbilder und Planeten vorhanden sind, so da wir (wie bei Homer)davon ausgehen knnen, da der mythologische Raum sich nicht im Vorgarten befindet,sondern auch etwas von einer Kosmologie beinhaltet, die es erst ermglicht, die alten Texteverstehbar zu machen.

    Die 'Erklrungen' sind aus leicht zugnglichen Quellen zusammengetragen. So ist zumBeispiel die Erklrung zum 'Himmelsstier' eher eine Verlegenheitslsung, die nur auf alleVorkommnisse des Stieres verweist (oder auch der Kuh, was fr einige Interpreten keinenUnterschied zu machen scheint). Dahinter steckt wohl eher das Nichtverstehen, obwohl derStier als Sternzeichen auch eine Zeitmarkierung darstellt, die sich in vielen Texten in dieserFunktion wiederfindet, nicht zuletzt im Alten Testament, wenn Moses als Widder vom Sinaizurckkehrt und den Stierkult (goldenes Kalb) zerstrt.

    Das Gilgamesch Epos wird auf die Zeit des zweiten Jahrtausends vor Christus datiert.Gefunden auf ursprnglich 11 Tontafeln in Ninive mit etwa 3600 Verszeilen. Spter kam einezwlfte Tafel hinzu, eine Teilbersetzung des sumerischen Epos "Gilgamesch, Enkidu unddie Unterwelt". Andere Fassungen des Epos und Texte um Gilgamesch fanden sich inBogazki und Megiddo. Die Texte sind in unterschiedlichen Sprachen verfat. Die Forschungunterscheidet zwischen Texten in altbabylonisch, churritisch, akkadisch und 'hethitisch'. Sin-leqe-unnini (12. Jh. v. Chr.) wird als Verfasser des 12-Tafel-Gilgamesch Epos angenommen.

    Ad/Adad: Wettergott

    Aja: Gemahlin des obersten Sonnengottes Anu

    Amar: Ein Sonnengott

    Anu: oberster Gott der Sumerer zur Zeit Gilgameschs

    Aruru: (sumerisch - 'Mach', eine Muttergttin) Die Gttin, die das erschafft, was Anu denkt.

  • Assurbanipal: (Aschschur-Bani-Apli; Sardanapal) Wahrscheinliche Regierungszeit 669-627v. Chr.) Herrscher Assyriens. In seiner Bibliothek' in Ninive wurden Keilschrifttafeln mitliterarischen, didaktischen und religisen Texten gefunden (ca. 5000, heute zum groen Teilim British Museum). Darunter befand sich auch der grte Teil des Gilgamesch Epos.

    Chumbaba: (Chuwawa) "der Vogel mit Ohren". Wird vom Gott Enlil als Wchter desZedernwaldes des Libanon eingesetzt und von Gilgamesch und Enkidu gettet

    Doppelstunde: Lngenma, ca. 10,8 km (Wir bleiben bei einer Zeitangabe JM.)

    Dumuzi: (Tammuz der Bibel) Vegetationsgott.

    Ea: (babylonisch) oder sumerisch Enki: ("Herr des Unten"): Gott des unterirdischenSsswasserozeans, der Weisheit und des Rates, der Magie und Kunstfertigkeit.

    Enkidu: ("Mann der guten Erde") Wird als Gegenspieler Gilgameschs erschaffen. (Anu hatihn 'erdacht' und Aruru hat ihn 'erschaffen'.) Zuerst noch Naturmensch, wird Enkidu durcheine Tempeldienerin (Schamkat) in die Kultur eingefhrt. Nach Kmpfen mit Gilgameschwird er dessen Freund und Begleiter.

    Enlil: (Herr des Sturmes) Lnderherr, Sturmgott, Beherrscher der Luft, des Raumes zwischenHimmel und Erde und der Erde selbst. Er erschuf aus dem erschlagenen Chaosungeheuer dieWelt.

    Enmerkar: Enmerkar gilt als Grnder von Uruk (vielleicht vergleichbar mit dem biblischenNimrod, Genesis 10,8; 10,10)

    Era: Pestgott.

    Eragal: Einer der Unterweltgtter.

    Etana: Nach der Knigsliste von Nippur war Etana der 13. Knig der ersten Dynastie vonKisch nach der Sintflut.

    Gilgamesch: (etwa: "Der Alte ist ein junger Mann") War zu zwei Dritteln Gott und zu einemDrittel Mensch.Sagenhafter Knig (vorgeblich 2750 - 2600 v. Chr.) ber den sumerischen Stadtstaat Uruk(das biblische "Erech", Genesis 4,9), heute die Ruinensttte Warak im Irak, um 3000 v.Chr.Zentrum der sumerischen Kultur. Nach der Sage wurde Gilgamesch durch Jungfernzeugung von Ninsun, Knig Enmerkarseinziger Tochter, geboren und auf dem Euphrat ausgesetzt.

    Himmelsstier: Der Stierkult scheint aus Indien zu stammen; bereits ca. 5000 v.Chr. nennendie Veden Heilige Khe. Vom indischen Hinduismus her breitete sich der Stierkult in derAntike im gesamten Mittelmeerraum aus.

    Irkalla: Unterweltgottheit.

    Irnini: Sumerischer Name Ischtars, wie auch Innin. die ltere Form Inanna' wird als 'Herrindes Himmels' gedeutet.

  • Ischtar: Hauptgttin der Babylonier und Assyrer, entspricht der Astarte (griechisch-rmischer Name fr Aschtoret, phnizische Gttin der Liebe und Fruchtbarkeit). Ischtar vonErech (Babylonien) wurde als Gttin des Abendsternes (Venus) verehrt, Ischtar gilt als dieGroe Mutter und Himmelsknigin. Als mnnliche Gottheit, Ischtar von Akkad (Babylonien),wurde Ischtar mit dem Morgenstern (ebenfalls Venus) gleichgesetzt. Ihre unterschiedlichenEigenschaften, Muttergttin bei den Babyloniern, Jagd- und Kriegsgttin in Assyrien, kannwohl eher durch zeitliche Unterschiede, als durch unterschiedliche Aspekte erklrt werden.Auch die Kritik Gilgameschs an Ischtar (Ende Tafel 6) wird wohl keine "Kritik des Autors anden Auswchsen der kultischen Prostitution" (A. Schott) sein, sondern durch eine zeitlicheWandlung des Bildes der Planetengottheit.

    Itar: eine Gttin

    Lugalbanda: Sohn des Enmerkar. Nach der sumerischen Knigsliste war er der 3. Knig der1. Dynastie von Uruk (um 2600 v.Chr.). Er ist auch Kriegsgott und Ehemann von Ninsun, ineinigen Mythen nicht Vater des Gilgamesch, sondern sein Schutzgott. In einigen sumerischenTexten gilt er als Vater Gilgameschs.

    Mach: sumerischer Name fr die Muttergttin und Herrin der Gtter.

    Mammetum: ("Die Winterliche") eine der Gttinnen der Unterwelt.

    Marduk: sumerisch: samar-utuk, "Jungstier des Sonengottes"; Asariluchi, Gott der Weisheitund der Beschwrungskunst; biblisch wahrscheinlich Merodach, (Knige II, 20,12),Stadtgott von Babylon, um 1700 v.Chr. (unter Hammurabi) Reichsgott.

    Nergal: Herrscher der Unterwelt (Mars)

    Nin-Asu: Eine Totengottheit.

    Ningal: die groe Dame.

    Ninsun: Gttin der Wildkuh, Tochter Enmerkars, Mutter des Gilgamesch

    Ninurta: (sumerisch: "Herr der Erde") Gott der Fruchtbarkeit. Sohn von Enlil: "der Bauerseines Vaters Enlil", spter auch Kriegsgott (Sirius).

    Nisaba: Getreidegttin

    Schamkat: (altbabylonisch) Priesterin Ischtars, Tempeldienerin.

    Schamasch: Sonnengott.

    Sirara: (Siysara) Hermon, hchster Teil des Antilibanon.

    Sin: Mond- und Fruchtbarkeitsgott, Stadtgott von Ur, Sohn des Enlil. Seine Gattin ist Ningal.

    Sumukan: Gott der Tiere

  • Ulai Flu: (Karun.)

    Utnapischtim: Ziusudra (sumerisch: "Leben ferner Tage") =Atrachasis = (griech.) Xisutros,Sisutros): sumerischer Knig, welcher in der sumerisch-babylonischen Tradition als letzterKnig von Schuruppak vor der Sintflut galt. Er soll durch die Hilfe des Gottes Enki dieSintflut berlebt haben.

    Ur: (heute die Ruinensttte Tell Mukajir, 150 Kilometer westlich von Basra (Irak), sdlichvom Euphrat): sumerische Stadt in Sd-Mesopotamien.

    Uruk: sumerischer Stadtstaat, in der Bibel 'Erech' heute Warak' im Irak, um 3000 v.Chr.Zentrum der sumerischen Kultur, 56 Kilometer nordwestlich von Ur. Lag im Altertum amEuphrat, heute ca. 20 km von seinem Nordufer entfernt bei el-Chidr in der Wste.

    Zedernwald: Nach der altbabylonischen Fassung des Gilgamesch-Epos lag der Zedernwaldim Libanon. Die Wegstrecke von Uruk wre 3 mal 50 Doppelstunden ca. 1600 km, was derWirklichkeit bei Annahme des blichen Weges ber Syrien etwa entspricht.

    Wer: (Werwer): Wettergott

    Gilgamesch Epos

    Gilgamesch Epos: Tafel 1.Der alles gesehen hat berall, das Land regierte,Der die Ferne kannte, Jegliches erfat hatte,... er gleichermaen;Alles an Kenntnis der Dinge allzumal hatte Anu ihm bestimmt.Verwahrtes auch sah er, Verborgenes erblickte er;Hat Kunde gebracht von vor der Sintflut,Fernen Weg befahren, war dabei matt einmal und wieder frisch,Auf einen Denkstein hat er die ganze Mhsal gemeielt.Die Mauer um Uruk-Gart lie er bauen,Um das heilige Eanna, den strahlenden Hort.

    Sieh an seine Mauer, deren Friese wie Bronzeschalen scheinen!Ihren Sockel beschau, dem niemands Werk gleicht!Auch den Blendstein fa an der seit Urzeiten da ist! Nahe dich Eanna, dem Wohnsitz Ischtars Das kein spterer Knig, kein Mensch ebenso machen kann!Auch steig auf die Mauer von Uruk, geh frba,Prfe die Grndung, besieh das Ziegelwerk!Ob ihr Ziegelwerk nicht aus Backsteinen ist,Ihren Grund nicht legten die sieben Weisen!

  • Ein Sar die Stadt, ein Sar die Palmgrten,ein Sar die Fluniederung,dazu der (heilige) Bereich desIschtartempels:Drei Sar und den (heiligen) Bereich von Uruk umschliet sie.

    Sieh dir an die Urkundenkapsel aus Kupfer,Nimm ab davon das Schlo aus Bronze!ffne die Tr vor seinem verborgenen Schatz,Komm und lies grndlich die Lapislazuli-Tafel,Die erzhlt, wie er, Gilgamesch, durch alle Beschwernisse zog!berragend ist er weit voran den Knigen, derRuhmreiche von schner Gestalt,Der heldenhafte Abkmmling von Uruk, der stige Stier.Er geht voran, ist der Allererste;Er geht hinterher, ist die Sttze seiner Brder,Ein starkes Kampfnetz, der Schirm seines Heerbanns;Eine wilde Wasserflut, die Steinmauern zerstrt,Spro des Lugalbanda, Gilgamesch, der an Krften Vollkommene,Kind der erhabenen Kuh Rimat-Ninun.

    Der Wildstier Gilgamesch, der Vollkommene, Ehrfurchtgebietende,Der da fand die Eingnge in das Gebirge,Der drstete nach den Zisternen am Rand des Steppenlandes.Der die See berfuhr, das weite, zum Sonnenaufgang hin liegende Meer.Der die Weltrnder ins Auge fate, berall das Leben suchend,Der in seiner Strke gelangte bis hin zum fernen Utnapischtim.Der die Stdte wiederherstellte, die die Sintflut vernichtet hatte.Nicht ... fr die umwlkten Menschen,Der mit ihm verglichen werden knnte fr das Knigtum,Der wie Gilgamesch sprechen knnte: "Ich bin der Knig!"

    Gilgamesch, seit dem Tage, an dem er geboren wurde, ist sein Name herrlich.Zwei Drittel an ihm sind Gott, ein Drittel nur Mensch.Das Bild seines Leibes hat ihm die Mach ...Sie bereitete seine Gestalt .... . . ist prchtig

    [Lcke, 2 Zeilen]

    In den Hrden von Uruk geht er einher,Wilde Kraft setzt er ein gleich dem Wildstier, erhabenen Schrittes!Keinen Nebenbuhler hat seiner Waffen Aufbruch!Durch seine Trommel sind dauernd im Gang seine Gesellen.Immer neu regten sich auf die Mannen von Uruk ber willkrliches Tun."Nicht lt Gilgamesch den Sohn zum Vater.Am lichten Tag und bei Nacht bumt er sich wild auf.Gilgamesch ist der Hirte von Uruk-Gart,bermchtig, stattlich, kundig und weise!Nicht lt Gilgamesch die Jungfrau zum Geliebten,Die Tochter des Helden, die Gemahlin des Mannen."

  • Ihre Klage hrten so oft die groen Gtter,Die Gtter des Himmels riefen Uruks Herrscher Anu:"Schufest nicht du den trotzigen Wildstier?Keinen Nebenbuhler hat seiner Waffen Aufbruch.Durch die Trommel sind aufgestrt seine Gesellen;Nicht lt Gilgamesch den Sohn zum Vater,Am lichten Tag und bei Nacht trotzt er ganz wild!Und er ist nun der Hirte von Uruk-Gart,Er, ihr Hirte und dennoch bedrckt er sie!bermchtig, stattlich, kundig und weise!Nicht lt Gilgamesch die Jungfrau zum Geliebten,Die Tochter des Helden, die Gemahlin des Mannen."Ihre Klage hrte immer neu der erhabene Anu;Aruru rief man, die groe:"Du, Aruru, hast geschaffen, was Anu befahl!Nun erschaffe, was er befiehlt!Dem des andern sei gleich dessen Herzensungestm!Wettstreiten sollen sie Uruk erhole sich!"

    Kaum da Aruru dieses hrte,Schuf sie sich im Herzen, was Anu befahl;Aruru wusch sich die Hnde,Kniff sich Lehm ab, warf ihn drauen hin.Enkidu, den gewaltigen, schuf sie, einen Helden,Einen Sprling der Nachtstille, mit Kraft beschenkt von NinurtaMit Haaren bepelzt am ganzen Leibe;Mit Haupthaar versehen wie ein Weib:Das wallende Haupthaar, ihm wchst's wie der Nisaba!Auch kennt er nicht Land noch Leute:Bekleidet ist er wie Sumukan!So verzehrt er auch mit den Gazellen das Gras,Drngt er hin mit dem Wilde zur Trnke,Ward wohl seinem Herzen am Wasser mit dem Getier.

    Auf ihn nun stie gegenber der TrnkeEin Jger, ein gewaltttiger Mensch:Einen ersten Tag, einen zweiten und drittenStie er auf ihn gegenber der Trnke.Da ihn sah der Jger, ward reglos sein Antlitz;Er trat mit seinen Tieren in sein Haus,Geriet in Erregung, wurde starr und stumm,Verstrt war sein Herz, sein Antlitz umwlkt;In seinem Gemt hielt Einzug der Harm,Einem Wandrer ferner Wege war gleich sein Antlitz.

    Der Jger tat zum Reden den Mund aufUnd sprach zu seinem Vater:"Mein Vater, ein Mann, der vom Steppenland gekommen Der Strkste im Land ist er, Kraft hat er,Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Strke Er streift im Steppenland bestndig umher,

  • Bestndig frit mit dem Wild er das Gras,Bestndig weilt sein Fu gegenber der Trnke;Ich vermochte ihm nicht zu nahen vor Furcht.Die ich auswarf, die Gruben, er fllte sie an!Die Flgelnetze, die ich spannte, ri er heraus,Lie entrinnen meinen Hnden das Wild, der Steppe Getier!Nicht gibt er zu mein Tun in der Steppe!"

    Sein Vater tat zum Reden den Mund aufUnd sprach zum Jger:"Wisse, mein Sohn, in Uruk wohnt Gilgamesch,Niemand gibt es, der ihn bermochte,Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Strke.Auf ihn, den Knig, richte dein Antlitz,Ihm bring die Kunde vom Gewalt-Menschen!Eine Schamkat leih' er dir! Fhr sie zur Steppe!Mag das Weib dort bewltigen den Mann wie ein Starker!Wann denn das Wild herankommt zur Trnke,Dann werfe sie ab ihr Kleid, er schwelge in ihrer Lust!Sieht er sie erst, so wird er ihr nahen:Doch sein Wild wird ihm untreu, das aufwuchs mit ihm in der Steppe."

    Auf den Rat seines Vaters brach er auf,Ging der Jger frba zu Gilgamesch,Nahm den Weg, stand still inmitten von Uruk:"Hre mich, Gilgamesch, rate mir auch!Ein Mann, der vom Steppenland gekommen Der Strkste im Land ist er, Kraft hat er,Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Strke Er streift im Steppenland bestndig umher,Bestndig frit mit dem Wild er das Gras,Bestndig weilt sein Fu gegenber der Trnke;Ich vermochte ihm nicht zu nahen vor Furcht.Die ich auswarf, die Gruben, er fllte sie an!Die Flgelnetze, die ich spannte, ri er heraus,Lie entrinnen meinen Hnden das Wild, der Steppe Getier!Nicht gibt er zu mein Tun in der Steppe!"

    Gilgamesch sprach zu ihm, zum Jger:"Geh, fhr, o Jger, mit dirDie Priesterin nun, die Schamkat!Wann denn das Wild herankommt zur Trnke,Dann werfe sie ab ihr Kleid, sie enthlle ihre Wollust!Sieht er sie erst, so wird er ihr n...