der Evangelisch - Lutherischen in Curau .Mirjam, die Prophetin Die Prophetin Mirjam, Schwester des
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  • GEMEINDEBRIEF der Evangelisch - Lutherischen Kirchengemeinde in Curau

    September / Oktober 23617 Stockelsdorf-Curau, Dorfstrasse 6

    ERNTEDANK Sonntag, 3. Oktober:

    09.00 Uhr Abholen der Erntekrone Dakendorf, Gemeinschaftshaus

    10.00 Uhr Festgottesdienst mit Taufe Curau, Kirche

    (Drfen wir auf Ihre Hilfe beim Altarschmuck hoffen?

    Gaben und Hilfe bitte im Kirchenbro anmelden.)

    Denken und Danken Denken und danken sind verwandte Wrter; wir danken dem Leben, in dem wir es bedenken. So sagte der Lbecker Schrift-steller und Nobelpreistrger Thomas Mann. Viel zu selten denken wir darber nach, woher wir all das be-kommen. Das gilt fr den Apfel, der aus dem Supermarkt kommt, fr das Brot vom Bcker, den Strom aus der Steckdose und den

    Sprit aus der Zapfsule, eben fr alles was uns tglich zur Verf-gung steht. Es gilt aber auch fr die Kinder in unserer Mitte, fr unsere Familien, Freunde, fr alle uns wohlwollenden Menschen um uns. Ist das alles unsere eigene Leistung? Knnen wir darauf stolz sein? Liegt es an uns, dass es so bleibt, wie wir es haben? Wer denkt, kommt von selbst zum Danken. In diesem Jahr werden wir im Erntedankgottesdienst nicht nur fr die Frchte des Feldes danken. Wieder werden wir die Kinder-gartenkinder in unserer Mitte haben und wir werden eine Taufe feiern. Wenn sich Gott selbst im Angesicht dieser Kinder spie-gelt, wie viel Dank sind wir Gott fr dieses Geschenk schuldig? Und wie viel Sorge um ihre Zukunft drfen die Kinder bei uns einfordern. Das Hungertuch von Lucy D'Souza ldt uns ein zum Denken. Sie malte das Meditationsbild in der Mitte als Mandala. Es er-mglicht "die Reise nach innen" wenn wir ber das Wachsen des Reiches Gottes nachdenken. Die biblischen Gestalten der brigen sechs Bildmotive sind Fhrerinnen und Begleiterinnen bei der "Reise nach auen", auf unserem Weg hin zum Dank.

    Die Mitte: Das Reich Gottes ist wie ein Sauerteig Die Gestalt im Samenkorn, das aus dem Boden heraus reiche Frucht bringt, ist fr mich zuerst ein Symbol fr das tgliche Le-ben der indischen Frauen. Denn sie backen nicht nur das tgliche

    Brot, nein, sie verdienen in der Regel auch das tgli-che Brot fr die ganze Fami-lie. Das Brot symbolisiert aber auch die Eucharistie. Es ist das Brot, das der gan-zen Gesellschaft und allen Menschen Leben schenkt. Entstanden aus Sauerteig, ist es Symbol fr das Wachsen des Reiches Gottes. Das indische Brot heit Chappati. Es wird auf einfa-che Weise hergestellt, indem man den Teig flach und rund ausrollt. Die armen Leute essen Chappati hchs-tens mit einem Stck Chili oder einer Zwiebel. Chappa-ti wird nur aus Wasser und Weizenmehl mit ein wenig Salz hergestellt. In Familien, die noch die traditionelle Lebensweise bewahrt haben, kneten die Frauen das Brot auf

    "Biblische Frauengestalten - Wegweiser zum Reich Gottes Misereor Hungertuch " 1990 Lucy D'Souza, Indien

  • dem Boden sitzend, wie es das Mittelbild darstellt. Sie haben da-bei immer ihren Kopf bedeckt. Die Haltung der Frauengestalt auf dem Bild ist nachdenklich, fast meditativ, vor allem liebevoll. Die Menschen in Indien glauben, dass nur dann, wenn das Brot liebevoll gebacken wurde, der Hunger des Menschen gestillt werden kann. Nach indischer Vorstellung muss eine Mutter beim Kochen innerlich friedvoll und glcklich sein. Nur dann kann sie eine wirklich nahrhafte Mahlzeit fr ihre Familie zubereiten. Wenn wir das Brot mit innerlichem Widerwillen backen, dann stillen wir nur den halben Hunger des Menschen.

    Wir alle sind wie das Weizenkorn, das die Gestalt umschliet. Viele einzelne Weizenkrner mssen zusammenkommen, damit Brot entstehen kann. Wie aber sieht unser Beitrag beim Entstehen dieses Brotes tatschlich aus? Wie wchst das Reich Gottes, so dass es Leben gibt, dass es Wachstum und Frieden in unserer Ge-sellschaft bewirken kann?

    Mirjam, die Prophetin Die Prophetin Mirjam, Schwester des Mose und Aaron, feiert die Befreiung ihres Volkes aus der Hand der gypter: "Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen warf er ins Meer" (Ex 15,21). Die

    brigen Frauen bekunden durch den gemeinsamen Tanz ihre So-lidaritt. In Gott liegt der Frieden, die Freiheit, das Leben. Er gibt dem Leben eine Richtung.

    Schifra und Pua die Hebammen Drohendes Dunkel und wrmendes Feuer kennzeichnen diese Szene. Die beiden He-bammen Schifra und Pua widerstehen dem

    Pharao und retten die neugeborenen Knaben der Hebrer in gypten mit List und fast tollkhnem Mut. Sie sind Vorbild und Hilfe fr alle tapferen Frauen, die heute gegen die Drohung des Todes fr Leben, Freiheit. Gerechtigkeit und Frieden kmpfen.

    Ruth, ihre Schwiegertochter Noomi und Boas Drei Menschen sind in diesem Bild einander zugewandt: die dunkelhutige Ruth, ihre Schwiegermutter Noomi und Boas. Garben von Korn verbinden die drei: ein Hinweis auf die

    Sorge um das tgliche Brot. Trotzdem ein Bild voller Harmonie und gleichzeitig Zeugnis einer Vision: Mnner und Frauen sor-gen gemeinsam fr eine humanere und gerechtere Welt. Zwei Frauen unterschiedlichen Alters, beide arm und heimatlos, die eine Auslnderin, halten zusammen und erneuern das Volk Israel.

    Maria und Elisabeth Die Knstlerin zeigt uns eine ungewhnliche Darstellung der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth. Die schwangere Elisabeth tanzt auf Maria zu, die ausruft: "Er (der kommende Christus) strzt die Mchtigen vom Thron und

    erhht die Niedrigen. Die Hungrigen beschenkt er mit seinen Ga-ben und lsst die Reichen leer ausgehen" (Lk 1,52-53). Maria enthllt die Botschaft ihres Sohnes vom Nahen des Reiches Got-tes.

    Jesus und die syrophnizische Frau Die syrophnizische Frau steht mit beschw-render Gebrde vor Jesus und weist auf ihre kranke Tochter hin. Jesus weist sie erst ab und

    sagt: "Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels gesandt" (Mt 15,24). Erst nach dem Hinweis der Frau auf die Hndchen, die von den Brocken fressen, welche vom Tisch ihrer Herren fallen, heilt Jesus ihre Tochter. Die Knstlerin verweist mit diesem Bild auf die Situation in In-dien, wo das Leben der Mdchen wenig gilt. Sie will darber

    hinaus alle jene ermuntern, die nicht locker lassen und alles dar-ansetzen, dass "Grenzen nicht dicht gemacht" werden.

    Maria von Magdala Maria von Magdala, von der Knstlerin als strahlende Frau in rotem Gewand gemalt, schreitet aus dem Licht des Auferstandenen in das Dunkel der Furcht, in dem die Jnger noch angstvoll verharren. "Sie verkndete ihnen: Ich

    habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte" (Joh 20,18). Was an dieser Geschichte vor allem berhrt: der Mut Marias, zur Grabsttte zu gehen, ihre liebende Beharr-lichkeit bei der Suche nach dem Leichnam und ihre Beauftragung durch Jesus, das Evangelium von der Auferstehung zu verkn-den.

    Konzert mit der Sinfonietta Bulgaria

    Ein musikalisches Ereignis der besonderen Art mchten wir Ih-nen am Sonntag, den 26. September, um 19.00 Uhr in unserer Kirche bieten: Jetzt zum dritten Mal wird die Sinfonietta Bulgaria als symphonisches Orchester in unserer Gemeinde gastieren. Und bisher konnte das Orchester berzeugen.

    Die Sinfonietta Bulgaria wurde 2008 von Dirigent Viktor Ilieff gegrndet und steht seitdem unter seiner Leitung. Es handelt sich um ein junges Orchester mit 21 Musikern, die sonst als Musik-studenten, freischaffende Musiker (z. B. in der "Philharmonie der Nationen" und dem "European Union Youth Orchestra") oder Profi-Musiker ttig sind (z. B. am Opern-, Rundfunk- oder Phil-harmonischem Orchester Sofia). Auf seinen deutschlandweiten Tourneen in den Jahren 2008 und 2009 sorgte es bereits fr viel Furore und Begeisterung.

    Zum Repertoire gehren vor allem Kompositionen der letzten Jahrzehnte. Viele Werke orientieren sich an traditionellen Kom-positionsstilen (z. B. Barock) und sprechen mit ihrer harmoni-schen und melodischen Prgung breite Hrerkreise an, ohne auf zeitgenssische Elemente zu verzichten. Dass zeitgenssische Klassik gut hrbar, spannend und abwechslungsreich sein kann, wird hier gezeigt!

    Zum ersten Mal werden wir Eintritt nehmen mssen. Der betrgt: Eintritt: 10,- Euro / 5,- Euro (ermigt fr Schler/ Studenten/ Erwerbslose mit Nachweis)

    Nhere Informationen zu Orchester und Dirigent sowie Hrbei-spiele finden Sie unter: www.musikmanagement-haas.de.

    Einfhrungsgottesdienst fr die Konfirmanden des Jahrganges 2012

    Der neue Konfirmandenjahrgang hat sich am 14. September das erste Mal getroffen. 34 Jungen und Mdchen machen sich in 2 Gruppen auf den Weg zur Konfirmation am Palmsonntag 2012. Dienstags trifft sich eine Gruppe 14-tglch um 16.30 Uhr. Auch 14-tglich versammelt sich die Donnerstagsgruppe schon um 16.00 Uhr. Zunchst wird sich alles um das Thema Gottesdienst drehen, bis sich die Konfirmanden am 31. Oktober um 17.00 Uhr in Ahrensbk gemeinsam mit Ahrensbkern und Gnissauern den Gemeinden vorstellen.

  • SOMMERFEST IM GARTEN EDEN

    Dieses Jahr hat uns ein ganz neues Sommerfest beschert. Wegen des vielen Regens in der Woche des Festes haben wir sozusagen im Vorgarten des Paradieses gefeiert. Der Garten hinter dem Pas-torat war vllig durchgeweicht und der Weg sehr rutschig gewor-den. Also hat sich das Sommerfestteam entschieden, das Fest rund um die Kirche und auf dem Kirchplatz vor dem Gemeinde-haus zu feiern. Die Rckmeldungen waren so positiv, dass man sich fragt, warum ist man nicht schon vorher darauf gekommen? Fr die lteren war der Festplatz sicherer und leichter erreichbar. Endlich war auch die Kirche einmal richtig einbezogen. Die Marktstnde rund um die Kirche waren genau richtig platziert.

    Zu groen Dank sind wir allen Helfern und Helferinnen ver-pflichtet. ber 80 Aktive waren mit dabei. Sie haben mit auf- und abgebaut. Sie haben ihre

    eigenen Stnde mitgebracht, boten Gemse, Honig,

    Blumen, Krbe und Stoffe an, erzeu