Die Ballade von den Zwei Schwestern: Zwei bisher unbeachtete mitteleuropaischche Fassungen

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  • Deutsches Volksliedarchiv

    Die Ballade von den Zwei Schwestern: Zwei bisher unbeachtete mitteleuropischche FassungenAuthor(s): Klaus RothSource: Jahrbuch fr Volksliedforschung, 13. Jahrg. (1968), pp. 71-84Published by: Deutsches VolksliedarchivStable URL: http://www.jstor.org/stable/846723 .Accessed: 18/10/2014 05:20

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  • Die Ballade von den Zwei Schwestern

    Zwei bisher unbeachtete mitteleuropiiischche Fassungen

    Von KLAUS ROTH (Freiburg i. Br.)

    Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag dar zur Untersuchung eines Stoffes, der als Mdirchen, Sage oder Ballade iiber ganz Europa mit grotier Variantenfiille verbreitet ist. Es ist die Geschichte von einem Mord, der durch das Spiel eines Mu- sikinstruments, das aus dem K6rper des Ermordeten angefertigt wird, ans Licht kommt.

    In seiner Untersuchung dieses Stoffes kommt L. Mackensen' zu einer Einteilung des gesamten Variantenmaterials in 4 Kreise. Nach dem jeweils auftretenden wich- tigsten Instrument der Mordverkiindung nennt er den nach seiner Meinung fiir Europa urspriinglichsten Kreis den Baum(b)-Kreis, da ein iiber dem Grab des Er- schlagenen gewachsener Baum den Mbrder verrit. Der Knochen des Ermordeten, aus dem (meist) eine Fl6te geschnitzt wird, gab den Namen fiir den Knochen(k)- Kreis. Der Vogel(v)-Kreis kommt nur in autiereuropiischen

    Varianten vor und kann daher fiir diese Untersuchung ausgeklammert werden. In den Varianten des Harfe(h)-Kreises wird aus Kbrperteilen der Ermordeten eine Harfe oder Geige gefertigt, deren Spiel die M6rderin entlarvt.

    Die Fassungen des b- und k-Kreises treten iiberwiegend in Gestalt von Mdirchen oder Sagen auf, in die sehr hiufig bei der Enthiillung des Mordes liedhafte Strophen eingeschaltet sind. Hingegen handelt es sich bei den Varianten des h-Kreises aus-

    schlietlich um Balladen bzw. Balladenfragmente. Zu dieser Aufteilung in Mirchen,

    Sagen und Balladen kommt eine andere, sehr eigentiimliche geographische Vertei- lung hinzu. Die Varianten des b- und k-Kreises auf der einen Seite und die Va- rianten des h-Kreises andererseits sind in ganz Europa komplementir verteilt. Mir- chen und Sagen des b- und k-Kreises finden sich in fast allen kontinentaleuropiischen Lindern einschlietlich Finnlands, wihrend

    in allen skandinavischen Lindern ein-

    schlietlich Schwedisch-Finnlands und in Grotibritannien lediglich Balladen des

    h-Kreises, diese aber in grotier Zahl, gesammelt wurden. Die Variante des b-Kreises

    aus Norwegen ist nach Mackensen2 eine sehr junge Ubertragung und kann fiir die Untersuchung ausgeschieden werden.

    1 Lutz Mackensen, Der singende Knochen, FFC Nr. 49, Helsinki 1923. 2 ibid. S. 88.

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    Dieses so einheitliche Bild wird nun allerdings gestirt durch zwei bisher kaum beachtete kontinentaleuropHische Varianten des h-Typus, die zu untersuchen Ziel dieser Arbeit ist. Beide Balladen sind aufgezeichnet worden am siid6stlichen Rand des deutschen Sprachraumes, die eine 1895 in der deutschen Sprachinsel Gottschee, die andere um 1900 an der slowenisch-6sterreichischen Grenze in dem Dorf Strmec. Beide Varianten finden weder in ihrer eigenen noch in einer benachbarten Volks- liedtradition eine Entsprechung.

    Island

    Norwegen FMirier 0 43h (ib) 14 h / 6 h Schwed.

    Schweden Fimnl. Finnland 11 h / lb

    Gro3bri Estland lk+5b tn en D e-Litauen 3b 29 hmark

    RuBland 4k+18b Holland Polen

    15b+8k 12b

    0 Frank- Deutsch- Tschechoslowakei reich land 2b

    4b+15k 9b+14k Ungarn 3b

    . Slovenien Spanien 2 h

    Portugal Griechen- 4b nItalien

    land

    5b+6kI _)

    1

    Karte von Europa. b = Baum-Kreis, k = Knochen-Kreis, h = Harfe-Kreis.

    Ober das Ursprungsland und die Entstehungszeit der ,Two Sister'-Ballade be- stehen widersprechende Theorien. Mit grotier Wahrscheinlichkeit jedoch sind P. G.

    Brewsters und H. Parker4 im Recht, wenn sie als Ergebnis sehr eingehender Unter-

    suchungen beide zu dem Schluti kommen, dati Norwegen als das Land anzusehen

    ist, in dem der Stoff seine Ausformung als Ballade erfuhr und von dem aus er sich dann iiber ganz Nordeuropa verbreitete. Brewster kam zu diesem Schluti

    3 P. G. Brewster, The Two Sisters, FFC Nr. 147, Helsinki 1953. 4 H. Parker, The Two Sisters-Going Which Way?, JAFL 64 (1951) S. 347-360.

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  • Die Ballade von den zwei Schwestern 73

    nicht zuletzt deswegen, weil mit wachsender Entfernung von Norwegen alle Va- rianten kiirzer und fragmentarischer werden.

    I. DIE VARIANTEN

    1. Skandinavien (nach Brewster, S. 93 f.)

    a) Ddinemark: 23 Varianten, GDA-GDY, alle abgedruckt in ,Danmarks gamle Folkeviser' unter Nr. 95.

    b) Schweden: 11 Varianten, GSA-GSK, abgedruckt in ,Svenska Folkvisor' (ABE) unter Nr. 16, in Hylten-Cavallius' Samling (CDIJ) und bei Arwidson II, 139; Wigstrim, 4; Rancken 10 f. sowie auf einem Flugblatt.

    c) Schwedisch-Finnland: 14 Varianten, GSFA-GSFN.

    d) Norwegen: 43 Varianten, GNA-GNR2, abgedruckt bei Bugge (16 Var.), Lindeman (4 Var.), Moe (5 Var.), Liestol (3 Var.), Greve (2 Var.) sowie in 14 weiteren Sammlungen.

    e) Farier: 6 Varianten, GFA-GFF.

    f) Island: 2 Varianten: GIA-GIB.

    Die islindischen und die f~ir6ischen wie auch die schwedisch-finnischen Varianten kommen fiir diese Untersuchung nicht in Betracht, da sie Endpunkte der Verbrei- tung darstellen. Ihre extreme geographische Lage scheidet von vornherein die M6g- lichkeit einer Verbindung zu den beiden kontinental-europiischen Varianten aus.

    Ahnliches gilt fUr die anglo-amerikanische Tradition: 2. Grotibritannien und die USA (nach Brewster, S. 94-96)

    a) England und Schottland: GEA-GEE2, A-Y bei Child Nr. 10, A2 bei Greig, Nr. 6; B2--D" in JFSS I, 253 und II, 283; E2 bei Ord, 430-432.

    b) Nordamerika: 123 Varianten, GAmA-GAmX5. Bis auf wenige Ausnahmen weisen alle anglo-amerikanischen Varianten das Motiv des miller's, der die Leiche der Ertrunkenen aus dem milldam fischt, auf. Auch sonst unterscheiden sich die Varianten so sehr von der Gottscheer und der sloweni- schen Variante, dati auf eine genauere Untersuchung verzichtet werden kann. 3. Mitteleuropa

    a) Deutschland, Sprachinsel Gottschee: 1 Variante GGA, abgedruckt bei A. Hauffen, Die deutsche Sprachinsel Gottschee, Graz 1895, S. 263 f., Nr. 53.

    b) Slowenien: 1 Variante SSIA, abgedruckt in: Stare zalostne, izbral in priredil Jofa Glonar, Ljubljana 1939, S. 45 "Mrtva sestra se oglasi".

    Die beiden letzten Varianten sind weniger leicht zuginglich; sie sollen daher im Originaltext zum Abdruck kommen. (Der Gottscheer Text liegt in der von A. Hauffen benutzten Transskription vor, die mit der heute jiblichen nicht mehr iiber- einstimmt.)

    5 op. cit. S. 166 f.

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  • 74 Klaus Roth

    a) 53. Von zwei K6nigstaichtern.

    I A d 0 F I I Dlr A"-- nik hot g_ - hot zboi feach - fr - lain.

    Dvr k1-nik hot g~ - hot zboi leach - fr - lain.

    Dar kinik hot gahot zboi teachtrlain, Shai hont (haben) ole poida barwarlain (Werber). Dai eltara hot da pafirischen (biurischen), Dai jingara hot da hearischan.

    5 Bia zoarnik bir6t dai eltara, Shai richtant uan shneabaisai bascha, Shai geanotan baschan zan proitan mere, Zan proitan mere, zan tiafm sheaba. Asho do schprichat dai eltara:

    10 ,,Hoi shbeschtrle, shbeschtrle, dii liabas main, Trit har, trit har auf da gribm (grauen) schtoin. I brt diar ubaschan da wiaslain (Fiifichen) bais, As (dass) di daina barwarlain n6ch liabr hont." Shi gabat iar an oinigan schtoas.

    15 Shi ischt in gawl6chan (geflogen) ins tiafa mar. UJnd hintrshi ziachat dai eltara. Ash6 do schprichat dr wuatr (Vater) tr: ,,Hoi, t6chtr, bo'scht (wo hast) dai jingara?" ,W6n baitan dort ischt a schefle gashbum (geschwommen),

    20 Atin hent gabin (darin sind gewesen) Tr da barwarlain, Shai hont sha gan6m ahin mit in (mitgenommen)." Unt wlr do ziachant da gaigarlain. Drmaran (melden) tiat shi's in an proitan mera, In an proitan mera, in an tiafm sheaba:

    25 ,Hoi gaigarlain, gaigarlain, iar liabm main, Namt auisn, namt ausn main shaidain huar (Seidenhaar) Wir aiar shaitlain (Saiten), as shai pesr brnt schpil. Hoi gaigarlain, gaigarlain, iar liabm main, Namt auisn, namt auisn

    maina negalain (Finger), 30 Gaprichat sha (gebraucht sie) iar wor da schraifnegalain (Wirbel),

    Sh6 geat iar gaign woar kinik shain tir: As dar kinik hot gahot zboi teachtrlain, Dai eltara hot dai jingara ins mer gaschtoasn!" Shai gaig6tn d6rt wor kinik shain tlr.

    35 Und dos drhearat dar kinik juink, Ash6 do schprichat dar k"nik jfink: ,,Hoi wraka, t6chtr, buas (was)

    hoschtui gatuan."

    (Jeder Vers wird wiederholt.) V. 37 wraka, Teufelin, von slov. vrak

    (Aufgezeichnet von) Perz in Lichtenbach.

    Der Aufzeichner ist der Oberlehrer Josef Perz, der bis 1895 eine grofie Zahl von

    Balladen und Liedern in Lichtenbach und Umgebung im Siidosten der Sprachinsel sammelte.

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  • Die Ballade von den zwei Schwestern 75

    b) MRTVA SESTRA SE OGLASI Duie sestrie sta se po blazi skriegele. Ta star' tu mlajsi u srcie ubodla jie, uorgla ju je u no siuno jezero. Persu je ribic ribce luovit,

    5 ujeu je nu 'udnu ribicu. ,Z ro'ic je naredu luokice, s perstu je naredu ?ravbice, z les'icu je naredu strunice, ne bieli grad je guosti seu.

    10 On je zacieu milo guosti, an starsi, sestra milo jokati.

    Anm. auf S. 239: V Strmcu pri Logeh v Kotu zapisal Josko Velikonja.

    Obersetzung der slowenischen Fassung durch Dr. Z. Kumer, Ljubljana, die auch zum Text und seiner Verbreitung in Slowenien wichtige Erliuterungen mitteilte.

    Die tote Schwester meldet sich.

    Zwei Schwestern zerzankten sich des Gutes (der Giiter) wegen. Die il1tere stach die jiingere in das Herz, warf sie in einen gewaltigen See. Es kam ein Fischer Fische fangen,

    5 er hat gefangen einen seltsamen (wunderlichen) Fisch. Aus den Armchen machte er Bigen, aus den Fingern machte er Wirbel (Schrauben), aus den H~irchen machte er Saiten, auf das weifle Schlofg ging er geigen.

    10 Er fing riihrend an zu geigen, und die Eltern, die Schwester bitterlich zu weinen.

    Anm. S. 239: In Strmec bei (den beiden) Log auf (dem Hof) Kot zeichnete es auf Josko Velikonja.

    Das Dorf Strmec liegt unterhalb des Berges Mangrt in den Julischen Alpen, nicht weit von der Ssterreichisch-slowenischen Grenze. Jolko Velikonja war dort Lehrer und hat das Lied etwa um das Jahr 1900 aufgezeichnet.

    Die bisherige Beriicksichtigung der beiden Varianten

    Obwohl schon 1895 ver6ffentlicht, fand die Gottscheer Variante in allen iiber die ,Two Sisters' erschienenen Abhandlungen entweder unzureichende oder gar keine Beriicksichtigung.

    L. Mackensen5 fiihrt zwei deutsche Varianten vom h-Typus an, auf die er seine Herkunftstheorie begriindet. ,,Deutschland birgt, so sahen wir, diese Urform noch in einigen Fassungen, hier ist auch die Ballade geschaffen worden, die dann den Weg nach Skandinavien antrat, wo sie erst ihre rechte Ausbildung und Verbreitung er- fuhr"'. Mackensen stiitzt sich einmal auf die Gottscheer Variante (bei ihm Dhl), zum anderen auf eine alemannische Variante (Dh2), fiir die er als Quellen angibt: F. K. von Erlach, Die Volkslieder der Deutschen, Mannheim 1835, IV, 397 ff.;

    6 ibid. S. 74.

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  • 76 Klaus Roth

    Hoffmann v. Fallersleben, Gedichte, Leipzig 1834, II, 263 ff. sowie Schnezler, Badisches Sagenbuch, Karlsruhe 1846, I, 184 ff.

    Hoffmann v. Fallersleben, Gedichte II ist die ilteste Quelle, von der Erlach und Schnezler das Gedicht ebenso ungepriift als alemannische Ballade iibernahmen wie

    spiter L. Mackensen. Es handelt sich jedoch bei diesem Gedicht um eine wdrtliche

    Obersetzung Hoffmanns v. Fallersleben der schwedischen Variante GSA, die schon 1814 von Gejer-Afzelius in den Svenska Folkvisor als Nr. 16 A veriffentlicht wor- den war. In der 2. Auflage der Svenska Folkvisor 1880 findet sich ein Hinweis auf

    diese literarische lbersetzung7; auch R. KShler8 und A. Hauffen' bemerkten diesen

    Zusammenhang. Gestiitzt allein auf die Gottscheer Variante, lifMt sich L. Mackensens Herkunftstheorie jedoch sicher nicht aufrechterhalten. P. G. Brewster iibernimmt noch 1953 diese Ofbersetzung als deutsche Variante von Erlach1o und iibersieht andererseits die zuverlissige Gottscheer Variante. Auch bei H. Parker und in anderen kiirzeren Abhandlungen iiber die ,Two Sisters'-Ballade findet sich kein Hinweis auf die Gottscheer Ballade.

    Die slowenische Variante wurde erst lange nach ihrer Aufzeichnung 1939 ver-

    iffentlicht in einem Biichlein, welches nicht als wissenschaftliche Edition angelegt war. Im Kriege diente diese Sammlung als Liederbiichlein der Partisanen und Soldaten. So nimmt es nicht Wunder, dagf diese Ballade von nur 11 Zeilen bislang wissenschaftlich keine iiber Slowenien hinausgehende Beachtung gefunden hat.

    II. UNTERSUCHUNG DER GOTTSCHEER UND DER SLOWENISCHEN VARIANTE

    1. Die Gottscheer Variante

    Die deutsche Sprachinsel Gottschee, die iiber 600 Jahre in einer slowenischen

    Umwelt vom deutschen Sprachgebiet weitgehend isoliert war, ist in der Volkslied-

    forschung bekannt geworden als ein fast klassisches Beispiel eines Riickzugsgebietes, in dem Hiltere Volksliedschichten erhalten blieben, die im deutschen Sprachraum verloren gegangen sind11. Es ist also kein Zufall, wenn gerade hier ein Lied auf-

    gezeichnet worden ist, fiir das im gesamten deutschen Sprachgebiet bisher keine

    Parallelen bekannt geworden sind. Die Variante ist vollstindig im Gottscheer Dia-

    lekt aufgezeichnet; sie hat ,,in Sti...

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