Schweizerische Kunstausstellung Bern 1951

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Text of Schweizerische Kunstausstellung Bern 1951

  • SCHWEIZERISCHE

    KUNSTAUSSTELLUNG

    BERN 1951

  • Schweizerisches institut fttr Kunstwissenschaft

    Ettrfoh

    ETHICS SIK

    02000001352508

  • 3.1 if

    SCHWEIZERISCHE

    KUNSTAUSSTELLUNG

    BERN 1951

    Kunstmuseum Kunsthalle

    Schulwarte

    8. SEPTEMBER BIS 28. OKTOBER

    Schweizer::-^ 3 Institut fr Kur. ; inschaft

  • Alle Tage (auch Montag) 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

    Donnerstagabend 20 bis 22 Uhr

  • VERTEILUNG DER KUNSTWERKE

    Malerei

    Kunstmuseum, Hodlerstrasse 12

    Plastik, Wandteppiche

    Kunsthalle, Helvetiaplatz 1

    Zeichnung, Graphik

    Schulwarte, Helvetiaplatz 2

  • Umschlaglithographic : Hans Fischer, Feldmeilen

    Bei einer Anzahl von Exemplaren des Kataloges wurde der Umschlag von Hans Fischer mit der Hand koloriert.

    Diese Exemplare erhalten ferner als Beilage eine Originalradierung des gleichen Knstlers.

    Sie sind zum Preise von Fr. 10.- an der Kasse erhltlich.

    Das Plakat ist fr Fr. 5an der Kasse kuflich.

  • JURY

    Malerei

    PROF. MAX HUGGLER, BERN, PRSIDENT

    EMILE UNGER, GENF

    WALTER BODMER, BASEL

    NANETTE GENOUD, LAUSANNE

    KARL HGIN, BASSERSDORF

    ALDO PATOCCHI, RUVIG LIANA

    PAUL-ROBERT PERRIN, LAUSANNE

    ALBERT SCHNYDER, DELSBERG

    FRED STAUFFER, BERN

    Plastik

    DR. CHRISTOPH BERNOULLI, BASEL

    WERNER ALLENBACH, BERN

    MARIO BERNASCONI, CUREGLIA

    FRANZ FISCHER, ZRICH

    MAX FUETER, BERN

    HENRI KOENIG, GENF

    ELEONORE VON MLINEN, BERN

  • Photos : Hans Stebler, Bern Clichs : Aberegg-Steiner & Cie AG, Bern. R. Henzi & Co AG, Bern

    Druck: Buri & Cie, Bern Einband : Buchbinderei H. & J. Schumacher, Bern

  • VORWORT

    Zugunsten des Schweizerischen Kunstvereins hat die Eidgenossenschaft dar auf vernichtet, ihre alle fnf Jahre stattfindende, 19 ji wiederum fllige Nationale Kunstausstellung durchzufhren : eine Besttigung des Arbeits willens und der Lebenskraft dieser ltesten Organisation von Knstlern und Kunstfreunden der Schweif und ein bemerkenswertes Zeugnis fr das Ein vernehmen in Ziel und Arbeit ^wischen ffentlicher und privater Institution auf dem oft umstrittenen Gebiet der Kunstpflege. Der Schweizerische Kunstverein wei diese Anerkennung %u schtzen und spricht dem Hohen Bundesrat, vorab dem Vorsteher des Eidg. Departe ments des Innern, Herrn Bundesrat Dr. Philipp Etter dafr den gebhren den Dank aus.

    Indem er sich der Schwierigkeiten bewut war, bernahm der Schweizerische Kunstverein die Aufgabe nicht ohne Bedenken. Die Anforderungen der im mer grer werdenden Zahl von Knstlern und Knstlerinnen mit den gestei gerten Ansprchen verwhnter Ausstellungsbesucher zu verbinden, bleibt ein schlechterdings unlsbares Problem. Doch waren die Organisatoren der berzeugung, dem Ansehen sowohl wie der weitern Entwicklung der schwei zerischen Kunst einen entschiedenen Dienst leisten zu knnen, wenn sie un bekmmert um die zu erwartende Kritik das Unternehmen durchfhrten. Wie die Ausstellung sich nunmehr darbietet, sind sie so unbescheiden genug, der Freude darber Ausdruck zu geben, da ihr wesentliches Ziel erreicht ist : das Schaffen der heimischen Knstler erweist sich in einer nie gesehenen Weise als lebendig und stark und der fortschreitenden Erneuerung fhig. Wie an keiner der frhern groen Ausstellungen lt die Mannigfaltigkeit der Bestrebungen die Eigenart und Einheit des schweizerischen Daseins spren und die fast noch unmerkliche Tendenz erkennen, in gemeinsamer Anstrengung zu einer neuen und knstlerisch reinen Form zu gelangen. Da ein so eindrckliches und geschlossenes Bild von der schweizerischen

  • Kunst geschaffen werden konnte, ist querst der Knstlerschaft selber %u ver danken, die sich bereitwillig und mit dem Einsatz ihrer besten Arbeiten an der Ausstellung beteiligt hat. Und im Interesse eben dieses Ganzen werden die zahlreich Zurckgewiesenen der Veranstaltung, an deren Zustandekom men trotzdem auch sie ihr Teil beitrugen, nicht ernstlich grollen knnen. Die Jurien haben ihres undankbaren Amtes mit Verantwortungsbewut sein gewaltet und in gemeinsamer Arbeit aus den ber jooo eingesandten Werken das Beste z suchen sich lautern Willens bemht. Um der Darstellung der persnlichen Leistung ein strkeres Gewicht %u geben, die Auswahlmglichkeit %u mehren und das Ausstellungsbild %u klren, war um die Eins-endung von drei anstatt wie bisher blich %wei Werken gebeten und die nachtrgliche Einladung einer kleineren Zahl von Teilnehmern vor gesehen worden. Fr die Erweiterung persnlicher Kollektionen wandte sich die Jury an 28 Knstler und Knstlerinnen, wobei sie ein weniger bekanntes Schaffen ergnzen oder junge, erstmalig auftretende Talente unter Beweis ZU stellen bestrebt war. Die Begrenzung auf vier bis sechs Werke der Tafelmalerei und Bildhauerei wurde fr die Graphik nicht streng befolgt, da auf diesem Gebiet des Schaffens die Einsendungen ungengend waren und des Ausbaues bedurften. Um die Auswahl der Jury nicht von rumlicher Beschrnkung her bestim men %u mssen, wurde der am Ort mgliche Ausstellungsraum beschafft und die Zahl des gesamten Ausstellungsgutes auf 800 (gegenber joo in Genf 1946) erhht. Die Verteilung auf drei auseinanderliegende Gebude ergab

    trotz offensichtlicher Nachteile die Mglichkeit einer reinen Scheidung der drei hauptschlichen Schaffensweisen von Malerei, Bildhauerei und Graphik. Neben der stattlichen Reihe von Wandteppichen ist die angliedernde Kunst in Plastik und Malerei nur mit wenigen Beispielen vertreten. Die Intensitt, der geistige Gehalt und das frohe Bekenntnis zum Leben der Gegenwart, die der Schau in ihrem Gesamt eignen, drfen einer tieferen und fortschaffenden Wirkung sicher sein - wohl aber auch eines ueren Erfolges, den alle Beteiligten nicht minder aufrichtig wnschen.

    Der Prsident des Schweizerischen Kunstvereins : PROF. MAX HUGGLER

  • MALEREI

    AEBERHARD, Andr, Genf (*1920)

    1 Portrait, l 950

    ABT, Otto, Basel (*1903)

    2 Sous les arbres, l 650

    3 La proprit, l

    4 Nuit d't, l

    5 Bouquet d't, l

    6 Mois de mars, 01 2 100

    7 Fin d'hiver, 01

    AEGERTER, Albert, Basel (*1906)

    8 Zigeuner, l i 500

    9 Arena, l 700

    10 Quatorze Juillet, l 500

    AEGERTER, Karl, Basel (*1888)

    11 Die Heimkehr, l 2 000

    AMIET, Cuno, Osch wand (*1868)

    12 Winterabend, l 3 000

    AMMANN, Marguerite, Basel (*1911)

    13 Am Untersee, Tempera 900 o. R.

    14 L'atelier de Germaine Richier, Tempera 1 000

    15 Ondine d'aprs Jean Giraudoux, Tempera 800

  • APOTHLOZ, Jean, Begnins/Vaud (*1900)

    16 Sous-bois, 01 1 000

    ARANIS-BRIGNONI, Graciela, Bern (*1906)

    17 La femme en vert, 01 1 700

    ARTHUR, Edouard, Carouge-Genf (*1917)

    18 Luth et cor, 01 700

    BALTENSPERGER, Pierre, Zrich (*1927)

    19 Malerei, l 500

    BARATELLI, Carlo, La Chaux-de-Fonds (*1926)

    20 Figure, 01 500

    21 Nature morte, 01 600

    BARRAUD, Aim, Neuenburg (*1902)

    22 L'examen, 01 1 500

    BARRAUD, Charles, Cortaillod (*1897)

    23 Les saltimbanques, 01 1000

    24 Paysage de Thurgovie, 01 800

    25 Le pote, 01 1 000

    BARRAUD, Maurice, Genf (*1889)

    26 La favorite, 01 4 500

    27 Les rochers de Cassis, 01 2 500

    28 Danseuse sur la terrasse, 01 2 500

    BARTOLETTI, Alfred, Luzern (*1907)

    29 Abstraction, Tempera 500

  • BAUD, Edmond, Genf (*1911)

    30 Arles, l 650

    BAUMANN, Ernst, Basel (*1909)

    31 Natur, Detail fr ein Wandbild, Fresko 1 700

    BERGER, Hans, Aire-la-Ville (*1882)

    3 2 Dans la vranda, l 8 000

    3 3 En t, l 4 5 00

    34 Etoffes et objets, l 4 000

    BERGER, Jaques, Pully/Vaud (*1902)

    35 Annonciation, l 1 500

    36 Les coulisses du cirque, l 1 000

    37 Dans la mansarde, l 700

    38 L'acrobate au maillot jaune, l 700

    39 Chevaux sur la grve, 01 400

    40 Baigneurs, 01 500

    BERGER, Jean-Louis, Aire-la-Ville (*1919)

    41 Les pins rabougris, 01 800

    BERNASCONI-PANNES, Irma, Cureglia (*1902)

    42 Hortensia, 01 900

    BLANCHET, Alexandre, Confignon-Genf (*1882)

    43 Portrait du peintre, 01 3 000

    44 Livres et pipe, 01 1 800

    45 Louis XVIII, nature morte, 01 2 000

  • BLUMER, Anni, Liqueux, Frankreich (*1908)

    46 A la foire de Ste-Foy, l 800

    BLUMER, Maly, Basel (*1906)

    47 Frau mit gelbem Hut, Tempera und l 1 200

    48 Strae nach St-Philippe, Tempera und l 900

    49 St-Martial, Tempera und l 900

    BODMER, Walter, Basel (*1903)

    50 Bemaltes Drahtbild 1 500

    51 Bemaltes Drahtbild, zweite Fassung 1 200

    52 Drahtbild 1 300

    BOLDINI, Fippo, Lugano (*1900)

    5 3 Natura morta, l 600

    BOLENS, Ernest, Binningen (*1881)

    54 Gewitter, l 2 000 o.R.

    55 Sommerlandschaft, l 1 800

    56 Spargelstilleben, l 1 000

    BOLLIGER, Rodolphe, Zrich (*1878)

    57 Portrait, l 1 500

    5 8 Cheval l'curie, l 600

    BORSARI, Costantino, Lugano (*1895)

    59 Motivo paesano, l 3 000

    60

    BOSSHARD, Rodolphe-Thophile, Chardonne (*1889)

    Hroque, l 2 000

  • BRESSLER, Emile, Thnex-Genf (*1886)

    61 Jour de foire, l i 800

    62 Personnages et animaux, 01 1 700

    BRIGNONI, Serge, Bern (*1903)

    63 Eclosion, l 2000

    64 Journe de dcembre Clamart, 01 1 800

    65 Paysage en Bretagne, le soir, Tempera 2 000

    BRUNNER, Claire, Bern (*1908)

    66 Im Hafen von St-Tropez, l 600

    67 Sdfranzsische Landschaft, l 600

    BURCKHARDT, Paul, Basel (*1880)

    68 Junger Maler, l 1 800

    69 Vorfrhling am Rhein, l 1000

    BUERKLI, Karl, Werrikon-U