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Facebook Leitfaden für Kulturbetriebe

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Text of Facebook Leitfaden für Kulturbetriebe

  • 1. Rechtliche Hinweise: Urheberrechtlich geschtzt.Jede Wiedergabe, auch in Auszgen, nur nach schriftlicherGenehmigung des Herausgebers. Smtliche Inhalte ohneGewhrleistung fr deren Richtigkeit.Bearbeitungsstand: April 2012
  • 2. Inhaltsverzeichnis1. Einleitung............................................................................................................................................. 3 2. Was ist Facebook ................................................................................................................................ 3 3. Die Fanseite als Auftritt fr Kulturveranstalter ..................................................................................... 4 a) Fanseite anlegen ............................................................................................................................. 5 b) Fanseite administrieren ................................................................................................................... 8 4. Fanaufbau ........................................................................................................................................... 9 4.1 Multiplikationseffekte ..................................................................................................................... 9 4.2 Die Like Box ................................................................................................................................. 11 4.3 Ergnzung der bestehenden Manahmen .................................................................................. 11 4.4 Werbemglichkeiten ber Facebook ........................................................................................... 12 5. Kommunikation mit Ihren Fans.......................................................................................................... 12 5.1 Wie wird kommuniziert? ............................................................................................................... 13 5.2 So treten Sie in den Dialog .......................................................................................................... 15 6. Anwendungen ................................................................................................................................... 16 6.1 Events .......................................................................................................................................... 16 6.3 kulturkurier Newsletter-App ......................................................................................................... 17 6.5 Weitere Anwendungen ................................................................................................................ 17 7. Weitere Mglichkeiten ....................................................................................................................... 19 7.1 Der Like Button ............................................................................................................................ 19 7.2 Facebook Orte ............................................................................................................................. 19 7.3 Facebook Meilensteine ............................................................................................................... 21 8. Weitere ntzliche Tipps und Anregungen ......................................................................................... 22 8.1 Aktualitt ...................................................................................................................................... 22 8.2 Dynamische Kommunikation und Diskussion .............................................................................. 22 8.3 Die kulturkurier-Apps ................................................................................................................... 23 8.4 berprfen Ihrer Statistiken ......................................................................................................... 23 9. Welche Einrichtungen sind bereits dabei? ........................................................................................ 24 10. Warum ist eine Fanseite fr einen Veranstalter sinnvoll? ............................................................... 24 10.1 Mundpropaganda ermglichen .................................................................................................. 24 10.2 Erreichen junger Zielgruppen .................................................................................................... 24 10.3 Steigerung der Besucherzahlen ................................................................................................ 24 11. Ist Social Media nicht nur ein Trend? .............................................................................................. 25 11.1 Tatsachen .................................................................................................................................. 25 11.2 Aussagen von Vertretern bekannter Kultureinrichtungen .......................................................... 25 12. Fazit................................................................................................................................................. 26 I Links .................................................................................................................................................... 27 II Glossar ............................................................................................................................................... 28
  • 3. 31. EinleitungFacebook wird berall besprochen. Jeder hat ein eigenes Personenprofil und unterhlt sich in undber dieses soziale Netzwerk. Offenbar ist Facebook keine Blase mehr, sondern immer mehr ein Teilder zwischenmenschlichen Kommunikation. Dabei ist es eine Plattform, auf der sich Menschenbegegnen, Freundschaften geschlossen und Veranstaltungseinladungen angenommen werden. Dassind Grnde, sich als Kulturveranstalter mit diesem Trend zu beschftigen. Dieser Leitfaden soll Ihnendabei helfen, die Chancen und Gefahren fr Facebook abzuwgen und selber einen Schritt nach vornzu tun.Die groen Probleme bei Kulturveranstaltern liegen hauptschlich im akuten Zeit- undRessourcenmangel. Es kostet vor allem Zeit eine Prsenz auf Facebook zu pflegen, zu kontrollierenund sich gute Kommunikationsbausteine zu berlegen.Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, sich, bevor der Weg auf Facebook fhrt, klar zu werden, wo manals Veranstalter mit der Facebook-Prsenz hin mchte. Denn nichts ist unangenehmer fr einenKulturbetrieb die wenige Zeit, die gegeben ist, uneffektiv zu verschwenden.Deswegen haben wir Ihnen diesen Leitfaden erstellt, der Sie Schritt fr Schritt auf Facebook einfhrenund begleiten soll.2. Was ist FacebookWeltweit gibt es ber 600 Mio. Facebook-Nutzer. Allein in Deutschland sind es um die 17 MillionenMitglieder, Ende 2011 werden es ber 20 Mio. sein. Facebook bietet den Benutzergruppen dieMglichkeit sich miteinander auf der ganzen Welt zu unterhalten. Die Hauptnutzer sind berwiegendzwischen 18 und 35 Jahren alt.Warum und wie wird Facebook genutzt?Facebook ist vor allem eine Plattform zur Kommunikation der Nutzer untereinander, vergleichbar zurEmail. Hierzu schreiben die Nutzer auf Facebook sog. Statusmeldungen, teilen direkt oder indirektihren Freunden mit, was sie machen, teilen Photos oder Veranstaltungen untereinander.Neben der Kommunikation der Nutzer untereinander gibt es aber auch die Mglichkeit, alsVeranstalter mit Nutzern zu kommunizieren, vergleichbar einem Email Newsletter. Dazu gibt es inerster Linie das Instrument der Fanseite. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 4. 43. Die Fanseite als Auftritt fr KulturveranstalterEine Fanseite ist die Basis fr einen Auftritt eines Veranstalters auf Facebook. Die Fanseite ermglichtes den Facebook Nutzern, sich mit einem Veranstalter oder einer Marke als Fan zu verbinden. Diesgibt dem Inhaber der Seite wiederum die Mglichkeit mit den Fans zu kommunizieren. So entstehtinnerhalb von Facebook ein Dialog zwischen Kultureinrichtung und Fans.Die Fanseite ist das offizielle und vor allem etablierte Instrument fr eine Marken- oderUnternehmensprsenz auf Facebook und die Ausgangslage fr die Prsenz im weltweit fhrendensozialen Netzwerk.Die Fanseite besteht aus der Pinnwand im Mittelteil (Wall), der linken Spalte, welche auch dieSeitennavigation beinhaltet sowie andere Seiten (unter Gefllt mir), die in diesem unten gezeigtenBeispiel aufgefhrt sind.Die Pinnwand ist funktional vergleichbar mit dem News Feed im Nutzerprofil. Sie ist das zentraleElement der Fanseite und listet in chronologischer Reihenfolge die Verffentlichungen (Posts) derSeite auf sowie je nach Einstellung der Seite durch den Administrator auch Posts undKommentare von Fans. ber der Pinnwand ist eine Fotoleiste zu finden, in der Ihre hochgeladenenFotos der Aktualitt nach angezeigt werden. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 5. 5 a) Fanseite anlegenDas Anlegen und Betreiben einer Fanseite ist kostenfrei. Wenn Sie noch keine Fanseite haben, findenSie Informationen und den Link zum Anmelden auf www.facebook.com/pages. Zum Anlegenbentigen Sie ein persnliches Nutzerprofil, d.h. Sie mssen bei Facebook angemeldet sein bzw. sichneu registrieren um ein persnliches Nutzerprofil anzulegen. Legen Sie bitte kein persnlichesNutzerprofil auf den Namen des Veranstalters an. Dies verstt zum einen gegen die Facebook AGB,zum anderen beschreiten Sie einen falschen Weg.Ganz wichtig: Beachten Sie den Unterschied zwischen einem persnlichen Nutzerprofil und einerFanseite. Fehler am Anfang lassen sich spter kaum korrigieren: Persnliches Nutzerprofil FanseiteWer Personen Veranstalter, Unternehmen, Knstler, MarkenWozu Kommunikation mit Freunden, Kommunikation mit Fans, Darstellung der eigenen Person Darstellung der InstitutionWie wird kommuniziert Status Updates an Freunde, Post in den News Feed der Inhalte mit Freunden teilen, PM Fans (Personal Message), ChatWenn Sie eine Fanseite anlegen, wird Ihr Nutzerprofil Administrator dieser Fanseite; Sie knnenspter weitere Nutzer als Administrator dieser Fanseite hinzufgen.Beim Anlegen der Fanseite lesen Sie sich genau durch, welche Informationen von Facebook erfragtwerden. Zum Einrichten Ihrer Fanseite ist es vorerst wichtig, dass Ihr korrekter Nutzername /Seitenname eingegeben wird.So richten Sie Ihre Seite richtig ein:Tipp: Schauen Sie sich zuvor Seiten hnlicher Kulturveranstalter an. (siehe Kapitel 9) Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 6. 6Einrichten ber die Willkommens-Seite http://www.facebook.de Erstelle eine Seitedann:Whlen Sie Ihre Kategorie aus. Wenn Sie sich bei der Einrichtung fr eine falsche Kategorieentschieden haben, knnen Sie die Bezeichnung spter noch unter Seite bearbeiten ndern.Folgende Mglichkeiten stehen Ihnen offen:ber den Namen, den Sie hier eingeben, werden Sie gefunden. Whlen Sie den Namen IhrerKultureinrichtung.Achtung: Den Namen der Seite knnen Sie ab 100 Fans nicht mehr ndern ! Geben Sie nun eine E-Mail-Adresse und Person an, um ein Profil zu erstellen. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 7. 7 Solange Sie Ihre Seite bearbeiten, machen Sie Ihre Seite nur fr Administratoren sichtbar unter Genehmigungen verwalten Kontrollieren Sie die Hkchen unter Deine Einstellungen. Fgen Sie ein reprsentatives Profilbild hinzu. Vielleicht Ihr Logo oder Ihr Haus? 1. Profilbild einfgen 2. Titelbild auswhlen und einfgen 3. Informationen zur Einrichtung eintragen (Adresse, ffnungszeiten, Kontakt, Infos)Diese Fenster knnen je nach gewhlter Kategorie andere Daten abfragen. Dieses hier ist ein Beispielfr eine Unternehmen & Organisation > Organisation. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 8. 8Weiterhin knnen Sie folgende Punkte bearbeiten: Einrichtung der Seiten-AdministratorenEinrichtung von Marketing-Aktionen (siehe Kapitel 4) Hinzufgen von Ihnen empfohlenen Seiten, die auf Ihrer Fan-Seite gezeigt werden sollen. Hinzufgen von Anwendungen (Veranstaltungen, Fotos, Notizen, Diskussionsforen). b) Fanseite administrierenErnennen Sie die Personen, die fr die Fanseite verantwortlich sein sollen zu Ihren Administratoren.Das knnen Sie unter:Seite bearbeiten > Administratoren verwalten > Weiteren Administrator hinzufgenHier knnen Sie auch Administratoren problemlos entfernen, auch den Administrator, der die Fanseiteerstellt hat. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 9. 9Ihre Facebook Fanseite kann nun aus zwei Perspektiven verwaltet werden. Zum einen knnen Sie alsSeite mit Ihren Fans kommunizieren und zum anderen im Namen Ihres Administrator-Profils: 1. Mglichkeit: Sie gehen auf den Pfeil neben Startseite > Facebook als Seite verwenden > Whlen Sie Ihre Seite aus 2. Mglichkeit: Sie klicken auf Ihrer Fanpage unter Verwalten > Facebook unter den Namen...verwenden verwenden:Wenn Sie ein Seitenadministrator sind, knnen Sie die Seite bearbeiten und alles einstellen, was Sieeinstellen wollen.4. FanaufbauDie erste und kontinuierliche Aufgabe des Seiteninhabers besteht darin, Fans fr die Seite zugenerieren und die Zahl der Fans auf Dauer zu vermehren. Von der Aufgabe her kann dies mit demAufbau eines Email-Verteilers verglichen werden, nur ist es innerhalb von Facebook einfacher.Nach dem Anlegen der Fanseite wird der Inhaber bzw. die Kultureinrichtung zunchst eigene Freundeund Mitarbeiter auf die Fanseite hinweisen, um eine Grundbefllung zu erreichen.Der Fanaufbau resultiert in der Folge vor allem aus Empfehlungen und den positivenVernetzungseigenschaften von Facebook. Wenn Sie einen Fan gewonnen haben, wirkt er sofort alsMultiplikator fr Ihre Fanseite, d.h. die Freunde des Fans knnen auch Fan Ihrer Einrichtung werden. 4.1 MultiplikationseffekteEine gewisse Multiplikationswirkung lst zunchst das Fan werden aus. Wird ein Nutzer Fan einerSeite, wird dies all seinen Freunden im jeweiligen News Feed angezeigt. Daher ist es wichtig, derSeite einen attraktiven Namen zu geben, damit auch die Freunde fr Ihre Seite interessiert werden. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 10. 10Ist der Nutzer erst einmal Fan, ist diese sog. Viralitt allerdings begrenzt; denn Ihre geposteten Inhaltesehen dann nur die Fans Ihrer Seite. Wenn diese Fans aber wiederum Ihre Inhalte teilen (also denteilen/share-Button bettigen), sehen diese Posts auch alle Freunde Ihrer Fans.Wenn Ihre Posts von Ihren Fans geliked oder kommentiert werden, sehen das wiederum auch nur dieFans Ihrer Fanseite.Deswegen ist es nun wichtig fr Sie, Ihre geposteten Inhalte so zu gestalten, dass Ihre Fans dieseweiterteilen wollen. So schaffen Sie wieder eine erhebliche Multiplikationswirkung.Kommentieren und likenIhre Fans werden Ihre Posts kommentieren, wenn diese sie in irgendeiner Weise ansprechen. AufKommentare knnen Sie als Seitenadministrator reagieren. Des Weiteren haben Ihre Fans dieMglichkeit einen Post zu liken Das berhmte Gefllt mir kommt dann zu Tage.Viralitt entsteht auch durch das liken von Fanseiten. Die Freunde der Fans sehen, dass Sie von denentsprechenden Seiten Fan geworden sind.Seiten knnen auch andere Seiten direkt liken und Beitrge kommentieren. So knnen Sie sich alsKultureinrichtung mit anderen interessanten Seiten vernetzen. Diese Seiten erscheinen dann aufIhrem Seiten-Profil in der linken Spalte unter der Navigation.Unter Seite bearbeiten > Empfohlen knnen Sie die Seiten auswhlen, die auf Ihrem Seiten-Profilgezeigt werden sollen. Wir empfehlen Ihnen, sich mit der Ihren hnlichen Einrichtungen oder auch mitEinrichtungen aus Ihrer Region zu verbinden. Empfehlen Sie sich gegenseitig weiter mit der Nutzungdes Taggens (@). Das funktioniert im blichen Post, wie auch in einem von Ihnen verfasstenKommentar zu einem Post.taggenEmpfehlen Sie andere Seiten weiter. Wenn Sie einen Post ber eine Veranstaltung einer hnlichenKultureinrichtung- oder Gemeinschaft teilen, taggen Sie diese in Ihrem Post. Das geht sehr einfach mitdem @-Symbol vor dem Namen der verbundenen Seite (Sie mssen diese Seite mit Ihrer Seite zuvorliken). Nun ist Ihr Inhalt auch auf der Pinnwand der anderen Seite zu sehen (allerdings nicht im NewsFeed der Fans) Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 11. 11So wird hier bspw. Das Traumzeit Festival durch die Duisburger Philharmoniker weiter empfohlen. DerPost erscheint nicht nur auf der Pinnwand der Duisburger Philharmoniker sondern auch auf der desTraumzeit Festivals. 4.2 Die Like BoxSie knnen auch ber Ihre Webseite weitere Fans gewinnen, indem Sie eine Like Box in Ihre eigeneWebseite einbauen. Ihre Webseiten-Besucher knnen durch die Like Box durch einen Klick Fan IhrerFanseite auf Facebook werden ohne Ihre Webseite zu verlassen.Die Erstellung ist gratis und sehr einfach. Die Konfiguration des sog. Fanbox-Widgets erfolgt in denSeiteneinstellungen im Untermen Marketing in der rechten Spalte unter Seite bearbeiten. Nach derjederzeit nderbaren Konfiguration wird der Code fr die Einfgung auf der externen Webseitegeneriert. Dieser kann dann auf Ihrer Webseite eingebaut werden.Merke : Sofern ein Nutzer beim Besuch einer Seite parallel bei Facebook eingeloggt ist, werdenin dem Like Box-Widget bevorzugt Fans aus dem Freundeskreis des Nutzers ausgegeben. Dadurchsteigt die Aufmerksamkeit beim jeweiligen Nutzer und die Motivation, Fan der Seite zu werden. 4.3 Ergnzung der bestehenden ManahmenSie knnen und mssen auch ber Ihre anderen Online- und Offline-Kanle Ihre Fanbasis aufbauen,indem Sie deren Reichweite nutzen. Denn Ihre Facebook Fanseite soll nicht eine andere Manahme,wie z. B. Ihren Newsletter ersetzen. Sie soll lediglich als eine Ergnzung der bestehendenKommunikationsmanahmen gesehen und entsprechend eingebettet werden. Die meisten Facebook-Nutzer erhoffen sich Hintergrundinformationen, einen Mehrwert, den sie ber die klassischenKommunikationswege nicht erhalten. Es ist dementsprechend sinnvoll Ihre Fanseite auf Ihren anderenKanlen mit anzukndigen. Beispielsweise hier: E-Mail-Signatur Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 12. 12 Newsletter Webseite Printmedien / VisitenkartenSo haben Ihre jetzigen und zuknftigen Besucher die Chance, an den verschiedensten Stellen etwasber Ihr Haus zu erfahren. 4.4 Werbemglichkeiten ber FacebookJe nach verfgbarem Budget sollte die Seite zustzlich beworben werden, um eine Fanbasisaufzubauen, vor allem in der Anfangsphase. Facebook stellt hierfr zwei Typen von Anzeigen zurVerfgung. Wir empfehlen Ihnen folgende:Selfservice-AdsDiese Selfservice-Ads sind fr den kleineren Geldbeutel die richtige Wahl, weil sie ohneMindestvolumen gebucht werden knnen.Die Self-Service-Ads werden in der rechten Spalte von Facebook ausgegeben, nicht aber auf derStartseite des Nutzers mit dem News Feed. Die Anzeigen erscheinen also etwa, wenn der Nutzersich auf Seiten, Gruppen, Profilen, Anwendungen oder Events bewegt. Die Anzeigen knnen sowohlfr Events als auch fr Ihre Seite erstellt werden. Sie knnen die Ads ber 3 Mglichkeiten buchen: Klicken Sie auf Werbung am Ende der Fanseite Klicken Sie auf Mit einer Werbeanzeige bewerben unter dem Profilbild Ihrer Seite Klicken Sie auf Verwaltung > Seite bearbeiten > Hilfsmittel > Wirb auf Facebook5. Kommunikation mit Ihren FansEine Fanseite unterscheidet sich in der Kommunikation gnzlich von der einer Webseite. Ist dieWebseite fr den Nutzer zur reinen Informationsbeschaffung ausgerichtet, charakterisiert sich eineFanseite auf Facebook durch den Dialog zwischen Kulturveranstalter und Fan. Das einseitigeKommunikationsverhltnis wird hier also aufgebrochen, damit ein Gesprch entstehen kann.Bei Facebook geht es darum mit den Fans zu kommunizieren, denn nur dadurch kann Ihre Fanseiteberhaupt leben und fr weitere Fans interessant werden. Ihre Fans suchen nach dem Dialog mitIhnen aber auch untereinander ber Sie, im positiven Sinne, denn die Fans sind Ihre besten Freundeund Frsprecher.Wenn User von Ihnen Fan geworden sind, dann nur aus folgenden Grnden: Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 13. 13 Sie wollen Informationen zu Ihrer Einrichtung Sie wollen von Ihren Veranstaltungen erfahren Sie wollen Ihren Freunden zeigen, dass Sie mit Ihrer Einrichtung verbunden sind Sie wollen den direkten Kontakt zu Ihrer EinrichtungGestatten Sie Ihren Fans diese Bedrfnisse und versuchen Sie diesen nachzukommen. Ihre Fanswerden es Ihnen danken, wenn Sie auf sie eingehen, Lob und Kritik aufnehmen und mit ihnen insGesprch kommen.Wenn Ihre Fans zufrieden sind, wird Ihre Fanseite automatisch von ihnen weiter empfohlen. Dadurchhaben Sie eine grere Chance von den Usern wahrgenommen zu werden, die sich bis dato nochnicht mit Ihrer Kultursparte beschftigt haben. Dabei handelt es sich im speziellen um die jungeBesuchergruppe. Seien Sie offen und nehmen Sie den Dialog an. 5.1 Wie wird kommuniziert?Sie wollen, dass Ihre Seite weiterhin wchst und Ihre Fans mit den Informationen, die Sie liefern,zufrieden sind?Dazu empfehlen wir Ihnen zu planen, wie Sie mit den Fans auf Ihrer Seite in den Dialog treten und wieSie diese zur Interaktion aktivieren knnen. Das wichtigste ist, dass Sie interessante Themen fr IhreFans bereithalten. Denn gerade Sie als Kulturveranstalter haben extrem viel Content (Inhalte) zubieten, der fr Ihre Fans interessant ist. Sie mssen nur die richtigen Themen herausfinden.Dafr sind folgende Schritte zu durchdenken:Was soll mit unserer Fanseite erreicht werden? a) Wer soll erreicht werden? b) Welche thematischen Inhalte hat unsere Kultureinrichtung zu bieten? c) Was interessiert davon unsere Fans? d) Was erzeugt Gesprch und Interaktion?Bei Inhalten gilt: Qualitt statt Quantitt. Planen Sie, was Sie schreiben mchten. Es sollte Sinnergeben, relevant sein und zu dem passen, was Sie erreichen mchten.Eine Community wchst organisch. Das heit, es ist oft sinnvoller qualitativ hohe Mitglieder zu habenals einfach eine Vielzahl von irrelevanten Personen. Es bringt Ihnen langfristig mehr, wenn dieMitglieder zufrieden sind, Sie weiter empfehlen. Das kommt aber nur zu Stande, wenn Sie dierichtigen Themenfelder fr Ihre Fans gefunden haben.Dabei ist wichtig, dass Ihre Themenfelder im Kontext zu Ihrer Kultureinrichtung stehen.Das knnen mgliche Themen sein:Theater/Oper: Backstage Impressionen Videos von Proben Interviews mit den Schauspielern / Regisseuren Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 14. 14 Countdown zu Premieren mit HintergrundinfosOrchester: Konzertreisen Konzertmitschnitte Informationen ber Orchestermitglieder (Portraits) Backstage EindrckeMuseum: Informationen zu den Knstlern Hintergrundinfos zu Ihren Ausstellungen Ausstellungserffnungen-/Verlngerungen Sonderangebote fr spezielle Fhrungen fr Facebook-MitgliederEs ist sinnvoll sich einen Kommunikationsplan zu entwickeln, damit die Informationen logischzusammenpassen. Planen Sie wann Sie welchen Inhalt posten mchten. Seien Sie dabei aber flexibelund gehen auf Ihre Fans ein.Weitere Tipps: Stellen Sie Fragen, hren Sie zu und berprfen Sie Ihre Statistiken. So knnen Sie herausfinden, was Ihre jetzigen und zuknftigen Fans interessiert. Vermeiden Sie einseitige Kommunikation dazu ist Ihre Webseite und Ihr Newsletter da. Sprechen Sie in der Sprache der Zielgruppe. Wen wollen Sie erreichen? Natrlich sollte ein Kommunikationsplan flexibel gehandhabt werden. Gehen Sie auf Ihre Fans entsprechend ein. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 15. 15 5.2 So treten Sie in den DialogMit der Fanseite knnen Sie in den News Feed der Fans posten. Dies ist im Vergleich zum EmailNewsletter also ebenfalls ein Push Kanal, ber den Sie alle Fans auf einen Schlag erreichenknnen.Es geht also nicht darum, ob ein Fan Ihre Fanseite aufruft und sich dort eine Information abholt!Wie erfolgt nun die Kommunikation (i.e. der post) in den News Feed der Fans? Hierzu steht Ihnen dersog. Facebook-Publisher im oberen Teil Ihrer Fanseite zur Verfgung:Dort knnen Sie entsprechend der Information, die Sie Ihren Fans mitteilen wollen, Ihren Texteintragen, ein Video ber einen Link oder auch ein Foto posten. Zustzlich knnen Sie bestimmen,wer von Ihren Fans die Posts lesen soll. Diese Einstellungen sind sinnvoll, wenn Sie bspw. ber eineFanseite mehrsprachig kommunizieren mchten oder nur eine spezielle regionale Gruppe erreichenwollen.Eine weitere Mglichkeit der Kommunikation ist das Kommentieren von relevanten Beitrgen: Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 16. 16Seit der neuen Timeline knnen nun auch Fans Seiten direkt ber ein Nachrichten-Tool anschreiben.Seiten knnen das umgekehrt nicht. Aber sobald sie von Fans angeschrieben wurden, knnen sienatrlich antworten. Dieses Tool sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden.6. AnwendungenAnwendungen sind eine sinnvolle Ergnzung Ihrer Fanseite, um Ihren Fans einen interessantenMehrwert zu bieten. So fallen unter Anwendungen Veranstaltungseintrge, Spiele oder auchUmfragen und andere Mglichkeiten. Wir stellen Ihnen im Folgenden fr Sie relevante Anwendungenvor. 6.1 EventsAuf Ihrer Fanseite knnen Sie unter der Anwendung Veranstaltung Events erstellen, die nach demEintragen im News Feed der Fans aufgezeigt werden. So knnen sich die Fans entscheiden bei demEvent teilzunehmen. Die Teilnahme wird auf der Pinnwand der Fans gezeigt und erscheint zudem aufdem News Feed ihrer Freunde, wenn die Fans an der Veranstaltung teilnehmen. Jedoch knnen Sieals Seiten-Administrator keine Fans zu Ihrem Event einladen. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 17. 17 6.3 kulturkurier Newsletter-AppDer Vorteil in der kulturkurier Newsletter-App besteht darin, dass der Newsletter nicht nur ber denkulturkurier oder Ihre Webseite angeboten und bestellt werden kann, sondern auch auf Ihre FacebookFanseite. ber Facebook erreichen Sie eine andere und jngere Gruppe von Interessenten. Soknnen sich Ihre Facebook-Fans direkt dort fr Ihren kulturkurier-Newsletter anmelden.Dabei werden die Email-Adressen der neuen Abonnenten direkt in Ihre Abonnentenliste auf Ihremkulturkurier-Konto bertragen wobei, wie bekannt, das zuverlssige Double-Opt-In-Verfahren genutztwird.Zudem entsteht ein weiterer Multiplikatoreffekt, da Ihre Fans Ihren kulturkurier-Newsletter derenFreunden weiter empfehlen knnen. 6.5 Weitere AnwendungenSie knnen noch weitere, individuelle Anwendungen auf Ihrer Fanseite einbauen. Anwendungen sindnicht von vorn herein auf Ihrer Seite installiert, sondern mssen im Nachgang eingefgt werden. Wenn Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 18. 18Sie daran Interesse haben setzen Sie sich mit Ihrem Webmaster zusammen. Die Installation vonAnwendungen bedarf einer gewissen Grundkenntnis von Facebook.Viele Anwendungen knnen Sie ber Seite bearbeiten > Anwendungen > Weitere Anwendungendurchstbern finden und kostenfrei einrichten.Interessante Beispiele fr Anwendungen bieten die Seiten des Stdel Museums in Frankfurt a.M.,sowie die Seite der Fte de la Musique Berlin oder derTransmediale.11:Foursquare ist ein hnlicher Dienst wie Der Einsatz von dem Musikportal LastFM ist beispielsweiseFacebook-Places, allerdings ein anderer Anbieter sehr interessant, wenn man Musiker vorstellen mchte. Einbindung des Kurznachrichtendienstes Twitter Einbindung des Videoportals Youtube Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 19. 19Durch gezielte Anwendungen, Events oder Posts knnen Sie Ihren Facebook-Fans auch Anreize frSonderveranstaltungen, Fhrungen hinter die Kulissen oder auch den besten Pltzen in den Rngenbieten. Denkbar wre auch, Tickets bzw. Eintrittskarten knftig ber Facebook zu vertreiben. Es gibtvielerlei Mglichkeiten.7. Weitere Mglichkeiten 7.1 Der Like ButtonDieser Like Button oder zu deutsch auch das Gefllt mir Feld, ermglicht es Inhalte auf externenWebseiten zu liken. ber das Gefllt mir oder like kann der Nutzer schnell und einfach Inhalte aufseine Pinnwand teilen, die ihn besonders auf einer Webseite interessieren. Die Aktion erscheint imNews Feed der Freunde des Nutzers auf Facebook und sorgt so fr eine virale Verbreitung. DieFreunde werden ber einen Link auf die im Like Button hinterlegte URL auf die Webseite zurckgefhrt. ber Facebook werden Sie also ber den Like Button den Traffic Ihrer eigenen Webseite erheblich steigern knnen. Sie knnen fr Ihre Webseite ganz einfach einen Like Button erstellen. Gehen Sie dabei folgendermaen vor: Seite bearbeiten > Marketing > Fge einen Gefllt-Mir-Feld zu deiner Webseite hinzu > Like Button > Eingabe Ihrer Webseiten URL > kopieren des Codes > einfgen lassen auf Ihrer Webseite Dieser Like Button kann auf der Webseite eingefgt werden. Vielleicht hinter einem interessanten Artikel oder Beitrag?Der Unterschied zur Like Box besteht darin, dass zum Beispiel einzelne Beitrge auf Ihrer Webseitegeliked werden knnen und dies in dem News Feed der Nutzer gezeigt wird. Diejenigen, die daraufklicken, werden zu dem Beitrag auf Ihrer Webseite geleitet. Der Nutzer wird so nicht direkt ein FanIhrer Fanseite sondern gibt seinen Freunden an, dass ihm Ihr Beitrag gefllt. 7.2 Facebook OrteEine Person X hat das Bedrfnis all seinen Freunden mitzuteilen, wo sie sich gerade aufhlt. Jedemeine SMS zu schreiben oder anzurufen ist zu aufwndig und zudem sehen und hren dieseInformationen nur einzelne Personen auf Ihrem Handy. Durch Facebook ist es mglich sich mit demHandy an einem Ort einzuchecken. Diese Anmeldung sehen die Freunde der Person X in ihrem NewsFeed und knnen diese liken sowie kommentieren.Die Facebook-Nutzer checken mit Ihrem Smartphone in einem Ort ein, wie ein Fluggast mit seinemBoarding Pass in ein Flugzeug. Diese Orts-Information wird auf deren Pinnwand gezeigt, und ihreFreunde sehen diesen Aufenthaltsort in ihrem News Feed. Diese Information kann kommentiert und Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 20. 20geliked werden, sodass Interaktion entsteht. Genau so kann es mit Ihrer Kultureinrichtung laufen undin den Fokus des Gesprchs gelangen.Es kann an einem Ort eingecheckt und gleichzeitig gepostet werden, was dort gemacht wird. Soknnten Ihre Besucher optional schreiben: Tolles klassisches Konzert Deutsches SymphonieOrchester BerlinSie mssen dazu nur Ihre Kultureinrichtung als Ort anlegen und schon knnen Ihre Besucher beiIhnen einchecken.Dazu nutzen Sie ein internetfhiges Mobilgert und klicken auf Orte. Dort knnen Sie den Ort IhrerKultureinrichtung definieren. Natrlich mssen Sie Ihren Ort nicht am Smartphone anlegen sondernknnen dies auch bequem an Ihrem stationren Computer einstellen unter http://touch.facebook.com.Es wird vorkommen, dass Ihre Einrichtung bereits angelegt wurde. Solange dies korrekt ist, ist daskein Problem. Jedoch kann jeder Nutzer Informationen zu diesem Ort eingeben bzw. ergnzen. WennSie den Ort fr sich beansprucht haben, haben Sie allerdings mehr Rechte und legen dieInformationen, die zu dem Ort gehren selber fest. Also richten Sie einfach den richtigen Ort ein oderbeanspruchen den Ort fr Ihre Einrichtung.Falls Ihr Ort bereits definiert ist und Sie Ihn fr sich beanspruchen mchten, gehen Sie wie folgt vor:Dazu mssen Sie im weiteren Verlauf mit einer offiziellen Email-Adresse oder einem Schriftstckbeweisen, dass Sie der rechtmige Inhaber Ihres Ortes sind.Der Vorteil der Beanspruchung liegt fr Sie in den Rechten, die Ihnen fr das Eigentum eines Orteszugestanden werden. Dabei entsteht eine eigene Seite, die sich nur auf die Check Ins Ihrer Besucher Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 21. 21bezieht. Wenn also ein Check In kommentiert oder geliked wird, sehen Sie dies auf der Orte-Seite, dieSie fr sich beansprucht haben. Orte-Seiten haben die selben Funktionen und Features, wie regulreFanseiten und geben zudem noch weitere Informationen zu den Besuchen Ihrer Fans an.Wenn Personen nun eingecheckt haben, sehen das wiederum deren Freunde unter Ihrer Orte-Funktion Aktivitten von Freunden. So kann auch der Ortsbasierte Dienst in Ihre Fanseite miteingebunden werden. Wenn ein Ort und eine Seite zusammengefhrt werden, muss diese Aktionbeantragt und von Facebook genehmigt werden. Wenn dies dann passiert ist, ergeben sich folgendeAspekte: Ihre Seite gilt auch als Aufenthaltsort Die Personen, die die Orte-Funktion verwenden, knnen angeben, dass Sie Ihre Seite besuchen Ihre Seite bekommt ein umfangreicheres Design: Karten und Besuche Interaktionen und Likes knnen an einer Stelle verwaltet werden Check Ins werden auch in der Gefllt mir Box angezeigt Ort und Seite knnen nicht mehr getrennt werdenAber: Die Verbindung einer Orte-Seite mit einer regulren Fanseite ergibt nur dann Sinn, wenn pro Ortauch nur eine Fanseite existiert. Eine Verbindung mehrerer Ortsseiten und einer Fanseite ist nichtmglich. Verfgt man also ber mehrere Huser, ist es zu empfehlen eine zentrale Facebook Seiteund weitere beanspruchte Ortsseiten zu fhren. 7.3 Facebook Meilensteineber die neue Timeline werden eine Menge neuer Mglichkeiten geboten, um seine Posts oder seineInhalte prominent zu gestalten. Eine Mglichkeit sind die Meilensteine. Mit diesen kann mit Hilfe eineFotos und eines Beitrags beispielsweise die Firmengeschichte erzhlt werden. Das wird zum Einenauf der Timeline gezeigt und zum Andern in Zeitabschnitten am rechten Bildschirmrand. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 22. 22Des Weiteren knnen Beitrge hervorgehoben und festgesetzt werden. Bei der Hervorhebung wird derPost in der vollen Breite der Timeline gezeigt:Das ist sinnvoll bei besonders interessanten oder neuen Beitrgen. Hervorgerufen werden kann dasganze durch das Klicken auf das kleine Sternchen.Eine weitere Mglichkeit, Beitrge sichtbar zu behalten, ist das Festsetzen ganz am Anfang derTimeline:Dann wird der Beitrag immer oben angezeigt, bis die Fixierung heraus genommen wird. Markiert wirddieser Beitrag mit einem kleinen gelben Fhnchen.8. Weitere ntzliche Tipps und Anregungen 8.1 AktualittDie Beitrge und die Gesamtzahl der Inhalte sollten aktuell gehalten werden. Niemandem bringt esetwas, wenn die anstehenden Veranstaltungen nicht auf der Seite erscheinen. Aus diesem Grunde istes ratsam 2-3 relevante Posts pro Woche einzustellen und regelmig anstehende Veranstaltungeneinzutragen sowie das Feedback zu kontrollieren, um darauf antworten zu knnen. Sie knnen sichvon Facebook ber neue Posts auf Ihrer Seite benachrichtigen lassen: Seite bearbeiten > DeineEinstellungen > Email-Benachrichtigungen ankreuzen 8.2 Dynamische Kommunikation und DiskussionSprechen Sie mit Ihren Fans. Das kostet Zeit, darber sollten Sie sich klar werden. Machen Sie sichebenfalls einen Plan, wie in welcher Situation kommunikativ gehandelt werden soll. Oftmals vermeidet Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 23. 23ein solcher unntige Abstimmungswege eines Posts. Nicht zu vergessen ist, dass Facebook eindynamisches Portal ist, bei dem es auf eine direkte und zgige Kommunikation ankommt. EinemNutzer bringt es wenig, wenn er nach Informationen zu einer anstehenden Veranstaltung bittet und Sieerst nach der Veranstaltung bemerken, dass eine Frage im Raum stand. Ihr Fan ist folglichunzufrieden und springt im Zweifelsfall sogar ab.Sprechen Sie nicht nur von sich selber, empfehlen Sie auch Veranstalter und Events, die Ihnenhnlich sind, damit der Fan sich von Ihnen gut informiert fhlt. Die anderen Veranstalter werden esIhnen danken und auch Sie empfehlen. 8.3 Die kulturkurier-AppsBei den kulturkurier-Apps mssen sie nichts weiter beachten. Im Gegenteil. Sie sparen Zeit und einunntiges doppeltes Eintragen. Nach wie vor werden die Veranstaltungen beim kulturkuriereingegeben und erscheinen nun automatisch mit Ihren hochgeladenen Bildern zustzlich zu denPartnerseiten auch auf Ihrer Fanseite. Die standardmige Facebook-Anwendung Veranstaltungenbrauchen Sie nicht mehr zu bespielen. Es sei denn, Sie planen konkrete Events ausschlielich fr IhreFacebook-Fans.Genauso luft es mit der Newsletter-App. Sie muss nur einmal eingerichtet werden und verschafftIhnen im Weiteren keinen Aufwand. 8.4 berprfen Ihrer StatistikenMithilfe der Facebook-Insights (www.facebook.com/insights) knnen und sollten Sie den Erfolg IhrerFanseite kontrollieren. So knnen Sie folgende Informationen ber Ihre Besucher erhalten: Wer sind Ihre Besucher? Wie alt sind Ihre Besucher? Wo kommen Sie her? Welche Posts aktivieren Interaktivitt? Wie hat sich ihre Fananzahl entwickelt?Zustzlich erhalten Sie in regelmigen Zeitabstnden eine Email, die sich WchentlicheAktualisierung nennt. Bewahren Sie sich diese auf, so knnen Sie sich einen zustzlichen berblickber die Entwicklung und somit ber den Erfolg Ihrer Seite machen. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 24. 249. Welche Einrichtungen sind bereits dabei?Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum allgemein Berliner Philharmoniker Stdel Museum Frankfurt Deutsche Guggenheim Bhnen Halle Duisburger Philharmoniker Staatsballett Berlin Deutsche Oper Berlin Fete de la Musique Berlin Heidelberger Frhling Lucerne Festival STYRIARTE die Steirischen Festspiele MUSEION Bozen10. Warum ist eine Fanseite fr einen Veranstalter sinnvoll? 10.1 Mundpropaganda ermglichenIhre Besucher und Freunde sind Ihre besten Frsprecher. Ein zunehmender Teil dieser Freundespricht ohnehin (positiv) ber Ihr Haus offline wie online. Die Kommunikation vieler Menschenverndert sich, unabhngig davon ob wir das gut finden oder nicht bilden immer mehr Menschen Teilder Kommunikation auf Facebook ab. Das ist nun Ihre neue Chance, sich in dieses Gesprch ber Sieeinzubinden. Ganz wichtig: Ob dort ber Sie gesprochen wird, knnen Sie nicht bestimmen oderkontrollieren. Aber Sie sollten an dem Dialog teilhaben und so die Chancen nutzen. 10.2 Erreichen junger ZielgruppenAuch wenn Facebook kein Netzwerk fr Teenies ist (der Altersdurchschnitt liegt bei 28 Jahren),erreichen Sie doch berwiegend jngere Zielgruppen. Somit haben Sie die Chance jungeBesuchergruppen in Ihr klassisches Konzert oder in Ihr Ausstellungshaus zu holen. Personen indiesem Alter haben den Groteil ihrer digitalen Kommunikation auf Facebook verlagert. Holen Sie siedort ab, wo sie sich aufhalten und bringen Sie diese Besuchergruppe in Ihr Haus. 10.3 Steigerung der BesucherzahlenDurch die groe Reichweite, die Facebook Ihnen ermglicht und durch eine geschickteKommunikationsstrategie kann es Ihnen mglich sein, mehr und neue Besucher in Ihr Haus zu holen.Interessieren Sie sie mit Ihren Themen und locken Sie Ihre Fans weg vom Computer rein in IhreAusstellung oder Ihr Konzert.Tipp: Sie haben noch mehr Content, wenn Sie Ihre Veranstaltung auf Facebook nachbearbeiten. Soknnen Sie sich Feedback einholen und wissen, wie es Ihrer neuen Besuchergruppe gefallen hat. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 25. 2511. Ist Social Media nicht nur ein Trend? 11.1 TatsachenFacebook hat heute 20 Mio. Nutzer in Deutschland. Das sind 8 Mio. mehr als noch im Oktober 2010.Allein im Mrz 2011 kamen 1 Mio. neue Nutzer hinzu. Im Oktober 2010 haben Nutzer ber 42 Mio.Minuten auf Facebook verbracht . Das sind 72 % mehr im Vergleich zum Oktober 2009. Bei dieserVielzahl von Nutzern und Steigerung der Interaktion ist es sinnvoll sich gerade als Kultureinrichtungauf Facebook zu positionieren. 11.2 Aussagen von Vertretern bekannter KultureinrichtungenFacebook ist die fhrende Plattform zum Aufbau persnlicher, sozialer Netzwerke. Seit Anfang 2009ist das Stdel Museum hier mit einer Fanseite vertreten. Neben Basisinformationen zu Haus undffnungszeiten werden gezielt an die junge Benutzergruppe angepasste Veranstaltungen,Fhrungsformate und Workshops auf der Seite eingestellt. (...) Die Fans des Stdel Museums knnenangeben, ob sie eine Veranstaltung besuchen und sehen welche ihrer Freunde ebenfalls an dieser 1Veranstaltung teilnehmen. (Daniela Bamberger, Content Managerin des Stdel Museums Frankfurta.M., Interview vom 29.06.2010)Also es gibt drei Beweggrnde: Erstens halte ich es fr normal. Das wre so, wie wenn ich mir dieFrage stelle, warum machst du PR in Tageszeitungen? Und natrlich ist Web 2.0 inzwischen Realittin der ffentlichkeitsarbeit. Insofern war es fr uns immer klar. (Werner Lippert, Ausstellungsleiterdes NRW-Forums Dsseldorf, Interview vom 9.3.2010)(...) Die nchste Generation schaut sich nicht mehr in der Zeitung die Monatsvorschau frAusstellungen an und plant lange vorher den Ausstellungsbesuch, sondern nutzt eine andere Formder Informationsbeschaffung das Internet. (Prof. Dr. Klaus Schrenk, Generaldirektor der 2Bayerischen Staatsgemldesammlungen, Interview vom 10. Juni 2010)1 http://blog.culture-to-go.com/2010/05/29/interview-bamberger-social-media-staedel/ , 11.01.112 http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/10/das-social-media-engagement-deutscher-museen-und-orchester-20102.pdf, 07.02.2011 Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 26. 2612. FazitAls Kultureinrichtung haben Sie eine einmalige Chance, jngere Zielgruppen an Ihr Hausheranzufhren und zu binden; denn aus Fans auf Facebook werden Besucher in Ihrem Haus.Online und Offline ist die Mundpropaganda die beste Werbung fr Ihr Haus. Facebook ist einePlattform, um digitale Mundpropaganda einfach und kostengnstig zu ermglichen.Um aber eine effektive und erfolgreiche Prsenz zu starten, mssen Sie genau planen, was Sie mitIhrer Facebook Fanseite erreichen mchten, damit Sie keine Zeit verschwenden.Eine Fanseite ist nicht mit einer Webseite identisch. Eine solche informiert den Nutzer eindimensional.Die interaktive Kommunikation im Social Web folgt eigenen Regeln, die Sie bei der Planung undEinrichtung der Fanseite beachten mssen. Die Fanseite muss auf einem Inhalte- wieKommunikationskonzept basieren, das idealerweise in Ihre bergreifende Kommunikations-Strategieeingebettet ist. Im Kern geht es darum, im Kontext Ihrer kulturellen Dienstleistung einen Service frden Nutzer auf Facebook zu schaffen. Dieser Service kann z.B. aus exklusiven Informationen,entsprechender Unterhaltung oder auch aus Kundensupport bestehen.Dadurch, dass Sie nicht nur Veranstaltungen ankndigen werden, informieren Sie Ihre Fans auch berThemen, die mit Ihrer Kultursparte in Verbindung stehen. Also ist es fr Sie wichtig zu ermitteln, waskonkret Ihre Zielgruppe, die Sie kommunikativ erreichen und zum Dialog auffordern wollen interessiert.Beachten Sie dazu vor allem unsere Tipps und berprfen Sie Ihre Statistiken. Welche Posts sind jetztbesonders gut bei Ihren Fans angekommen und welche gar nicht? All das knnen Sie problemlosuntersuchen.Tasten Sie sich langsam an Facebook heran und bauen Sie in aller Ruhe Ihre Fanbasis auf. Jedochsollten Sie sich immer wieder bewusst sein, dass eine Facebook Fanseite regelmig, optimalerweisenach einem Redaktionsplan, bespielt werden muss. Das kostet Zeit und Ressourcen.Sie sollten sich auch bewusst sein, dass Sie keinen sofortigen Erfolg verzeichnen werden. Facebookist ein soziales Netzwerk, auf dem die Nutzer Ihre Freizeit verbringen. Nicht nur zwischen den Nutzernentwickeln sich Freundschaften sondern auch zwischen Seiten und Nutzern. Auch solcheFreundschaften brauchen Zeit, da sich ebenfalls hier ein zwischenmenschliches Vertrauen aufbauenmuss. Den Grundstein haben Sie schon gelegt, denn die Besucher Ihrer Veranstaltung oderEinrichtung kennen Sie schon persnlich. Nun ist es an der Zeit auch die Noch-Nicht-Besucher zuerreichen. Die positiven Vernetzungsmglichkeiten und Empfehlungen durch Ihre Fans werden Ihneneine solide Fanbasis schaffen, insofern Ihre Seite aktuell und interessant bleibt. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 27. 27I LinksFacebook Page AGB: http://www.facebook.com/terms_pages.phpFacebook-Hilfe: http://www.facebook.com/help/Seite anlegen: http://www.facebook.com/pages/create.phpVanity URL Festlegen: http://www.facebook.com/username (ab 25 Fans)Kontaktformular Facebook: http://www.facebook.com/business/contact.phpPomotion Guidelines: http://www.facebook.com/promotions_guidelines.phpSelf-Service-Ads: http://www.facebook.com/adsFacebook-Deals: http://www.facebook.com/dealsFacebook AGB: http://www.facebook.com/terms.phpPreferred Developer Consultant program:http://wiki.developers.facebook.com/index.php/Preferred_Developer_Consultant_ProgramFacebookbiz: http://www.facebookbiz.deFacbook Places: http://touch.facebook.com.Webseite: www.kulturkurier.de/infokulturkurier-Bog: http://blog.kulturkurier.dekulturkurier auf Facebook: http://www.facebook.com/kulturkurierkulturkurier Facebook-Prsentation: http://www.slideshare.net/kulturkurier_inside Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 28. 28II GlossarAd Conversion Tracking:Tool fr die Analyse und Auswertung von Facebook Anzeigen.Aktualisierungen (Updates): Der Nutzer erhlt innerhalb seiner Inbox Aktualisierungen, z.B. von Seiten bei denener Fan ist.Anfrage (Request):Bezeichnet die direkte Aufforderung an einen Nutzer, eine Aktion bzw. eine Anwendung zu installieren. Anfragenwerden stets durch Nutzer innerhalb von Anwendungen ausgelst. Des Weiteren werden Freundschaftsanfragenangezeigt, wie auch, dass es neue Fans fr Ihre Fanseite gibt.Anwendung (Applications):Anwendungen sind Funktionalitten, die von Facebook selbst oder Dritten auf der Facebook Plattformbereitgestellt werden. Zu den Anwendungen von Facebook gehren etwa Video, Events, Photos, Links undForen. Externe Entwickler knnen ber die facebook API eigene Funktionalitten bereitstellen.Anzeigen-Planer (Ad-Planner):Facebook Tool zum Erstellen und Buchen von Self-Service Anzeigen.API Programmierschnittstelle (Application Programming Interface).Benachrichtigung (Notification):Form der Nachricht an den Nutzer, die dieser ber ein Men oben links erhlt. Anwendungen knnen seit dem1.3.2010 keine Anfragen mehr versenden.Bookmarks:ber Bookmarks knnen z.B. Anwendung auf der Startseite gespeichert werden.Canvas Page:Bezeichnet die Flche innerhalb des Facebook Interface, welches von Anwendungen fr die Abbildung derFunktionalitt genutzt werden kann.Chat:Der Facebook Chat ermglicht die direkte Echtzeit-Kommunikation von Freunden untereinander.Connect: Facebook Connect dient als Schnittstelle zwischen Facebook und externen Webseiten oderAnwendungen. Mittels der Connect-Anbindung knnen unter anderem Inhalte auf der Pinnwand verffentlichtwerden.Connect:Facebook Connect dient als Schnittstelle zwischen Facebook und externen Webseiten oder Anwendungen.Mittels der Connect- Anbindung knnen unter anderem Inhalte auf der Pinnwand verffentlicht werden.Counter:ber den Counter werden Nutzer von Anwendungen informiert eine Aktion auszulsen. Der Counter kann nur beigebookmarkten Anwendungen eingesetzt werden.Credits:Facebook Credits ist die offizielle virtuelle Whrung von Facebook. Nutzer knnen via Credits beispielsweisevirtuelle Gter fr Social Games erwerben.Engagement Ads:Bezeichnet die Anzeigen auf der Startseite nach dem Login durch den Nutzer. Diese knnen unmittelbareHandlungen enthalten, wie eine Kommentar- oder Abstimmfunktion.Events:Bezeihnet die Anwednung in Facebook, mit der Veranstaltungen erstellt werden knnen, bei denen dieeingeladenen Gste angeben knnen, ob sie teilnehmen, vielleicht teilnehmen oder nicht teilnehmen. Die Gsteknnen auch Freunde zu den Veranstaktungen einladen. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 29. 29Facebook Lite:Facebook Lite ist eine schlanke Version des sozialen Netzwerks und bietet einen geringeren Umfang anFunktionen. Das Posten von Nachrichten, Fotos oder Videos ist mglich. Anwendungen werden von FacebookLite kaum untersttzt.Fan:Bezeichnet die Verbindung von einem Nutzer zu einer Seite.Like Box (Widget):Das Fanbox Widget dient zum Fan-Aufbau fr Seiten. Das Widget kann auf jeder Webseite eingebaut werden undbietet z.B. die Option, bestehende Fans oder die letzten Status-Updates anzeigen zu lassen.Like Button:Der Like Button kann auf einer externen Webseite eingebaut werden. Wenn diese bettigt wird, erscheint dergelikte Link auf der Pinnwand des Users sowie im News Feed der Freunde. Beim Anklicken wird der Link zurWebseite geffnet.Freunde:Bezeichnet die Verbindung zwischen Nutzern.Freundeslisten:Nutzer knnen Freunde in verschiedene Gruppen einteilen. So knnen Status-Updates nur fr einen bestimmtenPersonenkreis verffentlicht werden. Personengruppen knnen auch fr die Verffentlichung von Updates, diedurch Applikationen ausgelst wurden, eingesetzt werden.Gruppen:Die Facebook Gruppen ermglichen den Zusammenschluss von Nutzern zu einem Thema. Jeder Nutzer kanneine Gruppe grnden. Die Gruppe wird durch Administratoren selbst verwaltet.Hauptmeldungen: Gefilterte Ansicht des News Feed. Filterkriterien in Bezug auf eine Fanseite sind Aktivitt desNutzers auf der Fanseite, Aktivitt von Freunden auf der Fanseite und generelle Aktivitt von Fans auf der Seite.Hauptmeldungen:Gefilterte Ansicht des Newsfeed. Filterkriterien in Bezug auf eine Facebook Seite sind Aktivitt des Nutzers aufder Facebook Seite, Aktivitt von Freunden auf der Facebook Seite und generelle Aktivitt von Fans auf derSeite.Inbox:Die Inbox enthlt Nachrichten die sich einzelne Nutzer untereinander zusenden. Zustzlich enthlt die Inbox dasUntermen Aktualisierungen, das fr Benachrichtigungen von Fanseiten vorgesehen ist.Insights:Insights ist die Statistik-Funktion fr Fanseiten. Administratoren von Seiten knnen hier Statistiken ber die Fansder Seite sehen. Zustzlich enthlt die Statistik Angaben wie ber Alter, Geschlecht oder die Region der Fans.Live Stream Box:Die Live Stream Box ermglicht ein Live Video und einen Live Chat in Fanseiten zu integrieren.Location Based Services:Location Based Services (LBS) sind ortsbezogene Anwendungen, die den Aufenthaltsort des Nutzers lokalisierenund in Anwendung integrieren.Mobil:Mobile Nutzung von Facebook. Hierfr gibt es diverse Applikationen z.B. fr iPhone, Android, Blackberry undSymbian. Zustzlich gibt es eine mobile Fanseite unter m.facebook.comNeueste Meldungen: Unter "Neueste Meldungen" werden smtliche Aktivitten ungefiltert im News Feedangezeigt.Neueste Meldungen:Unter "Neueste Meldungen" werden smtliche Aktivitten ungefiltert im News-Feed angezeigt. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 30. 30News Feed:Der News Feed ist die Mittelspalte auf der Startseite von Facebook.Open Graph API:Technische Bezeichnung der externen Schnittstelle um Inhalte und Funktionen einer Fanseite auf externenWebseiten einzubinden. (geplant)Open Stream API:Technische Bezeichnung der externen Schnittstelle um Inhalte (Feed-Post) in den News Feed und optional in denStatus von Facebook-Nutzern und/oder deren Freunden zu schreiben bzw. daraus zu lesen.Orte:Facebook Orte ermglichen dem User das einchecken in einen bei Facebook definierten Ort. Diese Informationwird auf der Pinnwand des Users und im News Feed der Freunde gezeigt. Sie kann kommentiert und gelikedwerden.Personengruppen/Listen:Nutzer knnen Freunde in verschiedene Gruppen einteilen. So knnen Status-Updates nur fr einen bestimmtenPersonenkreis verffentlicht werden. Personengruppen knnen auch fr die Verffentlichung von Updates, diedurch Applikationen ausgelst wurden, eingesetzt werden.Pinnwand (Wall):Bezeichnet den Mittelteil einer Fanseite.Post Analytics:Analyse bezglich der Nutzeraktivitt fr einzelne Posts auf der Seite. Aktuell nur fr Fanseiten mit > 10.000Fans.Preferred Developer Consultant program:Katalog von derzeit 47 Entwicklern und Beratern, die Facebook fr Fanseiten, Anwendungen und ConnectLsungen empfiehlt.Publisher:Bezeichnet das Eingabefenster ganz oben in der Mittelspalte auf der Startseite bzw. im Administrationsbereichder Seiten. ber den Publisher knnen einfach Inhalte (Text / Videos / Fotos / Links) verffentlicht werden.Seiten:Die Fanseiten entsprechen vom Layout und der Funktionalitt weitgehend dem Nutzerprofil. Die Seiten knnenvon Unternehmen, Marken, Initiativen, Organisationen etc. zur Verffentlichung von Inhalten genutzt werden. DieNutzer knnen sich via Gefllt mir als Fan mit einer Seite verbinden.Self Service Anzeigen:Bezeichnet die Anzeigen, die Nutzer selbst ber die Facebook Anwendung Werbeanzeigen und Seiten erstellenund beauftragen knnen. Auch als Social Ads bezeichnet.Social Games:Social Games sind Spiele die innerhalb von Facebook gespielt werden. Zu den bekanntesten Titeln zhlen z.B.Farmville und Mafia Wars.Stream:Andere Bezeichnung fr den News Feed.Suche:Die Facebook-Suche ermittelt zu einem Suchbegriff smtliche Fanseiten, Applikationen, Gruppen, Status-Updates, Events und Nutzer. Zu den Suchergebnisses innerhalb von Facebook werden Web-Ergebnisse berBing ausgewiesen. In der sogenannten "sozialen Suche" werden Suchergebnisse aus dem Netzwerk desNutzers, sowie Ergebnisse die auf den Interessen und Aktionen des Nutzers bestehen, angezeigt.Tagging:Nutzer, Seiten oder Anwendungen knnen andere Nutzer, Seiten, Events oder Anwendungen durch Tagsmarkieren. Das Tag wird mit einem Link in der Pinnwand ausgeliefert. Wird ein Nutzer getaggt, erhlt erzustzlich eine Benachrichtigung. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de
  • 31. 31Targeting (hier Fan-Targeting):Administratoren von Seiten knnen Posts oder Aktualisierungen Updates nach Region oder Sprache filtern.Teilen (Share): Bezeichnet die Funktion, Freunde auf Inhalte aufmerksam zu machen oder eigene Inhalteinnerhalb von Facebook zu verffentlichen.Teilen (Share):Bezeichnet die Funktion, Freunde auf Inhalte aufmerksam zu machen oder eigene Inhalte innerhalb vonFacebook zu verffentlichen.Virtuelle Whrung (Virtual Currency):Virtuelle Whrungen sind Zahlungsmittel innerhalb von Facebook. Sie finden beispielsweise Einsatz beim Kaufvon virtuellen Gtern. Die offizielle virtuelle Whrung von Facebook ist Credits.Vorschlge:Bezeichnet den Platz in der rechten Spalte, auf dem Facebook dem Nutzer Empfehlungen aus seinenVerbindungen abgibt, z.B. von Seiten, von denen Freunde Fans sind. Leitfaden Facebook Marketing fr Kulturbetriebe (04/2012) | ::: kulturkurier.de