Die Energiewende in Rheinland-Pfalz

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    01-Nov-2014

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Die Energiewende in Rheinland-Pfalz - Ziele und Wege der rot-grnen Landesregierung

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  • 1. D ie Energiewende in Rheinland-Pfalz Ziele und Wege der rot-grnen Landesregierung Eveline Lemke Ministerin fr Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
  • 2. Ziele des Koalitionsvertrags
    • Klimaschutzziele
      • Keine Erwrmung ber 2 Celsius
      • Minus 90 % bis 2050
      • Minus 40 % bis 2020
      • Klimaneutrale Landesverwaltung bis 2030
    • 100 % Erneuerbare Energien (Strom, bilanziell, bis 2030)
    • Quote fr Energetische Sanierung von 3 % pro Jahr
    • Ausbau der Energieberatung
  • 3. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Koalitionsvertrag
    • 100 % Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030
    • Verfnffachung der Stromerzeugung aus Windenergie bis 2020
    • 2% der Landesflche fr Windenergienutzung
    • Steigerung der Stromerzeugung aus Photovoltaik auf ber 2 Mrd. kWh bis 2020
  • 4. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Szenario TWh: Terawattstunden (1 Mrd. kWh); MW: Megawatt (1 Mio. Watt) 22,1 0,1 0,9 1,1 5,2 14,8 2030 Stromer-zeugung (TWh) 13.475 30 190 255 5.500 7.500 2030 Anlagen-leistung (MW) 3,92 0,01 0,83 0,95 0,36 1,68 2009 Stromer-zeugung (TWh) 1 0,1 Geothermie 100 12,4 Gesamt 5 0,9 Biomasse 4 1,0 Wasserkraft 23 2,0 Photovoltaik 67 8,4 Windkraft 2030 Anteil an Stromver-brauch (%) 2020 Stromer-zeugung (TWh)
  • 5. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Windkraftanlagen 525 325 - Abbau 2,83 2,29 1,34 Leistung [MW] 2.050 1.100 - Neu installiert 340 160 - Repowering 1.505 1.125 6/2011 2.650 1.900 Gesamtanzahl 7.500 4.350 Gesamtleistung [MW] 2030 2020
  • 6. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Prozentuale Anteile
  • 7. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Schlufolgerungen I
    • Windkraft und Photovoltaik stellen Hauptanteile der Strategie 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien
    • Steigerung der Stromproduktion aus Windkraft auf das 9-fache entspricht einer Steigerung der Anlagenzahl um weniger als das 2 -fache (Faktor 2,35)
      • Hhere Leistung moderner Anlagen ( 2-3 MW, max. 7,5 MW)
      • Lngere Laufzeiten in grerer Hhe (150 m, 2.000-3.000 Voll-Last-Stunden)
  • 8. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Schlufolgerungen II
    • Stromverbrauch von rd. 22 TWh in 2030 (heute rd. 27 TWh) beinhaltet Annahme zur Energieeinsparung von 1,5 % pro Jahr
    • Mgliche gegenlufige Faktoren im Stromverbrauch
      • Verlagerung aus dem Transportbereich (Elektromobilitt)
      • Vernderungen in der Wirtschaftsstruktur (Erhhung des Dienstleistungsanteils)
      • Verlagerungen aus dem Wrmemarkt (z.B. Wrmepumpen)
    • Konsequenzen:
      • Noch erhebliches Ausbaupotential bei Stromerzeugung aus Erneuerbare Energien. 2650 Windkraftanlagen: deutlich weniger als 2 % der Landesflche.
      • 100 % Erneuerbare Energien - Strategie im Strombereich bernimmt damit schon schrittweise Anteile einer 100 % Erneuerbare Energien Strategie fr gesamten Energiebereich
  • 9. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Fortschreibung LEP IV
    • bernahme der quantitativen Ziele aus der Koalitionsvereinbarung
    • Textliche Ziele und Grundstze, keine kartographischen Gebietsfestlegungen
    • Festlegung von drei Gebietskategorien in der Regionalplanung
      • Vorranggebiete
      • Ausschlussgebiete
      • Rest: Ausschlussfreie Gebiete obliegen der kommunalen Planung
  • 10. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien Fortschreibung LEP IV
    • Zielhierarchie:
      • 1. Kategorie: Ausschlukriterien (Naturschutzgebiete, Nationalpark, Lrmschutz-Abstnde zur Wohnbebauung, FFH- und Vogelschutz-gebiete nur in Bezug auf einschlgige Schutzziele)
      • 2. Kategorie: Windhffigkeit
      • 3. Kategorie: Landschaftsschutz, Landschaftsbild, Waldinanspruchnahme etc.
    • Zeitplan:
      • Entwurf zur Anhrung in 2 Monaten (dann zu beachtender Plan in Aufstellung)
      • Endgltige LEP-Fortschreibung ca. 1 Jahr
      • Umsetzung in Regionalplne in laufender Planung oder anschlieend
  • 11. 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien weitere Manahmen
    • berarbeitung der Hinweise zur Beurteilung der Zulssigkeit von Windenergieanlagen
    • Untersttzung der Brgerbeteiligung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien (z.B. Brgerwind-Projekte)
    • Weitere ffnung des Gemeindewirtschaftsrechts fr die energiewirtschaftliche Bettigung der Kommunen
    • Mglichkeit zur Aufstellung von Solarsatzungen und Verbesserung bei der Abwgung im Denkmalschutz
  • 12. Energieberatung Energieagentur Rheinland-Pfalz I
    • Koalitionsvereinbarung: Wir wollen eine starke Energieagentur in Rheinland-Pfalz.
    • Ziel: Einbeziehung bereits bestehender Institutionen, Netzwerke und Verbnde
    • Zentrale Aufgaben: Beratung und Vernetzung
    • Beratungsaktivitten
      • Kommunen: Rekommunalisierung, Kommunale Energie- und Klimaschutzkonzepte, Aufbau kommunaler Agenturen und Netzwerke
      • Unternehmen: Energie- und Ressourceneffizienz, Branchenkonzepte, Frderprogramme
  • 13. Energieberatung Energieagentur Rheinland-Pfalz II
    • Vernetzungsaktivitten (Cluster, Netzwerke o..)
      • Windkraft
      • Photovoltaik
      • Biomasse
      • Wasserkraft
      • Geothermie
      • Speichertechnologien
      • Intelligente Netze, Smart Grids
      • Elektromobilitt und alternative Treibstoffe
      • Kraft-Wrme-Kopplung
      • Energieeffizienz Gebude
      • Fachkrftestrategie Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • 14. Energieberatung kommunale und regionale Energieagenturen
    • Ziele der Untersttzung kommunaler und regionaler Energieagenturen:
      • Pluralitt der bestehenden Anstze bewahren, Integration mglichst vieler kommunaler und regionaler Akteure
      • Weie Flecken fllen
      • Quantitt und Qualitt der Beratung erhhen
    • Instrumente der Frderung durch das Land:
      • Starthilfefinanzierung
      • Frderung von Beratungs- und Aktionspaketen in Ergnzung zu bundesweiter Frderung (z.B. Verbraucherberatung)
  • 15. Speicher und intelligente Netze
    • Eine auf Windkraft und Photovoltaik bauende 100 %-Strategie braucht Speicher und intelligente Netze
    • Notwendig: Bidirektionale Netzstrukturen, die ein vielfltiges Lastmanagement bewltigen knnen:
    • Zuknftige Integrationsanforderungen fr Netze
      • Windkraftanlagen
      • PV-Anlagen (Hausdach und Freiflche)
      • Stationre Speicher
      • Mikro-KWK
      • Lastmanagement (Reduzierung oder Abschaltung von Verbrauch)
      • Elektromobilitt
  • 16. Spitzen-Cluster-Antrag StoRegio I
  • 17. Spitzen-Cluster-Antrag StoRegio II
  • 18. Vergleich Strategien Erneuerbare Energien Rheinland-Pfalz und Bund Windkraft offshore: hoher Un-sicherheitsfaktor bei Wartung Windkraft onshore ist erprobte Technik Ausgereiftheit Schwerpunkt Zentrale Erzeu-gung (offshore Windkraft, Importe PV und Wasserkraft) Schwerpunkt dezentrale Anlagen Ort und Art der Erzeugung Bundesregierung Rheinland-Pfalz In Kstenlndern und im Ausland Vornehmlich in Rheinland-Pfalz Wertschpfung und Arbeitspltze Windkraft offshore: 15-19 Cent Anfangs-Grundvergtung Windkraft onshore 8,93 Cent Anfangs-Grundvergtung Kosten Massiver Ausbau der bertragungsnetze (bis zu 3.600 km neue Leitungen) Aufrstung der Verteilnetze mit Speichern und IT Netzausbau
  • 19. Biogas-Anlagen in RLP nach Landkreisen (Stand 2010)
  • 20. Anteil der Biogasanlagen an der Deckung des regionalen Strombedarfs
  • 21. Neuinstallierte Fotovoltaik-Anlagen nach Landkreisen in RLP - Anzahl
  • 22. Neuinstallierte Fotovoltaik-Anlagen nach Landkreisen in RLP - Leistung
  • 23. Neuinstallierte Fotovoltaik-Anlagen nach Landkreisen in RLP Leistung je Einwohner
  • 24. Fotovoltaikanlagen in RLP Anlagenzahlen nach Planungsstand Quelle: SGD Nord und Sd, Stand 2010
  • 25. Fotovoltaikanlagen in RLP Anlagenleistung nach Planungsstand Quelle: SGD Nord und Sd, Stand 2010
  • 26.
    • Herzlichen Dank
    • fr Ihr Interesse
    • und Ihre Aufmerksamkeit !

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