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Betriebs- und Volkswirtschaft 04/2014 NEWS Social Entrepreneur: mit sozialen Taten reich werden? 1 Zum Thema „Social wird das neue Öko" – solche oder so ähnliche Zitate wurden seit 2011 mehrfach von bekannten Social Entrepreneurs getätigt. Alan Webber, der frühere Chefredakteur des "Harvard Business Review" meint sogar, dass er im sozialen Unternehmertum, dem Social Entrepreneurship, eine weltweite Revolution und eine Erfindung des 21. Jahrhunderts sieht. Diese Aussagen zeigen deutlich auf, dass ein möglicher nächster Hype in der Wirtschaft durch die Verknüpfung von ökonomischer Rationalität mit sozialer Nachhaltigkeit entstehen könnte. Auch wenn diverse gesellschaftliche Probleme wie z.B. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung oder auch Umweltverschmutzung bisher entweder durch staatliche Initiativen oder Non-Profit- Organisationen bekämpft wurden, sind jetzt die Zeiten, in denen das Label "sozial" einzig und allein auf Non Profit Unternehmen (NPOs) zutraf, vorbei. In den letzten 25 Jahren 1 bildete sich in der Literatur der Begriff Social Entrepreneurship heraus, der sich durch innovative und tiefgreifende Ansätze auszeichnet und so möglicherweise neue Wege aus diversen Gesellschaftsproblemen aufzeigen kann. Im Zentrum stehen dabei wirtschaftlich orientierte und unabhängige Initiativen, die von sogenannten Social Entrepreneuren unter dem ökonomischen Leitbild von Effektivität und Effizienz konzipiert werden. Es soll also Gutes getan werden, d.h. die Welt verändert werden, ohne auf hohe Gewinne abzuzielen – dennoch soll sich dieses Social Entreprise „rechnen“. 2 Information für Lehrkräfte zum Thema Social Entrepreneurship 2.1 Der Begriff Social Entrepreneurship Social Entrepreneurship ist aus wissenschaftlicher Sicht als ein noch jüngeres Feld zu bewerten: Erst Ende der 1980er-Jahre begann 1 Mit der Gründung der Social Entreprise Initiative an der Harvard Business School im Jahr 1993 wurde der Grundstein für die Forschungstätigkeiten in diesem Feld gesetzt. © MANZ Verlag Schulbuch Autoren: Dr. Christoph Schwarzl & Thomas Metzger www.wissenistmanz.at/wissenplus

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Betriebs- und Volkswirtschaft

04/2014 NEWS

Social Entrepreneur:mit sozialen Taten reich werden?

1 Zum Thema

„Social wird das neue Öko" – solche oder so ähnliche Zitate wurden seit 2011 mehrfach von bekannten Social Entrepreneurs getätigt. Alan Webber, der frühere Chefredakteur des "Harvard Business Review" meint sogar, dass er im sozialen Unternehmertum, dem Social Entrepreneurship, eine weltweite Revolution und eine Erfindung des 21. Jahrhunderts sieht. Diese Aussagen zeigen deutlich auf, dass ein möglicher nächster Hype in der Wirtschaft durch die Verknüpfung von ökonomischer Rationalität mit sozialer Nachhaltigkeit entstehen könnte. Auch wenn diverse gesellschaftliche Probleme wie z.B. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung oder auch Umweltverschmutzung bisher entweder durch staatliche Initiativen oder Non-Profit-Organisationen bekämpft wurden, sind jetzt die Zeiten, in denen das Label "sozial" einzig und allein auf Non Profit Unternehmen (NPOs) zutraf, vorbei.In den letzten 25 Jahren1 bildete sich in der Literatur der Begriff Social Entrepreneurship heraus, der sich durch innovative und tiefgreifende Ansätze auszeichnet und so möglicherweise neue Wege aus diversen Gesellschaftsproblemen aufzeigen kann. Im Zentrum stehen dabei wirtschaftlich orientierte und unabhängige Initiativen, die von sogenannten Social Entrepreneuren unter dem ökonomischen Leitbild von Effektivität und Effizienz konzipiert werden. Es soll also Gutes getan werden, d.h. die Welt verändert werden, ohne auf hohe Gewinne abzuzielen – dennoch soll sich dieses Social Entreprise „rechnen“.

2 Information für Lehrkräfte zum Thema Social Entrepreneurship

2.1 Der Begriff Social Entrepreneurship

Social Entrepreneurship ist aus wissenschaftlicher Sicht als ein noch jüngeres Feld zu bewerten: Erst Ende der 1980er-Jahre begann die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik, weshalb bisher keine einheitliche Definition von Social Entrepreneurship vorliegt. Dennoch erhält der Begriff Social Entrepreneurship in den letzten Jahren zunehmend Bedeutung in Wissenschaft und Praxis. Zahlreiche, oftmals sehr allgemein gehaltene Publikationen befassen sich mit dem Versuch einer Eingrenzung. Diese weichen aber inhaltlich teilweise sehr stark voneinander ab (vgl. Hackl 2009, S. 6).Gemein ist allen Konzepten, dass an erster Stelle die Lösung eines gesellschaftlichen Problems mit unternehmerischen Mitteln steht. Social Entrepreneurs versuchen also mithilfe von innovativen Geschäftsmodellen die Ursachen gesellschaftlicher Probleme anzugehen und diese zu mildern oder zu lösen, beispielsweise mit der Bereitstellung einer medizinischen 1 Mit der Gründung der Social Entreprise Initiative an der Harvard Business School im Jahr 1993 wurde der Grundstein für die Forschungstätigkeiten in diesem Feld gesetzt.

© MANZ Verlag Schulbuch Autoren: Dr. Christoph Schwarzl & Thomas Metzger

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04/2014 NEWSGrundversorgung für ärmere Gesellschaftsschichten, die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit sowie die Erhöhung der Bildungschancen von Minderheiten. Sie schaffen social wealth, also gesellschaftlichen Wohlstand, und stehen somit im Gegensatz zum traditionellen Unternehmertum, welches in erster Linie finanzielle Ziele verfolgt. Unbestritten ist die Tatsache, dass auch viele KMU und Großunternehmen soziale Aspekte beachten (Stichwort CSR), diese jedoch nicht an erster Stelle stehen (vgl. Fueglistaller et al. 2012, S 405ff.).

2.2 Historische Betrachtung

Vom historischen Standpunkt aus ist darauf hinzuweisen, dass Social Entrepreneure bzw. Sozialunternehmer schon seit Jahrhunderten existieren, das dahinter stehende Konzept Social Entrepreneurship allerdings erst kürzlich Einzug in die wissenschaftliche Literatur fand.In der Vergangenheit gab es einige historische Personen, die man aus heutiger Sicht als Social Entrepreneure bezeichnen würde, wie etwa Florence Nightingale, die um 1860 mit der Gründung der Florence Nightingale Stiftung und mehrerer Krankenpflegeschulen Organisationen ins Leben gerufen hat, die einen regelrechten Strukturwandel im britischen Sanitätswesen bewirkten (vgl. Collani in Enzyclopedia Stochastikon 2007). Ein aktuelles Beispiel ist Muhammad Yunus, der Friedensnobelpreisträger von 2006, der 1976 in Indien damit begann, der verarmten Landbevölkerung durch die Vergabe von Mikrokrediten zu finanzieller Unabhängigkeit zu verhelfen. Ein Modell, das so beispielhaft war, dass es inzwischen weltweit Nachahmer findet.

2.3 Entwicklung des Forschungsfelds Social Entrepreneurship

Der Begriff Social Entrepreneurship rückte erst seit Ende der 1980er-Jahre verstärkt in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Zuerst wurde der Begriff im nordamerikanischen Raum thematisiert; bereits vor 20 bis 25 Jahren haben amerikanische Zeitungen wie die New York Times und das Wall Street Journal entsprechende Themen aufgegriffen (vgl. Fueglistaller et al. 2008, S. 486). Als Vorreiter im akademischen Bereich etablierte die Harvard University das erste wissenschaftliche Institut zur Auseinandersetzung mit der Materie. Darauf aufbauend gründete sie 1993 die Initiative Social Enterprise, ähnliche Zentren entstanden zeitnah auch an der Stanford (2000), der Duke (2002) und an der Columbia University (vgl. Hackl 2009, S. 7).Aufgrund des unzureichend finanzierten Wohlfahrtsystems und der weitgehenden Abwesenheit sozialstaatlicher Regelungen in den USA gibt es dort eine lange Tradition, in der private Spender und Philanthropen innovative und gemeinnützige Projekte – dazu kann auch der Bereich Social Entrepreneurship gezählt werden – mit Venture Capital unterstützen. Nach einschlägigen Quellen kann von einem Marktanteil von ca. 5% von Social Venture Capital am gesamten Venture-Capital-Markt in den USA ausgegangen werden (vgl. Fueglistaller et al. 2008, S. 486).In Europa bilden sich Ende der 90er-Jahre ebenfalls Institutionen mit dem Ziel, soziale Innovationen zu fördern, etwa die Schwab Foundation for Social Entrepreneurship, welche von Klaus Schwab, dem Präsidenten des Weltwirtschaftsforums, in Genf gegründet wurde. Durch derartige Institutionen wird in Europa zum Teil auf die allgemein zurückgehende öffentliche Förderung © MANZ Verlag Schulbuch Autoren: Dr. Christoph Schwarzl & Thomas Metzger

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04/2014 NEWSvon entsprechenden Themengebieten reagiert, zum anderen werden dadurch Möglichkeiten für Unternehmen wahrgenommen, in diesen Bereichen neue Wachstumsmärkte zu erschließen (vgl. Fueglistaller et al. 2008, S. 487). Parallel dazu entstehen akademische Zentren in Großbritannien, Deutschland, in Spanien und in der Schweiz, z.B. das Center for Social Enterprises an der Hochschule St. Gallen.

2.4 Social Entrepreneurship im Spannungsfeld zwischen Sozialwirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement

Seit einiger Zeit tauchen die Begriffe „Social Entrepreneur" und „Social Entrepreneurship" immer regelmäßiger in deutschsprachigen Medien auf. Dabei werden sie häufig direkt aus dem Englischen übernommen und es wird darauf verzichtet, die Begriffe ins Deutsche zu übersetzen oder sie einzudeutschen. Die Übernahme von größtenteils US-amerikanischen Konzepten wäre an sich nichts Außergewöhnliches, wenn in diesem Fall nicht der irreführende Eindruck entstünde, dass es sich um etwas Besonderes, in dieser Form im deutschen Sprachraum noch kaum Vorhandenes handelt. "Sozialunternehmer" und „Soziales Unternehmertum" haben aber – auch wenn die Begriffe bis heute kaum gebräuchlich sind – im deutschen Sprachraum eine mehr als 150-jährige Geschichte (vgl. Jähnke 2011, S. 23).Die auf den ersten Blick von vielen als Synonyme eingeordneten Begriffe „Social Entrepreneur" und „Sozialunternehmer" stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und haben daher auch eine etwas unterschiedliche Bedeutung:So steht der Begriff „Social Entrepreneur" in den USA in einer langen Tradition philanthropischen Unternehmertums, welches traditionell in der amerikanischen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt, sozusagen als zivilgesellschaftliches Gegengewicht zu weitgehender Abwesenheit sozialstaatlicher Regelungen (vgl. Jähnke 2011, S. 24). Dem amerikanischen Verständnis nach ist es in erster Linie die Aufgabe privater unternehmerischer Initiativen, für die sozialen, ökologischen und kulturellen Interessen der Gesellschaft einzutreten.In Europa kommt dem philanthropischen Unternehmertum nicht dieselbe Bedeutung wie in den USA zu, da die europäischen sozialen Bewegungen stets für sozialstaatliche Lösungen und eine starke öffentliche Wohlfahrt eintreten. Mit wachsender Arbeitslosigkeit, steigender Armut und zunehmender sozialer Ausgrenzung entstanden oftmals aus bürgerschaftlichem Engagement neue zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte zu ökonomischer Selbsthilfe. Diese werden als "Soziale Unternehmen" bezeichnet und haben dahingehend, dass sie Aufgaben übernehmen, die zwar im Interesse der Gesellschaft liegen, aber vom öffentlichen Sektor nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden, einen „öffentlichen" Charakter.Zusammenfassend kann man also zwischen zwei unterschiedlichen Konzeptionen „sozialen Unternehmertums" unterscheiden. Zum einen der angloamerikanischen Konzeption, die sich über die Attribute "privat, individuell und im marktwirtschaftlichen Rahmen systemkonform" definiert und zum anderen die europäische Konzeption, die sich durch die Merkmale „öffentlich, gemeinschaftlich aber alternativ und ergänzend zum Wirtschaftssystem" beschreiben lässt (vgl. Jähnke 2011, S. 24 f). Allerdings mit zunehmender Globalisierung beginnen sich diese Einstellungen zu relativieren. So halten marktwirtschaftlich orientierte Konzepte Einzug in die Europäische Diskussion © MANZ Verlag Schulbuch Autoren: Dr. Christoph Schwarzl & Thomas Metzger

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04/2014 NEWSund umgekehrt erweitern alternativökonomische Ansätze die US-amerikanischen Konzepte.

2.5 Social Enterprise – ein breites Spektrum

Nicht jede soziale Organisation lässt sich automatisch dem Feld Social Entrepreneurship zuordnen. Auf der einen Seite generiert nicht jede Wohltätigkeitsorganisation automatisch eine hohe soziale Rendite und produziert gleichzeitig eigene Einkünfte, auf der anderen Seite können auch klassische rein gewinnorientierte Unternehmen hier tätig werden, indem sie sich sozial engagieren (vgl. Fueglistaller et al. 2008, S. 490 f.).Nach Achleitner et al. (2007, S. 5) führt dies insgesamt zu einer schwierigen Abgrenzung des Begriffs Social Entrepreneur, da von verschiedenen Autorinnen und Autoren auch folgende Personen(gruppen) dazu gezählt werden:

Leitungspersonen einer NPO, die so Einkommen erwirtschaften Personen, die eine NPO gründen Unternehmer/innen, die sich besonders sozial verhalten

Social Enterprise wird als die Organisation beschrieben, der sich ein Social Entrepreneur zur Erreichung seiner Ziele bedient. Dieses Unternehmen bzw. diese Organisation, die zwar kostendeckend arbeitet, aber keinen Gewinn erwirtschaftet oder zumindest keine Gewinne ausschüttet, sondern gegebenenfalls Überschüsse reinvestiert, wirtschaftet mit primär sozialen Zielen (vgl. Achleitner et al. 2007, S. 7).

2.6 Persönlichkeit Social Entrepreneur in der Abgrenzung zu Social Businessman, Social Manager und Social Activist

Soziale Unternehmer sind primär an der Lösung eines sozialen Problems interessiert, im Unterschied dazu möchte ein Social Businessman zwar vorrangig Gewinne erwirtschaften, jedoch innerhalb eines ethisch orientierten Rahmens. Social Manager versuchen NPOs nach unternehmerischem Vorbild zu gestalten und damit Einnahmen zu generieren, sind aber nicht als klassische Entrepreneure tätig, da sie innerhalb eines bereits etablierten Systems lediglich Optimierungen vornehmen. Die Schaffung neuer Systeme, Strukturen und Rollen durch sozialunternehmerisches Handeln kann auch ganz ohne unternehmerischen Ansatz verwirklicht werden, z.B. von einem Social Activist, d.h. einem engagierten Politiker oder Bürger (vgl. Rummel 2011, S. 24).

2.7 Social Entrepreneurship in Österreich

Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Abteilung für Nonprofit Management der Wirtschaftsuniversität Wien im Frühjahr/Herbst 2012 konnten in Österreich zehn Organisationen bestimmt werden, welche sich der Förderung von SE durch Finanzierungs-, Beratungs- und Trainingsleistungen widmen. Außerdem stellen diese zehn Organisationen den Social Entrepreneurs ihr Netzwerk zur Verfügung. Diese Organisationen sind namentlich Ashoka Österreich, der Bundesdachverband für Soziale Unternehmen, der Essl Social Prize, Good.bee, HUB Vienna, Pioneers of Change (PoC), der Social Business Day, der Social Impact Award, der Trigos Preis für Social Entrepreneurs sowie die WU Wien.

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04/2014 NEWSIn etwa zwei Drittel der 273 in Österreich identifizierten Organisationen im SE- Bereich sind mit einer oder mehreren der zehn unterstützenden Organisationen verbunden. Das restliche Drittel der Organisationen im Bereich SE unterhält überhaupt keine direkte Beziehung mit den oben genannten Institutionen. Die Begründungen sind recht unterschiedlich, einige sind in informell strukturierte Netzwerke eingebettet oder es besteht eine stärkere Vernetzung mit einer unterstützenden Organisation im Ausland. Überdies haben viele überhaupt erst kürzlich begonnen, sich mit dem Thema SE auseinanderzusetzen.Die Ergebnisse zeigen ergänzend zu den Beziehungen zu den unterstützenden Organisationen, dass Kooperationen von Social Entrepreneurs untereinander bisher eher eine Seltenheit sind. Weitaus häufiger genannt werden Kooperationen mit kommerziellen Unternehmen, Non-Profit-Organisationen oder Universitäten, die in einem ähnlichen Tätigkeitsfeld aktiv sind. Organisationen wie die Wirtschaftskammer Österreich und MINGO, die Start-up Initiative Wiens2, spielen bei der Gründung zusätzlich eine wichtige Rolle. (vgl. Schneider/Maier 2013, S. 1–11)Die überwiegende Mehrheit der Social Entrepreneurs in Österreich ist sehr jung. In etwa 75% der Projekte sind jünger als 4 Jahre. Allerdings existieren die Projektideen selbst oft schon wesentlich länger.In etwa ein Drittel der Social Enterprises werden als Verein geführt, die übrigen oftmals als GmbH (23%) oder Einzelunternehmen (17%). Genossenschaften spielen in dieser Hinsicht aktuell keine nennenswerte Rolle in Österreich. Ein Fünftel der untersuchten Organisationen befand sich noch in der frühen Gründungsphase, sodass noch keine Rechtsform vorlag (vgl. Schneider/Maier 2013, S. 18 f.). Dieser Unterschied zum NPO-Sektor, wo mehr als 90% der Organisationen die Rechtsform Verein wählen, stellt ein Charakteristikum von Social Enterprises dar (vgl. Neumayr et. al. 2007: 14).Die bevorzugten Tätigkeitsfelder der Social Entrepreneurs sind Umweltschutz, Bildung und Forschung, Arbeitsintegrationsprojekte, regionale Entwicklungsprojekte sowie Projekte in Entwicklungsländern. Ihre Einkünfte beziehen die Social Entrepreneurs zu 34% aus dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Darüber hinaus finanzieren sich die Organisationen im SE Bereich zu 52% aus privaten Mitteln und nur zu 14% aus öffentlichen Mitteln in Form von leistungsbezogenen Zahlungen und Subventionen (vgl. Schneider/Maier 2013, S. 20 f.).Zieht man zum Vergleich eine repräsentative Studie unter ca. 1000 österreichischen Non-Profit-Organisationen heran, dann stellt man fest, dass es sich im NPO-Bereich genau umgekehrt verhält. Demnach beziehen die österreichischen NPOs die Mehrheit ihrer Einnahmen aus Leistungsverträgen mit der öffentlichen Hand, gefolgt von Umsatzerlösen und privaten Spenden bzw. Sponsoring (vgl. Schneider/Haider 2009: 28f.).

Verwendete Quellen: Claudia von Collani (2007): Biographie Florence Nightingale online,

bezogen unter: 132.187.98.10:8080/encyclopedia/de/nightingale Florence.pdf, Zugriff am 01.04.2014.

2 https://www.mingo.at/de/mingobuero

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04/2014 NEWS Achleitner, A.-K./ Pöllath, R./ Stahl, E. (2007): Finanzierung von

Sozialunternehmern, Social Entrepreneurship – Ein Überblick, Stuttgart, Schäffer Poeschel Verlag, bezogen unter: www.sid-bonn.de/documents/EPF091_SSRN-id2009784.pdf, Zugriff am 15.10.2013.

Fueglistaller, U./ Müller C./ Müller S./ Volery, T. (2012): Entrepreneurship – Modelle - Umsetzung – Perspektiven; mit Fallbeispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer Gabler.

Fueglistaller, U./Müller, C./Volery, T. (2008): Modelle – Umsetzung – Perspektiven; mit Fallbeispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage; Wiesbaden: Gabler.

Hackl, V. (2009): Social Franchising, Dissertation in Rechts- und Sozialwissenschaften, St. Gallen Universität, bezogen unter: http://www1.unisg.ch/www/edis.nsf/wwwDisplayIdentifier/3674, diss3674.pdf, Zugriff am 18.05.2013.

Jähnke, P. (2011): Social Entrepreneurship – Perspektiven für die Raumentwicklung, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Neumayr, M./Schneider, U./Meyer, M./Haider, A. (2007): The Nonprofit Sector in Austria. An Economic, Legal and Political Appraisal. Working Paper 1/2007, Institut für Sozialpolitik, Wirtschaftsuniversität Wien.

Rummel, M. (2011): Wer sind Social Entrepreneurs in Deutschland?, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Schneider, H./Maier, F. (2013): Social Entrepreneurship in Österreich, Working Paper 8/2013; Institut für Nonprofit Management, Wirtschaftsuniversität Wien.

Schneider, U./Haider, A. (2009): Nonprofit Organisationen in Österreich 2009, Working Paper 1/2009; Institut für Sozialpolitik, Wirtschaftsuniversität Wien.

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04/2014 NEWS

3 Didaktische Tipps und Hinweise

Die hier zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien wurden mit dem Ziel erstellt, als Ergänzung zum Lehrbuch zu dienen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr soll ein Anknüpfungspunkt für eine kritische Auseinandersetzung für die Motive von Unternehmensgründer/innen und die Ziele von Unternehmen im Spannungsfeld von sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielen geboten werden.

Ad Aufgabe 1: Die für diese Rechercheaufgabe vorgeschlagenen Unternehmen sind vielen Schülern und Schülerinnen geläufig und decken die volle Spannweite von NPO (Österr. Rotes Kreuz), Social Enterprise (Ö3 Wundertüte), Social Business (Geschützte Werkstätte) und Traditional Business (Manner) ab. Je nach verfügbarem Zeitbudget können die recherchierten Fakten sowie insbesondere die Unterschiede zwischen den Unternehmen entweder im Klassengespräch mit Unterstützung der Musterlösung (siehe Lösungsteil bzw. Präsentation anbei) gesammelt oder von den Schülern und Schülerinnen in Gruppen (siehe Aufgabe 2) vorbereitet werden.

Ad Aufgabe 2: Dieses Blatt dient als Unterstützung für die Sammlung der Ergebnisse aus Aufgabe 1 in Schüler/innengruppen zu je mind. 4 Personen (je mind. 1 Person pro Unternehmen). Als Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse (Unterschiede und Gemeinsamkeiten) sowie zur Sicherung einer gemeinsamen Lösung kann die Folie Nr. 3 im beiliegenden Foliensatz herangezogen werden.

Ad Aufgabe 3: Diese Aufgabe kann (alternativ zu Aufgabe 1) als Einstieg in das Thema verwendet werden.Der Fernsehbeitrag der Puls4 Start-Up Show „2 Minuten 2 Millionen“ vom 16.12.2013 (abrufbar unter dem Link: http://www.puls4.com/video/2-minuten-2-millionen/play/2297505) sowie das Arbeitsblatt (siehe Variante A) geben einen Überblick über das Social Enterprise „Compuritas“. Fokussiert man im Fernsehbeitrag auf die Ausschnitte, die dieses Unternehmen betreffen, so umfasst der relevante Teil zwischen 17 min (nur Auftritt Rüdiger Wetzl, gekürztes Arbeitsblatt Variante B) und ca. 30 min (Start der Show bis 00:24:00 + Endergebnis der Investments, Arbeitsblatt Variante A).Hinweise zur Untergliederung des Fernsehbeitrags:

00:00:00 bis 00:06:10 Einleitung in die Show00:06:10 bis 00:07:20 Vorstellung der Projekte00:07:25 bis 00:24:00 Auftritt von Rüdiger Wetzl (Compuritas)00:24:00 bis 01:31:25 Auftritte der übrigen Unternehmen01:31:25 bis 01:33:00 Endergebnis der Investments

Ad Aufgabe 4: Das dargestellte Kreuzworträtsel fasst ausgewählte Begriffe und Rechercheergebnisse aus den Aufgaben 1 bis 3 zusammen.

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04/2014 NEWS Ad Aufgabe 5: Nach einem Input zu den Rollen von Social Entrepreneuren

(basierend auf beiliegender Folie) recherchieren die Schüler/innen bei dieser Aufgabe in Gruppen (Aufgaben A, B, C und D; ggf. mehrfach vergeben) und bereiten Kurzpräsentationen der Ergebnisse vor. Alternativ können auch die beiliegenden Folien an die Schüler/innen als Information verteilt werden, sodass sich die Schüler/innen die benötigten Informationen zur Beantwortung der jeweils letzten Frage auf dem Arbeitsblatt aus diesen Informationen selbst erarbeiten können.

Alle Internetquellen wurden am 23.04.2014 auf Ihre Aktualität und Richtigkeit überprüft.

4 Weitere Informationen

Weitere Informationen zu diesem Thema können im Internet unter folgenden Adressen abgerufen werden:

www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness/service.html ÖkoBusinessPlan Wien

http://epub.wu.ac.at/4061/1/se_in_austria.pdf „Social Entrepreneurship in Österreich“, Working Paper von H. Schneider/F. Maier, Institut für Nonprofit Management, Wirtschaftsuniversität Wien

5 Material/Download

Zu diesem Thema stehen Ihnen folgende Materialien zum Download zur Verfügung:

» Beitrag inklusive Übungsbeispiele: 03-2014_Wissenplus-NEWS_BW_Social Entrepreneurship

» PowerPoint-Präsentation:03-2014_Wissenplus-NEWS_BW_Social Entrepreneurship

» Lösungen:03-2014_Wissenplus-NEWS_BW_Social Entrepreneurship

6 Schulbuchbezug

Betriebswirtschaft HAK II mit SbX-CDSB-Nr.: 140759ISBN: 978-3-7068-4391-1Kapitel 1MANZ Verlag Schulbuch, 2013

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04/2014 NEWSBetriebswirtschaft HAK III mit SbX-CDSB-Nr.: 145650ISBN: 978-3-7068-3825-2Kapitel 1MANZ Verlag Schulbuch, 2010

Betriebswirtschaft HAK VSB-Nr.: 155295ISBN: 978-3-7068-4230-3Kapitel 7MANZ Verlag Schulbuch, 2012

Betriebs- und Volkswirtschaft HAS 2 mit SbX-CDSB-Nr.: 140757ISBN: 978-3-7068-4370-6Kapitel 10MANZ Verlag Schulbuch, 2013

Betriebs- und Volkswirtschaft HLW III mit SbX-CDSB-Nr.: 145649ISBN: 978-3-7068-3846-7Kaptiel 6MANZ Verlag Schulbuch, 2010

Betriebs- und Volkswirtschaft HLW IV mit SbX-CDSB-Nr.: 150658ISBN: 978-3-7068-4038-5Teil 2/Kapitel 1MANZ Verlag Schulbuch, 2011

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04/2014 NEWS

ÜbungsbeispieleAufgabe 1: Arbeitsanweisung UnternehmensrechercheBeziehen Sie sich in dieser Aufgabe auf eines der hier angeführten Unternehmen:

Österreichisches Rotes KreuzQuelle: www.roteskreuz.at

Ö3 WundertüteQuellen: post.at/gb2012/de/oe3-wundertuete.html

http://oe3.orf.at/stories/wundertuetehttp://dastandard.at/1323916541041/Gespendete-Handys-Das- Geschaeft-mit-der-Wundertuete

Geschützte Werkstätte Wiener Neustadt GmbHQuelle: www.gwwn.at

Josef Manner & Comp AGQuelle: www.manner.com/index.php?idp=1&lang=1

Recherchieren Sie folgende Punkte und halten Sie die Ergebnisse schriftlich fest:

Welche Unternehmensziele und Motive hat der Betrieb? Wie wird der Betrieb finanziert? Was passiert mit seinem Gewinn? Wer profitiert von dessen Produkten bzw. wer sind seine Kunden? Wie gestalten sich die Preise des Betriebes? Wie viele Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb? Weisen diese irgendwelche

Besonderheiten hinsichtlich Bezahlung oder Qualifikationen auf? Wenn ja, welche?

Wer liefert die Produkte, die der Betrieb zur Weiterverarbeitung benötigt?

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04/2014 NEWSAufgabe 2: Vergleich und Diskussion der RechercheergebnisseIhre Aufgabe:

1) Finden Sie drei Klassenkollegen/-Kolleginnen, sodass jede/r von Ihnen eines der dargestellten Unternehmen recherchiert hat!

2) Vervollständigen Sie untenstehenden Raster gemeinsam!3) Worin bestehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den angeführten Unternehmen hinsichtlich der

Hauptziele/Motive, Finanzierung & Gewinn, Kunden & Preise, Mitarbeiter und Lieferanten? Halten Sie die Ergebnisse Ihrer Diskussion stichwortartig fest!

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Aufgabe 3 – Variante A: Fernsehbeitrag Puls4 Start-Up Show

2 Minuten 2 Millionen. Die Puls4 Start-Up Show(Fernsehbeitrag vom 16.12.2013)

Bitte beantworteten Sie folgenden Fragen zum oben angeführten Fernsehbeitrag in Stichworten. Die Antworten werden anschließend gemeinsam diskutiert:

1) Beschreiben Sie 2 Minuten 2 Millionen. Die Puls4 Start-Up Show kurz!

2) Im Beitrag wurde der Begriff „Pitch“ verwendet. Was bedeutet dieser Begriff?

3) Wer sind die fünf Hauptinvestoren und in welchen Branchen sind sie tätig?

4) Was versteht man unter Crowdinvesting?

5) Ab welchem Betrag dürfen die Zuschauer investieren?

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04/2014 NEWS6) In welche vier Start-Ups können die Zuschauer in dieser Sendung

investieren?

7) Wer ist Rüdiger Wetzl? Was verbindet ihn mit „COMPURITAS"?

8) Wie unterscheidet sich „COMPURITAS" von einem Computerhändler?

9) a) Beschreiben Sie die sozialen Aspekte und den Umweltaspekt, die "COMPURITAS" auszeichnen.b) Wäre es Ihrer Meinung nach korrekt, Herrn Wetzl als Social Entrepreneur zu bezeichnen? Begründen Sie Ihre Meinung kurz!

10)Welche Erfolge kann „COMPURITAS" bis heute vorweisen und welche Zukunftspläne gibt es?

11)Welcher der fünf Hauptinvestoren vertraut auf „COMPURITAS" und wie begründet er seine Investition?

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12) Welchen Betrag konnte „COMPURITAS" insgesamt von den Investoren bekommen?

Weiterführende Frage:13) Eine/r der Crowdinvestorinnen bzw. -investoren vertritt die

Organisation Ashoka. Beschreiben Sie diese Organisation, ihren Aufbau und ihre Ziele kurz.

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04/2014 NEWSAufgabe 3 – Variante B: Fernsehbeitrag Puls4 Start-Up Show

2 Minuten 2 Millionen. Die Puls4 Start-Up Show(Fernsehbeitrag vom 16.12.2013)

Bitte beantworteten Sie folgenden Fragen zum oben angeführten Fernsehbeitrag in Stichworten. Die Antworten werden anschließend gemeinsam diskutiert:

1) Wer ist Rüdiger Wetzl? Was verbindet ihn mit „COMPURITAS"?

2) Wie unterscheidet sich „COMPURITAS" von einem Computerhändler?

3) a) Beschreiben Sie die sozialen Aspekte und den Umweltaspekt, die „COMPURITAS" auszeichnen.b) Wäre es Ihrer Meinung nach korrekt, Herrn Wetzl als Social Entrepreneur zu bezeichnen? Begründen Sie Ihre Meinung kurz!

4) Welche Erfolge kann "COMPURITAS" bis heute vorweisen und welche Zukunftspläne gibt es?

5) Welcher der fünf Hauptinvestoren vertraut auf „COMPURITAS" und wie begründet er seine Investition?

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Betriebs- und Volkswirtschaft

04/2014 NEWS

Aufgabe 4: Lösen Sie folgendes Kreuzworträtsel:

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04/2014 NEWSAufgabe 5: Typen von sozial engagierten Personen – Überblick

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04/2014 NEWSAufgabe 5: Unternehmen im Vergleich – Gruppe A

Bitte lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel „Gefrorenes mit Mehrwert: Eissalon Leonardelli erstellt Gemeinwohlbilanz“ (http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1082583) und sehen Sie sich anschließend den Fernsehbeitrag über das Unternehmen Leonardelli unter folgendem Link an:www.w24.at/Eis-mit-gutem-Gewissen/789069 [Dauer: 3min39s]

Insgesamt haben Sie 40 Minuten Zeit, um in der Gruppe eine Präsentation (PowerPoint, Flipchart oder Tafel) vorzubereiten, in welcher Sie das Unternehmen sowie dessen Geschäftsführer vorstellen. Die Präsentationszeit sollte pro Gruppe maximal 7 Minuten betragen. Planen Sie bitte anschließend an Ihre Präsentation 3 Minuten Zeit für die Fragen Ihrer Mitschüler ein.

Unter folgenden Internetadressen können Sie zusätzliche Informationen für Ihre Präsentation sammeln:www.leonardelli-eis.at/www.gemeinwohl-oekonomie.org/deunternehmen.oekobusinessplan.wien.at/oekobusinessplanwien

Folgende Fragen könnten Ihnen helfen, den Inhalt der Präsentation zu strukturieren:Bitte halten Sie Ihre Lösungen schriftlich fest.

1) Beschreiben Sie das Unternehmen Leonardelli. (Geschichte, Standorte, usw.)

2) Was ist das Besondere an dem Eissalon Leonardelli? Worauf achtet man bei den Produkten bzw. der Produktion und wie geht man mit der sozialen und ökologischen Verantwortung des Betriebes um?

3) Welche Bedeutung hat der „ÖkoBusinessPlan Wien“ für das Unternehmen?4) Was ist eine Gemeinwohl-Bilanz?5) Beschreiben Sie kurz den Eigentümer & Geschäftsführer Franz Leonardelli.6) In welche der vier folgenden Kategorien würden Sie Franz Leonardelli

einordnen? Kreuzen Sie bitte die richtige Antwort an: Social Activist Social Entrepreneur Social Manager Social Businessman

Begründen Sie Ihre Antwort kurz!

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04/2014 NEWSAufgabe 5: Unternehmen im Vergleich – Gruppe BBitte lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel „Die Wiener Tafel verteilt nachhaltig um“ (http://derstandard.at/1304554284151/Die-Wiener-Tafel-verteilt-nachhaltig-um) und sehen Sie sich anschließend den Fernsehbeitrag über die Wiener Tafel unter folgendem Link an: http://www.wienertafel.at/index.php?id=531 [Dauer: 7min44s].

Insgesamt haben Sie 40 Minuten Zeit um in der Gruppe eine Präsentation (PowerPoint, Flipchart oder Tafel) vorzubereiten, in welcher Sie das Unternehmen sowie dessen Geschäftsführer vorstellen. Die Präsentationszeit sollte pro Gruppe maximal 7 Minuten betragen. Planen Sie bitte anschließend an Ihre Präsentation 3 Minuten Zeit für die Fragen Ihrer Mitschüler ein.Unter folgender Internetadresse können Sie zusätzliche Informationen für die Präsentation sammeln: www.wienertafel.at/index.php?id=1 .

Folgende Fragen könnten Ihnen helfen, den Inhalt der Präsentation zu strukturieren: Bitte halten Sie Ihre Lösungen schriftlich fest.

1) Beschreiben Sie das Unternehmen Wiener Tafel.(Geschichte, die Idee dahinter usw.)

2) Nach welchen Prinzipien handelt die Wiener Tafel und wer profitiert davon?

3) Mit welchem Unternehmen kooperiert die Wiener Tafel zur Bewältigung ihrer Logistik? Was genau beinhaltet diese Kooperation?

4) Beschreiben Sie kurz den Gründer und Obmann Martin Haiderer.

5) In welche der vier folgenden Kategorien würden Sie Martin Haiderer einordnen? Kreuzen Sie bitte die richtige Antwort an:

Social Activist Social Entrepreneur Social Manager Social Businessman

Begründen Sie Ihre Antwort kurz!

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04/2014 NEWSAufgabe 5: Unternehmen im Vergleich – Gruppe CBitte lesen Sie zuerst das Interview mit Prof. Dr. Gerhard Trabert (www.planet-wissen.de/politik_geschichte/wirtschaft_und_finanzen/armut/interview_trabert.jsp) und sehen Sie sich anschließend die ersten 8 Minuten von der Sendung „Deutschlands Arme und ihr Arzt“ über die Arbeit von Prof. Dr. Gerhard Trabert unter folgendem Link an: www.planet-wissen.de/sendungen/2013/10/armut.jsp [Dauer: 8min00s]Insgesamt haben Sie 40 Minuten Zeit, um in der Gruppe eine Präsentation (PowerPoint, Flipchart oder Tafel) vorzubereiten, in welcher Sie das Unternehmen sowie dessen Geschäftsführer vorstellen. Die Präsentationszeit sollte pro Gruppe maximal 7 Minuten betragen. Planen Sie bitte anschließend an Ihre Präsentation 3 Minuten Zeit für die Fragen Ihrer Mitschüler ein.Unter folgender Internetadresse können Sie zusätzliche Informationen für die Präsentation sammeln: www.verein-armut-gesundheit.de/.Wenn Ihnen noch Zeit übrig bleibt oder Sie sich für das Thema privat interessieren, können Sie sich auch folgenden Fernsehbeitrag anschauen (von Minute 8:07 bis 14:50 handelt es sich auch um die Arbeit von Prof. Dr. Gerhard Trabert):www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1965076/Wie-gut-ist-unser-Gesundheitssystem .

Folgende Fragen könnten Ihnen helfen, den Inhalt der Präsentation zu strukturieren: Bitte halten Sie Ihre Lösungen schriftlich fest.1) Beschreiben Sie das Projekt „Arztmobil“ in Deutschland kurz!

(Die Idee dahinter, anfängliche Schwierigkeiten usw.)

2) Beschreiben Sie die Aufgaben des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“ kurz!

3) Was ist die Poliklinik und wie wird sie finanziert?

4) Warum sind arme Menschen stärker von Krankheit betroffen als wohlhabende?

5) Was ist Prof. Dr. Gerhard Trabert an seiner Arbeit besonders wichtig?

6) In welche der vier folgenden Kategorien würden Sie Prof. Dr. Gerhard Trabert einordnen? Kreuzen Sie bitte die richtige Antwort an:

Social Activist Social Entrepreneur Social Manager Social Businessman

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04/2014 NEWSAufgabe 5: Unternehmen im Vergleich – Gruppe DBitte lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel „Das unterschätzte Geschäft mit den Armen“ (http://karrierenews.diepresse.com/home/karrieretrends/1442040/Das-unterschaetzte-Geschaeft-mit-den-Armen) und sehen Sie sich anschließend den Fernsehbeitrag über die Eröffnung des Wiener Sozialmarkt im 17. Bezirk unter folgendem Link an: www.vienna.at/video/?v=Hlv8exzZO1w [Dauer: 1min11s].

Insgesamt haben Sie 40 Minuten Zeit, um in der Gruppe eine Präsentation (PowerPoint, Flipchart oder Tafel) vorzubereiten, in welcher Sie das Unternehmen sowie dessen Geschäftsführer vorstellen. Die Präsentationszeit sollte pro Gruppe maximal 7 Minuten betragen. Planen Sie bitte anschließend an Ihre Präsentation 3 Minuten Zeit für die Fragen Ihrer Mitschüler ein.

Unter folgenden Internetadressen können Sie zusätzliche Informationen für die Präsentation sammeln:www.vienna.at/sozialmarkt-eroeffnet-im-17ten/news-20081205-11251308

www.sozialmarkt.com/home

Folgende Fragen könnten Ihnen helfen, den Inhalt der Präsentation zu strukturieren: Bitte halten Sie Ihre Lösungen schriftlich fest.

1) Beschreiben Sie das Unternehmen Sozialer Markt Wien (SMW).(Geschichte, Standorte, Produkte, usw.)

2) Unter welchen Bedingungen können Menschen im SMW einkaufen?

3) Beschreiben Sie kurz den bisherigen Werdegang von Alexander Schiel?

4) Wie kam er auf die Idee für sein Projekt? Welche Gründe & Motive hat er für die Gründung von SMW gehabt?

5) Nennen Sie zwei Gründer, welche auch mit sozial schwächeren Menschen Geschäfte machen?

6) In welche der vier folgenden Kategorien würden Sie Alexander Schiel einordnen? Kreuzen Sie bitte die richtige Antwort an:

Social Activist Social Entrepreneur Social Manager Social Businessman

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