MR-Zeitung November 2013

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  • Ausgabe 93November 2013 / 03GA03

    MaschinenringNeuigkeiten fr Freunde der Vorarlberger Maschinenringe

    sterreichische Post AG, Sponsoring. Post GZ03Z035110S

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    Spar's dir!Eine erfolgreiche Kooperation

  • Jeder herausforderung gewachsenTM

    grenZenLose KrafT.die husqvarna aKKuserie.Die Forst- und Gartengerte mit Li-Ionen Akkus sind so stark wie benzinbetriebe Maschinen. Leise, vibrationsarm und ohne Emissionsbelastung fr Umwelt und Anwender.

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  • Spars dir!Gerade im Alpenraum sind neue Ideen und Einspa-rungen in der Landwirtschaft gefragt. Denn die geografischen Voraussetzungen schlieen groe Betriebe und hohe Produktionsmengen aus. Deshalb widmet sich der Maschinenring dem Themenkomplex Kostenentlastung. Im Rahmen der Kampagne Spars dir! stellt er mit Partnern eine Reihe von Mglich-keiten vor, wie Landwirtschaft konomisch funktio-niert und Synergien unter den einzelnen Betrieben genutzt werden. Getragen wird das Projekt von den Maschinenring-Organisationen Vorarlberg, Tirol und Sdtirol, den LK Vorarlberg und Tirol, dem Land Vorarl-berg und Tirol sowie dem Sdtiroler Bauernbund.

    06Grenzberschreitende Kampagne

    07Erfolgreiche Kooperation

    08Mitgliedervorteil - Frostschutz

    09Kosten senken

    11Ich spars mir!

    12Gut und RechtWinterdienst ganz sicher

    14Mitarbeitern taugts

    15Sicher transportieren

    16Vom Landwirt zum Energiewirt

    17Vom Gartentraum zum Traumgarten

    18Kurz und bndig

    19/20Aus den Ringen

    21Rezepttipp

    23Feldrandcontainer

    Inhalt

    Zuerst

    Impressum

    Maschinenring ZeitungZeitung des Maschinenring Vorarlberg Medieninhaber und Herausgeber: Maschinenring Vorarlberg Montfortstrae 9-11, 6900 Bregenz T 05/90 60 800, F 05/90 60 8900, vorarlberg@maschinenring.at Obmann: Ing. Armin Schwendinger Geschftsfhrer: Christian ProsslinerRedaktion: Ing. Jrgen KostelacHersteller: Maschinenring Vorarlberg Druck: Druckerei Wenin GmbH & Co KG

    Die angegeben Informationen und Daten in dieser Broschre wurden mit grt-mglicher Sorgfalt erstellt und berprft. Rechen-, Rundungs-, bermittlungs-, Satz- und Druckfehler knnen dennoch nicht ausgeschlossen werden. Aus Grnden der besseren Lesbarkeit wurde in dieser Broschre groteils auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und mnnlicher Sprachformen verzichtet. Smtliche Personenbezeichnungen und Formulierungen gelten selbstverstnd-lich gleichwohl fr Frauen wie Mnner.

    Am Ende dieses Jahres widmen wir uns dem Thema Kostenentlastung in der Landwirt-schaft durch berbetriebliche Zusammenarbeit. Es ist gerade heutzutage wichtig, sich

    vor einer Investition genau zu berlegen, ob und wie man diese bestmglich auslasten kann, damit das Geld auch nachhaltig angelegt ist.

    Wir mchten nicht verhindern, dass in Technik investiert wird, im Gegenteil die Herausforderung der Zukunft wird es sein, Technik, die immer aufwendiger und teurer

    wird, sinnvoll einzusetzen.Ein paar kritischen Fragen sollten wir uns stellen:

    WievielKapitalbindenwirinInvestitionen,die dann schnell ihren Wert verlieren?

    WievielGeldmssenwiraufbringen,um diese in der Folge zu erhalten?

    WievielinvestierenwirinteureWirtschaftsgebude,die nicht einkommenswirksam sind?

    Wirtschaftlich betrachtet kann nchtern gesagt werden, einen Euro, den ich nicht ausgebe, muss ich auch nicht verdienen! Es lohnt sich daher regelmig Aufzeichnungen zu machen, um

    einen berblick ber die eigene Einnahmen-Ausgaben Situation zu haben.

    Die Kostensituation wird durch berbetriebliche oder gemein-schaftliche Nutzung von Traktoren und Maschinen auch in

    kleinen Betrieben tragbar.

    HerzlichstChristian Prossliner

    Landesgeschftsfhrer

    Investieren wos Sinn macht

    Editorial

  • Auslaufmodell Maschinenring?

    4

  • Maschinenring Zeitung Vorarlberg5

    Auslaufmodell Maschinenring?

    Als Erich Geiersberger vor mehr als 50 Jahren im bayrischen Buchhofen den weltweit ersten Maschinenring grnde-te, war die Agrar-Welt noch eine vllig andere als heute. Die junge Europische Gemeinschaft, allen voran deren Agrar-Kommissar Sicco Mansholt, sah in der industriellen Landwirtschaft nach dem Credo Wachsen oder Weichen das rich-tige Rezept fr Wettbewerbsfhigkeit und gegen berproduktion.Lesen Sie weiter auf Seite 7.

  • 6Maschinenring VorarlbergGF Christian ProsslinerMontfortstrae 9-116900 BregenzTel 05/90 60 800Fax 05/90 60 8900vorarlberg@maschinenring.at

    Maschinenring Service VorarlbergGF Christian ProsslinerMontfortstrae 9-116900 BregenzTel 05/90 60 800Fax 05/90 60 8900service.vbg@maschinenring.at

    Maschinenring UnterlandGF Ing Christian MarteHolzriedstrae 336960 WolfurtTel 05/90 60 805Fax 05/90 60 8905unterland@maschinenring.at

    Der Maschinenring in Deiner Nhe

    Maschinenring BregenzerwaldGF Wilfried FeuersteinKrhenberg 5666866 AndelsbuchTel 05/90 60 801Fax 05/90 60 8901bregenzerwald@maschinenring.at

    Maschinenring Oberland GF German NigschWalgaustrae 50 / Pool 506719 Bludesch GaisTel 05/90 60 804Fax 05/90 60 8904oberland@maschinenring.at

    Betriebshelferdienst VorarlbergFlorian VinzenzMontfortstrae 96900 BregenzTel 05574/400-470 oder 411Fax 05574/400-600bhd@lk-vbg.at

    Zusammenarbeit nicht nur predigen, sondern auch prakti-zieren, dachten sich einige Leute im Alpenraum und gossen ein verbindendes Anliegen in ein gemeinsames Projekt.

    So entstand die Idee, unter dem Motto Spars dir! Kostenentlastung durch berbetriebliche Zusammenarbeit

    Grenzber-schreitende

    Kampagneeine Kampagne zu starten, die das Aufzeigen von Mglichkeiten zur Kostensenkung durch berbetriebliche Kooperationen zum Ziel hat. Getragen wird das Projekt von den Maschinen-ring-Organisationen Vorarlberg, Tirol und Sdtirol, den Landwirtschafts-kammern Vorarlberg und Tirol, dem Sdtiroler Bauernbund sowie dem Land Vorarlberg und Tirol. Im Zeitraum Ok-tober bis November 2013 wurden dabei

    einige Aktionen gestartet, die sich mit dem Thema beschftigen. So wurden regionale Vortragsveranstaltungen samt Podiumsdiskussionen abgehalten, parallel dazu das Thema ber Agrar-Medien transportiert sowie Informati-onsmaterial an alle Bauern versandt. Weiters wird eine eigene Internet-Webseite samt Kalkulationsprogramm fr Maschinenkosten-Berechnungen betrieben. www.spars-dir.eu

  • Maschinenring Zeitung Vorarlberg7

    Die Entwicklung in dieser Zeit hat dem bayrischen Visionr wohl Recht gege-ben. In sterreich gehren inzwischen mehr als 76.000 Betriebe dem Maschi-nenring als Mitglied an, in Deutschland sind es 193.000 und in Vorarlberg ist auch schon jeder zweite Bauer Mitglied beim Maschinenring. Der Gegenwert von berbetrieblich erbrachten Dienst-leistungen entspricht bei den Maschi-nenringen sterreichs weit mehr als 100 Millionen Euro.Und das wohl Wichtigste: Der buerli-che Familienbetrieb dominiert allen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor das Geschehen.Wie zukunftsfhig ist dieses Konzept aber heute? Als Begrndung fr die Einkommenssituation in der Landwirt-schaft mssen traditionell erlsseitige Themen herhalten, ob es nun Milch-preise, Agrar-Frderungen, Zucht- oder

    Schlachtviehpreise sind, analysiert Vorarlbergs MR-Landesobmann Ing. Armin Schwendinger. Auf der Kostenseite spielen vielleicht noch Preise fr Dnge-, Futter- oder Pflan-zenschutzmittel eine Rolle. Kaum aber setzt man sich auf breiter Ebene mit Kostensenkungs- und damit Einkom-menspotenzialen in der Mechanisie-rung, vor allem in der Auenwirtschaft, auseinander. Dies scheint jedoch auch knftig geboten. So zeigt eine simple Berechnung, dass fr ein einfaches Gert wie eine Wiesenegge (Arbeits-breite 5 m; Anschaffungswert lt. KL 3.360, Euro) bei einmaligem Flchen-einsatz eine Mindesteinsatzflche von 30 ha notwendig wre, damit sich eine Eigenmechanisierung auch rentieren wrde. Rechnet man den eigenen Lohnanspruch in einer Hhe von elf Euro pro Stunde dazu, wrde die Min-

    destflche 70 ha betragen. Angesichts einer durchschnittlichen Betriebsgr-e in Vorarlberg von ca. zehn Hektar scheint zumindest der Gedanke an berbetriebliche Kooperationen nicht ganz abwegig.Generell sind die Gesamtkosten bei Maschinen und Gerten, die ber das Jahr gesehen eine geringe Auslastung aufweisen, oft enorm, wei Schwen-diger. Vor allem die Fixkosten wie Abschreibung, Verzinsung, Unterbrin-gung oder Versicherung schlagen sich extrem auf die Kosten fr eine Einsatz-stunde nieder.Als Generallinie will der Landesobmann derartige Kooperationsmodelle aber nicht verstanden wissen: Natrlich macht es Sinn, einen Mindeststand an Technik selber zu besitzen.Eine Untermechanisierung des Betrie-bes kann genauso schdliche Auswir-kungen haben, kann Erntearbeiten verzgern, die Futterqualitt kann in weiterer Folge leiden und vieles mehr. Wesentliche Parameter sind sicher die Gre des eigenen Betriebes sowie die zeitgerechte Verfgbarkeit von Technik in der Region.Gemeinsam mit Partnern riefen die Vorarlberger Maschinenringe ihre Grndungsidee ins Bewusstsein der Landwirtschaft und haben die Kampa-gne Zusammenarbeit ohne Grenzen ins Leben gerufen und umgesetzt.

    Gemeinsam sind wir stark.

    Erfolgreiche KooperationGeiersberger, Verfechter des buerlichen Familienbetriebes, wollte sich damit nicht abfinden. Sein Gegenmodell hie Kostensenkung durch eine organisierte Zusammenarbeit von Vol