Stress und Stressbewältigung

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WEDEPO Wecke Dein Potential. Stress und Stressbewältigung. Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist! (Mens sana in corpore sano) Altes römisches Sprichwort. „Sorry, ich habe keine Zeit, bin gerade im Stress!“ „Es geht mir gut, wenn nur dieser Stress nicht wäre!“. - PowerPoint PPT Presentation

Text of Stress und Stressbewältigung

  • Stress und StressbewltigungWEDEPOWecke Dein Potential

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Nur in einem gesunden Krper wohnt auch ein gesunder Geist! (Mens sana in corpore sano)

    Altes rmisches Sprichwort

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Sorry, ich habe keine Zeit, bin gerade im Stress!Es geht mir gut, wenn nur dieser Stress nicht wre!

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 1. Definition StressStress ist eine Aktivierungsreaktion des Organismus auf Anforderungen und Bedrohungen sogenannte StressorenStress ist die unspezifische Reaktion des Krpers auf jede an ihn gestellte Anforderung. (Hans Seyle, ungarisch- kanadischer Mediziner, bekanntester Stressforscher)

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  • Stress ist somit neutral betrachtet ein Spannungszustand, der sowohl positiv als auch negativ fr den Menschen sein kann.

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  • 1.1. Stress als ReaktionStress ist eine nicht spezifische Reaktion des Krpers auf jegliche Anforderungen, die an ihn gestellt werden, sei nun die Anforderung angenehm oder nicht.

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  • 1.2. Stress als SituationStress wird dabei als Reiz aufgefasst, der auf die Person einwirkt bzw. als Situation, in der die Person steht (z.B. Verkehrsstau, Arbeit, Termindruck etc.)

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  • 1.3. Stress als BeziehungStress als Reaktion und Situation flieen mit einRichtet das Augenmerk auf die Beziehung zwischen der Stressquelle und der Person

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Zwei Vorgnge sind dabei wesentlich, die Einschtzung durch die betroffene Person und die Bewltigungsmglichkeiten, die die Person hat.

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Unser Krper definiert sich in einem stndigen Wechsel zwischen Anspannung und EntspannungStrungen entstehen immer dann, wenn das Gleichgewicht nicht mehr stimmtStress ist die Antwort auf alle auf uns einwirkende ReizeEmpfindet der Krper einen Sinnesreiz als Bedrohungen oder Strung des Gleichgewichts, setzt er eine Stressreaktion in GangStress erhht unsere Leistungsbereitschaft und bereitet uns auf den Notfall vor

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 2. Stress als berlebensstrategieStress erhht die berlebenswahrscheinlichkeit in Ausnahmesituationen.Stellen Sie sich einen Hhlenbewohner vor, wie er vor 20 000 Jahren- ein Liedchen pfeifend- durch den Wald spaziert. Pltzlich erblickt er hinter einem Felsblock einen Sbelzahn- Tiger. Blitzschnell muss sich der Hhlenmensch entscheiden: ergreift er die Flucht oder schlgt er dem Raubtier seine Keule auf den Kopf? Seine berlebenswahrscheinlichkeit steigt massiv an, wenn er in diesen lebenswichtigen Sekunden maximal leistungsfhig und einsatzbereit ist.

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  • 2.1. Positive Folgen von StressStress ermglicht schnelle Entscheidungen- nicht reflektierte.In Gefahrensituationen ist die Fhigkeit zu schnellem Handeln oft hilfreichStress mobilisiert die letzten KraftreservenStress schtzt in gewisser Weise auch vor berbelastung, weil ein berma von Stress zu Ermdung fhrtFolgt man diesem Signal, legt man eine Pause ein und verhindert eine weitere berbelastungStress kurbelt Lernprozesse an. Wren die Menschen von alters her zufrieden gewesen, also ohne Stress, gbe es keinen Fortschritt,

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  • Unser Krper befindet sich stndig im Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.

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  • 3. Stressoren3.1. In der OrganisationDaueraufmerksamkeitHufige UnterbrechungenNichtvorhersehbarkeit von AblufenStndige ReisettigkeitSchichtarbeit

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  • 3.2. Physische StressorenLrm, Hitze, Klte, LuftdruckSchwere krperliche ArbeitSchichtdienstReizberflutungBewegungsmangelLange Autofahrten

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  • 3.3. psychische StressorenTermindruckFremdbestimmung KonkurrenzkampfMisserfolgerger in der Familie KontrollverlustberforderungVersagensngste

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  • 3.4. soziale StressorenKonflikteIsolationVerlust vertrauter MenschenMobbing

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  • 4. Dis- Stress und Eu- StressGuter StressEu- StressSteigert Leistungsfhigkeit,

    Verbessert Konzentration Verbessert Konzentration,

    Erzeugt Zufriedenheit,

    Freude,

    Optimismus,Bser StressDis-StressHemmt Kreativitt,

    Fhrt zu beranstrengung,

    Erzeugt Unzufriedenheit,

    Schlechtes Gefhl,

    rger, Angst,

    Unkonzentriertheit

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  • 4.1. FlowIm Idealfall stehen eigene Fhigkeiten und die Herausforderungen durch die Umwelt im EinklangFlow ist ein Zustand des Verschmelzens mit der Situation die Ttigkeit selbst ist Belohnung und wird als Glck erlebtJede krperliche und geistige Anstrengung bentigt ein Mindestma an StressenergieSpitzenleistungen sind ohne kontrollierten Stress nicht mglich

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  • 5. Die richtige Dosis

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  • 6. Wann beginnt StressStrke und Dauer von Stressoren wirken auf Stressentstehung und StressfolgenErfahrungen und hnliche Situationen, Veranlagung und Rahmenbedingungen beeinflussen die StressentstehungStresserleben hngt von Hufigkeit, Vielfalt, Dauer und Intensitt ab, mit denen Stressoren auf ein Individuum einwirkenWichtig ist die individuelle Bewertung der Situation: ist sie bedrohlich und zu bewltigen?

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 7. Die drei PhasenAlarmphaseAktivierung verschiedener HormoneAnstieg des BlutdrucksVermehrungen der BlutkrperchenHandlungsphaseFreisetzung und Verbrauch bereitgestellter EnergieDer Organismus versucht, durch eine Kapazittssteigerung den Stressor zu bewltigen und sein inneres Gleichgewicht aufrecht zu erhalten

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  • ErholungsphaseRegulation und NachschubDer Organismus hat sein inneres Gleichgewicht wiedererlangt; alles luft wieder normalHlt die Einwirkung des Stressors an, so kommt es in der dritten Phase zur Erschpfung der regulierenden Mechanismen und zum Zusammenbruch des inneren Gleichgewichts

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 8. StresswahrnehmungDas Herz schlgt schneller, Puls steigtBlutdruck erhht sichBlut fliet in die MuskelnAtmung beschleunigt sichKrperliche Reaktion wird als Angst oder Unruhe wahrgenommen

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  • 9. Symptome bei StressReflexhafter Angriffs- und Fluchtmechanismus zur LebenserhaltungKognitive Reaktion DenkblockadenEmotionale Reaktion AngstKrperliche Reaktion Schwitzen, Stottern

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  • 10. Mgliche krperliche FolgenSchlafstrungenMagen- Darm- ProblemeVerdauungsstrungenHypertonieHerzproblemeVerspannungenHaarausfallAtemwegserkrankungen

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  • 11. Stress auf hormoneller EbeneStress- ReizInfo an HypophyseHypophyse- hormonelles Steuerzentrum des KrpersNebennieren schtten Stresshormone ausAdrenalinKortisolNoradrenalin

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  • Adrenalin/ Noradrenalin Steigerung der Herzfrequenz, Verengung der Blutgefe, Erweitern der Luftwege, Erhhung der EnergiebereitstellungCortisol erhht das Volumen des verfgbaren Blutes, beugt Blutverlust vor, erhht die Energiebereitstellung

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  • 12. Der kleine UnterschiedKompensieren negative Gefhle durch Zigaretten, Alkohol, TablettenEin Indianer kennt keinen Schmerzbermiger SportNeigen zu Aggression + WutFressen Stress in sich hineinMnner

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  • Offene Frauen wollen redenKontakt zu Kollegen/ VorgesetztenHufig auch mit PartnerSuchen Verstndnis, aber keine LsungsvorschlgeSie reagieren darauf allergischFrauen (1)

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  • Ziehen sich zurckLesen vielLassen niemanden an sich heranBrauchen Gemtlichkeit und Sicherheit in der FamilieWeiter verbreitet als bei Mnnern, Frust- FressenFrauen (2)

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 14. Wohin fhrt DauerstressDepressionBurnoutErschpfungssyndromWennwir Warnsignale ignorierenwir keine der vielen Strategien anwendenwir alles laufen lassen wie bisher

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • 15. Auswirkungen auf VerhaltenSprechprobleme nehmen zu. Bestehendes Stammeln, Stottern und stockendes Sprechen verstrken sich und knnen auch bei ansonsten nicht betroffenen Personen vorkommenInteressen und Begeisterungsfhigkeit verringern sich. Frher wichtige Kontakte werden vernachlssigt

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Der Konsum von Alkohol, Koffein, Nikotin und Medikamenten nehmen zuDas Energieniveau sinkt, oder es schwankt ohne ersichtlichen Grund von Tag zu TagSchlafmuster sind gestrt. Das Einschlafen oder das Durchschlafen wird schwierigZynismus und Schuldzuweisungen an andere nehmen zuNeue Informationen werden nicht wahrgenommen

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Sogar hilfreiche neue Entwicklungen werden nicht mehr registriertProbleme werden oberflchlich gelst. Notlsungen und kurzfristige Lsungen werden gewhlt.Versuche, Dinge tiefer zur ergrnden oder zu verndern, werden aufgegeben

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  • 16. Stressabbau?!Eine langfristige Stressbewltigung zielt auf die Vernderung der StressursachenDie Belastungsquelle wird konkret angegangen, eine langfristige Problemlsung ist das Ziel.Die optimale Kombination der beiden Wege der Stressbewltigung wird in dem Gedicht von Reinhold Niebur folgendermaen beschrieben:

    Daniela Bradatsch Personal Coach

  • Gebe Gott mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ndern kann, den Mut, Dinge zu ndern